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Die Geschichte des verlorenen Kindes

Band 4 der Neapolitanischen Saga (Reife und Alter). Originaltitel: Storia della bambina perduta.…
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Elena ist schließlich doch nach Neapel zurückgekehrt, aus Liebe. Die beste Entscheidung ihres ganzen Lebens, glaubt sie, doch als sich ihr nach und nach die ganze Wahrheit über den geliebten Mann offenbart, fällt sie ins Bodenlose. Lila, die ihren Sc … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Die Geschichte des verlorenen Kindes
Autor/en: Elena Ferrante

ISBN: 3518425765
EAN: 9783518425763
Band 4 der Neapolitanischen Saga (Reife und Alter).
Originaltitel: Storia della bambina perduta.
'Neapolitanische Saga - L'amica geniale'.
Übersetzt von Karin Krieger
Suhrkamp Verlag AG

4. Februar 2018 - gebunden - 614 Seiten

Beschreibung

Elena ist schließlich doch nach Neapel zurückgekehrt, aus Liebe. Die beste Entscheidung ihres ganzen Lebens, glaubt sie, doch als sich ihr nach und nach die ganze Wahrheit über den geliebten Mann offenbart, fällt sie ins Bodenlose. Lila, die ihren Schicksalsort nie verlassen hat, ist eine erfolgreiche Unternehmerin geworden, aber dieser Erfolg kommt sie teuer zu stehen. Denn sie gerät zusehends in die grausame, chauvinistische Welt des verbrecherischen Neapels, eine Welt, die sie Zeit ihres Lebens verabscheut und bekämpft hat.
Bei allen Verwerfungen und Rivalitäten, die ihre lange gemeinsamen Geschichte prägen - Lila und Elena halten einander die Treue, und fast scheint das Glück eine späte Möglichkeit. Aber beide haben sie übersehen, dass ihre hartnäckigsten Verehrer im Lauf der Jahre zu erbitterten Feinden geworden sind.

Portrait

Elena Ferrante hat sich mit dem Erscheinen ihres Debütromans im Jahr 1992 für die Anonymität entschieden. Ihre vierbändige Neapolitanische Saga - bestehend aus Meine geniale Freundin, Die Geschichte eines neuen Namens, Die Geschichte der getrennten Wege und Die Geschichte des verlorenen Kindes - ist ein weltweiter Bestseller. Ab 2018 erscheinen im Suhrkamp Verlag auch Ferrantes jüngster Band Frantumaglia sowie ihre früheren Romane Lästige Liebe, Tage des Verlassenwerdens und Frau im Dunkeln in neuer Übersetzung.

Leseprobe

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Pressestimmen

"In diesen Romanen ist eine drastische Ehrlichkeit am Werk, die zugleich erschüttert und tröstet."
BBC

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Ich bin ein großer Fan von Elena Ferrantes Roman. Er ist vielschichtig, stimmungsvoll, psychologisch und stadtgeschichtlich interessant und vor allem ein wunderbares Lesevergnügen ...
Bewertungen unserer Kunden
Der lang erwartete Abschluss der Neapel-Saga
von Gisel - 30.04.2018
In den achtziger Jahren kehrt Elena nach Neapel zurück, und Elena und Lila erleben ihre Freundschaft wieder intensiver. In diesem vierten Band schließt sich der Bogen, den die Autorin auf den ersten Seiten des ersten Bandes begonnen hat, der Leser erfährt die restliche Geschichte der beiden Frauen, und nimmt die Frage nach dem Verschwinden der Freundin wieder auf. Auf interessante Weise schildert die Autorin die Freundschaft der beiden Frauen, eine Freundschaft, die von vielerlei (auch negativen) Emotionen begleitet ist. Dabei streift sie schonungslos viele Themen Italiens in den achtziger Jahren bis hin ins neue Jahrtausend, aber auch die Lebensthemen der beiden Frauen erhalten neue Höhepunkte, die den Alltag der beiden betreffen. Deutlich wird, wie Elenas und Lilas Leben miteinander verbunden waren, sowohl in Zeiten der Nähe wie auch des Abstands, wie beide Frauen erst im Miteinander zu derjenigen wurden, die sie im Leben geworden sind: dass Elena erst im Gegensatz zu Lila die Schriftstellerin wurde, während Lila zur heimlichen Macht im Rione Neapels werden konnte. Verblüfft habe ich festgestellt, wie gut es der Autorin gelingt, bereits bekannte Aspekte der Freundschaft zwischen den beiden Frauen herauszuarbeiten, aber auch neue hervorzubringen. Dies scheint mir ähnlich gut gelungen zu sein wie im ersten Band, es war mir eine besondere Freude, diesen Abschluss zu lesen. Etwas verwirrt hat mich der völlig offene Abschluss des Buches hinterlassen, denn zwar sind viele Fäden des Buches zum Abschluss gebracht worden, aber die wichtigste Frage, mit der die Autorin uns Leser in die Geschichte gelockt hat, wurde nicht aufgelöst. Zugegeben, damit hat sie mich mehr zum Nachdenken gebracht als mit einer vorgegebenen Erklärung. Dennoch bleibt ein Gefühl der Unzufriedenheit, denn dieses offene Ende war für mich nicht vorhersehbar. Erstaunlich ist es, wie sehr es der Autorin immer noch gelingt, ihre Anonymität zu wahren, scheint das doch in der heutigen Zeit der sozialen Netzwerke kaum machbar. Erstaunlich vor allem auch, weil Elena Ferrante kein Blatt vor den Mund nimmt, um Neapel zu schildern, es ist wahrlich kein touristisch geschöntes Bild, das der Leser hier von dieser Stadt erfährt. Angetan bin ich hingegen davon, wie die Autorin es völlig offen lässt, ob es sich hier um eine Autobiografie handelt oder ob sie die Geschehnisse erfunden hat auf dem Hintergrund der Gegebenheiten in Neapel. Dieses Verwirrspiel ist ihr bis zum Schluss hervorragend gelungen. Bis auf das offene Ende der Geschichte hat mich das Buch dermaßen überzeugt, dass ich nun mit leichten Abstrichen fünf von fünf Sternen vergebe.
