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Der Trick

Roman. Originaltitel: The Trick.
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Einst war er der "Große Zabbatini", der 1939 in Berlin als Bühnenzauberer Erfolge feierte, heute ist er ein mürrischer alter Mann in Los Angeles, der den Glauben an die Magie des Lebens verloren hat. Bis ihn ein kleiner Junge aufsucht, der mit Zauber … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Der Trick
Autor/en: Emanuel Bergmann

ISBN: 3257069553
EAN: 9783257069556
Roman.
Originaltitel: The Trick.
Diogenes Verlag AG

24. Februar 2016 - gebunden - 395 Seiten

Beschreibung

Einst war er der "Große Zabbatini", der 1939 in Berlin als Bühnenzauberer Erfolge feierte, heute ist er ein mürrischer alter Mann in Los Angeles, der den Glauben an die Magie des Lebens verloren hat. Bis ihn ein kleiner Junge aufsucht, der mit Zauberei die Scheidung seiner Eltern verhindern will. Ein bewegender und aberwitziger Roman über verlorene und wiedergewonnene Illusionen.
Bewertungen unserer Kunden
Große Erzählkunst
von Buchfreund - 27.01.2017
Bergmann begeistert durch seine elegante, intelligente Sprache., die auch über einige Längen hinwegtröstet.
Genial
von Sylvia Mangl - 24.06.2016
Laibl Goldenhirsch muß in den Krieg ziehen und als er zurückkommt, ist seine Frau Rifka schwanger. Notgedrungen glaubt er an ein Wunder und so wird er schließlich Vater von Mosche Goldenhirsch. Doch die beiden tun sich schwer miteinander und als Rifka früh stirbt, reisst Mosche von zu Hause aus und schließt sich einem Zauber-Zirkus an. Dort geht er bei dem berühmten Halbmondmann in die Lehre und wird nebenbei der Liebhaber von dessen Freundin. Nach einem Unfall im Zirkus fliehen die beiden nach Berlin und er wird zum "großen Zabbatini", bis der Halbmondmann ihn findet und ihn an die Nazis ausliefert¿¿ Im Jahr 2007 erfährt Max Cohn, dass seine Eltern sich scheiden lassen wollen. Er glaubt, dass er Schuld daran hat, weil er kurz zuvor seinen Vater verwünscht hat und meint, er müsste das wieder hinkriegen. Bei den Sachen seines Vaters findet er eine alte Schallplatte mit Aufnahmen von Zaubersprüchen des "großen Zabbatini". Darauf soll sich ein Liebeszauber befinden und den will er bei seinen Eltern anwenden. Als er die Platte abspielen will, ist sie kaputt. Also macht er sich auf die Suche nach dem alten Zauberer und er wird auch fündig. Doch der alte Mann ist nicht geneigt, dem Knaben zu helfen - vorerst. In zwei Erzählsträngen springt Emanuel Bergmann abwechselnd zwischen den Anfängen von Mosche Goldenhirsch und seinem weiteren Leben, und der Misere von Max Cohn und somit dem Ende des Lebens des großen Zabbatini alias Mosche Goldenhirsch hin und her. Auf wundersame Weise spannt sich ein großer Bogen über ein langes ereignisreiches und auch tragisches Leben. Dieses Buch ist komisch, tiefsinnig, traurig, emotional, alles Mögliche. In jedem Fall ist es wert, gelesen zu werden.
Der Trick
von Andreas Simon - 04.06.2016
Diogenes ist für mich immer ein Verlag der großen Autoren gewesen. Ein Garant für unterhaltsame Literatur. Nahrung für Geist und Seele. Ein Leuchtturm der Qualität im Meer der Belanglosigkeiten. Ich habe mich lange Zeit gefragt, warum das vorliegende Buch nicht "Der große Zabbatini" heißt, denn mit diesem Namen ist der Protagonist über weite Strecken des Romans unterwegs. Der Schluss der Geschichte beantwortet diese Frage eindrucksvoll. Mosche Goldenhirsch, unverkennbar als Jude zur Welt gekommen. Zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Der 2. Weltkrieg wirft seine Schatten voraus und Mosche, den Zauberer zieht es ausgerechnet nach Berlin. Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen. Der zehnjährige Max Cohn lebt in Amerika und will mit Hilfe einer Schallplatte die Ehe seiner Eltern retten. Der große Zabbatini ist fraglos ein Filou, nicht von Gottes, sondern von eigenen Gnaden. Er ist ein Frauenverkoster, nie um eine Antwort verlegen, immer einen Ausweg findend. Jemand der das gute Leben liebt und deswegen um Kinder immer einen großen Bogen gemacht hat. Er liebt alles Leichte. Max Cohn dagegen sieht die Dinge des Lebens mit kindlicher Klarheit, die jeder Vernunft entbehrt. Es muss ein Zauber her, um die Ehe der Eltern zu kitten und da hört er auf einer dieser alten, vollkommen unpraktischen Schallplatten einen sonderbaren Kauz die erwünschten Worte sprechen. Ich muss wirklich sagen seit Jahren nicht mehr etwas mit einer derart leicht geschriebener Hand mit so viel Tiefgang gelesen zu haben. Ein richtig toll erzählter Roman voller tragischer Ereignisse, dabei ungemein witzig mit absolut glaubhaftem Romanpersonal bestückt, was speziell bei diesem Schluss schon eine Leistung ist. Ich habe mit gefiebert, vor allem an diesem genialen Ende, der eine brillante Idee enthält, auf die ich niemals gekommen wäre. Der Roman ist einfach unglaublich gut durchdacht und durchkomponiert. Nahrung für Geist und Seele. Alles wie immer. Danke Diogenes!
