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ALLES WAS ICH DIR GEBEN WILL

Roman. Originaltitel: TODO ESTO TE DARÉ.
Buch (gebunden)
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Der preisgekrönte Bestseller von der "Königin der literarischen Spannung." Carlos Ruiz Zafón

Ein unerwarteter Tod. Ein dunkles Familiengeheimnis. Die Suche nach der Wahrheit in der legendären Landschaft Galicien.

"Er hatte den Verdacht, dass sein ganze … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: ALLES WAS ICH DIR GEBEN WILL
Autor/en: Dolores Redondo

ISBN: 3442757657
EAN: 9783442757657
Roman.
Originaltitel: TODO ESTO TE DARÉ.
Übersetzt von Lisa Grüneisen
Btb

25. März 2019 - gebunden - 605 Seiten

Beschreibung

Der preisgekrönte Bestseller von der "Königin der literarischen Spannung." Carlos Ruiz Zafón

Ein unerwarteter Tod. Ein dunkles Familiengeheimnis. Die Suche nach der Wahrheit in der legendären Landschaft Galicien.

"Er hatte den Verdacht, dass sein ganzes Leben auf einer Lüge aufgebaut war." Als der Schriftsteller Manuel Ortigosa erfährt, dass sein Mann Álvaro bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist, eilt er sofort nach Galicien. Dort ist das Unglück passiert. Dort ist die Polizei auffallend schnell dabei, die Akte zu schließen. Dort stellt sich heraus, dass Álvaro ihn seit Jahren getäuscht und ein Doppelleben geführt hat. Doch was suchte Álvaro in jener Nacht auf einer einsamen Landstraße? Zusammen mit einem eigensinnigen Polizisten der Guardía Civil und Álvaros Beichtvater stellt Manuel Nachforschungen an. Eine Suche, die ihn in uralte Klöster und vornehme Herrenhäuser führt. In eine Welt voller eigenwilliger Traditionen - und in die Abgründe einer Familie, für die Ansehen wichtiger ist als das Leben der eigenen Nachkommen.

Video

Portrait

Dolores Redondo begeistert mit ihren literarischen Spannungsromanen ein Millionenpublikum auf der ganzen Welt. »Alles was ich dir geben will« stand monatelang auf der spanischen Bestsellerliste und wurde mit dem Premio Planeta, dem höchstdotierten Literaturpreis des Landes, ausgezeichnet. Redondo wurde außerdem für den CWA International Dagger Award nominiert und war Finalistin beim Grand Prix des Lectrices de ELLE. Sie wurde 1969 in San Sebastián geboren und lebt heute in der nordspanischen Region Navarra.

Pressestimmen

"Die Königin der literarischen Spannung." Carlos Ruiz Zafón
Empfehlungen Ihres Buchhändlers
Hedda Freier, Buchhandlung Hugendubel Flensburg
Großartig
von Hedda Freier, Buchhandlung Hugendubel Flensburg - Hugendubel Buchhandlung Flensburg Holm - 24.03.2019
Ein Roman, den ich von Anfang bis Ende gerne gelesen habe. Eigentlich ist es ein Krimi, es liest sich aber eher wie ein großartiger Familienroman. Eine Familiengeschichte mit vielen Abgründen, die sich uns beim Lesen nach und nach erschließen. Als der Schriftsteller Manuel Ortigosa erfährt das sein Mann Alvaro ums Leben gekommen ist, fährt er in dessen Heimatort, um Näheres zu erfahren. Doch was er dabei erfährt, hätte er sich niemals vorstellen können. Eine Geschichte, die mich nicht mehr losgelassen hat. Großartig erzählt von Dolores Redondo.
C. Häder, Buchhändlerin aus Flensburg
Ein literarischer Krimi der Extraklasse!
von C. Häder, Buchhändlerin aus Flensburg - Hugendubel Buchhandlung Flensburg Holm - 21.03.2019
Einfach großartig! Die Geschichte um Manuel und Alvaro hat mich begeistert und mitgerissen! Dieses Spiel um Lüge und Wahrheit, Familiengeheimnisse und viel Geld wird von der Autorin sehr gekonnt in Szene gesetzt und macht Lust auf mehr. Dolores Redondo kann toll schreiben und weiß, wie man eine Geschichte erzählt! Das Ganze auch noch vor der beeindruckenden Kulisse Galiciens, dessen Landschaft und Menschen sie wirklich gut und stimmig in diesen Krimi integriert. Ich wollte hier immer weiter lesen und Manuel auf seiner Suche nach der Wahrheit hinter den Lügen begleiten. Das er dabei auch Dinge über sich selbst erfährt ist nur natürlich, wenn auch für ihn nicht immer einfach. Die Lebendigkeit der Figuren, die spannende Geschichte, die langsam immer mehr Geheimnisse preisgibt, machen dieses Buch zu einem ganz besonderen Leseerlebnis! Absolut empfehlenswert!
