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Die Eishexe

Kriminalroman. Originaltitel: Häxan. 'Erica Falck und Patrik Hedström'.
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Die Eishexe - Ihr Januar-Bestseller!
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Produktdetails

Titel: Die Eishexe
Autor/en: Camilla Läckberg

ISBN: 3471351078
EAN: 9783471351079
Kriminalroman.
Originaltitel: Häxan.
'Erica Falck und Patrik Hedström'.
Übersetzt von Katrin Frey
List Paul Verlag

2. Januar 2018 - gebunden - 744 Seiten

Beschreibung

»Die erfolgreichste Schriftstellerin Schwedens.« Brigitte
Ganz Fjällbacka ist auf den Beinen, denn ein kleines Mädchen wird vermisst. Vor 30 Jahren ist in den Wäldern des beschaulichen Küstenorts schon einmal ein Mädchen verschwunden und kurze Zeit später tot aufgefunden worden. Der Fall wurde jedoch nie geklärt, und nun ist die Unruhe groß. Bei seinen Ermittlungen stößt Hauptkommissar Patrik Hedström auf eine alte Legende aus dem 17. Jahrhundert. Sind andere Kinder auch in Gefahr? Dem bodenständigen Familienvater lässt dieser Fall keine Ruhe. Nur seine Frau, die Schriftstellerin Erica Falck, bewahrt einen kühlen Kopf. Schon lange recherchiert sie in dem alten Fall. Nun versuchen sie gemeinsam Licht in das Dickicht aus Geschichten und Gerüchten zu bringen.
Der neue Fjällbacka-Krimi, der Nummer eins-Bestsellererfolg aus Schweden!

Portrait

Camilla Läckberg, Jahrgang 1974, stammt aus Fjällbacka - der kleine Ort und seine Umgebung sind Schauplatz ihrer Kriminalromane. Weltweit hat Läckberg inzwischen über zwanzig Millionen Bücher verkauft, sie ist Schwedens erfolgreichste Autorin. Heute lebt Camilla Läckberg in einer großen Patchworkfamilie in Stockholm.

Pressestimmen

"Wirklich sehr lesenswert!", Westfalenpost, Andreas Thiemann, 24.02.2018

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Ein neuer Kriminalroman von Camilla Läckberg
von Hedda Freier, Buchhandlung Hugendubel Flensburg - 07.01.2018
Dreißig Jahre liegen zwischen den Morden an den kleinen Mädchen Stella und Linnea. Hat der Mörder von damals wieder zugeschlagen? Damals hatten zwei Mädchen, Helen und Marie, den Mord an der kleinen Stelle zunächst gestanden, aber später alles widerrufen und ihre Unschuld beteuert. Und was hat der Hexenprozess aus dem 17 Jahrhundert mit dem Fall zu tun? Auch mit ihrem neuen Buch hat Camilla Läckberg wieder einen spannenden Kriminalroman geschrieben. Besonders gut gefallen haben mir der ständige Wechsel der Schauplätze und der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Ich bin ein Fan skandinavischer Kriminalromane und deshalb hat mich auch dieser Roman wieder überzeugt. Ich vergebe 5 Sterne.
Bewertungen unserer Kunden
Zurück in Fjällbacka
von Bibliomarie - 05.01.2018
Zum zehnten Mal begleite ich Camilla Läckberg in ihren Krimikosmos nach Fjällbacka. Das ist ein Wiedersehen mit bekannten und vertrauten Protagonisten. Als im Ort ein kleines Mädchen vermisst wird, kommt bei der Bevölkerung sofort eine jahrzehnte alte Tat ins Gedächtnis. Auch damals verschwand ein kleines Mädchen, dessen Leichnam an einem See gefunden wurde. Damals wurden zwei Mädchen der Tat verdächtigt. Nun kommen einige recht konstruierte Zufälle ins Spiel: Erica Falck, Schriftstellerin und Ehefrau des Hauptkommissars Patrik Hedström recherchiert genau zu diesem Fall, den sie in ihrem neuen Buch thematisieren will. Zufällig sind auch die Marie und Helen, die Mädchen von damals wieder zurück in Fjällbacka. In vielen Gesprächen mit den Dorfbewohnern will Erica Licht ins Dunkel bringen. Zu diesen zwei Erzählebenen kommt noch ein historischer Strang dazu, die Geschichte der titelgebenden "Eishexe", die zwar sehr ausführlich, aber wie ich finde für den Krimi völlig nebensächlich sind. Die 150 Jahre zurückliegende Hexenverfolgung scheint im Gedächtnis der Dorfbewohner noch sehr präsent zu sein. Die vielen Personen - es gibt ein Wiedersehen mit vielen Protagonisten der früheren Bände - und die ständigen Zeit- und Perspektivwechsel fordern vom Leser sehr viel Aufmerksamkeit. Läckberg möchte auch Aktualität in den Krimi bringen, dazu muss ein nahegelegenes Flüchtlingsheim herhalten, dem die Bewohner mit viel Vorurteilungen und Vorverdächtigungen begegnen. Ich bin eine treue Läckberg-Leserin, aber mit diesem Buch habe ich mir schwergetan. Es wollte einfach keine rechte Spannung aufkommen. Ich fand den Krimi überfrachtet und viel zu ausschweifend erzählt. Es ist zwar ein Kennzeichen des skandinavischen Kriminalromans, dass viel Gesellschafts- und Sozialkritik thematisiert wird, hier war es mir aber zu viel und vor allem wirkte es manchmal zu gewollt. Erica Falck als Ermittlerin bleibt mir sympathisch, wie sie mit Spürsinn und Empathie die Ermittlungen unterstützt, ja vorantreibt, gefällt mir. Insgesamt hat das Buch meine Erwartungen nicht ganz erfüllt und hätte ich die Autorin jetzt erst kennengelernt, wäre mein Urteil sicher noch kritischer. So bekommt "Die Eishexe" den vierten Stern eher aus langjähriger Sympathie.
