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Die Teufelskicker 06. Ein unheimlich starker Gegner

'Teufelskicker'. Empfohlen ab 8 Jahre. Mit Teufelskicker-Schminkkarte.
Buch (gebunden)
Die Teufelskicker gehen in die neue Saison!
Höllisch guter Lesespaß!

Uff, die Kicker von Blau-Gelb sind gerade noch in die Endrunde der Hallenkreismeisterschaft gerutscht! Ob der Erzrivale VfB ihr Gegner im Finale wird? Dann wird es eine einfache Übung … weiterlesen
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Die Teufelskicker 06. Ein unheimlich starker Gegner als Buch

Produktdetails

Titel: Die Teufelskicker 06. Ein unheimlich starker Gegner
Autor/en: Frauke Nahrgang

ISBN: 3570130053
EAN: 9783570130056
'Teufelskicker'.
Empfohlen ab 8 Jahre.
Mit Teufelskicker-Schminkkarte.
Illustriert von Betina Gotzen-Beek
Bertelsmann Verlag

20. Februar 2006 - gebunden - 128 Seiten

Beschreibung

Die Teufelskicker gehen in die neue Saison!
Höllisch guter Lesespaß!

Uff, die Kicker von Blau-Gelb sind gerade noch in die Endrunde der Hallenkreismeisterschaft gerutscht! Ob der Erzrivale VfB ihr Gegner im Finale wird? Dann wird es eine einfache Übung, denn offenbar sind Mark und sein Team völlig außer Form. Bald aber kommen die Teufelskicker einer fiesen Erpressung auf die Schliche und bereiten ihrem Lieblingsfeind in einem furiosen Endspiel eine doppelte Überraschung ...

. Fußballserie mit Witz und Tempo von Frauke Nahrgang
. Zeitgleich erscheinen bei Europa die gleichnamigen Hörspiele