Bewertungen unserer Kunden
Tolle Lektüre!
von Svea Moisig - 14.04.2019
Familie, Liebe, Partnerschaft - alles Dinge, die doch irgendwie zusammengehören, den Menschen ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit geben sollen. Traditionen innerhalb eines solchen Kosmos können sich als verheerend erweisen, stellen sie doch manchmal gewisse Riten über jedes Individuum, stellen nach außen ein trügerisches Bild dar... Manuel Ortigosa ist ein erfolgreicher Schriftsteller und lebt mit seinem Mann Álvaro seit Jahren glücklich zusammen. Álvaro ist geschäftlich viel unterwegs und so nutzt Manuel die Zeit, einen neuen Bestseller zu schreiben, als er eines Tages zu Hause von zwei Polizisten aufgesucht wird und erfährt, dass sein Mann in Galicien einen tödlichen Autounfall hatte. Das kann nicht sein, dort war und ist er doch nicht, was soll er denn da? sind die Gedanken, die Manuel ständig im Kopf herum schwirren, als er sich auf den Weg zum Unfallort macht. Dort trifft er auf einen Anwalt, der jahrelang für Álavro tätig gewesen ist und Manuel eröffnet, dass sein Mann zu einem uralten Adelsgeschlecht mit langer Familientradition gehört(e) - er war ein Muñiz de Dávila, ein Graf, der nach dem Tod des Vaters die Familienangelegenheiten geregelt hat und somit das Oberhaupt der Muñiz de Dávila gewesen ist. Warum wusste Manuel nichts davon, was hatte Álvaro noch für Geheimnisse vor Manuel, was ist mit dieser Familie, von der er nie auch nur den Hauch einer Ahnung hatte? Während die Polizei vor Ort und die Familie eine schnelle Beisetzung wünscht, ergeben sich für Manuel bei der Testamentseröffnung immer mehr Fragen und ein riesiges nicht-verstehen-können. Der raubeinige, pensionierte Polizist Nogueira und ein Schulfreund Álvaros, der später sein Beichtvater wurde, helfen Manuel, langsam aber stetig Licht in das Dunkel zu bringen. Gemeinsam decken sie Schicht um Schicht ein grausames Geheimnis auf, vom dem der ermittelnde Polizist Nogueira wohl schon eine düstere Vorahnung gehabt haben muss... Dolores Redondo¿s über 600 Seiten starkes Buch - Alles was ich dir geben will - wirkt bei mir immer noch nach und ist ein Buch, dass den Begriff Roman wirklich verdient hat. Selten war ich irgendwie traurig , ein Buch fertig gelesen zu haben, jede Leseunterbrechung empfand ich als störend und so manche Heimfahrt mit Bus und Bahn hoffte ich, diese ohne Kollegen abhalten zu können, damit ich unbedingt weiterlesen konnte! ;-) Geschickt und einfühlsam entführt die Autorin den Leser Stück für Stück in eine Welt voller Abgründe und einiger Schicksale, die einen tief berühren. Dabei hat mich nicht einmal der Titel des Buches wirklich angesprochen, eher im Gegenteil - erinnert er doch an einen Liebesroman und beim Überfliegen des Klappentextes dachte ich zuerst eher an eine Gay-Romance-Story... Uppss... Zum Glück gibt es ja Leseproben und die hat mich dann nach wenigen Seiten voll gepackt - sprachlich auf hohem Niveau und in einer tollen erzählerischen Kraft erlebt man die vielschichtige Story hinter den verschiedenen Protagonisten. Auch das gesamte Umfeld, der Landsitz der Familie Muñiz de Dávila und die herrlich-schroffe Landschaft Galiciens bringt die Autorin wunderbar bildlich herüber; man riecht quasi die schönen weißen Blüten, das Meer und kann den Regen auf seiner Haut fühlen. Auch die seelischen Qualen, das nicht-trauern-können und die ständigen Zweifel, die Manuel seither immer wieder er- und durchleben muss, werden von der Autorin sehr authentisch vermittelt. Dennoch geht es nicht nur um eine tragische Geschichte, Redondo hat geschickt ein Geflecht aus Krimi und menschlichen Abgründen, Reisebericht (mit diversen Weinproben ;-)) und Traditionen geflochten, dass einen als Leser ständig auf einem hohen Spannungslevel hält, wobei sich die Geschichte durch ihren Schreibstil dennoch angenehm leicht lesen lässt, ohne abzuschweifen oder Längen aufzuweisen. Vorallem die Person um den Polizisten Nogueira ist toll geschrieben - kommt er Anfangs noch eher als Unsymphat rüber, macht dieser Mann im Laufe der Geschichte eine Wandlung durch, die schon fast eine eigene Story verdient hätte. Dolores Redondo war mir vor diesem Roman noch nicht bekannt, aber das möchte ich unbedingt ändern. Absolut zu Recht hat ihr aktueller Bestseller Alles was ich dir geben will mehrere Auszeichnungen erhalten, auch von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung mit 5 Sternen!
