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Die Stille des Todes

Thriller. Originaltitel: El silencio de la ciudad blanca. 3. Auflage.
Buch (kartoniert)
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Es sterben immer zwei. Sie sind immer gleich alt. Und sie kennen sich nicht.

Der erste Fall für Inspector Ayala, genannt Kraken

Eine Stadt ist in Angst. In der Kathedrale von Vitoria liegt ein totes Paar, völlig nackt, die Hände auf der Wange des ander … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Die Stille des Todes
Autor/en: Eva García Sáenz

ISBN: 3651025888
EAN: 9783651025882
Thriller.
Originaltitel: El silencio de la ciudad blanca.
3. Auflage.
Übersetzt von Alice Jakubeit
FISCHER Scherz

26. Juni 2019 - kartoniert - 576 Seiten

Beschreibung

Es sterben immer zwei. Sie sind immer gleich alt. Und sie kennen sich nicht.

Der erste Fall für Inspector Ayala, genannt Kraken

Eine Stadt ist in Angst. In der Kathedrale von Vitoria liegt ein totes Paar, völlig nackt, die Hände auf der Wange des anderen. Das alles gleicht exakt einer Serie von Verbrechen vor zwanzig Jahren, die die Stadt in Atem hielt. Doch der Fall gilt als gelöst, der Täter sitzt in strenger Einzelhaft. Hat man damals einen Unschuldigen verurteilt?

"Perfekt für alle, die atmosphärische Hochspannung lieben." El Mundo
"Ein Thriller, der hypnotisiert!" La Vanguardia
"Düster, spannend und voller unerwarteter Wendungen: Eva García Sáenz entführt den Leser in ein Vitoria der dunkelsten Geheimnisse." La Razón

Video

Portrait

Eva García Sáenz stammt aus Vitoria im Baskenland, wo auch ihre Bücher spielen. Der erste Band ihrer Krimiserie mit dem Ermittler Ayala - alias KRAKEN - schaffte es ganz nach oben auf die spanische Bestsellerliste und machte sie mit einem Schlag berühmt. Auch die folgenden zwei Bänden gelangten direkt auf Platz 1 der spanischen Sellerlisten. Die drei Bände haben sich bis heute über eine Million Mal in Spanien verkauft, die Bücher werden in viele Sprachen übersetzt. »Die Stille des Todes« wird mit Javier Rey fürs Kino verfilmt, eine Serie ist in Planung.

Pressestimmen

Düster, sehr fesselnd und voller unerwarteter Wendungen [...]. 'Die Stille des Todes' spielt im Baskenland und zeichnet sich durch sehr dichte Atmosphäre aus. Doris Wassermann Westfalen-Blatt 20190707