Der große Zabbatini und (der kleine) Max
von Anonym - 30.05.2016
Mosche Goldenhirsch kommt kurz nach dem Ende des Ersten Weltkrieges in Prag zur Welt, sein Vater ist ein Rabbi (oder ein Schlosser?), wenige Jahre später stirbt seine geliebte Mutter und die beiden kommen eher schlecht miteinander aus. Als Mosche 15 Jahre alt ist, besucht er eine Vorstellung der Zauber-Zirkus und ist fasziniert von dieser fremden Welt und vor allem von der persischen Prinzessin. Er reißt von Zuhause aus und macht sich auf die Suche nach dem Zirkus und wird bald ein Mitglied dieses Zirkus. Der zweite Erzählstrang spielt in der Gegenwart. Der 10jährige Max hat es befürchtet, seine Eltern wollen sich scheiden lassen - und er ist Schuld daran! Das muss er rückgängig machen und durch Zufall findet er eine alte Schallplatte seines Vaters vom Großen Zabbatini, einem Zauberer, der einen Liebeszauber verspricht - leider hat die Platte an der entscheidenden Stelle einen Kratzer. So macht Max sich auf die Suche nach Zabbatini alias Mosche Goldenhirsch, um die Ehe seiner Eltern zu retten. Doch der Zauberer hat ganz andere Probleme - obwohl, vielleicht ist der kleine Junge ja doch auszunutzen? Emanuel Bergmann hat mich mit seinem Buch verzaubert und eintauchen lassen in seine Geschichte. Die kapitelweisen Wechsel der Zeit und Perspektive enthüllen nach und nach mehr vom Leben des Zabbatini, der viele Probleme zu meistern hat, vor allem in der Zeit des Nationalsozialismus, dem aber auch viel Schönes wiederfährt. Das Bild des alten Zabbatini ist ein ganz anderes, nun ist er alt, desillusioniert, unsympathisch und lüstern. Max hingegen voller Hingabe und Überzeugung, dass dieser Mann die Ehe seiner Eltern wieder retten wird. Das Ende ist eine große Überraschung, allerdings keine kitschige Heile-Welt-Version. Dieses Buch beinhaltet viele tolle Zitate, unter Anderem diese hier: Der Zug des Lebens tuckerte der Endstation entgegen, und die meisten anderen Fahrgäste waren bereits ausgestiegen. (S. 204) Also , sagte Omchen, es gab auf einmal so viele Gesetze, und als Jude verstieß man automatisch gegen die meisten. Wie ist das möglich? , wollte Max wissen. Wie kann es falsch sein, einfach nur zu sein? (S. 349)
Der Trick
von Tamaru - 27.04.2016
Max ist ein kleiner Junge der sich nur eines wünscht: seine Eltern sollen sich nicht scheiden lassen. Durch Zufall fällt ihm eine alte Schallplatte seines Vaters in die Hände die ihm als letzte Rettung erscheint. Der Große Zabbatini kennt einen Liebeszauber mit dem er seine Eltern wieder zusammen bringen will. Und so macht er sich auf die Suche nach Zabbatini, doch was ihn dann erwartet enttäuscht ihn zutiefst. Er findet einen alten Mann der im Altersheim lebt und auf den Tod wartet. Doch das will Max so nicht hinnehmen, und durch seine Beharrlichkeit entwickelt sich langsam eine Freundschaft zwischen dem knurrigen alten Mann und dem kleinen Jungen. Aber ob der Liebeszauber wirklich funktioniert? Das verrate ich hier nicht. Eine wunderschöne, einfühlsam geschriebene Geschichte, die einen in die Lebensgeschichte von Zabbatini eintauchen läßt, die geprägt ist von einer Zeit in der Juden verfolgt wurden, und er in einem Wanderzirkus seine Karriere begann. Und genau diese Geschichte macht das Buch für mich zu einem Leseerlebnis der besonderen Art. Ich mochte Zabbatini gleich und hab mich gerne von seiner Lebensgeschichte mitreißen lassen. Zu Max und seinen Eltern könnte ich keine rechte Sympathie aufbauen, sie bleiben etwas farblos. Aber Zabbatini verzaubert. Klare Leseempfehlung für ein Buch das mich gepackt hat.
