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Gesammelte Werke 15. Über das Phänomen des Geistes in Kunst und Wissenschaft als Buch
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Gesammelte Werke 15. Über das Phänomen des Geistes in Kunst und Wissenschaft

Gesammelte Werke 1-20. 6. Auflage.
Buch (gebunden)
Dieser Band zeigt den berühmten Tiefenpsychologen von einer seiner interessantesten Seiten: als Deuter von Phänomenen der allgemeinen Kulturgeschichte. Das zentrale Thema ist das schöpferische, im Archetypischen verwurzelte Individuum. Der Band begin … weiterlesen
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Gesammelte Werke 15. Über das Phänomen des Geistes in Kunst und Wissenschaft als Buch

Produktdetails

Titel: Gesammelte Werke 15. Über das Phänomen des Geistes in Kunst und Wissenschaft
Autor/en: Carl Gustav Jung

ISBN: 3530407151
EAN: 9783530407150
Gesammelte Werke 1-20.
6. Auflage.
Patmos-Verlag

11. September 2001 - gebunden - 188 Seiten

Beschreibung

Dieser Band zeigt den berühmten Tiefenpsychologen von einer seiner interessantesten Seiten: als Deuter von Phänomenen der allgemeinen Kulturgeschichte. Das zentrale Thema ist das schöpferische, im Archetypischen verwurzelte Individuum. Der Band beginnt mit zwei Aufsätzen über eine der seltsamsten Gestalten der Renaissance, über den Arzt und Alchemisten Paracelsus. Darauf folgen zwei Arbeiten über Sigmund Freud, der hier ebenfalls kulturhistorisch betrachtet wird. Es zeigt sich, wie unsinnig die Vorstellung von Jung als dem 'abgefallenen Schüler' Sigmund Freuds in Wirklichkeit ist. Jungs Bewunderung für Freud aus der Distanz widerlegt sie in eindrücklicher Weise. Der Nachruf für Richard Wilhelm ehrt einen Ostasienkenner, dem C. G. Jung viel zu verdanken hat: Erst die Begegnung mit Wilhelm hat ihm das Verständnis ermöglicht für die Synchronizität seiner eigenen Anschauungen mit denen ostasiatischer Denker. Die zweite Hälfte des Bandes ist C.G.Jungs Auseinandersetzung mit 'Theorien und Werken der modernen Kunst und Literatur' gewidmet. Zwei grundlegende Aufsätze über die Beziehungen zwischen psychologischen Erkenntnismöglichkeiten und künstlerischem Schaffen weisen den Autor als Wissenschaftler aus, der die Grenzen seiner Methoden kennt und respektiert. Jung weiß von den Ursprüngen des Schöpferischen in archetypischen Strukturen, er betont die Parallelität der Dispositionen zu künstlerischem Schaffen einerseits und zu Neurosen andererseits. Er maßt sich aber nicht an, von der Ähnlichkeit der Ursachen auf eine Identität der Wirkung zu schließen. Jung illustriert seine erkenntnistheoretische Bescheidenheit an zwei Beispielen, einem Aufsatz über Picasso und einem über den 'Ulysses' von James Joyce.

Portrait

Carl G. Jung, geb. am 26. Juli 1875 in Kesswil in der Schweiz, studierte Medizin und arbeitete von 1900-09 an der psychiatrischen Klinik der Universität Zürich (Burghölzli). 1905-13 war er Dozent an der Universität Zürich, 1933-42 Titularprofessor an der ETH und 1943 Ordentlicher Professor für Psychologie in Basel. Jung gehört mit Sigmund Freud und Alfred Adler zu den drei Wegbereitern der modernen Tiefenpsychologie. Er entwickelte nach der Trennung von Sigmund Freud (1913) die eigene Schule der Analytischen Psychologie. C. G. Jung starb am 6. Juni 1961 in Küsnacht.
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