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Der Kreidemann

Thriller. Originaltitel: The Chalk Man.
Buch (gebunden)
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Alles begann an dem Tag, an dem sie auf den Jahrmarkt gingen. Als der zwölfjährige Eddie den Kreidemann zum ersten Mal traf. Der Kreidemann war es auch, der Eddie auf die Idee mit den Zeichnungen brachte: eine Möglichkeit für ihn und seine Freunde, s … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Der Kreidemann
Autor/en: C. J. Tudor

ISBN: 344231464X
EAN: 9783442314645
Thriller.
Originaltitel: The Chalk Man.
Übersetzt von Werner Schmitz
Goldmann Verlag

29. Mai 2018 - gebunden - 379 Seiten

Beschreibung

Alles begann an dem Tag, an dem sie auf den Jahrmarkt gingen. Als der zwölfjährige Eddie den Kreidemann zum ersten Mal traf. Der Kreidemann war es auch, der Eddie auf die Idee mit den Zeichnungen brachte: eine Möglichkeit für ihn und seine Freunde, sich geheime Botschaften zukommen zu lassen. Und erst einmal hat es Spaß gemacht - bis die Figuren sie zur Leiche eines jungen Mädchens führten. Das ist dreißig Jahre her, und Eddie dachte, die Vergangenheit liegt hinter ihm. Dann bekommt er einen Brief, der nur zwei Dinge enthält: ein Stück Kreide und die Zeichnung eines Strichmännchens. Und als die Geschichte beginnt, sich zu wiederholen, begreift Eddie, dass das Spiel nie zu Ende war ...


Trailer

Portrait

C.J. Tudor wuchs auf in Nottingham, wo sie auch heute mit ihrem Lebensgefährten und ihrer kleinen Tochter lebt. Im Lauf der Jahre hatte sie eine Vielzahl von Jobs, unter anderem als Synchronsprecherin, Werbetexterin, TV-Moderatorin und Dogwalkerin. "Der Kreidemann" ist ihr erster Roman, der international für Furore sorgte und innerhalb kurzer Zeit in 39 Länder verkauft wurde.

Leseprobe

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Pressestimmen

"Wenn Sie meine Bücher mögen, werden Sie auch dieses verschlingen." Stephen King
Empfehlungen Ihres Buchhändlers
Hedda Freier, Buchhandlung Hugendubel Flensburg
Spannend und überraschend
von Hedda Freier, Buchhandlung Hugendubel Flensburg - 05.06.2018
1986, mit 12 Jahren, lernt Eddi den Kreidemann kennen. Er ist Lehrer und bringt Eddi und seine Freunde auf die Idee sich durch Strichmännchen aus Kreide, die sie auf die Straße usw. malen zu verabreden und zu verständigen. Doch dann führe sie diese Strichmännchen zu einer Mädchenleiche im Wald. 30 Jahre später, 2016, Eddi ist jetzt selber Lehrer, holt sie die Vergangenheit wieder ein, denn erneut tauchen Strichmännchen aus Kreide auf. Ein spannender abwechslungsreicher Thriller, der ständig zwischen den Zeiten hin und her springt. Dadurch konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Ein überraschendes Ende. Ich vergebe 4 Sterne.
Bewertungen unserer Kunden
es war einmal, oder ist es immer noch?
von andrea tandel - 03.06.2018
Als Eddie zwölf war, traf er den Kreidemann zum ersten Mal. Er brachte ihn auch auf die Idee mit den Kreidemännchen, damit er sich mit seinen Freunden, geheime Botschaften zukommen lassen kann. Doch eines Tages zeigten ihnen die Kreidemännchen den Weg zu einer Leiche eines jungen Mädchens. Jetzt dreißig Jahre später bekommt Eddie einen Brief, in welchem nur zwei Dinge lagen: ein Stück Kreide und die Zeichnung eines Strichmännchens. Langsam begreift Eddie, die Geschichte ist noch nicht zu Ende. Das Buch hat mir gut gefallen, hatte aber irgendwie aufgrund der großen Aufmachung und Anpreisung mehr erwartet. Es war gut und flüssig zu lesen. Wir haben immer zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart gelesen. Dies fand ich für die Spannung sehr gut, da ich immer wissen wollte wie es damals oder heute weiterging. Habe bist zum Schluss mitgerätselt, wie jetzt alles zusammenhängt. Wer für die einzelnen "Verbrechen" verantwortlich war und wie es denn nun ausgehen wird. Habe ehrlich gesagt mit einem anderen Schluss gerechnet. 4 von 5*.
Sehr spannend
von Küchenqueen - 16.06.2018
Sommer 1986. Der 12jährige Eddie und seine Clique finden eine Mädchenleiche. Verdächtigt wird sehr schnell der neue Lehrer. Dieser kommtmit den Anschuldigungen nicht zurecht und richtet sich selbst.  30 Jahre später. Eddie erhält einen Brief. Der Inhalt: ein Stück Kreide und ein Strichmännchen. Sofort denkt Eddie an den Sommer 1986. Denn h damals spielte Kreide eine große Rolle.....  Uff. Das Buch ist wirklich richtig spannend. Ich war von Beginn an direkt in der Handlung und diese hat es vor Spannung in sich. Beide Zeitstränge sind extrem spannend und - ja - auch gruselig. Der Vergleich mit Stephen King stimmt. Jedenfalls wenn man seine frühen Werke als Vergleich nimmt (die neueren sind nicht mein Fall). Der Schreibstil ist wirklich gut lesbar und macht Spaß zu lesen.
