Warenkorb
€ 0,00 0 Buch dabei,
portofrei

Fünf Freunde 47 und das Geheimnis am Fluss

Band 47. 'Fünf Freunde'. Empfohlen ab 10 Jahre.
Buch (gebunden)
Endlich Sommerferien! Gemeinsam brechen die Fünf Freunde auf zu einer Kanutour. Als sie an einer der zahlreichen Schleusen Halt machen, werden sie von einer völlig verängstigten Frau um Hilfe gebeten. Ihr Sohn ist spurlos verschwunden! Die Freunde ve … weiterlesen
Buch

8,50*

inkl. MwSt.
Portofrei
Sofort lieferbar
Fünf Freunde 47 und das Geheimnis am Fluss als Buch

Produktdetails

Titel: Fünf Freunde 47 und das Geheimnis am Fluss
Autor/en: Enid Blyton

ISBN: 357013041X
EAN: 9783570130414
Band 47.
'Fünf Freunde'.
Empfohlen ab 10 Jahre.
Illustriert von Silvia Christoph
cbj

22. Februar 2006 - gebunden - 155 Seiten

Beschreibung

Spannung garantiert! -
Neue Abenteuer von den Fünf Freunden.

Endlich Sommerferien! Gemeinsam brechen die Fünf Freunde auf zu einer Kanutour. Als sie an einer der zahlreichen Schleusen Halt machen, werden sie von einer völlig verängstigten Frau um Hilfe gebeten. Ihr Sohn ist spurlos verschwunden! Die Freunde versprechen, ihn zu suchen und machen schon bald eine schlimme Entdeckung: Der Junge wurde von einer Gruppe finsterer Männer entführt, die offenbar in zwielichtige Geschäfte verwickelt ist. Wie können sie ihn nur befreien?


Portrait

Enid Blyton, 1897 in London geboren, begann im Alter von 14 Jahren, Gedichte zu schreiben. Bis zu ihrem Tod im Jahre 1968 verfasste sie über 700 Bücher und mehr als 10.000 Kurzgeschichten, die in über 40 Sprachen übersetzt wurden. Bis heute gehört Enid Blyton zu den meistgelesenen Kinderbuchautoren der Welt und mit den »Fünf Freunden« hat sie die bekanntesten Helden aller Zeiten geschaffen.

