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Die Schneelöwin

Originaltitel: Lejontämjaren. Empfohlen von 30 bis 75 Jahren.
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Hinter den schönsten Fassaden wohnt manchmal das größte Unglück
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Produktdetails

Titel: Die Schneelöwin
Autor/en: Camilla Läckberg

ISBN: 347135106X
EAN: 9783471351062
Originaltitel: Lejontämjaren.
Empfohlen von 30 bis 75 Jahren.
Übersetzt von Katrin Frey
List Paul Verlag

2. Januar 2016 - gebunden - 437 Seiten

Beschreibung

Ein junges Mädchen läuft schwerverletzt auf die Landstraße. Sie wird von einem Auto erfasst und stirbt wenig später im Krankenhaus. Ihr Körper zeigt Zeichen schwerster Misshandlungen. Weitere Mädchen werden vermisst. Auf der Suche nach dem Täter bittet Kommissar Patrik Hedström seine Frau, Schriftstellerin Erica Falck, um Hilfe. Für ihr nächstes Buch interviewt sie im Gefängnis regelmäßig eine Frau, die 1975 ihren Mann tötete, einen ehemaligen Löwenbändiger, der mit einem Zirkus nach Fjällbacka gekommen war. Ihr Mordmotiv: Er hatte die gemeinsame, ungewöhnlich wilde Tochter im Keller angekettet, weil er ihrer nicht Herr wurde. Patrik erhofft sich Hinweise auf die Psyche von Menschen, die in der Lage sind, Kindern so etwas anzutun. Doch je länger Erica mit der Verurteilten spricht, um so deutlicher wird, dass die Dinge damals anders gewesen sein müssen. Erica verfolgt der Gedanke, bei ihr irgendetwas übersehen zu haben.

Portrait

Camilla Läckberg, Jahrgang 1974, stammt aus Fjällbacka - der kleine Ort und seine Umgebung sind Schauplatz ihrer Kriminalromane. Weltweit hat Läckberg inzwischen zwölf Millionen Bücher verkauft, sie ist Schwedens erfolgreichste Autorin. Heute lebt Camilla Läckberg mit ihren Kindern in einer großen Patchworkfamilie in Stockholm. "Der Löwenbändiger" ist ihr neunter Kriminalroman.

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Hedda Freier
Ein neuer Fall für Patrik Hedström
von Hedda Freier - 02.01.2016
Ein junges Mädchen läuft schwerverletzt auf einer Landstraße vor ein Auto und stirbt wenig später im Krankenhaus. Sie war einige Wochen vorher in der Nähe eines Reitstalls entführt worden. Kommissar Patrik Hedström, sein Team und seine Frau, die Schriftstellerin Erica Falck, ermitteln auf Hochtouren, denn auch einige andere Mädchen sind verschwunden. Auch dieser Fall von Camilla Läckberg ist wieder genauso spannend wie all die anderen Fälle vorher. Die vielen verschiedenen Handlungsstränge machen den Roman zu einem wahren Pageturner. Ein Ende, das auf einen weiteren Fall für Patrik Hedström und sein Team hoffen lässt. Natürlich vergebe ich fünf Sterne.
Bewertungen unserer Kunden
Die Schneelöwin
von Philo - 16.04.2016
Nachdem ich alle vorhergehenden Krimis um die Ermittler Patrik Hedström und seine Frau Erica Falck gelesen habe, auch diesmal wieder 5 Punkt für einen außergewöhnlich guten Krimi. Ich bin ein großer Fan von Camilla Läckberg. Der Krimi besteht aus zwei Handlungssträngen, die zum Schluß zusammenlaufen, ohne daß man bis fast zum Ende nicht weiß, wie alles zusammenhängt. Das hält die Spannung hoch und man kann das Buch kaum aus der Hand legen. Erica möchte ein neues Buch schreiben über Mütter und mißhandelte Kinder. Hierzu interviewt sie eine Frau im Gefängnis, die 1975 ihren Mann umgebracht hat. Dieser hatte die gemeinsame, nicht zu bändigende Tochter, im Keller ihres Hauses angekettet. Erica möchte ergründen, weshalb die Mutter dies zugelassn hat und wie es letztendlich zu dem Mord kam. Zur gleichen Zeit ist ihr Mann Patrik Hedström mit der Aufklärung von 4 Kindesentführungen beschäftigt. Eines der Mädchen konnte fliehen, wurde aber beim Überqueren der Autobahn von einem Auto erfaßt und verstarb kurz darauf im Krankenhaus. Es stellt sich heraus, daß das Kind schwer gefoltert und mißhandelt wurde. Patrik muß nun herausfinden, wer der Entführer ist und ob die anderen Mädchen noch zu retten sind. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Geschickt verknüpft die Autorin die Fäden und nach und nach merken Erica und Patrik, daß ihre beiden Fälle in irgendeiner Weise zusammenhängen. Auch wenn Patrik nicht immer begeistert ist, wenn seine Frau die Nase in seine Fälle steckt, ist er dann doch froh über die Zusammenarbeit. Und auch das Zusammenleben der beiden klappt bestens. Ihre Familiengeschichte ist Teil der Krimis von Camilla Läckberg und sehr herzerfrischend zu lesen. Sie lenkt immer wieder mal ab von den schrecklichen Ereignissen rund um Fjällbacka. Ein packender und sehr empfehlenswerter Krimi.
Spannend wie alle Bücher von Camilla Läckberg
von Xanaka - 20.04.2016
Eigentlich beginnt dieses Buch etwas anders, als alle vorherigen Bücher. Kommissar Patrick Hedström bekommt den Fall eines Mädchens übertragen, die gerade nach monatelanger Suche aufgetaucht ist, jedoch im Anschluss an einen tragischen Verkehrsunfall sofort verstorben ist. Markant an diesem Fall ist auch, dass dieses Mädchen Viktoria schon mehrere Monate vermisst war und plötzlich aus dem Nichts auftauchte. Noch merkwürdiger, sie wurde schlimm misshandelt und hätte diese Verletzungen wahrscheinlich kaum überlebt. Schnell finden Patrick Hedtström und seine Kollegen heraus, dass es in der weiteren Umgebung etliche verschwundene Mädchen gibt. Von denen ist Viktoria aber die Einzige, die überhaupt wieder aufgetaucht ist. Eigentlich ist Erika Falck, obwohl Schriftstellerin, immer in die Kriminalfälle ihres Mannes involviert. Dieses Mal hat sie einen anderen Fall und eigentlich auch keine Zeit, sich um den aktuellen Fall zu kümmern. Sie führt intensive Gespräche mit Laila, die in einem Fall von häuslicher Gewalt, ihren Mann umgebracht hat und seitdem schweigend in der Psychiatrie sitzt. Allerdings hatte sie selbst um ein Gespräch mit Erika, die ein Buch über ihren Fall schreiben möchte, gebeten. In Rückblenden erfahren wir die tragische Geschichte von Laila. Oft werden nur Details angedeutet, aber Fantasie und Kopfkino lassen einen erahnen, was passiert ist. Und dann passiert es doch, dass Erika sich in die Ermittlungen ihres Mannes einmischt und beide Fälle miteinander verbindet. Hier nimmt das Buch noch einmal zusätzlich an Fahrt auf. Der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit lässt auch den Leser überlegen, was damals passiert ist und wie das heute alles zusammen passen könnte. Jedoch gelingt es Camilla Läckberg auch dieses Mal wieder allen ein Schnäppchen zu schlagen und das Ende des Puzzles so überraschend aufzulösen, dass es auch für mich eine Überraschung war. Spannend bis zum Schluss, in zum Teil sehr kurzen Kapiteln, bin ich gut in der Handlung voran gekommen. Schön fand ich, dass in den Nebenschauplätzen viel über das Privatleben und die weitere Entwicklung der Protagonisten zu erfahren war. Da ich ein Leser der ersten Stunde war, fiel es mir auch leicht die Zusammenhänge zu erkennen. Aber das Buch kann natürlich auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Ich empfehle es guten Gewissens mit 5 Lesesternen weiter.