Super
von küchenqueen - 04.01.2018
Aufregung in Fjällbacka: Ein 4jähriges Mädchen verschwindet spurlos. Von dem gleichen Hof verschwand bereits vor 30 Jahren ein Mädchen im selben Alter. Sie wurde später tot aufgefunden. Verdächtigt wurden damals 2 Mädchen, damals 13 Jahre alt. Zunächst gaben sie die Tat zu, stritten dann jedoch alles ab. Und auch diesmal sind beide wieder im Dorf. Kann es so viele Zufälle geben?  Das Buch ist wirklich spannend, fängt jedoch etwas langatmig an. Man muß diesem Buch einfach etwas Zeit gönnen, dann wird man mit einem spannenden und unheimlichen Krimi belohnt. Vor allem die Rückblicke in die tiefste Vergangenheit sind schön schaurig.
Parallelen alter und neuer Mord - für mich nicht ganz rund
von Rebecca1120 - 31.12.2017
Auch in diesem Roman den 10. um Erika Falck und Patrik Hedström werden wir nach Fällbacka "entführt". Dieses Mal wird ein 4-jähriges Mädchen, Linnea Berg, vom elterlichen Hof vermisst. Der Fall weist Parallelen zu einem lange Jahre zurückliegenden Fall auf. Vom gleichen Hof wurde damals ein 4-jähriges Mädchen vermisst und später tot aufgefunden. Mit diesem Krimi habe ich mich etwas schwer getan. Anfangs hatte ich Schwierigkeiten den Zeitwechsel innerhalb eines Kapitels gedanklich richtig einzuordnen. Denn in diesem Buch gibt es drei Zeitebenen: einmal das Heute, dann die Zeit vor 30 Jahren als der erste Mord geschah und schlussendlich die Zeit des 17. Jahrhunderts. Auch nachdem ich das Buch ausgelesen habe ist mir die Verbindung zu den Handlungen des Mittelalters nicht plausibel, auch wenn Camilla versucht dies am Ende des Buchs zu erklären. In meinen Augene hat sie hier versucht zu viel in ein Buch einzupacken. Besser fände ich es, wenn diese historische Geschichte in einem separaten Roman erschienen wäre. Die Autorin hat meiner Meinung nach hier bewiesen, dass sie auch dieses Genre beherrscht. Die Hauptfiguren sind auch hier wieder wunderbar mit ihren Eigenarten, Fehlern, Stärken und Schwächen beschrieben. Wer die vorherigen Krimis gelesen hat (ist aber keine Voraussetzung zum Lesen dieses Buchs), trifft auf alte Bekannte. Insgesamt gesehen ist das wieder ein unterhaltsamer Krimi für den ich 4 Lese-Sterne vergebe.
Die Schatten der Vergangenheit
von Miss Marple - 02.01.2018
Mit der "Eishexe" schickt die Autorin ihre Fangemeinde in die 10. Runde. Diesmal recherchiert Erika Falk für ihr neues Buch in einem 30 Jahre zurückliegenden Fall, als sie je durch das Verschwinden der vierjährigen Linnea Berg in die Gegenwart zurückgezogen wird und sich alsbald die Frage stellt, ob beide Verbrechen in einem Zusammenhang stehen- denn wie vor dreißig Jahren wohnte das kleine Mädchen auf demselben Hof und wurde im Wald an derselben Stelle gefunden. Damals gestanden zwei 13-jährige Mädchen den Mord. Obgleich sie ihr Geständnis wieder zurückzogen und sie nicht ins Gefängnis mussten, veränderte das ihr Leben. Wie alles zusammenhängt und welche Bedeutung der dritte Erzählstrang hat, der den Leser weit ins 17. Jahrhundert zurückführt und die Zeit der Hexenverfolgung betrachtet, soll hier nicht weiter verraten werden. Bis zur letzten Seite hält uns die Spannung gefangen. Es ist beim Lesen vorteilhaft, die vorhergehenden Teile zu kennen, denn wir erleben eine Fortentwicklung der Charaktere, sehen Erikas und Patriks Hedströms Kinder größer werden und erfahren, wie es in ihren Familien weitergeht. Wer jedoch Camilla Läckberg jetzt erst entdeckt, wird auch gut unterhalten, greift die Autorin doch neben historischen Bezügen auch wieder aktuell gesellschaftliche Probleme auf- wie hier zum Beispiel die Flüchtingspolitik Schwedens, die ja bereits in Klassikern wie bei Wallander von H. Mankell vor Jahren Einzug in die Krimiliteratur fand.
Düstere Schatten
von Kruems - 14.01.2018
Hedstöm und Falck sind mal wieder gefragt - mit ihrer ganzen Energie. Den ein alter Fall um ein ermordetes vierjähriges Kind rückt wieder in den Focus als die ebenfalls vierjährige Linnea Jahre später vom gleichen Hof verschwindet - eine Such beginnt. Das gleiche Alter, der gleiche Hof - und der damalige Fall konnte nie richtig aufgeklärt werden da die damals erst geständigen 13jährigen Mädchen ihr Geständnis wiederrufen haben. Und ausgerechnet die damals Hauptverdächtige ist auch wieder ind en kleinen Ort zurückgekehrt. Hängt das alles zusammen oder ist doch etwas dran am alten Abergleuben der Eishexe? Viele offene Fragen, und somit springt auch die Autorin mit ihrer Handlung immer wieder von einem Fall zum nächsten - das bringt noch einmal eine besondere Dynamik in die Geschichte und meiner Meinung nach auch eine besondere Spannung. Das Buch trifft voll und ganz meinen Lesegeschmack, auch bereits das Cover mit seiner mystisch angehauchten Erscheinung stimmt sehr gut auf das Geschehen ein. Es ist trotz der verschiedenen Handlungsstränge eine gtu nachvollziehbarer Krimi der nie den roten Faden verliert und würdiger weiterer Band der erfolreichen Serie.
