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Die Spiegelreisende Band 2 - Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast

Originaltitel: Les Disparus du Clairdelune. La Passe-miroir 2. Empfohlen ab 14 Jahre.
Buch (gebunden)
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Ophelia wurde gerade zur Vize-Erzählerin am Hof von Faruk erkoren und glaubt sich damit endlich sicher. Doch es dauert nicht lange, und sie erhält unheilvolle anonyme Drohbriefe: Wenn sie ihre Hochzeit mit Thorn nicht absagt, wird ihr Übles widerfahr … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Die Spiegelreisende Band 2 - Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast
Autor/en: Christelle Dabos

ISBN: 3458178260
EAN: 9783458178262
Originaltitel: Les Disparus du Clairdelune. La Passe-miroir 2.
Empfohlen ab 14 Jahre.
Übersetzt von Amelie Thoma
Insel Verlag GmbH

14. Juli 2019 - gebunden - 613 Seiten

Beschreibung

Ophelia wurde gerade zur Vize-Erzählerin am Hof von Faruk erkoren und glaubt sich damit endlich sicher. Doch es dauert nicht lange, und sie erhält unheilvolle anonyme Drohbriefe: Wenn sie ihre Hochzeit mit Thorn nicht absagt, wird ihr Übles widerfahren. Und damit scheint sie nicht die Einzige zu sein: Um sie herum verschwinden bedeutende Persönlichkeiten der Himmelsburg. Kurzerhand beauftragt Faruk Ophelia mit der Suche nach den Vermissten. Und so beginnt eine riskante Ermittlung, bei der es Ophelia nicht nur mit manipulierten Sanduhren, sondern auch mit gefährlichen Illusionen und zwielichtigen Gestalten zu tun bekommt. Am Ende steht eine folgenschwere Entscheidung.

Vom glamourösen Hof der Himmelsburg in das abgründige Universum der Sanduhren und Orte, die gar keine sind - um ihr Leben sowie das ihrer Familie zu retten, muss Ophelia an ihre Grenzen gehen. Und das in einer Welt, in der sie so gut wie niemandem trauen kann, womöglich nicht einmal ihrem zukünftigen Ehemann Thorn?

Portrait

Christelle Dabos wurde 1980 an der Côte d'Azur geboren. Nach ihrem Studium zog sie nach Belgien und arbeitete als Bibliothekarin. Als sie 2007 an Krebs erkrankte, begann sie zu schreiben. Zunächst veröffentlichte sie Auszüge aus Die Spiegelreisende im Internet. Nachdem sie den Jugendbuchwettbewerb von Gallimard Jeunesse gewonnen hatte, wurde der erste Band der Serie, Die Verlobten des Winters, publiziert und entwickelte sich rasch zu einem Bestseller. Die auf das Debüt folgenden Bände der Saga, Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast und Das Gedächtnis von Babel, erscheinen 2019 auf Deutsch im Insel Verlag. Gerade hat Christelle Dabos den vierten Band der Tetralogie fertiggeschrieben.


Pressestimmen

"Eine Geschichte voller Zauber und Magie in einer Welt, die so anders ist, als man sie kennt."
World of Books and Dreams 14.05.2019

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Ein heller Stern am Fantasy-Himmel
von Julia Lindner - 19.09.2019
Christelle Dabos verdient sich mit ihrer Reihe Die Spiegelreisende nach und nach einen Platz im Fantasy-Olymp! Man sagt ja oft, dass die mittleren Bände einer Tri- oder Quadrilogie oft die schwächsten sind. Und nachdem ihr erster Band Die Verlobten des Winters die Messlatte schon sehr hoch gelegt hatte, waren meine Befürchtungen, was diese Theorie angeht, doch sehr stark. Aber sie waren vollkommen grundlos: Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast legt eher noch eine Schippe drauf! Nachdem Ophelia ihre Maskerade nun ablegen konnte, darf sie sich frei bewegen. Doch die Gefahren werden nicht weniger. Nicht nur, dass der Kavalier sie weiterhin bedroht, auch die Konkurrentinnen um die Gunst des Familiengeistes Faruk haben sie ins Visier genommen. und als wäre das noch nicht genug, erhält sie plötzlich Drohbriefe von einem Unbekannten, der sich selbst als Gott bezeichnet.. Ich finde diese Geschichte so wundervoll oldfashioned, die Szenerie wirkt etwas angestaubt, obwohl sie ja eine mögliche Zukunft unserer Erde darstellt. Und doch hat sich ein viktorioanisches Gesellschaftsbild entwickelt, das durch seine Klassen- oder in diesem Fall eher Clanrivalitäten die nötigen Zwistigkeiten und Intrigen mitbringt, um die Spannung hochzuhalten. Zudem wird die Rahmenhandlung im Vergleich zum ersten Band noch einmal etwas komplexer, indem die Entstehungsgeschichte der Familiengeister einen größeren Raum einnehmen darf und offensichtlich für die Entwicklung der Handlung eine große Rolle spielt. Einer der größten Vorzüge dieser Reihe ist allerdings die Liebe zum Detail, die in der Entwicklung der Figuren steckt. Keine einzige wirkt eindimensional, jede entwickelt sich weiter, hat Ecken und Kanten und wirkt dadurch absolut authentisch. Besonders Ophelia und Thorn wachsen mir immer stärker ans Herz, so wie sie auch eine immer stärkere Bindung zueinander entwickeln. Das einzige Manko ist dieser absolut fiese Cliffhanger, mit dem das Buch endet, der die Wartezeit bis zum nächsten Band fast unerträglich werden lässt!
