Warenkorb
€ 0,00 0 Buch dabei,
portofrei

Dschungel

Roman. 1. Auflage.
Buch (gebunden)
Kundenbewertung: review.image.5 review.image.5 review.image.5 review.image.5 review.image.1
Das Leben ist ein Abenteuer. Ob du willst oder nicht.

"Das Drama wie auch die Schönheit des Lebens bestehen wohl darin, dass wir alle, in einer verwinkelten Ecke unseres Ichs, auf eine Art für immer fünfzehn Jahre alt bleiben."
Benjamin von Stuckrad-Ba … weiterlesen
Buch

22,00 *

inkl. MwSt.
Portofrei
Sofort lieferbar
Dschungel als Buch

Produktdetails

Titel: Dschungel
Autor/en: Friedemann Karig

ISBN: 3550200137
EAN: 9783550200137
Roman.
1. Auflage.
Ullstein Verlag GmbH

2. Mai 2019 - gebunden - 380 Seiten

Beschreibung

Das Leben ist ein Abenteuer. Ob du willst oder nicht.

"Das Drama wie auch die Schönheit des Lebens bestehen wohl darin, dass wir alle, in einer verwinkelten Ecke unseres Ichs, auf eine Art für immer fünfzehn Jahre alt bleiben."
Benjamin von Stuckrad-Barre über "Dschungel"

Er muss ihn finden. Seinen besten Freund, der schon immer auf der Jagd nach dem Extremen war - nie wird er vergessen, wie euphorisiert Felix neben ihm vor dem felsigen Abgrund stand, unter ihnen ragten die Klippen hervor wie aufgeklappte Messer. Doch selbst Felix sieht es nicht ähnlich, auf einer Reise in Asien spurlos zu verschwinden. Für den Erzähler steht fest: Nur er kann das rätselhafte Abtauchen aufklären. Dafür setzt er sogar seine große Liebe aufs Spiel. Schließlich verbindet ihn mit Felix eine besondere Freundschaft. Und ein Geheimnis, das sie ebenso eint wie trennt. Immer tiefer dringt der Erzähler auf seiner Suche in das wilde Kambodscha vor, in dieses nie genesene Land ohne Gedächtnis, immer verzweifelter durchforstet er seine Erinnerungen nach einem Hinweis, was passiert sein könnte. Bis er begreift, dass er den Freund nur retten kann, wenn er mit ihm verschwindet.

"Peng, peng, peng, und dann den Kopf in Flugmodus. Friedemann Karig hat den Reiseroman neu erfunden. Nur eigentlich ist das mehr als ein Roman, nämlich eine Hymne an das Jungsein und Wildwerden. Und das ist groß." Max Scharnigg "Das Drama wie auch die Schönheit des Lebens bestehen wohl darin, dass wir alle, in einer verwinkelten Ecke unseres Ichs, auf eine Art für immer fünfzehn Jahre alt bleiben."
Benjamin von Stuckrad-Barre über "Dschungel"

Er muss ihn finden. Seinen besten Freund, der schon immer auf der Jagd nach dem Extremen war - nie wird er vergessen, wie euphorisiert Felix neben ihm vor dem felsigen Abgrund stand, unter ihnen ragten die Klippen hervor wie aufgeklappte Messer. Doch selbst Felix sieht es nicht ähnlich, auf einer Reise in Asien spurlos zu verschwinden. Für den Erzähler steht fest: Nur er kann das rätselhafte Abtauchen aufklären. Dafür setzt er sogar seine große Liebe aufs Spiel. Schließlich verbindet ihn mit Felix eine besondere Freundschaft. Und ein Geheimnis, das sie ebenso eint wie trennt. Immer tiefer dringt der Erzähler auf seiner Suche in das wilde Kambodscha vor, in dieses nie genesene Land ohne Gedächtnis, immer verzweifelter durchforstet er seine Erinnerungen nach einem Hinweis, was passiert sein könnte. Bis er begreift, dass er den Freund nur retten kann, wenn er mit ihm verschwindet.