Die Eishexe
von buchleserin - 02.01.2018
In Fjällbacka wird die vierjährige Linnea vermisst. Vor 30 Jahren verschwand dort schon einmal ein kleines Mädchen und wurde tot im Wald aufgefunden. Dieser Mord wurde nie aufgeklärt. Damals hatten zwei dreizehnjährige Mädchen behauptet, die kleine Stella getötet zu haben. Ihr Geständnis wurde dann aber widerrufen. Vom Gericht wurden sie verurteilt, eine Haftstrafe mussten sie aber nicht antreten. Waren es wirklich die beiden Mädchen oder läuft der Täter noch immer ungestraft umher? Eine der damals Dreizehnjährigen lebt noch in der Stadt und die andere, inzwischen eine berühmte Schauspielerin, ist gerade für Dreharbeiten wieder zurückgekehrt, als plötzlich die kleine Linnea verschwindet. Zufall? "Die Eishexe" ist inzwischen der 10. Band der Erica-Falck-und-Patrik-Hedström-Reihe. Ein Teil der Krimis habe ich gelesen, aber bisher nicht alle. Dieser Kriminalroman hat mir wieder richtig gut gefallen. Ein paar Kapitel empfand ich jedoch als etwas langatmig und die Geschichte von Elin Jonsdotter, die sich im 17. Jahrhundert abspielt, hätte man etwas kürzen können, die fand ich nicht ganz so spannend, bis auf den Schluss. Die Handlung dieses Kriminalromans wechselt ständig von der Gegenwart in die Vergangenheit und da sind es auch noch verschiedene Zeiten. Manchmal fand ich den Wechsel zu oft und hat mich im Lesefluss etwas gestört. Das Buch hat über 700 Seiten, da fiel mir dieser ständige Wechsel nicht immer leicht. Die Handlung fand ich jedoch sehr spannend und ich wollte natürlich wissen, was damals geschehen ist, als die kleine Stella getötet wurde. Waren es die beiden Mädchen oder etwa doch nicht? Aber warum haben sie die Tat zunächst gestanden? Und 30 Jahre später verschwindet wieder ein kleines Mädchen? Kann das Zufall sein oder doch nicht? Und warum hat der Chef der Polizeistation Tanum Selbstmord begangen? Viele Fragen, die auf Antworten warten. Ausländerfeindlichkeit und Flüchtlinge sind auch noch ein Thema in diesem Kriminalroman. Das Ermittlerteam hat mir wieder sehr gefallen, besonders das sympathische Duo Hauptkommissar Patrik Hedström und seine Frau, die Schriftstellerin Erica Falck, die ein Buch über den Mordfall Stella schreiben will und die Polizei mit ihren Recherchen unterstützt. Aber auch die Nebencharaktere haben mir wieder gut gefallen. Jeder hat so seine Eigenarten. Von mir gibt es eine Leseempfehlung für diesen Kriminalroman. Hier noch die Reihenfolge der Krimis der Erica-Falck-und-Patrik-Hedström-Reihe: 1. Die Eisprinzessin schläft 2. Der Prediger von Fjällbacka 3. Die Töchter der Kälte 4. Die Totgesagten 5. Engel aus Eis 6. Meerjungfrau 7. Der Leuchtturmwärter 8. Die Engelmacherin 9. Die Schneelöwin 10. Die Eishexe
Licht und Dunkel
von eurydome - 13.01.2018
Inhalt: Im schwedischen Fjällbacka verschwindet die vierjährige Linnea Berg spurlos von einem abgelegenen Hof. Schon vor dreißig Jahren versetzte das Verschwinden der ebenfalls vierjährigen Stella Strand vom gleichen Hof ganz Fjällbacka in Angst und Schrecken. Das Mädchen wurde damals ermordet in einem Waldsee aufgefunden. Der damalige Fall wurde leider niemals geklärt, denn die zwei 13-jährigen Mädchen, welche die Tat gestanden haben konnten niemals verurteilt werden, außerdem zogen auch beide ihr Geständnis wieder zurück. Hängen diese beiden Fälle zusammen, alles deutet irgendwie darauf hin. Hauptkommissar Patrik Hedström versucht mit kühlem Kopf gemeinsam mit seinem Team zu ermitteln. Außerdem verbreitet sich im Ort noch die Legende um die Eishexe aus dem 17. Jahrhundert, sollte etwa diese Legende die Ermittlungen beeinflussen? Patrik Hedströms Frau, Erika Falck ist Schriftstellerin, sie recherchiert für ein Buch schon lange an dem alten Fall um den Mord an der kleinen Stella Strand. Kann sie mit ihren Recherchen vielleicht Licht ins Dunkel bringen? Meine Meinung: Mit diesem Kriminalroman kann Camilla Läckberg wohl nahtlos an ihre erfolgreichen Vorgängerbücher über das Ermittlerpaar Hedström - Falck anschließen. Ich war auf jeden Fall von der ersten bis zur letzten Seite von der Eishexe gefesselt. Besonders gut gefallen mir die ständig wechselnden Blickwinkel und Perspektiven, dies weckt bei mir die Neugier enorm, ich konnte das Buch deshalb kaum aus der Hand legen. Spannend ist auch, wie sich sämtliche Personen der Handlung im Laufe der Zeit in jedem Band weiterentwickelt haben, auch hier passiert in der Nebenhandlung immer wieder so einiges. Man bleibt als Leser eigentlich auch wie immer lange Zeit im Unklaren darüber wie alles zusammenhängt, bis es am Ende doch wieder ein schlüssiges Ende gibt. Für Fans ist dieser neue Krimi von Camilla Läckberg deshalb wieder ein Muss. Auch die Gestaltung des Buchumschlages gefällt mir richtig gut, mysteriös, kühl, ein bisschen vernebelt, passt wirklich gut zur Handlung.