Fesselnde Familiengeschichte!
von sailor - 12.04.2019
Der schwule Schriftsteller Manuel sitzt an seinem neuen Buch. Er denkt noch, es läuft ganz gut, als es nachdrücklich an die Tür klopft und seine Welt ins Schwanken gerät. Denn die Polizei teilt ihm mit, dass sein Mann tödlich verunglückt ist und das an einem Ort, an dem er eigentlich gar nicht sein sollte. Er fährt an den Unglücksort und entdeckt, dass sein Partner offenbar ein Doppelleben geführt hat. Außerdem war es kein Unfall sondern Mord - dies wird aber von der Polizei nicht verfolgt. So begibt sich Manuel selbst, mit Hilfe des Ex-Kommissars Nogueira, auf Spurensuche. Dabei entdecken sie immer mehr Familiengeheimnisse, die teils schon sehr lange zurück liegen. Das Ganze Drama endet in einem grandiosen und tragischen Finale. Obwohl das Buch über 600 Seiten hat, habe ich mich keine einzige lang gelangweilt. Die Familiengeschichte der Grafen aus Galicien ist so interessant geschrieben, eigentlich ist das schon ein Krimi, denn es gibt auch drei Ermordete. Manuel und der Kommissar werden einem im Laufe der Handlung immer sympathischer. Die Schriftstellerin versteht es, sehr fesselnd und spannend zu schreiben - davon würde ich gerne noch mehr lesen!
Spannender Krimi und packendes Familiendrama aus Spanien
von takabayashi - 12.04.2019
Der Schriftsteller Manuel erhält in Madrid Besuch von 2 Polizisten, die ihm die Nachricht vom Unfalltod seines Ehemanns Alvaro überbringen. Der Autounfall ist in Galicien passiert, was Manuel als Zeichen für eine Verwechslung deutet, denn Alvaro war geschäftlich in Barcelona, nicht in Galicien. Doch dann bricht seine Welt zusammen, als er erfährt, dass Alvaro Geheimnisse vor ihm hatte, der Spross einer galicischen Adelsfamilie war und eine Art Doppelleben führte. Manuel fährt nach Galicien, trifft die feudale Adelsfamilie, die ihn mit Herablassung behandelt, und hat Zweifel daran, dass es nur ein Unfall und nicht Mord war. Auf eigene Faust macht er sich an die Aufklärung, wobei ihm der zunächst unsympathische frisch berentete Polizist der Guardia Civil, Nogueira, und ein Pater, der seinen Mann Alvaro seit der Schulzeit kannte, zur Seite stehen. Der Genremix aus Familiendrama und Kriminalroman entfaltet sich über 600 Seiten, ein richtiger Wälzer also, der aber nie langweilig wird. Manuel entdeckt allmählich, warum Alvaro diesen Teil seines Lebens vor ihm verborgen hielt. Es ging um ein Familiengeheimnis, das mit dem Thema Pädophilie innerhalb der katholischen Kirche zusammenhängt. Die Auflösung, wer tatsächlich für die Morde (es gab noch weitere) verantwortlich war, kam für mich sehr überraschend. Das Ende ist traurig, aber auch voller Hoffnung. Die Autorin Dolores Redondo war mir bis dato unbekannt, ich werde sie aber von jetzt an im Auge behalten. Ein interessanter Einblick in das Leben spanischer Landadelskreise, ein fesselndes Familiendrama und ein Krimi, den man kaum aus der Hand legen mag: die letzten 200 Seiten habe ich in einer Nacht zuende gelesen. Unbedingte Leseempfehlung! (Das einzige, was mir fehlt, ist das Komma nach Alles im Titel!)