Herausragend - auch der vierte und leider letzte Teil ganz stark
von S.I. - 16.04.2018
Vor der Lektüre dieses Buches waren ja so einige Fragen offen: wie entscheidet sich Elena/Lenu bezüglich der Männer und damit der Umgebung sozialen Schicht, in der ihre Töchter aufwachsen? Wir nähern Sie und Lila sich wiederan? Was bedeutet der Titel das verlorene Kind ? Und wie verschwindet Lila, siehe Prolog des ersten Bandes? Nachdem der dritte Teil ja sehr (mir persönlich zu) politisch war, geht es hier wieder vorderrangig um zwischenmenschliche Beziehungen. Zunächst zwischen Lenu und ihrem Partner, dann Lenu und ihrer Mutter und schließlich Lenu und Lila. Politik und Weltgeschehen (wie zB der technologische Fortschritt der Computer) werden aufgenommen, doch nicht so zentral. Fast alle Figuren, die die beiden Hauptpersonen seit so viele Seiten bzw Jahren begleiten, tauchen wieder auf - ohne dass es gekünstelt wirkt; Respekt bei dieser Masse an Menschen. (An alle neuen [*]FerranteFever-Leser: es lohnt sich, sich die Personen und ihre Beziehungen zueinander zu merken) In den über 600 Seiten fand ich so gut wie keine Längen; einige Zeitsprünge hätten für mich wegfallen und die Geschichte gern noch tiefergehende erzählt werden können. Mich hat wieder der Schreibstil sehr gefallen - mit der Zeit gehend (sowohl im Jahrhundert als auch bezüglich Lenus Alter), auch wenn ich mich mich mit keiner der beiden Hauptpersonen so sehr identifizieren könnte - als Mutter macht man in 2018 wohl einiges anders... dennoch absolut empfehlenswert für alle, die mal wieder ein außergewöhnlich geschriebenes Buch (bzw gleich vier davon) über noch speziellere Freundinnen lesen wollen und dabei auch noch etwas über Neapel und den gesellschaftlichen sowie politischen Wandel in Italien erfahren. Danke an die Autorin sowie die Übersetzerin für die Stunden des Lesevergnügens!
Würdiger Abschluss
von Schwarz - 15.03.2018
Rezension zu Ferrantes Die Geschichte des verlorenen Kindes Cover Das Cover passt perfekt zu den vorherigen Büchern. Inhalt und eigene Meinung Mit dem vierten Teil der neapolitanischen Saga schließt sich der Kreis. Nachdem sich Elena nun von Pietro getrennt und sich für ein Leben an der Seite Nino Sarratores entschieden hat, nimmt die Geschichte wieder Fahrt auf. Elena und Lila sind nun erwachsene, ja beinahe reife Frauen aber die großen Themen, die die beiden umtreiben, sind im Grunde die gleichen geblieben: ihr Verhältnis zueinander vor dem Hintergrund der Herausforderungen ihrer Zeit. Die Geschichte des verlorenen Kindes ist der krönende Abschluss einer herausragenden Tetralogie, die bleiben wird. Auch wenn das Erzähltempo mitunter rasend schnell wird und die Figuren immer älter werden, berührte mich keiner der bisher drei erschienenen Bände so sehr wie der vierte Band. Schade, dass es nun vorbei ist.
Was bleibt ist Freundschaft
von Callmeabookaholic - 11.03.2018
Ich habe schon viel von den begeisterten Rezensionen und Pressestimmen gelesen, die diese vierteilige Reihe von Elena Ferrante begleiten. Leider ist es mir bis dato nie gelungen, auch nur eine Seite dieser Geschichte zu lesen. Bis jetzt! Und ich muss gestehen, dass ich super neugierig auf die Geschichte war. Elena Ferrante schließt mit dem vierten Band Die Geschichte des verlorenen Kindes eine über viele Jahrzehnte andauernde Reise der zwei Freundinnen Lila und Elena ab und schlägt dabei gekonnt den Bogen zwischen dem ersten Band und dem letzten. Im Zentrum stehen die 70er Jahre bis in die Gegenwart - und dem Verschwinden Lilas. Aus der Perspektive Elena`s erleben wir, wie diese ihren Mann verlässt und mit ihrer großen Jugendliebe Nino zusammenkommt und dabei gegen jegliche Konventionen verstößt. Wir erleben ihre Unsicherheit als Schriftstellerin, bevor sie den Erfolg mit ihren Büchern hat, den sie sich wünscht. Gleichzeitig erfahren wir aber, dass sie Zeit ihres Lebens an ihrer schriftstellerischen Begabung zweifelt. Wir erleben Elena als Mutter heranwachsender Töchter. Und begleiten sie auf ihren Weg zurück nach Neapel und damit zu Lila, die es selbst nie geschafft hat, sich der Enge und dem mafiösen Beziehungsgeflechts des Rione zu entziehen. Trotz des Versuchs sich von Lila zu lösen, vielleicht auch im Versuch sich selbst eine eigene Identität zu geben, gelingt es Elena nie ganz sich von der Meinung und dem Einfluss von Lila zu lösen, die wiederum im Bezug auf Elena eine eigene Agenda zu haben scheint. Diese sehr bewegende und komplizierte Freundschaft überbrückt dabei Höhen und Tiefen. Ja, ich möchte sogar sagen, beide verbindet eine Art Hassliebe. Denn Lilas Zynismus und offene - teils verletztende - Ehrlichkeit stößt Elena ab, wie sie sie anzieht. Beide bilden auf ihre eigene Art eine wunderbare Symbiose. Vor dem Hintergrund italienischer Geschichte und der gesellschaftlich-sozialen Veränderungen, die Italien in den Jahrzehnten, die wir verfolgen, erlebt, ist Ferrante ein wirklich außergewöhnlicher Roman gelungen. Die Sprache ist teilweise sehr getragen mit viel indirekter Rede und durch den berichtenden Erzählstil Elenas vielleicht für den einen oder anderen Leser nicht einfach. Auch ich hatte am Anfang meine Probleme in den Lesefluss zu finden. Der gesamte Roman wirkt insgesamt etwas schwerfällig, nicht im negativen Sinne, sondern Ferrante benutzt diesen Stil, um die sich verändernden Lebensverhältnisse der beiden Frauen zu schildern. Beide sind reifer geworden, Familienmenschen, die Trennungen hinter sich haben, Schicksalsschläge erleben und ihren eigenen Weg finden müssen. Beide sind nüchterner und haben keinen verträumten Blick mehr auf das Leben. Das wird vor allem in vielen Aussagen von Lila sehr deutlich. Und überträgt sich nicht zuletzt auf die Sprache und Grundstimmung des Buches. Das gelingt meines Erachtens nicht jedem Autor. Ich für meinen Teil kann dieses Buch ohne Bedenken weiterempfehlen. Ferrante ist eine wirklich großartiges Stück der Gegenwartsliteratur gelungen. Eine große Geschichte von Freundschaft, Liebe und Hass in einer impulsiven Stadt wie Neapel - mit Suchtpotenzial, denn ich werde mit Sicherheit die anderen drei Bände noch lesen.
