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Die kleine große Revolution

Gender Mainstreaming - Erfahrungen, Beispiele, Strategien aus Schweden und Deutschland.
Buch (kartoniert)
Gender Mainstreaming - was ist das eigentlich? Noch eine geschlechterpolitische Spielwiese oder Reformprojekt mit gesellschaftsverändernden Konsequenzen? Die Strategie des Gender Mainstreaming verfolgt das Ziel der Chancengleichheit für Männer und Fr … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Die kleine große Revolution

ISBN: 389965028X
EAN: 9783899650280
Gender Mainstreaming - Erfahrungen, Beispiele, Strategien aus Schweden und Deutschland.
Herausgegeben von Klaus Lang, Margret Mönig-Raane, Gisela Pettersson
Vsa Verlag

Januar 2004 - kartoniert - 240 Seiten

Beschreibung

Gender Mainstreaming - was ist das eigentlich? Noch eine geschlechterpolitische Spielwiese oder Reformprojekt mit gesellschaftsverändernden Konsequenzen? Die Strategie des Gender Mainstreaming verfolgt das Ziel der Chancengleichheit für Männer und Frauen. Sie beinhaltet die Prüfung der unterschiedlichen Auswirkungen von politischen Entscheidungen und Maßnahmen für Männer und Frauen von der Planung bis zur Erfolgskontrolle.In diesem Band kommen deutsche und schwedische VertreterInnen aus Politik, Gewerkschaften, Unternehmen, Wissenschaft u.a. zu Wort. Ausgehend von der 1996 abgeschlossenen Vereinbarung der 15 EU-Mitgliedsstaaten zu Gender Mainstreaming werden insbesondere die seither gemachten Erfahrungen in Schweden, gewissermaßen "Schrittmacher" dieser Strategie, und in Deutschland beleuchtet.Eine anschauliche und illustrative Zusammenstellung von Artikeln, Features, Reportagen, Interviews, Fakten-Darstellungen und Porträts informiert über Hintergründe, Fortschritte und die weiteren Pläne auf einem Gebiet, in dem Wertewandel und klare Spielregeln untrennbar zusammengehören.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort der HerausgeberInnen

Gisela Pettersson
Das Seh-die-Welt-real-Programm
oder: Was Sie schon immer über Gender Mainstreaming wissen wollten: sechs Fragen - sechs Antworten

Christa Randzio-Plath
Wer Schrittmacher war? Ganz klar: Die EU!

Gisela Pettersson
Drehbuch für Wachstum und nachhaltige Entwicklung
Über das verbindliche Etablieren der gesellschaftsverändernden Idee Gender Mainstreaming/Einblicke in die Strategien und politischen Alltags-Schritte der schwedischen Regierung

Gisela Pettersson
Fester Boden - weite Sprünge
Warum klare Spielregeln, verbindliche Arbeitsformen, Methoden und Qualifizierung die halbe Gender-Miete sind.
Beispiele von geschlechtsspezifischer Statistik bis top-down

Gisela Pettersson
Ideen zum Tanzen bringen
Einblicke in den ganz normalen Gender-Alltag und Ausblicke auf neue Argumente/Praxisberichte aus Gewerkschaften und Unternehmen in Schweden

In bester betrieblicher Verfassung

Im Wortlaut: Checkliste für Gleichstellungs-Analysen

Gisela Pettersson
Blaulicht, Geld und Weihnachten
Kommunalpolitik mit Gender im Fokus - Beispiele zum Nachmachen aus ganz Schweden

"Wie ein strahlender Sommertag"
Was Nachhilfestunden, ein Dienstwagen und ein Bauarbeiter mit Gender Mainstreaming zu tun haben - ein Gespräch mit Agneta Stark

Widerstand hantieren

Tomas Wetterberg
Die männliche Strategie der Unterordnung
Oder: Wollen Männer überhaupt Gleichberechtigung?

Warnfried Dettling
Hochstaplerin oder Reformkraft?
Gendern oder nicht gendern - ist das wirklich die gesellschaftsverändernde Frage?