Leseprobe

Geheim-Doping


Altenburg ' schon wieder im Angriff. Pass auf die linke Seite. Dort lauert der Lange. Wieder mal! Aber Catrina ist da, wird dazwischengehen.
CATRINA? Was macht die denn? Semmelt dr'ber. Das gibt's doch nicht! Der Lange nimmt das Geschenk in aller Ruhe an und marschiert.
Mehmet!
Da kommt er schon aus seinem Geh'e. Er wird sich das Leder schnappen! Gleich hat er es. Gleich '
Der Lange lupft. Mehmet f't die Fangarme auf 'erl'e aus. Kommt nicht dran. Turmhoch 'berquert die Kugel den geschlagenen Keeper.
'er das Geh'e! Bitte! Wenigstens das! Die Kugel muss einfach dr'bergehen!
Mist, sie senkt sich. In Zeitlupe.
Latte! LATTE!
Nein! Die hilft auch nicht. L't den Ball ohne Gegenwehr durchschl'pfen. St'hnend schl' Moritz die H'e vors Gesicht. Der Traum von der Hallen-Kreismeisterschaft ' ausgetr't. Um in die Endrunde einzuziehen, h'e seine Mannschaft, die Sportfreunde Blau-Gelb, mindestens Gruppenzweiter werden m'ssen. Aber von diesem Rang sind sie jetzt so weit entfernt wie ein Mondkalb vom Stammplatz in der Nationalmannschaft. Dabei hat die Vorrunde so gut angefangen. Nach dem zweiten Spieltag waren die Blau-Gelben sogar Tabellenf'hrer. Aber ein unerkl'icher H'er kurz vor Weihnachten hat die Mannschaft weit zur'ckgeworfen. Nun, am vierten und damit letzten Spieltag sollte eigentlich eine Aufholjagd gestartet werden. Nur so h'e Blau-Gelb das gro' Ziel doch noch erreichen k'nnen. Doch schon im ersten Spiel setzte es eine bittere Niederlage gegen R'dding. Zwar folgte ein knapper Sieg gegen Neunhain, der alle noch einmal hoffen lie' Aber nun ist alles aus. Endg'ltig!
Der Hallensprecher besiegelt es noch. 'Das war das Eins-zu-null f'r den FC Altenburg, Torsch'tze in der achten Spielminute ''
Der Lange, wer sonst? Unerm'dlich kurbelt er das Spiel der Gegner an. Antrittsstark, so ist er Catrina und Alex, den blau-gelben Abwehrspezialisten, schon ein paarmal von der Leine gegangen. Dass es dabei noch nicht 'fter g
eklingelt hat, liegt nur an Mehmet, dem Keeper der Blau-Gelben. Er allein hat heute das Format eines Kreismeisters bewiesen. Doch bei diesem raffinierten Heber gerade eben war er v'llig machtlos.
Kreismeister ' das wollten Moritz und seine Freunde werden. Und nun ist in der Vorrunde schon Endstation. Aber mit so einer unterirdischen Leistung h'en sie in der Endrunde auch gar nichts verloren. Besonders schrecklich an dieser Pleite: Mark wird mit seiner geh'igen Prophezeiung Recht behalten. 'Ihr werdet niemals Kreismeister, h'chstens Bademeister!' So hat er zu Anfang der Hallensaison gel'ert und damit ins Schwarze getroffen.
Mark geht mit Moritz und seinen Freunden in eine Klasse. Aber er spielt nicht bei Blau-Gelb sondern beim gro'n Rivalen, dem VfB. Und weil sich die Anh'er beider Vereine nicht riechen k'nnen, wird Mark am Montag vor Schadenfreude nur so gl'hen. Besser die Blau-Gelben lassen sich in der Schule gar nicht mehr blicken.
Nein! Es gibt auch noch eine andere M'glichkeit! Achte Spielminute? Da bleiben doch noch vier volle Minuten. Wer jetzt nicht k'fen will, soll die Fu'allschuhe an den Nagel h'en und sich lieber beim Ballett anmelden. Es wird verdammt noch mal Zeit, das Ruder rumzurei'n!
Auf dem Weg zur Mittellinie klatscht Moritz aufmunternd in die H'e. 'Los, Leute, das schaffen wir noch!'
'Ha, ha!' Catrina, klar, der bl'de Schnitzer steckt ihr noch in den Schuhen.
Aber auch Niko latscht mit h'endem Kopf 'bers Feld und brummt: 'Tr' ruhig weiter!' Wenn sogar der blau-gelbe Spielmacher aufgegeben hat, dann hilft nur noch eine Doping-Spritze.
'Gut, dann k'nnt ihr dem VfB schon mal zur Meisterschaft gratulieren.'
Na bitte, das wirkt. 'Das wollen wir erst mal sehen', zischelt Catrina, pl'tzlich wieder ganz k'ferisch.
Auch Niko steht augenblicklich unter Strom. 'Nun mach endlich!', dr't er.
Gern! Moritz f'hrt den Ansto'aus. Catrina verl'ert. Niko, jetzt wach bis in die Fu''l, spielt ab. W'end der FC sich immer noch in se
