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Der Kreidemann

Thriller. Originaltitel: The Chalk Man.
Buch (gebunden)
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Alles begann an dem Tag, an dem sie auf den Jahrmarkt gingen. Als der zwölfjährige Eddie den Kreidemann zum ersten Mal traf. Der Kreidemann war es auch, der Eddie auf die Idee mit den Zeichnungen brachte: eine Möglichkeit für ihn und seine Freunde, s … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Der Kreidemann
Autor/en: C. J. Tudor

ISBN: 344231464X
EAN: 9783442314645
Thriller.
Originaltitel: The Chalk Man.
Übersetzt von Werner Schmitz
Goldmann Verlag

29. Mai 2018 - gebunden - 379 Seiten

Beschreibung

Alles begann an dem Tag, an dem sie auf den Jahrmarkt gingen. Als der zwölfjährige Eddie den Kreidemann zum ersten Mal traf. Der Kreidemann war es auch, der Eddie auf die Idee mit den Zeichnungen brachte: eine Möglichkeit für ihn und seine Freunde, sich geheime Botschaften zukommen zu lassen. Und erst einmal hat es Spaß gemacht - bis die Figuren sie zur Leiche eines jungen Mädchens führten. Das ist dreißig Jahre her, und Eddie dachte, die Vergangenheit liegt hinter ihm. Dann bekommt er einen Brief, der nur zwei Dinge enthält: ein Stück Kreide und die Zeichnung eines Strichmännchens. Und als die Geschichte beginnt, sich zu wiederholen, begreift Eddie, dass das Spiel nie zu Ende war ...


Trailer

Portrait

C.J. Tudor wuchs auf in Nottingham, wo sie auch heute mit ihrem Lebensgefährten und ihrer kleinen Tochter lebt. Im Lauf der Jahre hatte sie eine Vielzahl von Jobs, unter anderem als Synchronsprecherin, Werbetexterin, TV-Moderatorin und Dogwalkerin. Ihr erster Thriller "Der Kreidemann", ebenfalls im Goldmann Verlag erschienen, sorgte international für Furore und wurde in 40 Länder verkauft.

