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Feldpostbriefe aus Stalingrad

November 1942 bis Januar 1943. 28 Abbildungen.
Buch (gebunden)
Als am 2. Februar 1943 die Schlacht um Stalingrad mit der Kapitulation der 6. deutschen Armee beendet wurde, begann augenblicklich der Kampf um ihre historische Wertung und Deutung. Die vernichtende Niederlage der bis dahin als unbesiegbar geltenden ... weiterlesen
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Produktdetails
Titel: Feldpostbriefe aus Stalingrad

ISBN: 3892446776
EAN: 9783892446774
November 1942 bis Januar 1943.
28 Abbildungen.
Herausgegeben von Jens Ebert
Wallstein Verlag GmbH

September 2003 - gebunden - 405 Seiten

Beschreibung

Als am 2. Februar 1943 die Schlacht um Stalingrad mit der Kapitulation der 6. deutschen Armee beendet wurde, begann augenblicklich der Kampf um ihre historische Wertung und Deutung. Die vernichtende Niederlage der bis dahin als unbesiegbar geltenden Wehrmacht wurde rasch mit mythologisierenden Begriffen und Bildern beschrieben - eine Art des Umgangs mit der Schlacht, die bis heute viele Darstellungen prägt. Der 'Mythos Stalingrad' erhellt zwar nicht immer die militärischen Ereignisse, sagt dagegen aber viel über Intentionen, Geschichtsbilder und Wertungsmuster der an seiner Schaffung Beteiligten und die zeitgenössischen gesellschaftlichen Diskussionen aus. Seit 1942/43 wurde die Schlacht häufig mit ganz verschiedenen Ansätzen politisch-ideologisch instrumentalisiert. Konstant ist, daß der mythologische Ansatz stets durch 'Authentizität' in Form dokumentarischen Materials gestützt wurde. Berichte und Briefe von Angehörigen der 6. Armee fanden und finden besonderes Interesse, zumal sie sehr rar sind. Zum 60. Jahrestag der großen Schlacht an der Wolga rief der frühere Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher im Deutschlandfunk Köln dazu auf, noch nicht veröffentlichte Briefe von Angehörigen der Stalingrad-Armee einzusenden. Diese bislang unbekannten Zeugnisse werden im Band umfassend dokumentiert. Im einleitenden Essay wird der Geschichte der Mythologisierung der Schlacht um Stalingrad nachgegangen, werden historische Linien, politische Intentionen und geistige Deutungsmuster nachgezeichnet.

Portrait

Der Herausgeber: Jens Ebert, geb. 1959, studierte Germanistik und Geschichte in Berlin und Moskau. 1989-2001 Lehrt gkeit an Universit n in Berlin, Rom und Nairobi, lebt als Publizist in Berlin. Ver ffentlichungen zur Literatur-, Kultur- und Mentalit geschichte des 20. Jahrhunderts, Arbeiten f r Presse, Rundfunk und Fernsehen.
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