Leseprobe

Unentschlossen stand Anne am Ufer und kratzte sich die Schläfe. Onkel Toby hatte Anne, ihren beiden älteren Brüdern und ihrer Kusine Georg seine beiden Kanus geliehen. Damit wollten die Freunde eine Ferientour machen. Zunächst hatten die Eltern Bedenken angemeldet, denn die Kinder wollten einige Tage unterwegs sein und über Nacht zelten. Aber nachdem ihnen alle vier gezeigt hatten, wie gut sie mit den Booten umgehen konnten, stimmten sie der Tour zu. Auch gab es in dem ausgewählten Fluss nur eine geringe Strömung und keine gefährlichen Stellen. Lediglich einige Schleusen waren zu überwinden.
Natürlich sollte auch Tim, Georgs Hund, mit von der Partie sein. Ohne ihn würde Georg, die eigentlich Georgina hieß, nirgendwohin gehen.
Anne hatte sich dazu bereit erklärt, die Kanus zu beladen. Es handelte sich um zwei Kanadier, die jeweils von zwei Kindern gefahren werden konnten. Jedes Boot war mit zwei Stechpaddeln ausgerüstet. Doch der Platz für Gepäck war knapp bemessen.
Julius, der Älteste, hatte mit seinem Bruder die Ausrüstung herbeigeschleppt. Nun stand Anne mit dem riesigen Haufen an Gepäck, Zelten, Schlafsäcken, Angelausrüstung und Proviant da und war ratlos. Wie sollte sie all das in den Booten verstauen können?
Plötzlich sprang ihr Tim um die Beine. Dann konnte Georg auch nicht weit sein!
Du kommst mir gerade recht!, rief Anne erleichtert, als sie ihre Kusine die Böschung hinunterkommen sah. Was meinst du, wollen wir das Gepäck in das eine und den Proviant in das andere Kanu laden und die Zelte und Schlafsäcke auf beide verteilen?
Georg nickte. Hauptsache, der Proviant kommt nicht in Richards Kanu, sonst ist alles aufgefuttert, ehe wir den ersten Halt machen!
Anne musste lachen. Du hast Recht. Da hätte ich beinahe einen großen Fehler gemacht! Richard, der Vielfraß, muss sich sein Essen erst mit Paddeln verdienen, nicht wahr?
Pass auf, sagte Georg. In einem Boot wirst du mit Julius sitzen. Packen wir doch da den Proviant und so viel
Gepäck wie möglich hinein. Den
Rest stecken wir in das Kanu, in dem Richard und ich sitzen werden. Allerdings sollten wir dort ein wenig mehr Platz lassen, weil Tim ja auch noch mitmuss.
Anne beugte sich hinunter und streichelte Tim über den Kopf. Natürlich, mein Lieber, du kannst ja schlecht die ganze Zeit hinterherschwimmen.
Die beiden Mädchen gaben sich größte Mühe beim Packen. Geschickt nutzten sie jeden Winkel bis in die Bugspitzen aus. Schließlich war alles verstaut.
Gut gemacht!, rief Georg und hielt Anne die Hand hin.
Anne schlug ein. Dann sollten wir uns jetzt von den Eltern verabschieden und die Jungen holen.
Ja, erwiderte Georg. Und dann nichts wie los! Tim, du bleibst hier und bewachst die Boote. Wir sind gleich wieder da.
Tim wusste sofort, was von ihm erwartet wurde, und ließ sich gemütlich im Ufergras nieder.
Annes Eltern hatten die Kinder, Tim und das Gepäck zu der Anlegestelle gebracht, bei der Onkel Toby die Kanus in einem Bootsschuppen lagerte. Der Wärter hatte die Kanus bereits zu Wasser gelassen, als sie ankamen. Nun warteten die Eltern zusammen mit ihren Söhnen in einem Gartenlokal bei einer Tasse Kaffee.
Hallo, da seid ihr ja endlich!, rief Richard, als die Mädchen angerannt kamen.
Ja, wir haben alles verstaut, erwiderte Anne atemlos. Von uns aus können wir aufbrechen.
Doch die Mutter bestand darauf, dass die Mädchen erst noch ein Glas Limonade tranken. Ihr seid ja völlig erhitzt vom Packen.
Der Vater warf einen Blick zum Himmel. Ihr habt wirklich Glück. Das Wetter ist ideal.
Georg und Anne stürzten die Limonade hinunter, denn sie wollten Tim nicht zu lange warten lassen. Schließlich bezahlten die Eltern und standen auf, um die Kinder zur Anlegestelle zu begleiten.
Anne war ziemlich aufgeregt, als sie ins Boot stieg, in dem ihr großer Bruder bereits saß. Ein bisschen wackelte es, deshalb setzte sie sich rasch hin. Wie die anderen drei war sie mit einer Schwimmweste bekleidet.
Daran wi
rst du dich schnell gewöhnen, kleine Schwester, tröstete Julius. Drei-, viermal ein- und aussteigen, und es klappt wie geschmiert.
Endlich brachen sie auf, nicht ohne den Eltern das Versprechen zu geben, sich regelmäßig telefonisch zu melden und auf Onkel Tobys Boote gut Acht zu geben.
Ihr könnt euch auf uns verlassen!, rief Anne und winkte ihren Eltern zu.
Tim stand am Bug und hielt die Nase in den Wind. Immer wenn Fische an die Wasseroberfläche kamen, um nach Mücken zu schnappen, fing er heftig an zu bellen.
Georg lachte. Am liebsten würde Tim ins Wasser springen und Fische fangen.
Lass das bloß sein, Tim!, rief Julius aus dem anderen Boot herüber. Wir können dich schlecht andauernd wieder ins Boot hieven.
Anne grinste. Und dann schüttelt er sich womöglich das Wasser aus dem Fell und Richard und Georg werden pitschnass.
Richard nickte. Oder das Boot kentert!
Wuff!, machte Tim. Er wusste es immer, wenn er im Mittelpunkt stand.
Schließlich stimmte Anne ein Lied an. Da sie mit dem Strom fuhren, kamen sie schnell voran. Lange fuhren sie im Schatten, denn das Ufer war von hohen Bäumen gesäumt. Doch dann wurde die Landschaft offener und links und rechts wuchs hoch das Schilf. Jede Menge Enten und andere Wasservögel gab es hier, die rasch Reißaus nahmen und zwischen den hohen Halmen verschwanden, sobald sich ihnen die Boote näherten. Eine Entenmutter rief aufgeregt nach ihren Küken, und Georg ermahnte Tim streng, nicht zu bellen. Wir wollen die Kleinen doch nicht in Angst und Schrecken versetzen, nicht wahr? Beleidigt ließ Tim sich nieder und legte den Kopf auf die Reling.
Die Kinder manövrierten die Boote geschickt durch das Wasser. Ein paarmal kamen ihnen Boote entgegen. Sie kamen nur langsam voran, da sie gegen den Strom fuhren. Doch der Fluss war so breit, dass es überhaupt kein Problem war auszuweichen.
Anne schloss kurz die Augen und ließ sich das Gesicht von der Sonne bescheinen. Ach, ist das herrlich!, seufzte sie und l
auschte auf das leise Plätschern, dass die Paddel verursachten, wenn sie ins Wasser tauchten.
Natürlich war es Richard, der als Erster nach einer Pause verlangte. Nicht dass ich nicht mehr paddeln kann, versicherte er. Aber mein Magen knurrt schon wie ein Wachhund. Wo ist denn überhaupt der Proviant?
Anne richtete sich auf. Ha, den habe natürlich ich unter Verschluss. Aber gut, suchen wir uns ein schönes Plätzchen zum Picknicken.
Sie mussten noch ein Stückchen fahren, bis sie einen Uferstreifen fanden, an dem sie mit den Booten landen und problemlos aussteigen konnten. Sie zogen die Kanus ein Stück weit an Land.
Georg entdeckte ganz in der Nähe eine geeignete
Stelle. Das ist doch ein ideales Plätzchen, rief sie den anderen zu.
Im Gras lagen von der Sonne gewärmte Baumstämme. Anne breitete ein kleines kariertes Tuch darüber und holte Saft und belegte Brote aus dem Proviantkorb. Auch ein Blaubeermuffin gab es für jeden.
Tim hatte sich im Schatten lang gemacht und auch die anderen wurden bald nach dem Essen schläfrig und dösten in der Sonne. Anne schreckte hoch, als sie plötzlich ein lautes Knistern hörte. Julius und Georg hatten eine Karte ausgebreitet.
Oh, tut mir Leid, Anne, wir wollten dich nicht erschrecken, sagte Julius.
Anne wischte sich verschlafen die Haare aus dem Gesicht. Was macht ihr da?
Wir versuchen herauszufinden, wo wir hier gerade sind, erklärte Julius. Ich denke, es ist besser, wenn wir uns einen Platz in der Nähe eines Ortes oder eines Gehöftes suchen, wo wir für die Nacht unsere Zelte aufbauen. Das ist sicherer. Er beugte sich über die Karte und legte den Finger auf eine Stelle. Ich denke, wir befinden uns hier. Das heißt, wir sollten lieber aufbrechen, denn wir haben noch ein gutes Stück zurückzulegen.
Richard gähnte herzhaft und reckte sich. Von mir aus kann es weitergehen.
Am Ufer pflückte Anne noch einige Pflanzen für ihr Herbarium. Sie hatte extra Seidenpapier mitgenommen, in das sie die Pflanzen
legte, um sie zwischen den Seiten ihres Buches zu pressen. Hier am Wasser wächst wirklich vieles, was man sonst nirgendwo findet, stellte sie fest.
Dann machten sich die Freunde frisch gestärkt wieder auf den Weg. Ein Schwarm von Wasserhühnern begleitete sie ein Stück des Weges und bunt schillernde Libellen schwirrten dicht über dem Wasser durch die Luft.
Nach einiger Zeit fragte Richard plötzlich: Oje, merkt ihr das auch?
Julius hielt mit dem Rudern inne und zog die Augenbrauen hoch. Was meinst du?
Die Uferböschung, erklärte Richard. Sie wird immer höher und ist total bewachsen. Hier haben wir weit und breit keine Chance, an Land zu gehen. Und wir sollten nicht mehr zu lange warten, bis wir die Zelte aufbauen.
Richard hat Recht, sagte Georg. Ich sehe nur zwei Möglichkeiten. Entweder wir fahren weiter und hoffen, dass das Ufer wieder flacher wird, oder wir rudern ein Stückchen gegen den Strom zurück.
Julius überlegte. Ich habe die Karte einigermaßen im Kopf. Wenn ich mich nicht sehr täusche, dauert es noch eine Weile, bis wir uns in der Nähe des nächsten Dorfes befinden. Ich schlage vor, dass wir weiterfahren. Irgendwann muss das Ufer doch wieder flacher werden.
Hoffentlich behält Julius Recht, dachte Anne besorgt. Je weiter sie flussabwärts fuhren, desto weiter mussten sie gegen den Strom zurückrudern, wenn sie keine Stelle fanden, an der sie an Land gehen konnten.
Und wenn wir schon viel zu weit gefahren sind, um umzudrehen? Stellt euch vor, wir finden keine Stelle zum Landen.
Mach dir keine Sorgen, Anne, beruhigte Julius seine Schwester.
Aber Anne merkte, dass auch ihre Brüder sich ihrer Sache nicht sicher waren. Mit starrem Blick sahen sie nach vorn, doch nach jeder Biegung, die der Fluss machte, wurden sie wieder enttäuscht. Die Böschung war nach wie vor dicht bewachsen und viel zu hoch, um an Land zu gehen.
Lasst uns lieber umkehren, schlug Georg vor.
Julius seufzte. Ich fürchte, dazu ist es inzwischen zu spät.<
br/>Zumal es allmählich beginnt zu dämmern, ergänzte Richard.
Mist!, schimpfte Georg. Also los, krempeln wir die Ärmel hoch und geben Gas. Wir haben keine andere Wahl.
Anne wusste, dass sie sich zusammenreißen musste. Wenn sie jetzt anfing, zu jammern oder gar zu weinen, würden sich die anderen nur über sie aufregen. Sie holte tief Luft und sagte: Wird schon klappen.
Ihre Geduld wurde auf eine harte Probe gestellt, doch schließlich rief Richard: Dort könnte es klappen!
In der Tat wurde das Ufer allmählich flacher, wenn es auch immer noch dicht bewachsen war. Aber nicht weit vor ihnen ragte ein dicker Ast über das Wasser.
Versuchen wir es da, schlug Julius vor. An dem Ast können wir die Kanus festknoten, auch wenn es etwas schwierig wird, die Sachen ans Ufer zu bringen.