Pressestimmen

"Ein Superdebüt!" Für Sie

"Wenn Sie meine Bücher mögen, werden Sie auch dieses verschlingen." Stephen King

"Ein gelungenes Thriller-Debüt." Westfalen-Blatt

"Wunderbar unheimlich – wie eine kalte Klinge im Genick." Lee Child

"Wenn Sie dieses Jahr nur ein Buch lesen – lesen Sie dieses!" The Sunday Times

"Das fantastische Debüt eines ganz großen neuen Talents!" Sunday Mirror
Empfehlungen Ihres Buchhändlers
Martina L.
von Martina L. - Hugendubel Buchhandlung Cottbus Mauerstraße - 18.09.2018
Wer Stephen King mag, wird auch am "Kreidemann" jede Menge Freude haben. Spannung und Nervenkitzel bis zur letzten Seite!
Renee H.
von Renee H. - Hugendubel Buchhandlung Wiesbaden Kirchgasse - 18.09.2018
Aus einem Spiel wird für vier Jungs in jenem Sommer tödlicher Ernst... Spannend und sehr nah an den sympathischen Protagonisten!
Hedda Freier
Spannend und überraschend
von Hedda Freier - Hugendubel Buchhandlung Flensburg Holm - 05.06.2018
1986, mit 12 Jahren, lernt Eddi den Kreidemann kennen. Er ist Lehrer und bringt Eddi und seine Freunde auf die Idee sich durch Strichmännchen aus Kreide, die sie auf die Straße usw. malen zu verabreden und zu verständigen. Doch dann führe sie diese Strichmännchen zu einer Mädchenleiche im Wald. 30 Jahre später, 2016, Eddi ist jetzt selber Lehrer, holt sie die Vergangenheit wieder ein, denn erneut tauchen Strichmännchen aus Kreide auf. Ein spannender abwechslungsreicher Thriller, der ständig zwischen den Zeiten hin und her springt. Dadurch konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Ein überraschendes Ende. Ich vergebe 4 Sterne.
Bewertungen unserer Kunden
Super Debut
von Sabrina - 31.08.2018
Dadurch, dass die Autorin zwischen den Jahren 1986 und 2016 hin und her springt, kam mir beim Lesen oft der Vergleich mit Stephen Kings Es oder Stand by me , was ich sehr interessant fand, da ich großer Fan von ihm bin, wie auch C. J. Tudor selbst. In Der Kreidemann geht es um hauptsächlich um Eddie. Als dieser eines Tages eine Nachricht, die ein Stück Kreide und ein Strichmännchen enthält, in seinem Briefkasten findet, begreift er, dass nicht nur für ihn die Geschehnisse aus dem Jahr 1986, die auch sein Leben geprägt haben, unvergessen sind. Begonnen hatte es damals mit dem Besuch eines Jahrmarktes, dem Unglück auf dem Karussell, bei dem ein junges Mädchen schwer verletzt wurde und der Bekanntschaft mit einem außergewöhnlichen Mann, den Ed, damals als zwölfjähriger noch Eddie genannt, fortan bewundert. Es stellt sich heraus, dass der fremde Mann zukünftig an Eddies Schule unterrichten wird. Seine Gestalt und seine Worte sind der Anlass für eine Geheimschrift aus Kreide-Strichmännchen, die begeistert in Eddies Freundesclique aufgenommen wird. Diese Clique, zu der auch ein Mädchen, die Tochter des Pfarrers, gehört, verabredet und verständigt sich im Sommer 1986 mit dieser Geheimschrift, sie sind eine eingeschworene Gemeinschaft, so schwierig die Lebensumstände eines jeden einzelnen auch sind. Als Leser dieses Thrillers fühlt man sich eingebunden in die Geschehnisse als sei man Teil davon. Glaubhaft berichtet er von schönen und auch schrecklichen Vorkommnissen, bis hin zu dem Tag, als die Strichmännchen den Weg zu einer Frauenleiche ohne Kopf anzeigten. Damals ist dieses Verbrechen nie richtig aufgeklärt worden, in der Folgezeit passieren Unfälle, die zumindest Fragen aufwerfen.
Subtile Gefahr zwischen den Zeilen
von Gisel - 24.08.2018
Als Eddie zwölf Jahre alt ist, tritt zum ersten Mal der Tod in sein Leben: Eine junge Frau wird tot im Wald aufgefunden, zerstückelt, allerdings bleibt ihr Kopf unauffindbar. Eddie hatte sie einige Zeit vorher schon kennengelernt, auf dem Jahrmarkt, als sie plötzlich verletzt wurde, woraufhin ein Lehrer ihr mit Eddies Hilfe das Leben rettete. Dieser Lehrer gab Eddie auch die Idee, mit Kreide geheime Zeichen aufzumalen, und das haben er und seine Freunde gerne übernommen. Doch der Sommer 1986 hält noch weitere, weniger gute Erinnerungen parat¿30 Jahre später tauchen die Kreidezeichnungen wieder auf, plötzlich erhalten er und seine Freunde aus der damaligen Clique einen Brief mit einem Kreidemännchen darin. Eddie ahnt, dass da mehr dahintersteckt. Er beginnt sich zu erinnern und nachzuforschen, was damals wirklich geschah. Die Geschichte rollt sich abwechselnd in zwei Zeitebenen auf, in den Geschehnissen von 1986, als Eddie und seine Freunde mit den Kreidezeichnungen begannen, und denen von 2016, als der Kreidemann zurückzukommen scheint. Die Erinnerungen, die ihn überkommen, sind teilweise sehr heftig, manche davon hätte er sicher nicht nochmal auftauchen lassen wollen. Die Verflechtung der beiden Zeitebenen ist ein sicheres Stilmittel, um den Spannungsbogen weiter anzuziehen, der Leser erhält Bruchstücke, die wichtig sind, um das Geheimnis um Elisas Tod zu lüften. Sehr authentisch erzählt die Autorin die Geschehnisse aus der Sicht des zwölfjährigen Jungen Eddie wie auch aus der des zweiundvierzigjährigen Lehrers. Die Auflösung kam für mich völlig überraschend, die Autorin C.J. Tudor hat einige verblüffende Wendungen eingebaut, die im Nachhinein den Geschehnissen eine ganz andere Konnotation ergeben. Mich hat das Buch sehr schnell in seinen Bann gezogen, die subtile Gefahr zwischen den Zeilen ließ mich nicht los. Für mich hat die Geschichte alles, was ein guter Thriller braucht, deshalb vergebe ich sehr gerne alle fünf möglichen Sterne und spreche eine unbedingte Leseempfehlung aus.