Die Schneelöwin
von raschke64 - 04.01.2016
Fjällbacka - ein junges Mädchen wird über Wochen vermisst. Da taucht es plötzlich wieder auf, wird aber bei einem Unfall getötet. Bei der Obduktion wird festgestellt, dass das Mädchen schwer gefoltert wurde. Da im ganzen Land weitere Mädchen vermisst werden, arbeitet Kommissar Patrik mit seinem Team nicht nur an diesem einen Fall, sondern versuchen, die Taten zu vernetzen. Doch es gibt keine Erfolge. Seine Frau Erica arbeitet an ihrem neuen Buch über einen lange zurückliegenden Mord. Die Mörderin sitzt im Gefängnis und schweigt. Erica kommt hier nicht weiter und so mischt sie sich auch wieder in die Ermittlungen von Patrik ein und bringt sich in Gefahr. "Die Schneelöwin" ist die Fortsetzung der Reihe um Patrik und Erica und im Buch findet man die bekannten Figuren wieder, es geht neben dem Fall auch wieder um das Familienleben der beiden und deren Verwandten und Bekannten. Dieses Mal empfand ich das als ein wenig zu viel. Auch wenn durch bestimmte Einschübe und Rückblenden mehrere Leute als Täter in Frage kommen könnten, fehlt mir über das ganze Buch hinweg ein wenig die Spannung. Die Auflösung war dann teilweise überraschend, mir aber doch ein wenig zu viel. Trotz dieser Anmerkungen ist das Buch sehr gut zu lesen, die Ermittlungen nachverfolgbar, die Figuren von sympathisch bis schräg und für mich der Täter nicht erkennbar. Das Buch gehört zur oberen Liga der Krimis und ich empfehle es weiter.
Erica Falck in ihrem neuesten Fall
von Anyah Fredriksson - 26.01.2016
Zunächst einmal muss ich zugeben, dass ich die Reihe von Camilla Läckberg um die Schriftstellerin Erica Falck, die gerne ihren Ehemann den Kriminalkommissar Patrik Hedström unterstützt (was er mal mehr und mal weniger gerne sieht ...), wirklich liebe und dass ich ein großer Fan bin. Da ich alle Bände lese und auch die Fernsehserie schaue, war klar, dass ich auch diesen neuen Band "Die Schneelöwin" verschlingen werde. Zum Inhalt: Erica befindet sich gerade auf Recherchen zu ihrem nächsten Buch, dieses Mal soll es um die Psyche von Gewalttätern gegen Kinder gehen und sie interviewt eine Frau, Laila, die ihren Mann, den ehemaligen Löwenbändiger Vladek, getötet hat, nachdem dieser das gemeinsame Kind im Keller angekettet hatte. Als sie den alten Tatort besichtigt hat, beschleicht Erica jedoch das Gefühl, etwas zu übersehen, die Geschichte kann sich nicht so abgespielt haben, wie die Frau es ihr schildert. Als in Fjällbacka erst ein Mädchen brutal ermordet wird und weitere verschwinden, bittet Patrik Erica um Mithilfe. Er hofft, dass Laila Erica Hinweise geben wird, die darauf schließen lassen, wie der Serientäter tickt und weiter vorgehen wird. Sind die anderen verschwundenen Mädchen zu retten? Eine aufregende Jagd gegen die Zeit beginnt. Bereits der Prolog verleiht mir eine Gänsehaut; Camilla Läckberg erschafft eine ungeheure Spannung, die sie das ganze Buch über halten kann und dies in einem hervorragenden, schnellen Tempo. So kann ich gut und gerne behaupten, dass ich mit dem neuesten Band der Autorin wieder einmal einen wahren Pageturner in den Händen halte. Die Story selbst ist brillant geglückt und mitreißend erzählt. Die Charakter sind tief angelegt, ausgefeilt und spielen gut in- und miteinander. Sehr gerne vergebe ich diesem Krimi seine verdienten fünf von fünf möglichen Sternen und möchte das Buch all denjenigen ans Herz legen, die Kriminalliteratur aus Skandinavien schätzen. Die Autorin braucht den Vergleich mit ihren Kollegen schon lange nicht mehr zu scheuen, ihre Romane werden bereits in 50 Länder übersetzt und verkauft. Camilla Läckberg legt mit "Die Schneelöwin" erneut einen respektablen Schwedenkrimi vor, der hält, was ich von ihm erwarte: Spannung, einzigartiger Schreibstil, außergewöhnliche Story, solide Charaktere mit ihren Ecken und Kanten.
Ein klassischer Skandinavien Krimi
von Bibliomarie - 06.02.2016
Camilla Läckberg ist eine renommierte Autorin, deren Bücher regelmäßig ganz vorne auf den Bestsellerlisten zu finden sind. In ihrem neuesten Buch ist wieder der Kommissar Patrick Hedström und seine Frau Erika, eine Schriftstellerin involviert. Während Erika für ihren neuen Roman einen alten Kriminalfall recherchiert und eine Frau interviewt, deren Mann über Jahre die gemeinsame Tochter schwer misshandelte, bearbeitet Patrick einen Todesfall nach schwerer Folter an einen jungen Mädchen. Erika fühlt sofort Parallelen zu ihrem Fall und mischt sich in die Ermittlungen ein. Ich bin kein regelmäßiger Leser von Camilla Läckberg und habe ihre früheren Fälle um Patrick und Erika Hedström nicht gelesen. Dadurch habe ich einen Nachteil gegenüber den Lesern, die die Bände in der Reihenfolge kennen, sie werden sicher schneller mit den vielen Personen und deren Vorgeschichten vertraut sein und vielleicht etwas schneller in Handlung kommen. Wie bei vielen skandinavischen Krimis baut sich die Spannung vor allem durch die Schilderung und Charakterisierung der Täter und ihres Umfelds auf. Die menschlichen Abgründe, die krankhaften Grausamkeiten gegen die jungen Opfer die beschrieben werden, verstörten mich sehr. Es scheint fast, als gäbe es keine normale Familien, bei allen gibt es Brüche, Geheimnisse und Verdachtsmomente. Camilla Läckberg greift auch soziale Themen auf, die in der modernen skandinavischen Gesellschaft verankert sind, so wirkt das Buch auch wie eine aktuelle gesellschaftliche Bestandsaufnahme. Wohltuend sind dagegen die Abstecher ins turbulente Familienleben von Kommissar Hedström und Erika Falk, die fast wie eine Atempause wirken, die man wirklich nötig hat. Mir sind ein paar Handlungsstränge und Wendungen zu viel und auch die vielen Rückblenden unterbrachen meine Lesefluss. Die Lösung ist überraschend und lange tappte ich im Dunkeln bis es zur - wie ich meine - etwas überstürzten Auflösung kommt. Insgesamt ist die "Schneelöwin" ein fesselnder Krimi mit viel Hintergrund. Wenn man sich erst einmal eingelesen hat und mit den Personen vertraut wurde, steigert sich die Spannung kontinuierlich bis ins Finale. Ich kannte bisher keinen der vorangegangen Bände, wahrscheinlich wäre ich dann noch schneller ins Buch gekommen. Aber auch so bleibt es ein spannender Kriminalroman, der mir Lust auf die früheren Ausgaben macht.