Mama, Papa, Kind, Job

Gisela Pettersson
Gedöns ade - Willkommen Gender?
Die Bundesregierung robbt sich voran - und manchmal auch haarscharf daran vorbei: Passiertes und Geplantes in Sachen Berliner Mainstream

Gisela Pettersson
"Von verschiedenen Ecken die Fäden spannen."
Gender Mainstreaming in den Bundesländern - Beispiel NRW und Sachsen-Anhalt

Klaus Lang
Die zentrale gesellschaftspolitische Kategorie
Zusammenbringen, was zusammengehört: Gender Mainstreaming, wirtschaftliche Effizienz und Nachhaltigkeit

Gisela Pettersson
Nicht ohne mein Prinzip Gender
Über die kleinen, aber stetigen Schritte innerhalb der deutschen Gewerkschaften / Spurensuche innerhalb des DGB und seiner Mitgliedsorganisationen

Larissa Klinzing
G. Wie Gender und Ganztagsschule
Zusammendenken, was zusammengehört: Bildungspolitische Ziele und Geschlechterdemokratie - Strategien der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

"Da müssen alle ran"
"Jetzt ist Schluss mit dem Spruch, dass sich immer die anderen verändern sollen" - Über Schritte und Ziele in einer Organisation und in der Betriebsarbeit / Gespräch mit dem DGB-Vorsitzenden Michael Sommer

Gisela Pettersson
Gender Mainstreaming - das unbekannte Wesen?
Wie es deutsche Arbeitgeber mit dem großen G halten / Beispiele und Erfahrungen

Gesundheit! Krankenkassen verordnen sich Gender / Ein Praxisbeispiel

Best case - worst case
Zwei Gespräche im Jahre 2020.
Mit Margret Mönig-Raane - Über gesellschaftspolitische Glaubwürdigkeit, Geburtswehen, alte Machtstrukturen und neue Mitglieder

Futter für Gender-Studies

Anhang
Web-Adressen
Literaturhinweise

Portrait

Die HerausgeberInnen:

Klaus Lang war bis zum Sommer 2003 Leiter des Büros des 1. Vorsitzenden der IG Metall, Margret Mönig-Raane ist Vizechefin der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Gisela Pettersson ist Journalistin und Autorin, Michael Sommer ist Vorsitzender des DGB.

Autorenreferenz

Gisela Pettersson, Redakteurin und Autorin mit den Schwerpunkten Arbeitsmarkt, Lebenszeiten, Geschlechterpolitik und Sozialsysteme, lebte und arbeitete ein halbes Jahrzehnt in Schweden. Stipendium am Swedish Institute for Work Life Research, Redakteurin bei Sveriges Radio (Deutsches Programm), Skandinavien-Korrrespondentin der taz. Bücher u.a. "Schweden - Ein politisches Reisebuch", "Zeitpuzzle - Modell Schweden: Arbeitszeit- und Familienpolitik", "Wohlfahrtsstaat ade? - Das Modell Schweden im Umbau" (alle VSA-Verlag).

Christa Randzio-Plath ist Mitglied des Europäischen Parlaments und dort Vorsitzende des Wirtschafts- und Währungsausschusses. Die Journalistin, Publizistin und SPD-Politikerin kann als nimmermüde Aktivistin der Frauenbewegung charakterisiert werden, die als erste deutsche Politikerin Gleichstellungsgesetze und Gleichstellungsstellen forderte und z.B. in Hamburg und Bonn durchsetzte, aber auch schon früh auf Netzwerke setzte, und der es gelang, die gleichstellungspolitische Relevanz von Forderungen plastisch auch vor dem Hintergrund schwieriger finanz- und wirtschaftspolitischer Zusammenhänge zu verdeutlichen. Eines ihrer Hauptanliegen war unter anderem die Durchsetzung der Quotierung.

