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Vier.Zwei.Eins.

4 Menschen, 2 Wahrheiten, 1 Lüge.
Buch (kartoniert)
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Am Anfang stand der Betrug. Es folgte die Lüge. Dann war es nur noch Feigheit.
Und keiner hatte die leiseste Ahnung, in welche Katastrophe uns das alle führen würde.

Im Sommer 1999 erleben Kit und Laura eine totale Sonnenfinsternis in Cornwall.
Beide … weiterlesen
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Vier.Zwei.Eins. als Buch

Produktdetails

Titel: Vier.Zwei.Eins.
Autor/en: Erin Kelly

ISBN: 3651025713
EAN: 9783651025714
4 Menschen, 2 Wahrheiten, 1 Lüge.
Übersetzt von Susanne Goga-Klinkenberg
FISCHER Scherz

22. August 2018 - kartoniert - 478 Seiten

Beschreibung

Am Anfang stand der Betrug. Es folgte die Lüge. Dann war es nur noch Feigheit.
Und keiner hatte die leiseste Ahnung, in welche Katastrophe uns das alle führen würde.

Im Sommer 1999 erleben Kit und Laura eine totale Sonnenfinsternis in Cornwall.
Beide sind jung und verliebt, sie sind fest davon überzeugt, dass sie noch viele solche Naturereignisse gemeinsam beobachten werden.
Im fahlen Dämmerlicht danach, als sich der Schatten auflöst, glaubt Laura etwas gesehen zu haben. Eine brutale Vergewaltigung. Doch der Mann bestreitet alles. Die Frau schweigt. Seine Aussage gegen die von Laura.
Monate nach der Gerichtsverhandlung steht die Frau plötzlich vor Lauras und Kits Tür. Schleicht sich auf merkwürdige Weise in ihr Leben. Nur Kit scheint zu sehen, was Beth Taylor wirklich ist: eine Bedrohung.
15 Jahre später leben Laura und Kit unter falschem Namen an einem geheimen Ort. Keine Kontakte in die sozialen Medien, kein Eintrag im Telefonbuch, nur gelegentliche Telefonate. Etwas liegt noch immer im Dunklen, Laura fürchtet es, und sie ahnt, dass sie nur einen Teil des Bildes sieht. Doch dann steht Beth Taylor plötzlich vor Lauras Tür. Und jetzt drängt die Wahrheit mit aller Macht ans Licht...

Portrait

Erin Kelly ist die Autorin des offiziellen Filmbuchs der erfolgreichen und vielfach ausgezeichneten TV-Serie»Broadchurch« (»Der Mörder unter uns«). Sie ist Literaturwissenschaftlerin und Journalistin. U.a. schrieb sie für Zeitschriften wie »Elle«, »Cosmopolitan«, »Marie Claire« oder für große Tageszeitungen wie die »Sunday Times« und die »Daily Mail«. Erin Kelly lebt mit ihrer Familie im Norden von London.

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Pressestimmen

es ist spannend, und es funktioniert bis zur letzten Seite Peter Pisa Kurier 20180826
Bewertungen unserer Kunden
Was geschah wirklich?
von Silly2207 - 15.09.2018
1999, in Cornwall wird es eine Sonnenfinsternis geben und zu diesem Ereignis findet ein großes Festival statt. Auch Laura ist, gemeinsam mit ihrem Freund Kit und dessen Zwillingsbruder Mac und seiner Freundin, angereist. Doch schon kurz nach diesem Ereignis wird Laura Zeugin einer Vergewaltigung. Während das Opfer schweigt, beteuert der Täter seine Unschuld und vor Gericht stehen plötzlich Lauras Aussage gegen die des mutmaßlichen Täters. Aber erst nach der Verhandlung wird es merkwürdig, denn plötzlich steht das Opfer, Beth, vor Lauras Tür und nur Kit scheint zu sehen, was mit der jungen Frau wirklich los ist. Fünfzehn Jahre später leben Kit und Laura unter falschem Namen in einem neuen Haus. Irgendetwas muss geschehen sein, dass die Beiden veranlasste, sich regelrecht zu verstecken. Als Kit aufbricht, um sich eine erneute Sonnenfinsternis anzuschauen, bleibt Laura allein und schwanger zurück. Doch die Vergangenheit scheint sie nun einzuholen. Meine Meinung Das Cover macht mit seinen riesigen Buchstaben schon aufmerksam und wenn man dann genauer hinschaut, entdeckt man erst die Details des Bildes. Mir gefällt das sehr gut und machte mich neugierig auf den Inhalt. Hier muss ich allerdings sagen, dass der Klappentext schon recht weit vorausgreift, was mir in letzter Zeit immer häufiger auffällt, da wäre weniger manchmal mehr. Der Einstieg beginnt mit einem Prolog, der noch recht wenig aussagt, aber sich gleich sehr atmosphärisch lesen ließ, da der Schreibstil der Autorin Erin Kelly direkt und klar Bilder wiederspiegelt. Auch sonst mochte ich die Art des Erzählens, wenn es mir auch an manch einer Stelle ein wenig zu ausschweifend wurde, was mir gerade im ersten großen Abschnitt etwas die Spannung nahm. Trotzdem bleibt es sprachlich leicht und verständlich, so dass man, auch weil man natürlich wissen möchte, was wirklich geschah, gut am Ball bleiben kann. Das Buch wird in mehrere große Abschnitte unterteilt, wobei mir, wie schon erwähnt, der Anfang noch ein wenig langatmig erschien. Doch schon ab dem zweiten Abschnitt wurde es direkter und spannender und letzten Endes konnte ich das Buch erst aus der Hand legen, als ich wusste, was wirklich passiert ist. Denn hier ist nicht immer alles klar und manches Mal ist es auch nur der Schein. Letzten Endes sorgte Erin Kelly hier für einige Überraschungen, die ich in dieser Art nicht geahnt hätte. Ein geschicktes Verwirrspiel mit dem sie die Leser geschickt auf falsche Fährten lockt. Erzählt wird die Geschichte aus den Perspektiven von Laura und Kit. Während die Geschichte im Jahr 2015 spielt, gibt es aber durch Erinnerungen der beiden Protagonisten Laura und Kit immer wieder, teils sehr große Rückblenden in die vergangenen Jahre ab 1999. Dabei erfährt man sowohl aus dem gegenwärtigen Leben der beiden als auch von der Vergangenheit und immer wieder kreist ein Gedanke durch meinen Kopf: was ist eigentlich wirklich geschehen, dass sie nun so große Angst haben? Die beiden Hauptcharaktere Kit und Laura waren mir zu Beginn noch recht sympathisch, brachten mir aber immer mehr Zweifel, je weiter die Geschichte fortschritt. Kit ist durch und durch ein Nerd, der im Gegensatz zu seinem lebhaften Bruder, eher ruhig und schüchtern erscheint. Laura ist mir, gerade als junge Frau, noch sehr sympathisch, sie scheint sich für die Recht und Gerechtigkeit einzusetzen, doch irgendwann wurde ich auch ihr gegenüber skeptischer. Ihnen gegenüber stehen Beth, das Vergewaltigungsopfer, als auch Jamie, der Sohn aus wohlsittuiertem Hause, der der mutmaßliche Täter ist. Es scheint hier ganz klar zu sein, wer welche Rolle spielt, doch irgendwann war ich mir bei keinem mit gar nichts mehr sicher. Mein Fazit Auch wenn der Beginn an der ein oder anderen Stelle etwas zäh wurde, kam nach und nach immer mehr Spannung auf und letzten Endes wollte ich einfach nur noch wissen, was wirklich passiert ist. Durch die Perspektivenwechsel und den Rückblenden erhält man nur immer wieder Puzzleteile, die erst am Ende das wirkliche Bild zeigen. Alles in allem ein sehr gut durchdachter und aufgebauter Spannungsroman, der sich leicht und flüssig lesen lässt und mir gute Unterhaltung brachte.