Wunderbarer Familienroman und zugleich spannender Krimi!
von bärin - 11.04.2019
Dieser wunderbare Roman über eine spanischen Adelsfamilie, der sich mehr und mehr zu einem spannenden Krimi entwickelte, hat mich total begeistert! Die mir bislang unbekannte spanische Schriftstellerin versteht es meisterhaft, eine solche Spannung aufzubauen, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen mag. Die Hauptakteure Manuel und der Ex-Kommissar Nogueira werden dem Leser im Laufe deren heimlichen Ermittlungen immer sympathischer. Wogegen die alte Gräfin, auch die Krähe genannt, immer negativer erscheint. Als der Schriftsteller Manuel von der Polizei verständigt wird, dass sein Mann in Galicien bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist, fährt er sofort dorthin. Es stellt sich heraus, dass sein Lebenspartner offenbar ein Doppelleben geführt hat, denn er hat dort ein großes Landgut und Familie besessen, von dem Manuel nichts ahnte. Die Polizei schließt die Akte äußerst schnell, obwohl alles auf einen Mord hindeutet. Das lässt aber Ex-Kommissar Nogueira keine Ruhe und obwohl er Manuel anfangs sehr unsympathisch war, entwickelt sich im Laufe ihrer Nachforschungen eine Freundschaft. Unvorstellbare Vergehen aus der Vergangenheit kommen ans Tageslicht und der Roman endet in einem fulminanten Schlussakkord. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung!
Spannung mit Stil!
von lesebiene - 08.04.2019
Inhalt: Der spanische Schriftsteller Manuel Ortigosa lebt mit seinem Mann Álvaro ein bescheidenes und ruhiges Leben, bis eines Tages, die Polizei an seiner Tür klopft. Álvaro ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen, an einem Ort, an dem er eigentlich nicht sein sollte. Als sich Manuel an den Ort des Unglücks begibt, erwarten ihn weitere Rätsel und die Familie seines Mannes, die einige Geheimnisse zu hüten scheint. Doch auch die Polizei in Galicien scheint alles dafür zu tun, dass die Unfallakte so schnell wie möglich geschlossen wird und umso länger Manuel an dem Ort des Geschehens verweilt, beschleicht ihn ein grausamer Verdacht, hat Álvaro ein geheimes Doppelleben geführt und war der Unfall, vielleicht Mord ? Meine Meinung : Welch ein herausragender Spannungsroman, vor einer Kulisse, die dem Leser nicht nur einmal Gänsehaut verschafft. Was uns die spanische Autorin Dolores Redondo mit ihrem Buch vorlegt, ist ein bemerkenswerter Spannungsroman der alten Schule und dies im positivsten Sinne. Wie in einem alten Agatha Christie Roman begeben wir uns auf eine mysteriöse Reise, die eine Atmosphäre an den Tag legt, die auf so feinfühlige Art zu gruseln weiß und mit Szenen und Sprache zu spielen vermag, dass einem der Atem stockt. Wir begleiten den Schriftsteller Manuel in eine Welt voller Intrigen, grausamen vergangenen Geschehnissen und einer Kulisse, die gerade durch altertümliche Gemäuer und eine undurchdringliche Familie zu einem wahren Genuss des Gruselns wird. Doch dieses Buch funktioniert auch auf anderen Ebenen, als auf der, der Spannung. Denn nicht nur der literarisch herausragende Schreibstil der Autorin, weiß zu begeistern, auch die einzelnen Charaktere, von denen Manuel im laufe der Geschichte Unterstützung erhält, lassen einem das Herz aufgehen. Denn in diesem Buch findet man wahre Charktere und keine blass gezeichneten Schablonen und darin liegt die Stärke des Buches, in der nahbaren und stets authentischen Szenerie, die mit all den Charakteren zu funktionieren weiß. Wenn man sich auch als Leser, durch die ein oder andere langsam erzählte Seite lesen muss, so ist das Ende ein absoluter Krachen !!! Denn dieses lässt einem den Atem stocken und man merkt, wie geschickt uns die Autorin in ihre Geschichte verwoben hat und am Ende liefert sie uns einem Showdown aus, der überraschender und besser nicht hätte erzählt werden können. Fazit: Dies ist einer der Best erzählten Spannungsromane der letzten Jahre. Die Autorin vereint erzählerischen Stil, mit faszinierend geschriebenen Gruselszenen und einem Ende, welches begeistert. Spannung pur, ein tolles setting und Charaktere die bezaubern. Absolute Leseempfehlung!