Zauberhafter Roman über Familie und andere Werte
von Georgina Giefing - 18.04.2016
Dieser Roman ist ein Schmuckstück an Erzählkunst und der Kunst, Biografien und Personen zu erfinden und die dann so in reale Ereignisse einzubetten, dass jedes Wort darin wahr sein könnte. Hier stimmt dies alles zusammen und je länger man liest, desto mehr bekommt man das Gefühl, schon mal etwas vom Zauberer Zabbatini gehört oder gelesen zu haben. So genau lässt der Autor immer wieder Details zur Entwicklung der Zauberei und ihrer Illusionen einfließen. Doch seine Geschichte existiert (leider) nur in diesem wundervollen Buch. Lange Zeit wird das Leben von Mosche und Max abwechselnd in kurzen Abschnitten erzählt und später, allmählich, behutsam miteinander verflochten und der Leser hat auch die Möglichkeit, das eine oder andere vorauszuahnen und sich zu freuen, wenn er richtig lag. Zwei Generationen sind die beiden Protagonisten auseinander und nicht nur deshalb verläuft ihre Kindheit ziemlich unterschiedlich. Mosche wird in Prag geboren, Max lebt in Los Angeles, doch es gibt einiges, was die beiden Juden verbindet, ohne dass sie es wissen. Und ohne den einen gäbe es den anderen wohl nicht¿ Mit einer ganz eigenen Erzählsprache führt der Autor den Leser am Beispiel Mosches durch die Wirren Mitteleuropas in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Vergleichbar finde ich hier nur den Stil von Patrick Süßkind in "Das Parfum". Wem das also gefallen hat, der wird auch mit diesem Roman seine Freude haben und viele berührende Momente erleben. Auf den knapp 400 Seiten lässt Bergmann nichts aus: Seine Figuren leiden, kämpfen mit sich, dem Leben und den Umständen und werden nicht von einschneidenden Veränderungen verschont. Aber sie finden zwischendrin auch ihr Glück und auch amüsante Augenblicke finden ihren Platz. Auf der Buchrückseite steht ein Satz, der haargenau passt: "Eine bewegende und aberwitzige Geschichte, die Zeiten und Kontinente umspannt, ein Roman über die Zerbrechlichkeit des Lebens und den Willen, sich verzaubern zu lassen." Ich kann nur jedem raten, diesem Satz zu folgen, sich auf die Geschichte einzulassen - dann wird man ganz von selbst verzaubert. Und das ist dann keine Illusion.
Eine bewegende Geschichte mitreissend erzählt
von vielleser18 - 22.03.2016
Die Geschichte beginnt Anfang des 20. Jahrhunderts bei den Eltern von Mosche Goldenhirsch, in Prag. 1919 wird er geboren. 1934 verlässt er das Elternhaus, nachdem ihm ein Besuch in einem Wanderzirkus verzaubert hat. Er beschließt dem Zirkus zu folgen. 2007, Los Angeles, Max Cohn ist zehn, als seine Eltern beschließen sich zu trennen. Der Junge kommt mit der Trennung nicht klar und versucht alles, um sie zu verhindern. Sein letzter Strohhalm ist ein Liebeszauber des Großen Zabbatinis , den er auf einer alten Schallplatte entdeckt. Doch leider hat diese einen Sprung und so kann er sich den Liebeszauber nicht anhören. Er macht sie auf den Weg um Zabbatini zu besuchen. Emanuel Bergmann erzählt die Geschichte in zwei Erzählsträngen. Abwechselnd begleiten wir Mosche und Max. So unterschiedlich die Zeiten, in denen beide geboren worden sind, gibt es doch Ähnlichkeiten und Parallelen und der Autor erzählt in einem wahrhaft mittreissendem Schreibstil von den beiden Figuren. So macht es auch nichts aus, dass wir als Leser von einer Figur zu anderen springen, schnell ist doch klar, dass es sich bei Mosche um den Mann handelt, den der junge Max viele Jahre später sucht. Durch die eingschobenen Rückblenden bekommen wir die Lebensgeschichte des Mosche Goldenhirsch erzählt. Eine berührende Geschichte, eine Geschichte, die meisterhaft, fast zauberhaft vom Autor erzählt wird, die aber auch sehr tragische und traurige Momente in sich birgt und gerade am Ende hin immer bewegender wird. Dabei ist es gerade die Sprache, die Erählkunst des Autors, die einen durch diese Geschichte trägt, die es schafft, mitzufühlen, mitzuerleben und mit den Augen der Protagonisten zu sehen und zu hoffen. Dennoch ist es nicht nur düster und beklemmend, nicht nur traurig. Der Autor hat trotz allem auch viele humorige Szenen mit eingebaut, die einen auch schmunzeln lassen. Vor allem hat er den Figuren Leben eingehaucht, man kann sich alles so gut vorstellen, auch die Entwicklung, die sie in dieser Geschichte durchlaufen. Am Ende schließt sich der Kreis der Figuren und der Leser bleibt gefangen zurück. Eine Geschichte, die einen so schnell nicht wieder loslässt, die nachhallt und die den Leser verzaubert.