Der Stein der Schuld
von Readaholic - 14.09.2018
1999: Bei einer Sonnenfinsternis in Cornwall kommt Laura zu einer Vergewaltigung hinzu, zumindest stellt es sich für sie so dar. Es kommt zum Prozess, bei dem der Vergewaltiger, Jamie, nicht zuletzt aufgrund von Lauras Aussage verurteilt wird. Das Opfer, Beth, sucht nach dem Prozess Laura und ihren Freund Kit in London auf. Für sie sind Laura und Kit die einzigen verbliebenen Freunde, denn in ihrem Heimatort herrschen Zweifel an Beths Integrität. Kit ist von Beths Eindringen in ihre Zweierbeziehung nicht begeistert, und auch Laura wird die Beziehung zu Beth bald zu eng. Dann passieren bedrohliche Dinge, für die sie Beth verantwortlich machen. Ist Beth psychisch gestört? Laura und Kit ändern ihre Identität und tauchen ab. Die Angst vor Beth macht beiden das Leben zur Hölle. Laura schafft es kaum, die Wohnung zu verlassen. Kit, der sich rührend um sie kümmert, verliert seinen Job. 15 Jahre später: Laura ist mit Zwillingen schwanger, Kit fährt ohne sie zu einer Sonnenfinsternis. Obwohl so viel Zeit vergangen ist, haben beide immer noch Angst, dass Beth sie aufspüren könnte. Dann passiert genau das, doch plötzlich erscheint alles, was sich damals zugetragen hat, in einem völlig anderen Licht... "Vier. Zwei. Eins" ist einer der besten Krimis, die ich in langer Zeit gelesen habe. Immer wieder kommt es zu überraschenden Wendungen und die Handlung bleibt spannend und glaubhaft bis zum Schluss. Unbedingte Leseempfehlung!
Wer sagt die Wahrheit
von flieder - 13.09.2018
Schon seit seiner frühesten Jugend ist Kit von der totalen Sonnenfinsternis fasziniert. Dieses einschneidende Erlebnis, das er mit seinem Zwillingsbruder und dem Vater erleben durfte prägt ihn für den Rest seines Lebens. So auch im Sommer 1999. Wieder steht in Cornwall eine totale Sonnenfinsternis an und dieses Mal will er das unvergleichliche Erlebnis mit seiner Freundin Laura teilen. Ein großes Festival zieht die Leute aus allen Herren Länder an. Doch die Unbeschwertheit dieser ausgelassenen Party nimmt für Kit und Laura ein jähes Ende, als Laura einen Geldbeutel findet. Auf der Suche nach dem Besitzer stolpert sie über einen Mann, der gerade dabei ist eine Frau zu vergewaltigen. Jamie, dem die Straftat zur Last gelegt wird versucht in der Menge zu verschwinden, taucht aber bald wieder auf um zu behaupten, dass alles einvernehmlich gewesen sei. Nur ein Gerichtsverfahren kann Licht ins Dunkle bringen. Einige Zeit nach der Verhandlung taucht Beth bei Laura und Kit auf und plötzlich sind einige Dinge mehr als merkwürdig. Die Beiden sehen keinen anderen Weg als unterzutauchen. Doch nach 15 Jahren, Laura ist mit Zwillingen hochschwanger und Kit gerade wieder bei einer Sonnenfinsternis, steht Beth vor der Tür und Lauras größter Alptraum beginnt. Auf den ersten paar Seiten dachte ich naja doch etwas anderes als ich mir vorgestellt habe. Die ziemlich langen Beschreibungen der verschiedenen Phasen der Sonnenfinsternis war schon etwas langatmig. Doch dann ging es plötzlich ganz schnell und das Buch hatte mich gepackt und zwar so sehr, dass ich es fast in einem Rutsch durchgelesen hatte. Bei dem angenehmen Schreibstil und der durchweg hochgehaltene Spannung ist das auch kein Wunder. Am Schluss weiß man selbst nicht mehr so genau wer den nun Opfer und wer Täter ist. Ein tolles Buch, das ich sehr gerne weiterempfehle
Sonnenfinsternis
von misery3103 - 01.09.2018
Während eines Festivals zu einer Sonnenfinsternis 1999 hilft Laura, die zusammen mit ihrem Freund Kit in Cornwall unterwegs ist, der jungen Beth, die angegriffen und vergewaltigt wird. Während des anschließenden Prozesses, bei dem Laura und Kit als Zeugen aussagen, nähern sich die Frauen an. Dann nimmt Beth mehr und mehr Raum in dem Leben des jungen Paars ein, bis es zum Eklat kommt. 15 Jahre später leben Kit und Laura unter anderem Namen und in Angst, dass Beth sie finden könnte. Wie konnte es dazu kommen? Zunächst haben mich das Buch und seine Geschichte fasziniert und begeistert. Die Andeutungen, die in jeder Seite, jeder Zeile und jedem Wort mitschwangen, haben mich gespannt weiterlesen lassen, weil ich wissen wollte, was zwischen Laura, Kit und Beth vorgefallen sein könnte. Während die Ereignisse von 1999 erzählt werden, ist Kit wieder zu einer Sonnenfinsternis unterwegs, während die hochschwangere Laura in London zurückbleibt. Wird Beth sich jetzt bei einem der beiden sehen lassen oder sind Lauras Ängste unbegründet. Und warum hat sie überhaupt so viel Angst? Wie gesagt, diese Fragen und auch die Frage, ob 1999 wirklich alles so passiert ist, wie Beth behauptet, sind das, was einen das Buch gespannt weiterlesen lässt. Irgendwann kippte die Geschichte aber für mich und ich fand die Geschichte eher anstrengend. Die ewig langen Schilderungen von Kits Reise, die irgendwie zu nichts führen, haben mich gelangweilt, und auch Lauras paranoides Verhalten daheim konnten mich nicht richtig unterhalten. Das Buch ist nicht richtig schlecht, aber es konnte mich auch nicht durchgängig begeistern. Eine für mich total unerwartete Wendung gegen Ende des Buches änderte dann noch mal kurz alles, bevor es mir dann doch etwas zu unglaubwürdig wurde. Insgesamt kein schlechtes Buch, aber auch kein totales Highlight. Okay!