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Hochspannung garantiert
von Hedda Freier, Buchhandlung Hugendubel Flensburg - Hugendubel Buchhandlung Flensburg Holm - 04.07.2019
In einer Kathedrale werden 2 Tote gefunden. Nackt und mit der Hand jeweils auf dem Gesicht des anderen. Vor 20 Jahren hat es auch solche Morde gegeben, aber der mutmaßliche Täter sitzt im Gefängnis. Ist er eventuell unschuldig verurteilt worden? Der erste Fall für Inspector Ayala und seine Kollegin Estíbaliz. Ein sehr spannender Thriller, der mich von Anfang bis Ende in Atem gehalten hat. Bis kurz vor dem Schluss gibt es immer wieder unerwartete Wendungen und der Fall wird wirklich erst auf den letzten Seiten aufgeklärt. Gefühlt habe ich diesen Thriller zum Ende hin immer schneller gelesen.
C. Häder, Buchhändlerin aus Flensburg
Ein echter Glücksgriff
von C. Häder, Buchhändlerin aus Flensburg - Hugendubel Buchhandlung Flensburg Holm - 26.06.2019
Es ist ein spannender Krimi, mit nicht gerade wenig Toten und einem Team, das verzweifelt versucht, weitere Todesfälle zu verhindern. Aber es ist auch mehr! Hier verschmelzen Sprache, Land und Leute zu einer Einheit; es ist manchmal rau und ungewohnt und dann auch wieder sehr emotional. Gerade die Figuren und ihre Persönlichkeiten haben mir sehr gut gefallen (besonders Ayalas Großvater) und auch wenn die Namen Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig waren, wusste man doch schnell, wer zu wem gehörte! Ich mochte das Buch kaum aus der Hand legen, wollte immer wissen, wie es nun weiter geht. Deshalb freue ich mich auch schon auf die Fortsetzung! Absolute Leseempfehlung!
Bewertungen unserer Kunden
Atmosphärisch und sehr spannend
von EOS - 16.07.2019
Das ist jetzt schon der zweite von mir gelesene Thriller, dessen Schauplatz Spanien ist, und ich bin begeistert. Vielleicht lösen ja bald die die iberischen Krimis die skandinavischen ab... Dieser spielt im Baskenland, in der Provinz Álava, und das Flair dieser baskischen Stadt zieht sich durch das ganze Buch. Die intensiven Beschreibungen der Straßen, der Sehenswürdigkeiten, der Feste, des Umlandes usw. lassen einen eintauchen in diese spanische Provinz und ihre Ausstrahlung. Und auch der Plot ist beachtenswert. Bereits vor 20 Jahren gab es eine Serie von Doppelmorden, jeweils ein Pärchen, im gleichen Alter, nackt und mit den Händen innig verbunden, positioniert an historischen Orten der Stadt Vitoria. Das Alter der Opfer ist jeweils im 5-Jahre Rhythmus gestuft, die jüngsten waren noch Säuglinge. Damals wurde ein Täter verhaftet und sitzt immer noch im Gefängnis. Jedoch kurz bevor er den ersten Hafturlaub antritt, geht die Mordserie weiter. Wurde der Falsche verhaftet oder hat sich ein Nachahmungstäter gezeigt? Inspector Ayala und Inspectora Ruiz de Gauna ermitteln. Beide kommen authentisch rüber, haben schlimme Zeiten hinter sich und riskieren einiges in ihrem Job. Beide sind Profilingexperten und arbeiten meist im 2-er Team. Unai Ayala ist mir jedoch sympatischer, denn seine Kollegin Esti verheimlicht gerne mal etwas. Dieses Buch hat fast 600 Seiten, und niemals ist es mir langweilig erschienen. Ganz im Gegenteil wurde es mit ansteigender Seitenzahl immer spannender, keine Chance auf Lesepause mehr! Die Handlung ist mehrschichtig, verschachtelt, bleibt aber überschaubar. Die verschiedenen Handlungsebenen werden von Eva García Sáenz geschickt miteinander verbunden und stellen den Leser vor immer neue Rätsel. Es gibt eine ganze Reihe von Verdächtigen, und man hat viel zu überlegen, welcher Theorie man glaubt. Aber wenn man soweit ist, findet sich schon wieder ein neuer Verdächtiger, genial! Netterweise hat die Autorin zwei Personenregister beigefügt, ein kleines und ein großes, so dass man keine Probleme mit der Zuordnung der Namen hat. Bleibt noch zu sagen, dass dies der erste Band einer Trilogie ist (Inspector Ayala ermittelt), und ich freue mich schon auf den nächsten Band, der bereits im Oktober erscheint. Alles in allem habe ich hiermit ein ganz besonderes Buch gelesen, das ich wärmstens empfehlen kann. Mich hat es sehr beeindruckt und bekommt 5 Sterne!
Lese-Highlight
von cabotcove - 14.07.2019
Lese-Highlight Was Eva Garcia Sáenz hier auf 576 Seiten kreiert hat, kann ich nur als eines meine Lese-Highlights in 2019 bezeichnen. Ihre Geschichte ist so lebensnah, als wäre man selbst vor Ort. Ihre bildhafte Sprache schafft es, dass man Strassen und Landschaften so genau vor sich sieht, obwohl man noch nie dort war. Die Figuren zeichnen sich durch eine Authentizität aus, die auch nicht alltäglich ist. Sie wirken sehr echt und man nimmt ihnen ihre Aktionen und Reaktionen auch wirklich ab. Keine von ihnen ist "blutleer", eher charismatisch und sehr interessant, allen voran "Kraken", der Ermittler, der uns hier das erste Mal begegnet und von dem es wohl noch zwei weitere Fälle geben wird. Die Atmosphäre ist so spürbar, dass man sich mitten im Geschehen wähnt und auch bei der Spannung gibt es nichts zu kritisieren: diese ist hoch und nimmt nicht merklich ab, so dass man der Geschichte gebannt immer weiter folgen will. Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen und freue mich auf neue Fälle von Inspector Ayala aka "Kraken".
Die Jagd des Kraken
von Ännie - 11.07.2019