Der beste Band von allen
von CvE - 10.03.2018
Anderthalb Jahre lang habe ich die Geschichte von Elena und Lila und verfolgt und auf jedes einzelne Buch habe ich mich gefreut. Doch dieser letzte Teil hat mir von allen am besten gefallen. Auch wenn der letzte Band schon einige Monate her war, fiel es mir nicht schwer, wieder in die Geschichte reinzukommen. Die erste Hälfte des Buches fand ich jedoch teilweise noch etwas deprimierend, Ninos Unzuverlässigkeit, die verschiedenen Parteien, zwischen denen Elena hin- und hergerissen wird, Nino, ihre Kinder, ihre Schwiegereltern, ihr Ehemann und Lila. Es ist eine Zeit des Chaos und der Ungewissheit und die Protagonistin hat das Gefühl, es niemandem wirklich recht machen zu können und als Leser fühlt man völlig mit. Doch als Elena dann wieder in den Rione zurückzieht, da entwickelt das Buch für mich eine richtige Balance, einen Fluss, es fühlt sich irgendwie alles richtig und natürlich an. Die Freundschaft mit Lila blüht wieder auf und ich denke, das ist es, was mir dieses friedliche Gefühl vermittelt hat. Irgendetwas ist eben nicht in Balance, wenn Elena und Lila nicht in Balance sind. Und auch wenn schreckliche Dinge passieren (ich will ja nicht spoilern, aber der Titel des Buches verrät ja schon einiges), so ist das Lesegefühl doch ein glattes, zufriedenes. Es fällt mir richtig schwer, dieses Gefühl zu beschreiben. Auch das Ende des Buches, was dann auch den Bogen zum Beginn des ersten Teils und der Geschichte, die in der Gegenwart spielt, schließt, wirkt schlüssig. Zwar hätte man schon gerne noch mehr Informationen über Lilas Verbleib erhalten, doch man kennt sie ja mittlerweile gut genug, um das nicht wirklich zu erwarten. Insgesamt hat mir auch dieser vierte Teil Spaß gebracht, doch ein bisschen bin ich auch erleichtert, dass es nun geschafft ist. Dieses Werk ist eben so episch, so raumgreifend und so literarisch, dass es auch ein bisschen anstrengend ist, es zu lesen. Dennoch eine Geschichte, die mir noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Gelungener Abschluss
von ES - 09.03.2018
Wer die anderen drei Teile der Neapolitanischen Saga mit den Titeln Meine geniale Freundin , Die Geschichte eines neuen Namens und Die Geschichte der getrennten Wege noch nicht gelesen hat, sollte diese Rezension nicht lesen. Andernfalls wäre dies ein Spoiler!! Elena kehrt nach einigen Problemen und Streitereien mit ihrem Ehemann Pietro zurück nach Neapel, um mit Nino glücklich zu werden. Sie trifft nach langer Zeit wieder auf Lila, die sich sehr verändert hat und nun erfolgreiche Geschäftsfrau ist. Elena möchte sich nicht sofort wieder auf Lila einlassen, doch Lila weiß von Vorgängen innerhalb und außerhalb des Riones, die Elena sehr verunsichern und ihr wird wieder einmal bewusst, wie sehr sie sich verändert hat, seit sie zum Studieren weggezogen ist. Wie wird die Geschichte um die Freundschaft der beiden Frauen enden? Wird es ein glückliches Ende geben oder wird die Welt um Lila und Elena zusammen brechen? Endlich ist der finale Band der Reihe erschienen! Sehr lange habe ich auf das Finale rund um Elena und den Rione gewartet und habe so früh wie möglich begonnen, das Buch zu lesen. Leider muss ich sagen, dass ich wirklich nur sehr schwer in die Geschichte hinein gefunden habe. Es ist einfach schon zu lange her, dass ich den 3. Teil gelesen habe und es gibt viel zu viele Figuren, die mehr oder weniger eine Rolle spielen oder gespielt haben. Zwar gibt es zu jeder Ausgabe ein Lesezeichen, auf dem kurz nochmal Verhältnisse erläutert werden, aber der Abstand zwischen den Erscheinungsdaten war einfach zu groß. Der Schreibstil war exakt wie in den vorherigen Büchern und hat mir wieder gut gefallen. Kein anderer Autor kann Geschichten im Stil von Elena Ferrante erzählen und den Leser so sehr dabei packen. Auch wie die Geschichte letztendlich zu Ende ging hat mir gefallen - wobei ich natürlich nicht zu viel verraten möchte. Zum Schluss möchte ich anmerken, dass Elena im Laufe der Geschichte meiner Meinung nach sich sehr gewandelt hat, was man aber nur merkt, wenn man wirklich darüber nachdenkt. Sie ist zwar durch alle Bände hindurch ein sehr egoistischer Mensch aber man erkennt mit jedem Teil mehr, wie sie erwachsener und gebildeter wird.
Letzter Teil - leider mit Längen
von forti - 07.03.2018
Ich habe mich mit dem vierten und letzten Band der Neapolitanischen Saga von Elena Ferrante etwas schwer getan. Für mich hatte dieser letzte Abschnitt der Geschichte von Elena und Lila seine Längen. Obwohl (für mich) wohl die Luft in der Geschichte etwas raus war, ist der Abschluss der Saga aber natürlich ein Muss, wenn man die bisherigen Bände gelesen hat. Wer sie bisher nicht gelesen hat, sollte die Bücher der Reihe nach lesen, angefangen mit Meine geniale Freundin - die ausschließliche Lektüre des letzten Bandes macht in meinen Augen wenig Sinn. Ich möchte garnicht viel verraten über die Handlung - vor allem nicht darüber, was es mit dem titelgebenden verlorenen Kind auf sich hat. Die Handlung setzt an den dritten Band an und spielt in den 1980er und 1990er Jahren. Enthalten sind Dramatik, Lebenskrisen, Liebesgeschichten (inkl. -kummer), Freundschaft, familiäre Konflikte und einiges mehr - also wieder eine vielschichtige Geschichte mit umfangreichen Personal. Trotzdem schien die Geschichte für mich manchmal etwas auf der Stelle zu treten - wenn ich die zufriedenen oder sogar begeisterten Rezensionen anderer Leserinnen lese, bin ich da aber wohl alleine (was ok ist). Erzählt wird die Geschichte von der Autorin wie gewohnt ruhig und sehr angenehm zu lesen. Trotz meiner Kritik: es ist kein schlechtes Buch und mein Gesamteindruck ist ein positiver. Insgesamt kann ich die vierbändige Neapolitanische Saga besten Gewissens empfehlen.
