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Patria

Roman. Originaltitel: Patria.
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"Patria" heißt Vaterland, Heimat. Aber was ist Heimat? Die beiden Frauen und ihre Familie, um die es in Fernando Aramburus von der Kritik gefeierten und mit den größten spanischen Literaturpreisen ausgezeichneten Roman geht, sehen ihre Heimat mit ver … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Patria
Autor/en: Fernando Aramburu

ISBN: 3498001027
EAN: 9783498001025
Roman.
Originaltitel: Patria.
Übersetzt von Willi Zurbrüggen
Rowohlt Verlag GmbH

16. Januar 2018 - gebunden - 768 Seiten

Beschreibung

"Patria" heißt Vaterland, Heimat. Aber was ist Heimat? Die beiden Frauen und ihre Familie, um die es in Fernando Aramburus von der Kritik gefeierten und mit den größten spanischen Literaturpreisen ausgezeichneten Roman geht, sehen ihre Heimat mit verschiedenen Augen. Bittori sitzt am Grab ihres Mannes Txato, der vor über zwanzig Jahren von Terroristen erschossen wurde. Sie erzählt ihm, dass sie beschlossen hat, in das Haus, in dem sie wohnten, zurückzukehren. Denn sie will herausfinden, was damals wirklich geschehen ist, und wieder unter denen leben, die einst schweigend zugesehen hatten, wie ihre Familie ausgegrenzt wurde. Das Auftauchen von Bittori beendet schlagartig die vermeintliche Ruhe im Dorf. Vor allem die Nachbarin Miren, damals ihre beste Freundin, heute Mutter eines Sohnes, der als Terrorist in Haft sitzt, zeigt sich alarmiert. Dass Mirens Sohn etwas mit dem Tod ihres Mannes zu tun hat, ist Bittoris schlimmste Befürchtung. Die beiden Frauen gehen sich aus dem Weg, doch irgendwann lässt sich die lange erwartete Begegnung nicht mehr vermeiden... Ein Bestseller in Spanien, monatelang auf Platz 1 der Bestsellerliste, ein epochemachender Roman über Schuld und Vergebung, Freundschaft und Liebe, der zeigt, wie Terrorismus den inneren Kern einer Gemeinschaft angreift und wie lange es dauert, bis die Menschen wieder zueinander finden.

Portrait

Fernando Aramburu wurde 1959 in San Sebastián im Baskenland geboren. Seit Mitte der achtziger Jahre lebt er in Hannover. Für seine Romane wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. dem Premio Vargas Llosa, Premio Biblioteca Breve, Premio Euskadi, und zuletzt, für "Patria", mit dem Premio Nacional de la Crítica 2017, dem bedeutendsten spanischen Literaturpreis, dem Premio Nacional de Narrativa 2017und mit dem Premio Strega Europeo 2018.

