Meine Stimme für das Leben

Die Autobiografie Friedensnobelpreis 2018. Originaltitel: Plaidoyer pour la vie. L'autobiographie de "l'homme…
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Martin Luther King, Mutter Teresa, Nelson Mandela - und nun Denis Mukwege: Seit dem 10. Dezember 2018 gehört der kongolesische Arzt zur Reihe der Friedensnobelpreisträger.
In einer Zeit, in der Menschenrechte weltweit mit Füßen getreten werden, setzt … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Meine Stimme für das Leben
Autor/en: Denis Mukwege, Berthil Åkerlund, Berthild Akerlund

ISBN: 3765507040
EAN: 9783765507045
Die Autobiografie Friedensnobelpreis 2018.
Originaltitel: Plaidoyer pour la vie. L'autobiographie de "l'homme qui répare les femmes".
8 farbige Abbildungen.
Brunnen-Verlag GmbH

15. Dezember 2018 - gebunden - 272 Seiten

Beschreibung

Martin Luther King, Mutter Teresa, Nelson Mandela - und nun Denis Mukwege: Seit dem 10. Dezember 2018 gehört der kongolesische Arzt zur Reihe der Friedensnobelpreisträger.
In einer Zeit, in der Menschenrechte weltweit mit Füßen getreten werden, setzt sich Mukwege mit seinem ganzen Leben für sie ein. In seiner Heimatstadt Bukavu hat der Gynäkologe mit Spendengeldern eine Klinik errichtet. Dort vollbringt er wahre Wunder: Er operiert Frauen, die Opfer sexueller Gewalt geworden sind, und rettet ihnen damit nicht selten das Leben.
Doch Mukwege hilft nicht nur als Arzt, er engagiert sich auch politisch und appelliert an die Weltgemeinschaft, gegen die Kriegsverbrechen an Frauen aufzustehen.
In seiner mitreißenden Biografie erzählt er, wie aus dem Pastorensohn ein weltbekannter Mediziner wurde und warum er bereit ist, für die Frauen im Kongo sein Leben zu riskieren.