Traurig das es zu Ende ist
von mistellor - 06.03.2018
Eine wunderbare Serie geht zu Ende. "Die Geschichte des verlorenen Kindes" ist der vierte Band und leider damit auch das Ende der Tetralogie aus Neapel. Dieser Band ist meines Erachtens der beste Band der Reihe. Spannend, bewegend, voller Emotionen und auch wieder politisch hochinteressant. Das Buch ist, wie auch seine 3 Vorgänger wieder wunderbar geschrieben. Elena Ferrante gelingt es bei ihren Lesern ein schillerndes Kopfkino hervorzurufen. Vor dem inneren Auge entsteht Rione, ein Stadtteil Neapels, mit all seinen spannenden Menschen. Der Leser erkennt sofort die Figuren an ihren Beschreibungen und an ihren Charakterzügen. Die Leser haben durch die Vorgängerbücher ein ganzes Leben nicht nur mit den beiden Hauptfiguren erleben dürfen. Sie verstehen die Hintergründe, die ungesagten Gefühle, die oft seltsamen Taten und die nicht erklärbaren Gesetzes von Rione. Wir lernen viel über den Untergang eines Stadtteils, über Gewalt, Drogen, Rache und den Tod. Aber vor allem erfahren wir sehr viel über Frauenfreundschaft. Nach diesem Buch bin ich überzeugt davon, dass Männer und Frauen sich extrem über das Leben einer Freundschaft unterscheiden. Ich denke, Frauen sind sich über ihre Gefühle bewusster, auch über die unterdrückten. Ich denke auch, dass Frauenfreundschaften sehr viel komplizierter sein können als Männerfreundschaften. In diesem Buch erleben wir eine lebenslange Freundschaft zweier Mädchen, später Frauen, die geprägt ist von Verständnis, Liebe, Zuneigung und tiefer Intensität, aber auch von Unverständnis, Neid, Ärger, Konkurrenz und Bosheit, was nicht nur mit der unterschiedlichen Lebensentwicklung zu erklären ist. Die unterschiedliche gegenseitige Wahrnehmung vergiftet langsam die Freundschaft, schafft eine tiefe Kluft, die immer seltener zu überwinden ist. Ein entscheidendes tragisches Schicksal einer der Frauen entfremdet die beiden Freundinnen immer mehr. Leider liegt die Ursache der zwiespältigen Gefühle und das oft extreme Verhalten beider Frauen im Schweigen über ihre wahren Gefühle, in ihrer Unehrlichkeit und in dem sehr unterschiedlichen Alltag beider Frauen. Wie viele Leserinnen in LovelyBooks habe auch ich einige sehr intensive Frauenfreundschaften, einige von ihnen bestehen schon viele Jahre. Natürlich habe ich schon während des Lesens überprüft, ob auch unter uns zwiespältige Gefühle existieren. Von meiner Seite konnte ich feststellen, dass ich das unglaubliche Glück habe in ehrlichen Freundschaften zu leben, in denen oft auch sehr deutliche Worte gesprochen werden, in denen viel nachgefragt wird, in denen wir ein ausgesprochen lebhaftes Interesse daran haben, dass wir uns wahrnehmen und fühlen können. Ich lebe und liebe in diesen Freundschaften. Meine Freundinnen nehmen mich wie ich bin, passen auf mich auf, sind ein fester und gern gesehener Bestandteil meiner Familie. Und bald wird es ein "Mädelsabend" geben, an dem wir über dieses Thema reden werden, und mit den lieben Freundinnen, die wegen Entfernung oder Zeit nicht teilnehmen können, werde ich telefonieren. Ohne meine Freundinnen wäre mein Leben unendlich ärmer. Für dieses Buch möchte ich mich bei Elena Ferrante bedanken und gebe ihm natürlich 5 von 5 Sternen.
Gleich wieder mittendrin
von Marosch - 05.03.2018
Band 4 fängt ohne große Einleitung dort an, wo Band 3 aufgehört hat. Lenu und Nino haben ein Verhältnis, aus dem sie auch keinen Hehl machen. Vor allem Lenu macht sich jedoch Gedanken, wie ihre Zukunft mit Nino aussehen wird, wie sie ihre Ehe beenden kann und wie sie trotzdem eine gute Mutter für Ihre Töchter bleiben kann. Hinzu kommt, dass sie Nino gegenüber, der schon immer gerne mit allen Frauen geflirtet hat und dies auch immer noch tut, Misstrauen und Eifersucht empfindet. Zu Lila hatte Lenu in den letzten drei Jahren den Kontakt vermieden, doch nach der Trennung von Pietro zieht Lenu zurück nach Neapel und die Freundschaft mit Lila wird wieder intensiver. Wie auch in den vergangenen Bänden wird die politische und gesellschaftliche Situation Italiens Ende des 20. Jahrhunderts geschickt in die Geschichte von Lenu und Lila eingebunden. Beide Frauen versuchen, aus alten Rollenmustern auszubrechen und ihren Platz in der Gesellschaft zu finden. Schon nach wenigen Sätzen ist man wieder mittendrin im Leben von Lenu und Lila und fragt sich gespannt, welchen Weg die beiden Frauen einschlagen, ob sich ihre Träume und Hoffnungen erfüllen und welche Entwicklung ihre langjährige Freundschaft nimmt. Ich habe mir für den letzten Band der Tetralogie extra viel Zeit genommen, im Bewusstsein, dass dies das Ende der Geschichte von Lenu und Lila ist. Am liebsten hätte ich das Buch in einem Rutsch gelesen, aber so konnte ich den Lesegenuss noch etwas verlängern.
von Anonym - 05.03.2018
Da ist er nun: Der vierte, langersehnte Teil der Neapolitanischen Saga rund um Elena, Lila und der dritten Hauptfigur, dem Rione, der Stadteil Neapels in dem Elena und Lila leben. Was hat mich an dieser Reihe so fasziniert? Sprachlich sind die Bücher keine Herausforderung. Zu oft bin ich über holprige Stellen gestolpert, die zu kindlich, naiv und klischeehaft anmuteten, dafür dass Ferrante durch Elena, die eine erfolgreiche Autorin ist, die Geschichte niederschreiben lässt. Diese werden aber aufgewogen durch wirklich schöne, poetische Passagen, die wieder versöhnen. Von den Hauptfiguren Elena und Lila war ich genervt, fasziniert, ich habe sie geliebt, gehasst, mit ihnen gelitten, Grund zur Freude gab es selten, habe mich gefühlt wie eine Dritte im Bunde, die so manches Mal in das Geschehen hätte eingreifen und gute Ratschläge geben wollen. Italien, Neapel, der Rione. Von Band zu Band werden die sozialen und politischen Themen konkreter. Konnte die kindliche Elena nur aus der Kinderperspektive vom Leben im Rione erzählen, von der (unterschwelligen) Bedrohung durch mafiöse Strukturen, so sieht, beschreibt und erlebt sie diese als Erwachsene ganz anders. Sie ist mittendrin, muss sich positionieren und auch ihr Leben als alleinerziehende, berufstätige Mutter noch in den Griff bekommen. Dieser vierte Band (für mich der beste) ist ein würdiger Abschluss der Reihe. Und er ist, was bei Reihen ja nicht oft der Fall ist, auch wirklich ein Abschluss, es bleiben keine offenen Fragen, die Geschichte um Elena und Lila ist zu Ende. Bleibt nur im Guten an sie zurückzudenken.