Kreidezeichen aus der Vergangenheit
von Anonym - 20.05.2018
Manchmal läßt die Vergangenheit einen nicht ruhen ,und wenn man denkt sie verblasst ,taucht sie auf einmal wieder auf ,so als wäre es gestern gewesen . Als Eddi sie das erste mal sah war er gefangen von ihrer Schönheit ,doch ein schrecklicher Unfall zerstört sein Bild von ihr von einer auf die andere Sekunde .Sie hat überlebt doch Eddi sie nie wieder gesehen ,bis zu dem Tag an dem geheime Zeichen ihn und seine Freunde zu ihrer Leiche führen . Schnell steht ein Schuldiger fest ,doch 30 Jahre später erhält er einen mysteriösen Brief der einzige Inhalt ,ein Kreidemännchen . Der Kreidemann von C.J.Tudor ist mein persönliches Highlight dieses Jahr im Genre Thriller ,wobei es auch Drama und ein wenig Horror in meinen Augen ist . Das Buch liest sich von Anfang an sehr flüssig und das Storyboard ist sehr interessant und spannend aufgebaut . Der Leser springt abwechselnd in Vergangenheit und Gegenwart und erfährt so schrittweise was sich in Eddis Jugend und heute ereignet hat . Für mich hat dies einen besonderen Reiz ausgeübt da sich so die Puzzelteile nach und nach aufgebaut haben und ein guter Spannungsbogen gehalten wurde obwohl hier und da auch ruhigere Passagen dabei waren die aber am Ende auch einen Sinn ergaben und so aufkommende Fragen außerhalb der Haupthandlung beantworteten . Bis zum Ende war mir nicht wirklich klar wer nun der Mörder war und ganz ehrlich war ich sehr überrascht ,denn dieses Ende hätte ich nicht erwartet . Eher hatte ich im Laufe des Buches mehrere Verdächtige im Visier ,was sich allerdings immer wieder als falsch erwies . Auch die ganzen Nebedramen und Schicksale waren hier gut eingebaut und trugen so dazu bei den Leser immer wieder auf neue Fährten zu führen . Für mich ein wirklich gelungenes Buch das ich nur empfehlen kann und eine Autorin die ich mir merken werde
Das Spiel ist nicht zu Ende
von schliesi - 25.05.2018
Inhalt und meine Meinung: Der zwölfjährige Eddie und seine Clique bestehend aus Fat Gav, Metal Mickey, Hoppo und dem Mädchen Nicky sind ein eingeschworenes Team. Es ist der Sommer 1986 und die Clique treibt sich in der Sommerhitze in der Kleinstadt herum. Als sie einen Nachmittag auf dem Jahrmarkt verbringen, ändert sich jedoch alles. Es gibt einen Unfall mit einem Fahrgeschäft und ein Mädchen wird schwer verletzt. Eddie und der Kreidemann helfen dem Mädchen und Eddie freundet sich mit dem Kreidemann an, der ihn auch auf die Idee mit den Kreidezeichnungen bringt. Die Clique verabredet sich seitdem mit Kreidezeichnungen, die sie überall in der Stadt hinterlassen. Als die Clique schließlich anhand der Kreidezeichnungen auf die Leiche eines jungen Mädchens stößt ändert sich plötzlich alles. Die unbeschwerte Zeit ist vorbei. Nun, 30 Jahre später, holt Ed die Vergangenheit ein, er bekommt einen Brief mit einem Stück Kreide und der Zeichnung eines Strichmännchens. Der Thriller hat mir sehr gut gefallen und ich fühlte mich kurzweilig unterhalten. Die Handlung ist von Beginn an spannend aufgebaut und die Ereignisse sind plausibel und nachvollziehbar beschrieben. Besonders gut hat mir der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit gefallen, die Handlung wechselt in jedem Kapitel zwischen den Jahren 1986 und 2016. Aus diesem Grund fiel es mir schwer, das Buch überhaupt aus der Hand zu legen. Auch die Gestaltung des Buchumschlages und der Titel passen richtig gut zu diesem Thriller, ich empfehle ihn gerne weiter.
Subtile Spannung
von amena25 - 27.05.2018
Bei einem Jahrmarktsbesuch muss der 12-jährige Eddie mitansehen, wie ein bildhübsches Mädchen durch ein herumfliegendes Karussellteil schwer verletzt wird. Mr. Halloran, ein Albino, der an Eddies Schule unterrichtet, rettet mit Hilfe von Eddie das Mädchen vor dem Verbluten. Doch einige Zeit später wird das Mädchen zerstückelt im Wald gefunden, allerdings fehlt ihr Kopf. Ausgerechnet Eddie und seine Freunde waren durch Kreidezeichen, ihre gemeinsame Geheimsprache, zu den Leichenteilen im Wald gelockt worden. Doch keiner von ihnen hatte offenbar die Kreidemännchen gemalt. Mr. Halloran, der ,,Bleiche Mann", der sich nach dem Unfall sehr um das verunglückte Mädchen gekümmert hat, gerät in Verdacht. Hat er sie zerstückelt? Ist er der Kreidemann? In einer Kleinstadt kommt solch ein Verdacht einem Todesurteil gleich. Dreißig Jahre später lebt Eddie wieder in seinem Elternhaus. Nun ist er ein einsamer, etwas schrulliger Lehrer geworden, der außer zu ein paar seiner alten Kumpels kaum soziale Kontakte pflegt. Für seine etwas bizarre Untermieterin Chloe hegt Eddie Gefühle, da sie aber deutlich jünger ist als er, zeigt er ihr dies nicht. Als Eddie einen Brief erhält, der die Zeichnung eines Kreidemännchens und ein Stück Kreide enthält, kehrt die Vergangenheit zurück und Eddie muss sich schmerzhaften und rätselhaften Erinnerungen stellen. ,,Der Kreidemann" ist kein Thriller im eigentlichen Sinne. Relativ unblutig, bis auf den Beginn, mit vielen erzählenden Passagen, baut sich die Spannung allmählich und eher subtil auf. Erst nach und nach wird einem als Leser bewusst, dass Eddie ein überaus unzuverlässiger Erzähler ist, der nur einen Teil der Geschichte preisgibt. Auch alle anderen Beteiligten sind für den Leser schwer einzuschätzen, da man alles aus Eddies Perspektive erfährt und sich, wie er, von ihnen täuschen lässt. Der Wechsel zwischen den Zeitebenen mit dem jungen und dem erwachsenen Eddie steigern die Spannung stetig, bis zum überraschenden und etwas gruseligen Ende. Ein äußerst lesenwerter Roman, wenn man keinen reißerischen Thriller erwartet.