Unter Monstern
von cosmea - 07.04.2019
Der Schriftsteller Manuel Ortigosa erfährt von der Polizei in Madrid, dass sein Mann Alvaro in Galicien tödlich mit dem Auto verunglückt ist, wo er doch angeblich in Barcelona einen Geschäftstermin wahrnahm. Manuel fährt sofort nach Galicien und lernt den Kommissar Nogueira kennen, dem genauso wie der Gerichtsmedizinerin sofort Zweifel an der offiziellen Version vom Unfalltod kommen. Alvaro hat ihn als Alleinerben eingesetzt, aber Manuel verzichtet spontan auf das Erbe und will nur noch weg. Dann möchte er aber doch herausfinden, wie Alvaro ums Leben gekommen ist und bleibt. In der Folge ermittelt er zusammen mit dem inzwischen pensionierten Kommissar und der Gerichtsmedizinerin, später unterstützt von dem Geistlichen Lucas, der seit der Kindheit ein enger Freund der Brüder Alvaro und Santiago und Santiagos Beichtvater ist. Es kommen immer mehr Geheimnisse aus der Vergangenheit von Alvaro und seiner Familie ans Licht. Aus Schock und Trauer werden bei Manuel zunächst Wut und Verbitterung, weil er sich hintergangen fühlt und angesichts von Alvaros Doppelleben auch ihre Liebe in Zweifel zieht. Allmählich erkennt er jedoch, dass sein Partner ihn nicht täuschen, sondern schützen wollte, dass er sich nicht für ihn geschämt hat, sondern für seine monströse Familie. Ohnehin hat Alvaro ihm in all den Jahren alle Alltagsdinge abgenommen, damit sich Manuel ungestört der Schriftstellerei widmen konnte. Mit diesem Roman ist Redondo ein ungeheuer spannendes Porträt einer Gesellschaftsschicht gelungen, die in ihrer Arroganz meint, sich alles erlauben zu können, um ihren Anspruch auf Macht, Reichtum und Ansehen zu bewahren. Dafür sind alle Mittel recht und jede Grausamkeit auch gegenüber Mitgliedern der eigenen Familie erlaubt. Im Laufe der Recherchen tun sich wahre Abgründe an menschlicher Verderbtheit auf, und es gibt weitere Tote. Manuel wird zwar von den meisten Mitgliedern der Familie Muniz de Dávila verachtet , kann aber Freundschaften knüpfen und seinerseits anderen helfen. So ist der sehr lesenswerte Roman nicht nur düster, sondern vermittelt auch eine tröstliche Botschaft. Eine Anmerkung noch zum deutschen Titel, der keine Übersetzung des Originaltitels ist (Todo esto te daré / Dies alles werde ich dir geben). "Alles, was ich dir geben will" halte ich für einen Fehlgriff, nicht nur, weil man damit eine Schmonzette assoziiert, sondern auch weil der biblische Bezug (Evangelium des Matthäus, 4. Kapitel) verloren geht, der an zwei Stellen des Romans eine zentrale Rolle spielt (S. 324-5 und 524). Es geht um die dritte Versuchung Jesu durch den Teufel: "Dies alles will ich dir geben, so du niederfällst und mich anbetest." (S. 325). Wenn sich Jesus von Gott lossagt, verspricht ihm der Teufel die Herrschaft über die Welt. Alvaros Vater will seinem Sohn zu Lebzeiten das gesamte Erbe bis auf den Adelstitel übertragen - unter der Bedingung, dass Alvaro auf den Familiensitz zurückkehrt, ein Mädchen aus gutem Hause heiratet, um den Schein zu wahren und seine Neigungen nur heimlich in Madrid auslebt. Wie Jesus widersteht auch Alvaro der Versuchung. Er bekennt sich zu seiner Liebe.