Gelungene Fortsetzung dieser großartigen Fantasy-Saga
von bookloving - 16.09.2019
Das Jugendbuch "Die Spiegelreisende - Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast"der Debütautorin Christelle Dabos ist bereits der zweite Teil des großartigen, vierteiligen Fantasy-Epos, das inzwischen als Welterfolg gefeiert wird. Die fesselnde Fortsetzung entführt uns erneut in die fantasievollen Welten der Archen und rivalisierenden Familienclans und hält so manches gefahrenvolle Abenteuer für die liebenswerte Heldin Ophelia bereit. Geschickt fasst ein vorangestelltes Kapitel "Was im ersten Buch geschah" noch einmal kurz die Ereignisse des ersten Bandes zusammen, so dass einem der Einstieg in die Fortsetzung nicht schwer fällt. Eine sehr übersichtliche Skizze zu den komplizierten Familienverhältnissen der Polfamilien und eine anschauliche Zeichnung der schwebenden Himmelsburg helfen zudem dabei, den Überblick zu bewahren und sich beim Lesen zurecht zu finden . Mit Christelle Dabos¿ bildhaften, mitreißenden und humorvollen Schreibstil gelingt es recht schnell, wieder in die faszinierende Geschichte abzutauchen und sich in der komplexen Welt zurecht zu finden. Besonders begeistern konnte mich die faszinierende, sehr liebevoll ausgestaltete Fantasywelt mit den vielen originellen magischen Details und interessanten Schauplätzen. Auch die Geschichte, in der nichts so ist, wie es auf den ersten Blick scheint, entwickelt sich sehr fesselnd und ereignisreich weiter und zieht einen schon bald völlig in ihren Bann. Auch nach ihrer Einführung am Hof des unberechenbaren Familiengeists Faruks ist Ophelia keineswegs sicher vor hinterlistigen Intrigen, versteckten Drohungen und gefährlicher Magie. Als ihre Familie aus Anima zum Pol anreist, muss sie sich zu allem Überfluss nicht nur um ihr eigenes Leben sorgen. Mit dem unerklärlichen Verschwinden von bedeutsamen Persönlichkeiten von der Himmelsburg kommt immer mehr Spannung und Tempo in die wendungsreiche Geschichte, die sich zusehends zu einem nervenaufreibenden Krimi entwickelt. Aufgrund ihrer einzigartigen Fähigkeiten soll Ophelia die Vermissten wieder aufspüren und gerät schon bald durch ihre hartnäckigen Nachforschungen in höchste Gefahr. Zudem versteht es die Autorin durch eingestreute "Fragmente" einer weiteren Handlungsebene, zusätzliche Spannung aufkommen zu lassen. Ihre zeitliche Einordnung und Bedeutung für die Geschehnisse bleibt lange Zeit unklar, ist aber offensichtlich für die Hintergrundgeschichte der Archen und der Urahnen von großer Relevanz. Die Autorin hat Ophelia als eine lebendige, vielschichtige Protagonistin angelegt. Mit ihren Unzulänglichkeiten und Verletzlichkeiten wirkt sie sehr authentisch und sympathisch. Als Animistin hat sie die außergewöhnliche Gabe, die Vergangenheit von Gegenständen durch Berühren zu "lesen" und kann durch Spiegel reisen. Während wir sie anfangs als eine wissbegierige, eigensinnige, eher tollpatschige und zurückhaltende junge Frau erlebten, macht sie im Laufe der abenteuerlichen Handlung eine erstaunliche Entwicklung durch und reift zu einer starken Persönlichkeit heran, die sehr selbstbewusst und unbeugsam ihren Weg geht. Auch der interessante Charakter von Ophelias Verlobtem Thorn gewinnt in diesem Band deutlich an Tiefe und Profil. Er ist als ein überaus faszinierender "Antiheld" angelegt, der sehr abweisend, undurchschaubar und verschlossen wirkt, da er seine Emotionen kaum zeigen kann. Dennoch muss man ihn einfach in sein Herz schließen, denn hinter seiner eiskalten Fassade erkennt man bald, wie viel Zuneigung und Hochachtung er seiner Verlobten entgegenbringt. Eine interessante Entwicklung nimmt daher auch die Beziehung zwischen Ophelia und Thorn, deren Hochzeit immer näher rückt. Ophelias Abneigung für ihren Verlobten Thorn hat sich noch verstärkt, seit sie inzwischen die Hintergründe ihrer Heirat kennt. Doch muss auch sie erkennen, dass sie in ihm einen verlässlichen Verbündeten und den einzigen Vertrauten am Pol hat. Auch die verschiedenen, sehr facettenreich und undurchsichtig angelegten Nebenfiguren sind hervorragend gelungen und immer wieder für eine Überraschung gut. Die überraschenden und sehr dramatischen Entwicklungen zum Abschluss des zweiten Bands machen sehr neugierig auf die Fortsetzung dieser tollen Fantasy-Saga. FAZIT Eine gelungene Fortsetzung dieser originellen, packenden und vielschichtigen Fantasy-Serie. Großartige Fantasy-Unterhaltung mit einer sehr liebenswerten Protagonistin und tollen undurchsichtigen Charakteren!
Hat mir sehr gefallen
von fuddelknuddel - 10.09.2019
Nachdem ich von Band 1 nur so semi-überzeugt war, hat mich Band 2 doch ordentlich begeistert. Dass ich den ersten Teil gelesen habe, ist noch nicht so arg lang her und entsprechend war mir die langwierige Art zu Erzählen, die mir bei dem Buch nicht so zugesagt hat, noch gut im Gedächtnis. Detailliert ist zwar immer gut, zu ausführlich allerdings wird schnell ermüdend. In Band 2 hat sich das meiner Meinung nach gebessert. Die Story wurde etwas angezogen und ich wurde wieder in die Welt von Ophelia hinein gesogen, als wäre ich nie weg gewesen. Die Autorin versteht sich meisterlich darauf, eine einzigartige Umgebung zu schaffen, die den Leser gefangen nimmt und fasziniert. Thorn ist mir erstaunlicherweise auch immer mehr ans Herz gewachsen, das hatte ich in Band 1 noch für komplett unmöglich gehalten, und auch Ophelia hat sich erstaunlich weiterentwickelt. Band 2 hat mich wesentlich mehr beeindruckt als der erste Teil, ich kann die Fortsetzung kaum noch erwarten!
Eine Fortsetzung, die man nicht aus der Hand legen kann!
von Elena Gebel - 09.09.2019
Warnung: Ungefähr ab Seite 50, kann man diese Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die wundersame Welt auf der Arche Pol nimmt den Leser gefangen und gibt ihn nicht wieder her. Ich musste einfach immer weiter lesen, trotz Müdigkeit oder Hunger, den man durch die Lektüre vergisst. Ophelia lebt sich immer mehr am Pol ein und findet neue Freunde, aber auch Feinde. Faruk, der mächtige und unsterbliche Oberhaupt vom Pol findet Gefallen an Ophelia und ernennt sie zu Fize-Erzählerin, die ihm jeden Tag aufs Neue Geschichten erzählen muss. Auch der sympathische Archibald braucht Hilfe von Ophelia, denn es verschwinden plötzlich Menschen vom Mondscheinpalast und auch Ophelia erhält merkwürdige Drohbriefe! Der zweite Teil der spannenden Spiegelreisenden Saga hat mich auf voller Linie überzeugt. Das Buchcover ist wunderschön und man möchte es einfach nur immer wieder betrachten. Auch die Personen und die zerbrochene neue Welt aus einzelnen Archen finde ich sehr gut ausgearbeitet. Man möchte einfach mehr über den Pol, Anima und andere Archen erfahren. Manche Personen, die im ersten Teil nur kurz erwähnt wurden, werden nun näher beleuchtet, so dass sich schon einiges Sympathisanten für den Leser kristallisieren, deren weiteres Schicksal man unbedingt weiter verfolgen möchte. Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast gehört für mich auf jeden Fall zu den Lesehighlights dieses Jahres und ich freue mich schon auf den nächsten Teil!
charmant skurril
von CW - 02.09.2019
Der zweite Band der Spiegelreisenden hat mir sogar etwas besser gefallen als der Erste - ich fand ihn spannender. Wieder trifft man allerlei skurrile Gestalten, teilweise schon bekannte Gesichter und die charmante Heldin mit ihrem Schal. Die Welt um die Archen wird konkreter und einige Fragen aus dem ersten Band werden geklärt. Dennoch bleibt am Ende ein Cliffhanger für Band 3. Allerlei Intrigen und weiter Vorkommnisse halten Ophelia in Atem und sind spannender als im ersten Teil. Auch einige Bewohner des Pols lernt man näher kennen und versteht ihre Beweggründe. Die vielen Intrigen sind manchmal etwas verwirrend. Ich halte das Buch für eine gelungene Fortsetzung und freue mich schon auf Band 3.