Den Illusionen hingeben
von Andrea Karminrot - 21.03.2016
Ich habe diese Woche ein Buch über einen alten Zauberer gelesen. Ein schöner Roman, der einen auf jeden Fall auf seinem Leseplätzchen fesselt und man versucht ist, es in einem Rutsch durchzulesen. Die Geschichte beginnt in Prag. Laibl, ein Rabbi, muss sein Land im ersten Weltkrieg verteidigen und als er wieder fast unversehrt nach Hause kommt, verkündet ihm seine Frau, dass sie ein Kind bekommen. Ein Wunder ist geschehen. Obwohl Laibl vor vier Monaten doch noch keine Möglichkeit hatte Rifka, seiner Frau den Samen für dieses Wunder zu spenden. Da sie aber schon vor dem Krieg fleißig geübt haben, nimmt Laibl das Kind als ein Wunder an. Er versucht dem Jungen, der Mosche genannt wird, ein guter Vater zu sein. Mosche ist nicht unbedingt das perfekte Kind, das sich Laibl gewünscht hat. Aber schlau genug ist der Junge allemal. Als der richtige Augenblick gekommen ist, läuft der fünfzehnjährige Mosche weg und schließt sich einem Zauberzirkus an. Gleichzeitig, liest man die Geschichte von Max in Los Angeles 2007. Max ist ein Zehnjähriger, der zeitweise ziemlich altklug daherkommt, der sich mit der Scheidung seiner Eltern auseinander setzen muss. Er gibt sich selber die Schuld an der Trennung der Eltern, denn er hat sich mit einem gefundenen Penny, das Verschwinden seines Vaters gewünscht. Was liegt da näher, als sich auf die Suche nach einem geeigneten Zauberer zu machen, der diesen Wunsch wieder rückgängig machen kann. Zufällig findet Max in den Sachen seines Vaters eine Langspielplatte von dem "Großen Zabbatini" einem Magier aus Europa. Nachdem er sich einen ausgiebigen Streit mit seiner Mutter geliefert hat, läuft Max weg und findet tatsächlich den Magier. Ob der ihm allerdings helfen kann, das möchte ich hier nicht erzählen. Emanuel Bergmann verpackt eine schreckliche Geschichte in einem Mantel aus vielen lustigen Momenten, so dass man erst gar nicht merkt, wie dramatisch das Leben der beiden Hauptdarsteller eigentlich ist. Mosche hat es nicht leicht und wird zu einem knurrigen und egoistischen Menschen, der auch über Leichen gehen würde. Der sich durch eine schreckliche Zeit im Nationalismus schlägt und so tut, als ginge ihn das alles nichts an. Und am Ende eine Tat vollbringt, die man diesem selbstgerechten Menschen gar nicht zugetraut hätte. In der Moderne leidet Max so sehr unter der Trennung der Eltern, dass er zu unkonventionellen Mitteln greift, um seine heile Welt wieder herzustellen. Auch die Nebenfiguren sind von Herrn Bergmann so wunderbar gezeichnet, dass es eine wahre Freude ist dieses Buch zu lesen. Da ist das Omchen, das ihre Geschichte nie zu Ende erzählen durfte. (Manchmal sollte man eben zuhören!) Julia, die Freundin von Mosche, die das Leben des Magiers prägte und einen hässlichen Abgang hatte, um aus dem Leben Mosches zu verschwinden. Die Eltern von Max, die sich in ihrer Scheidung verloren haben und veränderten. Und so viele Andere, die diesen Roman sehr lebendig machen. Der Autor hat mich amüsiert und zugleich nachdenklich gemacht. Was macht unser Zusammenleben aus? Mal wieder zuhören, sich und mein Gegenüber wahr nehmen und auch den Illusionen hingeben, die das Leben einem präsentiert. "Der Trick" ist der erste Roman von Emanuel Bergmann. Ich hoffe sehr, dass das nicht sein letzter Roman gewesen ist. Wenn es seine Zeit als Lehrer und Übersetzer erlaubt, würde ich mir noch mehr solcher unterhaltsamen und tiefgründigen Romane von ihm wünschen.
