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Mediative Kommunikation

Mit Rogers, Rosenberg & Co. konfliktfähig für den Alltag werden. 'Reihe Kommunikation, Mediative Kompetenz im…
Buch (kartoniert)
Das Grundlagenbuch Mediative Kommunikation entfaltet ein theoretisch fundiertes und alltäglich anwendbares Konzept, das es ermöglicht, hilfreiche, aus der Mediation stammende Methoden und Elemente unabhängig von einem bestimmten Settin… weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Mediative Kommunikation
Autor/en: Doris Klappenbach

ISBN: 3873876361
EAN: 9783873876361
Mit Rogers, Rosenberg & Co. konfliktfähig für den Alltag werden.
'Reihe Kommunikation, Mediative Kompetenz im Alltag'.
2. , unveränderter Nachdruck 2011.
Junfermann Verlag

27. April 2006 - kartoniert - 248 Seiten

Beschreibung

Das Grundlagenbuch Mediative Kommunikation entfaltet ein theoretisch fundiertes und alltäglich anwendbares Konzept, das es ermöglicht, hilfreiche, aus der Mediation stammende Methoden und Elemente unabhängig von einem bestimmten Setting zu verwenden. Für alle, die daran interessiert sind, ihre Konflikt- und Handlungsfähigkeiten in Beruf und Privatleben zu vertiefen oder zu erweitern, gibt das Buch einen kurzweiligen Einblick in das Konzept und seine Wurzeln. Darauf aufbauend erhält der Leser die Möglichkeit, sich mithilfe praktischer Beispiele und Übungen das wesentliche Handwerkszeug der Mediativen Kommunikation zu erschließen. Hierzu werden Ansätze aus Psychologie und Soziologie sowie Erkenntnisse aus der Arbeitspraxis von Supervision, Beratung und Gesprächstherapie gezielt für die alltägliche berufliche und private Anwendung aufbereitet, u.a. mit Elementen aus der Gewaltfreien Kommunikation, der Personzentrierten Gesprächsführung, dem NLP, der Transaktionsanalyse, der Themenzentrierten Interaktion und dem Prinzipiengeleiteten Verhandeln nach dem Harvard-Konzept.