Zauber und Magie in einer völlig neuen Welt
von World of books and dreams - 01.09.2019
Achtung: inhaltliche Spoiler - wer Band 1 nicht kennt und noch lesen möchte, bitte nicht die Inhaltsangabe lesen. Gemeinsam mit ihrer Tante lebt Ophelia nun am Hofe Faruks. Hier wurde sie von Faruk, dem Hausgeist der Arche, zur Vize-Erzählerin auserkoren. Doch anstelle von der erhofften Sicherheit, erhält sie anonyme Drohbriefe, in denen man von ihr fordert, ihre geplante Hochzeit mit Thorn abzusagen, wenn sie nicht will, dass ihr etwas zustoßen wird. Als um sie herum die ersten Personen der Himmelsburg verschwinden und ausgerechnet Ophelia soll diese wiederfinden. Meine Meinung Schon mit dem ersten Band ihrer Spiegelreisenden-Saga konnte mich Autorin Christelle Dabos nicht nur überzeugen, sondern regelrecht begeistern. Somit konnte ich es kaum abwarten, den zweiten Band rund um Ophelia und Thorn in den Händen zu halten. Der Einstieg in den nächsten Teil gelang sehr leicht, denn es wird zeitnah an dem vorherigen Geschehen angeknüpft. Auch hier konnte mich die Autorin schnell mit ihrem schönen und fesselndem Schreibstil einfangen und die gesamten Ideen hinter ihrer neuartigen Welt fand ich auch hier absolut gelungen. Spannend wird es, denn in diesem Band beginnt Ophelia mit Ermittlungen zum Verschwinden der verschiendenen Personen. Dabei erfahren wir als Leser noch ein wenig mehr Details über die Archen, auf denen die Familien leben und über die verschiedenen Familiengeheimnisse. Natürlich lässt sich die Autorin auch hier noch so einiges offen, so dass man schon hier gespannt auf die Fortsetzung zurück bleibt. Natürlich befindet sich unsere Protagonistin auch nach wie vor in Gefahr, allein nur auf Grund ihrer Verlobung mit Thorn. Es gibt so einige Überraschungen und die Geschichte nimmt noch einmal mehr Fahrt auf, als im ersten Band. Immer wieder kommen Fragen auf und man hat hier auch ganz viele Momente, bei denen man mit den wirklich lieb gewonnenen Charakteren hofft und bangt. Ich habe das Buch kaum aus der Hand legen können und das, obwohl es nicht gerade wenig Umfang hat. Was mir aber an der Geschichte ganz besonders gefällt, sind die vielen, neuen Ideen der Autorin, die so durchdacht wirken, dass man sich die Welt in der Ophelia und Thorn leben, sehr gut vorstellen kann. Ich höre immer wieder Vergleiche zwischen Christelle Dabos und J.K. Rowling, doch Dabos braucht sich mit ihrer Kreativität und ihrem Ideenreichtum keineswegs hinter Rowling verstecken. Vergleiche braucht dieses Buch nicht, denn es ist für sich allein schon etwas besonderes. Die Figuren, allen voran natürlich Ophelia und Thorn, sind mir schon im ersten Band ans Herz gewachsen. Gerade Ophelia und ihre Entwicklung haben mir hier sehr gut gefallen, denn auch wenn sie nach wie vor die stille und ruhige Ophelia bleibt, muss sie hier eindeutig mehr für sich einstehen. Ophelia ist deutlich gewachsen an ihrem neuen Leben. Thorn, den ich wieder so manches Mal hätte schütteln wollen, gefällt mir trotzdem unheimlich gut. Irgendwie berührt er mich immer wieder, meist mit eher unbeholfen wirkendenden Tätigkeiten und doch glaube ich, dass hinter dieser Fassade mehr steckt. Doch nicht nur Ophelia und Thorn sind zwei besondere Charaktere, auch die Nebencharaktere, wie die beiden Tanten Roasline und Berenilde oder Faruk warten mit ganz viel Facetten und Lebendigkeit auf ihre Leser. Mein Fazit Konnte Christelle Dabos mich schon mit ihrem ersten Band der Spiegelreisenden beeindrucken und fesseln, ist es ihr im zweiten Teil absolut gelungen, noch einen oben drauf zu setzen. Spannend, voller Magie und Fantasie und viel Kreativität erzählt die Auotrin eine Geschichte, die einfach mal neu ist. Wir dürfen hier mehr über die Welt, in der Ophelia lebt, erfahren und gemeinsam mit ihr auf Spurensuche gehen und dabei mitfierbern. Für mich eine ganz besondere Geschichte, die mich gefangen nimmt und deren Fortsetzung ich kaum erwarten kann.
Die wundervolle, detailreiche Saga geht weiter
von Bucheule - 01.09.2019
Endlich ist die langersehnte Fortsetzung der Spiegelreisenden-Saga von Christelle Dabos mit Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast da. Ophelia wird zur Vize-Erzählerin von Faruk ernannt, was nicht so einfach ist, wie man vielleicht denken mag. Hinzukommt noch, dass aus dem Mondscheinpalast immer wieder Menschen verschwinden. Als dann auch noch der Botschafter verschwindet und Ophelia mit den Ermittlungen betraut wird, muss Ophelia zeigen, was in ihr steckt. Dadurch, dass eine Erklärung dieser außergewöhnlichen Welt nur noch in Teilen erforderlich ist, ist deutlich zu merken, dass sich die Autorin mehr um die Handlung und die Charaktere kümmern konnte. Dadurch gewinnt meiner Meinung nach der zweite Teil gegenüber dem ersten Teil. Auf jeden Fall einen absolutes muss für alle Jugendbuch-Fans.
Abenteuer und Geheimnisse in einer aussergewöhnlichen Welt
von Christina P. - 31.08.2019
Die märchenhaft-magische Erzählung um die Spiegelreisende Animistin Ophelia geht in die zweite Runde. Die arrangierte Vermählung mit ihrem Verlobten Thorn rückt immer näher, was ihre Familie zum Anlass nimmt, sie auf der eisigen Arche Pol zu besuchen. Da sie sich nicht mehr als stummer Bediensteter verstecken muss, gerät sie als Verlobte des Intendanten zusehends in den Fokus der Höflinge, und viele sind ihr nicht wohlgesonnen. Sogar der Familiengeist Faruk lädt sie zu einem Treffen vor und verpflichtet sie zur Vize-Erzählerin am Hof. Als sie jedoch anonyme Drohbriefe erhält und wichtige Personen spurlos verschwinden, gerät sie in eine ebenso spannende wie gefährliche Ermittlung... Im zweiten Band ist Ophelia endlich deutlich aktiver als in Band eins, nutzt vermehrt ihre besonderen Fähigkeiten und zeigt Aktionen und Reaktionen statt wie zuvor alles passiv, fast schon devot, über sich ergehen zu lassen. Allerdings könnte sie noch deutlich aktiver sein und wird mir leider weiterhin zu verhuscht und verpeilt dargestellt. So will die Autorin dem Leser tatsächlich weismachen, dass Ophelia zu einem Spontanausflug in winterlichen Temperaturen zwar Mantel und Schal über ihren Badeanzug wirft, die warmen Stiefel jedoch komplett vergisst und barfuß unterwegs ist. Solche Details ruinieren immer wieder mal Ophelias Glaubwürdigkeit. Von ihren vielen Verletzungen und Erniedrigungen mal wieder ganz zu schweigen. Ihr Verlobter Thorn wird zwar endlich etwas vielschichtiger dargestellt, bleibt aber leider weiterhin recht distanziert und Ophelias Verhalten ihm gegenüber konnte ich oftmals nicht so recht nachvollziehen. Schwung bringen auf jeden Fall die Animisten in die Erzählung, Ophelias Verwandte, welche eine erfrischend unkonventionelle Art mit sich bringen und der höfischen Intriganz gegenüber stehen. Zudem wird die Handlung endlich vielschichtiger und komplexer, man erhält Einblicke in weitere Clans und deren magische Fähigkeiten ebenso wie in das Geheimnis rund um die Familiengeister der Arche und Faruks Buch, welches bisher unlesbar schien. Auch den Sanduhren der Mutter Hildegard, eine in meinen Augen geniale Idee der Autorin, wird endlich eine größere Bedeutung zuteil. Und die Drohbriefe und verschwundenen Personen bereichern alles mit einem zusätzlichen, fantastisch angehauchten Kriminalfall. Abgerundet wird das Buch diesmal mit einer Karte der Himmelsburg sowie einer Übersicht der Familienclans am Pol. Mit der Spiegelreisenden-Saga hat die Autorin unbestreitbar eine fantastische Welt mit sehr vielen charmanten Einfällen und Geheimnissen erdacht, welche es zu entdecken gilt. Mit dem zweiten Band verschiebt sich der Fokus weg von den Palastintrigen hin zu Abenteuern, Geheimnissen und Verschwörungen, wird die Protagonstin Ophelia endlich aktiv und die Handlung gewinnt an Komplexität. Leider wird mir Ophelia auch im zweiten Band weiterhin zu unterwürfig und vertrottelt dargestellt, was mir wiederholt den Spaß an der ansonsten so wunderbaren Welt mindert.