Immer wenn Inspector Unai Lopez de Ayala, genannt Kraken, einen Tatort betritt und vor einem Mordopfer steht, beginnt er seine Arbeit mit einem stummen Ritual. "Hier endet deine Jagd, hier beginnt die meine." Ein prägnanter Satz, der keine Zweifel offenlässt, dass ab nun die Dinge anders laufen werden. Die Zeit des Täters ist vorüber, die Zeit des Ermittlers ist angebrochen. Als Ayala jedoch vor zwei Opfern steht, eine Konstellation, die ihm überaus vertraut ist, aus einem zwanzig Jahre zurück liegenden grausamen Fall, ist er genau wie die gesamte baskische Provinzhauptstadt Vitoria-Gasteiz in Alarmbereitschaft. Zwei Opfer, immer in einem bestimmten Alter, nackt, abgelegt an für die Stadtgeschichte wichtigen Orten, in einer inszenierten Pose. Die Hintergründe und die Bedeutung - völlig unklar. Der Täter wurde damals verhaftet, tragischerweise von seinem eigenen Zwillingsbruder und sitzt seither in Haft, die er jedoch in Kürze für einen ersten Freigang verlassen wird. Steuert er aus dem Gefängnis sein "Comeback"? Gibt es einen Nachahmungstäter? Wer steckt hinter dem Twitter-Account, der offensichtlich als Informationskanal dienen soll und Hinweise an die Polizei liefert? Ayala und seine Kollegin Estibaliz Ruiz de Gauna beginnen mit der Analyse des aktuellen Falles und der Sichtung alter Unterlagen, beschäftigen sich mit mystischen Orten und Pflanzen, alten Freunden und Familiengeheimnissen um dem Täter auf die Spur zu kommen. Immer dringender wird die Suche nach dem Täter, als weitere Opfer abgelegt werden, und die ersten bekannten Gesichter aus dem Umfeld der Ermittler darunter auftauchen bzw. das Umfeld zur Risikogruppe Nr.1 zu zählen beginnt¿Der Täter scheint über alles äußerst gut Bescheid zu wissen und macht sich die manchmal unübersichtliche Lage während der Feierlichkeiten der Fiestas de la Virgen Blanca durchaus zu nutze. Wie häufig, muss Ayala tief in der Vergangenheit und lange gehüteten Geheimnissen kramen, um der Wahrheit näher zu kommen, fast einen Schritt zu nahe, als das die Geschichte gut ausgehen könnte. Ich finde es immer wieder spannend, wie sich innerhalb des Genres Thriller dann doch die Provenienz des Autors im Stil niederschlägt. Würde man alle Namen austauschen, man käme doch schwerlich auf die Idee einen skandinavischen oder angloamerikanischen Autor zu lese, nicht mal einen französischen. Irgendwie schaffen es die Autoren oft doch, ihren ganz besonderen regionalen Stempel mit in die Handlung zu legen, auch wenn natürlich vieles, was man hier liest nicht neu ist. Inszenierte Tatorte, Familiengeheimnisse um Identitäten, Verbindung zu alten Mordserien, Kommunikation mit dem (oft vermeintlichen) Täter der alten Fälle und doch: fühlt sich bei Eva Garcia Saenz irgendwie neu und frisch an. Für mich hat dazu vor allem der Erzählstil beigetragen, nicht nur aus der Perspektive Ayalas und in der ersten Person verfasst, sondern mit einer sehr direkten Ansprache des Lesers. Das hat mich von den ersten Seiten an an das Buch gefesselt, vor allem da man zu Beginn irgendwie nicht so genau weiß, in welchem Zustand er denn wohl sein könnte. Die aktuelle Handlung wird in der Rückschau nach Abschluss der Ermittlungen von Ayala geschildert, Einschübe berichten von Vorkommnissen in Vittoria vor 45-30 Jahren und machen das Gesamtbild stimmig. Dieses stimmige Gesamtbild wird noch dadurch gestützt, dass so ganz nebenbei es auch einen kleinen Crash-Kurs in baskischer Kultur und Tradition gibt, und vor allem: baskische oder alavesische Namen¿ das ist tatsächlich anfangs ein wenig holprig und man muss sich ein wenig einlesen, aber dann geht es. In jedem Fall macht dieser erste Band einer geplanten Trilogie neugierig auf die Folgebände, die hoffentlich genau so viel Spannung und Unterhaltung bieten werden wie der Erste.
Ein Thriller auf einem ganz neuen Niveau!!!
von lesebiene - 07.07.2019
Meine Meinung: Ich hätte nicht gedacht, dass ich einen Thriller einmal als ein absolutes Lebens-Lese-Highlight bezeichnen würde und das nicht etwa, weil er so spannend war (das auch), aber vor allem weil er mich tief berührt hat, da er auf so vielen Ebenen funktioniert und so viel Herzblut beinhaltet, dass man die Emotionen auf jeder Seite förmlich pulsieren hört. Mit welcher Intensität, Weisheit und sprachlichem Können uns die spanische Autorin durch ihre komplexe Geschichte führt, ist ein Feuerwerk der Spannung und jede der knapp 560 Seiten lässt den Leser gebannt an den imaginären Lippen der Autorin hängen. Worin die Stärke der Autorin liegt ist schwer zu erklären, dazu muss man wohl das Buch gelesen haben. Zum einen ist es wohl die unsagbar dichte Atmosphäre, die einem die Straßen Spaniens, die Sehenswürdigkeiten näher bringt, so nahe dass man beinahe alles bildlich vor sich sieht, während man die spanische Sommersonne auf der Haut fühlt, obwohl sie nicht da ist. Dann gibt es da dieses unsagbar beeindruckende, hypnotische Gespür der Autorin eine Sprache zu erschaffen, die ebenso einfach, wie wortgewannt, wie gefühlvoll und weise, eine Handlung umschließt, die dadurch nicht nur spannend, sondern auch noch bereichernd auf den Leser wirkt. Die Autorin erschafft so komplex konstruierte, authentische und wahnsinnig einprägsame Charaktere, die nicht blass sind, sondern alles haben, was herausragende Charaktere der Literatur benötigen und dabei steckt sie so viel Feingefühl und Detailreichtum in jede Feinheit, dass dies einfach nur bewundernswert war. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Inspector Ayala, genannt Kranken, dessen Ermittlungsarbeit ebenso spannende, wie berührende Momente mit seiner Familie beinhalteten, die mir nicht nur einmal eine Gänsehaut, aber auch Tränen verschaffte. Die Autorin schafft es einen höchst komplexen Fall auf zwei Zeitebenen zu konstruieren, der stets auf höchstem Niveau Spannung bietet und dabei verliert sie nie den literarischen Sinn oder den Tiefgang in allen Facetten und auf jeder Seite. Mein Fazit: Selten habe ich einen solch faszinierenden und gut geschriebene Thriller erlebt, der so viel mehr zu bieten hat, als einfach nur spannende Momente und eine grandiose Atmosphäre. Der erste Fall von Inspector Ayala ist vielleicht der beste Thriller den ich je gelesen habe, er ist emotional, traurig, weise, spannend, faszinierend symbolträchtig und atmosphärisch¿ Ein perfekter Thriller...nein ein perfektes Buch! Lesen!
Spannender Start mit KRAKEN im Baskenland
von agatha4ever - 07.07.2019