"Peng, peng, peng, und dann den Kopf in Flugmodus. Friedemann Karig hat den Reiseroman neu erfunden. Nur eigentlich ist das mehr als ein Roman, nämlich eine Hymne an das Jungsein und Wildwerden. Und das ist groß." Max Scharnigg

Portrait

Friedemann Karig, geboren 1982, studierte Medienwissenschaften, Politik, Soziologie und VWL und schreibt unter anderem für Süddeutsche Zeitung, SZ-Magazin, Die Zeit und jetzt. Er  moderierte das für den Grimme-Preis nominierte Format Jäger&Sammler von funk , dem jungen Online-Angebot von ARD&ZDF. "Dschungel" ist sein literarisches Debüt, zuvor erschien 2017 sein Buch Wie wir lieben. Vom Ende der Monogamie . Karig lebt in Berlin und München. 

 

Pressestimmen

"eine harmonische Verbindung von psychologischer Präzision und poetischer Raffinesse", WDR, Lina Brünig, 01.06.2019
Bewertungen unserer Kunden
Ungewöhnlich gut!
von lesebiene - 23.06.2019
Meine Meinung zum Buch: Für mich war das Buch Dschungel einer der interessantesten Neuerscheinungen des diesjährigen Verlagsprogramms, die Idee hörte sich vielversprechend an und die Thematik außerordentlich ungewöhnlich. Und so war es dann, dieses Buch konnte mich in seinen Bann ziehen, wenn es mich auch nicht gänzlich von sich überzeugen konnte. Der Schreibstil des Autors ist sehr präzise, ohne dabei zu kühl, distanziert oder kurzgefasst zu sein, ganz im Gegenteil er schafft das perfekte Mittelmaß. Auch die einzelnen Charaktere sind bemerkenswert detailgetreu und authentisch gezeichnet und dabei sind sie originell und folgen keinem Schema, sondern wirken wie Charaktere die lebendig sind. Auch die subtile Spannung des Buches fesselte mich an jede Seite, wenn es auch im Mittelteil ein paar Lägen gab. Mein Fazit: Alles in allem ist dieses Buch ein durchaus faszinierender Roman, der mich überzeugen konnte
unbedingt lesen
von simi159 - 21.06.2019
Was macht bei diesem Buch/Titel ein Chamälion auf dem Cover und warum ist das Tier so blau und verschwindet fast auf dem dunkelblauen Cover? War die erste Frage, die mir beim Anblick dieses Buches durch den Kopf ging. Das das cover sehr viel mit der Geschichte darin zu tun hat, merkt man beim Lesen sehr schnell. Denn im Lesen der beiden Freunden, dem Ich-Erzähler und Felix dreht sich vieles ums perfekte Verschwinden. Seit Jugendtagen sind sie befreundet, gehen doch dick und dünn. Jetzt ist Felix in Kambodscha verschwunden. Seine Mutter bittet den Erzähler ihm nach zu reisen und ihn zu suchen, da sie keine Lebenszeichen mehr von ihm bekommt. Als Leser geht man mit auf diese Suche, die abenteuerliche Reise, die Stück für Stück Teile des Lebens und ihrer Freundschaft freilegt. Man erfährt von gemeinsamen nächtlichen Mutproben, fernen Reisen, ersten Lieben und Verlusten. Beide suchten von klein auf ihre Freiheit, auch wenn jeder seine eigenen Gründe dafür hat. Felix scheint es nun gelungen zu sein, er hat sich unsichtbar gemacht und ist wie ein Chamälion für den Rest der Welt unsichtbar geworden¿. im ersten Moment denkt man, oh nicht schon wieder so eine verkopfte Suche, doch it der bildgewaltigen und eingehenden Sprache von Friedmann Karig, kann man schon nach wenigen Seiten nicht mehr aufhören zu lesen. Man steckt mitten drin in dieser Suche, dem Leben und Erwachsen werden der beiden Freunde, lernt teilweise sehr spezielle wie sehr ferne Ort kennen. Die Charaktere sind sympathisch und wirken