Hoffen wir, dass wir da auch einen geeigneten Zeltplatz finden, sagte Georg.
Die Aktion gestaltete sich zu einer abenteuerlichen Kletterei. Richard und Georg, die sich darin am geschicktesten anstellten, hockten sich in das Geäst und reichten die Dinge weiter, die Anne ihnen vom Boot aus gab. Julius nahm sie an Land entgegen, wo er zum Glück einen guten Platz zum Zelten fand.
Während Richard und Georg die Zelte aufbauten, suchte Julius Brennholz, um ein kleines Feuer zu entfachen.
Anne kümmerte sich derweil um das Abendbrot. Es wird höchste Zeit, dass wir etwas Warmes in den Bauch kriegen. Was haltet ihr von gebratenen Eiern mit Speck und Tomaten?
Richard rieb sich den Bauch. Das klingt köstlich. Also, liebe Schwester, wenn du eins kannst, dann ist es Spiegeleier braten.
Anne boxte ihm gegen die Schultern. Na, ich hoffe doch, dass ich auch noch ein paar andere Sachen kann! Zum Beispiel sage ich dir, dass du diese Zeltstange da gerade falsch zusammensteckst. Gib mal her.
Nachdem Anne die Stange richtig zusammengesteckt hatte, nahm Richard sie ihr ungeduldig aus der Hand. Hab ja schon verstanden. Und jetzt kümmere dich bitte um das Essen, ich ver
hungere gleich.
Inzwischen hatte Julius Holz zum Brennen gebracht und schon bald zog leckerer Duft durchs Gebüsch.
Alle waren erleichtert. Die Boote waren sicher vertäut, die Zelte standen und die Bäuche waren gefüllt. Jetzt konnte es Abend werden.
Schließlich lagen sie alle vier in ihren Schlafsäcken. Tim hatte sich im Zelt der Mädchen zwischen Georg und Anne gekuschelt.
Anne, die noch wach lag und ihren Gedanken nachhing, betrachtete im spärlichen Licht den schlafenden Hund. Sie wusste, dass er dennoch seine Antennen auf Empfang gestellt hatte und sie gut bewachen würde.
Sie dachte noch einmal an die Ereignisse des Tages. Alles war gut gegangen. Doch wenn sie sich recht entsann, dann war auf der Karte zu sehen gewesen, dass sie bereits am nächsten Tag die erste Schleuse erreichen würden. Darauf war Anne sehr gespannt.
Das Gesicht am Fenster