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Eine erstklassige Biografie
von Bellis-Perennis - 06.06.2019
Diese Autobiografie des kongolesischen Arztes Dr. Denis Mukwege berührt wie wenig andere Bücher. Mukwege ist 1955 als Sohn eines evangelischen Pastor geboren und hat schon früh gewusst, Arzt zu werden. Im Kongo, in dem Diktator Mobuto herrscht, erhält er keinen Studienplatz und weicht nach Burundi aus. Als er erkennt, wie schlecht die gynäkologische Versorgung der Frauen ist, macht er eine Ausbildung zum Frauenarzt. Während der Kongokriege (ab 1989) ist er mit tausenden vergewaltigten und schwerst verletzten Frauen und Mädchen konfrontiert. Diese gezielte, als "Kriegstaktik" eingesetzten Verstümmelungen lassen ihn seine Stimme erheben. Er bemüht sich, diese Vergewaltigungen von der UNO als Kriegsverbrechen anerkennen zu lassen, wie es z.B. in Bosnien gelungen ist. Damit macht er sich bei den Krieg führenden Gruppierungen nicht beliebt. Mehrmals werden Attentate auf ihn verübt, die er nur mit viel Glück überlebt. Trotzdem gibt er nicht auf und verleiht allen jenen, die sie nicht erheben können, seine Stimme: den betroffenen misshandelten Frauen. Innerhalb von 10 Jahren hat er ca. 50.000 Frauen behandelt. Meine Meinung: In schnörkeloser Sprache schreibt Mukwege über die Zustände in seinem Land, das reich an Bodenschätzen ist, und deshalb Spielball mannigfaltiger Interessen ist. Wir erfahren einiges über das fragile Sozialgefüge im Kongo, das nach wie vor von Stammesdenken geprägt ist. Die misshandelten Frauen werden häufig aus der Dorfgemeinschaft ausgestoßen, weil die an ihnen verübten sexuelle Gewalt für die (Ehe)Männer demütigend ist. Hier versucht Dr. Mukwege nicht nur als Arzt sondern als Seelsorger den Frauen zu helfen. Mit Recht wird Dr. Denis Mukwege am 10. Dezember 2018 der Friedensnobelpreis überreicht. Sein Engagement wird von den Machthabern nicht honoriert. Im Gegenteil, das demonstrative Fernbleiben derselben bei seinen Auftritten vor der UNO, ist sehr kränkend für Mukwege und beschämend für die Politiker des Kongos. Stellt sich nun die Frage, wie kann ein Mensch so viel Leid mitansehen und versuchen, dieses zu lindern? Seinen eigenen Worten nach, hilft ihm sein unerschütterlicher christlicher Glaube, der dem Westen ein wenig abhanden gekommen scheint: "Viele Menschen im Westen reagieren gereizt, wenn das Gespräch auf den Glauben kommt." Er selbst folgt dem Grundsatz "Das Einzige, was die Gewalt besiegen kann, ist die Liebe und noch mehr Liebe." Fazit: Gebe es nur mehr solcher Menschen, die das Leid von Frauen in Kriegsgebieten lindern. Gerne gebe ich diesem BUch 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
Erschreckendes und sehr berührendes Buch über einen mutigen Kämpfer
von dieschmitt - 31.01.2019
Zum Inhalt: Die Biografie des Friedensnobelpreisträgers von Denis Mukwege. Er ist Gynäkolgoge und hat sich in seiner Heimat, dem Kongo, für Frauen und gegen sexuelle Gewalt eingesetzt. Damit rettet er nicht nur diesen Frauen das Leben, sondern bringt auch sein eigenes in Gefahr. In diesem Buch erzählt er seine Geschichte. Meine Meinung: Dieses Buch erzählt die Geschichte eines beeindruckenden Menschen. Es ist, dank des flüssigen und mitreißenden Schreibstils, sehr gut lesbar. Der Schreibstil ist detailliert und anschaulich, so dass man manche der Szenen direkt vor Augen hat. Der Inhalt des Buches ist erschreckend und gibt Hoffnung in einem. Weshalb? Das Buch berichtet von seinem Leben in einem Land, in dem Verbrechen und Gewalt täglich passieren. Wo Korruption und Manipulation nicht ungewöhnlich ist. Das Leben des Autors war ebenfalls mehrfach in Gefahr. Dies ist keine leichte Kost. Dennoch bietet dieses Buch auch Hoffnung, da es deutlich macht, dass sich der Kampf lohnt und dass es Menschen gibt, die sich für Ihre Vorstellungen, ihren Glauben und ihren Sinn für Gerechtigkeit, aufstehen und kämpfen und sich nicht unterkriegen lassen. Der Pastorensohn lebt von seinem Glauben und für seinen Glauben, hieraus zieht er die Kraft. Und das bringt ihn dazu zu handeln, für die Schwachen einzutreten und zu kämpfen. Er setzt Liebe gegen die Gewalt und ist fest davon überzeugt, dass man diese nur mit Liebe bekämpfen kann. Das Buch hat mich sehr berührt. Es berichtet von Gewalt, vor allem von Gewalt gegen Frauen. Die Systematik dabei und dies als eine Art Waffe zu verwenden war mir neu und hat mich tief erschüttert. Ich hoffe sein Weckruf erreicht viele Menschen und die Politik, damit dem endlich Einhalt geboten wird. Mich selbst wird das Gelesene noch lange beschäftigen und ich empfehle dieses Buch definitiv weiter. Sehr beeindruckend fand ich auch die Darstellung des Glaubens des Autors und wie dieser ihm Kraft gibt. Fazit: Erschreckendes und sehr berührendes Buch über einen mutigen Kämpfer
Herr Mukwege hat meine Hochachtung
von lielo99 - 27.01.2019
Herr Denis Mukwege wurde 2018 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Er bekam ihn für sein Engagement in seiner Heimat, dem Kongo. Dort wurde auf sein Bestreben hin ein Krankenhaus errichtet, welches mittlerweile zu einer eindrucksvollen Größe gewachsen ist. Die Anfänge waren voller Hindernisse und daran hat sich bis heute nicht viel geändert. Die Autobiographie von Denis Mukwege trägt den Namen Meine Stimme für das Leben. Herr Mukwege schreibt über seine Kindheit, wie es zu seinem Berufswunsch kam und von seinem besonderen Verhältnis zum Vater. Zudem schildert er die Lebensumstände in seiner Heimat und wie sehr insbesondere die Frauen darunter leiden müssen. Er wird keineswegs immer mit offenen Armen empfangen und von allen akzeptiert. Ständig lebt er in Angst, dass ein Attentat seinem Leben ein Ende setzen könnte. Das hat seinen Grund, da er schon einige Male großes Glück hatte und dem Tod nur knapp entrinnen konnte. Für mich war es ein sehr bewegendes Buch, welches ich bei etlichen Berichten mit Tränen in den Augen las. Es ist für uns hier in Deutschland unvorstellbar, dass eine werdende Mutter viele Kilometer laufen muss, um in eine Klinik zu gelangen. Und das mit einem Toten Säugling zwischen den Beinen, der nur noch an der Nabelschnur hängt. Herr Mukwege sorgt dafür, dass Schwangere und Wöchnerinnen gut versorgt sind und auch die Babys nicht vernachlässigt werden. Ein weitere Punkt, der im Buch Meine Stimme für das Leben erläutert wird, ist die Gewalt gegenüber den Frauen. Sie werden nicht "nur" vergewaltigt. Danach fügen die Täter ihnen so schwere Verletzungen zu, dass sie ohne Operation kaum Überlebenschancen haben. Diese Frauen werden von ihren Familien verstoßen und dürfen nicht mehr in den Kreis der Lieben zurückkehren. Die Moral der Kirchen spielt hier auch eine Rolle. Herr Mukwege hat nicht Theologie studiert, predigt aber und das zurecht. Auch ich bin der Meinung, dass der Glaube an Gott aus dem Herzen und nicht aus dem Verstand kommt. Dieser Mann hat mich so sehr beeindruckt, dass ich mich noch intensiver mit dem von ihm gegründeten Krankenhaus beschäftige. Er hat unser aller Hochachtung verdient. Meine hat er auf jeden Fall.
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