spannende Handlung
von Ute H. - 02.01.2018
Ich habe gerade das Buch: Die Eishexe von Camilla Läckberg beendet. Es handelt sich um einen 744 Seiten starken Thriller. Erschienen ist er als HC im List Verlag und es handelt sich um den zehnten Teil der Fjällbacka Reihe. Obwohl ich schon ein paar Vorgängerbände gelesen habe, hatte ich am Anfang Schwierigkeiten alle Personen und Handlungsstränge richtig zuzuordnen. Neben den altbekannten Protagonisten erschienen auch viele neue Personen. Zusätzlich spielt das Buch in drei Zeitebenen, wobei manche Personen in zwei Ebenen auftauchen. Aber nach ca. 150 Seiten konnte ich den Handlungen in den kurzen Episoden ohne Probleme verfolgen und die Handlung nahm immer mehr an Spannung auf. Die vierjährige Nea verschwindet vom Hof ihrer Eltern und wird kurze Zeit später tot aufgefunden. Das prekäre daran: vor 30 Jahren wurde bereits schon einmal ein vierjähriges Mädchen tot aufgefunden. Damals war es Mord. Heute auch? Bei dem damaligen Fall wurden zwei 13- jährige Mädchen für schuldig befunden. Und beide sind zur Zeit des erneuten Vorfalls ebenfalls vor Ort und geraten somit ebenfalls in den Kreis der Verdächtigen. Beide sind mittlerweilen selbst Mütter von Teenager. Frau Läckberg hat zusätzlich die Zuwanderproblematik wunderbar in die Handlung eingebaut. Die Unterkunft der Flüchtlinge, die Integrationsprobleme, einen Brandbombenanschlag auf das Flüchtlingsheim, aber auch die Hilfsbereitschaft beiderseits. Und natürlich die Voreingenommenheit der Bevölkerung. Zusätzlich erzählt sie noch eine Hexenverfolgung aus den Jahren 1691/92, die sich in der Nähe von Fjällbacka abgespielt hat und leider viel Ähnlichkeit mit der Flüchtlinsthematik in der heutigen Zeit aufweist. Die Autorin hat einen sehr flüssigen Schreibstil und die teils sehr ernste Handlung lockert sie immer wieder durch die Erzählungen aus dem Privatleben der Protagonisten Erica und Patrik, deren Familie und Freunde auf. Auch von Patriks Kollegen erfährt man einiges Neues. Ein dicker, aber durchwegs guter Thriller, für den man nicht unbedingt die Vorgängerbände gelesen haben muß, da die Haupthandlungen komplett geschlossen sind. Allerdings gibt es im Privatleben von Erica einen Cliffhanger. Jetzt warte ich gespannt auf den nächsten Band. Ich habe die Lesestunden mit diesem Buch genossen und bedanke mich bei Vorablesen und dem List Verlag, welche mir ein kostenloses Exemplar zeitnah zur Verfügung gestellt haben. 4,5*
Komplexer Kriminalfall mit tragischen Ereignissen
von Gisel - 03.01.2018
Die vierjährige Linnea wird vermisst, und die Bewohner von Fjällbacka machen sich auf die Suche nach ihr, mit dem Grauen im Kopf, dass vor vielen Jahren unter ähnlichen Umständen schon mal ein kleines Mädchen verschwand und tot aufgefunden wurde. Damals bekannten sich zwei dreizehnjährige Mädchen für schuldig, zogen ihr Geständnis aber bald wieder zurück. Sowohl Patrik Hedström und sein Team wie auch Erica Falck beschäftigen sich mit dem Verschwinden der Kinder, denn Erica möchte ein Buch schreiben über den Kriminalfall von damals. Die Umstände sind umso mehr rätselhaft, weil der damals zuständige Kriminalkommissar später Selbstmord beging, nachdem er wohl seine eigenen Recherchen zur damaligen Untersuchung anzuzweifeln begann. Auch diesmal wieder ergänzen sich Patrik Hedström und Erica Falck sehr gut in ihren Recherchen und nur gemeinsam bringen sie den Fall zur Lösung. Nach einem personenreichen Einstieg erfolgt die Erzählung in drei Zeitebenen, denn eine weitere Geschichte aus der Zeit der Hexenverfolgungen ergänzt die Ermittlungen um die beiden verschwundenen Mädchen. Wie die einzelnen Stränge jedoch zusammenhängen, lässt die Autorin sehr lange im Unklaren, hier hat der Leser viel Gelegenheit zu rätseln und sich von neuen Wendungen überraschen zu lassen. Das Werk ist diesmal sehr umfangreich geraten, da hätte man sicher etwas kürzen können, dennoch kann die Autorin den Leser (wieder) sehr gut mit einem komplexen Kriminalfall mit tragischen Ereignissen fesseln. Die handelnden Personen sind spitze ausgearbeitet, ihre Motivationen gut nachvollziehbar. Auch die Szenen aus dem Privatleben der beiden Ermittler sind sehr gelungen. Für die Freunde der Reihe um Erica Falck und Patrik Hedström ist dieser Band ein unbedingtes Muss. Wer nach einem tiefgründigen und gut kombinierten Kriminalroman sucht, ist mit diesem Buch (wie mit allen Bänden dieser Reihe) sehr gut bedient. Von mir erhält die Geschichte deshalb fünf von fünf Sternen und eine unbedingte Leseempfehlung.
Spannende Geschichte mit enttäuschender Auflösung
von Readaholic - 02.01.2018
Schriftstellerin Erica Falck recherchiert für ihren neuen Roman in einem alten Mordfall. Vor dreißig Jahren wurde die 4jährige Stella ermordet. Zur Tat bekannt haben sich damals die beiden 13jährigen Babysitterinnen Marie und Helen, allerdings nahmen sie ihr Geständnis zurück und ein anderer Täter wurde nie ermittelt. Jetzt geschieht erneut ein Mord. Opfer ist wieder eine Vierjährige, die ausgerechnet von dem Hof verschwand, wo auch das erste Opfer lebte. Waren wieder Helen und Marie die Täterinnen? Doch welches Motiv sollten sie haben? Seltsam ist, dass die Tat ausgerechnet zu dem Zeitpunkt geschah, als Marie, die mittlerweile Karriere als Schauspielerin gemacht hat, nach Fjällbacka zurückgekehrt ist... Ein dritter Erzählstrang beschäftigt sich mit dem Schicksal der Witwe Elin im Jahr 1672, einer Zeit, in der Hexenverbrennungen an der Tagesordnung waren. Erst gegen Ende des Buchs erfährt der Leser, was diesen Teil der Geschichte mit den anderen verbindet. "Die Eishexe" war mein erstes Buch von Camilla Läckberg und so waren mir die Personen nicht vertraut. Ab und zu wird im Buch Bezug genommen auf frühere Geschehnisse und Fälle, doch auch ohne dieses Wissen war das Buch interessant zu lesen. Was in dem Buch auch zur Sprache kommt, ist die Situation von Flüchtlingen in Schweden, ihre Akzeptanz oder auch Ablehnung durch die einheimische Bevölkerung. Die "Freunde Schwedens" erinnern stark an eine Partei in der deutschen Parteienlandschaft. Das Buch hat mir spannende Lesestunden beschert, nur am Schluss war ich enttäuscht von der Auflösung. Eine Nachbarin, die den ganzen Tag am Fenster sitzt und die Geschehnisse vor ihrem Fenster protokolliert? Wie praktisch. Anscheinend macht sie sich nie zwischendurch eine Tasse Kaffee oder geht aufs Clo, so wichtig wurden ihre Notizen genommen. Und die Motive hinter den Mordfällen und deren Vertuschung sind so konstruiert und an den Haaren herbeigezogen, dass es ein sehr schales Gefühl bei mir hinterlässt.