Kreidemännchen
von Ecinev - 17.06.2018
Als Jugendliche hatten die 5 Freunde, Eddie Adams, Gav, Hoppo, Metal-Mickey und Nicky begonnen sich mit Kreide Botschaften zukommen zu lassen. Eines Tages machen sie im Wald eine grauenhafte Entdeckung, die Leiche eines Mädchens. Aus Sicht des 12-jährigen Eddies wird die Geschichte erzählt, andere Passagen aus der Gegenwart aus Sicht des heute erwachsenen Eddies. Wirklich eine gelungene Mischung da jeder Abschnitt mit einem Cliffhänger endet bis es am Ende zum großen Finale kommt. Mit dieser Auflösung hätte ich nicht gerechnet. Der Schreibstil ist lebendig, man kann sich gut in die Personen einfinden und der Spannungsbogen wird langsam aufgebaut und bleibt bis zum Ende erhalten. Obwohl die letzten Sätze einem schon schaudern lassen.
Wann und womit fing es an?
von Claudia S. - 04.05.2018
1986: Ed Adams, genannt Eddie Munster, ist 12 Jahre, als auf dem Jahrmarkt dem Kreidemann das erste Mal begegnet. Die Umstände sind äußerst schrecklich. Vom Kreidemann stammt auch die Idee der Kreidezeichnungen, mit denen er seinen Freunden geheime Nachrichten hinterlassen kann. Doch dann finden sie im Wald bei den Kreidezeichen eine Leiche ¿ 2016: Ed ist inzwischen selbst Lehrer und lebt noch immer in seinem alten Elternhaus. Dann bekommt er einen Brief - mit einem Stück Kreide und einer Zeichnung eines Strichmännchens ¿ »Wenn Sie meine Bücher mögen, werden Sie auch dieses verschlingen.« Stephen King Oh ja! Das kann man so sagen! So schnell hatte ich schon lange kein Buch mehr nahezu inhaliert! Und noch dazu - C.J. Tudor bekommt das Ende besser hin, als der Meister des Horrors. Unfassbar! Aber der Reihe nach! Sehr schnell ist mir aufgefallen, dass C.J. Tudor einen genialen Humor hat und eindeutig ein Fan von Stephen King ist. So viele Anspielungen - angefangen beim Namen des Lehrers über die Art, manche Ereignisse quasi schon im ersten Satz eines Absatzes oder Kapitels zu "verraten", also vorwegzunehmen und dem Leser geradezu ins Gesicht zu schleudern, ohne an Spannung einzubüßen, bis zur kleinen Gruppe von Außenseitern. Ihr Stil ähnelt dem von King enorm, dennoch liest man hier keine King-Kopie. Tudor kommt - sieht man von den inneren Dämonen ab, die man so mit sich herumschleppt - ganz ohne Kings "Zusätze" aus. Ihr Thrill entstammt allein den Ereignissen. Und das so gekonnt, dass man kaum aufhören kann, zu lesen. Ich hoffe sehr, sie bleibt von jeder Art von Schreibblockade verschont und verfällt in einen regelrechten Schreibrausch, denn davon will ich dringend mehr! Da ich in den 1980ern selbst Teenager war, liebe ich Bücher, die in der Zeit spielen. Der Wechsel zwischen damals und heute ist der Autorin sehr gut gelungen. Die Figuren sind authentisch und ihre Entwicklung von Kindern zu Erwachsenen ist passend. Alle fünf Kids sind als Erwachsene genauso, wie man das erahnen konnte. Keiner hat sich völlig überraschend entwickelt. Welche Auswirkungen die Vergangenheit auf Gegenwart und Zukunft haben muss, ist perfekt inszeniert. Alle haben Stärken und Schwächen - die so austariert sind, dass man meinen könnte, hier handelt es sich um eine wahre Geschichte, keine Fiktion. Der Spannungsbogen ist durchgehend vorhanden. Wie bei King hat man ständig dieses Kribbeln unter der Haut. An jeder Ecke, hinter jeder Biegung erwarte man das Schlimmste überhaupt, bis es dann tatsächlich zuschlägt. Dabei zaubert C.J. Tudor keine abwegigen Erklärungen aus dem Ärmel, sondern hält dem Leser vor die Nase, dass alles von Anfang an da war. Ein Trick, wie bei "The sixth Sense" - genial und umwerfend und unfassbar gemein. Auch der Humor kommt nicht zu kurz. Oft bissig, teils schwarz, aber nie zu heftig. Man vergisst sehr leicht, dass die Autorin aus Nottingham stammt und auch noch dort lebt. Ich empfinde den Stil nicht wirklich als britisch, für mich ist er eher amerikanisch. Das soll keine Wertung sein, nur eine Feststellung. C.J. Tudor sollte sich jeder Thriller-Fan gut merken! "Der Kreidemann" ist nicht einfach nur ein gelungenes Debüt, sondern ein wahres Meisterwerk! Immer wieder habe ich mich gefragt, ob das ganz sicher kein Stephen-King-Buch ist. Fünf Sterne, ganz ohne Frage!