Die Schneelöwin
von RebekkaT - 27.01.2016
Victoria verschwand vor vier Monaten, dann tauchte sie plötzlich auf einer Landstraße auf, wird angefahren und stirbt an ihren Verletzungen. Bei der Obduktion stellt sich heraus, das Victoria schwer misshandelt wurde. Ihre Zunge und die Augen wurden entfernt und beide Trommelfelle durchstochen. Das Team um Patrik Hedström soll den Fall aufklären. Nach und nach denken die Ermittler an einen Serienmörder. Im gesamten Gebiet um Fjällbacka verschwanden immer wieder Mädchen, und das seit Jahrzenhnten... Erika, Patriks Frau, interviewt währenddessen Laila Kowalska, die ihren Ehemann 1975 ermordet haben soll. Über den Grund können die Ermittler nur mutmaßen, da Laila schweigt. Immer mehr erzählt sie Erika, und nach und nach kommt hreraus, dass die Ermordung von Vladek der Anfang alles Übels war. Die Schneelöwin von Camilla Läckberg ist für mich das erste Buch dieser Autorin und leider denke ich, dass diejenigen, die ihre anderen Bücher gelesen haben, einen klaren Vorteil haben bezüglich der vielen Namen und Person. Das Buch hat eine schaurige Grundgeschichte, um die sich ein Wirrwarr von vielen Personen, mit Kindern und Tieren - ja, auch die Tiere haben Namen! - bildet. Immer, wenn ich dachte: Jetzt hast Du es! ging der nächste Erzähler los. Cover: Typisch schwedische Landschaft. Der Ast ist hervorgehoben. Ich hätte das Buch in die Hand genommen, es hat aber nur wenig mit dem Inhalt zu tun. Schreibstil: es zieht sich und hat mich verwirrt. Einerseits fesselnd, da viele Menschen der oder die Täter sein konnten und es auch gut durchdacht war, nur habe ich mich gequält und schon lange nicht mehr so lange für ein Buch gebraucht. Merkwürdige Polizisten, eine Schriftstellerin und Ehefrau des Kommissars, die den Mörder entlarvt, eine Frau zu Unrecht im Gefängnis, mehrere sehr auffällige Mütter und viele Personen, die mich einfach nur verwirrt haben. Kein Buch zum schnellen Durchlesen oder mal zur Seite legen, zuviel kann dann durcheinander kommen.
Verwirrt und enttäuscht
von Lerchie - 12.01.2016
Die Reiterin sah, wie ein Mädchen aus dem Wald taumelte, von einem Auto erfasst und überfahren wurde. Als sie herbeigerufene Polizei ankam, mussten sie Entsetzliches feststellen. Fünf Mädchen waren in der Umgebung von Fjällbacka entführt worden. Eine einzige hatte es geschafft, zu fliehen, um dann von einem Auto überfahren zu werden. Noch einmal nahmen Kommissar Patrik Falck mit seinem Team die Menschen ins Verhör. Und Viktorias Leiche wurde obduziert, wobei der Gerichtsmediziner feststellte, dass sie Ketamin im Blut hatte.. Erica Falck recherchiert im Fall Vladek Kowalska. Sie möchte, dass seine, wegen Mordes verurteilte Ehefrau Laila ihr erzählt, was damals passiert ist, will über Gewalt in der Familie ein Buch schreiben. Doch Laila schweigt. Zwar darf Erica sie besuchen, doch sie sagt nichts. Das Leben von Laila, seit ihrer ersten Begegnung mit Vladek, zieht sich wie ein - verwirrender - roter Faden durch das Buch. Jonas Persson hatte eine Tierarztpraxis in Fjällbacka und seine Frau Marta leitete einen Reitstall. Sie hatten eine Tochter namens Molly, die eine sehr gute Reiterin war. Im Zuge der Ermittlungen erfuhr Patrik, dass in Jonas` Praxis eingebrochen und u.a. Ketamin gestohlen worden war.. Jonas hatte jedoch ein Alibi. Dann waren da noch Jonas` Eltern, Helga und Einar Persson. Einar war ein Pflegefall, und er machte es seiner Frau nicht leicht¿. Was mussten die Polizisten so entsetzliches feststellen? Wieso hatte das tote Mädchen Ketamin im Blut? Woher kam das Ketamin? Aus Jonas` Praxis? War der Einbrecher der Täter? Was war das mit Leila? Warum schweigt sie, sagt nichts Näheres zu dem Mord an Vladek? War sie es vielleicht gar nicht selbst? Deckt sie jemanden? War Jonas` Alibi wirklich wasserdicht? Was war mit Einar, warum machte er es seiner Frau so schwer? Alle diese, und noch mehr Fragen beantwortet dieses Buch. Würde ich jetzt sagen, dass das Buch leicht und flüssig zu lesen war, dann würde ich lügen. Gut es gibt schlimmere Unterbrechungen als Reisen in die Vergangenheit von Laila, aber es wäre schon schön gewesen, wenn man danach genauso klar gemacht hätte, dass es in der Gegenwart weitergeht! Dauernd gab es Cliffhanger, am Ende eines oft nur Abschnitts, die jedoch nicht immer aufgelöst wurden. Ich habe nirgendwo gelesen, was Jonas im Badezimmerschrank seiner Mutter fand. Das ist nur ein Beispiel. Was mich jedoch auch enorm stört ist, dass das Buch kein anständiges Ende hat. Gut, es geht in den Romanen von Camilla Läckberg um die Ermittlungen von Patrik und seiner Frau Erica. Aber trotzdem sollte der Roman abgeschlossen sein. Oder will Frau Läckberg den Fall im nächsten Buch weiterführen? Wenn ja, dann hat sie versäumt, dies in diesem Buch zu vermerken! Es ist nicht so, dass keine Spannung vorhanden gewesen wäre, im Gegenteil, zeitweise, war es ziemlich spannend aber dann wieder langatmig, und diese verwirrenden Unterbrechungen tun dem gar nicht gut. Und dann werden noch Sachen erzählt, die man nicht versteht, weil nicht näher erläutert. Eigentlich dachte ich, dass sich am Ende alles aufklärt, Aber das war wirklich nur teilweise der Fall. U. A. wieso war Lailas Tochter, so wie sie war? Obwohl der rote Faden` meistens nur zwei Seiten des Buches einnahm - vielleicht aber gerade deswegen - hat er mich jedes Mal aus der Spannung gerissen, ließ mich verwirrt zurück, und ich musste sehen, dass ich den Anschluss wieder fand. Besser wäre gewesen, ein ganzes, mehrseitiges Kapitel (also mehr als zwei Seiten) über Laila zu schreiben, denn auch hier wurde es schwer, den Zusammenhang wieder zu finden. Ich habe wirklich schon öfter Bücher gelesen, die auf zwei Zeitebenen spielen, bin damit auch immer gut zurecht gekommen, nur hier nicht. Ich war schon einmal von einem Roman dieser Autorin enttäuscht, dachte aber, ich gebe ihr noch eine Chance. Aber es tut mir leid, dieser ist definitiv der letzte, den ich von Camilla Läckberg gelesen habe.