Ungeahnt spannend
von Xanaka - 30.08.2018
Die totale Sonnenfinsternis im Sommer 1999 wird Laura und Kit für immer im Gedächtnis bleiben. Beide kennen sich noch nicht lange, sind sehr verliebt. Bei dem Sommerfestival, welches die Sonnenfinsternis begleitet, werden beide Zeuge einer Vergewaltigung. Laura, die die Situation als erste erfasst, versucht dem Opfer Beth zu helfen. Kit, der erst kurze Zeit später auftaucht, versucht dagegen den fliehenden Jamie zu stellen. Jamie wird verhaftet. Bei der Gerichtsverhandlung stehen sich alle Beteiligten gegenüber. Jamie beteuert seine Unschuld, hat die besten und teuersten Anwälte. Diese nehmen die Aussage von Beth komplett auseinander, es sieht nicht gut aus für Beth. Erst durch die Aussage von Laura gelingt es die Glaubwürdigkeit von Beth zu wahren. Jamie wird zu fünf Jahren wegen Vergewaltigung verurteilt. Monate später steht Beth plötzlich vor der Tür von Laura und Kit. Beide sind verunsichert. Was will sie von ihnen? Kit fühlt sich fast bedroht. Ihm ist die mittlerweile ständige Anwesenheit von Beth zunehmend mehr ein Dorn im Auge. Dann passiert dieser Anschlag. Fortan sind Laura und Kit auf der Flucht. Dieses Buch fasziniert u.a. dadurch, dass die Geschichte abwechselnd in verschiedenen Zeitebenen von Laura und Kit erzählt wird. Am Anfang war ich mir nicht sicher, ob dieses Buch etwas für mich ist, Ich wusste und ahnte nicht, was für eine Geschichte mir die Autorin erzählen will. Schnell merkte ich während des Lesens, da gibt es einige Geheimnisse, die im Dunkeln liegen, von denen auch ich wissen möchte. Auch wenn die Zeitebenen immer wieder wechseln, gelingt es der Autorin eine Kontinuität der Geschichte zu erhalten und mit psychologischer Raffinesse dabei die Spannung stetig zu steigern. Während des Lesens beginnt sich eine Spannung aufzubauen, die zunehmend mehr in einen Albtraum mit einer unterschwelligen Bedrohung aufzugehen droht und sich am Ende in einem ungeahnten schwer verdaulichen Finale endet. Damit hätte ich so niemals gerechnet. Ich war und bin von diesem Buch fasziniert. Von mir gibt es für diesen Psychothriller eine unbedingte Leseempfehlung und verdiente fünf Lesesterne.
Solider Thriller
von .Steffi. - 29.08.2018
Worum geht's? Laura und Kit sind auf einem Festival. Abends nach einer Sonnenfinsternis wird Laura vermeintlich Zeugin einer Vergewaltigung. Der Beschuldigte streitet dies jedoch ab. 15 Jahre später leben Laura und Kit mit neuem Namen in ständiger Angst von der Vergangenheit eingeholt zu werden. Was ist damals wirklich passiert und wovor fürchten sie sich so sehr? Eigene Meinung: Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt, der von Laura und der von Kit. Außerdem gibt es zwei Zeitstränge. Der Leser erfährt was 1999/2000 passiert ist, der zweite Zeitstrang berichtet von den Geschehnissen im Jahr 2015. Zusammen ergänzen sich die Perspektiven und Zeiten zu einer vollkommenen Geschichte. Das Thema Sonnenfinsternis, um das sich die Geschichte indirekt dreht und an das sich auch der Aufbau des Buches anlehnt, ist recht interessant, gut integriert und umgesetzt. Die Geschichte ist von Anfang an recht spannend und weist nur einige kleinere Längen auf, die den Lesefluss allerdings nicht wirklich stören. Man rätselt eigentlich die ganze Zeit mit, was nun in der Vergangenheit wirklich passiert ist. Bis zum Schluss bleibt die Spannung hoch. Das Ende ist nicht vorhersehbar, was ich bei einem Thriller immer sehr schätze. Die Charaktere sind allesamt sehr interessant. Sie haben nachvollziehbare Schwächen und wirken dadurch sehr glaubhaft. Fazit: Ein gelungener Thriller mit einigen wenigen Längen. Durchaus lesenswert!
Irgendwann kommt alles ans Licht!
von bärin - 28.08.2018
Das junge Pärchen Kit und Laura reist im Sommer 1999 nach Cornwall zu einem Festival anlässlich einer Sonnenfinsternis. Kit ist schon von Kindheit an Fan dieser Naturereignisse und plant, so viel wie möglich davon zu besuchen, egal in welchem Land sie statt finden. In Cornwall stolpern sie zufällig über Beth, die Opfer einer brutalen Vergewaltigung wurde. Der Täter war noch vor Ort, streitet aber alles ab - und das Opfer schweigt. Laura verständigt die Polizei und kümmert sich um Beth. Aber 15 Jahre später hat das Paar andere Namen angenommen, vermeidet jedes Aufsehen im Internet und lebt sehr zurück gezogen. Laura hat große Angst, dass Beth sie wieder findet. Was ist in der Zwischenzeit geschehen? Der Untertitel dieses Buches lautet ja: Vier Menschen, zwei Wahrheiten, eine Lüge. Diese Lüge zieht sich durch das ganze Buch, steht immer im Hintergrund und wird am Ende doch noch aufgedeckt. Dazwischen geschieht so allerhand - doch wer steckt wirklich dahinter? Das alles klärt sich in einem überaus spannenden Finale auf. Doch vorher wird abwechselnd von Kit und Laura ihre Sicht der Dinge geschildert. Dazu kommen immer interessante Rückblenden und so langsam versteht man Stück für Stück, wie alles zusammen hängt. Das Buch steigert sich in der Spannung im letzten Drittel merklich, davor gibt es einige Längen. Die Protagonisten sind genau und liebevoll gezeichnet, man kann sie sich lebhaft vorstellen. Ich kann dieses raffiniert geschriebene Buch weiter empfehlen!
Wem wirst du glauben?
von SweetSmile - 26.08.2018
persönliche Wertung: Heute gibt es mal eine Rezension zu einem Buch, welches einem Genre entspricht, dass sonst eigentlich nicht unbedingt von mir favorisiert wird. Hier sprach mich der Klappentext sofort an und ich wollte mal etwas Abwechslung in mein Leseleben bringen, deshalb wurde es diese Geschichte. :) Der Wechsel der Perspektiven und auch die Zeitsprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit, welche die ganze Geschichte beherrschen, haben mir sehr gut gefallen. Als Leser erfährt man nur nach und nach, was eigentlich geschehen ist und eben auch nur aus der subjektiven Sicht von den Hauptprotagonisten Kit und Laura. Für mich war es faszinierend, mir aus diesen subjektiven Berichten eine eigene Meinung zum Geschehen bilden zu müssen. Zumal die Geschichte wirklich verstrickt ist und man die ganze Zeit das Gefühl hat, dass irgendwer nicht die Wahrheit erzählt. Interessant ist es, herauszufinden wer dieser Jemand ist! Die eigene Menschenkenntnis wird im Verlauf des Buches ganz schön auf die Probe gestellt. Ich habe mich sehr oft gefragt, was nun wirklich an dem dran ist, was berichtet wird. Die Autorin stiftet sehr viel Verwirrung und hat für mein Empfinden das Thema Vergewaltigung + die Strafe für diese Tat sehr gut umgesetzt. Es gibt, dieses Thema betreffend, so viele Fragen, die man beantworten muss, so viele Punkte, welche mit einfließen - vor allem, wenn Aussage gegen Aussage steht. Selbst für mich als Leser, obwohl ich die ganze Zeit ein Gefühl hatte, war es nicht ersichtlich, wer in diesem Fall die Wahrheit sagt. Mich persönlich hat der im Buch stattfindende Prozess sehr nachdenklich gestimmt. So viele Fragen geistern mir nun diesbezüglich durch den Kopf, dass ich in den letzten Tagen nicht wirklich gut schlafen konnte... Besonders beeindruckt war ich am Ende des Buches. Autorin Erin Kelly konnte mich tatsächlich überraschen, denn ein paar Punkte hatte ich so definitiv nicht erwartet. Leider muss ich sagen, dass ich das Buch, gerade im Mittelteil, sehr langatmig fand. Zwischendurch hat es mich persönlich leider gar nicht gepackt und somit war es ab und an sogar ein richtiger Kampf für mich überhaupt weiter zu lesen. Ich hatte zwischendurch sogar den Gedanken im Kopf das Buch komplett abzubrechen, die Luft war einfach raus. Jetzt im Nachhinein muss ich sagen, dass ich froh bin es doch beendet zu haben, denn die letzten Kapitel waren sehr spannend. Für mich bestand ein sehr krasser Umschwung von gar nicht weiter lesen wollen zu das Buch nicht mehr aus der Hand legen können . Letztendlich hat sich mein Kampf während des Mittelteiles wirklich gelohnt. Das Ende konnte mich dann doch noch vom Buch und seiner Geschichte überzeugen. Fazit: Eine interessante Geschichte über ein brisantes Thema, bei der ich mir gewünscht hätte, dass die tolle Spannung vom Ende, sich durch das ganze Buch gezogen hätte.