Große Erzählkunst
von Linda Seidel - 16.03.2016
Ein überraschendes, bezauberndes Erstlingswerk, bei dessen Lesegenuss ich mir - trotz im Grunde tragischer Helden - Schmunzeln, Grinsen oder sogar Lachen nie länger als zwei Seiten lang verkneifen konnte. Denn der Autor versteht es wahrlich, seine Figuren witzig, ehrlich und intelligent in komische Situationen zu entlassen, selbst wenn die Lage noch so ernst oder gar aussichtslos ist. Und genau so ist es doch -das Leben...
von Gisela Block - 10.03.2016
Was für ein Romandebüt ! Emanuel Bergmann erzählt hier zwei parallele Geschichten, die letztlich aber miteinander verbunden sind. Zum einen handelt das Buch von dem kleinen Mosche Goldenhirsch, in Prag geboren als Sohn eines strenggläubigen Rabbis, der sich in den 30er Jahren mit einem Zirkus auf und davon macht, der allerdings nach Deutschland weiterzieht... Zum anderen geht es um Max, zehn Jahre alt, in der Gegenwart lebend, der mit Hilfe eines Zauberspruchs eines einst berühmten Magiers seine Eltern wieder zusammen zu bringen versucht... Ein außergewöhnlich gut geschriebenes Buch. Sehr humorvoll, spannend und tragisch gleichermaßen.
Von kleinen Tricks und großen Wundern
von Goldtime - 09.03.2016
Mosche und Max sind zwei Jungs, die es nicht grade leicht haben. Mosche lebt in Prag, als Sohn eines Rabbiners. Er muss in den 1920er- Jahren erleben, wie seine Mutter stirbt, und sein Vater zum jähzornigen Alkoholiker wird. In einer Zirkusaufführung wird ihm klar: es wird Zeit, seinen eigenen Weig zu finden! So wird er der Lehrling des berühmten "Halbmondmanns", eines Magiers, der mit seiner hübschen Assistentin durch Deutschland tingelt. Bald kann Mosche sich als Mentalist selbständig machen - und wird "der Große Zabbatini". Max lebt dagegen in L.A., im Jahr 2007 erfährt er, dass seine Eltern sich trennen. Beim Umzug fällt Max eine uralte Schallplatte aus der Sammlung seines Vaters in die Hand, darauf der Liebeszauber eines geheimnisvollen Magiers. Max ist klar - wenn, dann kann nur jener die Ehe der Eltern retten. So macht sich Max auf die Suche nach dem Großen Zabbatini ¿ Emanuel Bergmann, geb. 1972, studierte zunächst Film und Journalismus in L.A., war für verschiedene Filmproduktionen tätig, bevor er 2008 seinen ersten (und bereits verfilmten) Roman "Becks letzter Sommer" veröffentlichte. "Der Trick" ist Bergmanns vierter Roman. Mich haben die beiden Erzählstränge von Mosche und Max richtiggehend gefesselt, vom Anfang bis zum Ende. So unterschiedlich die Zeiten sind, in denen die beiden leben, so gibt es doch etliche Berührungspunkte: der Verlust einer liebevollen Familie und die Liebe zur Zauberei und Magie. Mit Mosche reisen wir durch die lebendigen, nostalgischen 1920er Jahre, aber begegnen auch den Grausamkeiten des Nazi-Regimes. Max¿Geschichte zeigt, dass auch in der heutigen, technologisierten und relativ behüteten westlichen Welt private Dramen lauern. Immer wieder sorgt der Autor für Überraschungen - wie ein versierter Zauberer zieht er alle möglichen Wendungen aus seinem Zylinder, so dass das Buch mir nie langweilig wurde. Nicht alle Personen sind immer gut und heldenhaft - sie zeigen ihre Ecken und Kanten, benehmen sich auch mal daneben, besonders der 88-jährige Mosche ist kein pflegeleichter Opi! Gerade das macht den Roman aber auch so berührend. Mein persönlicher "Oscar" geht an die Nebendarstellerin Rosl, das couragierte "Omchen" - aus ihrer Geschichte lernen wir, dass wir der älteren Generation viel mehr Respekt zollen sollten, und vor allem sollten wir ihren Geschichten zuhören! Fazit: wohlverdiente 5 Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die sich mit unserer jüngsten Zeitgeschichte und ihren Folgen beschäftigen wollen - auf unterhaltsame und doch sehr berührende Weise.
