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Demokratie - eine Kultur des Westens? als Buch
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Demokratie - eine Kultur des Westens?

20. Wissenschaftlicher Kongreß der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft. Auflage 1998. Book.
Buch (kartoniert)
In einer Zeit, in der weltweit sozialer Wandel als radikal beschleunigt wahrgenommen wird, erschien lange Zeit allein die westliche Demokratie als normatives und institutio­ nelles Unterpfand der Stabilität. Mit ihr schien in den rund zweihundert Jah … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Demokratie - eine Kultur des Westens?

ISBN: 3810020745
EAN: 9783810020741
20. Wissenschaftlicher Kongreß der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft.
Auflage 1998.
Book.
Herausgegeben von Michael Th. Greven
VS Verlag für Sozialwissenschaften

31. Januar 1998 - kartoniert - 344 Seiten

Beschreibung

In einer Zeit, in der weltweit sozialer Wandel als radikal beschleunigt wahrgenommen wird, erschien lange Zeit allein die westliche Demokratie als normatives und institutio­ nelles Unterpfand der Stabilität. Mit ihr schien in den rund zweihundert Jahren ihrer Geschichte die politische Form gefunden, in der sozialer Wandel besonders erfolgreich politisch verarbeitet werden könnte. Ihre weltweite Ausbreitung und faktische Univer­ salisierung schien in diesem beschleunigten Wandel nur eine Frage der Zeit zu sein. Nach der Implosion des sowjetischen Herrschaftsmodells wirkten die verbliebenen un­ demokratischen Regime nur noch wie vormoderne Relikte, die Idee alternativer und weltweit konkurrierender Entwicklungsmodelle politischer Gesellschaften verblaßte. Drei Entwicklungen haben diese Selbstgewißheit in Politik und Politikwissenschaft in den letzten Jahren verunsichert. China, einige islamische Gesellschaften und andere kleinere Staaten machen keine Anstalten, die westliche Demokratie zu übernehmen. Vielmehr proklamieren sie in mehr oder weniger starker Auseinandersetzung mit westlichen Vorstellungen "eigene Wege" mit anderen normativen Prioritäten und anderen kulturellen Grundlagen. In den westlichen Demokratien wächst das Bewußtsein, daß in dem alle anderen gesellschaftlichen Bereiche umkrempelnden schnellen sozialen Wandel eine Dynamik enthalten sei, die auch die bisher als stabil und "endgültig" gedachten Institutionen der westlichen Demokratien erfassen könnte.

Inhaltsverzeichnis

Das Buch befaßt sich mit dem Selbstverständnis westlicherDemokratien aus unterschiedlichen Blickwinkeln.  Aus dem Inhalt: Internationalisierung der Politik und die Zukunft der DemokratieDie Universalisierung der Demokratie im globalen Spannungsfeldder Zivilisationen Die Leistungsfähigkeit Das politische Leistungsprofil der Demokratien  Mit Beiträgen von: Seyla Benhabib, Arthur Benz, Lothar Brock, Claudia Derichs,Jürgen Falter, Dieter Fuchs, David Held, Hans-Dieter Klingemann, BeateKohler-Koch, Birgit Mahnkopf, Yves Meny, Fritz Scharpf, Manfred G. Schmidt,Gunter Schubert und Dieter Senghaas.
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