Reise in die Vergangenheit
von misspider - 22.05.2018
Normalerweise ziehe ich keine Autorenvergleiche und mag es auch nicht, wenn Bücher damit beworben werden. Aber in diesem Fall kann ich mich dann doch nicht zurückhalten. Der Anfang des Buches kam mir wie eine Reise in die Vergangenheit vor, zu Romanen wie Es oder Stand by me, die ich in meiner Jugend verschlungen habe und zu denen der Kreidemann viele Parallelen aufweist, angefangen bei den Kindheitsfreunden, die zusammen Schreckliches erleben. Auch hier ist ein Mädchen, Nicky, Teil der Gruppe, die ansonsten aus vier sehr verschiedenen Jungen besteht. Auch hier gibt es eine Steinschlacht mit der Gang eines großen Bruders (ganz großes Déjà-vu!), und auch hier hat Nicky familiäre Probleme. Hinzu kommt die Kleinstadt-Atmosphäre, in der die Kinder aufwachsen, wo jeder jeden kennt und alles sofort die Runde macht. Das Buch nimmt sich sehr viel Zeit, uns mit den Protagonisten vertraut zu machen, die mit unglaublicher Tiefe gezeichnet werden. Aber gerade diese langsame Herangehensweise steigert die Intensität, mit der wir schließlich das Geschehen miterleben und mitfühlen. Auch dies ein Merkmal, das ich beim offensichtlichen Vorbild der Autorin zu schätzen gelernt habe. Das Verbrechen selbst und dessen Auflösung traten für mich oft in den Hintergrund, so dass ich es nicht weiter schlimm fand, dass mein Anfangsverdacht bezüglich des Täters am Ende bestätigt wurde. Viel spannender war es für mich zu erfahren wie die Kinder mit der Situation umgehen, wie sie reagieren, wie sie sich verändern und dadurch ihre Freundschaft beeinflussen. Auch die Erzählweise, in der sich Rückblenden in die damalige Kindheit mit Kapiteln aus dem jetzigen Erwachsenenleben abwechseln und die aus der Perspektive von einem der Jungen, Eddie, geschildert werden, hat mir gut gefallen. Zugegebenermaßen war ich am Anfang schon ein wenig verstimmt darüber, wie die Autorin es wagen kann so schamlos vom prägenden Lieblingsautor meiner Jugend abzuschauen. Aber dann habe ich den Klappentext über die Autorin gelesen und viele gemeinsame Vorlieben entdeckt, die einiges erklären. Jedenfalls habe ich das Buch daraufhin aus einer völlig anderen Sichtweise betrachtet und vielmehr als großartige Hommage interpretiert. Kaum zu glauben dass dies der erste Roman der Autorin ist - bleibt zu hoffen dass noch viele folgen werden.
Ein Thriller von Stephen King
von Mathias Lenk - 01.06.2018
Beim Spielen mit Figuren in Form des Kreidemannes denken sich Eddie und die Freunde Mickey, Nicky, Gav und Hoppo nichts. Sie verwenden die Figuren einfach mal aus guter Launer heraus für geheime Botschaften. Plötzlich werden sie von ihren Zeichnungen zur Leiche eines Mädchens geführt. Als Eddie Jahre später einen Brief erhält, in dem eine Kreidezeichnung beiliegt, hat Eddie die Vermutung, dass alles wieder von vorn beginnt. Während die eine Geschichte in den 1980er Jahren spielt, ist das sogenannten "Deja Vu"-Geschichte jene Geschichte, welche sich in einem Alter ereignet, wo die Freunde bereits erwachsen sind, fest im Leben stehen. Immer wieder ist die Rede von einem Kreidemann, doch dieser scheint nicht der zu sein, für den ihn alle halten. Als es plötzlich zu ungeklärten Morde kommt, ereilt Eddie Vermutungen und Einschätzungen und merkt schnell, dass es im Ort etwas Ungewöhnliches gibt, was immer mehr Rätsel aufgibt. Lange tappt Eddie bei den komplexen und wirren Geschehnissen im Dunkel. Um so unerwarteter war er bei der Auflösung der ungeklärten Fälle. Ein sehr toller Thriller, der mit seinen komplexen und verschachtelten Handlungen und Charakteren in die Irre führt, aber mit seinen tollen Wendungen ein komplexes Ganzes ergibt.
Hätte ich mal Mr. King¿s Satz beherzigt...
von cabotcove - 17.06.2018
Hätte ich mal Mr. King¿s Satz beherzigt... »Wenn Sie meine Bücher mögen, werden Sie auch dieses verschlingen.« Stephen King Das sagte er nämlich über "Der Kreidemann" von C.J. Tudor und ich habe trotzdem gelesen, obwohl ich mit seinen Büchern so gar nichts anfangen kann meistens ("Es" war eine Ausnahme, ebenso "Misery"...), weil sie mir zu langatmig und ausschweifend sind... "Der Kreidemann" war leider genauso, obwohl der Klappentext "Alles begann an dem Tag, an dem sie auf den Jahrmarkt gingen. Als der zwölfjährige Eddie den Kreidemann zum ersten Mal traf. Der Kreidemann war es auch, der Eddie auf die Idee mit den Zeichnungen brachte: eine Möglichkeit für ihn und seine Freunde, sich geheime Botschaften zukommen zu lassen. Und erst einmal hat es Spaß gemacht - bis die Figuren sie zur Leiche eines jungen Mädchens führten. Das ist dreißig Jahre her, und Eddie dachte, die Vergangenheit liegt hinter ihm. Dann bekommt er einen Brief, der nur zwei Dinge enthält: ein Stück Kreide und die Zeichnung eines Strichmännchens. Und als die Geschichte beginnt, sich zu wiederholen, begreift Eddie, dass das Spiel nie zu Ende war ..." sooooooo vielversprechend klang... Leider hielt das Buch dann quasi aber nicht, was er "versprochen" hatte... Man könnte dem Buch noch zugute halten, dass es eher "ein Thriller der leisen Töne" war, aber dann hätte man es besser als Krimi "klassifizieren" sollen... Ich fand diesen "Thriller" leider absolut gar nicht "thriller-artig": viel zu vorhersehbar, eigentlich keine überraschenden Wendungen und mit nervenzerfetzender Spannung war auch nichts... Mein Fazit: kann man lesen, muss man aber nicht - sprich man verpasst dann auch nichts leider... Drei gut gemeinte Sterne für "nicht schlecht", mehr ist nicht drin, sorry.