"Die Stille des Todes" von Eva Garcia Sáenz ist der erste Band mit dem baskischen Kommissar Unai Ayala, den alle Welt KRAKEN nennt. In der Kathedrale von Vitoria werden zwei 20jährige Menschen ermordete aufgefunden. Sie sind nackt und ihre Hände berühren das Gesicht des anderen. Dieses Bild findet Inspektor Ayala vor, als er am Ort des Geschehens eintritt. Sofort kommen bei ihm Erinnerungen an eine Mordserie von vor 20 Jahren hoch. Aber das kann nicht sein, denn der eigentliche Täter Tasio, wurde seiner Zeit geschnappt und sitzt seit damals im Gefängnis. Handelt es sich hier um ein neues Verbrechen? Geht diese Tat auf das Konto eines Nachahmungstäters? Die bisher unveröffentlichten Details die sich jetzt auch wieder am aktuellen Schauplatz des Verbrechens wieder finden sprechen dagegen. Hat Tasio jemandem zu diesen Morden angestiftet oder sitz er sogar unschuldig im Gefängnis? All diese Fragen stürzen auf Ayala ein und er hat keine Antwort. Die potenzielle Gefahr, dass sich die Serie von einst vorsetzt könnte wird recht schnell zur Gewissheit als es den nächsten Doppelmord gibt. Es ist immer das gleiche Muster: zwei gleichaltrige Menschen (Junge & Mädchen bzw. Mann und Frau) die sich nicht kannten und auch sonst in keiner Verbindung zu einander stehen werden ermordet und an bekannten Orten platziert. Ist Tasio, der einst eine Berühmtheit im Ort war und vom eigenen Zwillingsbruder Ignacio, ehemaliger Polizist, verhaftet wurde - wirklich unschuldig? Während das Morden immer schneller weitergeht und Ayala sowie seine Kollegin Esti das Gefühl habe ihm nicht habhaft zu werden, kommt der Täter ihnen immer näher. Den angekündigten spannende Thriller, konnte ich nur stellenweise erkenne. Insgesamt betrachtet fand ich das Buch zu langatmig. In der Mitte des Buches hätten es ein paar Seiten weniger sein dürfen. Aber der Schluss war wirklich spannend und sehr überraschend. Die Charakter von den einzelnen Protagonisten sind sehr detailliert dargestellt. Man konnte gut mit ihnen mitfühlen, aber 100%ig bin ich mit Kraken leider nicht warm geworden. Am Anfang musste ich mich zwar an die ganzen spanischen Namen und Orte gewöhnen aber insgesamt war das Buch dank des angenehmen Schreibstil flüssig lesbar. Der Ich-Erzählstil und die Zeitsprünge waren zu Beginn etwas verwirrend, aber als die zwei Handlungsstränge endlich zusammenliefen war alles rund. Die Geschichte finde ich an sich sehr durchdacht und logisch. Aktuell bin ich noch unschlüssig ob ich die Nachfolgerbände ebenfalls lesen werden.
Mäßig spannend
von * - 05.07.2019
Die Stille des Todes erzählt die Geschichte von Unai Ayala bei der Suche nach einem Serienkiller. Zusammen mit seiner Kollegin und besten Freundin Esti und versucht er, den Serienmörder zu stoppen, der 20 Jahre alte Verbrechen nachahmt. Oder wurde damals ein Unschuldiger verurteilt und der wahre Mörder von damals macht nun einfach weiter? Ich fand das Buch lesenswert, wenn es auch durchaus spannende Thriller gibt. Leider kann ich gar nicht genau sagen, woran es gelegen hat, aber ich konnte das Buch ohne Probleme auch mal aus der Hand legen, was mir sonst bei richtig spannenden Büchern eher schwer fällt. Die Story war gut und schlüssig, der Schreibstil hat mir bis auf einige Ausnahmen auch gefallen, einzig mit sämtlichen Charakteren bin ich nicht so richtig warm geworden. Die Auflösung am Ende war dann schon eine große Überraschung und da wurde es dann auch für mich das erste Mal richtig spannend, leider ein bisschen spät. Ich muss sagen, dass ich die Nachfolgebücher vermutlich eher nicht lesen werden. Was mir aber wirklich gut gefallen hat waren die Beschreibungen der Ort/Häuser/Landschaften. Die hatten für mich genau die richtige Länge, so dass ich mir alles gut vorstellen konnte, mich die Beschreibung aber nicht langweilte.
Kraken ermittelt - herausragender Thriller
von isaba - 04.07.2019
Eva Garcia Sáenz hat mit diesem Buch bewiesen, dass sie ein echtes Talent für herausragende Geschichten hat. Ich habe lange keinen so großartigen Thriller mehr gelesen und bin absolut begeistert. Inspektor Ayala, genannt Kranken, bekommt es in der Stadt Vitoria im spanischen Baskenland mit einem Serienmörder zu tun, von dem alle dachten, dass er seit 20 Jahren im Gefägnis sei. Doch kurz vor seinem Hafturlaub wird die Mordserie fortgesetzt, bei dem zwei jeweils gleichaltrige Personen ermordert und anschließend in historischen Gebäuden Vitorias auf demonstrative Weise platziert werden. Kraken und seine Kollegin versuchen, dem wahren Täter auf die Spur zu kommen. Die Story ist außergewöhnlich komplex und neben Ayala und seiner Kollegin werden eine ganze Reihe weiterer vielschichtiger Charaktere in die Geschichte eingebunden. Die Handlung spielt neben den aktuellen Geschehnissen in zwei weiteren Zeitebenen, was die Komplexität verstärkt und den Leser noch tiefer in die Geschichte eintauchen lässt. Auch die persönlichen Schicksale des Inspektors werden mit der Story verwoben, was all seine Handlungen noch authentischer werden lässt und den Leser emotional ncoh stärker an ihn bindet. Der Gegenwartszeitstrahl wird aus der Perspektive von Kraken erzählt, so dass man immer genauso viel weiß, wie der Kommisar selbst und sich seine Gedanken dazu machen kann. Man kann das Buch kaum aus der Hand legen, denn die Spannungsschraube wird immer weiter angezogen, ohne dass der Leser eine Idee von der Lösung bekommt. Bis zum Ende war ich völlig ahnungslos und durch die vielen Wendungen im Erzählstrang auch vom Ende überrascht. Es bleiben keine Fragen offen und die Geschichte wird super zuende geführt. Ganz nebenbei wird die Landschaft von Vitoria und den umliegenden Orten so toll beschrieben, dass man Lust hat, sofort eine Reise dorthin zu unternehmen. Die Karten der Stadt und der Landschaft in den Buchseiten vorn und hinten tragen dazu ebenfalls bei. Mein Fazit: Ich bin sehr begeistert von diesem Thriller und freue mich, dass bereits in wenigen Monaten die Bände 2 und 3 erscheinen werden. Klare und dringeste Leseempfehlung für jeden Thrillerfan!