authentisch in ihrer Suche nach der eigenen Identität und dem unteilbaren Wunsch sich aufzulösen und zu verschwinden. Egal ob man selbst zu den Globetrottern, die einen besonderen Ort nach dem nächsten auf dem Globus suchen, gehört oder nicht, man kann die Faszination, die darin steckt verstehen, den Staub und das Besondere sehen und förmliche zwischen den Zeilen spüren. Und der Autor weiß zu überraschen, nicht nur was die Figuren und deren Bewegründe angeht, sondern für mich vor allem, wegen des Endes der Geschichte, das einerseits logisch wie sehr konsequent und zugleich sehr erschreckend ist. Unbedingt lesen 5 STERNE.
Dschungel
von Mybookshelfismyboyfriend - 18.06.2019
Friedemann Karig hat einen Roman geschrieben, der mich ganz weit weg gebracht hat. Ich bin geflogen, ich bin gefallen und am Ende wurde ich in die Arme genommen! Beschreibung: Das Leben ist ein Abenteuer. Ob du willst oder nicht. Das Drama wie auch die Schönheit des Lebens bestehen wohl darin, dass wir alle, in einer verwinkelten Ecke unseres Ichs, auf eine Art für immer fünfzehn Jahre alt bleiben. Benjamin von Stuckrad-Barre über Dschungel Er muss ihn finden. Seinen besten Freund, der schon immer auf der Jagd nach dem Extremen war - nie wird er vergessen, wie euphorisiert Felix neben ihm vor dem felsigen Abgrund stand, unter ihnen ragten die Klippen hervor wie aufgeklappte Messer. Doch selbst Felix sieht es nicht ähnlich, auf einer Reise in Asien spurlos zu verschwinden. Für den Erzähler steht fest: Nur er kann das rätselhafte Abtauchen aufklären. Dafür setzt er sogar seine große Liebe aufs Spiel. Schließlich verbindet ihn mit Felix eine besondere Freundschaft. Und ein Geheimnis, das sie ebenso eint wie trennt. Immer tiefer dringt der Erzähler auf seiner Suche in das wilde Kambodscha vor, in dieses nie genesene Land ohne Gedächtnis, immer verzweifelter durchforstet er seine Erinnerungen nach einem Hinweis, was passiert sein könnte. Bis er begreift, dass er den Freund nur retten kann, wenn er mit ihm verschwindet. Peng, peng, peng, und dann den Kopf in Flugmodus. Friedemann Karig hat den Reiseroman neu erfunden. Nur eigentlich ist das mehr als ein Roman, nämlich eine Hymne an das Jungsein und Wildwerden. Und das ist groß. Max Scharnigg Das Drama wie auch die Schönheit des Lebens bestehen wohl darin, dass wir alle, in einer verwinkelten Ecke unseres Ichs, auf eine Art für immer fünfzehn Jahre alt bleiben. Benjamin von Stuckrad-Barre über Dschungel Er muss ihn finden. Seinen besten Freund, der schon immer auf der Jagd nach dem Extremen war - nie wird er vergessen, wie euphorisiert Felix neben ihm vor dem felsigen Abgrund stand, unter ihnen ragten die Klippen hervor wie aufgeklappte Messer. Doch selbst Felix sieht es nicht ähnlich, auf einer Reise in Asien spurlos zu verschwinden. Für den Erzähler steht fest: Nur er kann das rätselhafte Abtauchen aufklären. Dafür setzt er sogar seine große Liebe aufs Spiel. Schließlich verbindet ihn mit Felix eine besondere Freundschaft. Und ein Geheimnis, das sie ebenso eint wie trennt. Immer tiefer dringt der Erzähler auf seiner Suche in das wilde Kambodscha vor, in dieses nie genesene Land ohne Gedächtnis, immer verzweifelter durchforstet er seine Erinnerungen nach einem Hinweis, was passiert sein könnte. Bis er begreift, dass er den Freund nur retten kann, wenn er mit ihm verschwindet. Peng, peng, peng, und dann