In Zeiten des abnehmenden Lichts

Roman einer Familie. 9. Auflage.
Buch (gebunden)
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Ausgezeichnet mit dem Deutschen Buchpreis 2011

Von den Jahren des Exils bis ins Wendejahr 89 und darüber hinaus reicht diese wechselvolle Geschichte einer deutschen Familie. Sie führt von Mexiko über Sibirien bis in die neu gegründete DDR, führt über die Gipfel und durch die Abgründe des 20. Jahrhunderts. So entsteht ein weites Panorama, ein großer Deutschlandroman, der, ungeheuer menschlich und komisch, Geschichte als Familiengeschichte erlebbar macht.
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Produktdetails

Titel: In Zeiten des abnehmenden Lichts
Autor/en: Eugen Ruge

ISBN: 3498057863
EAN: 9783498057862
Roman einer Familie.
9. Auflage.
Rowohlt Verlag GmbH

1. September 2011 - gebunden - 432 Seiten

Beschreibung

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Buchpreis 2011

Von den Jahren des Exils bis ins Wendejahr 89 und darüber hinaus reicht diese wechselvolle Geschichte einer deutschen Familie. Sie führt von Mexiko über Sibirien bis in die neu gegründete DDR, führt über die Gipfel und durch die Abgründe des 20. Jahrhunderts. So entsteht ein weites Panorama, ein großer Deutschlandroman, der, ungeheuer menschlich und komisch, Geschichte als Familiengeschichte erlebbar macht.

Portrait

Eugen Ruge wurde 1954 in Soswa (Ural) geboren. Der diplomierte Mathematiker begann seine schriftstellerische Laufbahn mit Theaterstücken und Hörspielen. Für "In Zeiten des abnehmenden Lichts" wurde er unter anderem mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet. Zuletzt erschienen die Bände "Theaterstücke" und "Annäherung" sowie die Romane "Cabo de Gata" und "Follower".

Pressestimmen

Der große DDR-Buddenbrooks-Roman. Die Zeit

Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung vom 26.08.2011

Der Untergang des Hauses Ruge

Sein ganzes Leben hat dieser Mann für dieses eine Buch geprobt: Eugen Ruge legt mit seinem späten Debüt "In Zeiten des abnehmenden Lichts" die faszinierende Geschichte seiner Familie vor. Der Roman blickt vom Innersten der DDR auf das ganze deutsche Jahrhundert. In seinem Haus auf Rügen erzählt der Autor vom Ringen um seinen Stoff.

Der Weg Zum Höft ist schwer zu finden. Dabei hatte der Mathematiker die Lage seines Hauses am Telefon mit derselben Exaktheit beschrieben, mit der er auch später im Gespräch seine verwickelte Familiengeschichte darlegen wird. Sich durchzufragen hat aber auch keinen Sinn, wie sich rasch herausstellt, denn die Anschrift fast aller in Gager lautet: Zum Höft. Das Fischerdorf an der hagenschen Wieck mit seinen wenigen hingewürfelten Häuschen liegt, zumindest von Frankfurt aus gesehen, so ziemlich am entferntesten Eck des Landes: an der Südostküste Rügens, dort, wo nicht einmal mehr der Rasende Roland, die berühmte Schmalspurbahn der Insel, hält, südlich noch von Göhren. Dann endlich, als der Fahrer schon verzweifelt auf Radwegen umherirrt, taucht hinter viel Gestrüpp inmitten von Obstbäumen auf einmal ein kleines malerisches Häuschen mit Reetdach auf, das Refugium von Eugen Ruge.

