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Dramen 1817 - 1828 als Buch
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Dramen 1817 - 1828

Band 2: Dramen 1817-1828.
Buch (gebunden)
Bis zum heutigen Tag gehört Grillparzer zu den international bedeutendsten deutschsprachigen Autoren, neben Stifter und Musil gilt er als der bei weitem einflußreichste Autor aus Österreich. Grillparzers Dramen dokumentieren die Mental... weiterlesen
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Produktdetails
Titel: Dramen 1817 - 1828
Autor/en: Franz Grillparzer

ISBN: 3618606206
EAN: 9783618606208
Band 2: Dramen 1817-1828.
Herausgegeben von Helmut Bachmaier
Deutscher Klassikerverlag

30. September 1986 - gebunden - 917 Seiten

Beschreibung

Bis zum heutigen Tag gehört Grillparzer zu den international bedeutendsten deutschsprachigen Autoren, neben Stifter und Musil gilt er als der bei weitem einflußreichste Autor aus Österreich. Grillparzers Dramen dokumentieren die Mentalitätsgeschichte der Epoche zwischen 1820 und 1870. Ob man seinen Analysen der Geschichte folgt oder den psychischen Verwicklungen seiner Figuren, ob man sich für die monumentalen, da und dort brüchigen Formen interessiert - immer verdient Grillparzers Dramatik die Aufmerksamkeit auch eines modernen Publikums. - Der vorliegende zweite Band der Gesamtausgabe enthält die Dramen der Jahre 1817-1828, vom ersten Wurf der Ahnfrau bis zum Lustspiel Ein treuer Diener seines Herrn: Dramen der Schuldverstrickung, der Verblendung und des Scheiterns, zugleich der geschichtlichen Notwendigkeit und der humanitären Ideale. Die zweibändige Ausgabe der Dramen bietet quellenkritische Editionen und einen Kommentar, der den ästhetischen Vorstellungen der Zeit ebenso Rechnung trägt wie den Traditionen, denen Grillparzers Werk verpflichtet ist.

Inhaltsverzeichnis

Die Ahnfrau - Sappho - Das goldene Vließ - König Ottokars Glück und Ende - Ein treuer Diener seines Herrn - Kommentar von Helmut Bachmaier

Portrait

Franz Grillparzer, 15.1.1791 Wien - 21.1.1872 ebd., Sohn eines Wiener Rechtsanwalts arbeitete nach Abschluss seines Jurastudiums (1807-11) zunächst als Privatlehrer, war dann Praktikant an der Hofbibliothek und hatte von 1813 an verschiedene Beamtenstellen inne (Hofkammer, Finanzministerium); von 1832 bis zu seiner Pensionierung als Hofrat 1856 amtierte er als Direktor des Hofkammerarchivs. 1816 lernte er Joseph Schreyvogel, den Direktor des Burgtheaters, kennen, der zu seinem wichtigsten Förderer wurde und 1817 'Die Ahnfrau', 1818 'Sappho' mit großem Erfolg aufführte. Nach dem Suizid seiner Mutter unternahm G. 1819 eine Italienreise; das nach seiner Rückkehr in einem Almanach 1821 veröffentlichte Romgedicht 'Campo vaccino' brachte ihm mit der Gegenüberstellung von großer Vergangenheit und 'neuer, flacher Zeit' den Ruf des Radikalismus ein und sorgte damit auch für künftige Zensurprobleme. Weitere Reisen führten ihn nach Deutschland (1826, 1847), Paris und London (1836) sowie Konstantinopel und Athen (1843). 1861 wurde er zum Mitglied des österreichischen Herrenhauses auf Lebenszeit ernannt. Nach dem Misserfolg seines Lustspiels 'Weh' dem, der lügt!' (UA 1838), zog sich G. vom Theater zurück; seine späten Stücke wurden erst postum veröffentlicht. G.s Dramatik verbindet Momente des spanischen Barocktheaters, der Wiener Theatertradition und der Weimarer Klassik, ohne die Spannungen zwischen zeitenthobener Ordnungsvorstellung und geschichtlicher Veränderung bzw. neuzeitlichem Subjektivismus verleugnen zu können. Er versuchte sich in den verschiedensten dramatischen Gattungen - Schicksalstragödie, Künstlerdrama, Besserungsstück, Traumspiel, Geschichtsdrama, Liebestragödie -, nahm deren Traditionen auf und erweiterte zugleich ihre Ausdrucksmöglichkeiten durch eine psychologisierende Charakterdarstellung und die Einbeziehung der Widersprüchlichkeit der Erfahrungen der Moderne. Gerade aus seinem Konservatismus heraus griff er die Degeneration des habsburgischen Herrscherhauses an, so wie er andererseits nach anfänglicher Bejahung der Revolution von 1848 durch diese den Zerfall des Staates durch separatistische Tendenzen befördert sah. Die Widersprüchlichkeit, die er sich selbst in seinen autobiographischen Schriften und Tagebüchern zuschrieb, und die Problematik der künstlerischen Existenz unter dem Regime Metternich reflektiert - vieldeutig - die Erzählung 'Der arme Spielmann'.

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