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Wer hat unseren Kindern das Töten beigebracht? als Buch
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Wer hat unseren Kindern das Töten beigebracht?

Ein Aufruf gegen Gewalt in Fernsehen, Film und Videospielen. Originaltitel: Stop Teaching Our Kids to Kill Crown…
Buch (kartoniert)
Die Alliance for Childhood ist ein Bündnis von individuellen und organisierten Partnern, die auf nationaler und internationaler Ebene zusammenarbeiten wollen, um weltweit dem Recht auf Kindheit zum Durchbruch zu verhelfen. Die Alliance ist keine Dach … weiterlesen
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Wer hat unseren Kindern das Töten beigebracht? als Buch

Produktdetails

Titel: Wer hat unseren Kindern das Töten beigebracht?
Autor/en: Dave Grossman, Gloria DeGaetano

ISBN: 3772522254
EAN: 9783772522253
Ein Aufruf gegen Gewalt in Fernsehen, Film und Videospielen.
Originaltitel: Stop Teaching Our Kids to Kill Crown Publishers.
Übersetzt von Martin Kraus, Bruno Sandkühler
Freies Geistesleben GmbH

August 2002 - kartoniert - 180 Seiten

Beschreibung

Der amerikanische Militärpsychologe Dave Grossman und die Erziehungsberaterin Gloria DeGaetano zeigen die erschreckenden Parallelen zwischen den bei der Ausbildung von Soldaten benutzten Videosimilatoren und so genannten Ego-Shooter-Videospielen auf. Diese Spiele bildeten bei den Massakern an amerikanischen Schulen und zuletzt auch in Erfurt und Waiblingen einen deutlichen Tathintergrund. Grossmans Anliegen ist es, die Hersteller solcher Spiele und die Medienverantwortlichen zur Verantwortung aufzurufen. Den Eltern geben die Autoren wichtige Hilfen im pädagogischen Umgang mit gewalthaltigen Medien und ihren Kindern.

Grossman wurde auf den fatalen Zusammenhang von häufiger Nutzung bestimmter Videospiele und Amokläufen an amerikanischen Schulen durch verschiedene merkwürdige Umstände aufmerksam: Wie konnte es passieren, dass der 14-jährige Michael Carneal bei seiner Bluttat im US-Bundesstaat Kentucky eine Pistole stahl und dann in eine Gruppe von Schülern schoss, wobei er mit acht Schüssen achtmal traf, darunter fünf Kopfschüsse? Er hatte jedoch zuvor noch nie mit einer echten Handfeuerwaffe geschossen. Die Antwort lautet: Im zarten Alter von 14 Jahren hatte er das Töten buchstäblich tausendmal geübt. Sein Übungsplatz waren so genannte Ego-Shooter- Videospiele.

Grossman, der an der US-Militärakademie in Westpoint verantwortlich für die Kampfausbildung der Soldaten war, erkannte hier einen erschreckenden Zusammenhang: Ego-Shooter-Spiele ähneln auf grausame Weise den Videosimulatoren, die bei Polizei und Armee dazu dienen, die Zielfähigkeit und die Bereitschaft zum Töten zu erhöhen, und zwar mit durchschlagendem Erfolg.
Seither hat Grossman seine Tätigkeit an der Militärakademie aufgegeben und sich ganz der Aufklärung der Bevölkerung über die von ihm nachgewiesenen Wirkungen von Gewaltdarstellungen in Medien und Videospielen gewidmet.

Lesen Sie dieses Buch, gemeinsam mit Ihren Freunden, vor allem denen mit Kindern. Wenn Sie es zu Ende gelesen haben, bestehen Sie auf Veränderung - für unsere Kinder und für unsere Kultur. (Jeff Kemp, Director, Washington Family Council)

Aus dem Polizeibericht über den Amoklauf in Waiblingen:

. Aufgrund der Computerauswertung gehen die Kriminalisten davon aus, dass der Täter zuletzt am 08.03.2009 ein Ego-Shooter-Spiel zu Hause gespielt hat. Eine Auswertung der Internetaktivitäten erbrachte Erkenntnisse, dass er in der Vergangenheit zu Amoktaten in den USA an der Columbine-Highschool und in Deutschland am Gutenberg-Gymnasium in Erfurt recherchiert hatte.

Aus dem Bericht der Gutenberg-Kommision / Thüringer Staatskanzlei über den Amoklauf in Erfurt:

. Seit seinem 14. Lebensjahr konsumierte der Täter in überdurchschnittlichem Ausmaß Computerspiele und Videofilme mit zum Teil gewaltverherrlichenden Inhalten: Aus dieser (seiner) virtuellen Welt holte er sich seine Bestätigungen und vermittelte sich so Machtgefühle.
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