Wundervoll und voller Fantasie
von Lesemaus - 31.08.2019
Die Fortsetzung der Spiegelreisenden-Saga von Christelle Dabos ist absolut gelungen und daher ein Muss für alle Fantasy Fans. Diese Saga als zukünftigen Klassiker der Jugendliteratur zu bezeichnen, ist jedenfalls nicht übertrieben. Für mich ist der zweite Teil sogar noch besser gelungen, da die Autorin sich noch mehr auf die Charakter und die Handlung konzentrieren konnte. Sie musste diese wundervolle und bis ins kleinste Detail ausgearbeitete Welt nicht mehr erst erläutern wie im ersten Teil. Zudem zeigt Ophelia im zweiten Teil noch mehr, was in ihr steckt und dass man sie nicht unterschätzen sollte. Auch die Beziehung zu Thorn wird vertieft und man ist gespannt, wie es mit Ihnen weitergeht. Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Band.
Gibt es buchige Hyperventilation?
von Julia Koßek - 29.08.2019
Ich weiß gar nicht so recht, was ich sagen soll, denn ich bin völlig durcheinander. Fangen wir beim Cover an, das mindestens genauso schön ist, wie beim ersten Band. Ich mag das Gelb sehr und es passt auch hervorragend zu den anderen Farben, die noch kommen werden. Die Geschichte geht nahtlos dort weiter, wo Band 1 geendet hat. Wir lernen Faruk kennen. Nicht unbedingt lieben, aber man bekommt im Laufe der Geschichte ein kleines Gespür für ihn. Ich habe ihn gehasst, muss ich ehrlich zugeben. Wie er mit seinen "Kindern" umgeht ist das Allerletzte und ich werde mich wohl nie an diese Familiengeister gewöhnen. Doch wer ist Faruk wirklich? Bis zum Ende des Buches bleibt es ein großes Rätsel. Und auch jetzt, wo ich mehr über ihn weiß, bin ich ihm nicht viel freundlicher gesonnen. Denn er ist zum Teil am Ende des Buches Schuld¿ Die Geschichte wendet sich für Ophelia leider nicht zum Guten. Immer mehr und vor allem größere Steine werden ihr in den Weg gelegt. Ich habe sehr mit ihr gelitten, geweint, gehofft und überlebt. Ebenso bin ich nun verliebt und habe neue und alte Freunde. Aber ein Zuhause ist der Pol bei Weitem nicht geworden. Ganz im Gegenteil. Ophelias Familie hilft da aber auch nicht wirklich. Ihre Mutter ist ein richtiges "Schwiegermonster" und diese Bevormundung und Ausbremsung ist wahrlich nicht in Ordnung. Wobei Thorn jetzt auch nicht besten Eindruck macht und dieses Verhalten geradezu provoziert. Nachdem ich ihn zwischenzeitlich mal wieder gehasst habe, hat er mich doch so sehr überrascht, dass er ganz klar ein neuer Bookboyfriebd für mich ist. Komplizierter denn je, aber ich verstehe ihn nun besser und kann seine Reaktionen/Aktionen besser nachvollziehen. Alles in allem hat mich dieses Buch noch mehr überzeugt als das Erste! Ich weiß nicht, wie die Autorin DAS noch toppen will¿ Ehrlich nicht! Aber ich freue mich wahnsinnig auf November! Absolute Leseempfehlung! Bitte auch und vorallem jungen Mädchen, denn diese können von Ophelias Entwicklung sehr sehr viel lernen! Atemberaubend!!!
Spannende, bunte und wunderschöne Fortsetzung
von Änni - 28.08.2019
Band zwei der Spiegelreisenden-Saga nimmt mit, lässt einen verzweifeln, wird emotional und schon nach kurzer Zeit ist man wieder am Pol und erlebt mit Ophelia eine unfassbar bunte und verrückte Welt. Kurzinhalt: Ophelia und ihre Vertrauten stehen unter dem Schutz von Faruk, da er sie zur Vize-Erzählerin ernannt hat. Doch schon kurz drauf verschwinden immer mehr Personen vom Pol und so erhält Ophelia die Aufgabe die Verschwundenen zu suchen. Gleichzeitig scheint auch ihr Leben in Gefahr zu sein. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit bei dem Ophelia immer wieder Hilfe angeboten bekommt, aber auch neuen Gefahren ausgesetzt wird. Gestaltung: Zunächst einmal muss ich sagen, dass auch wenn die Covergestaltung zunächst nicht meinem Geschmack entsprach, ich mich nun daran gewöhnt habe und finde, dass sie sehr gut zum Buch passen. Auch vor Beginn der neuen Geschichte findet man eine kleine Zeichnung und einen Rückblick, was mich sehr gefreut hat. Schreibstil und Kapiteleinteilung sind wie schon im ersten Band mehr als angenehm. Man fliegt förmlich durch die Seiten und ist fast traurig, dass die Geschichte so schnell gelesen ist. Doch trotz des schnellen Lesetempos passiert in den über 500 Seiten eine Menge, jedoch nicht zu viel um zu oberflächlich abgehandelt zu werden. Charaktere: Ophelia entwickelt sich immer mehr zur starken und selbstverantwortlichen Person. Sie verfolgt eigene Ideen und wächst immer wieder über sich hinaus. Dabei muss sie auch immer wieder einstecken, erkennt aber wer ihre wahren Freunde und Helfer sind. Thorn ist mein absoluter Liebling. Er ist analytisch, bürokratisch, stur, eigenbrötlerisch und wirkt nie emotional oder verunsichert. Und dann tritt diese kleine Ophelia in sein Leben und stellt alles auf den Kopf, er entwickelt sich so sehr und lernt so viele neue Emotionen kennen. Auch wenn er nicht immer einfach handzuhaben ist, so ist er wirklich herzerwärmend und ein guter Freund. Neben unseren beiden Verlobten haben wir immer wieder bekannte Gesichter die nichts von ihrem Charme verloren haben. Berenilde und Roseline, Archibald und auch Reinecke sind so fürsorglich und loyal gegenüber Ophelia. Alle versprühen ihren eigenen Charme und ohne sie würde definitiv etwas in der Geschichte fehlen. Und natürlich der Familiengeist Faruk, welcher in seiner imposanten Erscheinung auch eine interessante Verwandlung durchlebt. Wir lernen ihn aus ganz anderen Augen kennen und lernen ihn und seine Vergangenheit zu verstehen.   Meinung: Der zweite Band der Spiegelreisenden ist einfach wunderschön. Die Geschichte wirft immer wieder neue Fragen auf, beantwortet andere und lässt uns doch verwirrt zurück. Es passiert so viel in diesem Buch und dennoch wird nichts zu oberflächlich abgehandelt. Es bleibt sogar immer ein kleiner Moment für Gefühle übrig. Als Wehrmutstropfen werden wir nun den Pol verlassen müssen, doch ich freue mich auf neue Abenteuer, welche sich schon angekündigt haben. Ich freue mich auf neue Charaktere und hoffe die alten ab und zu wieder zu erleben. Dieses Buch ist jedenfalls eine wunderschöne und kreative Geschichte, welche unbedingt lesenswert ist. Die Autorin hat eine neue Welt erschaffen, und wieder in Teile zerschlagen, und dort mit viel Einfallsreichtum verschiedenste Menschen mit verschiedenen Fähigkeiten zum Leben erweckt.