Schon früh am nächsten Morgen erwachten die Freunde. Sie beeilten sich, ihr Lager abzubrechen. Da nur wenig Sonne durch das Gebüsch drang, war der Zeltplatz kalt und feucht. So verzichteten sie darauf, ein Feuer anzuzünden, um Tee zu kochen. Sie begnügten sich mit Broten und Saft zum Frühstück. Später am Tag würden sie sich ein angenehmeres Plätzchen für einen Imbiss suchen.
Anne atmete auf, als sie mit den Kanus abstießen und auf den Fluss hinausfuhren. Zwar hatte die Sonne so früh am Tag noch nicht viel Kraft, aber die Luft war hier viel angenehmer.
Da sie so früh aufgebrochen waren, erreichten sie bereits gegen Mittag die Schleuse. Jetzt mussten sie sich konzentrieren, damit sie nichts falsch machten!
Es warteten bereits andere Boote im Becken der Schleuse. Ein kleiner Lastkahn, zwei Ruderboote und ein Ausflugsboot, auf dem Akkordeon gespielt und gesungen wurde.
Die Leute auf dem Ausflugsboot winkten den Freunden fröhlich zu. Sie riefen Hallo! und Juhu!, als Julius, Richard, Georg und Anne die Kanus unter den kritischen Blicken der Ausflügler sicher in das Schleusenbecken
manövrierten und in angemessenem Abstand hinter dem kleinen Lastkahn platzierten. Tim kläffte laut zurück, was die Leute in noch bessere Stimmung brachte.
Hm, machte Georg. Abgesehen von diesem Klübchen da drüben sehen die Leute in den anderen Booten aber ziemlich genervt aus.
Vielleicht mögen sie diese Art von Musik nicht, mutmaßte Richard.
Wann geht es denn jetzt endlich los?, fragte Anne ungeduldig. Ich bin gespannt, wie eine Schleuse funktioniert.
Da musst du noch ein wenig Geduld haben, erwiderte Julius. Der Schleusenwärter wird wohl abwarten, bis genügend Boote angekommen sind.
Auf dem kleinen Lastkahn saß auf einer Kiste ein alter Mann mit einer Schiebermütze und rauchte Pfeife. Seine wettergegerbte Haut sah aus, als sei sie aus Leder. Er schien gehört zu haben, was Julius gesagt hatte.
Ihr könnt euch auf eine längere Wartezeit einrichten, knurrte er. Ich fahre diese Strecke oft. Dann zeigte er mit dem Mundstück seiner Pfeife auf das Haus des Schleusenwärters. Jack ist ein alter Griesgram. Der bedient die Schleuse, wann es ihm in den Kram passt.
Jack ist der Schleusenwärter?, fragte Julius.
Der alte Mann nickte. Leider.
Aber kann man da nichts machen? Es ist doch sein Job!
Der Alte zuckte die Schultern. Das ist ein unbeliebter Job. Man kann froh sein, dass ihn überhaupt jemand macht. Jack gelobt immer wieder Besserung, wenn er mal wieder einen Rüffel bekommt. Mit einem spöttischen Blick gab der Alte zu verstehen, dass es offenbar bei diesen Beteuerungen blieb.
Die Zeit zog sich in der Tat hin wie Kaugummi. Richard und Julius stiegen aus den Booten, um sich an Land ein wenig die Beine zu vertreten. Die Einzigen, die sich die Laune nicht verderben ließen, waren die Leute auf dem Ausflugsschiff. Munter forderten sie Tim auf, zu ihnen auf das Boot zu kommen, damit sie ihn streicheln und mit Kuchen füttern könnten.