eine wunderbare Geschichte, großartig erzählt
von katze102 - 04.03.2016
In "Der Trick" werden die Geschichten von Mosche und Max erzählt: Mosche Goldenhirsch, der zum Ende des ersten Weltkriegs in Prag geboren wird; sein Vater, Rabbi, glaubt nicht so Recht an die unbefleckte Empfängnis, von der seine Frau ihm nach seiner frühzeitigen und endgültigen Rückkehr aus dem Krieg erzählt. Mosches Eltern halten sich an die Absprache, nicht dieses jeweilige Geheimnis des anderen zu thematisieren. Als Mosche ungefähr acht Jahre alt ist, kämpft seine Mutter mit dem Tod; der Nachbar Moses von oben will sie unbedingt sehen, was zu einer größeren Szene vor Mosches Augen führt. Der Junge kümmert sich rührend um seine Mutter und nachdem sie in seinen Armen verstorben ist, kümmert Moses sich ohne das Wissen des Rabbi um ihn, z.B. führt er Mosches eines Abends in den gastierenden Zauber-Zirkus aus. Dort darf er in der Vorführung bei einem Zaubertrick dem "Halbmondmann" assistieren, "fängt Feuer", läuft später von zu Hause weg; er will unbedingt beim "Halbmondmann" in die Lehre gehen und selber Magier werden. Seine Reise um den bereits abgereisten Zauber-Zirkus zu finden, sein beruflicher und privater Werdegang, mit Höhen und Tiefen, auch besonders in der Zeit des zweiten Weltkrieges werden beschrieben.... Max, 1997 geboren, lebt mit seinen Eltern in Los Angeles; er ist zehn Jahre alt, als seine Eltern sich trennen und die Scheidung wollen. Beim Auszug des Vaters hilft Max einen Karton zu tragen, der ihm hinfällt und einiges herausfällt. Beim Einsammeln hält Max eine Schallplatte in der Hand mit Zaubersprüchen des Grossen Zabbatini; einer davon ist der für die ewige Liebe. Max läßt sich diese LP von seinem Vater schenken und will den Zauberspruch bei seinen Eltern anwenden. Doch leider hat die Platte an der entscheidenden Stelle einen Sprung und so macht sich Max auf, den Grossen Zabbatini zu finden.... Die beiden Erzählstränge wechseln sich kapitelweise ab, weisen manchesmal Parallelen auf und natürlich begegnen sich die beiden..., mehr verrate ich nicht. Emanuel Bergmann hat eine wunderbare Geschichte geschrieben, dabei gut recherchiertes Wissen über Zauberkunst, Judentum, die Nazizeit zusammengefügt, sehr spannend, mit einer ordentlichen Portion Humor und Dramatik erzählt. Es gibt so viele Wendungen, Unvorhergesehenes, Fäden, die nach vielen Jahren zusammenlaufen... Mich hat dieses Buch sehr gefangen und begeistert; es fällt schwer, es mal aus der Hand zu legen. Was für ein Debütroman! Meine absolute Leseempfehlung!
Ein Buch voller Magie und Zauberei
von S. J. - 03.03.2016
Die Geschichte, angesiedelt auf zwei Zeitebenen, beginnt Anfang des 20. Jahrhunderts. Ein Prager Rabbi, der sich nichts sehnlicher als einen Sohn wünscht, geht durch ein ganz und gar weltliches "Wunder" sein Wunsch in Erfüllung. Doch sein Sohn Mosche Goldenhirsch verlässt ihn früh und geht zum Zirkus. Fast 80 Jahre später stehen die Eltern von Max auf der anderen Seite der Welt vor der Scheidung. Auch er hofft auf ein Wunder oder besser gesagt auf Zauberei. Dabei soll ihm der Liebeszauber des einst berühmten und im Berlin der 40iger Jahre gefeierten Zabbatini helfen. Max begibt sich auf die Suche nach ihm , findet einen desillusioniert und verhärmten alten Mann und doch auch so viel mehr. Ein außergewöhnlicher Schreibstil, der schlicht und fast trocken, aber atmosphärisch dicht mit viel Sinn für feinen Humor, daherkommt, die leise erzählte, berührende Geschichte, die voller Magie, Zauberei und Tiefgang daherkommt, machen das Buch zu etwas ganz besonderem.