inem Torerfolg sonnt, fliegt Alex heran. Auch bei ihm hat die Spritze Wunder gewirkt. Ansatzlos h'ert er das Leder am verdutzten Keeper vorbei in den Kasten des Gegners.
'Neunte Spielminute, Tor f'r Blau-Gelb, neuer Spielstand ''
'Ey, pennt ihr, oder was?' Der Lange, auch beim Mosern vorneweg. Klar, sein 'ger ist verst'lich. Doch wie es sich anh'rt, hat der Typ von Teamgeist null Ahnung. Vielleicht ist das die gro' Chance f'r Blau-Gelb.
Ansto'durch den FC. Wieder ist der Lange in Ballbesitz. Moritz gesellt sich zu ihm. Paarlauf auf links. In der Mitte ist Altenburgs Nummer Sieben frei. Mehmet gestikuliert, schimpft, scheucht Alex auf. Wenn der Querpass kommt, kann sich der Siebener die Ecke aussuchen.
Aber der Querpass wird nicht kommen, das hat Moritz im Gef'hl. Der Lange ist Tor-hungrig und w'tend. Er allein will den alten Abstand wieder herstellen. Moritz macht innen zu, treibt den Langen weiter bis zur Grundlinie. Ein anderer FCer will mitmischen und winkt von der Strafraumkante. Aber der Lange achtet nicht darauf. Er will das Leder selber aus spitzestem Winkel reinschnippeln und zieht ab.
Mehmet hebt beruhigend den Arm. Das Geschoss fliegt meilenweit am langen Eck vorbei.
Wieder Gemecker beim FC. Diesmal kriegt der Lange auf die M'tze, bis er beleidigt die Ohren einrollt.
Als Mehmet den Ball abwirft, haben sich die Gem'ter noch nicht beruhigt. So spaziert Moritz unbehelligt in die gegnerische H'te. Erst in der N' des Torraums kommt ein bulliger Abwehrspieler auf ihn zu. Bitte, wenn er meint, dass es hilft. Moritz grinst ihn freundlich an und schiebt die Kugel nach rechts. Denn dort, das wei'er, ohne hinzuschauen, lauert Niko schon darauf. Zack, nagelt der das Spielger'unter die Latte.
'Zehnte Spielminute, Tor f'r Blau-Gelb, neuer Spielstand ''
Neuer Spielstand: zwei zu eins, schon klar. Aber ob das reicht? Bestimmt! Hauptsache ein Sieg! Es muss einfach reichen! Oder nicht? Was sagt das Torverh'nis? Keine Ahnung! Moritz kann u
nm'glich die ganze Tabelle im Kopf haben. Ist auch egal, gerechnet wird sp'r.
Jetzt blo'keinen mehr fangen. Denn dann k'nnen sie sich die Rechnerei sparen. Ein Tor, und Altenburg ist in der Endrunde.
Die FCer wissen das nat'rlich und drehen noch mal m'tig auf. Der Siebener und der Lange haben ihren Zoff verschoben und belagern gemeinsam Mehmets Kasten. Aber Mehmet w'st 'ber sich hinaus und h' den Vorsprung fest.
Die letzte Spielminute l't. Der Siebener schie'. Mehmet hat die Ecke gewittert und fliegt hin. Aber abgef'cht von Alex' R'cken, nimmt der Ball pl'tzlich eine andere Richtung. Der ist drin! Oder?
Mehmet liegt quer in der Luft. Seine H'e greifen ins Leere. Aber mit einem m'tigen Beinschlag katapultiert er das Leder zur'ck ins Feld. Dann geht er selber krachend am Pfosten nieder.
Die FCer haben die Arme schon zum Torjubel hochgerissen, als der Ball durch ihre Reihen zischt. Moritz ist vor Schreck noch ganz starr, aber zum Gl'ck wissen seine Beine, was in diesem Fall zu tun ist. Von ganz allein setzen sie sich in Bewegung und gehen dem Ball entgegen. Der prallt auf Moritz Brust und r'ttelt ihn wieder wach. Moritz l't das Leder abtropfen und sprintet los. Der St'rmer allein gegen den Tormann. Was f'r ein Duell!
Der Tormann pumpt sich auf. Doppelte L'e und 'erbreite! Wird ihm nichts n'tzen. Moritz deutet einen Schuss an, schickt den Koloss nach rechts. Dann schiebt er die Kugel 'ber die Linie. Im selben Augenblick dr'hnt die Schlusssirene.
'Jaaaaaa!' Enes, Mehmets kleiner Bruder, dr'hnt selber wie eine Sirene. Mit hochrotem Kopf st'rzt er aufs Spielfeld. 'Ihr habt gewonnen!', br'llt er. 'GE-WON-NEN!'
'He, du bist ja ein echter Blitzmerker.' Catrina wuschelt dem Zwerg durch die Haare.
'Wahnsinn, wie ihr das noch gedreht habt', begl'ckw'nscht Norbert, der Trainer, seine Mannschaft.
Moritz grinst. 'Das lag nur am richtigen Doping', sagt er. 'Aber verrate es niemandem. Du wei' ja, Doping ist im Spitzensport verboten.'