Die Wahrheit hinter der Lüge
von Betsy - 26.08.2018
"Eine Lüge führt zur nächsten und zur übernächsten. Wenn man nicht von Anfang an ehrlich ist, ist man am Arsch." 1999: Der begeisterte Sonnenfinsternisjäger Kit und seine Freundin Laura erleben mit anderen begeisterten Anhängern auf einem Festival in Cornwall eine totale Sonnenfinsternis. Kurz danach wird Laura Zeugin einer Vergewaltigung, doch Jamie, der vermeintliche Täter, bestreitet die Vorwürfe und das Opfer, Beth, schweigt zunächst dazu. Es folgt der Prozess in der Aussage gegen Aussage steht und der wegweisend für die weiteren Geschehnisse ist, denn kurze Zeit nach der Urteilsverkündung drängt sich Beth immer mehr in Lauras und Kits Leben. Dabei wird Laura mit der Zeit immer unsicherer ob sie in Bezug auf Beth nicht doch vorschnell geurteilt und einen großen Fehler gemacht hat. 15 Jahre später, leben Laura und Kit unter falschem Namen und versuchen alles zu vermeiden, was ihren Aufenthaltsort verraten könnte. Während Kit sich erneut auf eine Reise macht um eine totale Sonnenfinsternis mitzuerleben, bleibt Lauren diesmal alleine daheim zurück und spürt ihre Panik darüber, dass Beth sie und Kit nun doch finden könnte, weil er seiner Faszination für Sonnenfinsternissen erneut nachgibt. Dabei holt Laura einmal mehr ihre Lüge von damals ein, ohne zu ahnen, dass bald nichts mehr so sein wird wie zuvor. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen, zum einen in der Gegenwart und im Jahre 1999, wo die Ereignisse ihren Anfang nehmen und man sich ausgehend davon immer weiter den aktuellen Geschehnissen nähert. Das Ganze wird sowohl aus Kits als auch aus Laurens Sicht erzählt und ist dabei in die Phasen einer Sonnenfinsternis eingeteilt. Das Thema Sonnenfinsternis ist die ganze Zeit ein sehr präsentes Thema und die Faszination der Figuren dafür ist regelrecht ansteckend, auch wenn es doch sehr viel Raum in der Geschichte einnimmt. Anfänglich ist man sofort neugierig was für eine Geschichte wohl dahinter stecken mag, dass Kit und Laura untergetaucht sind und warum vor allem Laura unter Panikattacken leidet, wenn sie an Beth denkt. Wir erfahren Bruchstückhaft was dahinter steckt und mehr und mehr verdichten sich die Andeutungen zu einer lückenlosen Geschichte, dabei wird auch auf die Entwicklung der Beziehung zwischen Kit und Laura eingegangen. Als Leser ist man, je mehr Einblicke man in die Geschehnisse und Personen bekommt, ständig hin- und hergerissen wem man glauben kann und wem nicht. Ist die Wahrheit wirklich so klar wie es zu Beginn scheinen mag? Oder gibt es hier noch andere Lügen und Geheimnisse? Ist Beth wirklich nur ein unschuldiges Opfer oder ein berechnendes Biest? Ist Jamie der abgebrühte Täter, der sein gutes Aussehen, seine angesehene und vermögende Familie, sowie seinen bisherigen tadellosen Ruf zu seinem Nutzen gekonnt vor Gericht einsetzt oder Opfer einer Intrige? Fragen über Fragen die erst ganz am Ende aufgelöst werden und vieles nochmal in einem anderen Licht erscheinen lassen. Anfangs ist alles sehr realistisch, vor allem der Prozess rund um die Vergewaltigung zeigt sehr anschaulich wie schwer es ist objektiv zu bleiben und wie intensiv so eine Verhandlung für alle Beteiligten ist. Mit der Zeit nimmt die ganze Geschichte aber Ausmaße an, die mir persönlich doch etwas zu viel des Guten sind, teilweise schon sehr konstruiert wirken und dann auch nicht gänzlich überzeugen können je mehr man alles wirken lässt und gewisse Dinge hinterfragt. Auch der Fokus verlagert sich dann auch immer mehr in eine etwas andere Richtung als anfänglich gedacht. Letztendlich hat mich die Geschichte im weiteren Verlauf etwas verloren, was vor allem auch an den Figuren lag, die nur begrenzt Sympathien wecken, durchaus anstrengend sind und für die zweitweise einfach das Verständnis fehlt. Trotz etlicher Wendungen und Verstrickungen, fand ich die Handlung im Großen und Ganzen überraschend langatmig und obwohl es durchaus etliche Spannungsmomente gibt, ging es mir bei weitem nicht so unter die Haut wie erwartet, da es zumindest teilweise doch mehr Drama als echter Thrill für mich war. Die Geschichte selbst wird teilweise sogar etwas zermürbend, weil man irgendwann einfach nur noch alles hinterfragt und schon gar nicht mehr weiß wo einem der Kopf steht und das Ende noch lange nicht in Sicht ist, sondern immer noch eins draufgesetzt wird. Das Ende selbst schließt alles gelungen ab und löst alle noch offenen Fragen, aber ist dann auch eine persönliche Geschmackssache, denn mich konnten die abschließenden Entwicklungen nicht so ganz für sich gewinnen, einfach weil es mich nicht gänzlich überzeugt und ich mich mit gewissen Aspekte nicht recht anfreunden kann. Andererseits finde ich die Geschichte dann aber auch wieder unglaublich gelungen und großartig, wenn man an den Anfang der Geschichte zurückdenkt und wie sich alles tatsächlich verhält, selbst wenn mich nicht alles zu hundert Prozent überzeugen konnte, so zeigt das Ganze doch wie wenig man in andere Menschen hineinsehen kann und wie jeder sich selbst alles so zurechtlegt, dass es richtig erscheint bzw. Sinn ergibt, wenn man nicht den Mut aufbringt zu seinen Fehlern zu stehen und die Wahrheit zu sagen. Zugleich stellt sich aber auch die Frage ob Lügen jemals gerechtfertigt sind und wie zweischneidig auch die Wahrheit sein kann. Fazit: Eine Geschichte, die etliche Überraschungen zu bieten hat, aber es dann vielleicht auch einen Tick zu weit reibt und seine Glaubwürdigkeit in einigen Dingen einbüßt. Trotz der intensiven und gelungen Darstellung wie sich der Druck einer simplen Lüge immer weiter aufbaut, welche ungeahnten Konsequenzen sie nach sich ziehen kann und wie unterschiedlich die Motive zu lügen sein können, sowie die Darstellung zweier Seiten rund um eine Vergewaltigung, war es mir rundherum doch etwas zu viel Drama und leider auch trotz spannender Momente und etlichen Wendungen, überraschend langatmig. Dabei hatte ich dann auch so meine Probleme mit den Figuren und nicht alles ist wirklich schlüssig, dennoch ist es eine durchaus gute und dichtgesponnene Geschichte eingebettet in ein Netz aus Lügen, wo nichts nur schwarz oder weiß ist, auch wenn die Handlung mich bei weitem nicht so fesseln konnte wie anfänglich gedacht und ich es am Ende etwas schade fand, das so manche Figur letztendlich blasser blieb als gedacht.