An diesem weltvergessenen Ort hat der Siebenundfünfzigjährige mit dem grauen Kinnbärtchen die letzten drei Jahre an seinem Roman "In Zeiten des abnehmenden Lichts" geschrieben, der in diesen Tagen erscheint. Es ist ein Lebenswerk mit einer besonderen Entstehungsgeschichte, und dieses Haus auf dem Mönchgut spielt darin eine zentrale Rolle. Von Eugen Ruges Mutter in den siebziger Jahren mit eigenen Händen errichtet, tauschte sie für seinen Bau auf dem Schwarzmarkt in der DDR Materialien ein, die sie sich auf abenteuerlichsten Wegen organisiert hatte. Im Tausch für Holz, Zement oder Glas bot sie auch Aal vom Rügener Fischer Eberling.

Seinen Gast bittet der Autor zunächst ebenfalls zu Aal und Weißbrot auf seine Terrasse, von der sich der Blick auf den in der Sonne gleißenden Bodden öffnet. Der Fisch, den wir essen, stammt frisch vom Hafen, die Stühle, auf denen wir sitzen, aus alten DDR-Zeiten. Von dieser DDR, diesem seltsamen Land, in das Eugen Ruge als Vierjähriger 1958 mit seinen Eltern aus dem Ural übergesiedelt war und das er, ein Jahr vor dem Fall der Mauer, mit einem gefälschten Ausreiseantrag wieder verließ, handelt sein Roman. "In Zeiten des abnehmenden Lichts" erzählt vom Niedergang einer Familie. Es ist seine Familie, die Ruges, eine DDR-Vorzeigefamilie, deren Urahn Niklas Ruge tatsächlich aus Rügen stammt.

Das Haus mit der kleinen Stube im Erdgeschoss und der Schlafkammer oben ist das Einzige, was dem Autor von seiner einst einflussreichen Familie geblieben ist. Zuletzt war er sogar bereit, das Haus selbst zu opfern, es zu verkaufen, um endlich zu Ende zu bringen, was ihn seit zwanzig Jahren umtreibt. Immer wieder war er daran gescheitert, die Geschichte seiner Familie, die auch eine Geschichte Deutschlands ist, eine Geschichte des zwanzigsten Jahrhunderts und eine des Leids und des Unglücks, zu fassen zu bekommen. Dem Stoff war er lange Zeit nicht gewachsen. Er musste erst zum letzten Überlebenden seines Clans werden und an einem eigenen Tiefpunkt ankommen, um dieses Schicksal so aufschreiben zu können.

Die Entstehungsgeschichte erklärt, warum der Roman, obwohl es Ruges Debüt ist, nichts von der Aufgeregtheit und Unsicherheit eines Anfängers ausstrahlt. Ruge hat zuvor über vieles geschrieben, über das Grünen-Politikerpaar Bastian/Kelly ebenso wie über Wendeverlierer, über Monica Lewinsky oder Ibrahim Böhme. Die meisten seiner Theaterstücke, Hörspiele oder Filmexposés erscheinen jedoch im Rückblick wie Etüden für dieses eine Buch, Fingerübungen, die unbefriedigend blieben. Nun hat sich alles zu einem großen Ganzen gefügt.

"Mit dem Aufgeben habe ich Übung", sagt Ruge, und lächelt trotzdem. Als Abgänger einer DDR-Eliteschule arbeitete er nach seinem Mathematikstudium in Ost-Berlin an einem geophysikalischen Institut. Er war Mitte dreißig, als er sich dem Theater zuwandte. "Mein Vater hatte mir geraten, ein ideologiefreies Studium zu wählen, damit mir der Apparat nicht ständig reinfunkt", erzählt Ruge. "Das war keine gute Entscheidung. Mathematik ist eben sehr stofflos, man erfährt wenig über das Leben, über die Geschichte, und Schreiben nebenher ging auch nicht." Aber als er endlich seinen ersten Schreibauftrag für ein Drama in der Tasche hat, kann er die Uraufführung seines Stücks "Schuld" in Leipzig nicht mehr erleben. Denn zu diesem Zeitpunkt ist er kein Bürger mehr der DDR. Er wohnt jetzt in Krefeld, zum Entsetzen des Vaters und der russischstämmigen Mutter.

