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Der Nomos der Erde im Völkerrecht des Jus Publicum Europaeum

im Völkerrecht des Jus Publicum Europaeum. 5. Auflage. 1 Abbildungen.
Buch (kartoniert)
»Die bisherige, europa-zentrische Ordnung des Völkerrechts geht heute unter. Mit ihr versinkt der alte Nomos der Erde. Er war aus der märchenhaften, unerwarteten Entdeckung einer Neuen Welt hervorgegangen, aus einem unwiederholbaren ge... weiterlesen
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Der Nomos der Erde im Völkerrecht des Jus Publicum Europaeum als Buch
Produktdetails
Titel: Der Nomos der Erde im Völkerrecht des Jus Publicum Europaeum
Autor/en: Carl Schmitt

ISBN: 3428089839
EAN: 9783428089833
im Völkerrecht des Jus Publicum Europaeum.
5. Auflage.
1 Abbildungen.
Duncker & Humblot GmbH

6. Januar 2012 - kartoniert - 308 Seiten

Beschreibung

»Die bisherige, europa-zentrische Ordnung des Völkerrechts geht heute unter. Mit ihr versinkt der alte Nomos der Erde. Er war aus der märchenhaften, unerwarteten Entdeckung einer Neuen Welt hervorgegangen, aus einem unwiederholbaren geschichtlichen Ereignis. Eine moderne Wiederholung könnte man sich nur in phantastischen Parallelen denken, etwa so, daß Menschen auf dem Wege zum Mond einen neuen, bisher völlig unbekannten Weltkörper entdeckten, den sie frei ausbeuten und zur Entlastung ihres Erdenstreites benutzen könnten. Die Frage eines neuen Nomos der Erde ist mit solchen Phantasien nicht beantwortet. Ebensowenig wird sie durch weitere naturwissenschaftliche Erfindungen gelöst werden. Das Denken der Menschen muß sich wieder auf die elementaren Ordnungen ihres terrestrischen Daseins richten. Wir suchen das Sinnreich der Erde. Das ist das Wagnis dieses Buches und das Vorgebot unserer Arbeit.
Es sind die Friedfertigen, denen das Erdreich versprochen ist. Auch der Gedanke eines neuen Nomos der Erde wird sich nur ihnen erschließen.«
Aus dem Vorwort, Carl Schmitt im Sommer 1950

Inhaltsverzeichnis

I. Fünf einleitende Corollarien
II. Die Landnahme einer Neuen Welt
III. Das Jus Publicum Europaeum
IV. Die Frage eines Neuen Nomos der Erde

Portrait

Carl Schmitt, geboren am 11.7.1888 in Plettenberg, lehrte als Professor für Verfassungs- und Völkerrecht in Greifswald (1921), Bonn (1922), Berlin (Handelshochschule, 1926), Köln (1932) sowie an der Universität Berlin (1933-1945). Er gehört zu den anregendsten und zugleich umstrittensten politischen Denkern dieses Jahrhunderts in Deutschland. Vor allem seine Definitionen der Begriffe Politische Romantik und Politische Theologie, Souveränität, Diktatur, Legalität und Legitimität sowie des Politischen (»Freund-Feind-Theorie«) hatten starken Einfluß weit über die Grenzen Deutschlands und seines Faches hinaus. Carl Schmitt starb 96jährig am Ostersonntag, dem 7. April 1985, in seinem Geburtsort.

Pressestimmen

»[...] Beschäftigt man sich ernsthaft mit internationaler Politik, dann sollte man den >Nomos< gelesen haben. [...] Nur das Schwierig regt uns an; nur der Widerstand befördert Erkenntnis. Dieser Text hat das Zeug dazu. [...]« Prof. Dr. Raimund Krämer, in: WeltTrends, Band 86/2012
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