<
br/>Das Tor zur Endrunde


Wie ein Flummi tanzt Enes um die Gro'n herum. 'Habt ihr gesehen, wie er den noch rausgeballert hat?' Seit dem Abpfiff plappert der Kleine 'ber Mehmets Gro'at und platzt dabei fast vor Stolz. 'Den konnte er gar nicht mehr kriegen. Aber dann erwischt er ihn doch noch. Mit dem Fu''
'Ging nur mit dem Fu' Mit meinen ollen Greifern hatte ich keine Chance.' Grinsend h' Mehmet seine Pranken hoch. Beide Handschuhe haben L'cher. Der Schaumgummi auf der Innenseite br'ckelt.
'Vielleicht haste bis zur Endrunde ja neue', hofft Enes.
Mehmet sch'ttelt den Kopf. 'Das ist ja schon in zwei Wochen. Du wei', dass wir gerade erst die teure Waschmaschinenreparatur hatten. Au'rdem '', Mehmet spuckt in die H'e und reibt sie kr'ig, 'au'rdem gehen die alten Dinger sicher noch ne Weile. Und nun lass uns endlich mal 'ber wichtige Dinge reden. Sind wir nun weiter, oder was?'
Norbert zuckt die Schultern. 'Ich hoffe, das erfahren wir bald', sagt er und zeigt auf die Trib'ne. Dort auf der untersten Stufe sitzt Rebekka. Sie beugt sich 'ber das rote Programmheft und schreibt eifrig hinein.
Rebekka geht mit Moritz, Niko, Alex und Mehmet in eine Klasse. Fr'her interessierte sie sich f'r Fu'all nicht die Bohne. Aber in letzter Zeit h't sie oft mit den Freunden rum. Vielleicht hat sie gecheckt, dass Moritz sp'r mal Nationalspieler und sehr ber'hmt sein wird. Vielleicht liegt es mehr an Catrina. Sie und Rebekka sind inzwischen dicke Freundinnen geworden. Vielleicht ist es aber auch die Buchf'hrung. Seit dem zweiten Spieltag muss Norbert sich nicht mehr darum k'mmern. Rebekka notiert die Torsch'tzen, die Ergebnisse und alle besonderen Vorkommnisse. Da ist sie in ihrem Element, und wenn einer 'ber Punkte, Torverh'nis und Tabellenstand Bescheid wei' dann ist es Rebekka. Aufgeregt umringen sie die Freunde.
'Und?'
'Was ist?'
'Haben wir es geschafft?'
Rebekka schaut nicht mal hoch.'Seid doch nicht so ungeduldig! Ich muss es ja erst mal a
usrechnen!'
O Mann, das dauert! Beim Eckenrechnen ist sie immer die Schnellste, in Mathe hat sie 'ne glatte Eins, sp'r wird sie mal Professor und jetzt braucht sie 'ne Ewigkeit!
'Die will uns nur auf die Folter spannen!',knurrt Alex.
Endlich r'pert sie sich und schaut bedeutungsvoll in die Runde.'H'rt mal her!' Eine 'berfl'ssige Bemerkung. Sogar Norbert sperrt die Ohren schon auf wie Trichter.
'Manche Gruppen haben ihren letzten Spieltag noch vor sich', beginnt Rebekka umst'lich. 'Aber die Gruppe vier ' also eure ' hat die Vorrunde soeben beendet.'
'Komm zur Sache!', jammert Catrina. 'Haben wir die Endrunde erreicht oder nicht?'
'Die Tabelle sieht nun folgenderma'n aus.' Nein, Rebekka denkt nicht im Traum daran, sich ein bisschen zu beeilen. 'R'dding wird Erster mit sicherem Vorsprung.'
'Der erste Platz ist uns schei'gal', sagt Mehmet grob. 'WER IST ZWEITER?'
'Vor der letzten Begegnung war Blau-Gelb leider nur F'nfter', f't Rebekka v'llig unger'hrt fort. 'Aber durch den Sieg habt ihr Densberg und Tiefenbr'ck hinter euch gelassen und seid nach Punkten mit Altenburg gleichgezogen. Jetzt kommt es also aufs Torverh'nis an.'
Wieder macht sie eine Pause und bl'ert in ihren Unterlagen.
'Ich bring sie um', zischelt Niko.
'Blo'nicht', fl'stert Moritz. 'Dann erfahren wir es heute gar nicht mehr.'
'Beim Torverh'nis ging es denkbar knapp zu. Deshalb hat es auch ein bisschen gedauert, weil ich alles noch einmal nachpr'fen musste. Aber nach genauster Berechnung und doppelter Probe steht nun fest: Ihr seid um ein Tor besser als Altenburg.'
'Ein Tor!'
'Das hei', wir sind in der Endrunde?'
'Das sage ich doch schon die ganze Zeit', behauptet Rebekka.
Ohrenbet'ender Jubel bricht los. Auch Norbert rei' die Arme hoch.
'Wegen Mehmet!', krakeelt Enes.
'Und wegen dem goldenen Tor von Moritz', bringt Catrina den Freund in Erinnerung.
'Wegen uns allen!', sagt Moritz gl'cklich. 'Und weil Blau-Gelb einfach das tollste
Team ist.'
'Jawoll!' Begeistert klatschen alle ab.
'Wir werden Kreismeister!'
'Und in der Endrunde hauen wir die VfB-Idioten weg.'
'Das ist noch gar nicht sicher!', mischt Rebekka sich wieder ein.
'Hey! Logisch ist das sicher!'
'Aber hallo! Wir sind viel besser als die!'
'Willste etwa behaupten, die gewinnen gegen uns?'
Rebekka zuckt die Schultern.'Darum geht es nicht', erkl' sie. 'Aber es ist nicht sicher, ob der VfB sich 'berhaupt qualifiziert.'
'Quatsch! Der qualifiziert sich immer.'
Aber auch das will Rebekka besser wissen. 'Sie sollen eine sehr schwere Gruppe erwischt haben. Norbert hat sich eben mit jemandem dar'ber unterhalten. Die Entscheidung in ihrer Gruppe f't erst morgen.'
'O Mann, wenn die rausfliegen, und wir sind drin '' Niko reibt sich voller Vorfreude die H'e.
'Das muss ich live sehen', fordert Alex. 'Sonst glaube ich es nicht.'
'Genau! Wo spielen sie denn?'
'In der S'dstadthalle!', mischt Norbert sich ein. 'Aber, Leute, ihr wollt doch dort wohl keinen Stunk machen?'
'Wir?' Mit Unschuldsmiene spricht Niko f'r alle. 'Wir haben noch nie irgendwo irgendeinen Stunk gemacht.'
'Au'rdem bin ich ja dabei und passe auf alle auf', sagt Rebekka wichtig.
Norbert grinst. 'Dann ist es ja gut. Also, viel Spa'in der S'dstadthalle.'