Am Ende des Weges
von jenvo82 - 05.03.2018
"Längst wusste ich, dass jeder sich seine Erinnerungen zurechtlegt, wie es ihm passt, noch immer ertappe ich mich dabei, dass auch ich es tue. Aber es verstörte mich, dass man dahin kommen kann, den Fakten eine Ordnung zu geben, die sich gegen die eigentlichen Interessen richtet." Inhalt Elena beschließt, nach Neapel zurückzukehren, denn als erfolgreiche Autorin sucht sie nun wieder die Nähe zur Heimat und hofft, den üblen Machenschaften endgültig die Stirn bieten zu können und sich als gebildete, weltgewandte Frau von den Streitigkeiten vor Ort distanzieren zu können. Mit ihren zwei Töchtern zieht sie in das gleiche Haus, in dem ihre Jugendfreundin Lila lebt und fortan verbindet sie wieder eine bereits verloren geglaubte Freundschaft, die sich durch die gemeinsame Erfahrung einer zeitgleichen Schwangerschaft noch verstärkt. Elena erwartet von ihrer großen Liebe ein drittes Kind, von dem Mann, mit den schönen Händen, dem bereits so viele Frauen verfallen sind. Doch kaum ist die gemeinsame Tochter Imma geboren, muss sie feststellen, dass Nino sich niemals auf sie festlegen wird, weder in nächster noch in ferner Zukunft. Seine Liebe ist universell, lässt sich nicht auf eine Frau beschränken und zeigt Elena, dass sie eigene Wege gehen muss, wenn sie wieder glücklich werden will. Lila hilft ihr dabei und hält ihr den Rücken frei, bis eines Tages ein Unglück geschieht, dem sich keine der Frauen entziehen kann und welches ihre Freundschaft erneut auf eine harte Probe stellt. Meinung Ich habe ihn sehnlichst erwartet, den vierten Band der Neapolitanischen Saga, der mich ein letztes Mal zu den beiden Freundinnen führen sollte, die auf ihrem bisherigen Lebensweg eine Art Hass-Liebe verband, die zwischen aufrichtiger Bewunderung und nagender Eifersucht schwankte. Nachdem ich insbesondere vom zweiten und dritten Band hellauf begeistert war, freute ich mich nun zu erfahren, wie sich das Leben der beiden im späteren Erwachsenenalter entwickelt und ob es ihnen gelingt, endlich eine tiefere, neidlose, bedingungslose Freundschaft aufzubauen, nach der sie sich zwar gesehnt haben, die ihnen aber bisher nicht möglich war. Der vorliegende Abschlussband fällt, wie ich finde aber wieder etwas von seiner umfassenden Beleuchtung der Befindlichkeiten ab und konnte mich ebenso wie der Auftakt der Tetralogie nicht ganz überzeugten, obwohl ich das Gesamtwerk durchaus als lesenswert und interessant einstufe - insbesondere was die Entwicklung einer lebenslangen Frauenfreundschaft anbelangt. Mit Elena und Lila führt uns die Autorin zwei gegensätzliche Individuen vor, die einander wie Magnete anziehen und sich zeitlebens immer wieder abstoßen, die einander die Welt bedeuten, nur um kurz darauf ein mühseliges Kopfschütteln hervorzurufen. Es ist der zwischenmenschliche Faktor begleitet durch die diversen Schicksalsschläge und persönlichen Verfehlungen zweier starker Frauen, die trotz ihrer differenzierten Sicht auf die Dinge eine gemeinsame, unwiderrufliche Vergangenheit haben und die Kontakt pflegen, weil sie ahnen, dass der Verlust der einen bei der anderen eine nicht zu füllende Lücke hinterlassen würde. Die Besonderheit des vorliegenden Buches, oder besser der Geschichte in ihrer Gesamtheit ist die einseitig gewählte Erzählperspektive, die den Leser zwar immer wieder zeigt, welche Gedanken Elena als Ich-Erzählerin durch den Kopf gehen, die dennoch ihre Freundin Lila ins Zentrum des Geschehens stellt. So bekommt der Leser einen Eindruck von dieser Frau, die zwischen herzlicher Zuneigung, absoluter Aufrichtigkeit und bitteren Vorwürfen schwankt. Die trotz ihrer unprätentiösen Herkunft viel Ansehen erlangt hat und sich in der Armut ihrer Heimat einen festen Platz erarbeitet hat. Elena hingegen wirkt auf mich trotz ihrer Bildung und eines einigermaßen geradlinigen Lebensweges immer etwas Abseits, nie zollt sie ihrer eigenen Person den gebührenden Respekt und immer scheint sie die Antwort der Freundin zu brauchen, bevor sie bereit ist eigene Entscheidungen zu treffen. Besonders auffallend tritt dieses Unvermögen im vorliegenden Band auf. Gemeinsam mit Elena geht der Leser durch die Höhen und Tiefen ihres Privatlebens und vieles wirkt nicht nur übertrieben, sondern wird direkt als Drama inszeniert. Dieses emotionale Auf und Ab, hat mich hier etwas gestört, weil ich mir erhofft hatte, das mit zunehmenden Alter auch ein innerlicher Reifeprozess eintritt. Doch so sehe ich auch am Ende der Saga nach wie vor zwei individuelle Charaktere, die sich ihrem Leben unterschiedlich genähert haben und dennoch irgendwie auf der Stelle treten. Fazit Ich vergebe gute 4 Lesesterne für den vorliegenden 4. Band der Neapolitanischen Saga, die ich in der Gesamtheit noch etwas besser bewerte als im Einzelnen. Es ist eine andauernde, für mich durchaus italienische Erzählung über die Wertigkeit einer lebenslangen Freundschaft mit all ihren Fallstricken. Der Autorin ist mit dem Gesamtwerk ein interessanter Wurf gelungen, den man sicher auch noch einmal lesen kann, weil er so intensiv und ausführlich über die allseits bekannten Belange eines Menschenlebens spricht. Zwei Frauen, die sich fanden, umeinander Halt zu geben, die sich um den gleichen Mann stritten, die Fehler und Zugeständnisse machen mussten und denen die andere immer wie ein Spiegel vorkam, ein Vorbild, welches nicht erreichbar aber immer im Herzen blieb - die andere Seite der Medaille, die nur so lange so schön glänzt, wie sie gemeinsam brillieren konnten. Ich empfehle die Lektüre in erster Linie Frauen, die auch eine so herausfordernde Beziehung kennen und um ihren unschätzbaren Wert wissen.