Folgenschwere Lügen
von bookloving - 25.08.2018
Mit dem Roman "Vier.Zwei.Eins." ist der Autorin Erin Kelly ein fesselnder, clever konstruierter Psychothriller gelungen, der erst allmählich Fahrt aufnimmt, dann aber im letzten Drittel mit der Enthüllung eines komplexen Lügengeflechts nicht mehr aus der Hand zu legen ist. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Ich-Perspektive der zwei Protagonisten Laura und Kit. Zudem ist die Geschichte auf zwei unterschiedlichen Zeitebenen angesiedelt und springt permanent zwischen den Ereignissen der Vergangenheit zwischen den Jahren 1999 und 2000 sowie der Gegenwart von 2015 hin und her, so dass man anfangs die Kapitelüberschiften zur besseren Orientierung lesen sollte. Insgesamt ist der lebendige, abwechslungsreiche Erzählstil der Autorin jedoch sehr angenehm zu lesen. Obwohl sich die Geschichte, die dramaturgisch in die fünf Phasen der Sonnenfinsternis aufgeteilt ist, sehr behutsam entwickelt, versteht es die Autorin eine gewisse Grundspannung und unheilvolle Atmosphäre aufzubauen. Lange Zeit ist es allerdings für den Leser völlig unklar, auf was die Geschichte überhaupt hinauslaufen wird. Auf der verzweifelten Suche nach den kleinsten Hinweisen und Hintergründen in den unterschiedlichen, je nach Perspektive subjektiv eingefärbten Rückblicken, erleben wir als Leser ein clever konstruiertes Verwirrspiel mit vielen Lügen und geschickt gestreuten falschen Fährten, das uns allerding recht lang auf die Folter spannt. Kaum glaubt man in einem Punkt endlich etwas mehr Durchblick zu haben, steht man vor neuen Unklarheiten und muss bald erkennen, dass nichts so ist, wie gedacht. Im letzten Drittel ziehen schließlich Tempo und Spannung enorm an. Nach einigen überraschenden Wendungen werden immer mehr fatale Verstrickungen der Charaktere offenbar. Mit der schrittweisen Enthüllung des komplexen Lügengeflechts hält die Autorin uns Leser in Atem und offenbart so manche schockierenden Abgründe der menschlichen Psyche. Der Thriller gipfelt in einem sehr packenden Finale und klingt mit einem völlig überraschenden, geschickt gewählten Ende aus, das einen ziemlich sprachlos zurück lässt. Der Autorin ist es hervorragend gelungen, die unterschiedlichen Persönlichkeiten der Charaktere mit ihren Höhen und Tiefen zu treffen. Durch die wählte Ich-Perspektive werden lange Zeit nur Bruchstücke ihrer wahren Gefühls- und Gedankenwelt offenbart und es ist an uns, auszuloten, welchen Teil ihrer geschilderten Erlebnisse wir Glauben schenken wollen und wo es angebracht ist, ihnen zu misstrauen. Daher muss man auch bei den Figuren auf so manche Überraschung und schockierende Enthüllung gefasst sein. FAZIT Ein fesselnder, raffiniert konstruierter Thriller mit einem faszinierenden Lügengeflecht und schockierenden Enthüllungen, der allerdings sehr langsam Fahrt aufnimmt!
Wahrheit oder Lüge?
von Anonym - 25.08.2018
Kit und Laura fahren 1999 nach Cornwall, um sich dort im Rahmen eines Festivals eine totale Sonnenfinsternis anzuschauen. Laura glaubt eine Vergewaltigung beobachtet zu haben und durch ihre Aussage wird der mutmaßliche Täter zu einer Haftstrafe verurteilt. Beth, das Opfer schweigt und nistet sich in Kits und Lauras Leben ein.  15 Jahre später leben Kit und Laura unter falschem Namen, immer mit der Angst, Beth könnte sie wieder finden. Und als Beth eines Tages vor der Tür steht, kommt die Lawine erneut ins Rollen.  In dieser Geschichte ist nichts so, wie es scheint und wie man es erwartet.  Erin Kelly schreibt beinahe beiläufig, gefällig, aber so fesselnd und packend, dass man das Buch nur schwer zur Seite legen kann. Abwechselnd lässt die Autorin Kit und Laura zu Wort kommen und uns so ihre Sichtweise der Geschichte darlegen. Durch viele Rückblenden wird man als Leser nach und nach in die Handlung und die Ereignisse eingeführt. Der Aufbau des Romans gleicht der einer totalen Sonnenfinsternis. Durch diese Faktoren baut sich sehr viel Spannung auf, die sich wie ein roter Faden durch das Buch zieht. Es gibt sehr überraschende und so viele Wendungen, die für mich oft völlig unerwartet waren. Ich wusste selten, was Wahrheit war und was Lüge. Kaum meinte man etwas zu wissen, wurde es schon wieder in Frage gestellt. Das absolut unvorstellbare Ende hat mich vollkommen sprachlos zurückgelassen.  Die Protagonisten sind gut beschrieben. Man kommt ihnen schnell nahe, fast wie bei alten Bekannten. Sie verblüffen den Leser jedoch ständig und man ist sich nie sicher, wen man nun eigentlich vor sich hat. Keinem kann man mehr trauen. Spielt hier jeder ein falsches Spiel? Diese spürbare Beklemmung, dieses ständige Misstrauen zieht sich durch den ganzen Roman und man hastet atemlos von Seite zu Seite, um endlich dieser latenten Bedrohung zu entfliehen.  Ein wirklich packendes und gelungenes Buch!