Schwedische Wertarbeit
von MarieKleinstadt - 19.07.2016
Als keine Freundin von sogenannten Schweden-Krimis war Die Schneelöwin mein erster Läckberg. Und was soll ich sagen, nach anfänglichen leichten Schwierigkeiten, die Charaktere auseinanderzuhalten, war ich sowas von drin in der Handlung. Seit Monaten wird Victoria vermisst, plötzlich taucht sie wieder auf und wird von einem Auto überfahren. Im Krankenhaus erliegt sie ihren schweren Verletzungen. Bei der Obduktion stellt man Verstümmelungen und Misshandlungen der übelsten Art und Weise fest. Warum hat der Täter Victoria so gequält? Die Polizei sucht noch nach weiteren vermissten Mädchen. Die Ermittler rund um Patrik Hedström stellen sich nun die Frage ob die Fälle irgendwie zusammenhängen. Zur gleichen Zeit recherchiert Patricks Frau Erica fúr ihr Buch über einen alten Kriminalfall. Erica trifft sich mit der Täterin Laila, die in einer Haftanstalt sitzt, um mehr zu dem Fall zu erfahren. Laila hat in den 70er Jahren ihren Mann umgebracht und schweigt seitdem. Was die Ermittler damals in Lailas Haus vorfanden war schrecklich. Ihre Tochter Louise war im Keller angekettet, Sohn Peter war verstört und auch Laila wies Verletzungen auf.......warum hat Laila ihren einst geliebten Mann getötet? Und wie konnte sie ihrer Tochter so misshandeln? Die Handlungsstränge und Rückblendungen in die Vergangenheit verflechten sich zu einer sehr spannenden Lese-Spirale, die es mir schwer machte, das Buch aus der Hand zu legen. Tja, erster Läckberg, aber nicht letzter Läckberg. Und nachdem ich erfahren habe, dass es vom Ermittler-Duo Hedström/Falck schon etliche Bücher gibt, hab ich mir bereits Nachschub-Lesefutter besorgt.
Erica ermittelt mal wieder!
von amena25 - 01.04.2016
Wie meist bei Läckbergs Kriminalromanen gibt es zu Beginn sehr viele Personen und Handlungsstränge, die den Einstieg teilweise etwas erschweren, da man immer nur häppchenweise Informationen bekommt. Doch nach und nach fügen sich die losen Fäden zusammen und ergeben so allmählich den großen Zusammenhang. Die 16-jährige Victoria, die monatelang verschwunden war, wird von einem Auto angefahren und es stellt sich heraus, dass sie schon vor dem Unfall schwer verwundet und grausam verstümmelt wurde. Sie stirbt an ihren schweren Verletzungen. Eindrücklich wird geschildert, wie Victorias Eltern und auch ihr Bruder unter diesen Geschehnissen leiden und fast daran zerbrechen. Allerdings trägt Victorias Bruder Ricky auch immer schwerer an einem Geheimnis, das mit seiner Schwester zu tun hat. In der Region sind noch weitere Mädchen verschwunden, von denen aber bisher jede Spur fehlt. Patrik Hedström und seine Kollegen ermitteln. Parallel dazu begleitet man Erica, Patriks Frau, wie immer patent und neugierig, bei einer Recherche für ihr neues Buch. Sie führt Gespräche mit einer Frau, die seit Jahren für den brutalen Mord an ihrem Ehemann im Gefängnis sitzt. Dabei ermittelt sie so nebenbei auch mal im aktuellen Fall, was Patrik Hedström zwar in den Wahnsinn treibt, ihm aber tatsächlich auch weiterhilft. Wie immer erfährt man viel aus Ericas und Patriks Familienleben, das so amüsant wie ehrlich geschildert wird. Für Kenner der Reihe gibt es ein Wiedersehen mit guten alten Bekannten. Besonders grandios Bertil Mellberg, eigentlicher Chef der Dienststelle und völlig inkompetent, mit seiner Einschätzung der Lage und vor Allem seiner Selbstwahrnehmung! Aber auch das Privatleben der anderen Ermittler wird weitergeführt, so z.B. Martin Molin, der sehr unter dem Tod seiner Frau leidet. Die Mischung aus aktuellem Fall, Blick in die Vergangenheit, aber auch Einblicke in Familien der Betroffenen macht den Krimi sehr abwechslungsreich, spannend und unterhaltsam.
von Tintenherz - 28.02.2016
"Die Schneelöwin" von Camilla Läckberg, erschienen im List-Verlag, Seitenanzahl: 448 Inhalt: Ein junges Mädchen läuft schwer verletzt auf die Landstraße. Sie wird von einem Auto erfasst und stirbt wenig später im Krankenhaus. Ihr Körper zeigt Zeichen schwerster Misshandlungen. Weitere Mädchen werden vermisst. Auf der Suche nach dem Täter bittet Kommissar Patrik Hedström seine Frau, Schriftstellerin Erica Falck, um Hilfe. Für ihr nächstes Buch interviewt sie im Gefängnis regelmäßig eine Frau, die 1975 ihren Mann tötete, einen ehemaligen Löwenbändiger, der mit einem Zirkus nach Fjällbacka gekommen war. Ihr Mordmotiv: Er hatte die gemeinsame, ungewöhnlich wilde Tochter im Keller angekettet, weil er ihrer nicht Herr wurde. Patrik erhofft sich Hinweise auf die Psyche von Menschen, die in der Lage sind, Kindern so etwas anzutun. Doch je länger Erica mit der Verurteilten spricht, umso deutlicher wird, dass die Dinge damals anders gewesen sein müssen. Erica verfolgt der Gedanke, bei ihr irgendetwas übersehen zu haben. Autorin: Camilla Läckberg, geb. 1974 in Fjällbacka, ist verheiratet und Mutter zweier Kinder. Nach ihrem Marketingstudium arbeitete sie in der freien Wirtschaft. Heute lebt die Königin des schwedischen Kriminalromans in Stockholm. Meine Meinung zu dem o. g. Buch: Der Schreibstil ist leicht verständlich und angenehm flüssig zu lesen. Das Böse hat Einzug in Fjallbäcka gehalten. Sorgen und Entsetzen verbreiten sich in dem kleinen Ort. Das sympathische Ermittlerpaar Kommissar Patrick Hedström und seine Frau Erica Falck, Schriftstellerin, machen sich auf, um die Fälle von vermissten Mädchen aufzuklären. Es herrscht sogleich eine düstere Spannung. Inmitten des Grauens wird die Umgebung Fjällbackas malerisch beschrieben. Die Autorin vermittelt dem Leser geschickt die Stimmung für die jeweilige Situation. Es werden zwei Handlungsstränge erzählt (Gegenwart und Vergangenheit). Menschen werden zu Opfern degradiert und es wird aufgezeigt, wie sie sich gegenüber ihren Peinigern verhalten. In den Entführungs- und Mordfällen geht es um einige Zusammenhänge, die den beteiligten Ermittlern erst viel später auffallen. Die Wahrheit ist komplizierter als man denkt. Fazit: Spannung erzählter Krimi mit den gewohnt interessanten Hintergrundgeschichten der lieb gewonnenen Charaktere.