Mehr aus dieser Reihe

zurück
Fünf Freunde und das Geheimnis der blauen Katze
Buch (gebunden)
von Enid Blyton
Fünf Freunde 69. Fünf Freunde - Das doppelte Spiel
Buch (gebunden)
von Enid Blyton
Fünf Freunde 68 - Verbrechen auf dem Reiterhof
Buch (gebunden)
von Enid Blyton
Fünf Freunde 67 - Gefahr im Bergwerk
Buch (gebunden)
von Enid Blyton
Fünf Freunde 66. Fünf Freunde im Geisterwald
Buch (gebunden)
von Enid Blyton
vor
Servicehotline
089 - 70 80 99 47

Mo. - Fr. 8.00 - 20.00 Uhr
Sa. 10.00 - 20.00 Uhr
Filialhotline
089 - 30 75 75 75

Mo. - Sa. 9.00 - 20.00 Uhr
Bleiben Sie in Kontakt:
Sicher & bequem bezahlen:
akzeptierte Zahlungsarten: Überweisung, offene Rechnung,
Visa, Master Card, American Express, Paypal
Zustellung durch:
* Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. Informationen über den Versand und anfallende Versandkosten finden Sie hier.
** Deutschsprachige eBooks und Bücher dürfen aufgrund der in Deutschland geltenden Buchpreisbindung und/oder Vorgaben von Verlagen nicht rabattiert werden. Soweit von uns deutschsprachige eBooks und Bücher günstiger angezeigt werden, wurde bei diesen kürzlich von den Verlagen der Preis gesenkt oder die Buchpreisbindung wurde für diese Titel inzwischen aufgehoben. Angaben zu Preisnachlässen beziehen sich auf den dargestellten Vergleichspreis.