Irreführend und voller Überraschungen
von EOS - 25.08.2018
Wem kann man wirklich trauen, und ist dein Freund nicht in Wirklichkeit dein Feind? Diese Frage stellt man sich, wenn man dieses spannende Buch beendet hat. Von Erin Kelly als Roman eingestuft, hat es doch auch viele Elemente eines Kriminalromans. Und die Spannung ist während der gesamten Lektüre vorhanden, ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Allein schon das Hobby der Hauptprotagonisten fand ich sehr interessant und war für mich informativ. Besessen vom Phänomen der Sonnenfinsternis, fährt man zu Orten, um gemeinsam mit anderen diese magischen Momente zu erleben. Während einer totalen Sonnenfinsternis in Cornwall kommt es zu einem brutalen Verbrechen, dessen Folgen noch lange nachwirken und das Leben der Hauptakteure umkrempeln. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und zeichnet ein gutes Bild der jeweiligen Situation. Obwohl streckenweise nichts Schlimmes passiert, liegt immer eine Art Bedrohung im Hintergrund, weshalb man das Buch nicht gut beiseite legen kann. Es fesselt den Leser. Erin Kelly versteht es von Anfang an Spannung aufzubauen, zunächst ist es nur die Neugier des Lesers, der unbedingt wissen möchte, was damals passiert ist. Dann folgen mysteriöse Hinweise und warnende Anmerkungen, die darauf schließen lassen, dass nach der damaligen Vergewaltigung noch viel Unheil heraufbeschworen wurde. Der ständige Wechsel zwischen zwei Zeitebenen, damals und heute (dazwischen liegen ca. 15 Jahre), deutet bereits an, dass die Sache noch nicht abgeschlossen ist. Die einzelnen Verstrickungen sind authentisch, durchaus nachvollziehbar, wenn auch teilweise überraschend. Und damit kommt zu der Spannung noch eine gehörige Portion Entsetzen, wie hinterhältig Menschen agieren können.... Mein Lieblingscharakter ist Laura, sie ist eine Helfernatur und äußerst tatkräftig, wenn jemand in Not ist. Sie scheut sich nicht, auch der unangenehmen Wahrheit ins Gesicht zu sehen. Das wird leider auch teilweise ausgenutzt. Ich habe viel Mitleid für sie empfunden. Kit ist für mich eine eher schwache Persönlichkeit, der sich an anderen orientiert und auf egoistische Weise seinen Vorteil sucht, auch wenn es anderen schadet. Beth ist für mich undurchschaubar, kann man ihr vertrauen oder eher nicht? Für mich ist das Buch ohne Frage fünf Sterne wert. Es hat mich noch beschäftigt, als die Lektüre schon abgeschlossen war, irgendwie war ich fassungslos, wie bösartig Menschen agieren können unter dem Deckmantel, nur Gutes bewirken zu wollen. Aber trotzdem ist das Vorgefallene authentisch, nicht aus den Sternen gegriffen. Eine sehr empfehlenswerte Lektüre!!!
Das Buch braucht Geduld, die dann zum Schluss belohnt wird
von Plush - 24.08.2018
"Vier.Zwei.Eins." von Erin Kelly ist ein Buch, das es mir über weite Teile nicht leicht gemacht hat. Doch das letzte Drittel konnte mich dann doch versöhnen und ließ mich zufrieden zurück. Die Geschichte wird abwechselnd aus Sicht von Laura und Kit erzählt, und hierbei wird zusätzlich unchronologisch zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin- und hergesprungen. Dies ist aber gut der jeweiligen Kapitelüberschrift zu entnehmen, also soweit kein Problem. Was mir eher Schwierigkeiten bereitet hat, war, dass ich über weite Teile der Geschichte einfach gar keinen Durchblick hatte. Das war von der Autorin auch genau so gewollt. Doch irgendwann fing es an zu nerven, dass man nicht nachvollziehen konnte, worum es nun eigentlich geht. Schließlich fiel es mir dadurch auch schwer, eine Verbindung zu den Charakteren aufzubauen. Richtig sympathisch war von Anfang an keiner. Und desto weiter die Geschichte voranschritt, desto weniger wusste man, wem man überhaupt trauen kann, oder ob einfach alle spinnen und lügen. Dann kam aber endlich im letzten Drittel der Startschuss für eine erlösende Entwirrung dieses riesigen Wollknäuels und man bekam endlich nach und nach die Informationen, die einem die ganze Zeit vorher gefehlt hatten, um verstehen zu können, was da eigentlich los (gewesen) war bei den Charakteren. Und von da an wurde es für mich dann auch endlich richtig spannend! Nun konnte ich auch die Handwerkskunst anerkennen, mit der die Autorin mich zuvor im Unklaren gelassen hatte. Fazit: Ein Buch, das dem Leser über die ersten zwei Drittel viel Geduld abverlangt, welche dann aber im letzten Drittel reich belohnt wird mit einem großen Aha-Effekt, einem spannungsgeladenen Finale und einem überraschenden Abschluss.
Lügengebilde
von Cyrana - 24.08.2018
Sommer 1999 in Cornwall. Laura, Kit, Beth und Jamie schauen sich die Sonnenfinsternis an und danach ist ihr Leben nicht mehr so, wie es vorher war. Kit reist schon seit vielen Jahren dem Ereignis der Sonnenfinsternis hinterher. In Cornwall ist seine Freundin Laura mit dabei und sie wird Zeugin einer Vergewaltigung. Kit und Laura sagen vor Gericht aus. Doch dann steht plötzlich das Vergewaltigungsopfer Beth vor ihrer Tür. Kit und Laura flüchten und leben unter anderem Namen. Doch was ist damals passiert? Erzählt wird die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven und auf zwei Zeitebenen (1999/2000) sowie 2015. Kit und Laura leben ein Leben praktisch ohne social media, sehr zurück gezogen. Die Spannung steigert sich vor allem am Ende des Buches und auch der Leser erfährt erst ganz am Schluss, was damals wirklich passiert ist. Zwischendurch flachte für mich die Spannung etwas ab, wurde am Ende aber wieder angezogen.
Wirklich nur eine Lüge?!