Verwirrend und langatmig
von Wortschätzchen - 17.01.2016
Die vermisste Viktoria taumelt aus dem Wald - eine ihrer Reiterfreundinnen kann kaum glauben, was sie sieht. Und dann wird das Mädchen von einem Wagen überfahren! Doch bei der Obduktion stellt sich heraus, dass Viktoria gefoltert worden war: sie hat keine Zunge und Augen mehr. Außerdem ist in ihrem Blut Ketamin - und das ist dem Tierarzt Jonas erst kürzlich gestohlen worden. Ein Zufall? Noch mysteriöser wird die Sache, als sich ein alter Fall wieder in den Vordergrund rückt: vor dreißig Jahren wurde eine Leiche mit exakt den selben Verletzungen gefunden. Noch dazu versucht Erika, aus der im Gefängnis sitzenden Laila endlich die Wahrheit herauszubekommen, warum ihre Tochter Louise im Keller gefesselt war und sie ihren Mann ermordet hat. Wieso schweigt Laila so beharrlich? Dieses Buch lässt mich sehr verwirrt zurück. An sich liest es sich sehr flüssig, auch wenn immer wieder die Erzählstränge wechseln und man oft überlegen muss, bei wem man denn nun eigentlich ist. Die Seiten flogen schon gut dahin. Aber Spaß gemacht hat das Lesen dennoch nicht. Das klingt paradox, ist aber auch mit ein Grund, warum ich so verwirrt bin. Es sind einfach zu viele Personen und Stränge, die nur ganz langsam den Weg zueinander finden. Lange Zeit erschließt sich einfach nicht der Sinn der einzelnen Erzählstränge. Lailas Vergangenheit ist auch immer nur ganz kurz angerissen, das stört ungemein. Keiner der Protagonisten konnte mich so wirklich erreichen. Es ist mein erster Läckberg und ich kann nur hoffen, dass die anderen besser sind. Ansonsten kann ich die Begeisterung über diese Autorin und diese Serie einfach nicht nachvollziehen. Sehr viele Sprünge und sehr viele Cliffhanger an Kapitelenden oder auch nur Absätzen sollen die Spannung aufrechterhalten, aber bei mir hat das nicht funktioniert, weil es sich echt totgelaufen hat. Irgendwann zieht so eine Nummer einfach nicht mehr. Ganz besonders, wenn die Auflösungen niemals kommen. Wie eine andere Rezensentin schreibt: was, um Himmels Willen, war denn nun im Badezimmerschrank von Jonas` Mutter? Die Auflösung dann wirft für mich noch mehr Fragen auf, aber die hier zu nennen, würde spoilern. Auf alle Fälle hat mir das nicht gefallen und stimmig war es auch nicht. Das hat die Autorin dann wohl auch gemerkt und auf den letzten drei Seiten noch mal eine Wendung eingefügt, die das ausbügeln soll. Nur - das macht für mich das Buch und das Ende dann noch unglaubwürdiger. Sieht alles ganz danach aus, als ob in einem weiteren Band noch einige der hier angeschnittenen Unklarheiten und Ungereimtheiten weitergesponnen werden würden. Allerdings dann ohne mich als Leser. Mich lässt das Buch unzufrieden zurück. Da kann ich einfach nicht mehr als drei Sterne vergeben, und selbst die nur mit viel gutem Willen.
Für mich der beste Läckberg
von Lilli333 - 22.01.2016
Inhalt: Ein vermisstes Mädchen taucht nach Monaten plötzlich wieder auf, wird aber von einem Auto überfahren und stirbt. Bei der Obduktion wird deutlich, dass der Teenager schwer misshandelt wurde. Es werden noch vier weitere Mädchen vermisst. Hängen die Fälle zusammen? Patrik Hedström und seine Kollegen von der Polizeidienststelle Tanum ermitteln. Währenddessen schreibt Patriks Frau Erika Falck, die berühmte Autorin, an ihrem neuen Buch. Für ihre Recherchen besucht sie Laila im Gefängnis. Laila wurde vor vielen Jahren für den Mord an ihrem Mann Vladek verurteilt. Dieser hatte die gemeinsame Tochter Louise immer wieder im Keller angekettet, weil er den Wildfang anders nicht bändigen konnte. Meine Meinung: "Die Schneelöwin" ist bereits der 9. Band dieser Reihe. Zwar hängt der Kriminalfall nicht mit den Vorgängerbänden zusammen, sodass man daher das Buch auch ohne Vorkenntnisse lesen kann. Allerdings spielen in dieser Reihe auch die Personen eine große Rolle, Patrik Hedström und seine Frau Erica Falck, ihre Kinder, Ericas Schwester mit Familie, auch die Kollegen von der Polizei und ihr Privatleben und das Zusammenspiel aller. Dies wird man nicht nachvollziehen können, wenn man erst bei diesem Band in die Reihe einsteigt. Der Lesegenuss dürfte dann nur halb so groß sein. Allerdings lohnt es sich durchaus, die Reihe von vorne zu lesen. Camilla Läckberg schreibt einfach gut. Für Fans der Reihe ist das Buch sowieso ein Muss. Wie gewohnt konnte mich die Autorin wieder von Anfang an fesseln. Schon der erste Satz jagte mir einen Schauder über den Rücken: Noch bevor das Mädchen aus dem Wald gekommen war, roch der Hengst die Angst. (S. 7) Und dieser Schauder sollte während der ganzen Lektüre nicht wirklich verschwinden. Camilla Läckberg breitet hier das Böse vor den Lesern aus, hier geschehen Dinge, die man sich nicht vorstellen mag. Dabei wird die Geschichte atmosphärisch dicht erzählt. Die Handlung ist logisch und komplex aufgebaut. Immer wieder gelingt es Läckberg, den Leser in die Irre und auf eine falsche Fährte zu führen. Je weiter der Roman fortschreitet, umso mehr Tempo legt die Autorin vor. Am Schluss überschlagen sich die Ereignisse fast. Zum Glück gibt es neben den polizeilichen Ermittlungen, in die sich Erica natürlich auch wieder kräftig einmischt, das Privatleben der einzelnen Polizisten und Ericas. Hier kann man als Leser wieder etwas entspannen, hier muten die Probleme und Ereignisse relativ normal an, bringen einen hin und wieder sogar zum Grinsen und zum Lächeln. Schmunzeln musste ich über das bei amazon.de angegebene vom Hersteller empfohlene Alter ab 30 Jahren. Ich denke, man kann das Buch durchaus schon ab ca. 16 Jahren lesen ;) Die Reihe: 1. Die Eisprinzessin schläft 2. Der Prediger von Fjällbacka 3. Die Töchter der Kälte 4 .Die Totgesagten 5. Engel aus Eis 6. Meerjungfrau 7. Der Leuchtturmwärter 8. Die Engelmacherin 9. Die Schneelöwin
Die Schneelöwin
von HK1951/trucks - 08.01.2016
Ich kannte Camilla Läckberg als Autorin nur vom Hörensagen bislang, doch mit "Die Schneelöwin" hat sie mich von ihrem schriftstellerischem Talent absolut überzeugt. Inhaltliches Ein junges Mädchen läuft schwerverletzt auf die Landstraße. Sie wird von einem Auto erfasst und stirbt wenig später im Krankenhaus. Ihr Körper zeigt Zeichen schwerster Misshandlungen. Weitere Mädchen werden vermisst. Auf der Suche nach dem Täter bittet Kommissar Patrik Hedström seine Frau, Schriftstellerin Erica Falck, um Hilfe. Für ihr nächstes Buch interviewt sie im Gefängnis regelmäßig eine Frau, die 1975 ihren Mann tötete, einen ehemaligen Löwenbändiger, der mit einem Zirkus nach Fjällbacka gekommen war. Ihr Mordmotiv: Er hatte die gemeinsame, ungewöhnlich wilde Tochter im Keller angekettet, weil er ihrer nicht Herr wurde. Patrik erhofft sich Hinweise auf die Psyche von Menschen, die in der Lage sind, Kindern so etwas anzutun. Doch je länger Erica mit der Verurteilten spricht, um so deutlicher wird, dass die Dinge damals anders gewesen sein müssen. Erica verfolgt der Gedanke, bei ihr irgendetwas übersehen zu haben. Von der ersten Seite an zieht die Autorin einen in ihren Bann und lässt einen dann auch nicht wieder los, bis mehrere Erzählstränge zu einem überzeugenden Plot zusammenführt. Die Figuren sind überzeugend skizziert und mit ihren eigenen Hintergrundgeschichten vielschichtig und interessant präsentiert. Alles in allem ein sehr guter Kriminalroman und ich werde auch kommende Bücher von ihr sicherlich lesen.