Fantastische Feinde


Moritz, Mehmet, Enes, Niko und Alex nehmen den Stadtbus in die S'dstadt. W'end der Fahrt plappert Enes ohne Pause.
'So geht das schon den ganzen Tag', klagt Mehmet. 'Kannst du nicht mal f'nf Minuten die Klappe halten?'
Enes presst sich die Faust unters Kinn. 'Doch, kann ich', quetscht er mit zusammengebissenen Z'en hervor. 'Ist aber total bl'd. St'rt n'ich beim Sprechen.' Er stopft die Faust in die Jackentasche und meldet zufrieden: 'So geht's besser.'
Mehmet seufzt. 'Wie soll ich da die Ruhe finden, die ich als Tormann des k'nftigen Kreismeisters brauche?'
'Die Kreismeisterschaft ist erst in zwei Wochen', s
agt Enes unger'hrt. 'An dem Tag, ich schw'r's, sag ich kein Wort.'
Der Stadtbus h' direkt vor dem VfB-Stadion. Auch jetzt in der Winterpause sieht es ziemlich beeindruckend aus. Es hat sogar eine echte Sitzplatztrib'ne, und wenn man dort spielt, f'hlt man sich fast wie ein Bundesliga-Star. Die Erste vom VfB spielt in der Oberliga. Auch die E-Jugend ist ziemlich erfolgreich. In der letzten Saison sind sie drau'n auf dem Feld Kreismeister geworden, ein Titel, den sie nat'rlich auch in der Halle anstreben.
Die Bilanz von Blau-Gelb gegen den gro'n Rivalen ist
eher m'g. Zwar hat Blau-Gelb den VfB v'llig 'berraschend aus dem Pokalwettbewerb geworfen. Aber das letzte Punktspiel ging genauso verloren wie viele Derbys zuvor. Die meisten Blau-Gelben glauben an Schiebung, aber Moritz wei'es besser. Der VfB ist stark. Mark zum Beispiel ist ein Spitzenverteidiger. Auch sonst ist er eigentlich ganz nett. Aber diese Meinung beh' Moritz lieber f'r sich. F'r jeden echten Blau-Gelben ist es n'ich Pflicht, die VfBer aus ganzem Herzen zu verabscheuen. Das gelingt Moritz nicht immer, wahrscheinlich weil er nicht von klein auf zu Blau-Gelb geh'rt. Fr'her hat er n'ich in Hulstorf gewohnt und f'r den SV gespielt. Aber dann haben sich seine Eltern getrennt und Moritz ist mit seiner Mutter zum Gro'ater gezogen. Bei Blau-Gelb hat er einen neuen Verein und neue Freunde gefunden. Seitdem bem'ht er sich, den VfB zu hassen, wie es sich geh'rt. Denn eins ist klar: Diese Feindschaft ist wichtig.


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