Hätte mehr erwartet!
von M. Tiller - 21.08.2018
Eddie ist 12 Jahre alt, als eine Bekannte von ihm tot im Wald aufgefunden wird. Ihr fehlte jedoch der Kopf und auch ihre Gliedmaßen wurden vom Körper abgetrennt. Die Stelle im Wald fanden Eddie und seine Freunde durch kleine Kreidemännchen, die auf die Bäume gemalt waren. Fast 30 Jahre später sucht Eddies Freund Mickey ihn auf. Er plant, ein Buch über das ermordete Mädchen von damals zu schreiben und er wüsste, wer der Mörder war. Doch einen Tag später wird Mickey ertrunken aufgefunden...Das Buch wird aus der Sicht von Eddie geschrieben. Abwechselnd geht es um den 12jährigen Eddie und dann spielt die Geschichte im Jahr 2016. Ich habe einen richtig guten Thriller erwartet, doch weit gefehlt. Für mich war bis auf sehr wenige Stellen so gut wie gar keine Spannung vorhanden. Die Geschichte plätscherte so vor sich hin, eher wie ein Roman oder ein seichter Krimi und konnte mich überhaupt nicht fesseln. Insgesamt war ich sehr enttäuscht von diesem so hochgelobten Buch.
Ein "Ausnahme-Thriller" - hervorragend !
von AKRD - 31.07.2018
C.J. Tudor hat mit "Der Kreidemann" einen Thriller geschaffen, der sich deutlich von den anderen absetzt, die derzeit auf dem Markt sind. Es ist ihr Debüt und das wurde nicht umsonst so "gehypt" und stark beworben - denn es lohnt sich wirklich, die 384 Seiten zu lesen ! "Alles begann an dem Tag, an dem sie auf den Jahrmarkt gingen. Als der zwölfjährige Eddie den Kreidemann zum ersten Mal traf. Der Kreidemann war es auch, der Eddie auf die Idee mit den Zeichnungen brachte: eine Möglichkeit für ihn und seine Freunde, sich geheime Botschaften zukommen zu lassen. Und erst einmal hat es Spaß gemacht - bis die Figuren sie zur Leiche eines jungen Mädchens führten. Das ist dreißig Jahre her, und Eddie dachte, die Vergangenheit liegt hinter ihm. Dann bekommt er einen Brief, der nur zwei Dinge enthält: ein Stück Kreide und die Zeichnung eines Strichmännchens. Und als die Geschichte beginnt, sich zu wiederholen, begreift Eddie, dass das Spiel nie zu Ende war ¿" Spannungstechnisch habe ich lange nicht mehr so ein tolles Buch gelesen. Ich konnte es nicht mehr weglegen und habe es in einem Rutsch durchgelesen. Das mache ich - alleine aus Zeitgründen - eher selten. Das ist schon mal ein "Alleinstellungsmerkmal" und gefiel mir hervorragend. Ich hatte vorher viel Gutes über das Buch gehört und ich kann dem nur noch beipflichten nach der Lektüre: ein wirklich sehr guter Thriller, der dem Leser sehr spannende Lesestunden beschert.
Der Hype war nicht ganz grundlos
von trucks - 30.07.2018
Dieses Buch wurde ja dermaßen beworben, dass man es gar nicht übersehen konnte, selbst wenn man es gewollt hätte... Ich bin da grundsätzlich erstmal ein wenig skeptisch, da ich mir lieber selbst ein Urteil machen möchte und nicht im Vorfeld schon soviel über die Geschichte erfahren möchte. Nun gut, hier lief das etwas anders... "Alles begann an dem Tag, an dem sie auf den Jahrmarkt gingen. Als der zwölfjährige Eddie den Kreidemann zum ersten Mal traf. Der Kreidemann war es auch, der Eddie auf die Idee mit den Zeichnungen brachte: eine Möglichkeit für ihn und seine Freunde, sich geheime Botschaften zukommen zu lassen. Und erst einmal hat es Spaß gemacht - bis die Figuren sie zur Leiche eines jungen Mädchens führten. Das ist dreißig Jahre her, und Eddie dachte, die Vergangenheit liegt hinter ihm. Dann bekommt er einen Brief, der nur zwei Dinge enthält: ein Stück Kreide und die Zeichnung eines Strichmännchens. Und als die Geschichte beginnt, sich zu wiederholen, begreift Eddie, dass das Spiel nie zu Ende war..." Auch hier sagt der Klappentext viel aus, aber glücklicherweise nicht alles. Das ärgert mich immer und von daher war ich gerade bei diesem Buch froh,dass der Klappentext zwar bereits viel aussagt, aber eben nicht zuviel verrät.
Karma - Was man sät, das wird man ernten
von MaggiKa - 26.07.2018