Die Schneelöwin
von CabotCove - 15.03.2016
Seit "Der Leuchtturmwärter" und "Die Engelmacherin" bin ich ein großer Fan von Camilla Läckberg¿s Krimis um die engagierte Erika Falck und ihren Ehemann Patrik Hedström, die nun mit "Die Schneelöwin" bereits ihren 9. Band vorlegt. Auch hier hat man wieder fast schon den Eindruck, einen Thriller in Händen zu halten, da die Spannung von Beginn an sehr greifbar scheint und die Geschichte einen so in ihren Bann zieht, dass man das Buch trotz der 448 Seiten kaum aus der Hand legen kann, bis die letzte Seite umgeblättert ist. Klappentext Ein junges Mädchen läuft schwerverletzt auf die Landstraße. Sie wird von einem Auto erfasst und stirbt wenig später im Krankenhaus. Ihr Körper zeigt Zeichen schwerster Misshandlungen. Weitere Mädchen werden vermisst. Auf der Suche nach dem Täter bittet Kommissar Patrik Hedström seine Frau, Schriftstellerin Erica Falck, um Hilfe. Für ihr nächstes Buch interviewt sie im Gefängnis regelmäßig eine Frau, die 1975 ihren Mann tötete, einen ehemaligen Löwenbändiger, der mit einem Zirkus nach Fjällbacka gekommen war. Ihr Mordmotiv: Er hatte die gemeinsame, ungewöhnlich wilde Tochter im Keller angekettet, weil er ihrer nicht Herr wurde. Patrik erhofft sich Hinweise auf die Psyche von Menschen, die in der Lage sind, Kindern so etwas anzutun. Doch je länger Erica mit der Verurteilten spricht, um so deutlicher wird, dass die Dinge damals anders gewesen sein müssen. Erica verfolgt der Gedanke, bei ihr irgendetwas übersehen zu haben. Die Geschichte ist sehr gut konstruiert und wird in zwei Erzählebenen präsentiert, die sich zwar nicht gleichwertig abwechseln, aber trotzdem das Ganze gekonnt und innovativ in Szene setzen, bis beide Erzählstränge in einem überzeugenden Plot münden. Ein für mich wieder sehr überzeugender Kriminalroman, der deutlich zu fesseln wusste und sehr gut unterhielt bis zum Ende.
Spannender und überraschender Krimi
von buchina - 26.01.2016
Dies ist nun schon der neunte Roman um die Schriftstellerin Erica Falck und dennoch wird es nicht langweilig. Auch diesmal spielen Ereignisse aus der Vergangenheit eine entscheidende Rolle für das hier und jetzt. Erica beschäftigt sich für ein neues Buch mit einem alten Mord und besucht dafür im Gefängnis Laila, die 1975 ihren Ehemann getötet haben soll. Ihre Tochter wurde nach der Tat engekettet im Keller gefunden, nach Aussagen der Mutter wurde sie vom Vater so gefangen gehalten, weil sie böse ist und sie keine andere Möglichkeit hatten. Aber Laila redet nicht wirklich über ihre Vergangenheit und den Mord. Dennoch gibt Erica nicht auf. Gleichzeitig wird ein schwer verletztes Mädchen von einem Auto angefahren und ins Krankenhaus gebracht. Sie ist eines von mehreren Mädchen, die an verschiedenen Orten Schwedens verschwunden sind. Sie ist die erste, die wieder auftaucht. Was ist mit ihr geschehen, wer tat ihr das an. Wie die Recherche von Erica mit den verschwundenen Mädchen zusammenhängt, wird erst spät aufgelöst und war für mich dann doch überraschend. Geschickt schafft es die Autorin wieder falsche Fährten zu legen. Wie auch in den vorhergehenden Romanen wird neben der Krimigeschichte auch wieder etwas das Privatleben von Erica und ihrer Familie angesprochen. Aber nur am Rande, dennoch werden dadurch die Protagonisten menschlicher und nach 9 Teilen gehören sie schon fast zur Familie, ich leide und freue mich mit ihnen. Auch wenn er vom Aufbau ähnlich wie die Vorgängerromane ist, hat mir dieser Teil besonders gut gefallen. Die Charaktere sind authentisch, die Geschichte aus der Vergangenheit mit den aktuellen Ereignissen schließt sich nahtlos aneinander an und schließlich hat mich die Geschichte immer wieder überrascht. Und das ist bei Krimis entscheidend für mich, die Geschichte darf nicht vorhersehbar sein. Ein sehr empfehlenswerter Krimi, bei dem es wichtig wäre ein Teil der vorhergehenden Bände zu lesen. Einfach um die Hintergünde der Familie von Erica und diese Handlungsstränge zu verstehen.
Spannender Schweden-Krimi
von Dora - 09.01.2016
Das junge Mädchen Victoria verschwindet plötzlich und ohne irgendwelche Spuren zu hinterlassen und taucht nach 4 Monaten mit schrecklichen Verletzungen wieder auf. Sie ist eine von 5 Mädchen, die in den letzten 2 Jahren verschwunden sind und die erste, die wiedergefunden wurde. Der Polizist Patrick Hedström und sein Team um ihn herum versuchen nun fieberhaft herauszufinden, wer die Mädchen entführt haben könnte und ob die anderen Mädchen eventuell ebenfalls noch am Leben sein könnten. Bisher gibt es nicht die geringste Spur und die Zeit wird knapp. Zur gleichen Zeit recherchiert Erika Falck, die Frau von Patrick und erfolgreiche Schriftstellerin, in einem alten Fall aus 1975 für ihr neuestes Buch. Laila soll ihren Mann getötet haben und sitzt dafür lebenslänglich im Gefängnis. Erika besucht Laila im Gefängnis um diese zu befragen, doch Laila schweigt beharrlich. Erika spürt, dass etwas an der alten Geschichte nicht stimmen kann und befürchtet einen Zusammenhang zwischen ihrem Fall und dem ihres Mannes. Da "Die Schneelöwin" mein erstes Buch von Camilla Läckberg war, kann ich nicht sagen inwieweit die Protagonisten aus diesem Buch schon in den vorherigen vorkommen bzw. welche Rolle sie dort spielen. Am Anfang hatte ich ein wenig Probleme mit der Vielzahl an Charakteren, jedoch dauerte es nicht lang mich zurechtzufinden, da Camilla Läckberg jeden Charakter nochmal kurz beschreibt. Die Stimmung im Buch wird perfekt durch das Cover wiedergegeben, ich mag einfach diese düstere winterliche Atmosphäre von nordischen Krimis und Thrillern. Camilla Läckberg schreibt in kurzen Kapiteln, die fast immer einen kleinen Cliffhanger haben, sodass es nie langweilig wird und man "gezwungen" ist immer weiter zu lesen. Es ist wahnsinnig spannend geschrieben und ich wollte unbedingt wissen, wie sich alle einzelnen Erzählstränge der Geschichte letztendlich zusammenfügen. Bei der Schneelöwin handelt es sich um einen packenden und spannenden Krimi, welchen ich wirklich weiterempfehlen kann. Es war zwar mein erster Läckberg, aber ganz sicher nicht mein letzter.