Spannender Thriller
von buchleserin - 29.05.2018
"Der Kreidemann" ist ein sehr gelungenes Thriller-Debüt der Autorin J.C. Tudor. Dieser Thriller beginnt schon gleich mit Gänsehautfeeling. Ein totes Mädchen wird im Wald gefunden. Ein heftiges Szenario. Eine Gruppe von Kindern ist Strichmännchen-Zeichnungen in den Wald gefolgt. Man ist sofort drin im Geschehen, eine unheimliche Atmosphäre und die Autorin schafft es, den Leser bereits mit wenigen Sätzen schon zu fesseln. Was für eine Spannung. Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt, in den achtziger Jahren und in 2016. 1986. Eine Kindergang auf dem Jahrmarkt. Ein bleicher Mann. Ein schrecklicher Unfall. Auch dort ist man mitten drin im Geschehen. 2016 bekommt Eddie einen mysteriösen Brief, der Kreide und eine Strichmännchen-Zeichnung enthält. Was hat das alles zu bedeuten? Der Kreidemann? Die Leseprobe hatte mich unheimlich neugierig gemacht auf diesen Thriller. Und das Buch hat meine Erwartungen wirklich erfüllt: ein unglaublich spannender Thriller. Da sieht man Strichmännchen-Zeichnungen jetzt mit ganz anderen Augen, wie auch die Autorin. J.C. Tudor hat einen ziemlich spannenden Erzählstil. Man spürt die gruselige Atmosphäre, als wäre man selbst an Ort und Stelle. Auch die Protagonisten, die Kindergang in den 80ern und als Erwachsene in der Gegenwart, haben mir richtig gut gefallen. Das Buch ließ sich ruckzuck lesen, ich konnte es kaum aus den Händen legen. Wer ist der Kreidemann? Wie hängt alles zusammen? Miträtseln und versuchen herauszufinden, was geschehen ist. Mir hat das Buch sehr gefallen. Ein klasse Thriller, der von mir eine ganz klare Leseempfehlung bekommt.
Gut, aber nicht sehr gut
von brauneye29 - 15.05.2018
Zum Inhalt:  Eddie und seine Freunde benachrichtugen sich über Kreidemännchen. Erst hat es Spaß gemacht - bis die Figuren sie zur Leiche eines jungen Mädchens führten. Das ist dreißig Jahre her. Dann bekommt Eddie einen Brief, der nur zwei Dinge enthält: ein Stück Kreide und die Zeichnung eines Strichmännchens. Wiederholt sich jetzt die Geschichte?  Meine Meinung:  Das Buch hat unbenommen einen gewissen Reiz und ist auch recht spannend geschrieben, dennoch fehlt mir der gewisse Kick in der Geschichte. Irgendwie wartet man von Anfang bis Ende, dass irgendwann der Knoten platzt, aber er platzt irgendwie nicht. Der Schreibstil ist gut und hat mich auch nicht gelangweilt beim Lesen. Aber die Geschichte an sich hat mich nicht vollkommen überzeugt. Auch die Auflösung hat mich nicht vom Hocker gehauen.  Fazit:  Gut, aber nicht sehr gut.
Harmlose Kreidezeichen oder?
von Pseudo - 27.05.2018
Das Cover fällt durch seine Farbe auf. Knallrot mit einem weißen Kreidemännchen, damit hat es schonmal die Interessenten auf seiner Seite. Man ist sofort in der Geschichte gefangen. Möchte unbedingt wissen wie es weitergeht. Dank des tollen Schreibstils, ohne Schnörkel, ohne verschachtelte Sätze , macht das lesen richtig Spaß. Es fällt einem schon sehr schwer das Buch aus der Hand zu legen und am liebsten möchte man es in einem durchlesen . Auch das Hin und Her zwischen Gegenwart und Vergangenheit macht beim Lesen überhaupt keine Probleme, da die einzelnen Kapitel gut abgegrenzt sind. Alles in allem ein wirklich tolles Buch. Kann ich nur empfehlen. Gut für die jetzt kommende Urlaubszeit, mitnehmen.