den Kopf in Flugmodus. Friedemann Karig hat den Reiseroman neu erfunden. Nur eigentlich ist das mehr als ein Roman, nämlich eine Hymne an das Jungsein und Wildwerden. Und das ist groß. Max Scharnigg Meine Meinung: Ich war von der Leseprobe so begeistert, dass ich gar nicht aufhören wollte zu lesen. Gepaart mit diesem wunderschönen Cover, war es für mich auf jeden Fall ein Buch das ich unbedingt lesen musste. Am Anfang hatte ich ein paar Probleme reinzukommen. Friedemann Karig hat einen ganz eigenen Schreib- und Erzählstil, an den man sich erstmal gewöhnen muss aber dann geht es rasant den Berg hoch und hinab, durchs Meer, den Dschungel und noch viele andere abgelegene Plätze. In deinem Kopf, in deiner Fantasie, in Kambodscha. Mehr kann ich zu diesem Roman nicht sagen. Er ist kaum in Worte zu fassen. HIGHLIGHT!!
Auf der Suche im Dschungel des Lebens
von SaBineBe - 04.06.2019
In "Dschungel" lässt Friedemann Karig einen namentlich unbekannten Ich-Erzähler von seiner Suche nach dem besten Freund erzählen. Der ist allein zu einer Reise nach Kambodscha aufgebrochen, und hat sich seit einigen Wochen nicht mehr gemeldet. Während seiner Reise gewährt der Erzähler in Rückblicken immer wieder Einblicke in die Freundschaft zwischen den beiden jungen Männern; vom ersten Aufeinandertreffen über die Höhen und Tiefen, die eine Freundschaft ertragen muss. Immer wieder kommt auch die Frage auf, wie gut er seinen besten Freund eigentlich wirklich kennt. Welchen Sinn hat die Freundschaft? Ist es überhaupt eine Freundschaft oder doch eher eine Art Zweckgemeinschaft? Warum verschwindet der beste Freund einfach wort- und spurlos? Im Laufe der Geschichte beginnt man auch als Leser immer wieder über solche Fragen nachzudenken. Das macht das Buch spannend und anspruchsvoll zugleich. Leider gingen die zeitlichen Rückblicke im Laufe des Buches zeitweise so in einander über, dass ich manchmal nicht sicher war, ob es jetzt gerade noch Gegenwart oder doch ein Rückblick ist. Das bewegt mich dazu hier leider einen Punkt an der Bewertung abzuziehen. Ansonsten aber kann ich das Buch allen, die gerne anspruchsvolle Literatur lesen, nur wärmstens empfehlen
Ein fesselnder Debütroman!
von Miri - 04.06.2019
Nachdem sein bester Freund Felix aus Kindheits- und Jugendtagen spurlos im kambodschanischen Dschungel verschwunden ist, macht sich der namenlose Erzähler auf die Suche. Was folgt, ist eine lange Reise nach Backpacker Art durch das asiatische Land, immer nach der Suche nach neuen Hinweisen und Spuren. Felix und "Herr Doktor" - ein ungleiches Freundespaar, wie es wahrscheinlich unzählige gibt. Der eine taff, abenteuerlustig und frech (Felix) und der andere eher zurückhaltend und immer zu seinem Freund aufblicken. Zwischen den Abschnitten, die "das Finden" des Erzählers in Kambodscha beschreiben, ist immer ein Kapitel eingeschoben, welches sich (in fast chronologischer Reihenfolge) mit der Kindheit und Jugend der beiden befasst. Felix ist (vor allem zu Beginn in der Kindheit) eindeutig der dominantere der beiden, er nennt den Erzähler leicht verächtlich "Herr Doktor", während dieser ständig überlegt, was er sagen könnte, um Felix zu beeindrucken. Die Beziehung der beiden nimmt dabei den Hauptteil des Werkes ein - nicht nur in den "Kindheitskapiteln". Auch auf der Suche nach seinem verschwundenen Freund redet der Protagonist mit Felix in seinem