Spannender Krimi - auch für Neueinsteiger verständlich
von kindder80er - 08.04.2016
Die Romane von Camilla Läckberg waren mir bis dato völlig unbekannt. Auch dass es schon Verfilmungen gibt, ist an mir vorbeigegangen. Nichtsdestotrotz habe ich mich nicht zuletzt wegen der derzeit passenden Witterung gerne zum ersten Mal nach Fjällbacka begeben und Die Schneelöwin verschlungen. Zugegeben, die wirklich vielen Charaktere sind erst einmal für Neulinge ungewohnt, aber im Zweifel kann man immer mal wieder kurz zurückblättern. Die Geschichte selbst ist aber trotzdem verständlich und in sich abgeschlossen - also: Keine Scheu! ;-) Läckbergs Erzählstruktur ist sehr vielschichtig, dennoch weckt sie mit ihrem Schreibstil für jeden einzelnen Charakter das Interesse des Lesers. Es macht wirklich Spaß mitzuerleben, wie sich Handlungsstrang für Handlungsstrang miteinander verwebt. Auch Überraschungen und falsche Fährten sind vorhanden, so dass es nie langweilig wird. Patrik und Erica sind mir sehr sympathisch und obwohl ich bisher kaum Schwedenkrimis gelesen habe, werde ich mir nun auch die vorangegangenen Bände besorgen.
Das Haus des Schreckens - ein spannender Krimi mit überzeugender Auflösung
von smartie11 - 21.03.2016
Zum Inhalt: Wie ein Gespenst taucht ein entführtes Mädchen verstümmelt aus einem verschneiten Wald auf, taumelt auf die Straße - und wird überfahren. Unter Hochdruck arbeitet Kommissar Patrik Hedström mit seinem Team an der Auflösung dieses Falls, auch weil noch weitere Mädchen vermisst werden. Währenddessen führt Patriks Frau Erica Falck Gespräche mit Laila Kowalska, die für den viele Jahre zurück liegenden Mord an ihrem Ehemann Vladek im Gefängnis sitzt, um für ein Buch über häusliche Gewalt zu recherchieren. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt¿ Meine Meinung: "Die Schneelöwin" ist der mittlerweile neunte Teil der um das Ermittlerpaar Erica Falck und Patrik Hedström der schwedischen Bestseller-Autorin Camilla Läckberg und gleichzeitig "mein erster Camilla Läckberg". Der Einstieg in die Geschichte gelang mir auch ohne Vorkenntnisse der vorangegangenen Geschehnisse recht problemlos. Nur die vielen Charaktere, die "Skandinavien typisch" meistens nur mit ihren Vornamen benannt werden, haben mir auf den ersten rd. 100 Seiten durchaus meine Schwierigkeiten bereitet. Stellenweise musste ich immer wieder Überlegungen anstellen á la "Wer war denn nochmal Anna?". Eingefleischte Camilla Läckberg-Fans dürften hier aber keinerlei Probleme bekommen. Die Story an sich beginnt mit einem kurzen Auftakt, der an Dramatik kaum noch zu überbieten ist. Im Folgenden nimmt die Autorin erstmal ein wenig Tempo raus und entwickelt ihre beiden Handlungsstränge, zum einen die - zunächst etwas hilflos erscheinende - Ermittlungsarbeit von Patrik und seinem Team und zum andern die Recherchearbeit von Erica, die geschickt mit immer wieder eingestreuten Blicken in die Vergangenheit von Laila garniert ist. Breiten Raum nehmen hierbei - insbesondere in der ca. ersten Hälfte - die Beziehungs-und Charakterstudien ein, bei denen Camilla Läckberg ihren Lesern tiefe Einblicke in gleich mehrere Familienleben gewährt. Hier hätten es für meinen Geschmack ein Bisschen mehr Spannung und ein paar "Ereignisse" mehr sein dürfen! Die Spannung nimmt dann im letzten Drittel wieder deutlich zu und steigert sich auf den rd. letzten 100 Seiten immer weiter. Es ist unglaublich, wie viele kleine "Cliffhganger" Camilla Läckberg auf diesen rd. letzten 100 Seiten eingebaut hat. An vielen Stellen heißt es dann in etwa "¿und dann fiel ihr endlich der Zusammenhang auf"¿ und prompt wechselt die Erzählung zu einem der anderen Charaktere. Hier hat mich die Autorin oftmals richtig neugierig gemacht, so dass ich das Buch zuletzt regelrecht verschlungen habe und nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die Auflösung, die Camilla Läckberg am Ende ihres Krimis präsentiert, ist insgesamt rund und nachvollziehbar. Alles, aber auch wirklich alles fügt sich im Nachhinein zu einem passenden Bild zusammen. Das meiste davon war für mich durchaus überraschend, und bei einer zentralen Auflösung hat mich die Autorin wirklich sehr, sehr lange an der Nasenspitze herumgeführt und ganz zum Schluss ein besonderes Detail mit einem großen Tusch enthüllt. Sehr gut gemacht! Einziger Wermutstropfen ist für mich, dass sich Camilla Läckberg hier für meinen Geschmack an einer neuralgischen Stelle der Auflösung sehr stark der Hilfe des Zufalls bedient hat ("wer trifft wann auf wen"), um ihre Fäden zusammenzuknüpfen. Mehr kann ich an dieser Stelle leider nicht sagen, ohne zu viel zu spoilern. Alles in allem hat mich "Die Schneelöwin" wirklich gut unterhalten und zum Schluss regelrecht gefesselt. Für Läckberg-Fans sicherlich ein "Muss" aber auch für alle quereinsteigenden Läckberg-Neulinge auch "stand alone" ein guter Krimi. Ich werde auf jeden Fall auch noch die früheren Fälle von Erica und Patrik lesen. FAZIT: Ein überzeugender Krimi, der mich insbesondere im letzten Viertel gefesselt und auch schockiert hat. Für (Skandinavien-)Krimifans eine absolute Leseempfehlung.