Symbolträchtig
von fredfred - 02.07.2019
Man merkt sofort, dass die Autorin, Eva García Sáenz, in Vitoria zu Hause ist. Sie kennt jeden Winkel, jede Kirche, jedes Fest. Deswegen ist die ganze Atmosphäre authentisch. Mitten im Festtrubel werden zwei entkleidete Leichen gefunden, die auf eine Art und Weise drapiert sind, die nahtlos an eine lange zurückliegende Mordserie anknüpft. Der Täter wurde damals gefasst, sitzt noch hinter Gittern, aber soll bald auf Hafturlaub frei kommen. Für den Ermittler Unai López und seine Kollegin Esti beginnt eine furchtbare Zeit, denn der Killer dringt in ihre Privatsphäre ein. Ihre bis dato freundschaftliche Zusammenarbeit droht daran zu zerbrechen, auch Unais Liebelei mit der neuen Vorgesetzten wird zur zusätzlichen Belastungsprobe. Es gibt einen zweiten Handlungsstrang aus der Vergangenheit, der den Leser eher als die beiden Kommissare auf die richtige Spur bringt. Gegen Ende ist es eine Sache von Sekunden, die über Leben und Tod entscheiden, aber so muss ein richtiger Thriller eben sein. Der Roman gewinnt an Tiefe durch seine sehr emotionalen Protagonisten und ihr hochempfindliches Beziehungsgeflecht. Auch Nebenfiguren, wie der hochbetagte, mehr als rüstige Großvater, oder Unais kleinwüchsiger Bruder haben einen hohen Stellenwert. Nicht nur um die Geschichte auszuschmücken, sondern auch um die Handlung voranzutreiben und die Handlungsweisen besser zu verstehen. Die Stille des Todes fesselt von der ersten Seite an und es ist toll, dass im Herbst schon mit dem ersten Folgeband zu rechnen ist.
Fesselnd, undurchschaubar, absolut spannend!
von Rosmarin - 02.07.2019
Abend in der Stadt, leere Straßen - das Cover strahlt trotz der Beleuchtung Düsternis aus. "Die Stille des Todes" verspricht im Klappentext einen spannenden Thriller. Doppelmorde, die vor zwanzig Jahren stattgefunden haben, werden nun kopiert: Tote gleichaltrige Paare werden auf ungewöhnliche und brutale Weise ermordet und nackt an historischen Orten drapiert. Doch der Mörder sitzt im Gefängnis¿ Inspector Ayala und seine Kollegin Inspectora Gauna nehmen die Spur auf. Ganz ehrlich: für mich war das der beste Thriller seit Langem! Trotz der etwas gewöhnungsbedürftigen baskischen Namen nimmt er den Leser sofort gefangen, ist flüssig geschrieben und sorgt durch detailreiche Beschreibungen und viel Lokalkolorit für großes Kopfkino! Vergangenheit und Gegenwart wechseln sich ab, man erfährt (und erahnt) Stück für Stück, wie aus einem Menschen ein Mörder werden kann, und kann ihn doch nicht entlarven. Eva García Sáenz hat einen wunderbaren Stil, Gefühle kommen nicht zu kurz und die Ergebnisse der Ermittler nehmen den Leser mit auf eine düstere Achterbahnfahrt: kaum meint man, dem Mörder auf die Spur zu kommen, ergibt sich eine überraschende Wendung. Und bis zum Schluss bleibt der Täter im Dunklen¿ Ich kann diesen Thriller nur wärmstens empfehlen und freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung! Absolut gut gelungen, spannend, fesselnd und undurchschaubar bis zum Ende!
Spannender Serienauftakt
von Lesemone - 01.07.2019
Ich muss zugeben, anfangs tat ich mir sehr schwer mit dem Buch. Die vielen spanischen Namen gingen nicht an mich und auch der sehr ausführliche Schreibstil der Autorin hat mich etwas beim lesen gebremst. Jedoch hat es sich gelohnt, durchzuhalten. Nach dem ersten Drittel des Buches hat mich die Spannung dann gepackt und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Autorin hält den Spannungsbogen bis zum Schluss konstant hoch, denn es gibt in dieser sehr komplexen Story einige Wendungen. Ich fand auch den Handlungsstrang in der Vergangenheit äußerst gelungen. Am Ende fügt er sich passend zur Auflösung des Falls in die Geschichte ein. Die beiden Ermittler wurden als Charaktere sehr gut dargestellt und ich finde es auch super, dass es nicht mehr so lange dauert, bis der Folgeband erscheint. Ein sehr gelungener Serienauftakt!
1.Runde für Inspector Ayala
von Miss Marple - 30.06.2019
Als in Vitoria in einer Kathedrale ein toten Paar gefunden wurde, läuten bei Inspector Ayala die Alarmglocken, denn zu sehr ähneln die Begleitumstände dieses Mordes Fällen von vor zwanzig Jahren, obwohl der damalige vermeintliche Täter doch im Gefängnis sitzt. Nun beginnt für ihn und seine Partnerin eine intensive Suche, bei der die Autorin den Leser in eine Spirale höchster Spannung zieht, denn viele Wendungen lassen uns immer weiterlesen und das Buch schwer zur Seite legen. Die präsentierte Geschichte nimmt den Leser gefangen. Es gelingt der Autorin, Figuren zu erschaffen, die selbst schwere Schicksalsschläge erlitten. Meine absolute Lieblingsfigur ist der fast hundertjährige Großvater des Inspectors. Mit Ungeduld erwarte ich bereits die für den Herbst angekündigte Fortsetzung der Reihe.
Ein sehr guter Auftakt
von melange - 30.06.2019
Ein sehr guter Auftakt Zum Inhalt: Vor 20 Jahren wurde ein Historiker verurteilt, der fast wie ein Popstar in seiner Heimatstadt Vitoria verehrt wurde, verhaftet von seinem Zwillingsbruder, angeklagt wegen mehrerer Doppelmorde. Doch jetzt geht das Morden plötzlich weiter, kurz bevor der jetzt auf jeden Fall unschuldige Mann aus der Haft entlassen werden soll. War er damals möglicherweise doch nicht der Täter oder lenkt er jetzt aus dem Gefängnis heraus eine Marionette? Inspector Alaya muss schnell handeln, denn sonst besteht kein Zweifel an der Fortführung der Serie und er passt zudem in das Beuteschema des Mörders. Mein Eindruck: Trotz der Länge von 576 Seiten weiß dieser Krimi von der ersten bis zur letzten Zeile zu unterhalten und hält die Spannung durchweg hoch. Ein Kniff, die Leserschaft direkt in ein Unwohlsein zu stürzen, liegt darin, dass die Autorin ihren sympathischen Ich-Erzähler und Inspector gleich zu Beginn