"Der Kreidemann" ist ein Debütroman von C.J. Tudor. Im Wesentlichen geht es um eine Jugendband, bestehend aus vier Jungen und einem Mädchen, in welcher keiner sorgenfrei aufwächst - jeder hat in irgendeiner Form sein eigenes Päckchen zu tragen. Zusammen beginnen sie, auf den Vorschlag eines Lehrers hin, sich mit Kreidezeichen vor ihren Häusern zu verständigen. Doch eines Tages führen diese Kreidezeichen sie zu einer Leiche¿ In der zweiten Zeitebene, im Jahr 2016, kommt plötzlich die ganze Geschichte wieder hoch, und scheinbar ist sie alles andere als geklärt. Wieder gibt es einen Toten, und wieder tauchen Kreidezeichen auf. Doch welche Rolle spielt jeder Einzelne in dieser Geschichte, und wer gehört zu den Guten, wer zu den Bösen? Diese Frage beschäftigte mich bis zum Schluss des Buches. Es liest sich flüssig und spannend, und trotzdem hatte ich etwas zu kämpfen mit dem Buch. Im Laufe der Geschichte kristallisiert sich heraus, dass es sehr viele Personen gibt, viele Motive, viele Erklärungen für das, was passiert sein könnte. Und die Auflösung ist irgendwie letztendlich doch etwas absurd und unvorhersehbar. Zugegeben, ein Thriller ist nicht unbedingt schlecht, wenn er unvorhersehbar ist. Aber in diesem Fall war mir der Handlungsverlauf etwas zu komplex und zu weit hergeholt. Grundsätzlich jedoch war die Idee nicht schlecht, und ich bin sehr angetan von dem Setting, in dem die Geschichte spielt: Die spießige, kleinbürgerliche Stadt mit dem Brennpunkt-Spielplatz, Abtreibungsgegnern und Heuchlerischen Zeitgenossen, mit Lehrern, die in ihre Schülerinnen verliebt sind, mit Jugendlichen, die schwanger werden, mit Demenzerkrankten, mit Vätern, die ihre Familien schlagen. Hier ist alles dabei, was man sich nur denken kann. Deswegen: Vier Sterne für die Idee, auch wenn die Umsetzung noch etwas verbesserungswürdig ist.
Mysteriöse Vergangenheit
von niggeldi - 25.07.2018
Eine alte, längst zu verdrängen versuchte Geschichte holt Ed und seine Freunde ein. Die Clique ließ sich früher, als sie alle noch Kinder waren, geheime Botschaften durch bestimmte Kreidezeichen zukommen - eine Idee des unheimlichen Kreidemanns. Sie hatten große Freude daran, bis zu dem Zeitpunkt, als die Kreidehinweise sie zu der zerstückelten Leiche eines Mädchens führten. Der Mörder wurde nie gefasst und seither wuchs langsam das Gras über die Geschehnisse. Doch plötzlich bekommt der erwachsene Ed einen Brief mit nur zwei Dingen darin: ein Kreidestück und die Zeichnung eines Strichmännchens. Als Eddie versucht, dem Geheimnis auf den Grund zu kommen, treten Dinge ans Licht, die lieber verborgen geblieben wären ¿ Das Cover finde ich gelungen, es passt gut zur Geschichte und die Kiste könnte auch einen Sarg symbolisieren. Vor allem der mit Kreide geschriebene Buchtitel harmonisiert mit dem Inhalt. Der Prolog beginnt schon sehr eindrücklich, die plastische Beschreibung der Mädchenleiche hat sich in mein Gehirn gebrannt und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Der Teil, der in 1986 spielt, ist in der Vergangenheitsform geschrieben, der Teil vom Jahr 2016 im Präsens, was dem Leser den Wechsel zwischen den Zeiten noch verdeutlicht. Eddie ist ein etwas komischer Kauz, der alleine in einem alten "Gespensterhaus" wohnt. Ansonsten hat er einen angenehmen Charakter, zwar ein bisschen viel Alkoholkonsum, aber das hält sich in Grenzen. Wie er die Episoden der Vergangenheit erzählt, ist immer richtig spannend und man will gar nicht, dass er damit aufhört. Man wird oft auf eine falsche Fährte geführt, auch bei Eddies (Alb-)Träumen weiß man zuerst nie genau, ob das jetzt wirklich passiert ist oder nicht. Die Atmosphäre generell ist sehr spannend und mysteriös gehalten und man fliegt nur so über die Seiten. Die Geschichte über die Clique erinnert tatsächlich an "ES" von Stephen King, was ich aber nicht schlimm finde, da es schwer ist, etwas komplett Neues zu erfinden. Außerdem hat "Der Kreidemann" keinerlei übernatürlichen Elemente, wie es bei Stephen King der Fall ist. Das Ende fand ich sehr überraschend, auch die Identität des Mörders wurde mir erst spät klar. Das Buch hat mich gut unterhalten und ich kann es vor allem denjenigen empfehlen, die Fan davon sind, wenn langsam die Vergangenheit aufgerollt wird. 5 Sterne.
zugreifen und lesen
von bblubber - 20.07.2018
"Der Kreidemann" ist das erste Buch, welches von C.J. Tudor ins Deutsche übersetzt wurde. Es handelt sich um ein Buch, welches sich nicht so hundertprozentig in das Krimi-Genre einordnen lässt. Es gibt natürlich einen toten Jungen, der unter seltsamen Umständen stirbt und der durchaus das Opfer eines Mordkomplotts gewesen sein könnte. Aber es gibt weder einen Kommissar noch sonst einen professionellen Ermittler. Es geht lange auch nicht darum, einen Täter zu finden sondern überhaupt einzuordnen, was mit einer Handvoll Jugendlicher passiert. Wer benutzt ihre geheimen Kreidezeichen für seine eigenen Zwecke? Könnte es tatsächlich Mord sein, als ein Junge ertrunken aufgefunden wird? Um was geht es überhaupt bei all den seltsamen Ereignissen, die die jungen Leute zunehmend beunruhigen. Mit leichter Hand erzählt die Autorin von einer Gruppe Halbwüchsiger, die gerade zwischen Kindheit und Erwachsensein hängen und eigentlich ganz andere Probleme haben, als Mord und Totschlag. Aber mit dem Auftauchen eines seltsamen Lehrers ziehen Angst und Beklemmung ein und sowohl der Leser als auch der Hauptdarsteller suchen nach Erklärungen. Auf einer zweiten Ebene in der Zukunft verschwindet einer der Freunde scheinbar spurlos und lässt das Grauen der Jugend wieder aufleben. Gibt es Zusammenhänge? Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es hat eine starke Sogwirkung und vor allem die Sprache und die Dialoge können überzeugen. Zugreifen und lesen.
Manchmal wäre es besser die Vergangeheit, ruhen zu lassen
von Siglinde Haas - 18.07.2018
Eddie ist Englischlehrer in einer kleinen englischen Stadt. Er lebt dort seit seiner Geburt im gleichen Haus. Alles verläuft im Gleichmaß, bis er einen Brief mit einer Strichmännchenzeichnung und einem Stück Kreide erhält. Auf einen Schlag ist die Vergangenheit wieder präsent. Als Eddie, Metal Mickey, Fat Gav, Hoppo und Nicky beste Freunde waren, Strichmännchen als Geheimcode benutzten und ein Unfall auf dem Jahrmarkt alles veränderte.Und die Ereignisse zum Tod eines jungen Mädchens führten, dessen wirklicher Täter nie gefasst wurde. Jetzt - dreißig Jahre später - beginnt das Sterben erneut. Eddie ist sich sicher, wenn er sich erinnert an jenes unscheinbare Detail das er vergessen hat, dann wird es ein Ende haben. Die Geschichte wird von Eddie erzählt und der Leser erfährt nur das, an das sich Eddie erinnert oder er sich zusammen reimt. So bleibt das Geschehen bruchstückhaft und lässt dem Leser Raum für Vermutungen. Die auf den ersten Blick glückliche Kindheit zeigt auf den 2. Blick erhebliche Risse. So lebt Hoppo in sehr ärmlichen Verhältnissen, Nicky wird von ihrem Vater geschlagen. Die gemütliche Kleinstadtfassade ist trügerisch. Je mehr sich Eddie erinnert, desto bedrohlicher werden die gegenwärtigen Ereignisse und zerstören gleichzeitig vermeintlich glücklichen Erinnerungen. Die Autorin verwebt gekonnt Vergangenheit mit der Gegenwart und schafft so eine Atmosphäre der Unsicherheit und unterschwelligen Bedrohung. Die Auflösung ist überraschend, wird aber Stück für Stück überzeugend hergeleitet. Zurück bleiben zerstörte Lebensträume.
Kreidezeichen
von Readaholic - 17.07.2018
Im Alter von 12 Jahren erlebt Eddie einen Albtraum. Auf dem Jahrmarkt erlebt er hautnah einen schrecklichen Unfall mit, bei dem ein junges Mädchen verstümmelt wird. Zusammen mit Mr. Halloran, der, wie sich herausstellt, im nächsten Schuljahr an seiner Schule unterrichten wird, leistet Eddie erste Hilfe. Mr. Halloran erzählt ihm von Kreidezeichen, die er mit seinen Freunden in der Kindheit als Kommunikationsmittel verwendete. Eddie gefällt die Idee und er beginnt, mit seinen Freunden ebenfalls auf diese Weise zu kommunizieren. Eines Tages tauchen Kreidezeichen auf, die die Jungen direkt in den Wald zu einer Leiche führen... Schnell gerät Mr. Halloran als Verdächtiger ins Visier der Leute, doch Eddie weiß etwas, was die anderen nicht wissen, nur traut er sich nicht, darüber zu reden. 30 Jahre später, Eddie lebt inzwischen mit einer Untermieterin immer noch im Haus seiner Kindheit, tauchen wieder mysteriöse Kreidezeichen auf... Die Sunday Times lobte diesen Debütroman über den grünen Klee ("Wenn Sie dieses Jahr nur ein Buch lesen - lesen Sie dieses!"), dieser Lobeshymne kann ich mich nicht ganz anschließen. Die Story liest sich flüssig und ist trotz einiger Längen spannend und auch durchaus humorvoll. Was ich nicht so mag, ist, wenn sich im Nachhinein vieles anders herausstellt, als es ursprünglich dargestellt wurde. Das Ende ist allerdings richtig gut gelungen. Auf jeden Fall ein unterhaltsamer Roman!
Wenig Spannung
von Nadine - 12.07.2018
"Mit einem Mal waren die Strichmännchen unheimlich." Der Kreidemann ist ein Thriller der Autorin C.J. Tudor. Die Erzählung aus der Sicht von Ed Adams, genannt Eddie, springt zwischen den Jahren 1986 und 2016 hin und her, was mir sehr gut gefiel. Der 12 Jährige Protaginst, Teil einer Jugendclique, bestehend aus einem Mädchen und drei Jungs. Eddie kommuniziert mit seinen Freunden per Kreidezeichen als eine Art Geheimbotschaft. Bis eine Zeichnung ihn eines Tages zu der Leiche eines Mädchens führt. 30 Jahre später erhält er eine sonderbare Nachricht und die Vergangenheit holt ihn wieder ein. Der Schreibstil war sehr flüssig zu lesen, allerdings hat mir zwischendurch die Spannung gefehlt. Einige Erzählstränge zogen sich extrem in die Länge, ohne wirklich etwas zur Geschichte beizutragen. Leider konnte mich das Buch nicht fesseln.
toller Erstling
von moehawk - 12.07.2018