Professor Dr. Agneta Stark lehrt und forscht am Fachbereich Gender der schwedischen Universität Linköping. Der Regierung ihres Heimatlandes, dem Regierungschef, dem Kabinett, den Bischöfen, Landräten und den Direktorinnen und Direktoren staatlicher Einrichtungen gab sie "Nachhilfestunden" in Sachen Gleichberechtigung. In Namibia half sie bei der Geburt eines gender budget. Und überhaupt: Geht es um Gender Mainstreaming, nutzt die streitbare Ökonomin viele Wege, um Erfahrungen weiterzugeben, zu beraten. Und die Dimension der Geschlechterfrage stetig zu erweitern. Aktuell arbeitet Agneta Stark zu den Schwerpunkten Arbeit, Geschlecht, Alter und Pflege in den drei EU-Ländern Spanien, Schweden und Deutschland.

Gleichberechtigungsfragen aus der Warte der Männer: Das ist seit Anfang der 1990er Jahre das Aufgabenfeld von Tomas Wetterberg im Schwedischen Wirtschaftsministerium in Stockholm. Von Mitte 1999 bis Ende 2001 leitete er dort das Projekt "Männer und Gleichberechtigung" (Män och jämställdhet). Intensiv beschäftigt sich der Soziologe auch wissenschaftlich mit Fragen von Chancengleichheit und Gleichwertigkeit. Sein Beitrag "Mäns underordningsstrategi" sowie zusammenfassende Thesen - veröffentlicht im Abschlussbericht des Projekts und für dieses Buch in Auszügen erstmals ins Deutsche übersetzt - liefern in Schweden Stoff für Diskussionen mit starker Ambition zur Veränderung der Verhältnisse.

Dr. Warnfried Dettling lebt als freier Autor in Berlin. Zuletzt erschienen von ihm: Die Stadt und ihre Bürger. Neue Wege in der kommunalen Sozialpolitik, Gütersloh (Verlag der Bertelsmann Stiftung).

Der Satz ist inzwischen legendär: "Gender Mainstreaming muss eine zentrale Kategorie gewerkschaftlicher Politik sein." Geschrieben hat ihn Dr. Klaus Lang, bis Mitte des Jahres 2003 Leiter des Vorstandsbereichs 1. Vorsitzender beim Vorstand der IG Metall. Lang, der als Vordenker und Chefstratege der weltweit größten Industrie-Gewerkschaft galt, wechselte als Arbeitsdirektor zum Stahlwerk Georgsmarienhütte bei Osnabrück. Aber in welcher Position auch immer: Für Lang, der maßgeblich an der Zukunftsdebatte der IG Metall beteiligt war, ist Gender Mainstreaming das gesellschaftspolitische Reformprojekt des nächsten Jahrzehnts schlechthin.

Ob Studium in Moskau, Promotion und Habilitation an der Humboldt-Universität in Berlin oder Geschäftsführendes Mitglied im Vorstand der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Frankfurt: Die Bildungs-, Frauen- und Geschlechterpolitik zieht sich wie ein roter Faden durch das wissenschaftliche und gewerkschaftspolitische Leben von Larissa Klinzing. Im GEW-Hauptvorstand zählt sie zu den Verfechterinnen einer konsequenten Politik des Gender Mainstreaming. Nicht immer leicht in einer Organisation, die im Wesentlichen auf Ehrenamtlichkeit aufgebaut ist.

Alte Bekannte: Michael Sommer und Gender Mainstreaming. Als Postgewerkschafter fing er damit an, als ver.di-Vizechef vertiefte er den Gender-Aspekt. "Und jetzt mache ich beim DGB weiter", sagt der studierte Politologe. Seit 2002 ist Sommer Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes, der Dachorganisation für acht Einzelgewerkschaften mit rund 7,7 Millionen Mitgliedern.

Frau mit Entscheidungsmacht: Vom Start weg gehörte Margret Mönig-Raane als stellvertretende Bundesvorsitzende zur Spitze der 2001 gegründeten Gewerkschaft ver.di. Vorher war Mönig-Raane Vorsitzende der Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen (HBV). Gender Mainstreaming den Weg von einem Satzungsparagrafen in den Alltag einer Organisation zu ebnen - dafür u.a. ist Mönig-Raane als ver.di-Vorstandsmitglied verantwortlich.
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