Zwei Leben!
von Pusteblume85 - 04.04.2019
Manuel ist ein bekannter Schriftsteller. Er liebt seinen Mann und hat ein erfülltes Leben. Bis das Schicksal sein Leben auf den Kopf stellt. Es reißt ihm den Boden unter den Füßen weg, als er erfährt, dass sein Mann Álvaro bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist. Aber das Merkwürdige ist, dass Álvaro nicht dort war, wo er laut eigener Aussage sein sollte. Manuel macht sich auf Spurensuche und erfährt Dinge, mit denen er nie gerechnet hätte. Álvaro führte ein Doppelleben! Ein spannender, mitreißender und geheimnisvoller Krimi. Der Anfang hat sich etwas gezogen, aber etwa ab dem ersten Drittel wird es rasant spannender. Eine gut durchdachte Geschichte, die immer wieder Überraschungen zum Vorschein bringt.
Alles was das Buch mir gibt
von buchverrückt - 28.03.2019
Der Roman "Alles was ich dir geben will" von Dolores Redondo handelt von einer Familiengeschichte in Galicien. Manuel verliert seinen Mann bei einem Autounfall und schnell wird klar, dass keiner wirklich an einen Unfall glaubt und das nicht so ist, wie es zu sein schien. Das Cover vermittelt einen mysteriösen Eindruck, faszinierend und zugleich düster, passend zum Klappentext. Die unterschiedlichen Zitate zu Beginn des Buches schüren das Interesse auf eine spannende Story mit vielen Überraschungen. Nachdem Protagonist Manuel bereits seine Schwester verlor ist nun sein Mann Alvaro bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Doch noch größer, als dieser Verlust ist die Enttäuschung, als sich herausstellt, dass Alvaro ein ganz anderer Mensch gewesen ist, als Manuel in den 15 Jahren dachte. Eine größere Enttäuschung gibt es wohl kaum, als festzustellen, dass man den Mann, mit dem man zusammen gelebt hat, gar nicht wirklich kannte. Manuel hat das Gefühl um einen völlig fremden Menschen zu trauern und fragt sich, wie viel die Liebe eines Mannes zählt, der eigentlich ein ganz anderer war. Manuel ist aber keinesfalls dumm oder naiv, selbst in dieser schweren Zeit kann er sich auf seinen Verstand und sein Bauchgefühl verlassen und begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit. Der Roman fasziniert im Ganzen, aber auch mit Details für Buchverliebte wie beispielsweise das Kennenlernen der beiden auf einer Buchmesse. Die Story an sich ist sehr spannend und gut durchdacht und die Verknüpfung zur mächtigsten Adelsfamilie in Galicien macht das Buch noch aufregender. Eine gelungene Mischung, die durch den herausragenden Schreibstil der Autorin abgerundet wird. Man leidet mit, hält die Luft an und fühlt sich, als wäre man live dabei auf dem Gut der Familie. Manuel erhält unerwartet Unterstützung vom pensionierten Dorfpolizisten, aber auch von langjährigen Weggefährten seines Mannes. Im Hintergrund steht immer wieder die Frage, wem er wirklich trauen kann und wessen Anteilnahme wirklich echt ist. Jeder Mensch hat Geheimnis und Manuel findet die Geheimnisse seines Mannes nach und nach heraus. Dieses Buch reißt den Leser mit in einen Strudel voller Intrigen in die Welt der Reichen und Mächtigen. Zweimal wird Manuel der Boden unter den Füßen weggerissen, aber langsam versöhnt er sich mit Alvaro und nähert sich wieder dem Alvaro an, den er kannte. Trotz Macht, Korruption, Geldgier, Lügen und Homophobie findet Manuel echte Freunde und Unterstützung. Manuel ist ein starker, mutiger Charakter, der sich nach vorne und gegen eine ganze Familie kämpft. Das hat mich sehr beeindruckt. Er muss sich die Wahrheit erst erarbeiten und Alvaros Tod zwingt ihn auch sein eigenes Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen und sich seinem Leben zu stellen. Zu keinem Zeitpunkt ahnt man, was als nächstes geschehen könnte. Man taucht ein in die Lügengebäude jedes einzelnen Familienmitglieds und sieht zu wie der schöne Schein bröckelt. Dieser Roman ist spannend bis zur letzten Seite und hat trotz allem ein schönes Ende. Unbedingt lesen!
