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Gegen Medien-Lügen

Das neue Kulturindustrie-Lexikon.
Buch (kartoniert)
Es ist verlogen, wenn behauptet wird, dass der Markt sich nach den Konsumentenwünschen richte; dass die Meinungsforschung die Meinungen der Bevölkerung wiedergebe; dass die Einschaltquote die Bedürfnisse des Publikums spiegele; dass da... weiterlesen
Buch

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Gegen Medien-Lügen als Buch
Produktdetails
Titel: Gegen Medien-Lügen
Autor/en: Dieter Prokop

ISBN: 3899650808
EAN: 9783899650808
Das neue Kulturindustrie-Lexikon.
Vsa Verlag

August 2004 - kartoniert - 527 Seiten

Beschreibung

Es ist verlogen, wenn behauptet wird, dass der Markt sich nach den Konsumentenwünschen richte; dass die Meinungsforschung die Meinungen der Bevölkerung wiedergebe; dass die Einschaltquote die Bedürfnisse des Publikums spiegele; dass das Angebot heutiger Medienkonzerne vielfältig sei; dass die Konsumenten im Warenangebot alle Mittel fänden, um darin eine vielfältige Identität auszubilden; dass die Menschen heute individualisiert seien; dass Werbung und Wahlkampagnen die Menschen raffiniert bis ins Kauf- und Wahlverhalten beeinflussen könnten; dass Medienpolitik vor allem die Medienkompetenz in den Familien fördern müsse und dass das wichtiger sei, als die Macht der Medienkonzerne zu kontrollieren. Das sind Lügen!Die Medienwissenschaft ist verlogen, weil sie nicht neugierig genug ist. Sie blickt zu wenig hinter die Kulissen. Dort, im Hintergrund, befindet sich der kulturindustrielle Machtkomplex. Er besteht im gemeinsamen Interesse von werbungtreibenden Unternehmen und Parteien, Medienkonzernen, Markt- und Meinungsforschung, Werbeagenturen und Politikberatern, nur die Gefühle der Bevölkerung an die Öffentlichkeit gelangen zu lassen und den Verstand der Leute auszuschließen. Das kann man als mündiger Bürger und kritischer Wissenschaftler nicht mitmachen!Dieses Buch bietet einen neuen Blick hinter die Kulissen. Er ist neu, weil Prokop auch die kreativen Potenziale der Kulturindustrie beachtet. Denn hinter den Kulissen lauert nicht nur das Üble, das in diesem Buch ausführlich analysiert wird. In den Strukturen oligopolistischer Medien gibt es Widersprüche, Auseinandersetzungen zwischen Kreativkräften und kommerziellen Interessen. Neugierig sein, heißt, diese Spannungsfelder empirisch wahrzunehmen und theoretisch zu reflektieren. Dieses Buch entlarvt die Medien-Lügen, indem es zeigt, wie die Kulturindustrie wirklich funktioniert.

Inhaltsverzeichnis

Fangen Sie mit dem Stichwort an, das am meisten Ihr Interesse geweckt hat. Folgen Sie den dort empfohlenen Stichwörtern - besonders denen am Ende des jeweiligen Stichworts -, und Sie werden mühelos durch das gesamte Buch geleitet.
Vorwort (Leseprobe)
A
Abstraktion
Abstraktive medienkulturelle Muster
Action
Aktives Publikum
Aktiv mitklatschendes Publikum
Anerkennungsnormen / materielle Interessen
Der Schrägstrich bedeutet hier wie in allen weiteren Stichwörtern: "versus". Damit werden dialektisch zu behandelnde Gegensatz-Paare oder Widersprüche bezeichnet. Das ist komplizierter als das übliche systemtheoretische Denken in "binären Codes".
Angst der Vielseher
Arbeit und Konsum, Fordismus, Postfordismus
Astrologie
Awareness
B
Bedürfnisse: Kann das Publikum wollen?
Bilder
Blutbad