Kopf - und zwar sehr häufig. Dieser Aspekt hat mit an dem Roman eher weniger gefallen, man bekommt den Eindruck, als wäre der Protagonist extrem besessen von seinem Freund - außerdem sind die imaginierten Dialoge immer inhaltlich recht ähnlich. Ansonsten sind die Personen - mit Ausnahme vielleicht von Felix Mutter, die sehr blass bleibt, überzeugend konstruiert. Friedemann Karigs Sprache ist zwar recht einfach, aber sehr fesselnd. Kurze Sätze machen es einfach, der Handlung zu folgen, sodass auch ich das Buch innerhalb weniger Tage in einem Rutsch durchgelesen habe - man möchte unbedingt wissen, wie das Buch ausgeht (auch wenn das Ende für mich nicht soo überraschend kam, wie in anderen Rezensionen beschrieben). Mit knapp 380 Seiten fällt das Buch zwar nicht sehr lang aus, dennoch hat man während und nach dem Lesen das Gefühl, die Charaktere sehr gut kennengelernt zu haben. Stichwort Konsumkritik: Vor allem im letzten Abschnitt wird die Kritik Karigs an unserem aktuellen Reiseverhalten deutlich. Menschen - vor allem junge Menschen - reisen ans andere Ende der Welt, hetzen sich dort von einem Land in das nächste, ohne sich dessen wirklich bewusst zu sein - eine Kritik, der ich zu hundert Prozent zustimmen kann. In vielen Rezensionen wird Dschungel als Reiseroman beschrieben. Das ist er meiner Meinung nach definitiv nicht. Die Schilderungen der Landschaft und der einheimischen Bevölkerung sind meist sehr knappgehalten, einzig die Mitreisenden werden hin und wieder ausführlich analysiert. Da sich ein Großteil der Geschichte im Inneren des Erzählers abspielt, ist Dschungeln für mich viel mehr ein typischer Entwicklungsroman, in dem sich der Protagonist sich hauptsächlich mit sich selbst auseinandersetzt. Auch das Ende, über das ich natürlich nichts verraten möchte, steht ganz im Sinne dieser Entwicklung.
Unkonventionell
von Laura H - 03.06.2019
Als das Buch ankam war ich vom Cover total begeistert, das tiefblaue, leuchte Farbthema und das tolle Design. Bis ich dann die Schutzumschlag abnahm. Mit seinem leuchtenden Pink sieht das eigentliche Buch nicht aus wie Dschungel: Roman, sondern Barbie: Roman. Hier fungiert der Schutzumschlag nicht zum Schutz des Buches, sondern der Augen. Beim Inhalt ging es mir ähnlich. Der erste Eindruck war überwältigend, die Intensität konnte aber nicht gehalten werden. Es beginnt mit einer Erzählung aus der Jugendzeit der beiden Protagonisten. Am Rande einer Klippe. Felix überredet und zwingt den Erzähler immer weiter die Klippen herauf, immer näher an den Rand und den Abgrund, bis sie genau an der Kante stehen. Hier offenbaren sich gleich zu Beginn die Charaktere. Felix, charismatisch, hypnotisierend, manipulativ, doch mit einer verborgenen inneren Welt voller Verzweiflung. Der Erzähler, folgsam, vorsichtig, und hoffnungslos in Felix Bann versunken. Als Felix Jahre später verschwindet bittet Felix Mutter seinen besten Freund um Hilfe. Sofort lässt er alles zurück, was er sich aufgebaut hat um im Dschungel von Kambodscha nach seinem besten Freund zu suchen. Obwohl mir der hochwertige Sprachstil und die Tiefe sehr gut gefallen hat konnte mich der Roman nicht vollständig überzeugen. Auch wenn durch das geteilte Geheimnis, die zusammen erlebten Geschichten einiges nachvollziehbar war ging mir der Erzähler wegen seiner an Dummheit grenzenden Hörigkeit gewaltig auf die Nerven, und Felix war mir im ersten Kapitel schon verhasst. Trifft der Erzähler zwar viele unterschiedliche Charaktere, wie Hippies, Kriminelle und Rucksacktouristen war niemand schrullig oder sympathisch oder wirklich interessant. Auch wenn ich es mehrfach als Reiseroman beschrieben bekommen habe sind mir Land und Leute kein Stück näher gebracht worden.