Zauberhaft
von Igelmanu - 26.02.2016
»Es war diese Geste, die sich in der Erinnerung seines Sohnes einprägen sollte: die angedeutete Verbeugung, der ausladende Halbkreis, den seine Hand beschrieb, das erwartungsfrohe Ausstrecken, das Zurechtzupfen des Ärmels, die feste und dennoch sanfte Art, wie er den Stoff berührte, die blitzschnelle Drehung des Handgelenks, und dann das Finale, das Aufwallen des Tuches, mit einem Geräusch wie ferner Donner, dazu der Staub, der sich in den durch das Dachfenster einfallenden Sonnstrahlen fing wie tausend kleine Diamanten.« Prag, 1934. Der 15jährige Mosche Goldenhirsch leidet noch immer unter dem frühen Tod seiner Mutter. Zudem sucht er seinen eigenen Weg, denn eins ist ihm klar: Ein Leben als Rabbiner, so wie sein Vater, kommt für ihn nicht in Frage. Als er in einem Wanderzirkus einen Zauberer sieht, ist er fasziniert von dieser ihm völlig fremden Welt. Kurzentschlossen läuft er von zuhause fort und schließt sich dem Zirkus an¿ Los Angeles, 2007. Max Cohn steht vor der größten Krise seines 10jährigen Lebens. Seine Eltern wollen sich scheiden lassen und damit seine kleine glückliche Welt zerstören. In den alten Sachen seines Vaters findet er die Schallplatte eines Zauberers und ist von diesem Moment an davon überzeugt, dass "Der Große Zabbatini" mit seinem Zauber der "Ewigen Liebe" seine Eltern wieder versöhnen kann. Er muss ihn nur noch finden¿ Dieses Buch hat mich von der ersten Seite weg in seinen Bann gezogen. Abwechselnd wird aus dem Leben zweier Jungen berichtet, die in völlig verschiedenen Zeiten und unter ganz anderen Umständen aufwachsen und deren Leben sich trotzdem eines Tages kreuzen werden. Der Autor schreibt sehr lebendig und ich fühlte mich beiden Protagonisten zu jeder Zeit nah. Das heißt allerdings nicht, dass beide zu jeder Zeit sympathisch wirkten. Der alte Mosche pflegt ein paar Verhaltensweisen, bei denen man den Kopf schütteln kann. Womöglich resultieren sie aus dem, was ihm so im Leben widerfahren ist, das Thema "Verdrängung" spielt eine große Rolle dabei. Auf jeden Fall ist er ein interessanter Charakter, der ein ungewöhnliches Leben vorzuweisen hat. Und Max? Man könnte ihm vorwerfen, dass ein Junge seines Alters mehr Reife haben müsste, dass es in seinem Alter nicht realistisch ist, an "echten" Zauber zu glauben. Andererseits - auch Erwachsene sind in einer verzweifelten Situation nicht selten gewillt, etwas zu glauben, das ihnen als einziger Ausweg erscheint. Was man nicht erwarten darf, sind Überraschungen. Die Handlung erscheint vorhersehbar und entwickelt sich entsprechend. Gestört hat mich das hier aber nicht, denn mir gefiel die Geschichte und gelegentlich ein Buch mit einem richtig schönen Happy End muss auch mal sein. Wären da nicht einige schlimme Szenen aus der Nazizeit, könnte man glatt von einem Wohlfühlbuch sprechen. Es gibt lustige Szenen und emotionale, es gibt die Welt des Zirkus und der Magie mit ihrem ganz eigenen Reiz. Und es gibt im Buch so einige Sätze, die mir in ihrer einfachen Schlichtheit direkt ans Herz gingen. »Er lebte nicht, er tat nur so.« Eins sollte man beim Lesen allerdings nicht tun: Man sollte nicht aus den Worten "Jude" und "1934" sofort auf ein komplettes Holocaust-Drama schließen. Natürlich geht es auch um Judenverfolgung und die Schrecken der Naziherrschaft (bei einem Judenschicksal aus dieser Zeit geht das gar nicht anders), aber die Betonung liegt eben auf dem Wort "auch". Wenn es etwas gab, für das ich wirklich einen Punktabzug vergeben muss, dann sind das einige wenige Textpassagen, die sich hauptsächlich in der Gedankenwelt des alten Mosche abspielen. Wenn er beispielsweise "das Innere von Mickey¿s Pizza Palace" mit der Rampe von Auschwitz vergleicht, bekomme ich eine Gänsehaut. Gut, ich ordne diesen Gedanken in die gleiche Reihe ein wie die üblichen unflätigen Äußerungen von Gerichtsmedizinern, Notaufnahmeärzten oder Polizisten, mit denen diese verhindern wollen, dass das erlebte Grauen Zugang zu ihrem Inneren erhält. Und trotzdem frage ich mich, ob man so etwas schreiben sollte, ob man da Mosches Gedankenwelt nicht ein wenig sensibler hätte gestalten sollen. Fazit: Schön erzählte Geschichte über zwei interessante Charaktere und die Macht der Magie. »Ein Roman über die Zerbrechlichkeit des Lebens und den Willen, sich verzaubern zu lassen.« [Klappentext]
Sie werden es nicht glauben: der Trick funktioniert!
von G. Schad Hugendubel Landshut - 25.02.2016
Ein Buch, das das Herz öffnet: für einen Jungen, der alles daran setzt, einen Fehler wieder gut zu machen. Helfen kann nur der Zaubertrick der ewigen Liebe. Aber der große Zabbatini, der Meister dieses Tricks ist nicht nur aus der Übung sondern auch äußerst unwillig! Mit feinem Humor werden die Figuren gezeichnet und die Geschichte schwebt zwischen Lachen und Trauer. Aber am Ende siegt die Magie: Zabbatini sei Dank!