spannend und überraschend
von Ute H. - 16.06.2018
Der Kreidemann ist der erste Thriller der Autorin C. J. Tudor und das gebundene Buch ist im Goldmann Verlag erschienen. Die Geschichte wird von Eddie Adams in der Ich-Form erzählt. Das Buch spielt in zwei Ebenen 1986 und 2016. 1986 ist Eddie 12 Jahre alt und verbringt seine Ferien größtenteils mit seiner Clique. Es ist eigentlich ein unbeschwerter Sommer bis auf dem Jahrmarkt ein schwerer Unfall geschieht. Hier lernt Eddie zum ersten Mal den Kreidemann kennen. Es handelt sich um den neuen Lehrer der an Albinismus leidet - daher sein Spitzname. Der Bruder einer seiner Freunde ertrinkt im Fluß und drei Wochen nach Ende der Ferien ereignet sich dann auch noch ein Mord und ein Selbstmord. Man lebt sich größtenteils auseinander und vergißt/verdrängt die Geschehnisse. 30 Jahre später erhält Eddie einen Brief, beiliegend ein Stück Kreide. Später erfährt er, dass alle seine Freunde solch einen Brief erhalten haben. Und Mickey taucht auf. Er hatte sich damals von der Clique abgewendet, nachdem sein Bruder verunglückt war. Jetzt möchte er ein Buch schreiben über die Ereignisse von damals. Aber auch er ertrinkt im Fluss - diesmal ist es Mord!! Das Buch ist spannend geschrieben und erinnert zu Beginn an Stephen Kings Es. Zwischendurch flacht die Handlung leider ein wenig ab nimmt aber wieder an Fahrt auf und zum Schluss klärt sich alles, wenn auch unerwartet, auf. Ein gelungener Debütroman: gut geschrieben und durchdacht. Ich freue mich schon auf weitere Werke der Autorin 4,5*
Nicht nur für Stephen King Fans
von Anonym - 12.06.2018
Die Geschichte beginnt im Jahre 1986, als Eddie (der auch der Erzähler ist) 12 Jahre alt ist. Eddie hat zusammen mit 3 Jungs und einem Mädchen eine Clique, mit der er regelmäßig abhängt und viel erlebt. Von harmlosen Jugendstreichen, Streitereien und Unfällen ist alles dabei. Zum Geburtstag bekommt ein Junge der Clique einen Eimer Kreide geschenkt, woraufhin sich die Freunde Zeichen ausdenken, mit denen sie kommunizieren können. Kurz darauf passiert auf dem Jahrmarkt ein schrecklicher Unfall mit einem Mädchen. Kurz nach diesem Unfall verschwindet dieses Mädchen plötzlich und die Freunde werden zu ihrer zerstückelten Leiche im Wald geführt. Der Todesfall konnte bis heute nicht aufgeklärt werden. 30 Jahre später erhält Eddie einen mysteriösen Brief mit einem Stück Kreide und einem gezeichneten Strichmännchen - und der Albtraum beginnt wieder von vorne..
Fesselndes, mysteriöses Krimi-Debüt
von bookloving - 21.06.2018
Mit ihrem Debüt "Der Kreidemann" hat die Engländerin C.J. Tudors einen fesselnden Thriller mit Mystery-Elementen verfasst, der zeitweise eher an einen Coming-of-Age-Roman erinnert, und in dem nichts so ist, wie es auf den ersten Blick zu sein scheint. Erzählt wird die sehr komplexe Geschichte von der Hauptfigur Eddie auf zwei verschiedenen Zeitebenen, die zum einen im Jahr 1986 und zum anderen 2016 angesiedelt sind. C.J. Tudors versteht es mit ihrer mitreißenden, atmosphärisch dichten Erzählweise zunehmend eine unterschwellige Spannung aufzubauen, auch wenn die Handlung oft gemächlich voranschreitet. Durch den Wechsel zwischen den allmählichen Enthüllungen des Ich-Erzählers, über die ihn als 12-jährigen prägenden Ereignisse in seiner Kleinstadt, und den Verwicklungen in der Gegenwart entwickelt sich eine vielschichtige Geschichte um Freundschaft, Liebe, Hass, Rivalität, fatalen Begierden und den finsteren Abgründen der menschlichen Psyche. Schon bald wird deutlich, dass die Geschehnisse aus der Vergangenheit noch keinen Abschluss gefunden haben. Nach einigen überraschenden Wendungen zieht die Spannung zum Ende hin noch einmal enorm an und die Geschichte gipfelt in einem packenden, recht kurzen Showdown. Zum Ende hin werden allerdings die vielen offenen Fragen von der Autorin recht schnell und unspektakulär abgehandelt, um dem Leser abschließend eine schlüssige Auflösung zu liefern. Mich konnte diese allerdings nicht vollkommen überzeugen. Neben der Hauptfigur Eddie hat die Autorin viele der Nebenfiguren abhängig von ihrer Rolle in der Handlung entsprechend vielschichtig ausgearbeitet, andere hingegen blieben etwas farblos. Insbesondere Eddies Freunde Mickey, Hoppo und Fat Gav und natürlich Nicky, das einzige Mädchen der Clique, sind mit ihren Geheimnissen und ihren dynamischen Beziehungen untereinander aber hervorragend getroffen und geben genug Anhaltspunkte für Spekulationen. In beiden Handlungssträngen ist der Autorin mit Eddie ein sympathischer, aber zugleich auch sehr ambivalenter Charakter gelungen, der mit seinem teilweise unheimlichen und undurchsichtigen Verhalten Skepsis an der Aufrichtigkeit und Vertrauenswürdigkeit als Erzähler aufkommen lässt. FAZIT Eine fesselnde, mysteriöse Geschichte - mit interessanten, gut ausgearbeiteten Charakteren aber wenig Thrill und einigen Ungereimtheiten. Trotzdem ein sehr unterhaltsames und lesenswertes Debüt!