Neue Abenteuer auf der Himmelsburg
von Odenwaldwurm - 26.08.2019
Band 2 der Spiegelreisenden-Saga Soeben wurde Ophelia zur Vize-Erzählerin am Hof von Faruk erkoren und wähnt sich damit endlich in Sicherheit. Doch kurze Zeit später erhält sie anonyme Drohbriefe: Wenn sie ihre Hochzeit mit Thorn nicht absagt und den Pol verlässt, wird ihr Übles widerfahren, heißt es darin. Und damit wäre sie nicht die Einzige: Um sie herum verschwinden plötzlich bedeutende Persönlichkeiten der Himmelsburg. Kurzerhand beauftragt Faruk Ophelia mit der Suche nach den Vermissten. Und so stürzt sie sich in riskante Ermittlungen, bei denen sie es nicht nur mit manipulierten Sanduhren, sondern auch mit gefährlichen Illusionen und zwielichtigen Gestalten zu tun bekommt. Am Ende steht eine folgenschwere Entscheidung. Vom glamourösen und behüteten Hof der Himmelsburg in das bedrohliche Universum der Sanduhren - um ihr Leben und das ihrer Familie zu retten, muss Ophelia an ihre Grenzen gehen. Und das in einer Welt, in der sie nicht weiß, wem sie trauen kann. Vielleicht nicht einmal ihrem zukünftigen Ehemann Thorn? (Klappcovertext vom Buch) Da ich Band eins kannte, bin ich wieder gleich in der Geschichte. Denn es geht ohne Unterbrechung gleich weiter mit den Abenteuer auf der Himmelsburg. Der Schreibstil ist wieder sehr gut und flüssig zu lesen. Von den Charakteren sind mir natürlich einige bekannt und es ist schon mehr über sie und Ophelia zu erfahren. Besonders der Besuch ihrer Familie und den Familiengeist Faruk finde ich toll beschrieben. Aber das Beste ist das Ophelia selbständig und sich sicherer in der Himmelsburg bewegt. Da durch sie weiter Abenteuer erlebt, die sie leider meistens alleine erlegt. Berenilde nimmt Ophelias Tante wegen der Geburt total in Beschlag und Thorn glänzt oft durch Abwesenheit. Aber die wichtigste Frage ist, wer will eigentlich immer noch die Hochzeit verhindern? Aber mehr will ich jetzt hier nicht verraten, lest einfach das Buch. Mir hat es noch besser gefallen als der erste Band, da hier noch viel mehr passiert. Leider sind am Schluss der Geschichte wieder viele Fragen offen. Aber zum Glück kommt bald der dritte und letzte Band auf den Markt. Vor mir auch für den zweiten Band eine 100 % Leseempfehlung.
Das unheilvolle Geheimnis der Archen ¿
von MiraxD - 26.08.2019
Die Verschwundenen vom Mondpalast ist der zweite Teil der Spiegelreisenden-Saga aus der Feder der französischen Autorin Christelle Dabos. Ich habe noch nie französische Fantasy gelesen, weshalb dieses Buch meine Aufmerksamkeit an sich zog, so wurde von einem Fantasyepos und sogar von einer Welt, die Harry Potter in nichts nachstehen soll, gesprochen und ich begann "Die Verlobten des Winters", welches mir mit ein paar kleineren Aussetzern recht gut gefallen hat. So war ich definitiv interessiert an den Folgebänden und dann kam dieser Teil und der hat mich wahrlich überwältigt und richtig begeistern können, sodass ich mich nun vollständig in die Reihe verliebt habe! Das Cover ist von der Art dem ersten unverkennbar ähnlich, mit der Zeichnung im Vordergrund, auch wenn es diesmal nicht die Himmelsburg ist, die man erkennt, sondern ein anderer Schauplatz, der natürlich im zweiten Band eine gewichtige Rolle spielt. Auch diese Zeichnung gefällt mir sehr gut. Die ganzen Details können mich darauf begeistern und von der Gestaltung des Buches wollen wir nicht reden, die schimmernde Schrift und die wunderschönen Zeichnungen am Anfang des Buches, in der wir mit einer kleinen Zusammenfassung von Teil I noch einmal der Welt von Ophelia näher kommen. Echt richtig toll gemacht mit viel Liebe zum Detail! Ophelia musste dank ihrer Verlobung mit Thorn, dem Intendanten des Pols, an den Pol ziehen und verließ ihre Heimatarche Anima und lernte so die intrigante und schimmernde Welt des Pols und der Himmelsburg kennen. Mit viel Mühe hat sie sich langsam eingelebt und trifft nun zum ersten Mal den Familiengeist des Pols, Faruk. Als dieser sie zu seiner Vize-Erzählerin ernennt, glaubt Ophelia, dass ihr einziges Problem es nun wäre, dem Seigneur gute Geschichten zu erzählen. Aber der Pol steckt voller Gefahren, als Ophelia plötzlich Drohbriefe erhält. Mit der nahenden Hochzeit versucht irgendjemanden Ophelia aufzulauern und die Hochzeit zu verhindern. Ist das nicht genug, verschwinden von dem ein auf den anderen Tag wichtige Persönlichkeiten aus dem Mondpalast. Nun beginnt die Suche nach ihnen und Ophelia muss nicht nur mit gefährlichen Illusionen und Anfeindungen kämpfen, sondern sich fragen, wem sie überhaupt vertrauen kann. Denn das Geheimnis um die Archen scheint größer zu sein als Ophelia je ahnen würde und womöglich ist ihr der Feind näher als sie will¿ Der Schreibstil und die Welt der Autorin sind der Wahnsinn und haben einen unvergleichlichen Zauber, der sich auch in diesem Teil gehalten, wenn nicht sogar verstärkt hat. Denn man lernt noch mehr neue Seiten des Pols kennen, neue Orte und immer mehr auch die Geschichte und Verknüpfungen der ganzen Clans. Auch die Handlung ist bereits zu Beginn wesentlich spannender als der erste Teil, so hatte die Fortsetzung seinen Vorgänger schon von Anfang an längst überholt und ist um Welten besser. Man wird in die Geschichte gesogen und kann kaum vorhersehen, was als nächstes passiert, geschweige denn, welche Wahrheit sich wirklich hinter den Archen verbirgt. Geheimnisvoll, originell, detailreich und verzaubernd, das ist die Welt der Archen. Ich mochte Ophelia bereits zu Anfang recht gerne, aber das ist im Nachhinein nichts dagegen, wie sehr ich sie in diesem Band mochte, denn sie hatte sich deutlich verändert und eine tolle Entwicklung durchgemacht und auch ihre weitere Entwicklung konnte mich sehr begeistern, denn nicht nur sie taut langsam immer mehr auf und mausert sich zu einer starken