erwähnen lässt, dass er im Koma liegt und die Geräte abgeschaltet werden sollen. Erst dann berichtet er über den vergangenen Fall, so dass einem mulmig werden könnte¿ hätte nicht der Verlag ein "1. Fall für Inspector Alaya" dick auf das Cover gedruckt. So oft man sich eine Reiheninfo wünscht, - hier ist sie kontraproduktiv. Das zweite, was nicht wirklich gefällt, ist der Umstand, dass sehr viele Personen aus dem direkten Umfeld Alayas in die Morde verstrickt werden, - bei einer doch recht großen Stadt und den Anforderungen an die Opfer, ein gewisses Alter zu haben, ist das zu viel des Zufalls. Vor allen Dingen wäre es gar nicht nötig gewesen, denn das Grauen packt auch ohne persönliche Verstrickungen direkt an der Kehle und die Auflösung ist nicht nur gelungen, sondern erweckt ganz tief im Inneren eine Sympathie für den Täter (wenn auch nicht für die Taten). Weil die Wache in Vitoria mit interessanten und menschlichen Charakteren gut aufgestellt ist, überwiegt am Schluss die Dankbarkeit für das Wissen, dass es mit Alaya weitergeht und er aus seinem Tal der persönlichen Tränen doch noch den Weg ans Licht findet. Mein Fazit: Tiefgründige Charaktere, schöne Umgebung, spannender Fall - kein Wunder, dass das Buch verfilmt wird
Anspruchsvoller Thriller mit Spannungsbogen über 552 Seiten
von S.I. - 27.06.2019
2016: in der Kathedrale von Vitoria, der Hauptstadt des Baskenlandes, werden an einem Feiertag die Leichen eines 20-jährigem Mannes und einer gleichaltrigen Frau gefunden. Ermittler sind Unai López de Ayala, genannt Kraken, und seine Kollegin Estibaliz Gauna (Esti). Der Fall ähnelt bis ins Detail in Durchführung und Arrangement an historisch bedeutsamen Orten einer Mordserie vor 20 Jahren, bei der ebenfalls paarweise gleichaltrige Säuglinge, 5- jährige und 10jährige Kinder sowie 15-jährige Jugendliche umgebracht wurden. Für diese Verbrechen wurde Tasio de Ortiz verhaftet und in Einzelhaft in den Hochsicherheitstrakt gesperrt; seine Freilassung für den ersten Hafturlaub steht allerdings kurz bevor. Für die Medien - vor 20 Jahren waren es vornehmlich Zeitungen, in der aktuellen Ermittlung auch Twitter- ein gefundenes Fressen. Wie auch vor 20 Jahren bleibt es nicht bei einem Opferpärchen... Zusätzlich wird noch ein Handlungsstrang, der im November 1969 beginnt, eingeflochten - hier sind Blanca Díaz de Antiñana und Doctor Álvaro Urbina die Hauptpersonen. Durch die drei Handlungszeiträume -um 1970; die ersten Morde und Festnahmen 1996 und aktuell 2016- und den entsprechend vielen beteiligten Personen mit langen baskischen Namen plus Spitznamen ist der Thriller recht anspruchsvoll, zudem werden im Zuge der Ermittlungen sehr viele Details über die Stadt Vitoria und ihre Historie berichtet. Es sind außerdem nicht nur die zwei Ermittler und ihre Lebensumstände Thema, sondern noch die weiterer Personen - das Personenverzeichnis hinten im Buch hilft da weiter, wenn man den Faden bei den regionstypischen Namen verliert. Ebenso ist das Glossar sehr hilfreich, das auf 7 Seiten einige Begriffe erklärt, die für das Baskenland bzw die Stadt Vitoria von Bedeutung sind. Das Buch ist jedoch so spannend geschrieben, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte und entsprechend in der Geschichte "drin" blieb - ich kann sehr gut verstehen, warum dieses Buch, ebenso wie die beiden folgenden Bände, in Spanien so ein Verkaufsschlager war und die Verfilmung bereits geplant ist! Klare Leseempfehlung für diesen packenden Thriller; gerichtet an alle, die nicht nur in einem über 552 Seiten spannenden Thriller über mehrere Leichen gehen wollen, sondern nebenbei noch einiges über das Baskenland lernen wollen und sich von etwas Komplexität in Zeiträumen und Personengeflecht nicht abschrecken lassen.
Pageturner aus dem Baskenland
von h. - 26.06.2019
Vitoria- Gateis, die Hauptstadt Baskenlands. Es geschehen ritualisierte Doppelmorde. Genau wie vor 20 Jahren. Der damals verurteilte Täter, Tasio Zarate befindet sich seitdem in Haft, steht aber kurz vor einem Hafturlaub. Sein Zwillingsbruder Ignacio Zarate, der damalige Polizeichef überführte Tasio. Aber war Tasio wirklich der Täter? Im Mittelpunkt der Ermittlungsarbeit steht Inspektor Unai Ayala, genannte Kraken (Tintenfisch), der vor einiger Zeit seine Frau und seine noch ungeborenen Zwillinge verlor. Er ermittelt gemeinsam mit seiner Kollegin und guten Freundin Estibaliz Gauna, die früher einmal drogenabhängig war. Sie bekommen zudem eine neue Vorgesetzte, Alba Salvatierra. Zwischen ihr und Kraken knistert es gewaltig, allerdings ist sie verheiratet. Das hört sich vielleicht alles ein wenig schräg an, aber es ist gut geschrieben und es macht Spaß, diese Charaktere zu begleiten. Man erfährt ein wenig aus deren Privatleben und lernt einige Familienangehörige kennen. Insbesondere der schon betagte, aber sehr clevere Großvater von Kraken hat es mir angetan. Die Freundschaft zwischen Kraken und seiner Kollegin hat mich allerdings irgendwie nicht so recht überzeugt. Irritierend fand ich zudem gegen Ende eine Situation, in der er sehr wütend auf sie war und sagte, er werde ab sofort nicht mehr mit ihr zusammen arbeiten, aber danach geht alles weiter wie zuvor, als wäre nichts geschehen. Es war zwar kurz vor dem Showdown, aber dennoch... Parallel gibt es einen zweiten Erzählstrang in einer anderen Zeitebene. Es ist zu Beginn der 70er Jahre und im Fokus stehen der unglücklich verheiratete Arzt Dr. Urbina sowie Blanca, die unglücklich Verlobte eines sehr reichen, mächtigen und sehr gewalttätigen Industriellen. Zwischen den beiden entwickelt sich eine zarte Beziehung.... Die Stimmung ist hier recht düster, traurig und auch berührend. Dieser Erzählstrang hat mir ausnehmend gut gefallen und ich fand es sehr schade, dass er nach der Hälfte des Buches schon größtenteils beendet war. Darüber hinaus erfährt man so einiges über das Baskenland. Man