MIttelmäßig Spannendes Debüt
von Christine Kruse - 05.06.2018
Der Kreidemann von C.J. Tudor Es war ein ganz normaler Tag, an dem der zwölfjährige Eddie mit seinen Freunden einen lustigen Nachmittag auf dem Jahrmarkt verbringen wollte. Nur ein kurzer Augenblick kann den Verlauf eines Lebens ändern. Dieser Tag ist es auch, als Eddie den Kreidemann zum ersten Mal traf und der ihn auf eine Idee brachte: Die Möglichkeit, geheime Botschaften durch Zeichnungen aus Kreide an seine Freunde zu übermitteln. Eddie und seinen Freunden machten die geheimnisvollen Botschaften Spaß- bis die Figuren sie zur Leiche eines jungen Mädchens führen. Dies alles ist bereits dreißig Jahre her und Eddie und seine Freunde haben die Vergangenheit hinter sich gelassen und leben ihr Leben. Dann erhält Eddie einen Brief, der nur ein Stück Kreide und die Zeichnung eines Strichmännchens enthält. Er findet heraus, dass auch seine alten Freunde diese Briefe erhalten haben und sich die Geschichte zu wiederholen beginnt. Doch sie war nie zu Ende¿. Als ich vorab die Leseprobe von dem Kreidemann las, war bereits auf den ersten Seiten so viel Spannung zu spüren. Der Tag auf dem Jahrmarkt, als Eddie Zeuge eines schrecklichen Zwischenfalls wird und den Kreidemann kennenlernt. Das Buch ist optisch sehr hochwertig und ansprechend gestaltet. Das Cover fühlt sich angenehm an und liegt super in der Hand. Schreibstil: Der Beginn der Geschichte beginnt mit einem dramatischen Zwischenfall, dem es an Spannung keinesfalls mangelt. In der Geschichte findet ein stetiger Wechsel zwischen Eddies Kindheit und der Gegenwart statt, dem der Leser aber problemlos folgen kann. Der Schreibstil ist klar und einfach zu lesen, der keine Fragen offen lässt. Charaktere Eddie: Eddie ist der Mittelpunkt der Erzählung. Eddie, der heutzutage wohl als "Nerd" bezeichnet worden wäre und Opfer von Mobbing wird, möchte zusammen mit seiner Clique einen tollen Tag auf dem Jahrmarkt verbringen. Dieser endet auf tragische Weise. Doch dort lernt er den Kreidemann kennen, der ihn auf die Idee mit den geheimen Botschaften bringt. Eddie ist etwas introvertiert und hält Kontakt zu dem bleichen Mann. Eddie ist ein interessanter Charakter, denn er ist in Abläufe verwickelt, die er sich seltsamerweise nicht erklären kann Bis zum Ende ist Eddie mysteriös und undurchschaubar. Mr. Halloran Mr. Halloran ist der neue Lehrer an Eddies Schule. Aufgrund seines Albinismus wird er auch "der Kreidemann" genannt. Nicht zuletzt, weil er Eddie von der Möglichkeit der geheimen Botschaften durch die Kreidezeichnungen erzählt und die er selbst in seiner Kindheit gerne genutzt hat. Mr. Halloran ist klug und hilfsbereit, immer freundlich und hält auch in seiner Freizeit einen netten Kontakt mit Schülern. Als er sich in eine Schülerin verliebt, wird er, nicht zuletzt wegen seines Aussehens, zum Außenseiter. Der Kreidemann ist mir persönlich der liebste Charakter des Buches und die Geschichte hat gezeigt, dass das Aussehen eines Menschen bedauerlicherweise häufig dazu führt, dass liebevolle und herzensgute Menschen schnell verurteilt werden. Meine Meinung: Ich hatte nach dem Lesen der Leseprobe und der enormen Spannung, die durch das Drama auf dem Jahrmarkt erzeugt wurde, hohe Erwartungen an den Kreidemann. Das Buch hält sich äußerst Spannend zu Beginn. In der Gegenwart wird angedeutet, dass ein Mord passiert und es ist spannend, wer es sein wird und was es mit den Kreidezeichnungen auf sich hat. Als Eddie in der Gegenwart den Brief erhält, beginnt er die Vergangenheit aufzurollen und über die Geschehnisse zu berichten. Die Vergangenheitserzählungen enthalten spannungstechnische viele Überraschungen und Wendungen bereit, die das Buch äußerst lesenswert machen und auch mit Horrorgeschichten konkurrieren können. Leider empfand ich die Gegenwartserzählungen im Gegensatz dazu farblos und langweilig und auch Eddie wurde mir in der Gegenwart durch seine nerdige Art etwas unsympathisch. Der Wechsel zwischen den Jahren führte bei mir leider zu einer abflauenden Spannung, obwohl die Zeitebenen durch geschickte Cliffhanger geschickt miteinander verflochten wurden. Das Ende der Geschichte kam nach langer Vorbereitung dann ganz schnell und plötzlich, was mich etwas irritiert hat. Obwohl in der Geschichte alle losen Enden verknüpft und keine Fragen offen blieben, blieb eine leichte Enttäuschung zurück. Dies kann zuletzt aber auch an meinen sehr hohen Erwartungen gelegen haben. Die Autorin hat mit dem Kreidemann ihr Debüt geschrieben, was überaus gelungen ist. Ich würde es nicht als Thriller einstufen, dennoch ist es spannend zu lesen und absolut lesenswert. Goldmann Verlag ISBN 978-3-44231464-5 384 Seiten
Hochspannung und überraschende Auflösung - beste Spannungsliteratur
von Marie aus E. - 22.05.2018