Protagonistin, die sich in dieser komplexen Welt zurechtfindet, sondern auch Thorn und die ein oder anderen Charaktere werden einem immer sympathischer und man lernt sie immer näher kennen. Vor allem Thorn habe ich richtig zu lieben gelernt, denn es steckt immer mehr hinter dem ein oder anderen als man von außen sieht. Aber natürlich entdeckt man so einige Menschen, denen man nicht so gerne im echten Leben begegnet würde. Ich bin mit nahezu keinen Erwartungen an das Buch gegangen, so hatte ich gedacht, dass es mich wieder gut unterhalten würde, doch was ich dann schlussendlich bekam, war der absolute Wahnsinn. Es war schon sehr lange her, als ich soo gefesselt wurde, richtig von der Geschichte eingenommen wurde und selbst nach dem Zuschlagen des Buches, haben mich Ophelia und Thorn noch lange weiterverfolgt. Ich kann nun richtig gut verstehen, warum es Fantasyepos genannt wird, denn es ist es wahrlich. Die Geschichte besitzt die perfekte Mischung aus Mystery und Fantasy und vor allem habe ich geliebt, dass dieser Teil auch sehr ans Herz geht und eine gehörige Portion Romantik bietet, neben der nervenauftreibenden Spannung und den überraschenden Wendungen. Man rätselt und fiebert mit und dann, nachdem man die Charaktere sehr liebgewonnen hat, kommt das Ende und das hat mich einfach total vom Hocker gehauen, ich war sprachlos, so verliebt in die Geschichte und vor allem voller Sehnsucht, denn man muss einfach weiterlesen nach dem Ende. Die Autorin spielt nur so mit den Gefühlen des Lesers und verknüpft Offenbarungen mit weiteren Geheimnissen, denen man einfach nachgehen muss. Band 3 erscheint, Gott sei Dank, schon recht bald und trotzdem werde ich die Tage zählen, bis ich endlich zu Thorn und Ophelia auf die Archen zurückkehren kann! Mehr als volle 5***** für eine neue Lieblingsreihe von mir!
Eine bunte Mischung aus Emotionen, Figuren und allerlei Skurrilem
von Verybigbooklove - 25.08.2019
Mit ihrer Ernennung zur Vize-Erzählerin am Hof von Faruk sollte Ophelia sich eigentlich in Sicherheit wiegen. Doch weit gefehlt. In und um die Himmelsburg geschehen merkwürdige Dinge. Wichtige Personen verschwinden spurlos und annonyme Drohbriefe machen die Runde. Auch Ophelia ist auf unerklärliche Weise von diesen Schrifstücken betroffen. Von ihrer Tätigkeit als Vize-Erzählerin entbunden, wird sie quasi über Nacht zur Chefermittlerin. Doch wie soll sie die Vermissten finden, wenn sie selbst bedroht wird? Und welche folgenschweren Ereignisse werden diese Ermittlungen nach sich ziehen? Willkommen also zurück am eisigen Pol! Willkommen zurück in der schrulligen und bunten Welt der Archen, Familiengeister und magischen Kräfte. Zusammen mit Ophelia, Thorn, Berenilde und allen anderen bereits aus Band eins bekannten Figuren geht das Abenteuer nun weiter. Wie befinden uns dieses Mal nicht nur in der Himmelsburg, sondern auch im Turm von Faruk. Auch dort wimmelt es von Illusionen, Täuschungen und Höflingen, die Ophelia alles andere als wohlgesinnt sind. Eifersucht, Neid und Ungust stehen an der Tagesordnung. Da passte es sehr gut, dass man mit Ophelia und ihrer Familie dann auch mal an einen anderen Teil der Pols reiste, wo das Leben anders ist, wo es echte Natur und beeindruckende Landschaft gibt und wo uns eine kleine Pause von den Lügen und Intrigen des Hofes gegönnt war. Mit den detailierten Beschreibungen der Umgebung und Orte erhielt man so mal einen anderen Einblick in die komplexe Welt der Arche. Bereits im ersten Band habe ich Ophelia als Anti-Heldin liebgewonnen. Tollpatschig, verträumt und ungewöhnlich hat sie sich in mein Leseherz geschlichen. Für mich hat Ophelia in diesem Band eine enorme Weiterentwicklung durchlaufen. Ihre grundsätzlichen Charakterzüge bleiben selbstverständlich erhalten. Sie legt aber einen Teil ihrer Schüchternheit ab und findet menr und mehr zu sich selbst. Durch dieses neugewonnene Selbstvertrauen, sind ihr am Ende Entscheidungen möglich, die man ihr vorher nicht zugetraut hätte. Auch Thorn durchlebt eine starke Entwicklung oder zeigt Seiten von sich, die uns vorher vorborgen waren. Mit der umfangreichen Ausstattung an Figuren, die alle ihre Eigenarten, Macken und auch tollen Eigenschaften und Charakterzügen macht die Geschichte bunt und abwechslungsreich. Selten trifft man so liebevoll gestaltete Nebencharaktere wie zum Beispiel Reinecke oder Archibald. Die Autorin schafft es durch Nebenschauplätze und kleine Ausflüge die Welt lebendig zu machen. Genauso tragen die verschiedenen Figuren zur Stimmung des Buches bei. Die Abschnitte mit Ophelias Familie und ihrer übertriebenen Sorge sind großartig. Archibald der mit so viel Witz und Ironie um sich wirft oder wenn es zwischen Thorn und Ophelia knistert, mal auf die eine mal auf die andere Weise. Sobald der Kavalier die Seite betritt wird es unheimlich und Ophelias Schal ist für mich der beste Sidekick ever. Eine ganze Palette von Emotionen begleitet uns als Leser durch das Buch und schafft immer wieder Überraschungsmomente und Stimmungswechsel. Einziges Manko war für mich, dass teilweise einfach so viel passierte, dass das Lesen erhöhte Konzentration benötigte, um den Wendungen und Irrungen folgen zu können. Bis auf ein paar Kleinigkeiten wurde am Ende Licht ins Dunkel gebracht, dennoch kann ich mir vorstellen, dass dem ein oder anderen Leser vielleicht ein Haken zu viel geschlagen wurde. Selbstverständlich sind am Ende Fragen offen geblieben, die ja aber gegebenenfalls im nächsten Band beantwortet werden. Die Spiegelreisende - Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast hat mich wieder gefesselt und berührt. Ich bin riesiger Fan der skurilen und etwas schrulligen Welt der Archen, der Charaktere und der Story. So anders, bunt und fabelhaft ungewohnt, dass man diese Reihe als Fantasy-Fan einfach lieben muss.