von Archer - 03.01.2018
Es kommt nicht oft vor, dass ich ein Buch so langweilig empfand, dass ich mich sogar aufraffen muss, eine Rezension zu schreiben, aber hier ist das der Fall. Es beginnt mit dem Verschwinden eines kleinen Mädchens, das wenig später tot aufgefunden wird. Die Bevölkerung ist in Aufruhr, nicht nur, weil es sich um Mord handelt, sondern weil genau dreißig Jahre vorher von eben diesem Hof ein ebenso kleines Mädchen verschwand und tot aufgefunden wurde. Als Täterinnen damals wurden zwei dreizehnjährige Mädchen ausgemacht, die - wie es der Zufall will - ausgerechnet heute auch wieder im Ort sind. Dazu kommt noch die Angst vor den Flüchtlingen aus Nahost, die in der Nähe einquartiert worden. Das Team um Patrik sowie dessen Frau Erica, die ebenso zufällig auch gerade ein Buch über den alten Fall schreibt, nehmen die Ermittlungen auf und kommen merkwürdigen Dingen auf die Spur. Ich sollte irgendwann einfach einsehen, dass ich mit der langatmigen Erzählweise skandinavischer Schriftsteller nichts anfangen kann. Hier wird aus der Perspektiver verschiedener Personen und Personenkreise erzählt, wobei gerne mal das, was vorher von eben jenen Leuten berichtet wurde, einfach wiederholt wird. Irgendwann ist jedem bewusst, dass das kleine Mädchen von Erica so süß und erwachsen und ernst und sonstwas ist, dass eigentlich alle lebenden kleinen Mädchen so sind, dass die Wildfänge diejenigen sind, die ermordet wurden. Ich mochte irgendwann auch nicht mehr darüber lesen, dass jemand ein dumpfes Gefühl im Magen verspürte, ich wollte nicht mehr über die Hintergründe von gefühlten hundertzwanzig Menschen erfahren, ich wollte doch einfach nur einen spannenden Krimi lesen, der mir gemeinerweise versagt wurde. Ich verstehe auch nicht, warum man zehn Seiten braucht, um eine Oma zu befragen, die zum Schluss nur sagt: Nej, ich habe nichts gesehen. Dazu eine völlig sinnlose, bestimmt über mindestens 150 Seiten ausufernde historische Geschichte, die mit dem eigentlichen Buch so viel zu tun hat wie die Mondlandung mit der Erfindung der Kuckucksuhr. Sehr autentisch fand ich all die Fünfzehnjährigen, die es miteinander treiben, als würden sie für einen Porno bezahlt. Nicht. Ein bisschen Sozialkritik hier, ein bisschen Dorftratsch da, völlig kopflose und vor allem nicht nachvollziehbare Polizeiarbeit von vor 30 Jahren - da mein Kopf noch draufsitzt, konnte ich mit ihm schütteln. Selbst vor dreißig Jahren gingen Befragungen ganz sicher anders. Ach, was solls. Für den Anflug von Kritik gegen die Rechten und ein bisschen Flüchtlings-Political-Correctness gibts zwei Punkte, aber noch ein Buch der Autorin werde ich nicht lesen.
Sehr verschachtelte Kriminalgeschichte
von Isabell - 30.01.2018
Ein kleines Mädchen wird als vermisst gemeldet. Es wird eine Suchaktion gestartet, denn vor dreißig Jahren verschwand schon einmal dort ein Mädchen, was schließlich tot aufgefunden wurde. Zwei Mädchen- damals dreizehn Jahre alt bekannten sich zu der Tat, was sie jedoch dann widerriefen. Dreißig Jahre später als die Geschichte schon fast in Vergessenheit geraten ist, geschieht das Verschwinden des kleinen Mädchens und zugleich taucht auch das eine Mädchen, was damals weggezogen ist, wieder auf. Ich mag die Bücher von Camilla Läckberg sehr und habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, aber mich beim Lesen schwer getan. Obwohl ich die Personen, den Kommissar, seine Frau - die Schriftstellerin, seine Familie, seine Kollegen etc. schon in den vergangenen Büchern sehr gut kennengelernt habe. fiel es mir schwer den Überblick zu behalten, denn insbesondere die Geschichte selber hat es in sich. Camilla Läckberg folgt in ihrem Buch sehr vielen Handlungssträngen und obwohl sie zusammengeführt wurden, blieb ich am Ende ein wenig unzufrieden mit dem Buch zurück. Mir war es zu überladen .... Als erstes Buch der Reihe sollte man es meines Erachtens nicht lesen, da einem dann zuviele Vorkenntnisse bezüglich des Privatlebens der Ermittler fehlen. Von mir insgesamt deswegen nur drei Sterne!