Der Kreidemann spielt in zwei Zeitebenen, einmal 1986 und dann 2016. 1986 ist die Clique um Eddie im Kinderalter, sie hängen zusammen ab und verbringen ihre Tage so, wie man sie 1986 eben verbracht hat. Bis Eddie den Kreidemann kennenlernt, der ihm von Kreidezeichnungen als Geheimschrift erzählt. Die Freunde schreiben sich ab dann geheime Botschaften...bis eines Tages die Kreidezeichnungen zu einem Toten führen... 2016 sind die damaligen Kinder längst Erwachsene und haben keinen bzw. kaum Kontakt mehr, bis sie eines Tages die Vergangenheit einholt. Die Zeitsprünge haben das Lesen nicht erschwert oder verwirrt, jeder Zeitwechsel wurde entsprechend mit einer großen Jahreszahl vor dem jeweiligen Kapitel angekündigt, so dass ich problemlos hin- und her-switchen konnte. Dieses Buch wurde als Thriller angekündigt - ich bin immer noch etwas am Zweifeln, ob ich es tatsächlich im Thriller-Genre einordnen würde. Es hat nicht diesen Thrill, der einen Spätnachts das Buch mit einem Schauern weglegen lässt und die Nacht mit bösen Träumen begleitet (also auch eine perfekte Abendlektüre) und ist trotzdem so dermaßen spannend, das es mich völlig in seinen Bann gezogen hat. Besonders die jeweilige Perspektive aus Sicht von Eddie - entweder aus damaliger Kindersicht und dann aus Erwachsenensicht, die Zeitreise zurück ins Jahr 1986 und die vielschichtigen Charaktere haben mir gut gefallen. Und dann natürlich die Handlung, man konnte sich nie sicher sein, was hinter den Kreidezeichnungen steckt und wer der oder die Mörder/-in ist - geendet hat es dann mit einer überraschenden Auflösung, nicht nur was Täter/-in angeht, sondern auch das Motiv. Und ein bis zwei Aspekte werden nicht völlig aufgelöst und lassen mich nach wie vor grübeln. Mein Fazit: Hochspannung ohne maximale Brutalität, interessante Wechsel durch zwei Zeitstränge und komplexe Charaktere. Ich bin von dem Buch völlig begeistert. Große Leseempfehlung.
Steigerungsfähig
von raschke64 - 06.06.2018
Eddie ist 12. Zusammen mit seinen Freunden bilden sie eine Bande, machen Dummheiten und haben eine Geheimschrift mit Kreidezeichen. Beim Besuch des Jahrmarktes wird er Zeuge eines schweren Unfalles wird, bei dem ein Mädchen schwer verletzt wird. Zusammen mit einem Lehrer rettet er ihr das Leben. Doch nur Monate später ist das Mädchen tot - ermordet. Und zu der Leiche führen Kreidezeichen ¿ Das Buch ist ein Erstlingswerk und als solches ist es gut gelungen. Man merkt allerdings deutlich das Vorbild von Stephen King. Die Geschichte wird in wechselnden Kapiteln erzählt. Einmal Mitte der 1980er Jahre, als alle noch Kinder waren. Und einmal in der Gegenwart, in dem erneut Morde geschehen. Normalerweise mag ich solche Wechsel, doch hier fehlte mir über große Strecken die Spannung. Es hätte auch ein Buch über das Leben und die Kindheit in einem kleinen Ort sein können. Der Mord läuft "am Rande" mit. Alles ist sehr ausführlich und teilweise zu langatmig. Auch die eingestreuten "mysteriösen Untoten" hoben für mich die Spannung nicht sehr - ich wollte eigentlich nur noch wissen: war Ed in dem Zustand betrunken oder hatte er einen Albtraum. Gruselig war es nicht. Erst im letzten Drittel wird die Geschichte schneller, spannender und hat noch einige unerwartete Wendungen. Von daher gebe ich keine ausdrückliche Leseempfehlung, möchte aber auch niemanden davon abhalten. Für mich ist das Buch steigerungsfähig.
Fünf Freunde und die Geheimnisse eines Sommers
von misery3103 - 21.05.2018
"Es ist ein Traum, und Träume wie diese (schlechte Träume) folgen einem unausweichlichen Pfad, einem schmalen gewundenen Pfad durch tiefen, dunklen Wald, mitten hinein in das Knusperhäuschen am Grund unserer Seele." 1986: Der zwölfjährige Eddie und seine Freunde Dave, Gav, Mickey und Nicky finden im Wald eine zerstückelte Leiche. Und auch andere Ereignisse dieses Jahres ziehen sich durch ihre Leben wie ein roter Faden. Der Kreidemann, ihre Geheimzeichen, die sie sich mit Kreide gezeichnet hinterlassen, ein schrecklicher Unfall auf einem Jahrmarkt und noch mehr kleine und große Geheimnisse in dem kleinen englischen Ort. Bis plötzlich, 30 Jahre später, alles wieder zurückkommt. Kann Eddie die Geheimnisse des Sommers 1986 lösen? Das Buch ist in wechselnden Kapiteln aus dem Jahr 1986 und 2016 geschrieben, so dass man immer nur ein Stück weit in die jeweiligen Geschehnisse Einblick bekommt. Dabei ist es spannend, den Ereignissen im Leben der zwölfjährigen Freunde zu folgen. Die Einblicke in ihre Leben, ihre Freundschaft und die kleinen Taten, die zu schlimmen Ergebnissen führen, sind spannend und sehr interessant. Auch Eddies Leben im Heute gibt viele neue Blickwinkel auf die damaligen Ereignisse, bis sich am Schluss alles zusammenfügt und sich endlich alle Ereignisse zusammenfügen. Dabei rätselt man bis zum Ende des Buches mit, wie alles zusammenhängen könnte. Und ich wurde wirklich überrascht, denn auf viele Dinge bin ich nicht gekommen - im Gegenteil: Am Ende hat mich die Geschichte komplett überrascht! Ein guter und spannender Roman, der mich zwischendurch sogar etwas gegruselt hat, denn Eddies lebhafte Träume sind wirklich beängstigend. Clever geschriebene, verworrene Geschichte, bei er das Entwirren wirklich Spaß macht!
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