Spannender Abschluss
von Beate Stüber - 05.03.2018
Ich habe die Geschichte um die beiden ungleichen Freundinnen Elena und Lila und um ihr Viertel Rione in Neapel vom ersten bis zum vierten Band genossen. Der Band vier "Die Geschichte des verlorenen Kindes" ist ein wirklich großartiger Abschluss der Saga, die mich Anfang dieses Jahres vom ersten bis zum letzten Band begleitet hat. Das ist übrigens etwas, das ich nicht uneingeschränkt empfehlen kann - alle vier Bände in einem Rutsch zu lesen, denn dann ist es stellenweise ein bisschen viel Neapolitanische Lebensart gezuckert mit Italienischer Telenovela, weswegen ich mit meiner Rezension dieses Band etwas Zeit verstreichen ließ. Der letzte Band der Saga spielt wieder großteils in Neapel, im alten Viertel Rione, in das Elena als erfolgreiche Schriftstellerin und Frauenrechtlerin zurückkommt und in dem auch Lila wieder wohnt. Die beiden Freundinnen wohnen direkt übereinander und teilen ihr Leben mit Kindern, sind sich wieder nahe und Elena findet in ihrer Heimatstadt zu sich selbst, findet durch Lila Inspiration und lebt in relativer Ruhe. Bis das verlorene Kind wieder alles verändert für beide Frauen und ihre Familien. Elena Ferrante nimmt in diesem letzten Band Fäden aus den vorangegangenen Büchern auf, verknüpft sie geschickt. Man erfährt von allen Begleitern aus der Kindheit und Jugend, wie es ihnen im Rione und außerhalb erging, und das mit Spannung erzählt und in gewohnter Manier völlig ohne Zuckerguss. Die Geschichte ist verknüpft mit gesellschaftlich-politisch wichtigen Ereignissen, die Italien in dieser Zeit bewegten. Mafiöse Strukturen, Terrorismus und politische Machtkampf mit unmittelbarer Beteiligung der Figuren spielen ebenso wie das Erdbeben 1980 in der Irpinia eine wichtige Rolle für die Geschichte. Im Vordergrund steht, wie bereits in allen drei Vorgängerbänden, die Freundschaft der beiden Frauen Elena und Lila, die geprägt ist vom Schwanken zwischen Liebe und Hass, Manipulation und der Hoffnung Elenas nach Ruhe und Frieden. Ohne Erfüllung bleiben oft nach wie vor die Erwartungen auf der Strecke. Nie öffnen sich die beiden Freundinnen bedingungslos, immer schwingt ein Geheimnis in der vermeintlichen Vertrautheit mit und am Ende steht häufig Frustration und Enttäuschung. Wie schon der erste Band ist auch der Abschluss der Saga eine Hommage an Neapel, besonders an sein altes Viertel mit Blick auf den Vesuv. Das Buch lockt, dorthin zu reisen und sich die Stadt mit eigenen Augen anzusehen, und auch wenn eine neue Stufe der Gewalt und des Verbrechens gegenüber Band eins deutlich zu spüren ist, sprüht Elenas und Lilas Liebe zu ihrer Heimatstadt aus dem Text. Mir hat dieser letzte Band sehr gut gefallen, und auch wenn ich zugegebenermaßen beim Zuklappen des Buches zunächst froh war, dass mein Lesemarathon des gesamten monumentales Werkes zum Ende gekommen war, ist es mit etwas Abstand betrachtet eine wirklich fesselnde und großartige Geschichte zweier Frauen und ihrer Entwicklung, die im Band vier perfekt zum Abschluss gebracht wird und die insgesamt sehr lesenswert ist.
Das Ende der Geschichte
von bblubber - 02.03.2018
Mit "Die Geschichte des verlorenen Kindes" schließt Elena Ferrante ihre Geschichte über die wechselvolle Freundschaft von Elena und Lila. Es ist ein Portrait von zwei Frauen aber auch ein Kaleidoskop der damaligen Gesellschaft, eine Collage von Italien und speziell von Neapel. Nicht nur persönliche menschliche Dramen und Entwicklungen wurden geschildert sondern auch und oft die politische und gesellschaftliche Landschaft. Die Entwicklungen und Veränderungen über mehrere Jahrzehnte. Elena Ferrante erzählt sehr ausführlich und detailverliebt. Sie kehrt immer wieder zu vorher getroffenen Aussagen zurück, beleuchtet erneut, lässt Geschehnisse reflektieren und erneut betrachten. Mein Eindruck nach vier Büchern ist der, dass man da schon einiges hätte straffen und kürzen können. Die Spannung bezieht das Buch jedenfalls nicht aus dem eher langatmigen Erzählstil. Es geht vor allem um die Entwicklung der zwei Mädchen zu Frauen und in den nachfolgenden Bänden um die Charakterbildung, die durch verschiedene Ereignisse aber auch durch das Alter, die Familienkonflikte und die Umwälzungen der Gesellschaft befeuert werden. Die Freundschaft der beiden verändert sich ebenfalls sehr stark und meiner Meinung nach ist es in weiten Phasen keine wirkliche Freundschaft mehr sondern eine Art Haßliebe. Der vierte Band findet einen einigermaßen versöhnlichen Schluss. Sicher ist aber diese Reihe nicht für jedermann geeignet. Ein bisschen Geduld muss man schon aufbringen.
Würdiger Abschluss
von Isaopera - 27.02.2018
Das Ende einer Saga - obwohl Elena Ferrante diesen Begriff selbst nicht für ihre Romanreihe verwenden möchte, finde ich ihn durchaus angemessen. Die Verstrickung so vieler Haupt- und Nebencharaktere über vier dicke Bände ist ein kleines Meisterwerk! So war der vierte Band Die Geschichte des verlorenen Kindes sicherlich der Brutalste der vier Romane, aber auch ein würdiger Abschluss. Wie immer habe ich kleine Kritikpunkte, denn gerade gegen Ende wechselten sich Spannung und teilweise doch recht ausführliche und etwas deplatziert erscheinende Schilderungen der neapolitanischen Geschichte ab. Elena Ferrantes Stil ist sehr detailliert und dadurch durchaus teilweise etwas anstrengend, die spannende Erzählung hält mich aber stets bei der Stange. Ich finde es sehr schade, dass wir uns jetzt von Elena und Lina verabschieden müssen. In der Mitte des Buches gibt es einen Zeitsprung, bei dem ich erst Angst hatte, dass uns Vieles verloren geht - letztendlich wird aber doch alles ausreichend aufgearbeitet. Für mich ein würdiger Abschluss der Reihe - ich bin gespannt, wann mich das nächste Mal eine mehrbändige Geschichte so fesseln kann!
Würdiger Abschluss der neapolitanischen Saga
von Anonym - 27.02.2018
Mit ihrer neapolitanischen Saga hat Elena Ferrante etwas erschaffen, was einzigartig ist. Nun hat diese Saga ihr Ende gefunden. Die Geschichte des verlorenen Kindes ist der Höhepunkt und der Abschluss der Geschichte zweier Freundinnen. Über den Inhalt möchte ich gar nicht allzu viele Worte verlieren, schließlich gehört das direkte Miterleben der Ereignisse mit Elena und Lila wesentlich zum Lesevergnügen. Mittlerweile befinden wir uns aber in einer Zeit, in der Lila und Elena erwachsene Frauen sind. "Die Geschichte des verlorenen Kindes" setzt Mitte der 70er Jahre ein, Elena und Lila gehen getrennte Wege. Jeder, der die ersten drei Bände kennt, wird mit Sicherheit das Verlangen verspüren, auch diesen letzten Band zu lesen. Allen denjenigen, die nicht vom Ferrante Fieber ergriffen wurden, ist der Reiz der Geschichte um Lila und Elena vermutlich nur schwer nahezubringen. Aber nicht, weil ihre Geschichte so fernab der Realität oder gar langweilig wäre - ganz im Gegenteil. Ihr Leben, ihre Emotionen, ihre Erfahrungen, ihre Freundschaft... all das ist so real, detailliert und authentisch beschrieben, dass die Geschichte mich als Leserin einfach vollkommen einnehmen konnte. Aber nicht nur in der Darstellung zwischenmenschlicher Beziehungen und komplexer Biografien zeigt Ferrante auch in diesem vierten Teil wieder was sie kann, sondern auch in ihrer Erzählung von den politischen Verstrickungen der Figuren in Neapel. Mich konnte die neapolitanische Saga von Elena Ferrante vollends überzeugen, auch wenn sie ob ihrer Erzählweise manchmal vielleicht langatmigere Passagen aufwies. Dieser vierte Band bildet da hin und wieder keine Ausnahme, reiht sich perfekt in die Reihe ein, bildet meines Erachtens aber auch einen würdigen Abschluss. Und ich glaube, von allen Ausgaben, die weltweit erschienen sind, gehören die Cover vom Suhrkamp Verlag zu den schönsten.