Auf der Suche...
von MB - 31.05.2019
Friedemann Karig hat ein tolles Buch geschrieben! Der Jugendfreund Felix verschwindet spurlos in Asien und der Ich-Erzähler beschließt - auch im Namen von Felix Mutter - sich nach ihm auf die Suche zu begeben. Der Roman wechselt zwischen zwei Zeitebenen: die Freundschaft im Jugendalter und die eigentliche Handlung in der Gegenwart, die Suche; eine Zuspitzung in beiden Zeitebenen. Dass jede Reise in unbekannte Regionen auch eine Reise zu sich selbst ist, das spiegelt diese wunderbar erzählte Geschichte wider. Der Ich-Erzähler ist zunehmend besessen von der Suche nach seinem alten Freund und stellt immer mehr auch sein eigenes Leben in Frage, koppelt sich ab von seiner Vergangenheit, bis hin zur Trennung von seiner in der Heimat verbliebenen Freundin. Eine gute Geschichte, die den Leser auch ermuntert, Selbstverständliches in Frage zu stellen: Das Smartphone als Speerspitze des Individualismus. ... Über zwei Milliarden pro Jahr. Der ganze Planet brummt von unseren Bewegungen. Wir sind wieder zu Jägern und Sammlern geworden. Aber nicht, um zu überleben, sondern um zu erleben. Am liebsten in armen Ländern, wo man sich viel mehr leisten kann als zu Hause. Man reist sich reich. Und eine ganze Industrie kassiert:... Unbedingte Leseempfehlung!!!
Sehr schön erzählt!
von Anonym - 27.05.2019
Der Ich-Erzähler hat seinen besten Freund mit Sieben Jahren kennengelernt, bei einer Schulhofschlägerei. Viele Jahre später ist dieser Freund Felix, ein Weltenbummler, in Asien verschollen. Auf das drängen von Felix Mutter hin, soll der Erzähler sich auf die Suche nach Felix machen. Er reist nach Kambodscha und begibt sich ins Abenteuer. Ich habe das Hörbuch gehört und der einzige Nachteil war hier, dass es nicht zum hören nebenbei z.b.: beim kochen geeignet ist. Dafür muss man sich bei diesem Buch zu sehr auf den wunderschönen Text und die Geschichte konzentrieren. Die Geschichte des Erzählers ist in vielen kleinen verschachtelten Rückblicken erzählt. Ein Buch über Freundschaft, Abenteuer und das Leben.
Auf der Suche und auf der Flucht
von Ännie - 27.05.2019
Felix ist sein Freund, sein bester Freund, schon seit die beiden sieben Jahre alt waren. Eine Freundschaft, die mit einem Faustschlag begann, den der namenlose Ich-Erzähler Felix verpasst hat. Später kommt es dem Leser so vor, als ob dies vielleicht das letzte Mal war, dass er sich zur Wehr gesetzt hat. Denn diese Freundschaft ist nicht auf gleicher Augenhöhe, Felix gibt den Ton an, ist der "Bestimmer", manchmal so sehr, dass man es kaum ertragen kann, dass man den Erzähler schütteln möchte und anbrüllen "sei nicht so passiv", "warum tust du das", "warum lässt du das mit dir machen" - egal ob mit 7, 9, 11, 13 oder 15 - interessanterweise sind die Rückblenden meist in diesen zwei Jahresabständen eingestreut. Der Blödsinn, den die beiden machen, ändert sich, nie das Kräfteverhältnis, nie, wer die antreibende Person ist. Jetzt, in der Gegenwart, ist Felix verschwunden, in Kambodscha, einfach so. Und wieder sorgt