Sein Vater, Wolfgang Ruge, war wie der Kurt Powileit des Romans als Kommunist vor den Nationalsozialisten aus Deutschland nach Russland geflohen. Dort wurde er dann mit Beginn des Krieges von den Russen als Zwangsarbeiter in den Nordural deportiert. Die Haft im Lager 239 überlebte er nur knapp. Später heiratete er eine Russin, kehrte mit seiner Familie nach Ostdeutschland zurück und galt als Historiker rasch als Koryphäe seines Fachs. Eugen Ruges Stiefvater, der Wilhelm im Buch, war Mitglied des Geheimdienstes der kommunistischen Internationale und zählte, nach langem Exil in Mexiko, zur Gründungsgeneration der DDR.

Eugen Ruge schildert diesen Wilhelm als unbelehrbaren Kommunisten, dessen ganze Einfalt sich in seinem Lieblingslied mit dem so lächerlichen wie populären Refrain "Die Partei hat immer recht" manifestiert. Auf Wilhelms neunzigsten Geburtstag, der wenige Monate vor dem Fall der Mauer mit großem Bohei und viel Parteiprominenz gefeiert wird, kommt die Erzählung aus verschiedenen Perspektiven immer wieder zurück. Dieses Fest, das letzte, groteske Aufbäumen der so albernen wie gefährlichen Herrschaftselite eines dem Untergang geweihten Landes, ist das geheime Zentrum des Romans. In der Schilderung dieses einen Tages bündelt Ruge all seine Themen. Schon beim Trinkspruch treten ernste politische Probleme zutage: "Auf Gorbatschow - ja. Auf die Perestrojka in der DDR - nein." Dem vierzehnjährigen Markus erscheint sein Urgroßvater wie ein Flugsaurier: "Tatsächlich erinnerte die ineinandergeschobene Knochengestalt mit ihren bis zu den Ohren aufragenden Knien, den über die Seitenlehnen hängenden Flügelarmen und der riesigen langen Schnabelnase an den fossilen Abdruck jenes ausgestorbenen Reptils, das Markus immer am meisten beeindruckt hatte."

In geschickt ineinander verschraubten Geschichten mit wechselnden Zeitund Perspektivebenen lässt Ruge vier Generationen zu Wort kommen: Mit Wilhelm spricht die erste Generation, die jegliche Kritik am DDR-Staat von sich weist. Sein Stiefsohn Kurt steht dem Sozialismus zwar positiv gegenüber, hat aber erste Zweifel. Alexander, der Vertreter der dritten Generation und Eugen Ruges Alter Ego, entscheidet sich gegen das System und flieht in den Westen. Und für den Urenkel Markus schließlich sind die Ereignisse bloß noch Geschichte.

Die grotesken Kämpfe von Charlotte und Wilhelm, den eisernen Kommunisten, gehören zu den entlarvendsten Szenen des Buchs. Wenn der eine dem anderen dauernd etwas verheimlicht, der andere prompt Verrat wittert und das Paar wechselseitig so viele Intrigen spinnt, dass am Ende niemand mehr durchblickt, so ist das natürlich auch ein Sinnbild für die Kämpfe im Politbüro der DDR. Als eindringliche Parabel auf das ganze System erweist sich auch die heruntergekommene Villa der Großeltern Ruge. Nicht nur geht über die Jahre alles darin Stück für Stück kaputt, es wird von Charlotte und Wilhelm zusätzlich auch kaputtrepariert. Da führen Treppen plötzlich ins Nichts, müssen riesige Umwege gegangen werden, weil ein Durchgang auf einmal zugemauert ist, und als Wilhelm die Terrasse instand setzen möchte, bricht der ganze Hang ein.