Die Sache mit dem Knoten ;)
von Anonym - 25.08.2019
Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast - Die Spiegelreisende 2 von Christelle Dabos Ophelias Zeit am Hof der Himmelsburg wird nicht einfacher, auch wenn sie just zur Vize-Erzählerin von Faruk erhoben wurde. Sie erhält unheilvolle anonyme Drohbriefe und obendrein verschwinden Menschen aus ihrem Umfeld auf Nimmerwiedersehen. Gemeinsam mit Thron beginnt sie zu ermitteln. Gleichzeitig laufen die Hochzeitsvorbereitungen auf Hochtouren und die Ankunft ihrer eigenen Familie naht ¿ Beim vorliegenden Buch handelt es sich um den zweiten Band der vierbändigen Reihe rund um die Spiegelreisende Ophelia, die Protagonistin des Werkes. Um es gleich vorn weg zu nehmen: Nach der Lektüre des ersten Bandes zweifelte ich, ob ich den zweiten Band noch lesen würde. Der erste Band war gut, jedoch noch stark ausbaufähig. Ich hatte ihn als ein Buch mit angezogener Handbremse in Erinnerung. Die Autorin hatte zwar eine wunderbare fantastische Welt erschaffen, doch einige Chancen, dem 1. Band die nötige Spannung einzuhauchen, gekonnt umschifft. Das stieß mir ein wenig sauer auf. Doch schließlich landete der zweite Band in meinen Händen und ich beschloss der Reihe noch eine zweite Chance zu geben. Manchmal lohnen sich zweite Chancen ungemein. Ophelia begegnete mir auch in diesem Band wieder als zurückhaltende, tollpatschige Persönlichkeit, die jedoch mit einem scharfen wachen Verstand gesegnet ist. Ihre Persönlichkeitsstruktur gefiel mir schon im ersten Band, doch im zweiten bricht die Schale auf. Sie vollbringt einige Dinge, vor denen ich meinen imaginären Hut ziehe und die mich an die Seiten fesselten. Meine Achtung vor dem Mädchen stieg exponentiell an. Auch Thorn, ihr Verlobter, blieb stachlig und unnahbar und doch blitzte das ein oder andere Mal etwas Menschliches unter seiner Meterdicken Schale hervor - und der Leser bemüht sich, diesen kleinen Riss zu vergrößern, sich dazwischen zu quetschen und ihn zu ergründen. Berenilde und Rosalinde, Faruk und Ophelias Familie. Sie alle schlichen sich zwischen den Zeilen hindurch direkt in mein Herz - was nicht zuletzt mich sehr verwunderte. Die Autorin hat die Charaktere heranreifen lassen zu Persönlichkeiten, über die man sehr gerne liest. Die spannend sind und unorthodoxe Wege gehen. Mich hatte sie dadurch auf jeden Fall in der Tasche. Dass die Himmelsburg einige gefährliche Türmchen und Gänge hat, ist jedem, der den ersten Band gelesen hat, hinlänglich bekannt. Doch zur Gefahr, die Ophelia durch die anderen Hofmitglieder in jeder Sekunde droht, kommen kriminalistische Momente hinzu, die mir sehr zugesagt haben. Ophelia übernimmt dadurch die Initiative - und das trägt wahnsinnig zur Spannung bei. Denn ich empfand den zweiten Band als wesentlich spannender und schneller getaktet als den ersten. Ich flog nur so durch die Seiten, begierig, zu wissen, was Ophelia oder Thorn, oder ihre Gegner als nächstes tun. Zudem wurden auch die "Fragmente" im Buch endlich klarer und dadurch bekam auch die Welt, der Hintergrund, das Entstehen der Archen endlich die Struktur, die ich im ersten Band vermisst hatte. Die Himmelsburg, Opalsand und all die anderen fantastischen Orte erschienen endlich vor meinem inneren Auge - und darum war ich sehr dankbar. Wenn ich das Verlangen habe, sofort den nächsten Band in die Hand zu nehmen, ist das bei mir immer ein gutes Zeichen. Und genau so war es bei diesem Buch. Der Zwiespalt zwischen Schick und Eleganz, Gefahr und Brutalität hat mich in seinen Bann geschlagen. Ich habe gelitten und gelacht. Der Knoten ist beim zweiten Mal geplatzt! Endlich [3
Eine würdige Fortsetzung mit skurrilem Charme
von Meliha Kocak - 24.08.2019
Erstmal ist es schön, die geliebten Charaktere wiederzusehen und in die skurrile Welt der Archen und Familiengeister einzutauchen. Wem der Stil vom ersten Band gefallen hat, wird sich hier sicher auch wohlfühlen! Wieder mangelt es nicht an spannenden Intrigen und Komplotten und auch der humorvolle Charme der Welt konnte mich in seinen Bann ziehen. Wie erhofft gibt es hier noch mehr Magie! Es gibt mehr Details, die erklärt wurden, und man merkt auch, wie die Welt weiter Form annimmt. Und auch wenn man bei manchen Fragen Fortschritte zur Aufklärung macht, bleiben sie doch sehr rätselhaft. Gepaart mit der eigensinnigen, undurchschaubaren Art der Charaktere blieb ich oft eher verwirrt zurück, wo es hätte spannend sein können. Manche Charaktere konnte ich auch nicht so richtig ernst nehmen, weil ihre Handlungen so willkürlich wirken. Manchmal ist es dann unterhaltsam-komisch, aber wenn es das nicht ist, wird es auch schnell lächerlich. Ophelia wächst weiter über sich hinaus. Am Pol läuft natürlich nie irgendwas nach Plan, aber diese Leserin und Spiegelreisende bleibt sich immer treu. Die vielen Hindernisse, die ihr in den Weg gelegt werden, bekämpft sie, weil sie es für notwendig hält, und das macht sie selbstbewusst und mutig, obwohl Ophelia schon wieder zu schüchtern ist, um das so zu sehen. Und das macht sie so liebenswert! Auch Thorn bleibt seinen Prinzipien treu, auch wenn man immer wieder kurze Blicke hinter die kühle Fassade erhaschen kann. Diese fand ich wegen seiner Distanziertheit besonders entzückend! Auch nach diesem zweiten Band bleibt vieles im Dunkeln. Es scheint endlich paar Antworten zu geben, aber sofort kommen neue Fragen auf und ich fühle mich nicht schlauer als zuvor. Ich bin froh, dass ich nicht mehr lange auf die Fortsetzung warten muss! Fazit Die Spiegelreisende - Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast entführt den Leser wieder in eine magische Welt mit skurrilem Charme, passt perfekt zur Art des Vorgängers und führt die Geschichte damit gebührend fort!
Ophelia wird erwachsen
von wusl - 23.08.2019
Die Spiegelreisende Ophelia lebt nun auf der Arche Pol und lernt, sich zu behaupten gegen all die, die ihr nicht wohlgesonnen sind. Als Verlobte von Thorn hat sie keinen leichten Stand und eigentlich ist sie ja voll und ganz damit beschäftigt ihren Zukünftigen kennenzulernen und sich als neue Vizeerzählerin zurecht zu finden. Aber schon bald verschwinden wichtige Persönlichkeiten und sie muss diese so schnell wie möglich finden, denn die Vermutung liegt nahe, dass es sich um Verbrechen handelt, die die Arche bedrohen. Band zwei schließt ohne zeitlichen Abstand an Band eins an. Schön fand ich, dass man immer deutlicher die Entwicklung von Ophelia bemerkt. Auch wenn sie immer noch etwas zerstreut und unsicher ist, so gewinnt sie auch dadurch, dass sie fort von ihrer sicheren Heimat ist, an Selbstbewusstsein. Was anfangs eine auferzwungene Veränderung war, entwickelt sich zu einer guten Sache. Wohl auch, weil langsam klarer wird, dass Thorn kein schlechter Kerl ist und sich zu ihr hingezogen fühlt. Die Autorin Christelle Dabos schwelgt in ihrer magischen Welt und sie tut dies mit einer malerischen, ausschmückenden Sprache. Ihre Darsteller gilt es erst nach und nach zu entdecken, denn keine der Personen ist eindimensional auf schnelle Weise zu erfassen. Sowohl die Eltern, die Ophelia besuchen, als auch die mitgereisten Getreuen, zeigen neue Facetten und man muss erste Eindrücke überdenken. Es scheint, als habe jeder ein Geheimnis oder eine ungewöhnliche Vergangenheit. Götter und Geister bevölkern das Buch auf interessant handfeste und oft ziemlich intrigante Weise und die Magie, die um die Arche Pol errichtet wurde ist ungewöhnlich und selbst für Fantasy-Vielleser etwas Neues. An der ein oder anderen Stelle hätte ich mir wohl etwas mehr Spannung gewünscht aber mir ist auch klar, dass die Geschichte nicht durch ein hohes Tempo, sondern die verträumte Art des Erzählens bestechen möchte, die perfekt zur Hauptdarstellerin passt. Ein sehr schönes Cover, welches zur Geschichte und zum ersten Band hervorragend passt. Überhaupt ein schönes Buch und wer es nicht selber lesen möchte kann es getrost und guten Gewissens verschenken.