Inhaltsverzeichnis

URSPRUNG DER MEDIATIVEN KOMMUNIKATION Das Konzept der Mediativen Kommunikation Konfliktmanagement Konfliktbegriff und Konfliktverständnis Eskalationsmöglichkeiten im Konflikt Zum konstruktiven Umgang mit Konflikten Was im Konfliktfall noch von außen unternommen werden kann Mediation Die Frage nach dem eigentlichen Konflikt Selbstverantwortung der Konfliktparteien in der Mediation Die Win-Win-Perspektive im mediativen Konfliktmanagement Zur Entwicklung der Mediativen Kommunikation Die Entgrenzung der Mediation Die Anreicherung mediativen Konfliktmanagements zur Mediativen Kommunikation HINTERGRUND UND HALTUNG DER MEDIATIVEN KOMMUNIKATION Die Ressourcenorientierung in der Mediativen Kommunikation Die Mediationsformel: Konflikt = Sachebene + Gefühl Die Gefühlspalette in der Konfliktsituation Projektionen: Wenn das Gegenüber zum Spiegel wird Strategien im Konflikt: Best of Manipulation & Co. Das Konzept der selbsterfüllenden Prophezeiung Von der Wichtigkeit der Selbstreflexion Die Vorstellung vom Inneren Team Ein Aufstellungsbeispiel: Wie Lara aus der Sprachlosigkeit fand Das Einnehmen der Metaebene Der Innere Beobachter und sein Posten auf dem Balkon Die Problemanalyse Die Konfliktanalyse unter Einbezug des mediativen Handwerkszeuges Die Personzentrierung Rahmenbedingungen zur Persönlichkeitsentwicklung Die Personzentrierung in der Mediativen Kommunikation Die Allparteilichkeit Das Dramadreieck: Wenn die Rollen fest verteilt sind Der Nachteil der Parteilichkeit Die Win-Win-Perspektive Konfliktumgangsmöglichkeiten Über die Wirksamkeit von Glaubenssätzen Die mediative Haltung in ihrer Gesamtbetrachtung ELEMENTE DER MEDIATIVEN KOMMUNIKATION Werkzeuge, die helfen, den Konflikt zu verstehen Werkzeuge, die helfen, das umgebende System sinnvoll einzubeziehen Werkzeuge, die helfen, Lösungspotenziale zu erkennen und zu nutzen Das Herausfiltern von Bedürfnissen und Interessenten hinter den Positionen Die Bedürfnispyramide Von Zuweisungen, Unterstellungen und anderen Bedürfnisverschiebungen Das Eisbergmodell: Was unter der Oberfläche des sichtbaren Verhaltens steckt Wie sich die versteckten Bedürfnisse im Alltag und in Konflikten äußern Der Weg des bewussten Umgangs mit Bedürfnissen in der Mediativen Kommunikation Erwartungen: Privat verpönt und beruflich gefordert? Zum Zusammenhang zwischen Bedürfniserfüllung und Verhaltensänderung Zuhören und Aktiv Zuhören Das Verständnis sichern im Gespräch Die vier Seiten einer Nachricht berücksichtigen: Sache, Appell, Selbstoffenbarung und Beziehung Die Bestandteile des Reaktionsprozesses unter die Lupe nehmen Das Aktive Zuhören praktizieren Die Überschneidungen im Konflikt erfragen Gewaltfreie Kommunikation Grundlegende Annahmen der Gewaltfreien Kommunikation Die Wolfssprache: lebensentfremdende Kommunikation Die Giraffensprache: empathische und unterstützende Kommunikation Die vier Komponenten der Gewaltfreien Kommunikation Beobachten, ohne zu bewerten - Über Gefühle reden - Bedürfnisse äußern: Verantwortung für die eigenen Gefühle übernehmen - Wünsche formulieren: Bitten statt Fordern Die Giraffensprache in der Mediativen Kommunikation Was man kritisch anmerken kann, "damit Blauäugigkeit nicht zum blauen Auge führt" Sach- und menschengerecht verhandeln nach dem Harvard-Konzept Der >>Moon-Guide<<: prinzipiengeleitete Verhandlung M...ensch und Problem getrennt behandeln O...rientierung auf Interessen statt auf Positionen O...ptionen zum beiderseitigen Vorteil entwickeln N...eutrale Kriterien heranziehen Die beste Alternative: Wie man den >>Verhandlungskuchen<< erweitern kann Situationsgerecht verhandeln in der Mediativen Kommunikation: Weich zu den Menschen und hart in der Sache Methodische Aufwertung im Abwertungsprozess der Konfliktkultur Abwertung und Kränkung: Wenn wunde Punkte Konfliktstoff werden Schockreaktionen im Konflikt: Wenn Abwertungspotenzial hilflos macht Abwertungstransaktionen im Alltag und die Chance der Wert-Schätzung Die mediative Haltung wahren: Wertungen im Konflikt ausbalancieren METHODEN DER MEDIATIVEN GESPRÄCHSFÜHRUNG Der Methodenkoffer: Ergänzende Gesprächstechniken im Überblick Kooperative Gesprächstechniken Ich-Botschaften Positiv Umformulieren Fragetechniken: Wer, wie, wann ... und was man sonst noch fragen kann Kreativtechniken: Wie man auf Ideen kommen kann Die Gedankenkette schmieden: Techniken der Assoziation Außergewöhnliche Lösungsfindung durch Methoden der Suchfeldauflockerung Wenn Bilder weiterhelfen: Techniken der Visualisierung und Imagination DIE SITUATIONSGERECHTE KOMBINATION FÜR DEN ALLTAG - EIN AUSBLICK IN DIE ANWENDUNG MEDIATIVER KOMMUNIKATION Wie sich die Übung in Mediativer Kommunikation bemerkbar machen kann Die Frage nach der Anwendbarkeit des Gesamtkonzeptes Mediativer Kommunikation Die subjektorientierte Anwendung von Mediativer Kommunikation Mediative Selbstklärung: Herausfiltern von Gefühlen, Bedürfnissen und Interessen bei sich selbst Anwendung der Mediativen Kommunikation bei intra-individuellen Konflikten Die objektorientierte Anwendung von Mediativer Kommunikation Die Anwendung der Mediativen Kommunikation zur Fokussierung von Konzepten Die Bedeutung der Allparteilichkeit in Bezug auf die Objekte

Portrait

Doris Klappenbach, Mediatorin und Ausbilderin (BM), studierte Religionspädagogik und Psychologie, promoviert in Interkultureller Erziehungswissenschaft. Sie lehrt und forscht mit Schwerpunkt Mediative Kommunikation (www.mediative-kommunikation.de), leitet an der Freien Universität Berlin die Ausbildung "Mediation in pädagogischen Handlungsfeldern".