C
Charts
Clash der Kulturen
Cultural Studies
Kursiv gesetzte Stichwörter enthalten Sammelhinweise, die zu weiteren Stichwörtern führen.
D
Differenz / Gleichheit aller
Digitalisierung
Diskurs, deliberativer
E
Einschaltquoten
Erfolgreiche Produkt-Struktur
Erfolgreichster Film aller Zeiten
F
Fantasie-Arbeit
Fernsehen, kommerzielles
Fernsehen, Network-System in USA
Fernsehen, öffentlich-rechtliches
Fernsehjournalismus
Formatradio
Freiheit / Unfreiheit
Funktion
G
Gefühle im sicheren Spiel mit dem Unvertrauten
Gefühls-Arbeit: Beben und Marschieren
Gegenöffentlichkeit
Generalisierte Medien
Gesellschaft
Gewalt-Typologie
Gewalt, Wirkungen
Globalisierung, Infocom-Kapitalismus
Glück
H
Habermas-Schule
Handy
Human interests: Klatsch, Tratsch, Sensationen
hybrid
I
"Ich habe es geschafft! JA! JA!"
"Ich liebe dich"
"Ich seh dir in die Augen, Kleines"
Identität
Identität / Nichtidentidentität
Identität, rationale: Vergleichbarkeit statt Differenz
Individualisierung und soziale Milieus
Internet
K
Kommunikation
Konstruktivismus
Kreativkräfte
Krieg
Kriegs-Show des Fernsehens
kritisch-dialektisch
Kritische Theorie
Kultcharakter
Kultur
Kulturalismus
Kulturindustrie
L
Lachen
Leiden
Lernkultur
Liebe
M
Machtkomplex, kulturindustrieller
Management mittels Package Deals und Talentpools
Massen, kollektives Unbewusstes
Medien
Medienkompetenz
Medienpolitik
Meinung / Urteil
Meinungsforschung
Meinungsfreiheit für alle / Staatsschutz für Milieus
Menschliche Aspekte
Monopol-Struktur der Medien
Multikultur
Multimedia, Gläserner Mensch
N
neoliberal / demokratisch
O
objektiv / subjektiv
Öffentlichkeit / Gegenöffentlichkeit
Oligopol-Kapitalismus
Oligopol-Struktur der Medien
P
Persönlichkeits-Struktur
Politik
Politik und Medien, Mediatisierung, Medienkanzler
positivistisch
Postmodernismus
Praxis
Produktionsweisen
Produkt-Struktur
Profit-Centers, Taylorisierung
Publikum
Q
Qualität
Qualität: meritorische / demeritorische Güter
R
Rackets
Rationalität
Realität / Inszenierung
Regulierung / Deregulierung
S
Simulation
Subjekt / Objekt
Superhelden
System, Komplexitäts-Lüge
Systemtheorie
T
Talkshows, kommerzielle
Techno
Toleranz
U
Universalität der Menschenrechte / Kausalität der Machtstrukturen
V
Vernunft, subjektive / objektive
W
Waren-Struktur
Waren-Struktur, Erfolgs-Strategien
Weihnachten
Weinen
Weltkulturindustrie
Werbung
Werbung, Wirkungen
Wertewandel
Wirkungen
Wirtschaft
Z
Zappen
Zielgruppen
Literatur
Das Buch verwendet die neue Rechtschreibung. Deshalb findet man z.B. unter "Phantasie" nichts, man muss bei "Fantasie" nachschlagen. Auch alle Zitate wurden in neue Rechtschreibung übertragen.

Portrait

Dieter Prokop ist Professor für Soziologie und Medien am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Universität Frankfurt a.M. Bei VSA erschienen von ihm u.a.: "Der Kampf um die Medien. Das Geschichtsbuch der neuen kritischen Medienforschung" (2001), "Die Unzufriedenheit mit den Medien. Das Theorie-Erzählbuch der neuen kritischen Medienforschung" (2002),"Mit Adorno gegen Adorno. Negative Dialektik der Kulturindustrie" (2003).
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