lernt Traditionen, Feste, Alltagsgewohnheiten sowie altertümliche Gemäuer, Denkmäler und Landschaften kennen. Dies fand ich insgesamt sehr gelungen und bereichernd und machte gar Lust sich Vitoria und Umgebung mal anzuschauen. Die ganze Ermittlungsentwicklung und verwicklung fand ich bis zur Häfte des Buches ungeheuer spannend. Dann wurden Täter und Motiv relativ klar. Ab hier ging es im Grunde nur noch darum, den Täter zu finden und möglichst weitere Morde zu verhindern. Für mich war dies dann nicht mehr ganz so spannend, irgendwie war die Luft etwas raus. Dennoch liess sich der Krimi gut zu Ende lesen. Die Kapitel sind relativ kurz und enden oft an kleinen Cliffhängern, so dass man das Buch einfach nicht zuklappen kann..:) Der Showdown war dann klassisch. Allerdings fand ich die noch eingeschobene private Verbindung des Täters zu konstruiert. Das gefiel mir irgendwie überhaupt nicht. Noch positiv zu erwähnen sind das angehängte Glossar und Personenverzeichnis, der faire Preis sowie der baldige Erscheinungstermin des 2. Bandes (Oktober 2019). Fazit: Alles in allem ein kurzweiliger, vor allem in der ersten Häfte sehr spannender Krimi, mit einem sympathischen Ermittler und interessanten Einblicken ins Baskenland. 3,5 Punkte
sehr spannender und fesselnder Auftakt der Reihe
von Manuela Pfleger - 26.06.2019
Durch das Cover und den Titel bin ich auf diese Reihe aufmerksam geworden und wurde nicht enttäuscht, im Gegenteil, denn ich bin positiv überrascht. Der Schreibstil der Autorin ist verständlich, locker, flott, fließend und der Lesefluss ist sehr gut gegeben. Die Seiten fliegen nur so dahin. Ebenfalls gibt es ausführliche Szenen und Handlungen, aber es wird nicht zu viel verraten, somit hat der Leser auch noch die Möglichkeit, seine eigene Fantasie wirken zu lassen. Der Spannungsbogen ist von Anfang bis zum Ende sehr gut ausgearbeitet und steigert sich ständig. Das hat mir sehr gut gefallen, denn ein Thriller, bei dem die Spannung mal steigt und dann wieder fällt, ist für mich kein Thriller, aber hier hat alles sehr gut gepasst. Die Protagonisten Este und Inspector Ayala sind mir sehr ans Herz gewachsen und sympathisch, aber auch die anderen Charakteren kamen sehr gut rüber und passen meiner Meinung nach, perfekt in die Handlungen. Lange kam ich nicht dahinter, wer der Täter oder die TäterIn sein könnte, aber mit der Zeit hat man so eine Vorahnung und bei mir ist es dann auch so eingetroffen. Das Setting gefällt mir ebenfalls sehr gut, da ich mir die Orte, aber die Handlungen und Personen sehr gut bildlich vorstellen konnte und ich somit auch wieder eine neue Stadt, Land und Ort kennenlernen konnte. Sehr interessant und fasziniert war ich auch über die Vorgeschichte, sowie die mehreren Handlungsstränge. Viele Tatorte, viele Opfer und sehr gute Perspektivenwechsel. Mein Fazit: Ein sehr spannender, interessanter und fesselnder Auftakt der Inspector Ayala Reihe mir tollen Charakteren, einem sehr guten Plot, wunderbar ausgebauten Spannungsbogen und flotten, sowie lockeren und leichten Schreibstil. Nachvollziehbaren Handlungen und obwohl der Thriller fast 600 Seiten hat, kam hier nie Langeweile auf. Es gibt auch keine langatmigen oder zähen Stellen. Absolut lesenswert und ich freue mich jetzt schon auf Band 2.
Zeitreise des Todes
von Sigrid - 26.06.2019
Dieser Thriller hat mich total mitgerissen und ich habe ihn fast ohne Unterbrechung gelesen. Die Geschichte hat mit sehr fasziniert. Gerade weil der Fall die Taten von vor 20 Jahren wieder in Erinnerung bringt. Es ist sehr interessant zu beobachten, wie die Protagonisten in dem Buch damit umgehen. Besonders Inspector Ayala natürlich, denn er hat sogar in seiner Jugend den damaligen Fall genau verfolgt und aus diesem Grund auch den Beruf bei der Polizei gewählt. Ayala oder auch Kraken genannt, ist ein besonderer Mensch. Er ist unkonventionell in seinen Methoden der Verbrächensbekämpfung. Das hat er allerdings auch mit seiner Kollegin Gauna gemeinsam. Und daher geben die beiden ein super Team ab. Es ist spannend zu verfolgen, wie sie die Tat und das ganze Umfeld darum beurteilen und bearbeiten. Allerdings haben beide auch ihre persönlichen Baustellen . Der Leser nimmt an ihrem Leben teil und kann daher auch manche Entscheidungen nachvollziehen. Die Charakteren der Protagonisten sind nicht einfach sondern sehr vielschichtig. Das macht es aber gerade so spannend. Von dem sehr verzwickten und vielseitigen Fall geht eine sehr verstörende Stimmung aus. Man kann es nicht ganz fassen und es gibt so viele Aspekte zu berücksichtigen. Die Idee der Morde fand ich total interessant. Mal eine andere Art der Darstellung von Zeit . Die Stadt lebt in Angst und die Stimmung der Menschen überträgt sich auch auf die Ermittlungen. Es geht stark an die Nerven, wenn man nicht weiß wem man denn nun trauen darf und wem nicht. Es mischen sehr viele Personen mit den unterschiedlichsten Beweggründen mit. Der Spannungsbogen wird fast die ganze Zeit über gehalten. Es gibt zwar auch mal ein paar ruhigere Momente, aber gerade zum Ende nimmt alles nochmals an Spannung zu. Es macht Spaß dem Ganzen zu folgen und durch die guten und genauen Beschreibungen kann man sich alles bildlich vorstellen. Außerdem ist es sehr hilfreich, das am Ende des Buches alle Personen aufgeführt sind. Allerdings kann am Anfang des Buches alle wichtigen Personen sofort kennenlernen. Da kann man auch zwischendurch immer mal nachlesen, wenn man sich sicher sein will, wen man vor sich hat. Hilfreich fand ich auch das Glossar mit den Erklärungen. Dieser Thriller macht süchtig und ich freue mich schon auf die Fortsetzung von Fällen um die Ermittler Ayala und Gauna.
Rituelle Morde wiederholen sich zwanzig Jahre später
von Eternity - 26.06.2019