Magische Geschichte mit Tiefgang
von Jennifer Hempel - 15.02.2016
INHALT Der 10-jährige Max Cohn will verhindern, dass seine geliebten Eltern sich scheiden lassen und heuert dafür in Los Angeles den in die Jahre gekommenen Zauberkünstler Zabbatini an. Es gibt nur ein Problem: Der 88-Jährige Mosche Goldenhirsch aka Zabbatini will nur eines, nämlich sterben. Sein altes glamouröses Leben als Weltstar der Zauberbranche ist lange vorbei und alte Wunden wollen nicht verheilen... MEINUNG Endlich weiß ein Autor mal wieder richtig zu fabulieren. Ich habe das Buch mit großem literarischen Genuss gelesen. Emanuel Bergmann ist ein versierter Erzähler, der nichts dem Zufall überlässt. Sein Roman gliedert sich in zwei Erzählstränge, die am Ende zusammen geführt werden. Ein Erzählstrang beschäftigt sich mit dem Leben des einst schmächtigen Rabbinersohns Mosche (bzw. Moses) Goldenhirsch. Der zukünftige Zauberkünstler wuchs in ärmlichen Verhältnissen und ohne Mutter in Prag auf. Vom Vater wurde er oft verprügelt, so dass er sich eines Tages einem Zirkus anschloss und dort das Zauberhandwerk beim legendären Halbmondmann erlernte. In den 30er Jahren war er der gefeierte Star des Berliner Wintergartens. Als die Judenverfolgungen einsetzen, blieb auch er nicht verschont. Nun 2007, lebt er in einem Altersheim und vom Glanz vergangener Tage scheint nichts übrig geblieben zu sein. Mosche ist ein halb erloschener Charakter, der durch Max erst wieder zum Leben verführt wird. Der grummelige Alte will eigentlich nur seine Ruhe haben. Im Laufe der Handlung offenbart er zutiefst menschliche Charakterzüge. Für mich war er der wahre Held der Geschichte. Der zweite Erzählstrang nimmt den amerikanischen Jungen Max Cohn in den Blick, der ebenfalls über jüdische Wurzeln verfügt. Die Trennung seiner Eltern nimmt ihn sehr mit. Einzig in der Zauberei, die er durch Zufall durch eine Zabbatini-Schallplatte seines Vaters für sich entdeckt, findet er Halt. Denn der große Zauberer hat u.a. einen Zauber für die ewige Liebe erfunden. Infolge hat Max nur noch ein Ziel, seine Eltern wieder zusammen zu bringen. Max ist ein pfiffiger, aber auch verletzter Junge, der noch etwas in seiner Traumwelt lebt. Wie er sich mutig der fremden Person Zabbatini näherte und nicht mehr losließ, hat mir imponiert. Die Kombination aus Zeitgeschichte, Menschlichkeit, Liebe und Magie hat mich einfach ab der ersten Zeile begeistert und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Der Autor Emanuel Bergmann weiß das Spannungselement geschickt zu händeln, indem er kurz vor Romanende die Bombe, den sog. Trick (siehe Buchtitel), platzen lässt. Wer sich darüberhinaus für Zaubertricks und Mentalismus interessiert, wird an diesem Buch seine wahre Freude haben. Für den reichen, emotional mitreißenden, schonungslos offenen und sehr bildhaften Sprachstil Bergmanns konnte ich mich sofort begeistern. Einmal angelesen, konnte ich die Lektüre gar nicht wieder weglegen. Das lag vor allem an den ungemein realistisch wirkenden Beschreibungen von Zabbatinis Vergangenheit (goldene Zeiten als Star, Inhaftierung im KZ Auschwitz etc.). Vor dem Leserauge entstanden unwillkürlich spannende und erschreckende Bilder. Es war so, als ob man in einen Film aus 30er Jahren hineingezogen wurde. Gerade heute, in dieser multimedialen Welt, in der alles und jeder verfügbar zu sein scheint, ist es schön, wann man einen Blick zurück, in wesentlich unaufgeregtere und für Magie/Zauberei empfänglichere Zeiten werfen kann. Damals waren Zauberei und Zirkus noch großen Showevents. In der Gegenwart haben wir viel zu oft aufgehört, so zu staunen wie die damaligen Zirkusbesucher. Das Gefühl für den Augenblick und dessen Wert ist irgendwie verloren gegangen. Das Leben ist nicht immer leicht, warum sollten wir dann auf den vielfältigen Zauber, den es bereithält, verzichten? FAZIT Ein erstaunliches Romandebüt, das gleichermaßen fesselt, verblüfft und nachdenklich stimmt. Hier wird alles geboten, was die literarische Zauberkiste so zu bieten hat. Also lassen sich von Emanuel Bergmanns Erzählung verzaubern!
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