Der Kreidemann spielt in zwei Zeitebenen. Einmal in Eddies Kindheit. Hier ereignen sich geheimnisvolle, bedrohliche Dinge. Kreidezeichnungen werde als Botschaften verwendet und scheinbar von einem Mörder missbraucht. Ein Jugendlicher ertrinkt, der Pfarrer wird fast getötet. Was passiert und wer ist der Täter? Aber auch in der Gegenwart erhält Eddie plötzlich eine Kreidezeichnung. Und nicht nur er, sondern auch seine ehemaligen Jugendfreunde. Es wird Zeit, dem Spuk ein Ende zu machen. Die Geschichte hat mir von Anfang an sehr gefallen. Es ist vor allem die Art, wie die Autorin erzählt. Eigentlich relativ unspektakulär in fast gemächlichen Tempo. Es ist fast ein Coming-of-Age-Roman und Eddie und seine Freunde wachsen einem ans Herz. Aber es steckt mehr hinter all den Andeutungen, hinter der spürbaren aber nicht greifbaren Bedrohung, die durch das Buch schleicht. Ist es wirklich der Albino-Mann, der die Kreidezeichnungen missbraucht und die Taten begeht? Ein toller Erstling. Ich hoffe, sehr bald mehr von dieser Autorin zu lesen.
Wege zum Täter?
von Kruems - 10.07.2018
Das Buch der Kreidemann zieht auch schon mit dem Cover die Blicke auf sich - sehr schlicht aber dennoch ein Eyecatcher. Eddie ist die Hauptfigur, aus seiner Sicht spielen sich die ganzen Ereignisse ab, sowohl in der Vergangeheit als Mitglied einer Clique, als auch nun, als eher langweiliger Lehrer, der nach dreißig Jahren wieder zurück in sein Elternhaus zieht. Und einen Brief erhält, der die Ereignisse von damals wieder heraufbeschwört, als ein einfaches Stück Kreide und Zeichnungen als Geheimsprache mit seinen Freunden sie zur Leiche eines Mädchens führen. Absolut furchtbar. Und ein Lehrer geriet damals in Verdacht, denn zusammen mit Eddie rettete er dem Mädchen bei einem Unfall zuvor das LEben - aber war er auch der Mörder? Immerhin kam er auf die Idee mit den Kreidezeichnungen. Doch nun, dreißig Jahre später, tauchen sie wieder auf und wecken Zweifel ob es sich damals tatsächlich so wie vermutet zugtragen hat. Ein Thriller, dessen Spannung sich kontinuierlich aufbaut und der mich von Anfang an in die Geschehnisse hineingezogen hat. Normalerweise halte ich große Stücke auf mein eigenes Ermittlungstalent aber bei diesem Buch lag ich ganz schön falsch mit meinen Vermutungen... daher von mir die volle Punktzahl für ein sehr gelungenes Buch mit guter Story.
(K)ein Kinderspiel
von Kurt - 10.07.2018
Ein ganz normaler Sommer, in dem das Leben von Eddie eine völlig neue Wendung nimmt. Ein wunderschönes junges Mädchen wird vor seinen Augen schwer auf einer Kirmes verletzt, und nur seinem Einsatz und dem von Mr. Halloran ist es zu verdanken, das sie mit dem Leben davonkommt. Mr. Halloran, ein Lehrer seiner Schule, bringt Eddie auch auf die Idee mit den Kreidemännchen und das er und seine Clique damit geheim verständigen könnten. Eines Tages jedoch führen die Kreidemännchen zu einer Mädchenleiche ohne Kopf - und es ist das Mädchen vom Unfallgeschehen. Danach ist das Leben nicht mehr so leicht und unbeschwert wie zuvor; die Zeiten ändern sich, die Kinder der Clique rund um Eddie, der hier die Hauptrolle spielt, werden erwachsen. Doch dreißig Jahre später bekommt er einen Brief mit Kreide und einer Zeichnung und erkennt, das die Vergangenheit noch nicht ruht.... Ein sehr spannender Thriller von der ersten bis zur letzten Seite, den ich kaum aus der Hand legen konnte. Eddie ist schon ein recht eigenwilliger Charakter, und das ganze Geschehen findet aus seiner Sicht statt und ist daher auch von seinen Empfindungen und seinem Wesen geprägt.Bis zum Ende hin war ich mir nicht sicher wer denn nun als Kreidemann sein Unwesen treibt und getrieben hat, auch die Zeitsprünge haben die Spannung die ganze Zeit aufrecht erhalten. Sehr empfehlenswert.
Geister der Vergangenheit
von tkmla - 10.07.2018
Gezeichnete Kreidemännchen führen den zwölfjährigen Eddie und seine Freunde in den Wald zu einer versteckten Mädchenleiche. Bei dem Mädchen handelt es sich um die heimliche Freundin ihres neuen Lehrers Mr. Halloran. Er brachte Eddie einst die Geheimsprache der Kreidemännchen näher. Natürlich wird Mr. Halloran sofort zum Hauptverdächtigen. Doch ist er tatsächlich der Kreidemann? Eddie kann und will es nicht glauben. Dreißig Jahre später erhält Eddie einen verstörenden Brief aus der Vergangenheit. Und plötzlich tauchen auch die geheimnisvollen Kreidemännchen wieder auf. Ist der Kreidemann von damals wieder auf der Jagd und jetzt hinter Eddie her? Gemeinsam mit seinen damaligen Freunden versucht Eddie die Wahrheit herauszufinden und die Geister der Vergangenheit zu besiegen. C. J. Tudor hat einen außergewöhnlichen Schreibstil, der den Leser nur so durch das Buch rauschen lässt. Die Vergleiche zu Stephen King sind tatsächlich nicht weit hergeholt. Allerdings fehlt noch die psychologische Tiefe, die beim Meister des