Der kühnen Romankonstruktion merkt man an, dass Ruge vom Theater kommt. Wenn sich, wie in einer Nummernrevue, den Vorhang scheinbar beliebig hebt und senkt, zielt der Kunstgriff in Wahrheit darauf, sich den Fesseln chronologischen Erzählens geschickt zu entziehen. Doch auch der Naturwissenschaftler schlägt in der Prosa durch. Ruge hat sich eine Struktur erschaffen, die den ausufernden Stoff, der sich zeitlich von den fünfziger Jahren bis 2001 erstreckt und geographisch von Russland bis Mexiko reicht, auf vierhundertdreißig Seiten fesselnd handhabbar macht.

"Natürlich sind die Geschichten in Wirklichkeit viel komplizierter als im Buch", sagt Ruge fast entschuldigend. Und was er erzählt, zum Beispiel über die tatsächliche Agententätigkeit seines Stiefgroßvaters, bestätigt dies. Er habe sich zum disziplinierten Umgang mit dem Stoff zwingen müssen, "weil ich mich schnell langweile, wenn es ausufert, bei mir selbst genauso wie bei anderen Autoren". Die Beschränkung, sein räumlich-strukturelles Denken, ist ein Erbe der Mathematik, das ihm die Freiheit verschafft hat, beim Erzählen Wesentliches wegzulassen. Natürlich ist das Buch ein Wende-Roman, aber die Wende und Ereignisse, die dazu führten, kommen gar nicht vor. Weil sie schon hundertfach erzählt worden seien, so Ruge. Auch der Westen wird ausgeblendet, und der Mauerbau taucht nur in einer Nebenbemerkung auf. Als Wilhelm vorschlägt, man solle die Sektorengrenze doch schließen, wird er von der Runde nachsichtig belächelt. Im nächsten Kapitel ist das Mauerwerk dann längst da. Dass der Leser sich in die Leerstellen hineindenken muss, gehört zu den Prinzipien des Romans.

Literarisch lässt sich Ruge keiner Tradition zuordnen; Vorbilder interessieren ihn nicht. Aber eines fällt sofort auf: Anders als etwa Uwe Tellkamp in seinem großen DDR-Epos "Der Turm" schreibt Ruge in einer klaren, nüchternen Sprache, deren höchstes Anliegen es ist, nicht selbst zu glänzen, sondern hinter den Gegenständen und Themen nahezu zu verschwinden. So nah zoomt sich diese Sprache an die Ereignisse heran, dass man meint, die Vorgänge sprächen für sich selbst. Der ästhetische Ansatz wird inhaltlich unterstützt, indem der Autor selbst möglichst auf jede Deutung seiner persönlichen Vergangenheit wie der Geschichte insgesamt verzichten möchte. So kommt man den Ereignissen und den Menschen in diesem Roman manchmal erschreckend nah - obwohl sie nicht zur Identifikation einladen, im Gegenteil. Auch Ruge hatte früher Zweifel, ob sich die Wirklichkeit, zumal die schwierigen Charaktere seiner Familie, überhaupt in Sprache abbilden lassen. Und auch heute noch ist er davon überzeugt, dass man nicht "realistisch" erzählen kann, dass der Realismus der komplexen Wirklichkeit immer hinterherhinkt. Zum Glück hat er es trotzdem versucht.

Als Eugen Ruge schon nicht mehr daran glaubte, seine Geschichte überhaupt noch zu Papier bringen zu können, wurde bei ihm eine Krankheit festgestellt. Jahrelang hatte er das Projekt vor sich hergeschoben, "jetzt musste ich es angehen, schon aus persönlichen Gründen". Er war unsicher, ob er überhaupt Prosa würde schreiben können, und hatte große Zweifel, dass sich überhaupt noch jemand für das Thema DDR interessieren würde. Und er wusste auch nicht, wie er das Projekt finanziell stemmen sollte, denn er war praktisch pleite. "Ohne das Haus meiner Mutter hätte ich mich natürlich schlecht gefühlt, aber ohne wenigstens den Versuch unternommen zu haben, die Geschichte aufzuschreiben, hätte ich mich noch schlechter gefühlt. Ich hatte keine Wahl." Er hatte achtzig Seiten geschrieben, da las er in der Presse von einem Literaturpreis für unfertige Manuskripte. Er schickte seinen Text ein - und schaffte es prompt unter die sechs Finalisten. Zur öffentlichen Lesung wurde er als Letzter aufgerufen. Von da an stand sein Telefon nicht mehr still. Das Preisgeld, das er als Gewinner des Alfred-Döblin-Preises erhielt, rettete sein Haus auf Rügen - und letztlich auch den Roman. Aus den vielen Verlagen, die sich sofort um Ruge und sein unfertiges Buch bemühten, erhielt Rowohlt den Zuschlag. Jetzt steht das Buch auf der Longlist des Deutschen Buchpreises.