von Mikka Gottstein - 24.08.2018
"Vier.Zwei.Eins." ist eines von diesen Büchern, bei deren Lektüre man sich schnell ein Urteil bilden kann: das sind die Guten, das sind die Bösen, das ist die Wahrheit, das ist eine Lüge. Doch dann passiert etwas, das alles über den Haufen wirft: man bildet sich neue Meinungen und neue Urteile - schon schwurbelt die Autorin wieder alles durcheinander, und am Schluss ist alles ganz anders als gedacht. Ich mag solche Bücher. Ich finde es auch nicht tragisch, wenn sie nicht hundertprozentig in die üblichen Schemata für `Thriller¿ oder `Krimi¿ passen, sondern eher¿ Ja, was eigentlich sind? Ein Genremix, vielleicht: Thriller verrührt mit Krimi, abgeschmeckt mit ein wenig Gegenwartsliteratur, gewürzt mit einem Hauch Drama. Damit will ich nicht unbedingt sagen, dass die Spannung zu kurz kommt. Es ist nur eine andere Art Spannung: eine Spannung der leisen Zwischentöne und der menschlichen Abgründe, und das ganz ohne Serienkiller. Natürlich will man wissen, ob Beth wirklich vergewaltigt wurde oder nicht, ob sie ein Opfer ist oder eine gerissene Psychopathin. Aber vor allem sieht man den Charakteren dabei zu, wie sie an ihre Grenzen kommen und darüber hinausgehen, wie sie ihre Prinzipien verraten oder verteidigen, und vor allem, wie sie miteinander umgehen, wenn so viel Ungesagtes zwischen ihnen steht. Und ganz ehrlich: im Titel ist die Rede von einer Lüge, aber tatsächlich gibt es hier wohl keinen einzigen Hauptcharakter, der nicht gelogen hat¿ Erin Kelly konstruiert diese Geschichte mit viel Geschick und Einfallsreichtum. Vor allem die falschen Fährten legt sie meisterhaft, und im Rückblick lesen sich manche Szenen auf einmal ganz anders. Manchmal habe ich jedoch im Detail an der Glaubwürdigkeit gezweifelt. Zum Beispiel haben Laura und Kit ein neues Leben angefangen, als seien sie im Zeugenschutzprogamm, um nicht gefunden zu werden. Sie haben ihre Nachnamen geändert, sich aus allen sozialen Medien gelöscht, andere Jobs angenommen, sind immer und überall auf paranoide Art und Weise übervorsichtig. Aber erstens haben sie immer noch Kontakt zu ihren Familien und leben anscheinend in deren unmittelbarer Nähe - und da ihre Familienmitglieder ihre Namen nicht geändert haben, sollten Laura und Kit ziemlich einfach zu finden sein. Zweitens ist Kit besessen von Sonnenfinsternissen und reist von Ort zu Ort, um sie zu beobachten, man weiß also immer ziemlich genau, wo man ihn zu welchem Zeitpunkt finden kann. Das hat mich an einigen Stellen empfindlich gestört. Das Buch hat in meinen Augen auch ein paar Passagen, in denen sich die Charaktere zu sehr in etwas verrennen und die Geschichte ins Stocken kommt. Trotz meiner leichten Zweifel, trotz dieser gelegentlichen Längen habe ich die Geschichte jedoch sehr gerne bis zu ihrem Ende verfolgt. Ich habe immer mitgerätselt, was sich am Schluss als die Wahrheit herausstellen würde. Das Buch konzentriert sich ganz auf seine Hauptcharaktere. Man bleibt dicht an Kit und Laura dran, erlebt ihre Ängste, Zweifel und Hoffnungen hautnah mit. Und dennoch schafft es die Autorin, da noch Raum für Zweifel zu lassen. Wirklich bis in Letzte vertrauen kann der Leser bis ganz zum Schluss niemandem, denn man kann nicht sicher sein, wer lügt und zu welchem Zweck. Erst im Rückblick weiß man genau, wie alles wirklich abgelaufen ist. Der Schreibstil gefiel mir ganz gut: flüssig, temporeich, leicht und unterhaltsam zu lesen. Der Autorin gelingt es wunderbar, zwischen Zeiten und Perspektiven hin- und herzuspringen, so dass sich die Wahrheit nach und nach enthüllt. FAZIT Laura und Kit sind jung und verliebt und schauen sich zusammen eine Sonnenfinsternis an. Doch im Dämmerlicht sieht Laura etwas, was sie für eine Vergewaltigung hält, und eilt dem Opfer zu Hilfe. Was sie noch nicht ahnen kann: diese Nacht verändert das Leben aller Beteiligten. Noch 15 Jahre später leben Laura und Kit in Angst. Aber wer ist hier Opfer, wer Täter? Wer sagt die Wahrheit, wer lügt? Vieles an dem Buch hat mir sehr gut gefallen, besonders das Spiel mit den Erwartungen und Vorstellungen des Lesers, und die Art und Weise, wie sich immer wieder alles komplett ändert. Es hat zwar auch kleine Schwächen, dennoch habe ich es im Großen und Ganzen gerne gelesen.
Ein Verbrechen im Schatten der Sonne
von Dirk Heinemann - 23.08.2018
Kit, Laura, Beth und Jamie sind junge Menschen, die sich im Sommer 1999 in Cornwall eine Sonnenfinsternis ansehen wollen. Was dort geschieht, soll die nächsten 15 Jahre ihres Lebens prägen. Das Cover mit dem dunklen Bild und der orangen Schrift gefällt mir gut. Es hat etwas düsteres und das passt gut zur Geschichte. Die Geschichte wird aus Sicht der 4 Protagonisten erzählt. Dabei wechselt der Erzähler sowie auch die Zeit. Wir springen zwischen den Jahren 1999/2000 und 2015 hin und her. Wenn man sich auf diese Zeitsprünge eingestellt hat, liest sich das Buch sehr gut. Erin Kelly schafft es den Leser wiederholt auf eine falsche Fährte zu locken. Erst am Ende wird deutlich was sich in Cornwall tatsächlich ereignet hat. Ohne zuviel zu verraten, kann ich sagen, dass es eine Geschichte voller Lügen ist. Sie handelt von Kit, der bereits als kleiner Junge seine erste Sonnenfinsternis erlebt hat. Seitdem reist er um die Welt und versucht möglichst jede totale Sonnenfinsternis zu erleben und zu fotografieren. Bei der Sonnenfinsternis in Cornwall beobachtet seine Freundin Laura ein Vergewaltigung und beide müssen im Anschluss vor Gericht aussagen. Später verstecken sie sich vor dem Opfer Beth und ändern sogar ihren Namen. Doch warum haben sie vor Beth so große Angst? Ich durfte das Buch Dank Vorablesen.de lesen und habe damit an der Leserunde des FISCHER Leseclub von LOVELYBOOKS teilgenommen. Beides hat mir viel Spaß bereit. Ich vergebe für das Buch 4 Sterne.
Ein Netz aus Lügen...
von Caro2929 - 22.08.2018
Klappentext: Im Sommer 1999 erleben Kit und Laura eine totale Sonnenfinsternis in Cornwall. Im fahlen Dämmerlicht danach, glaubt Laura, etwas gesehen zu haben. Eine brutale Vergewaltigung. Doch der Mann bestreitet alles. Die Frau schweigt. Monate nach der Gerichtsverhandlung steht die Frau plötzlich vor Lauras und Kits Tür. 15 Jahre später: Laura und Kit leben unter falschem Namen an einem geheimen Ort. Keine Kontakte in die sozialen Medien, kein Eintrag im Telefonbuch, nur gelegentliche Telefonate. Laura lebt in ständiger Angst, dass die Frau sie wieder finden wird. Käme dann etwas ans Tageslicht, das womöglich besser im Dunkeln geblieben wäre? Meine Meinung: ***Achtung Spoiler könnten enthalten sein*** Ich bin absolut geflashed von dem Buch. Es hat mich tatsächlich sprachlos zurückgelassen. Eine Geschichte gespannt durch ein Netz von Lügen. Unvorhersehbare Wendungen und absolut abscheuliche Handlungen, mit denen man absolut nicht gerechnet hat. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig. Zwar hatte ich nicht das Bedürfnis, dass Buch unter keinen Umständen aus der Hand legen zu wollen, aber eine gewisse Grundspannung beherrscht das Buch. Ab und an, möchte man aber schneller in die Geschichte vordringen, als die Autorin es dem Leser erlaubt. Trotzdem ist die Geschichte alles, aber nicht langweilig. Man wird konfrontiert mit Perversitäten, mit denen niemand gerechnet hat. Es ist einfach eine fesselnde Geschichte mit abtrünnigstem Verhalten von Menschen, bei denen man am wenigsten damit rechnet. Nun denkt der Leser endgültig, alles ist aufgeklärt, aber nein, dann kommt noch ganz am Ende ein Geständnis, mit dem wirklich niemand gerechnet hätte... Grandios. Aber auch perfide. Die Charaktere, ja, ich weiß auch nicht so richtig, was ich zu ihnen sagen soll, denn nichts ist so, wie es scheint. Ein Meisterwerk an Verwirrungen... Fazit: Ich bin sprachlos zurückgeblieben. Klare Leseempfehlung!