Horrors einfach viel ausgeprägter ist. Dafür müsste das Buch eindeutig viel länger sein. Die Geschichte spielt auf den Zeitebenen 1986 und 2016. Der Autorin gelingt es sehr gut, aus der Perspektive eines pubertierenden Zwölfjährigen zu schreiben. Die Erlebnisse von Eddie und seinen Freunden in diesem Sommer wirken authentisch. Der spätere Sprung zum erwachsenen und abgeklärten Eddie ist deutlich sichtbar. Tief in ihm erkennt man immer noch die Züge des jüngeren Ichs - nur mit den persönlichen Erfahrungen und Tiefschlägen der letzten dreißig Jahre. Der Fokus der Erzählung liegt eindeutig auf den Charakteren. Dies macht die Spannung in diesem Buch aus. Der ruhige und gleichzeitig fesselnde Erzählstil der Autorin fängt manches Spannungstief ab. Ich konnte das Buch bis zum Ende fast gar nicht aus der Hand legen. "Der Kreidemann" ist zu Recht ein hochgelobtes Buch, das ich auf jeden Fall weiterempfehlen kann.
spannendes Debüt
von CW - 09.07.2018
Der Kreidemann von C.J. Tudor ist das erste auf deutsch erhältliche Buch der Autorin. Insgesamt ein Krimi spielt das Buch einmal in Eddie Vergangenheit und parallel in seiner Gegenwart. Ein Fall von damals konnte nicht gelöst werden und hat bis heute Auswirkungen auf sein Leben. Ich habe das Buch schnell durchgelesen - es war spannend und ist sehr schön geschrieben. Allerdings rückt der Kriminalfall schnell in den Hintergrund, da die Szenen um das Aufwachsen der Gruppe Jugendlicher so toll beschrieben sind. Wie das bei Zwölfjährigen so ist habe sie einen Wahnsinnssommer zusammen und erleben so einiges. Dabei entwickeln sie sich weiter und gehen irgendwann ihre eigenen Wege. Fast habe ich mich wie ein Teil dieser Gruppe gefühlt. Der Kriminalfall wird am ende auch noch schlüßig gelöst, also insgesamt eine klare Leseempfehlung von mir.
Ereignisreiche Mysterystory voller Rätsel und Geheimnisse
von thisisher - 08.07.2018
1986: Eddie ist ein Kind und wird mit seinen Freunden Fat Gav, Mickey, Nicky und Hoppo in eine Reihe unglücklicher Ereignisse verwickelt. Alles beginnt mit einem Unfall, bei dem ein Mädchen schwer verletzt wird und endet mit mehreren Toten und mehr Fragen als Antworten. Außerdem findet er überall Kreidezeichnungen, die unmittelbar mit den Ereignissen in Verbindung zu stehen scheinen. 2016: Ed ist mittlerweile 42, arbeitet als Lehrer in der Schule und wohnt immer noch in der selben Stadt, im selben Haus, im selben Zimmer. Einer seiner alten Freunde hat sich angekündigt und plötzlich tauchen überall wieder die Kreidezeichnungen auf, die ihn seit seiner Kindheit verfolgen. Ed macht sich daran, endlich das Rätsel seiner Kindheit zu lösen und sich den Dämonen seiner Vergangenheit zu stellen. Die Geschichte wird aus Eds Sicht geschildert, und der Leser ist seinem Blickwinkel komplett ausgeliefert. Wir sehen alles aus Eds zuerst kindlicher, später erwachsener Perspektive. Der Perspektivwechsel ist dabei gut gelungen, die Sprache des erwachsenen Ed lässt sich gut von der des jungen Ed unterscheiden. Das Buch ist in zwei Handlungsabschnitte aufgeteilt, die abwechselnd erzählt werden. Der Stil der Autorin ist leicht lesbar, verständlich und zeichnet sich durch teilweise sehr drastische Darstellungen aus. Die Sprache ist temporeich und die Geschichte überschlägt sich fast vor Ereignissen, die Charakterzeichnung kommt dabei vor allem bei den Nebencharakteren leider zu kurz, so ist lernt der Leser vor allem Nicky, aber auch Hoppo nur wenig kennen. Sowohl sprachlich als auch inhaltlich erinnert das Buch sehr an Stephen King: fünf Kinder, die im Sommer in den 80er Jahren mehreren schrecklichen Ereignissen ausgesetzt sind, der durch die Handlung getragene Spannungsverlauf und die sehr drastische Schilderung traumatischer Ereignisse. Mr Halloran und (Minispoiler!) die spätere Axtszene sind sicher als Hommage an King zu sehen, das Buch ist ohnehin gespickt mit popkulturellen Referenzen. Die Bezeichnung als Thriller finde ich nicht optimal, da die Erwartungshaltung des Lesers oder zumindest meine Erwartungshaltung an das Buch eine andere war. Eine Genrebezeichnung zu finden, gestaltet sich meiner Meinung nach nur schwierig, ich würde es als eine Mischung aus Spannungs-Abenteuer-Thriller-Horror-Roman bezeichnen. Es lässt sich zwar gut und flüssig lesen, aber das liegt vor allem an den vielen Rätseln, für die man, um sie zu lösen, weiter lesen muss. Wenn man sich auf diese Art des Schreibens einlässt, ist man innerhalb kürzester Zeit gefangen in einem Strudel aus sich überschlagenden Ereignissen, offenen Fragen und scheinbar unzusammenhängenden Todesfällen. Für mich eine gelungene rasante Mysterystory voller Rätsel, Menschen mit Geheimnissen und Kreidemännchen. Allein das Ende lässt mich ein wenig enttäuscht zurück. 7/10 Punkte
Herausragend gut
von lesebiene - 08.07.2018