er dafür, dass der Erzähler für ihn agieren muss und sich auf die Suche macht. Ein Mensch, der zuvor, und zwar genau einen Tag zuvor, erst das zweite Mal in seinem Leben geflogen ist, macht sich auf den Weg nach Südostasien. In eine andere Welt, ein heftiges Klima, in die Welt der Backpacker und Hippies und beginnt mit einer Suche am letzten bekannten Ort, von dem aus Felix sich gemeldet hatte. Und man sitzt als Leser da und schüttelt den Kopf, weil man es einfach nicht verstehen kann, dass er überhaupt aufgebrochen ist. Nach nicht mal einem Tag Vorbereitung, ohne Landeskenntnisse, ohne Plan (der Pedant in mir schreit: ohne Impfung, ohne Visum?), ohne die passende Persönlichkeit. Er ist noch nie mit dem Rucksack in einem fremden Land unterwegs gewesen, er hasst es, mit fremden Menschen zu sprechen. Was muss ihm diese Freundschaft bedeuten, dass er all das auf sich nimmt? Und angesichts der Tatsache, wie wir diese Freundschaft vorgeführt bekommen, die einem doch mehr als fragwürdig erscheint, die ausnutzend ist, mitunter einfach gemein, oder um es mit der Freundin des Erzählers zu sagen: Felix tut dir leid - im Sinne von er tut dir Leid an, ist es noch unverständlicher. Lange habe ich darauf spekuliert, dass diese Freundschaft eigentlich eine Liebesbeziehung ist, mit unausgesprochenen Konflikten. Lange habe ich gedacht, ich beginne diese Rezension in Form eines Briefes an Felix: "Lieber Felix, du schlechter Mensch (kann gerne durch ein beliebiges Schimpfwort ersetzt werden), was glaubst du eigentlich, was du da tust?" - Und dann passiert etwas. Wenige Seiten vor Schluss gibt es eine Wendung, die alles auf den Kopf stellt, Opfer und Schuld und Verhalten und Zukunftspläne und einfach alles so dermaßen durchrüttelt, und man dann da sitzt und vollkommen anders auf vieles schaut, was man während der letzten zwei Tage gelesen hat. Ich bin ganz ehrlich, ich mochte das Buch in vielerlei Hinsicht während des Lesens überhaupt nicht. Ich konnte einfach nicht nachvollziehen, wie man sich an einen Menschen hängt, der einem so offensichtlich immer wieder schadet, einen benutzt, einfach nicht gut tut. Im Nachhinein muss ich natürlich sagen, dass, ohne diese Antipathie, die sich in mir aufbaute, mich der Twist am Ende natürlich auch nicht so knallhart erwischt hätte, in diesem Sinne ist es dann wohl doch eher Chapeau, Herr Karig, großartige Konstruktion. Im Übrigen, genau wie die Sprache des Autors, die auf mich mitunter einen ganz besonderen Sog ausgeübt hat. Karig setzt kraftvolle, plastische Bilder ein, die entweder fast körperlich erlebbar erscheinen, Farben, Klima, Geräusche, Gerüche oder Vergleiche, die man fast auf T-Shirts drucken möchte in ihrer treffenden Einfachheit, ihrer Ironie oder ihrer Intensität. Einer meiner Favoriten: "Der Nachmittag zerfloss wie warme Schokolade in der Hosentasche. Klebrig. Ohne Anfang und Ende." (S. 70) Fazit: Wortgewaltig, mitunter sperrig, manchmal etwas nervend aufgrund der Nicht-Nachvollziehbarkeit, großartig konstruiert. Mit einem Satz: ein überraschendes und dadurch dann umso beeindruckenderes Lesehighlight, aufgrund des Endes und der damit möglichen Re-Interpretation und zwangsläufigen Revision des während des Lesens an sich gewonnenen Eindrucks.
Freundschaft oder Abhängigkeit ?
von Kaffeeelse - 24.05.2019
