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König der Hobos

Unterwegs mit den Vagabunden Amerikas. Empfohlen von 15 bis 80 Jahren. Mit 24 Seiten Farbbildteil und einer…
Buch (kartoniert)
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Ein Buch über die absolute, gnadenlose Freiheit
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König der Hobos als Buch

Produktdetails

Titel: König der Hobos
Autor/en: Fredy Gareis

ISBN: 3890294820
EAN: 9783890294827
Unterwegs mit den Vagabunden Amerikas.
Empfohlen von 15 bis 80 Jahren.
Mit 24 Seiten Farbbildteil und einer Karte.
, .
Malik Verlag

3. April 2018 - kartoniert - 256 Seiten

Beschreibung

Als blinder Passagier auf Güterzügen durch die USA
Sie pfeifen auf den amerikanischen Traum und führen ein Leben außerhalb der Gesellschaft. Getrieben vom Wunsch nach Freiheit und Selbstbestimmung fahren die Hobos illegal auf Güterzügen durch das Land. Eine verschworene Subkultur mit eigener Sprache, moralischem Kodex und Liedern, die sich mit dem Bau der transkontinentalen Eisenbahn entwickelte und bis heute im Schatten des neon-grellen Amerika weiterlebt.
Dreieinhalb Monate reiste Fredy Gareis mit diesen Überlebenskünstlern, Landstreichern und Vagabunden durch ein Amerika, das die wenigsten kennen, und lernte von einem Hobo-König, wie man sich als blinder Passagier durchschlägt. Er erlebte Zusammenhalt und Großzügigkeit, die Weite aus Licht und Wind, Einsamkeit, Gewalt und Drogen. Geschichten, die tiefe Einblicke in die raue Seele der USA gewähren: über die Kraft des Individuums, über Enttäuschung, Wut und über das Glück, arm, aber frei zu sein.

Inhaltsverzeichnis

Teil I: Betreten verboten
Teil II: Blinde Passagiere
Teil III: Vielleicht der Himmel, vielleicht die Hölle
Epilog
Dank

Trailer

Portrait

Fredy Gareis, 1975 geboren, arbeitete als freier Journalist für DIE ZEIT, Tagesspiegel und Deutschlandradio. Von 2010 bis 2012 berichtete er aus Israel und dem Nahen Osten. Für die in der ZEIT erschienene Reportage »Ein Picasso in Palästina« wurde er mit dem Journalistenpreis des Deutschen Kulturrats ausgezeichnet. Bei Malik erschienen von ihm »Tel Aviv - Berlin«, »100 Gramm Wodka«, für das ihm der ITB BuchAward 2016 verliehen wurde, und »König der Hobos«. www.fredygareis.com.

Pressestimmen

"Über die Kraft des Individuums, über Enttäuschung, Wut und über das Glück, arm, aber frei zu sein.", schwarzataler-online.at, 04.05.2018
Bewertungen unserer Kunden
Per Frachtzug durch die Vereinigten Staaten
von stefanb - 14.05.2018
Was macht man, um ein anderes Amerika zu erleben? Richtig: Man reist 3 Monate per Güterzug durch die Vereinigten Staaten. Diese Unternehmung ist der Autor Fredy Gareis eingegangen und erlebte mit den Hobos bleibende Eindrücke, und nicht nur landschaftliche. Heraus kam ein unterhaltsames Buch, welches auch Einblicke in die amerikanische Seele verschafft. Es lässt sich wunderbar lesen. Zu den letzten Vagabunden Amerikas zählt auch Shoestring, ein waschechter Hobo. Mit ihm und nur dem nötigsten ausgerüstet begann die Reise. Eigentlich braucht ein Hobo nicht viel. Sie pfeifen ja schließlich auf den amerikanischen Traum und führen ein Leben außerhalb der Gesellschaft. Aber ein Smartphone und GoogleMaps dürfen es schon sein. Dies hilft natürlich beim Zugreiten, obwohl man auch den Crew Change Guide (CCG) von Traindoc nehmen könnte, so etwas wie dem Lonely Planet- Reiseführer für die verschworene Gemeinschaft. Ohne den CCG kommt man nicht weit. Wahrscheinlich aber genauso wenig wie ohne einen erfahrenen Hobo, welcher gerne auch mal Drogen, Alkohol und Co konsumiert. Obwohl der Zusammenhalt unter den freiheitsliebenden Bürgern groß ist, sind es meist Einzelgänger mit einer klaren Vorstellung. Eine Hobo ist quasi immer auf der Flucht oder zumindest auf Achse. Gareis stellt treffend fest, dass das Land der unbegrenzten Möglichkeiten auch ein Land der extreme ist. Manchmal werden sie als "Fucking home bums" beschimpft und ein andermal bekommen sie genügende Dollars und Gutscheine, um es sich gut gehen zu lassen. Fazit Sehr gut haben mir die geschichtlichen Fakten gefallen, die der Autor Gareis immer wieder einfließen lässt. Aber auch die englischen Zitate fand ich treffend. Sie geben dem Buch das gewisse etwas. In der Mitte von "König der Hobos" findet sich eine gelungene Bilderstrecke, die die Ausführungen des Autors unterstützt und dem Leser das Erzählte visuell darstellt. Bei der Landschaft kann man verstehen, warum sich die Strapazen lohnen. Meine Leseempfehlung für 2018.
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