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Der Zorn der Einsiedlerin

Kriminalroman. Originaltitel: Quand sort la recluse. 'Jean-Baptiste Adamsberg'.
Buch (gebunden)
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"Vargas schreibt die schönsten und spannendsten Krimis in Europa." Tobias Gohlis, DIE ZEIT

Im Süden Frankreichs sterben mehrere Männer - angeblich sind sie dem Biss der Einsiedlerspinne zum Opfer gefallen. Allerdings reicht das Gift einer einzigen Spi … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Der Zorn der Einsiedlerin
Autor/en: Fred Vargas

ISBN: 380902693X
EAN: 9783809026938
Kriminalroman.
Originaltitel: Quand sort la recluse.
'Jean-Baptiste Adamsberg'.
Übersetzt von Waltraud Schwarze
Limes Verlag

29. Oktober 2018 - gebunden - 506 Seiten

Beschreibung

"Vargas schreibt die schönsten und spannendsten Krimis in Europa." Tobias Gohlis, DIE ZEIT

Im Süden Frankreichs sterben mehrere Männer - angeblich sind sie dem Biss der Einsiedlerspinne zum Opfer gefallen. Allerdings reicht das Gift einer einzigen Spinne nicht aus, um einen Menschen zu töten. Adamsberg und sein Team von der Brigade Criminelle des 13. Pariser Arrondissements ermitteln. Seine Nachforschungen führen den eigenwilligen Kommissar zu einem Waisenhaus bei Nîmes und zu einer Gruppe von Jungen, die dort in den 1940er-Jahren lebte. Und plötzlich erscheinen die Todesfälle, die bislang nicht als Morde betrachtet wurden, in einem anderen Licht ...


Portrait

Fred Vargas, geboren 1957, ist ausgebildete Archäologin und hat Geschichte studiert. Sie ist heute die bedeutendste französische Kriminalautorin mit internationalem Renommee. 2004 erhielt sie für »Fliehe weit und schnell« den Deutschen Krimipreis, 2012 den Europäischen Krimipreis für ihr Gesamtwerk und 2016 den Deutschen Krimipreis in der Kategorie International für »Das barmherzige Fallbeil«.


Pressestimmen

"Die Spinne im Zentrum dieses Romans ist kein Monstrum, sondern eine sehr kluge Autorin, die ihre Netze zum Zweck der Menschenerkundung webt." Lothar Müller / Süddeutsche Zeitung
Bewertungen unserer Kunden
Von Spinnen, Käfern, Tauben und so manch anderem Getier
von Monika Albert - 09.11.2018
Kann man mit Spinnengift morden? Das ist die große Frage und wird nicht die einzige bleiben. Fakt ist, dass auffällig viele alte Männer am Biss einer Einsiedlerspinne sterben, was eigentlich unmöglich ist. Fast zufällig stolpert Kommissar Adamsberg über diese Merkwürdigkeit und wir ahnen es schon, das lässt ihn nicht mehr los. Er forscht auf eigene Faust, denn alle halten ihn für verrückt, auch seine Brigade. Vor allem sein Freund und Stellvertreter Danglard stellt sich gegen ihn. Gerade erst aus Island zurückbeordert, scheinen die Nebelbänke der Insel den Kommissar nicht frei zu geben. " Sie hielten ihn oft für einen Träumer und eigensinnigen Fantasten, im Guten wie im Schlechten - ohne zu ahnen, dass er im Nebel einfach gut sah." Und so findet er die Spur zu einem Waisenhaus und zu einer Clique von grausamen Kindern, der "Einsiedlerspinnen-Bande", die dort vor vielen Jahren ihr Unwesen getrieben haben. Handelt es sich um die Rache der gequälten Kinder? Es dauert lange, bis Adamsberg dieses Rätsel lösen kann. Wie so oft verirrt er sich auf Abwege, folgt falschen Spuren, verheddert sich in scheinbar Nebensächlichem. Vargas vergleicht ihn mit Magellan auf der Suche nach der Passage zum Pazifik, allzeit der Gefahr des Schiffbruchs ausgeliefert. Mir macht es immer wieder Spaß, ihn auf diesen Irrfahrten zu begleiten und nach und nach folgt ihm auch sein Team. Erst nur wenige, dann immer mehr. Manch einer mag das als langweilig empfinden. Ich finde es wunderbar. Hier gibt es keinen thrilligen Mainstream. Wenn die Ermittlung stockt, gehen sie erst mal essen oder kümmern sich um ihre Amselfamilie, deren Überleb im Asphaltdschungel von Paris gesichert werden muss. Das ist herrlich entschleunigend. Das ist französische Lebensart vom feinsten. Die Figuren von Fred Vargas haben etwas Surreales. Adamsberg ist ein sensibler Träumer, zwar ein feiner Beobachter, doch als Kommissar eine unrealistische Fehlbesetzung. Sein Team besteht aus Typen, die so mit Sicherheit in keiner Dienststelle eine Chance hätten. Einer hat das absolute Gedächtnis, trinkt zu viel. Eine andere hortet krankhaft Lebensmittel, wieder ein anderer fällt alle 3 Stunden in Tiefschlaf. Trotzdem funktionieren sie auf der fiktionalen Ebene hervorragend. Jeder ist auf seine spezielle Art liebenswürdig und authentisch. Das passt, das funktioniert hervorragend. Der Humor ist zum niederknien. Wer schon mal was mit absurdem Theater in Berührung gekommen ist, dem werden solche Dialoge bekannt vorkommen. "Ist Voisnet Raucher?" "Nein. Vielleicht hat er seinem Sohn eine geklaut." "Er hat keinen Sohn." "Dann weiß ich auch nicht." "Kennst Du Balzac?" "Nein, Louis. Die Gelegenheit hat sich nie ergeben." "Nun sieh dir Voisnet an, und du siehst Balzac. Er hat zwar nicht seine Finsteren Augenbrauen und er ist noch nicht so dick, aber denk dir einen schwarzen Schnauzer hinzu, und du siehst Balzac." "Also ist Balzac letztendlich gar nicht tot." "Letztendlich nein." "Wie tröstlich." Nein, natürlich redet im wirklichen Leben niemand so. Außer vielleicht mein Mann mit mir, aber das ist eine andere Geschichte. Der Kriminalfall wirkt stark konstruiert. Aber wen kümmert das, wenn er beim Lesen so viel Unterhaltungswert hat. Wenn ich Realität will, schau ich Nachrichten. Wenn ich einen außergewöhnlichen Krimi lesen will, greife ich zu Vargas. Dabei ist das Thema, das in diesem Buch aufgegriffen wird, so real, dass es, wenn mal wieder so ein entsetzlicher Fall bekannt wird, durchaus in der Presse große Aufmerksamkeit findet. "Unsere Zeit, Kommissar? Von welcher Zeit reden Sie? Einer zivilisierten? Einer vernunftbestimmten Zeit? Einer friedlichen Zeit? Unsere Zeit ist unsere Urgeschichte, unser Mittelalter. Der Mensch hat sich doch um keinen Deut geändert. Schon gar nicht in seinen tiefsten Gedanken." Das ist leider allzu wahr und genauso erschreckend. Wie es trotzdem gelingt, aus einem so abstoßenden Thema einen Unterhaltungsroman zu machen, der sogar mit einer gewissen Leichtigkeit aufwartet, das ist das die Kunst von Fred Vargas. Ich freue mich schon auf ihr nächstes Buch, das hoffentlich nicht zu lange auf sich warten lässt.
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