Meine Meinung :  Dies ist wohl der meist angepriesenste Thriller des Jahres 2018, sogar Stephen King äußerte sich zu diesem Buch mit größter Begeisterung!  Natürlich geht man, bei so vielen Vorschusslorbeeren umso kritischer an ein Debüt, so auch bei diesem Buch.  Aber was soll ich sagen, die beginnt unsagbar spannend, sehr undurchsichtig und von einer solch schauerlichen Atmosphäre, dass man während des Lesens beinahe schon angst bekommt. Der Schreibstil, ist sehr solide, aber auch sehr einfach gehalten, was dem außerordentlich hohe Spannungsbogen keinen Abbruch tut.  Fazit :  Für mich halt dieser Thriller alles, was er verspricht. Spannung von der ersten bis zur letzten Seite, kaum langatmige stellen und eine Geschichte, die man nicht mehr aus der Hand legen kann. Für mich ein mehr als überzeugendes Debüt !
Mäßig spannend, konnte mich nicht richtig überzeugen
von KerstinT - 08.07.2018
So, das Buch ist nun zu Ende. Im Vorfeld hatte ich sehr viele positive Stimmen du diesem Buch gehört. Eigentlich nur Positives. Aber so richtig überzeugen konnte es mich nicht. Erzählt wird die Geschichte in zwei Zeitebenen. In der Gegenwart im Jahre 2016 und in der Vergangenheit, dreißig Jahre zuvor. Die Protagonisten sind dieselben. Es geht um eine Jugendgang, die als Zwölfjährige eine Leiche gefunden haben. Nun dreißig Jahre später, scheint der Mörder, der Kreidemann zurück zu sein. Irgendwie war dieser Kreidemann recht irreführend. Allgemein war alles sehr verwirrend. Und nichts war wie es schien. Eigentlich ist das bei einem Thriller ja gut. Allerdings sollte sich später alles aufklären und Sinn ergeben. Das tat es hier nicht. Der Schreibstil ist gut und leicht zu lesen. Die knapp 400 Seiten waren im Nu durchgelesen. Es war auch spannend. Aber für einen Thriller war es mir definitiv zu wenig Spannung. Die meiste Zeit war ich eher verwirrt und habe versucht, die Dinge zu ordnen. Ein Thriller muss mich fesseln, ich möchte ihn nicht mehr aus der Hand legen. Hier war das allerdings recht einfach. Was mich auch sehr gestört hat, teilweise waren sehr grobe Szenen, in denen es nur Gemetzel gab, eingebaut - so etwas mag ich nicht sonderlich. Ich habe bei dieser Story eher einen psychologischen Thriller erwartet. Es gab diesbezüglich auch sehr viel Potential. Aber leider wurde es mir nicht gut genug umgesetzt. Ich finde auch, dass der Leser am Ende mit recht vielen offenen Fragen zurückgelassen wird. Man muss sich seinen Teil denken. Das ist nicht so meins, denn so weiß man es ja doch nicht 100prozentig, ob es nun so ist oder nicht. Wie gesagt, es war viel Potential da, aber es wurde nicht genutzt. Dann die Charaktere, die waren für mich nicht sonderlich ausgearbeitet und bleiben einem fern. Wirklich was anfangen konnte ich mit keinem. Für mich war dieser Debütthriller eine nette Unterhaltung, die durchaus noch ausbaufähig ist. Für ein Debüt ok. Allerdings werde ich dieser Autorin wohl nicht weiter folgen. Ich vergebe drei von fünf Sternen.
Vor 30 Jahren ...
von Miss Norge - 05.07.2018
Ein Thriller um den ein riesen Hype gemacht wird muss ich einfach lesen, um zu sehen, ob zu recht oder nicht. Hier kann man sagen, zu recht, aber mit einem kleinen Abzug und zwar sind mir die Protagonisten etwas zu oberflächlich geblieben, hier hätte mehr Tiefe noch mehr Spannung erzeugen können, die mir an ein paar wenigen Stellen etwas gefehlt hat. Der Plot entwickelt sich langsam und steigert sich dann parallel in zwei Erzählstränge die in den Jahren 1986 und 2016 angesetzt sind. Hier greifen die Erinnerungen und die Story ineinander, obwohl 30 Jahre dazwischen liegen. Diese Erzählweise ist der Autorin sehr gut gelungen. Es entstehen keine Unklarheiten trotz der Zeitspanne. Allerdings sind einige Passagen auch sehr widerlich zu lesen, wenn es z.B. um einige Unfälle und Taten geht. Aber auch das gehört zu einem guten Thriller. Sehr interessant fand ich den Charakter des Mr. Halloran, der einen Lehrer spielt der ... Mehr verrate ich besser nicht, aber vom ihm hätte ich gerne noch mehr gelesen im Plot. In einer Kleinstadt reichen Gerüchte und ein paar unklare Anspielungen, um ein Leben zu vernichten bzw. einen (unschuldigen?) Menschen in Verruf zu bringen. Dieser Sichtweise war hervorragend beschrieben und hält uns den Spiegel vor die eigene Nase. Was mir auch gefallen hat ist, wie C.J. Tudor die Clique beschrieben hat im Damals und wie sie sich in den 30 Jahren zu Erwachsenen im Heute entwickelt haben. Irgendwie hängt einem die Kindheit ein ganzes Leben lang nach. Das Ende war jetzt zwar nicht so überraschend, es passte, aber etwas zu übertrieben. Ein Thriller-Debüt das ich sehr gerne gelesen habe und weiterempfehlen kann. Ein passender Titel und ein tolles Cover, welches mich sofort angesprochen hat.
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