Leseprobe

Richtlinien zur Durchführung einer Mediation Mediatorin ist bis heute geschützte Berufsbezeichnung. Bezüglich der zu formulierenden Richtlinien für das konkrete Verfahren der Mediation wird in der fachbezogenen Öffentlichkeit rege diskutiert. Um das nötige Maß an Qualitätssicherung zu gewährleisten, wirken in Deutschland die vier Bundesfachverbände Mediation. Sie arbeiten mit Standards und Anerkennungsverfahren, die sich auf Grundlage ihrer Interessen und ihrer anwendungsfeldbezogenen Ausrichtung stellenweise voneinander unterscheiden (1.0). Um hier einen allgemeinen Überblick zu geben, werden die im Zusammenhang dieses Buches als wesentlich erachteten Grundlagen zur Durchführung einer Mediation knapp zusammengefasst. Diese Liste ist als eine Ansammlung von Grundsätzen zu verstehen. Die Praxis vereitelt bisweilen die Realisierung sämtlicher Punkte. So ist bei den so genannten verordneten Mediationen nicht einmal der außerordentlich wichtige Grundsatz der Freiwilligkeit garantiert. In solch einer beispielsweise von der Geschäftsführung anberaumten Mediation ist zu klären, ob und wie eine Mediation unter diesen Umständen sinnvoll und erfolgreich sein kann. Dennoch ist es bei allen Besonderheiten, die die Praxis birgt, von großer Wichtigkeit, die benannten Prinzipien in jeder Mediation anzustreben. Grundsätze zur Durchführung einer Mediation Freiwilligkeit in Teilnahme und Weiterführung der Mediation Einbeziehung statt Ausschluss von möglichst allen vom Konflikt betroffenen Personen Allparteilichkeit bzw. Achtung unterschiedlicher Interessen: Unterschiedliche Interessen und Werte werden geachtet. Die ihnen zugrunde liegenden Bedürfnisse sollten transparent sein oder möglichst transparent gemacht werden. Der Mediierende hat die Interessen aller Konfliktparteien gleichwertig zu behandeln. Übernahme der jeweiligen Verantwortlichkeit: Die Verantwortung für sich selbst und die Gestaltung der Lösung bleibt in den Händen der Konfliktpartner. Sie wählen das Thema der Mediation
und sprechen für sich selbst. Wenn Teilnehmende einer Mediation Vertreter einer Gruppe sind, brauchen sie die Möglichkeit, sich mit der Gruppe, für die sie sprechen, zu beraten, um deren Interessen im Prozess der Mediation einbringen zu können. Prozessorientierung und Flexibilität: Die Mediatorin ist verantwortlich für den Vermittlungsprozess. Eventuelle Rückmeldungen und Anregungen durch die Mediandinnen sind in den Prozess zu integrieren und für den Verlauf der Mediation zu nutzen. Chancengleichheit: Alle Parteien sind in Bezug auf die Gestaltung des Mediationsprozesses gleichberechtigt. Dies bedeutet, dass sie auch das gleiche Recht auf Kenntnisstand und Zugang zu Informationen haben. Zielorientierung: Wenn die Konfliktpartnerinnen einen Konsens oder eine Kooperation zumindest hinsichtlich eines ihrer jeweiligen Ziele anstreben (z.B. im Falle einer Scheidung das Wohl der gemeinsamen Kinder), begünstigt dies in der Regel das Verfahren zur Lösungsfindung. Ein weiteres Element dabei ist die zeitliche Perspektive. Die Beteiligten sollten vorab reflektieren, bis wann sie den Konflikt gelöst haben wollen. Dabei und in den Mediationsprozess sind einzelne Zwischenschritte mit einzuplanen. Umsetzbarkeit der Vereinbarungen: Es ist wichtig, in der Mediation zu klären, ob und wie genau getroffene Vereinbarungen umgesetzt werden. Mögliche Probleme sind in den Prozess einzubeziehen. Zur Entwicklung der Mediativen Kommunikation Wie im vorhergehenden Kapitel deutlich wurde, wird Mediation vielseitig und übergreifend zur Konfliktlösung herangezogen. Mediation ist inzwischen ein Schlagwort zum Thema Konstruktiver Umgang mit Konflikten und Konfliktsituationen. Einige sprechen sogar von einem "Mediations-Boom" und beziehen sich dabei auf die erhöhte Nachfrage an Zusatzqualifizierungen und Ausbildungen in den letzten Jahren. Das Problem, was sich dabei herauskristallisiert, ist die Schwierigkeit, all die ausgebildeten Mediatorinnen und Mediatoren, die auf den Markt schwemmen, mit be
zahlten Fällen zu versorgen. Genauer betrachtet scheint die Bereitschaft, im Konfliktfall professionelle Mediatoren zu engagieren, wesentlich geringer als die, in eine Zusatzqualifizierung in mediativem Konfliktmanagement zu investieren. Dies zeigt das große Interesse daran, solch eine Methode zur Verfügung zu haben. Dass sie inzwischen längst nicht mehr auf den Konfliktfall begrenzt wird, bedingt unter anderem eine beständige Ausweitung des Anwendungsspektrums für Mediation. Diese Ausweitung sowie die Zunahme an berufsinternen Ausbildungen signalisiert das Interesse an der Einbindung von Mediation in bereits bestehende Arbeitskontexte. Einen weiteren Hinweis darauf gibt die unterschiedene Entwicklung der Mediation in den einzelnen Anwendungsbereichen. So finden sich trotz des gleichen Grundphasenmodells beispielsweise in der Schulmediation völlig andere Ansätze als in der Wirtschaft oder der Interkulturellen Mediation.

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