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Die ganze Nacht geöffnet

Roman.
Buch (gebunden)
Wir begegnen der eindrucksvollen Großmutter Alma, die in ihren jungen Jahren alle berühmten Schriftsteller persönlich kennengelernt hat, jetzt aber (genauer seit 17 Jahren) keine Lust mehr hat, ihr Bett zu verlassen. Großvater Abelardo ist ein versch … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Die ganze Nacht geöffnet
Autor/en: David Trueba

ISBN: 3627000536
EAN: 9783627000530
Roman.
Übersetzt von Peter Schwaar
Frankfurter Verlags-Anst.

Januar 1997 - gebunden - 290 Seiten

Beschreibung

Wir begegnen der eindrucksvollen Großmutter Alma, die in ihren jungen Jahren alle berühmten Schriftsteller persönlich kennengelernt hat, jetzt aber (genauer seit 17 Jahren) keine Lust mehr hat, ihr Bett zu verlassen. Großvater Abelardo ist ein verschrobener Idealist und verkappter Lyriker. Mutter Paula dagegen ist die Seele des Hauses, die alles zusammenhält, auch wenn der Preis dafür über die normale mütterliche Zuwendung hinausreichen muss. Da gibt es Vater Felix, der 50 ist und damit "zu jung zum Sterben, zu alt für einen Neubeginn". Matias ist 12 und, wie die Ärzte sage, verrückt, denn er hält sich für seinen Vater. Felisin, der älteste Bruder, ein arbeitsloser Filmkritiker und Hobbycineast, glaubt noch an die Liebe auf den ersten Blick und bringt die junge Französin Nicole ins Haus, was sofort für Unruhe in der Familie sorgt. Als ein (ziemlich zweifelhafter) Psychologe ins Haus geholt wird und gleichzeitig Sara, eine bildhübsche junge Krankenschwester auftaucht, erreichen die Verstrickungen ihren Höhepunkt: Der Leser steckt mittendrin im "Auge des Familienhurrikans", den der Psychologe längst aus dem psychotherapeutischen Griff verloren hat.

Besprechung

Turbulent, vergnüglich, frech, bezaubernd. Mit seinem Familienroman Die ganze Nacht geöffnet gelang dem jungen spanischen Autor auf Anhieb ein Erfolg: eine ebenso phantasievolle wie heitere Geschichte über eine - nur auf den ersten Blick - harmlose Familie, die durch eine unerwartete Erbschaft über Nacht Eigentümerin eines geräumigen "Palästchens" wird.

Wir begegnen der eindrucksvollen Großmutter Alma, die in ihren jungen Jahren alle berühmten Schriftsteller persönlich kennengelernt hat, jetzt aber (genauer seit 17 Jahren) keine Lust mehr hat, ihr Bett zu verlassen. Großvater Abelardo ist ein verschrobener Idealist und verkappter Lyriker. Mutter Paula dagegen ist die Seele des Hauses, die alles zusammenhält, auch wenn der Preis dafür über die normale mütterliche Zuwendung hinausreichen muß. Da gibt es Vater Felix, der 50 ist und damit "zu jung zum Sterben, zu alt für einen Neubeginn". Matias ist 12 und - wie die Ärzte sagen - verrückt, denn er hält sich für seinen Vater. Felisin, der älteste der Brüder, ein arbeitsloser Filmkritiker und Hobbycineast, glaubt noch an die Liebe auf den ersten Blick und bringt die junge Französin Nicole ins Haus, was sofort für Unruhe in der Familie sorgt. Basilio, 22, ist zu seinem Unglück häßlich. Ein unerwartetes (und heftiges) erotisches Erlebnis soll sein Leben verändern. Gaspar, 14, liest unter der Bettdecke den Ulysses und schreibt an einem philosophischen Essay mit dem Titel Das Leben mit 14. Lucas, der Jüngste, ist begeisterter Zierfischsammler und mit seinen 9 Jahren schon ein abgebrühter Schwätzer, jedenfalls so lange, bis man ihm einen Maulkorb verpaßt. Nacho, 20, ist der "Macho" der Familie. Seine Potenzprotzerei ist den anderen unerträglich, auch wenn man sich auf

Portrait

Der Madrilene David Trueba, Jahrgang 1969, ist bisher in erster Linie als Drehbuchautor in Erscheinung getreten - für zwei Filme seines Bruders Fernando schrieb er die Bücher. Außerdem arbeitet er für die ätzend-witzige TVE-La 2-Show "El Peor Programa de la Semana" und für verschiedene Zeitungen.

Leseprobe

Niemand kann behaupten, er kenne eine Familie, nur weil er ihre Mitglieder kennt. Familie, das ist das Zusammenspiel aller, die Gemeinschaft, die ihnen einen Sinn gibt. Jeder Mensch auf dieser Welt ist nur einer von vielen; in der Familie wird er zum Sohn, Vater, Bruder, Enkel. Die Familie Belitre lernte ich durch Nacho kennen.

Nacho war der drittälteste der Brüder. Wir hatten uns schon vor Jahren kennengelernt, als wir die Oberstufe absolvierten, und zwar an einem Gymnasium, das genau seit unserem Kurs nicht mehr ausschließlich Mädchen vorbehalten war. Die Freundschaft zwischen uns ergab sich sozusagen von selbst wir waren die einzigen Jungen einer Klasse mit dreiunddreißig Mädchen. Beide kamen wir von einer Klosterschule, und als wir das Klassenzimmer betraten, erlagen wir einer uns bis dahin unbekannten Mischung weiblicher Düfte. In diesem Jahr brach Nacho vielen der Mädchen das Herz. An meiner Schulter weinten sie sich aus. Aber ich will nicht meine Geschichte erzählen. Nicht einmal die Nachos. Es geht um die Geschichte seiner Familie. Die Geschichte von ihnen allen.

Zu Beginn dieses Sommers 1986 wußte ich von den Belitres noch fast nichts. Nicht einmal den vom Papst gesegneten Stammbaum hatte ich gesehen, der in der Wohnung der Großeltern eine Wand schmückte. Unter dem vatikanischen Siegel stand...

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