Düster und spannend
von Krimielse - 02.01.2018
Im Buch "Die Eishexe", dem zehnten Band der Reihe um den Ermittler Patrick Hedström und seine Frau Erica Falck, zieht die schwedische Bestseller-Autorin Camilla Läckberg neue Register. Sie verknüpft geschickt einen aktuellen Fall und dessen Ermittlungen mit einem dreißig Jahre zurückliegendem Mord und mit einer Hexenjagd aus dem 17. Jahrhundert. Ein kleines Mädchen, die vierjährige Linnea Berg, wird vermisst und kurze Zeit darauf tot aufgefunden. Beängstigende Parallelen zu einem dreißig Jahre zurückliegendem Mordfall tun sich auf, die entweder auf denselben Täter oder eine Nachahmung schließen lassen. Damals war ebenfalls ein kleines Mädchen, die vier Jahre alte Stella, verschwunden und ermordet aufgefunden worden, und es wurde nie zufriedenstellend geklärt, was genau damals vorgefallen war. Parallel dazu verfolgt man beim Lesen eine alte Geschichte aus dem 17.Jahrhundert, aus der Zeit der Hexenverfolgungen in der Gegend von Fjällbacka, die ihre Spuren bis in die Gegenwart auszustrecken scheint. Erika Falck, die bekannte Schriftstellerin, arbeitet gerade an einem Buchprojekt, das sich mit dem alten Mordfall an der kleinen Stella Strand auseinandersetzt. In bekannter und sehr lesenswerter Manier unterstützt sie die polizeilichen Ermittler aus Tanum bei ihren Nachforschungen mit kühlem kriminalistisch spitzfindigem und sehr menschlichem Blick. Ebenso mit von der Partie sind syrische Flüchtlinge, die am Rand von Tanum, ausgegrenzt vom sozialen Leben, eine Unterkunft gefunden haben, die ihnen leider keine Sicherheit bietet. Die Anfeindungen nehmen zu, die Situation eskaliert und die Polizei von Tanum hat mehr als alle Hände voll zu tun. Lieb gewonnenen Protagonisten aus vorherigen Bänden mit ihren sozialen Verbindungen, ihren Ecken und Kanten, begegnet man auch in diesem Band wieder. Neben den Ermittlern aus Tanum und ihren Familien kommen neue Personen dazu, die mit dem aktuellen Fall und dem alten Kindermord verknüpft sind. Das für mich große Vergnügen beim Lesen besteht eben darin, dass Charaktere nicht nur als gehetzte Polizisten oder klischeehafte Bösewichte auftreten und ihre Rolle spielen, sondern dass es viele Grautöne gibt, dass die Geschichte nicht ausschließlich von Spannung der Krimihandlung sondern auch von den sehr persönlichen Hintergründen zu den Charakteren lebt. Liebevoll und dreidimensional sind die Figuren gezeichnet, lebensecht und glaubhaft. Auch im Scheitern und bei den Tätern findet man glaubhafte und eindringliche Beschreibungen der Personen und ihrer Beweggründe. Genau das ist es, was mir an den Läckberg-Krimis so gut gefällt und was sie zu etwas Besonderem macht. Ein wirkungsvoll und gut eingearbeiteter Aspekt ist die aktuelle Flüchtlingssituation. Am Ortsrand von Tanum, unverstanden und sozial ausgegrenzt, sind arabische Familien untergebracht, die in die Handlung geschickt integriert werden. Die Autorin betrachtet Situationen aus verschiedenen Blickwinkeln, so auch aus dem der beiden syrischen Jugendlichen Khalil und Adnan oder dem Familienvater Karim, die auf der Suche nach einer neuen Heimat durch die Geschehnisse stolpern, angefeindet werden, auf Feindschaft und auf Hilfsbereitschaft gleichermaßen stoßen. Es wirkt sehr natürlich und in keiner Weise zu sehr gewollt, wie mit der Thematik im Buch umgegangen wird. Die Geschichte spielt auf verschiedenen Zeitebenen. Neben dem gegenwärtigen Mord an der kleinen Linnea wird von Ermittlungen von vor 30 Jahren zum Mord an der vierjährigen Stella erzählt. Zusätzlich springt man in die Vergangenheit ins 17. Jahrhundert zur Geschichte über eine Hexenjagd, die mit einem Fluch mit Bezug zur Gegenwart endet. Die Zeitebenen sind recht gut auseinanderzuhalten, und mit aufmerksamen Lesen kommt man auch mit den viele Charakteren klar. Allerdings wäre ein Personenverzeichnis für Neulinge der Reihe sicher hilfreich. Was mich an dem Roman gestört hat sind zum einen Wiederholungen, die manchmal sogar im darauffolgenden Satz zum selben Sachverhalt, einfach mit anderen Worten, gemacht wurden. Oder Wiederholungen innerhalb der Geschichte mit Bezug auf vorangegangene Handlungen, so als müsste für den Leser nochmal kurz zusammengefasst werden, was 50 Seiten zuvor passiert war. Dadurch zog sich für mich teilweise dass Geschehen zu sehr , hier hätte dem Buch ein strafferes Lektorat sicher gut getan. Zum zweiten war ich ein klein wenig enttäuscht vom letzten Teil des Buches. Ein kurzer und richtig böser showdown, eine für mich nicht ganz zufrieden stellende Aufklärung des aktuellen und alten Falles, und ganz zum Schluss zieht schnell wieder eitel Sonnenschein ein, fast als dürfte das friedliche und beschauliche Leben trotz großer Katastrophen keinen wirklichen Kratzer bekommen. Insgesamt sehe ich das Buch als sehr lesenswerten Roman, dem ein wenig Straffung sicher ganz gut getan hätte, ich vergebe 3 Sterne dafür.
Wenn Lügen Leben zerstören
von misery3103 - 21.01.2018
In dem kleinen schwedischen Ort Fjällbacka geht die Angst um. Die vierjährige Linnea wird vermisst. Schon einmal verschwand von dem Hof ein Kind und wurde später in den umliegenden Wäldern tot aufgefunden. Damals gestanden zwei Mädchen den Mord, nahmen ihre Geständnisse aber wieder zurück. Was ist damals wirklich passiert und was geschah mit Linnea? Das Buch verknüpft von Anfang an mehrere Erzählstränge miteinander. Zum einen die heutigen Geschehnisse, die Ereignisse von vor 30 Jahren und einen alten Hexenprozess aus dem 17. Jahrhundert. Nach und nach kommt der Leser den jeweiligen Ereignissen auf die Spur. Die vielen Beteiligten sind nicht immer leicht auseinanderzuhalten, doch die Geschichte fesselt von Anfang an. Das Ermittlerteam um Patrik Hedström ist sympathisch, zeigt aber auch unschöne menschliche Züge, die dem Leser nicht immer gefallen. Patriks Frau Erica, die als Journalistin an dem alten Mordfall arbeitet, gibt den Ermittlern immer wieder neue Ermittlungsrichtungen an die Hand, was mir gut gefallen hat. Auch die vielen Einblicke in das Privatleben der Ermittler gefielen mir gut. Obwohl dies mein erstes Buch von Camilla Läckberg war, fühlte ich mich nicht verloren, sondern konnte schnell am Leben der einzelnen Personen teilhaben. Eine komplexe Geschichte, die spannend erzählt ist und den Leser bis zum Ende fesselt!