Wir spazieren auf den Bakenberg, gleich hinter Ruges Haus. Mit seinen sechsundsechzig Metern ist dieser Buckel die höchste Erhebung weit und breit. Dennoch ist die Fernsicht beeindruckend, im Osten sieht man Usedom, im Norden das Göhrener Nordperd, im Süden Thiessow und natürlich dazwischen überall Wasser. Kann nach diesem Buch noch etwas kommen? Das ist die heikle Frage, die sich angesichts der Genese des Romans zwangsläufig stellt. Eugen Ruge bleibt gelassen. "Ich habe mein ganzes Leben geprobt für dieses Buch", sagt er bestimmt, und dass es sicherlich seine wichtigste Arbeit sei, vielleicht auch bleibe. Aber das macht ihm keine Angst. "Irgendetwas ist immer das Wichtigste von dem, was man macht", sagt er in die kühle Abendstimmung hinein.

Ob er an eine Verfilmung denke? In seiner Schnitttechnik biete sich das Buch dafür ja regelrecht an. "Finden Sie?", fragt Ruge zurück. "Ich bin da ganz anderer Ansicht." Das, was ein Buch im Innersten ausmache, sei eben gerade nicht verfilmbar, davon gibt er sich überzeugt. "Und bloß, um hunderttausend Euro zu verdienen, würde ich niemals die Filmrechte abgeben." Er schaut in der Abendsonne auf sein Rügen hinab: "Mir geht es gut. Ich habe ein kleines Haus, fahre ein altes Auto, ich wohne an einem der schönsten Flecken der Welt." Mit dieser Ansicht ist Eugen Ruge nicht allein. Mindestens dreißig Menschen in ihren Outdoor-Jacken haben mit uns die Zickerschen Alpen erklommen. Ob er nicht ein Foto von ihnen machen könnte, fragen sie Ruge. Der lächelt still und nimmt die Kamera entgegen. Er mag es, dass ihn keiner kennt. Das wird nicht so bleiben.

SANDRA KEGEL

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Bewertungen unserer Kunden
Ruge, In Zeiten des abnehmenden Lichts
von Jörg G. - 22.03.2012
Über drei Generationen hinweg läßt man eine Familiengeschichte in der DDR Revue passieren. Mit allen Hochs und Tiefs, sowie den politischen Kontroversen die es in einer Familie so gibt. Sprachlich gewand und schnell lesbar von Eugen Ruge geschrieben. Leider fehlt es etwas an der Beschreibung des alltäglichem Lebens. Die hohen Erwartungen wurden nur zum Teil erfüllt.
Ruge, In Zeiten des abnehmenden Lichts
von Ulrike N. - 17.08.2011
Exil, das Jahr der Wende 89, Mexiko, Sibirien, DDR das sind Stationen dieses Romans in dem über drei Generationen hinweg deutsche Geschichte erzählt wird. Ein Familien- und Geschichtsroman wie man ihn interessanter und besser kaum vorstellen kann. Außerordentlich gut und lesbar geschrieben ist "In Zeiten des abnehmenden Lichts" von Eugen Ruge lehrreich und vergnüglich zugleich. Eine echte literarische Entdeckung!
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