Leseprobe

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Pressestimmen

'Patria' ist ein mitreißender, spannender und lebenspraller Gesellschafts- und Familienroman. Deutschlandfunk Kultur
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Paule-Francoise Goyheneix, Hugendubel Flensburg
Für mehr als ein Mal...
von Paule-Francoise Goyheneix, Hugendubel Flensburg Holm 37 - 12.02.2018
Ein Roman, dessen Sog ich mich nicht mehr entziehen konnte... Fernando Aramburu erzählt die Geschichte zweier Familien aus einem Dorf im spanischen Baskenland. Über zwanzig Jahre dauert es, bis die einstigen Freundschaftsbande zuerst zerstört, später mühsam und zögerlich wieder geknüpft werden. Die Terrororganisation ETA hat das Leben dieser ursprünglichen Menschen aus der Bahn geworfen. Sowohl die Mentalität eines in seiner Tradition gefestigten Urvolkes wie auch das Phänomen Terror mit Ursache und Wirkung werden in einer schönen dem Thema angepassten Sprache -mit kurzen, prägnanten Sätzen- wiedergegeben.
Bewertungen unserer Kunden
Großartig !!!
von Kaffeeelse - 26.04.2018
Ein raffinierter und mitreißender Roman über zwei miteinander befreundete Familien, die durch den Terror der ETA auseinandergerissen werden. Der Roman ist in verschiedenen Zeitebenen geschrieben, er springt von Kapitel zu Kapitel in die verschiedenen Jahre des Geschehens, chronologisch nicht geordnet. Und auch die in der Ich-Perspektive schildernde Person des jeweiligen Kapitels ist immer wieder eine Andere. Im Blickpunkt stehen alle Personen beider Familien, ihre Entwicklung in der Zeit und in den Geschehnissen, für die das Leben so sorgt und ihre Entwicklung durch den Terror. Es ist eine psychologisch sehr durchdachte Entwicklung der Personen zu sehen, die sich als sehr klar gezeichnete Charaktere darstellen. Und der Autor beschreibt das in einem sehr markanten Schreibstil. Oft fehlen Teile von Sätzen, wie unfertig dahingeworfene Bausteine. Aber der Klang der Sprache und die Eindringlichkeit des Geschriebenen erzeugen einen starken Sog. Man kann dieses Buch schlecht weglegen, sich diesem Grauen nicht entziehen. Die Personen gehen einem nahe, auch wenn sie teilweise recht spröde gezeichnet sind, was aber auch die Folge aus den Geschehnissen in ihrem Leben ist. Die Handlung des Buches befasst sich mit den neun Personen der beiden befreundeten Familien, die in einem baskischen Dorf in Spanien leben. Einmal Txato, seine Frau Bittori und die beiden Kinder Xabier und Nerea. Und auf der anderen Seite Joxian, seine Frau Miren und die drei Kinder Arantxa, Joxe Mari und Gorka. Beide Familien sind von baskischer Nationalität, die erste etwas reicher, haben ein Fuhrunternehmen, die zweite etwas ärmer, sind Arbeiter. Väter wie auch Mütter sind eng miteinander befreundet, auch die Kinder haben gute Kontakte zueinander. Dies ist die Situation bis zum Erstarken der ETA, danach verändert sich die Lage allmählich. Durch Erpressungsversuche, Druck von außen, Diffamierungen, politischem Kalkül, veränderten politischen Überzeugungen verändern sich die Charaktere allmählich, bis es schließlich zum Mord an Txato kommt. Bittori und ihre Kinder verlassen schlussendlich sogar ihr Heimatdorf und ziehen ins nahe gelegene San Sebastian. Danach versuchen die Hauptpersonen mit der neuen Situation zurechtzukommen, die alten engen Freundschaften sind zerbrochen. Es vergehen Jahre, in denen seitens der Hauptpersonen versucht wird zu leben, mit ihrer Geschichte klarzukommen. Mit der Bekanntgabe des Waffenstillstandes durch die ETA verändert sich die Lage erneut. Bittori versucht Licht in die Geschehnisse von damals zu bringen. Die Personen des Romans sind fein gewebte Charaktere, die in einem Land leben, in dem politische Strukturen mehr und mehr Einfluss auf das Leben dieser Personen nehmen. Man erlebt wie dieser Fanatismus das Leben dieser Charaktere nach und nach vergiftet/zerstört. Der Leser durchlebt dieses Drama mit den Hauptpersonen und sie tun einem leid, man empfindet schließlich eine ganze Bandbreite an Gefühlen für die jeweiligen Charaktere. Dieses Buch/seine Charaktere haben mich extrem berührt, der Autor schafft es bei mir eine sehr reale Welt zu zeichnen, mit allem was Menschen so ausmacht. Ein großartiger Roman von einem großartigen Schriftsteller. Dieses Buch ist eine Hommage an das Leben und zeigt anschaulich was Nationalismus eigentlich ist und wie zersetzend/zerstörend er wirkt. Gerade in heutigen Zeiten ein sehr zu empfehlendes Buch !!! Ein Buch das sehr bald ein Preisgekröntes sein wird !!! Chapeau !!!
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