FERRANTE-MAGIE
von Anonym - 25.02.2018
Elena Ferrante erzählt von zwei Freundinnen, Elena und Lila, die einen ganz unterschiedlichen Lebensweg gehen, der sie jedoch immer wieder zusammenbringt. Eine Geschichte, gewoben, wie sie das Leben selbst schreiben könnte, mit Höhen, Tiefen, voll menschlicher Gefühle, eingebettet in eine Zeit der Konventionen und politischer Veränderungen. Elena Ferrante schreibt fesselnd: offen, schonungslos, menschlich. Liebe und Freundschaft auf dem Boden der Tatsachen: nicht immer romantisch und verträumt, auch Abstand, Loslösung und Schmerz bestimmen das Leben. Es ist spannend zu lesen, wie die beiden sich völlig unterschiedlich entwickeln und ihren Weg suchen. Geht es der einen gut, scheint es der anderen eher schlecht zu gehen - was mich im dritten Band nicht so ganz überzeugt hat, macht Band 4 wieder wett. Diese Mischung aus Schicksal, das man nicht wirklich beeinflussen kann und dem, was man daraus macht, ist irgendwie magisch. Auch die Gefühlswelten sind so real geschildert, von Glück und Trauer, schlechtem Gewissen, Abhängigkeit - eine Welle, die durch die ganze Geschichte wogt und mich als Leser dazu bringt, mitzufühlen, aber manchmal auch kritisch zu betrachten, ob das Verhalten der beiden natürlich irgendwie "typisch Frau" ist? Der Wunsch, perfekt zu funktionieren, erfolgreich zu sein, die große Liebe zu finden und zu leben, und nebenbei die beste Mutter der Welt zu sein? Sind da Versagen und Aufgeben nicht sowieso vorprogrammiert? Für mich eine große Geschichte, wie das Leben sie schreiben könnte, sehr real und fesselnd erzählt!
Ein ergreifender Abschluss der neapolitanischen Saga
von Marilou - 21.02.2018
Elena Ferrante hat mit dem vierten Teil und auch dem Abschluss ihrer neapolitanischen Saga "Die Geschichte des verlorenen Kindes" ein wundervolles Werk vollendet. Zum Inhalt: Elena ist schließlich doch nach Neapel zurückgekehrt, aus Liebe. Die beste Entscheidung ihres ganzen Lebens, glaubt sie, doch als sich ihr nach und nach die ganze Wahrheit über den geliebten Mann offenbart, fällt sie ins Bodenlose. Lila, die ihren Schicksalsort nie verlassen hat, ist eine erfolgreiche Unternehmerin geworden, aber dieser Erfolg kommt sie teuer zu stehen. Denn sie gerät zusehends in die grausame, chauvinistische Welt des verbrecherischen Neapels, eine Welt, die sie Zeit ihres Lebens verabscheut und bekämpft hat. Bei allen Verwerfungen und Rivalitäten, die ihre lange gemeinsame Geschichte prägen - Lila und Elena halten einander die Treue, und fast scheint das Glück eine späte Möglichkeit. Aber beide haben sie übersehen, dass ihre hartnäckigsten Verehrer im Lauf der Jahre zu erbitterten Feinden geworden sind. Auch wenn man die drei vorherigen Teile nicht gelesen hat kann man sich aus meiner Sicht in die Vorgeschichte hinein denken und dieses Buch voll und ganz genießen und in sich aufsaugen. Man fühlt mit Elena und auch mit Lila und ist zwischendurch immer wieder mal hin- und hergerissen. Super finde ich das Eingangs in diesem Buch die handelnden Personen / Familien aufgeführt und beschrieben sind - so bekommt man einen Überblick über die Akteure in der Handlung dieser Geschichte. Die Autorin hat eine lebendige Sprache welche mich sehr schnell in ihren Bann gezogen hat. Das Buch ist edel gestaltet, ich hatte beim Lesen das Gefühl etwas Wertvolles in den Händen zu haben. Das Cover ist super gelungen, zwei Frauen, welche in eine Richtung schauen. Ein tolles Buch, welches die meisten Leser sicherlich nicht nur einmal lesen werden!
Finale
von Buecherdanny - 21.02.2018
Elena denkt, mit der Rückkehr nach Neapel hat sie die beste Entscheidung ihres Lebens getroffen. Doch als sie die Wahrheit über ihre große Liebe Nino erfährt, bricht für sie die Welt zusammen. Im Gegensatz zu Elena hat ihre Freundin Lila Neapel nie verlassen und ist eine erfolgreiche Unternehmerin geworden. Doch der Erfolg bringt ihr kein Glück, denn sie gerät in die dunkle, verbrecherische Seite Neapels. Nachdem sich Elena und Lila eine Zeit aus den Augen verloren hatten finden sie nun wieder zusammen und unterstützen einander. Doch auch im Alter ist es für die beiden schwierig, das Leben der anderen zu verstehen und zu akzeptieren. Der vierte und letzte Teil der neapolitanischen Saga beginnt in der zweiten Hälfte der siebziger Jahre. Die Ereignisse überschlagen sich und das Buch hat mich am Anfang fesseln können. Schnell wird man in die Zeit mit ihren politischen Schwierigkeiten und Elenas Familiengeschichte versetzt. Elena, die nach Neapel zurückgekehrt ist, möchte sich eigentlich zunächst von Lila fernhalten, was ihr aber nicht gelingt und das Leben der beiden ist schnell wieder so eng verbunden wie am Anfang der Geschichte. Leider baut sich die Spannung im Buch recht schnell ab. Es ist ein immer gleicher Wechsel vom Hoch und Tief in Elenas Karriere und der Freundschaft zwischen ihr und Lila. Auch die Beziehung von Elena zu ihren Töchtern wird von Wiederholungen geprägt: Elena hat ein schlechtes Gewissen, weil sie sich zu wenig um ihre Töchter kümmert, doch sie ändert nichts daran und reist weiterhin durch die Gegend um ihre Bücher vorzustellen. Ich habe das Buch wesentlich langatmiger als die Vorgänger empfunden. Außerdem ist es in meinen Augen zu überladen mit den vielen Todes- und Unglücksfällen. Im Ganzen gesehen, war die Neapolitanische Saga jedoch ein großes Lesevergnügen, obwohl Teil 4 nicht das erwartet perfekte Finale für mich war.