Vitoria, eine Stadt in Spanien, wird von Morden heimgesucht, die wie ein Ritual aussehen, das jedoch keiner kennt. Sie folgen Gesetzlichkeiten, die Alter und Ort der Morde prägen, und die Stadt in Angst und Aufruhr versetzt. Damit entsprechen sie einer Mordserie, die vor zwanzig Jahren in Vitoria geschah, und dessen Täter dafür bereits in Haft sitzt. Also wer tötet jetzt? Der Mörder aus dem Gefängnis heraus? Ein Nachahmungstäter? Oder sitzt der falsche Mann im Gefängnis? Es folgen spannende Ermittlungen, die überraschende Wendungen und Momente bereithalten, die niemand erwartet, die schocken und den Leser das Buch nicht mehr aus der Hand legen lassen. Die beiden Ermittler sind zwei Dickköpfe, die nicht immer den Dienstweg gehen, sich schon Ewigkeiten kennen, aber auch mal aneinander knallen. Dies macht sie so unvollkommen und sympathisch. Auch wenn die vielen spanischen Namen für uns deutsche Leserinnen und Leser zunächst etwas kompliziert erscheinen, kommt man damit recht schnell klar. Der Schreibstil erleichtert dies noch, da immer wieder beigefügt wird, von wem oder was gerade die Sprache ist. Ich bin von diesem Debüt wirklich begeistert! Es war höchstspannend, bringt durch die Stadt Vitoria Urlaubsflair mit und die beiden Ermittler möchte man unbedingt wieder treffen!!
jetzt das Baskenland
von Petra Wiechmann - 25.06.2019
Es sterben immer zwei. Sie sind immer gleich alt. Und sie kennen sich nicht. Der erste Fall für Inspector Ayala, genannt Kraken Eine Stadt ist in Angst. In der Kathedrale von Vitoria liegt ein totes Paar, völlig nackt, die Hände auf der Wange des anderen. Das alles gleicht exakt einer Serie von Verbrechen vor zwanzig Jahren, die die Stadt in Atem hielt. Doch der Fall gilt als gelöst, der Täter sitzt in strenger Einzelhaft. Hat man damals einen Unschuldigen verurteilt? Dieser Thriller spielt im Baskenland wo anscheinend besondere Menschen leben. Diese Eigenarten machen das Buch so anders. Die paarweisen Morde und das Dekor dazu werfen viele Fragen auf, die Antworten dazu tauchen eher zufällig auf und den Zusammenhang da zu finden ist schwierig. Auch für mich als Leser fand ich es nicht einfach einen Bezug zu den vielen verschiedenen Personen herzustellen da sie alle unterschiedlich stark mit dem Fall oder den Ermittlern zu tun haben Am Anfang war das Tempo eher gemächlich, dann steigerte es sich bis hin zum rasanten Ende. Ab dem zweiten Drittel hatte ich eine leise Ahnung über den Täter und seine Gründe die in die richtige Richtung gingen, aber das Ende war trotzdem überraschend und sehr spannend. Für mich eine neue Autorin auf deren weitere Bücher ich mich schon freue.
Der Doppelmörder
von Langeweile - 25.06.2019
Inhalt übernommen: Vitoria im Baskenland. Ein junges Paar wurde in der Kathedrale gefunden, völlig nackt, in einer Umarmung umfangen, tot. Der Fall weckt schreckliche Erinnerungen an eine Serie von Verbrechen, die 20 Jahre zuvor die Stadt in Atem hielt. Damals gab es fünf Doppelmorde an historischen Orten der Stadt. Alle Paare waren auf die gleiche Weise arrangiert,wie die Toten in der Kathedrale. Inspektor Ayala genannt Kraken und seine Kollegin Inspektora Gauna stehen vor einem Rätsel. Denn für die Verbrechen von damals sitzt Tasio de Ortiz,ein renommierter Archäologe der Stadt, im Hochsicherheitstrakt des Gefängnisses. Wurde er unschuldig verurteilt? Er bietet Inspektor Ayala seine Mithilfe an, den Täter zu finden. Doch kann der Ermittler dem Mann trauen? Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit ... Meine Meinung: Ich muss gestehen, ich hatte am Anfang etwas Probleme in die Geschichte zu finden. Teilweise lag es wohl an der Anzahl der agierenden Personen,zum anderen Teil an den wechselnden Zeiten. Dann jedoch nahm mich die Geschichte so gefangen, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Die Erzählungen aus der Vergangenheit waren mindestens genauso interessant, wie die Gegenwart. Der Autorin ist es sehr gut gelungen, die Geschichte häppchenweise aufzuschlüsseln, inklusive vieler falscher Fährten, so muss ein guter Krimi sein. Die Mischung zwischen Ermittlungen und Privatleben ist ebenfalls gut gelungen. Der Spannungsbogen wurde durchgehend hoch gehalten, es gab keine Stellen, an denen Langeweile aufkam. Außerdem war das Personenverzeichnis am Ende des Buches war sehr hilfreich. Fazit: Ein Erstlingswerk, was zu großen Hoffnungen berechtigt. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung und gebe eine Leseempfehlung, verbunden mit fünf Sternen, ab.
Mörderisches Baskenland
von leseratte1310 - 24.06.2019
In der Kathedrale von Vitoria wird ein totes Paar gefunden. Die beiden sind nackt und die Hände liegen auf der Wange des anderen. Die Szenerie erinnert an eine Mordserie vor zwanzig Jahren. Doch der Täter befindet sich in Einzelhaft und er bietet dem zuständigen Ermittler seine Unterstützung an. Wurde er damals verurteilt, obwohl er unschuldig war? Dieser Thriller hat mir sehr gut gefallen. Die Spannung war von Anfang an hoch und der Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen. Die Örtlichkeiten und die Kultur des Baskenlandes sind gut beschrieben. Auch die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Wir erfahren auch einiges aus dem Privatleben der Beteiligten, aber ich finde nicht, dass es zu viel wird. Inspector Unai López de Ayala, genannt Kraken, ist ein Mann mit Ecken und Kanten, der mir als Ermittler gefällt. Interessant fand ich auch die Vorgeschichte. Ein Täter der von seinem Zwillingsbruder überführt wurde und nun schon so lange im Gefängnis sitzt. Nun scheint sich alles zu wiederholen. Kann Tasio de Ortiz, der verurteilte Täter von damals wirklich helfen? War er Täter oder unschuldig? Die Zeit drängt, denn weitere Opfer sollte es natürlich nicht geben. Außerdem gibt es Druck von oben und der Presse. Ich hatte recht schnell einen Verdacht, der sich dann auch bestätigt hat. Trotzdem blieb die Spannung erhalten. Ein rasanter und spannender Thriller.
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