von dorli - 17.01.2018
Fjällbacka. Die 4-jährige Linnea Berg ist vom Hof ihrer Eltern verschwunden. Eine große Suchaktion in den umliegenden Wäldern wird gestartet, doch die Hoffnung, das Mädchen gesund und munter wiederzufinden, erfüllt sich nicht. Genau an der gleichen Stelle, an der vor 30 Jahren die kleine Stella Strand ermordet aufgefunden wurde, wird jetzt die tote Linnea entdeckt¿ "Die Eishexe" ist bereits der zehnte Fall für Hauptkommissar Patrik Hedström und seine Frau, der Schriftstellerin Erica Falck - der Krimi ist aber auch ohne Kenntnis der vorherigen Bände bestens verständlich. Camilla Läckberg katapultiert den Leser direkt hinein in die Handlung - sofort hat mich die Autorin mit ihrem mitreißenden Erzählstil wieder in ihren Bann gezogen und schon nach kurzer Zeit hatte ich das Gefühl, wieder mit den Akteuren vertraut zu sein. Trotz häufiger Perspektivwechsel, unterschiedlicher Schauplätze und diverser Nebenhandlungen konnte ich dem Geschehen durchweg bestens folgen. Ich lese gern verzweigte Geschichten und mag es, wenn die Ereignisse umfassend dargestellt werden. Camilla Läckberg wartet nicht nur mit einer Vielzahl an Personen und einer Fülle an Details auf, sie beherrscht es auch ausgezeichnet, aktuelles Geschehen, vergangene Begebenheiten, familiäre Angelegenheiten der Ermittler, den Alltag der Einwohner von Fjällbacka und Flüchtlingspolitik miteinander zu verknüpfen und dem Leser eine vielfältige und reichhaltige Geschichte zu präsentieren. Einzig der historische Part aus dem 17. Jahrhundert um die vermeintliche Hexe Elin Jonsdotter - für sich gesehen durchaus eine interessante Geschichte - hat wenig mit dem eigentlichen Fall und den Ermittlungen zu tun und will nicht so richtig zur Handlung des Krimis passen. Der aktuelle Fall und der Fall von vor 30 Jahren haben mich gleichermaßen gefangen genommen und ich habe mich gefragt, ob der damalige Täter wieder zugeschlagen hat, ob es einen Nachahmer gibt oder ob die Übereinstimmungen in beiden Mordfällen nur Zufall sind. Die Ermittler rund um Patrik Hedström machen sich daran, Hintergründe aufzudecken und die Wahrheit zwischen aufkommenden Gerüchten und alten Geschichten zu finden. An den Ermittlungsarbeiten beteiligt ist auch Patriks Frau. Erica recherchiert schon länger in dem nie wirklich aufgeklärten Stella-Strand-Fall und die Ermittler erhoffen sich von ihrer Mitarbeit wertvolle Impulse für die gegenwärtige Spurensuche. "Die Eishexe" hat mir sehr gut gefallen - ein Krimi, der mit einem abwechslungsreichen Geschehen punkten kann und mir ein paar spannende Lesestunden beschert hat.
Zerstörte Seelen
von Tintenherz - 05.01.2018
Das Cover ist wunderschön düster wirkend gestaltet. Es stimmt den Leser perfekt auf den Krimi ein. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und leicht verständich zu lesen. Eine spannende und aufregende Ermittlung zwischen dem Hauptkommissar Patrik Hedström, seinem Team und seiner Ehefrau Erica Falck, Schriftstellerin, nimmt seinen Lauf. Immer wieder erscheinen neue Erkenntnissse, die die Suche nach dem Mörder erschweren. Der Spannungsbogen wird über die ganze Buchlänge sehr hoch gehalten. Die einzelnen Charaktere, die innere und äußere Narben davongetragen haben, werden von ihren eigenen Dämonen beherrscht. Für viele Protagonisten fühlt es sich an, als wenn die Zeit von vor 30 Jahren wieder auflebt. Die Vergangenheit taucht zwischendurch immer wieder auf und wird zur Gegenwart. Kurz, aber eindringlich. Auch aktuelle Flüchtlingsprobleme in einem neuen Land werden in diesem Buch behandelt. Die verschiedenen Handlungsstränge werden am Ende des Krimis überaus gekonnt zusammengefügt. Fazit: Ein Krimi der Extraklasse, der den Leser nachhaltig beschäftigt.
Viele Themen
von raschke64 - 04.01.2018
Ein kleines Mädchen ist verschwunden und wird später ermordet aufgefunden. Ausgerechnet an dem Ort, an dem vor 30 Jahren ebenfalls ein kleines Mädchen ermordet gefunden wurde. Damals wurden zwei 13-jährige Mädchen verdächtigt, die den Morde gestanden haben und später widerriefen. Trotzdem hielt man sie für schuldig. Und beide sind jetzt wieder im Ort... Das Buch spielt auf drei Ebenen. Einmal im heute mit dem Mord, dann vor 30 Jahren und dann im Mittelalter. Letzteres war zwar interessant, aber ich fand es für die Handlung unnötig und mir erschloss sich nicht wirklich der Sinn. Die beiden Fälle in der Gegenwart allerdings sind wieder sehr gut beschrieben und weisen viele Überraschungen und Verdächtige auf. Das Einbeziehen des Privatlebens der Polizisten gefällt mir gut und wirkt stimmig. Die aktuellen Sachen, wie das Verhalten von Jugendlichen oder die Flüchtlinge, sind sinnvoll integriert. Es hat Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Und das tolle Cover möchte ich auch noch erwähnen.