Zweiter Band der tollen Fantasy-Saga
von joe63 - 22.08.2019
Da ich das erste Buch vor kurzem erst gelesen habe, hatte ich mit dem Einstieg in den zweiten Band keine Probleme. Ophelia kann sich nicht sicher fühlen in der Welt von Pol. Sie bekommt anonyme Drohbriefe, warum soll sie nur die Hochzeit absagen? Wer steckt hinter allem und warum verschwinden immer wieder Leute in der Himmelsburg? Wir sie ihre Familie, die sie in Pol besucht, und ihr Leben retten können? Fragen über Fragen, die ihr euch hier nicht beantworten werde. Lest das spannende und sehr unterhaltsame Buch und ihr werdet mehr erfahren. Nur eines verrate ich noch Berenilde nimmt Ophelias Tante wegen der Geburt immer mehr in Beschlag und mit Thorn klappt es auch noch nicht wie es sollte. Was für ein tolle zweiter Band, den ich jedem nur empfehlen kann der den ersten Band schon gelesen hat. Ich konnte das Buch nur sehr ungern aus den Bänden legen. Aber dass muss man immer wieder bei so einem dicken Buch. Aber von der dicke nicht abschrecken lassen, es ist wieder ein tollen unterhaltsames Buch, dass man nur empfehlen kann. 5 Sterne
einfach nicht mein Fall
von gagamaus - 21.08.2019
Was ist es nur, dass ich auch mit dem zweiten Band der Spiegelreisenden nicht richtig warm geworden bin. Fast zweifle ich an bisschen an meinem Urteil, denn 99 % der Rezensionen sind euphorisch und der Rest immer noch positiv. Aber dennoch möchte ich mit meiner Meinung nicht hinterm Berg halten, auch wenn sie diesmal nicht dem Mainstream entspricht. Es liegt nicht am Setting und den Hauptdarstellern. Die haben durchaus Potential für mich. Ophelia ist schön schrullig und doch liebenswert. Die Magie in den Städten ist ungewöhnlich und neu gemischt. Die Spiegelreisen aber vor allem das Lesen der Gegenstände und Personen sind eine faszinierende Idee. Das Cover passt gut zum ersten Band und hat einen besonderen Charme, der mich anspricht. Es ist die Art des Erzählens, die mir einfach nicht liegt. Wie schon im ersten Band hat die Geschichte - vor allem am Anfang - für mich einige Längen und ist in ihren Beschreibungen liebevoll, intensiv aber auch sehr kleinteilig. Mir fehlte oft der Situationswitz - oder ich habe ihn nicht ganz verstanden - und die Dialoge sind für mich eher aufgesetzt und ohne großen Esprit. Natürlich gab es schöne Szenen und ein paar Mal steigt das Spannungsbarometer auch. Aber alles in allem kann ich nicht mehr wie 3 Sterne vergeben, da ich einfach die meiste Lesezeit nicht gefesselt war.
Ein fulminanter zweiter Band rund um eine mutige Heldin
von Selection Books - 19.08.2019
"Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast ist der zweite Band der vierteiligen Reihe Die Spiegelreisende und stammt aus der Feder von Christelle Dabos. Mit dem ersten Band hat die Autorin ein beeindruckendes Talent zum Erschaffen eines ganz besonderen Universums gezeigt, dass der Welt von J.K. Rowling in nichts nachsteht. Der Fokus des zweiten Bandes liegt im Gegensatz zum Reihenauftakt ganz klar auf der Handlung, die rasant vorangetrieben wird. Kaum ist Ophelia in der Himmelsburg angekommen, geht der Ärger schon los. Sie hat ein Haifischbecken gegen das andere getauscht und scheint nirgendwo in Sicherheit zu sein. Nur Faruk kann Ophelia schützen, wodurch sie vollständig von den Launen des mächtigen Familiengeistes abhängig ist. Während Ophelia mehr schlecht als recht versucht Faruks Befehlen nachzukommen, braut sich das nächste Unheil zusammen. Ein Unbekannter scheint die anstehende Hochzeit mit Thorn um jeden Preis verhindern zu wollen und bedroht Ophelia mit anonymen Briefen. Zur gleichen Zeit sind immer mehr wichtige Person nicht mehr auffindbar und Ophelia setzt alles daran, das Geheimnis um die Verschwundenen im Mondscheinpalast zu lösen. Der Einstieg in den zweiten Band ist mir dank der liebevollen Gestaltung des Buches sehr leicht gefallen. Direkt am Anfang des Buches ist eine ausführliche Zeichnung zu finden, die alle wichtigen Familien des Pols vorstellt. Zudem gibt es einen kurzen Rückblick auf den ersten Band. Die Fortsetzung schließt nahtlos an den Reihenauftakt an und entführt den Leser in den geheimnisvollen Mondscheinpalast. Im ersten Band konzentriert sich die Autorin stark auf das von ihr erschaffene Universum. Unzählige Wunder warteten darauf entdeckt zu werden und offenbarten dem Leser eine atemberaubende Welt. In der Fortsetzung setzt Christelle Dabos den Fokus auf Tempo und ein schnelles Vorantreiben der Handlung. Ein Ereignis jagt das nächste und der Leser kommt kaum noch zum Luftholen. Der Umfang von 613 Seiten bietet wahnsinnig viel Raum für überraschende Wendungen, Geheimnisse, und mysteriöse Fragmente, die den Leser längere Zeit vor ein Rätsel stellen. Im ersten Band konnte die Autorin mich vor allem mit dem von ihr erschaffenen Universum begeistern. Die Fortsetzung bietet zwar auch neue Schauplätze und originelle Ideen, doch das bezaubernde Universum rückt mehr in den Hintergrund. Der Fokus liegt nun mehr auf der Handlung und auf der Entwicklung der Charaktere. "Die Spiegelreisende ist eine außergewöhnlichen Saga voller Magie, bezaubernden Ideen, skurrilen Charakteren und bizarren Sitten. Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast ist ein fulminanter zweiter Band rund um eine mutige Heldin, die mit ihrer tollpatschigen Art und einer authentischen Entwicklung begeistert. Verschwörungen, Machtspiele und ein ungelöstes Rätsel versprechen ein spannendes Abenteuer an der Seite einer ungewöhnlichen Heldin. Von mir gibt es für diesen rasanten zweiten Band 5 Sterne. Ich freue mich schon sehr darauf, im dritten Band wieder in das von Christelle Dabos erschaffene Universum abtauchen zu können und zu erfahren, wie es mit Ophelia und Thorn weitergeht.
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