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Mundial. Gebete an den Fußballgott

von Franzobel
Gebete an den Fussballgott. 'Essays'. 2. , Aufl. 12 Abbildungen.
Buch (kartoniert)
'Kurze, launige Reflexionsanekdoten, leicht witzig, leicht übertrieben, aus dem vollen eigenen Erleben heraus, versetzt mit Kulinarisch-Alkoholischem sowie mit komischen Zitaten, gaudig illustriert.' (Der Standard) Fußball, argumentieren die Sportver … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Mundial. Gebete an den Fußballgott
Autor/en: Franzobel

ISBN: 3854205929
EAN: 9783854205920
Gebete an den Fussballgott.
'Essays'.
2. , Aufl.
12 Abbildungen.
Illustriert von Carla Degenhardt
Literaturverlag Droschl

Januar 2002 - kartoniert - 131 Seiten

Beschreibung

'Kurze, launige Reflexionsanekdoten, leicht witzig, leicht übertrieben, aus dem vollen eigenen Erleben heraus, versetzt mit Kulinarisch-Alkoholischem sowie mit komischen Zitaten, gaudig illustriert.' (Der Standard) Fußball, argumentieren die Sportverächter und Wadelbeißer, ist brutal und stumpfsinnig, fördert Fremdenhass, Grölgesang und schlechten Ton: 'Du Oaschloch schleich di!' Fußball, näseln die Tennisspieler, ist ein Proletensport. Die Stadien sind Nester für die Radikalen, mit Rechtsaußen voll, mit Biergesang und Knittelvers. Der Trieb wird ausgelebt, der stumpfe Sinn, das animale Anormale. Das ist der eine Fuß, das Standbein aller Gegner. Spielt man den Ball der anderen Seite zu, dann ist erstaunlich, welche Massenwirkung Fußball hat. Ist es ein Trieb nach Sippe, nach Gemeinschaft, menschelnder Wärme und Brut, der die Anhänger zu den Vereinen strömen läßt? Jedenfalls wird hier eine Ordnung vorgelebt mit einem System von Gut und Böse, einigermaßen festen Regeln, einer in Punkten messbaren Zählbarkeit, die in anderen Segmenten der Gesellschaft ins Wanken, ins Undeutliche geraten ist. Im Fußball steht sie fest. Es gibt eine Tabelle, Nah- und Fernziele, den Abstiegskampf, die Meisterschaft. Und das sind Dinge, über die man reden kann, ohne sich gleich veräußern zu müssen; man kann Farbe bekennen, ohne sich deshalb gleich in eine Haltung zu versteifen. Ein Thema für Schriftsteller? Wenige Autoren sind so prädestiniert, über Fußball zu sprechen, wie der Autor, dessen Pseudonym aus dem Ergebnis eines Fußballspiels Frankreich gegen Belgien entstand: Fran2:0Bel. Er umspielt, foult, säbelt, versenkt, sammelt Karten - Franzobel nähert sich dem Thema von allen Seiten!

Portrait

Franzobel, 1967 in Vöcklabruck/Oberösterreich geboren, arbeitete bis 1991 als bildender Künstler mit gelegentlichen Ausstellungen. Dann schrieb er Romane, Satiren und Theaterstücke. Er wurde mehrfach ausgezeichnet, darunter 1995 mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis und 1998 mit dem Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor. Er lebt in Wien.

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