Äußerst spannend!
von La novelera - 25.03.2018
Patrik Hedström und Erica Falck ermitteln wieder! Das sympathische Paar bekommt es dieses Mal mit einem besonders schlimmen Fall zu tun. Ein vierjähriges Mädchen verschwindet vom Hof seiner Eltern - genau wie es vor 30 Jahren bereits geschehen ist. Patrik ermittelt als Polizist und Erika im Hintergrund als Schriftstellerin, die der Polizei stets mit wichtigen Erkenntnissen im Rahmen ihrer Recherchen zur Seite steht - ein tolles Team! Wieder einmal ist es Camilla Läckberg gelungen, einen wahnsinnig spannenden Krimi zu schreiben. Nachdem mir der Vorgänger des Buches, die "Schneelöwin" wider Erwarten nicht so gut gefallen hatte wie die anderen Fälle, bin ich von dieser Geschichte wieder begeistert und habe das Buch innerhalb weniger Tage verschlungen. Typisch für die Autorin findet man im Buch wieder verschiedene Zeitebenen, deren Zusammenhänge am Ende erklärt werden. Außerdem gibt es unglaublich viele Handlungsstränge, die Aufmerksamkeit beim Lesen fordern, was mir persönlich sehr gut gefällt. Der Leser grübelt bis zum Ende, wer der Mörder gewesen ist und staunt dann ob der Zusammenhänge, die sich ergeben und nicht erahnt werden konnte. Ein unglaublich vielschichtiger Roman mit einer komplexen Personenkonstellation. Interessanterweise wird auch die Migrationsproblematik in Schweden mit in den Roman eingebunden, was dem ganzen Geschehen noch mehr Aktualität verleiht. Fazit: Ein äußerst gelungener Kriminalroman, wie man sie von Camilla Läckberg kennt. Voll verdiente 5 Sterne!
Gelungene Fortsetzung
von dartmaus - 09.01.2018
Das Cover des Buches ist wieder einmal einfach nur wunderschön und unverkennbar Camilla Läckberg. Und nachdem ich das Buch gelesen habe, finde ich auch den Titel sehr passend zum Buch. Inhalt: Diesmal haben es Patrick und Erika mit dem Fall eines verschwundenen Mädchens zu tun. Nachdem das Mädchen Tod im Wald aufgefunden wird, kommen Paralellen zu einem längst vergangenen Fall zum Vorschein. Genau vor 30 Jahren verschwand an gleicher Stelle auch ein Mädchen und wurde an gleicher Stelle Tod aufgefunden. Und ausgerechnet die Beiden damals Tatverdächtigen sind wieder im Ort. Doch auch die in Fjällbacka lebenden Flüchtlinge geraten unter Verdacht. Dann wird auch noch eine Flüchtlingsunterkunft in Brand gesetzt und der Fall nimmt weitere dramatische Formen an. Meine Meinung: Wieder einmal ist es Camilla Läckberg gelungen eine absolut authentische und spannende Fortsetzung der Reihe um Patrick und Erica zu schreiben. Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite absolut gefesselt. Der Schreibstil ist wie bei allen anderen Büchern der Reihe flüssig, interessant und spannend. Man erfährt auch hier wieder viel über die Ermittlungsarbeit, aber auch über die privaten Geschehnisse. Was hier nicht unerwähnt bleiben sollte, sind die Rückblicke in ein historisches Familiendrama über Hexenverfolgung. Diese Kapitel geben dem Buch nochmal den gewissen Kick. Ebenso das Thema der Flüchtlingspolitik und deren Auswirkungen wurden von der Autorin sehr authentisch, detailliert und real dargestellt. Der Showdown am Ende hat mich allerdings etwas überrascht. So etwas gab es in den Vorgängerbänden in der Art nicht. Aber mir hat es gefallen. Mein Fazit: Eine absolut gelungene Fortsetzung der Reihe, die ich bedingungslos empfehlen kann.
Ein Fall aus der Vergangenheit
von trucks - 29.01.2018
Ein Fall aus der Vergangenheit Camilla Läckberg schafft es immer wieder, eine neue Geschichte aus/um Fjällbacka zu erzählen, die einen derart "aus dem Alltag ziehen", dass man ihre Bücher kaum aus den Händen legen kann. 752 Seiten sind natürlich auch bei mir nicht mal eben so ausgelesen und so gab es schon Lesepausen, aber die waren eher unfreiwilliger Natur und nicht etwa, weil das Buch nicht spannend genug war. Denn das ist es absolut ! Als die kleine Linnea Berg vermisst gemeldet wird, starten die Bewohner von Fjällbacka eine Suchaktion in den umliegenden Wäldern. Schon einmal wurde ein Mädchen dort getötet. Dreißig Jahre ist das nun her. Damals fand man Stella Strand an dem einsam gelegenen Waldsee. Zwei 13-Jährige bekannten sich zur Tat - um wenig später ihr Geständnis zu widerrufen. Der Fall wurde nie geklärt. Kurz darauf beging der Chef der Polizeistation Tanum Selbstmord. Hauptkommissar Patrik Hedström findet keine Ruhe. Und plötzlich reden alle von der Eishexe. Dem bodenständigen Kommissar widerstrebt es, dass eine Legende um ein misshandeltes Mädchen aus dem 17. Jahrhundert die Ermittlungen beeinflusst. Doch im Ort herrscht Hysterie. Nur seine Frau, Schriftstellerin Erika Falck, scheint einen kühlen Kopf zu bewahren. Schon lange recherchiert sie in dem alten Fall. Gemeinsam versuchen sie, Licht in das Dickicht aus Geschichten und Gerüchten zu bringen. Die Autorin schreibt fast schon von der ersten Seite an sehr spannend und die Geschichte ist so vielschichtig, dass sie immer wieder mit neuen Komponenten aufwartet, sowohl aus der Vergangenheit, als auch aus der Gegenwart.D Die Charaktere sind ebenfalls authentisch und glaubwürdig. Man nimmt ihnen ihre Handlungen wirklich ab und ich finde sie auch "tiefgründig", also nicht "blutleer", sondern durchaus lebensecht.
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