Voller Überraschungen
von Gabrielem - 25.03.2019
Das ist mal wieder ein Buch welches man nicht aus der Hand legen kann. Spannend von der ersten Seite. Mit überraschenden Wendungen. Manuel bekommt die traurige Nachricht, dass sein Ehemann Alvaro in Galicien tödlich verunglückt ist. Eigentlich sollte er ganz wo anderes sein. Aber das ist nicht die einzige Nachricht die Manuel erhält. Er zweifelt in seiner Trauer an der Liebe seines Mannes, als er feststellt dass Alvaro ganz große Geheimnisse vor ihm hatte. Das Buch entwickelt sich zu einem großartigen Kriminalroman mit Überraschungen. Emotional. Hervoragend geschrieben. Für mich große Literatur. Diese großartige Schriftstellerin war mir bis dato unbekannt. Freue mich auf weitere Bücher von ihr. Emotional. Hervoragend geschrieben. Diese großartige Schriftstellerin war mir bis dato unbekannt. Freue mich auf weitere Literatur von ihr.
Ein toller Roman, mit überraschenden Wendungen!
von Heidi Leifgen - 25.03.2019
Inhalt: Der Schriftsteller Manuel Ortigosa wird von der Nachricht überrascht, dass sein Mann Álvaro Muñiz de Dávila bei einem Autounfall tödlich verunglückt ist. Was er nicht verstehen kann, ist, dass dieser Unfall in Galicien passiert sein soll. Laut den Ihm vorliegenden Informationen sollte sich Álvaro jedoch in Barcelona, zu einem Geschäftstermin, aufhalten. Unverzüglich begibt sich Manuel nach Galicien, um dort festzustellen, dass sein Mann ein Doppelleben geführt hat. Die dort ansässige Polizei würde sehr gerne die Akte auffällig zügig schließen. Doch für Manuel bleiben Fragen offen, die er gerne geklärt haben möchte. So beginnt er Nachforschungen anzustellen. Ein eigensinniger Polizist der Guardia Civil sowie Álavaros Beichtvater helfen Manuel dabei. Es tut sich ein Abgrund auf zwischen eigenwilligen Traditionen und der Familie von ¿lvaro. Meine Meinung: Am Anfang habe ich gedacht, was habe ich mir da bloss für einen Wälzer angelacht. Doch einmal angefangen zu lesen, konnte ich gar nicht mehr aufhören. Es ist ein toller Roman , mit vielen Spannungsmomenten. Der Schreibstil der Autorin ist klasse. Sie bringt einen die Protagonisten sehr nahe und man fühlt sich als wäre man mittendrin in der Geschichte. Dieser Roman hat auf jeden Fall eine Leseempfehlung verdient!
Ein echtes Krimi-Highlight
von Tara - 24.03.2019
"Alles was ich Dir geben will" ist ein äußerst spannender Krimi der spanischen Juristin und Autorin Dolores Redondo, der mit dem höchstdotierten Literaturpreis der spanischsprachigen Welt ausgezeichnet wurde und ich kann nur sagen: zu Recht. Für den Schriftsteller Manuel Ortigosa bricht eine Welt zusammen als er erfährt, dass sein Ehemann Alvaro bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist. Das Unglück ist in Galicien passiert und als Manuel dort ankommt, ist die Polizei bereits dabei den Fall abzuhaken. Da Manuel die Umstände des Todes vollkommen unerklärlich sind, beginnt er selbst Nachforschungen anzustellen und muss feststellen, dass er seit Jahren von Alvaro getäuscht wurde. Nach und nach erfährt er - mit Hilfe eines pensionierten Polizisten und eines Geistlichen - immer mehr über die ihm bisher unbekannten Seiten seines Mannes und Geheimnisse seiner Familie - einer Familie, in der Ansehen das Wichtigste ist. Der Schreibstil der Autorin ist einfach grandios. Mit klaren Worten baut sie schnell Spannung auf und konnte mich durch viele überraschende Wendungen immer wieder verblüffen. Durch ihre regionalen Beschreibungen gibt sie die Atmosphäre Galiciens direkt an den Leser weiter und sorgt dafür, dass man die Landschaft direkt vor Augen hat. Manuels Emotionen werden nachvollziehbar beschrieben, von Trauer, Fassungslosigkeit bis Verzweiflung ist alles dabei. Auch die übrigen Charaktere werden sehr facettenreich beschrieben. Dabei ist es nicht einfach, diese zu durchschauen, was ebenfalls immer wieder zu Überraschungen führt. Mich hat dieser Roman wirklich begeistert, mitreißend und spannend war er für mich ein echtes Lese-Highlight.
