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Deutsche Erzähler des zwanzigsten Jahrhunderts von Arthur Schnitzler bis Robert Musil als Buch
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Deutsche Erzähler des zwanzigsten Jahrhunderts von Arthur Schnitzler bis Robert Musil

Von Arthur Schnitzler bis Robert Musil. 'Manesse Bibliothek der Weltliteratur'.
Buch (gebunden)
Für diesen Band hat Marcel Reich-Ranicki fünfundzwanzig Erzählungen aus dem ersten Viertel des zwanzigsten Jahrhunderts zusammengestellt. Seine Auswahl bietet ein repräsentatives Spektrum deutscher Literatur der frühen Modern... weiterlesen
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Deutsche Erzähler des zwanzigsten Jahrhunderts von Arthur Schnitzler bis Robert Musil als Buch
Produktdetails
Titel: Deutsche Erzähler des zwanzigsten Jahrhunderts von Arthur Schnitzler bis Robert Musil

ISBN: 3717518542
EAN: 9783717518549
Von Arthur Schnitzler bis Robert Musil.
'Manesse Bibliothek der Weltliteratur'.
Herausgegeben von Marcel Reich-Ranicki, Marcel Reich-Ranicki
Manesse Verlag

1. September 1994 - gebunden - 536 Seiten

Beschreibung

Für diesen Band hat Marcel Reich-Ranicki fünfundzwanzig Erzählungen aus dem ersten Viertel des zwanzigsten Jahrhunderts zusammengestellt. Seine Auswahl bietet ein repräsentatives Spektrum deutscher Literatur der frühen Moderne. Neben den berühmten Namen - Rilke, Hesse, Thomas Mann - finden sich hier auch weniger bekannte und vergessene Autoren.

Die Erzähler des frühen zwanzigsten Jahrhunderts, so schreibt Marcel Reich-Ranicki in seinem Nachwort, «hielten es für ihre künstlerische Pflicht, epische Landschaften zu entwerfen, die der Undeutlichkeit und Unverständlichkeit des Lebens gerecht werden sollten ... Die Schriftsteller wandten sich dem Surrealen zu. Aber um der Realität willen. Sie verfremdeten das Leben. Um es zu vergegenwärtigen.»

Am Anfang dieser Auswahl steht Arthur Schnitzlers Erzählung «Leutnant Gustl» von 1900 mit ihrer revolutionären Verwendung des inneren Monologs. Thomas Manns berühmtes «Eisenbahnunglück» erzählt von dem beinahe anarchischen Moment nach einem Unfall, in dem Fassaden ins Wanken geraten und gesellschaftliche Schranken nicht mehr gelten. Alfred Döblins «Die Ermordung einer Butterblume» stellt den Vorrang der Vernunft vor den irrationalen Kräften in Frage.

Beispielhaft für das Werk Franz Kafkas steht die geheimnisvolle Erzählung «Der Hungerkünstler», in der ein Mann fastet, weil er keine Speise finden kann, die ihm schmeckt. Der Band schließt mit einer Erzählung von Robert Musil, dem Wegbereiter des modernen Gesellschaftsromans.




Inhaltsverzeichnis

Inhalt:
Arthur Schnitzler "Leutnant Gustl" / Rainer Maria Rilke "Die Turnstunde" / Ricarda Huch "Das Judengrab" / Frank Wedekind "Die Schutzimpfung" / Jakob Wassermann "Der Stationschef" / Hermann Hesse "Die Verlobung" / Emil Strauß "Der Laufen" / Thomas Mann "Das Eisenbahnunglück" / Heinrich Mann "Gretchen" / Hugo von Hofmannsthal "Lucidor" / Alfred Döblin "Die Ermordung einer Butterblume" / Arnold Zweig "Das Kind" / Ludwig Thoma "Onkel Peppi" / Georg Heym "Jonathan" / Carl Sternheim "Busekow" / Robert Walser "Sebastian" / Gustav Sack "Im Heu" / Gottfried Benn "Gehirne" / Franz Werfel "Die Geliebte" / Klabund "Der Flieger" / Leonhard Frank "Der Vater" / Hermann Broch "Methodisch konsturiert" / Franz Kafka "Ein Hungerkünstler" / Carl Zuckmayer "Geschichte von einer Geburt" / Robert Musil "Die Portugiesin".

Portrait

Marcel Reich-Ranicki, geboren 1920 in Polen, lebte von 1929 bis 1938 in Berlin. Nach der Deportation durch die Nazis überlebte er nur knapp das Warschauer Ghetto und kehrte nach dem Krieg nach Deutschland zurück, wo er seine Karriere als Literaturkritiker begann: Er war von 1960 bis 1973 Literaturkritiker der "Zeit" und leitete von 1973 bis 1988 den Literaturteil der "FAZ", wo er noch bis zu seinem Tod als Kritiker und Redakteur der "Frankfurter Anthologie" tätig war. Von 1988 bis 2001 leitete er "Das Literarische Quartett" des ZDF. Nahezu alle Deutschen kennen Marcel Reich-Ranicki - er war "der" Kritiker und enfant terrible der Medienlandschaft. In seinem geschriebenen wie gesprochenen Wort spürte man jederzeit die Leidenschaft und Konsequenz, mit der er sich für Literatur einsetzte. Seine 1999 bei der DVA erschienene Autobiographie "Mein Leben" wurde zum Millionenbestseller. Er erhielt zahlreiche literarische und akademische Auszeichnungen. Marcel Reich-Ranicki verstarb 2013 in Frankfurt am Main.

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