Irgendwann kommt die Wahrheit ans Licht
von frenzelchen90 - 22.08.2018
Meine Meinung: Dieses Buch zeigt, dass ein Kartenhaus aus Lügen am Ende immer einstürzt und damit Leben zerstören kann. Die Autorin erzählt mit einem flüssigen und packenden Schreibstil eine Geschichte, die in einer Katastrophe endet. Das Geschehen wechselt zwischen zwei Zeitebenen: der Gegenwart (das Jahr 2014) und der Vergangenheit (das Jahr 1999). Auch die Sicht des Geschehens wird aus zwei Perspektiven erzählt. So erhält man als Leser sehr viele Informationen, die das Ausmaß der ganzen verstrickten Situation erst klar machen. Trotz dessen, wird man durch die falschen Spuren, die die Autorin im ganzen Buch legt, auf die falsche Fährte geführt. Am Ende des Buches hatte ich fast den Eindruck, dass es kein Roman, sondern schon eher ein Thriller war. Mein Fazit: Diese Buch ist einfach nur Nervenkitzel und Spannung pur!
spannend und verzwickt
von Ute H. - 22.08.2018
Vier.Zwei.Eins. ist ein Thriller der Autorin Erin Kelly. Bisher kannte ich diese Autorin nicht, aber dieser spannende Thriller hat mich überzeugt weitere Bücher von ihr zu lesen. 1999 zur Sonnenfinsternis reisen Laura und Kit nach Cornwall, um dieses Ereignis gemeinsam zu genießen. Obwohl Wolken das Ereignis trüben, ist die Stimmung leicht euphorisch, bis Laura auf dem Heimweg ein Pärchen in einer eindeutigen Situation entdeckt und sofort erkennt, dass es sich um eine Vergewaltigung handelt. Laura läuft sofort zu der Frau (Beth) um ihr zu helfen. Bei der späteren Gerichtsverhandlung tut sie fast alles, damit der Täter verurteilt wird. Laura ubd Beth treffen sich anschließend öfter und schließen Freundschaft, bis rätsehafte Dinge geschehen. Der Thriller ist in fünf Hauptkategorien eingeteilt - sie werden als Kontakte bezeichnet, genau wie bei einer Sonnenfinsternis. Es gibt 2 Erzähler: Kit und Laura; außerdem spielt er in zwei Haupt-Zeitebenen 1999 und 2015. Die Autorin nervt am Anfang damit, dass sie immer wieder auf ein paar Ereignisse von 1999 hinweist aber das Rätsel nicht auflöst. Erst zu einem späteren Zeitpunkt löst sie das Rätsel nach und nach auf. Als man endlich denkt den Durchblick zu haben, nimmt die ganze Handlung auf einmal eine Kehrtwende. Ein spannender Thriller mit einem tollen Hintergrundthema (Sonnenfinsternis), Der Schreibstil und die Handlung lassen den faszinierten Leser das Buch fast nicht aus der Hand legen, bis endlich das überraschende Ende erreicht ist. Ich freue mich schon auf weitere spannende Bücher dieser Autorin
Ein Buch, welches ich nicht so schnell vergessen werde
von eulenmatz - 22.08.2018
MEINUNG: Vier.Zwei.Eins. wird aus zwei Sichten und auf zwei Zeitebenen erzählt und zwar aus der von Laura und Kit. Laura erzählt sowohl aus der Gegenwart als auch aus der Vergangenheit. Das Buch ist in die Phasen der Sonnenfinsternis eingeteilt, welch sinnbildlich auch den Verlauf der Handlung widerspiegeln und die Sonnenfinsternis an sich ist auch ein zentraler Bestandteil der Geschichte. Besonders Kit ist schon lange Fan davon. Sein Vater nahm ihn und seinen Zwillingsbruder immer rund um die Welt mit und auch später hat Kit kaum eine Sonnenfinsternis ausgelassen. An einem solchen Ereignis haben sich alle vier Beteiligten kennen gelernt und das Schicksal nahm seinen sprichwörtlichen Lauf. Die Geschichte braucht ihre Zeit, denn die Autorin nimmt sich diese auch, um den Leser ausführlich mit den Geschehnissen der Vergangenheit vertraut und sich ein erstes eigenes Bild zu machen. Minutiös wird dort angesetzt, wo Laura die vermeintliche Vergewaltigung beobachtet hat. Darauf folgt die auch sehr ausführliche Gerichtsverhandlung. Nach dieser taucht Beth plötzlich bei Kit und Laura auf, weil sie einfach eine Freundin benötigt, die ihr Halt gibt und diese in Laura sieht, die ihr auch durch ihre Aussage auf dem ganzen Weg zur Seite gestanden hat. Beth, Kit, Laura und der Täter, Jamie sind die vier Personen, um die es hier geht, obwohl Jamie zunächst nur eine untergeordnete Rolle spielt. Ich empfand alle drei als recht schwierige Charaktere, mit denen man nicht so leicht warm geworden ist. Laura leidet an einer Angststörung und erleidet schon auch mal Panikattacken, was ihren ungeborenen Kindern 15 Jahre später nicht unbedingt zu Gute kommt. Sie wirkt auch sehr unsicher und kämpft sehr mit sich als Kit allein zur nächsten Sonnenfinsternis fährt. Es bekommt nach und nach eine Vermutung, woher Laura die Ängste hat, u.a. hat sie auch Angst vor Beth. Beth konnte ich wirklich schwer einschätzen. Ich empfand sie anfangs auch als ein wenig komisch und undurchdringlich. Ich denke, die Autorin hat hier absichtlich ein falsches Bild heraufbeschworen. Ich habe mich auch total von Lauras Paranoia anstecken lassen bzgl. Beth. Kit empfand ich auch als recht schwach und verunsichert. Manchmal habe ich mich gefragt, wie Laura und er so überhaupt eine Beziehung führen können, wo beide zum Teil so labil sind. Warum Kit so ist, wie er ist, erklärt sich dann aber noch. Alle drei auf jeden Fall keine einfachen Charaktere, aber aus Liebe, Zuneigung und Überzeugung sind sie bereit eine ganze Menge zu tun. Die Autorin streut hier geschickt einige Fährten aus und glaubt als Leser bereits alles zu wissen. Der etwas zähe Anfang hat genau dafür auch seine Bewandtnis, dass man eben glaubt alles verstanden zu haben. Natürlich gibt es Unklarheiten, aber auch das kann sich was zusammenreimen. Ungefähr nach gut einer Hälfte nimmt das Buch enorm an Fahrt auf, weil eine entscheidende Sache rauskommt, die völlig unvorhersehbar war. Das ist der Punkt, an dem sich die Geschichte dreht und alle Beteiligten zu verschlingen droht. Ich war gezwungen das Geglaubte nochmal überdenken. Als dann alles rauskommt, war ich absolut sprachlos und erschüttert, was man aus Egoismus und Liebe tun kann. Das Ende war für mich absolut richtig gewählt und glaubwürdig. Alles andere wäre unglaubwürdig gewesen. Es gibt Dinge, die bleiben unverzeihlich. FAZIT: Ein Buch, bei dem man anfangs ein bisschen Durchhaltevermögen beweisen muss, weil sich die Autorin viel Zeit lässt. Doch das Ende schlägt eine wie eine Bombe und lässt absolut sprachlos zurück, wie vier Menschen sich so in ihre Lügen verstricken können, dass am Ende nicht mehr so ist, wie es am Anfang war.
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