Familiengeheimnisse
von Kaffeeelse - 24.03.2019
Ich habe in den letzten Tagen dieses spannende Buch von Dolores Redondo gelesen und ich bin weitestgehend begeistert. Der Schriftsteller Manuel Ortigosa erfährt in Madrid von der Polizei, dass sein Ehemann Alvaro Muniz de Davila einen Autounfall hatte und verstorben ist. Diese niederschmetternde Nachricht ist allein schon schrecklich, aber er muss sich dazu noch mit der Tatsache befassen, dass dieser Unfall nicht in Barcelona war, wo er seinen Mann verortete, sondern im fernen Galicien. Zu dem allein schon furchtbaren Verlust kommt nun noch der Verdacht eines Betrugs. Manuel ist vollkommen aufgelöst, verwirrt, schockiert und tieftraurig. Diese Darstellung der Gefühlswelt des Protagonisten gelingt Frau Redondo äußerst überzeugend, sehr intensiv und unglaublich berührend. Manuel macht sich auf den Weg nach Galicien, um herauszufinden was vor ihm geheim gehalten wurde. Und er erfährt, dass Alvaro Angehöriger einer alten Adelsfamilie war, und schon seit Jahren im intensiven Kontakt mit dieser Familie gestanden hatte und dies vor Manuel verheimlicht hat. Manuel ist verletzt und tief getroffen, zweifelt an ihrer gemeinsamen Liebe, zweifelt an ihrer tiefen Verbundenheit. Er wird mit der sehr unfreundlichen Familie Alvaros konfrontiert, den Muniz de Davilas, und muss mit einer tiefen Gefühlskälte klarkommen, die absolut nicht zum Charakter seines Alvaro passt. Gleichzeitig entdeckt er noch Ungereimtheiten im Unfallgeschehen, wird misstrauisch, erfährt aber Hilfe durch einen ehemaligen Polizisten und einen Pfarrer. Und alle drei fangen an zu ermitteln, versuchen Licht in das Dunkel alter Familiengeheimnisse zu bringen. Neben dieser sehr spannenden Kriminalgeschichte werden in ausgefeilter Weise die Charaktere geschildert und in literarischer Art wichtige Fragen des Lebens erörtert, es geht um Gedanken zu den Themen Liebe, Beziehungen, Ehrlichkeit, Verrat, familiäre Bindungen und Wichtigkeiten des Lebens. Und auch Manuel erfährt in der Geschichte einen gewissen Prozess der Veränderung. Und die ganze Schilderung der Ereignisse ist in einem so hohen Spannungsbogen gehalten und erzeugt einen sehr starken Sog, dass man das Buch kaum weglegen kann. Die Beschreibung der Landschaften und Örtlichkeiten Galiciens hat einen stark magnetischen und bildhaften Charakter, am liebsten möchte man den Koffer packen und hinfahren. Bei dem in meinen Augen sehr kleinen Manko, manchmal gerät die Geschichte etwas gefühlüberfrachtet, da spricht wahrscheinlich mein deutsches Herz, was mit dem spanischen Temperament etwas überfordert scheint, kann man getrost ein Auge zu drücken. Ganz oft beim Lesen habe ich mich an den Schatten des Windes erinnert gefühlt, obwohl nichts in der Geschichte daran erinnert, es ist wohl eher die Art des Schreibens, die da etwas in mir triggert. Auf jeden Fall haben wir hier ein tolles Buch, was mich in der letzten Zeit wunderbar unterhalten hat und was beim Lesen die reale Welt verschwinden lässt. Man möchte eigentlich gar nicht mehr auftauchen. Ich gebe eine Leseempfehlung!
Ein Buch zum Abtauchen!
von G. Schad (Hugendubel Landshut) - 21.03.2019
Auf eine Achterbahn der Gefühle geworfen, findet sich Manuel als er vom plötzlichen Tod seines Mannes erfährt. War alles Lüge; kannte er ihn überhaupt? Zweifel, Wut, Trauer überfallen ihn. Hat er sich so in Alvaro getäuscht? Fiebern Sie mit und vergessen Sie die Zeit!
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