Wo ist Lila
von Inge H. - 16.02.2018
Die Geschichte des verlorenen Kindes ist der vierte Teil und das Finale der neapolitanischen Saga von Elena Ferrante. Der Stil ist weiter angenehm. Die Personen werden gut und typisch neapolitanisch dargestellt. Die beiden Protagonisten Elena und Lila haben sich weiter entwickelt. Elena ist mit ihren Töchtern wieder nach Neapel. Irgendwie ist sie nicht gerade vom Glück verfolgt, ihre Männerwahl ist nicht so gut. Außerdem trifft sie oft nicht die klügsten Entscheidungen. Lila ist zwar die Praktische aber auch nicht viel besser. Eigentlich sind sie beide schwierige Charaktere. In dem Roman kommen verschiedene Gesellschaftsschichten Italiens ins Spiel typisch italienisch. Sie leben in einem düsteren Teil Neapels, da müssen sie sehen, wie sie überleben. Ich habe alle vier Teile gelesen. Mir gefiel der zweite Teil an Besten und dann wollte ich ja wissen, wo Lila, die von ihrem Sohn vermisst wurde, hin ist. Dieser Teil ist wieder prima. Eine perfekte Geschichte über die Höhen und Tiefen einer Freundschaft. Allerdings erleben wir Lila, nur wie Elena sie sieht. Die Romane kann man gut lesen, aber sie haben auch kleine Längen, die aber nicht groß stören. Ich kann bis heute nicht verstehen, warum so ein Geheimnis um die Schriftstellerin gemacht werden musste. Ein lesenswerter und spannender Roman
Ferrante überzeugt!
von MrsAmy - 13.02.2018
Es ist der letzte Band der vierteiligen Neapolitanischen Sage: Lila und Elena sind erwachsen geworden und stehen mit beiden Beinen fest im Leben. Manch turbulente Jahre liegen hinter, aber auch vor ihnen. Elena hat sich schließlich für Nino entschieden und lässt ihren Mann Pietro, aber auch zeitweise ihre Töchter hinter sich. Doch nach und nach kommt die Wahrheit über den von ihr innig geliebten ans Licht und schließlich zieht Elena wieder nach Neapel und damit in den Einflussbereich von Lila. Lila dagegen scheint unbeirrt ihre eigenen Ziele zu verfolgen. Sie hat eine kleine IT-Firma gegründet, bietet den Solaras die Stirn und entfaltet ihre besondere Anziehungskraft. Doch im Rione wirken Kräfte, die alles, was stabil zu sein scheint, bis ins Mark erschüttern können. Nachdem mich der dritte Band der Sage ein wenig enttäuscht zurückgelassen hatte, beweist Ferrante mit dem letzten Teil der Neapolitanischen Sage ihr ganzes Können. Die Charaktere erfahren eine große Entwicklung, vor allem Elena wird mündiger. Schien sie bisher stark von Lila abhängig, findet sie nunmehr ihren eigenen Weg. Für mich ist Elena eine selbstbewusste Frau, die - natürlich - auch ihre Fehler hat. Sie lässt sich von Nino blenden, bildet sich tatsächlich ein, sie könnte diejenige sein, die er wirklich und ausschließlich liebt. Doch Nino kann ohne Frauen nicht sein und so lässt sich Elena darauf ein, dass Nino ihr eine Wohnung in Neapel verschafft, immer mal wieder bei ihnen ist, ansonsten aber natürlich bei seiner Frau und seinen Kindern bleibt. Elena schien mir in dieser Hinsicht ein wenig naiv bzw. wirklich blind vor Liebe zu sein. Bereits in den vorherigen Bänden wird deutlich, dass Nino schon sehr viele verschiedene Frauen gehabt hat und sich - wenn bei diesen Beziehungen ein Kind entsteht - nicht wirklich darum kümmert. Warum sollte es ausgerechnet bei Elena anders sein? Lila versucht die Freundin zu warnen. Doch war sie früher zumeist immer verletzend und demütigend, ist sie nun vorsichtiger. Sie scheint zu spüren, dass sie auf Elena nun einen weitaus geringeren Einfluss hat. Im Laufe der Zeit avanciert Elena zur erfolgreichen Schriftstellerin, die auf Männer nicht mehr angewiesen ist. Sie kehrt zurück zu ihren Wurzeln - zieht wieder in den Rione. Hier jedoch wirkt sie mit ihren Töchtern eher wie ein Fremdkörper. Sie gehört der italienischen Bildungselite an, ist eine kleine Berühmtheit geworden und lebt - freiwillig - in Verhältnissen, die eigentlich weit unter ihrem Niveau liegen. Es wird immer wieder deutlich, dass sie gerne zurück in die Welt ihrer Kindheit möchte. Sie braucht Lila nun nicht mehr, um zurecht zu kommen, aber ohne sie, ohne ihren Rat scheint sie am Ende doch nicht leben zu können. Für mich ist die Freundschaft zwischen den beiden Frauen noch immer ein Rätsel, oftmals geht vieles zu Elenas Lasten. Die beiden Frauen werden in ihren 30ern wieder schwanger, bekommen Mädchen. Für einige Jahre befinden sich Lila und Elena im Gleichgewicht. Beide sind erfolgreich, beide stehen im Leben und können sich - wenn es Hilfe bedarf - immer auf ihre Freundin verlassen. Doch dann verschwindet Lilas Tochter und Lila wird den Rest ihres Lebens an diesem schmerzlichen Verlust zu tragen haben. Sie stößt mehr denn je, die Menschen von sich weg, erweist sich ganz und gar als ungesellschaftlich. Ihr Charakter ist sicherlich einzigartig, immer begrenzt sie sich und ihre Genialität, sperrt sich ein in den engen Grenzen des Rione. So viel hätte aus ihr werden können. Am Ende ist sie meiner Meinung nach frei und doch gescheitert mit ihrem Leben. Elenas Leben dagegen war und ist erfüllt, durchdrungen von Höhen und Tiefen. Den späten Jahren wird nur wenig Platz im Buch eingeräumt, es scheint, als hätte das Leben mit Mitte 50 keine Bedeutsamkeiten mehr vorzuweisen. Ich finde es schade, dass Ferrante ihr indirekt dem Leser bedeutet, bis hierin musst du dein Leben gelebt haben, danach kommt nur noch das Alter. Ein Fehler, denn wie viele finden erst im Alter zu sich selbst. Der Roman ist auch immer wieder von Politischem durchdrungen. Politik, Gewalt und Korruption spielen im Italien der 80er Jahre eine große Rolle und so wird auch das Leben der Protagonisten immer wieder von den verschiedensten Großereignissen bestimmt. Alte Schemata lösen sich auf, was stabil schien wankt und hervor kommt eine neue Ordnung, die am Ende doch nur wieder die alte. "Die Geschichte des verlorenen Kindes" ist ein großartiger Roman, den man unbedingt lesen sollte!
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