Die Schneelöwin
von Landbiene - 04.02.2016
Meinung zum Cover: Das Cover ist unspektakulär und hätte mich nicht sonderlich angesprochen. Auch der Titel des Buches erschließt sich mir nicht. Eigene Inhaltsangabe: Ein Mädchen aus Fjällbacka wird entführt, taucht urplötzlich wieder auf und wird tragischer Weise von einem Auto angefahren und stirbt. Die Obduktion ergibt das Victoria gefoltert wurde. Ihr fehlten die Augen, die Zunge und auch ihr Trommelfell wurde zerstört. Patrick Hedström ist mit seinem Team für diesen Fall zuständig, aber auch seine Frau Erica Falck mischt sich gerne in die Ermittlungen ihres Mannes ein. Eigentlich ist Erica Schriftstellerin und möchte ein Buch über Laila Kowalska schreiben, die vor Jahren ihren Mann ermordet hat und ihre Tochter angekettet wie ein Tier im Keller gehalten hat... Hauptprotagonisten: Die zentralen Personen in dem Kriminalroman von Camilla Läckberg sind Erica und Patrick. Ehrlich gesagt bin ich im Verlaufe des Buches nur schwer mit den Beiden warm geworden. Es kamen einfach zu viele Personen vor, so dass es schwer fiel eine Beziehung zu irgendwem aufzubauen. Patrik ist auf dem Revier der heimliche Chef, da der eigentliche Chef Mellberg eher zu der faulen Sorte, die sich gerne mit fremden Federn schmücken, gehört. Erica ist Schriftstellerin, mischt sich aber gerne in die Ermittlungen der Polizei ein. Oft hat sie einen besseren Riecher wie ihr Mann oder die Kollegen. Ich finde es zwar etwas ungewöhnlich, dass sie hinzu gezogen wird, obwohl sie nicht für die Polizei arbeitet, habe mich aber nicht weiter daran gestört. Schreibstil: Der Schreibstil von Camilla Läckberg, ließ sich flüssig lesen. Jedoch war es oft irritierend, da neue Handlungsstränge lediglich durch einen Absatz getrennt waren. Überschriften oder nummerierte Kapitel gab es leider nicht. So kam ich manchmal durcheinander. Besonders wenn ein Abschnitt am Ende einer Seite endete, ich umblätterte und auf der nächsten Seite mich in einem ganz anderen Geschehen wieder fand. Lediglich die Rückblenden aus Lailas altem Leben waren beschriftet. Leider waren die Rückblenden meist nicht länger wie 1,5 Seiten. Da wäre mehr schöner gewesen, weil ich gerade diese Abschnitte besonders interessant fand. Etwas enttäuschend, wenn diese Thematik interessanter ist wie der eigentliche Fall. Weiterhin versucht Camilla Läckberg durch ständige Cliffhänger am Ende der Abschnitte die Spannung aufrecht zu erhalten. Cliffhänger sind gut und schön, aber hier nerven sie irgendwann gewaltig! Besonders ärgerlich ist es auch noch, wenn sie nie aufgelöst werden! Da hat die Autorin wohl einfach vergessen hat, dass hier und da noch eine Frage offen ist! Allgemeine Meinung zum Buch: Der Kriminalfall an sich war wirklich gut. Jedoch plätscherte er eigentlich nur nebenher. Im Buch stehen viel mehr die menschlichen Beziehungen der Protagonisten, der Kollegen, der Freunde, der Familie und der Bewohner Fjällbackas im Vordergrund. Jedes Schicksal wird bis ins kleinste Detail beschrieben und erzählt. In einem Krimi sollte der Fall und die Ermittlungen im Vordergrund stehen! Dieses Beziehungsgeplänkel ging mir jedenfalls mächtig auf die Nerven. Weiterhin kamen einfach viel zu viele Charaktere in diesem Buch vor. Nachdem ich das Buch nun beendet habe, kann ich noch nicht mal sagen aus wie vielen Leuten das Polizei Team bestand oder wie sie nun hiessen. Ich hab nur chaotischen Namenssalat im Kopf. Das kommt daher, das die Autorin die Protagonisten teilweise mit Vornamen genannt hat und auf der nächsten Seite nur noch den Nachnamen. So war das ständig im Wechsel. Einmal wurde sogar der Name der Mutter mit der von der Tochter verwechselt...Anscheinend kam die Autorin selber durcheinander, so dass ich mir da keine Vorwürfe machen muss. Obwohl der Fall an sich abgeschlossen und gelöst ist, bleibe ich als Leser mit vielen offenen Fragen in der Luft hängen. Cliffhänger wurden teilweise auch nicht aufgelöst und über die wirklichen Motive der Täter wurde auch nicht berichtet. Mich hat das Buch unbefriedigend zurück gelassen! Daher vergebe ich 3 von 5 Sternen.
Die Schneelöwin
von Gisel - 29.01.2016
Ein junges Mädchen läuft schwerverletzt auf die Fahrbahn und wird von einem Auto erfasst. Sie war davor spurlos verschwunden, obwohl das überhaupt nicht zu ihrem Charakter passte. Doch sie stirbt im Krankenhaus und kann nicht mehr erzählen, was ihr zugestoßen ist. Weitere Mädchen werden vermisst. Das Team um Kommissar Patrik Hedström beginnt mit den Ermittlungen, doch es gibt keine klaren erfolgversprechenden Spuren. Erica Falck indessen arbeitet an einem Buch über Laila, die ihren Mann getötet haben soll, weil er die gemeinsame Tochter im Keller angekettet hielt. Sie besucht die verurteilte Frau regelmäßig im Gefängnis, obwohl diese ihr nichts erzählen möchte über den Tathergang. Ericas und Patriks Fälle scheinen so gar nichts miteinander zu tun zu haben, außer der rohen Gewalt, die sowohl Victoria als auch der angeketteten Tochter angetan wurden. Deshalb beginnen die Eheleute, sich darüber auszutauschen. Doch so vieles ist anders, als es auf den ersten Blick aussieht, das wird erst im Verlauf der Erzählung klar. Auch das Familienleben der beiden wird ausführlich behandelt, der Leser trifft sowohl die ältere Tochter Maja wie auch die zweijährigen Zwillinge sowie Ericas Schwester Anna mit ihrer Familie wieder. Damit legt Camilla Läckberg wieder den Plot an für einen ausführlichen Roman um zwei spannenden Kriminalfall aus der Gegenwart wie auch aus der Vergangenheit. Dabei trifft es sich - erneut - sehr gut, dass Patrik und Erica Berufe ausüben, die sich ergänzen und bei denen eine Zusammenarbeit sehr gut gelingt. Was mich ein bisschen gestört hat, ist, dass (Achtung Spoiler!) 1. die Fälle der beiden etwas miteinander zu tun haben und 2. Erica sich sehenden Auges wieder in größte Gefahr begibt, um die Lösung der Fälle zu erarbeiten und somit erst in letzter Sekunde gerettet werden kann. Das stört mich deshalb, weil die Autorin diese Kniffe nun schon zum neunten Mal anwendet, und diese Häufung wirkt doch sehr bemüht. Zudem ist Erica inzwischen dreifache Mutter, hier fehlt mir ihr Verantwortungsgefühl ihren Kindern gegenüber. Abgesehen davon aber liest sich die Geschichte sehr spannend, die verschiedenen Handlungsstränge sind geschickt miteinander verknüpft, der Spannungsbogen ist insgesamt gekonnt aufgebaut. Die Autorin schafft es mit Leichtigkeit, den Leser in der Geschichte gefangen zu halten. Lediglich der Schluss hat mich etwas verwirrt hinterlassen, irgendwie fehlt mir da etwas, um die Auflösung bis ins letzte zu begreifen. Für mich war dieser Band zwar ein unbedingtes Muss, denn ich kenne alle bisherigen Bände und finde den Schreibstil der Autorin sehr spannend, aber ich empfinde ihn nicht als den Besten der Reihe. Nichtsdestotrotz warte ich natürlich schon auf die Fortsetzung, denn trotz allem steht Camilla Läckberg m.E. für spannende und intelligente Schwedenkrimis.
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