Mit diesem Buch von Friedemann Karig hatte ich in letzter Zeit so meine Probleme oder Befindlichkeiten, ich weiß nicht so recht. was mir einerseits etwas Probleme bereitet hat, war der Schreibstil, teilweise ist dieser fast nüchtern berichtend, in einer recht kalten Sprache gehalten und dann kommen wieder fast philosophisch anmutende Gedanken, die es in sich haben, die wirklich gut sind oder Satzteile, die zum Schmelzen schön sind. Aber gesamt betrachtet passt alles nicht so richtig zusammen. Für mich, mein Leseverhalten, für meine Lesevorlieben ergibt das Ganze kein stimmiges Bild. Dann kam für mich nicht so der Lesesog auf, es ist eigentlich eine spannende Geschichte, die der Roman beinhaltet, aber der Autor schafft es nicht mich zu begeistern. Schade. Und insgesamt wirkt die ganze Geschichte auf mich arg konstruiert, kommt recht wenig echt und glaubhaft rüber. Ich hatte auch meine Probleme die Handlungen der beiden Hauptakteure nachzuvollziehen, zu begreifen. Und gefallen haben mir die Aktionen der Beiden schon gar nicht. Müssen sie aber auch nicht. Zur Geschichte: Es geht um eine Freundschaft, um die Freundschaft zwischen dem namenlosen Ich-Erzähler und Felix. Die zwei sind seit der Kindheit befreundet. Felix verschwindet und der Ich-Erzähler sucht ihn und fährt ihm hinterher, nach Kambodscha, in den Dschungel. In Rückblenden wird die Geschichte der Beiden erzählt, man gewinnt Einblicke in den Dschungel des Beziehungsgeflechtes der beiden Hauptcharaktere und irgendwie wirkt der Ich-Erzähler recht abhängig von Felix, merkwürdig abhängig, schon krankhaft anmutend. Auf der Suche nach dem Freund macht sich der Ich-Erzähler Gedanken über die Gefühle für den Freund, ein Selbstfindungstrip in Kambodscha, der mich merkwürdig kalt hinterlässt, der aber gespickt ist mit vielen interessanten Beobachtungen, die unsere Welt und Lebensweise betreffen und kritisieren und sehr zum Nachdenken anregen. Diese Gedanken fand ich sehr interessant, die Geschichte der beiden Freunde ist in meinen Augen in der Art des Erzählens noch ausbaufähig.
Ein Roman wie ein Hipster: nicht hässlich, aber ohne Ecken und Kanten
von MaggyGray - 21.05.2019
Das Cover dieses Buches und der Klappentext haben mich neugierig gemacht (ich liebe Reiseberichte und -romane aller Art); die Geschichte an sich war dann doch etwas ernüchternd. Felix verschwindet gen Kambodscha, zuerst für einen Trip der etwas anderen Art, danach verliert sich seine Spur, denn der Kontakt bricht ab. Die recht dominante und irgendwie omnipräsente Mutter von Felix lauert seinem besten Freund und namenlosen Ich-Erzähler in einem Parkhaus auf und bettelt ihn an, ihren Sohn zu suchen. Dieser zögert zwar erst - seine Freundin ist nicht begeistert von der Suchaktion und ausserdem ist er nicht gern längere Zeit weg von zu Hause - aber dann fliegt er doch und macht sich auf die Suche. In Kambodscha angekommen, fragt er sich mit Hilfe von Fotos durch, lernt Aussteiger und seltsame Inseln kenne, und macht letztendelich eine Entdeckung, die er so nicht erwartet hätte. Was hat mich nun genau gestört? Im Prinzip zwei Dinge: 1. Die hündische Ergebenheit des Ich-Erzählers bezüglich seines Freundes Felix 2. Diese aalglatte Geschichte, die wie ein Vorführraum in einem Schickimicki-Möbelhaus wirkt Felix ist ein extrem unsympathischer Zeitgenosse, abgebrüht, massivst manipulativ, grausam, ignorant. Trotzdem folgt ihm der Ich-Erzähler durch ihre gemeinsame Kindheit und Jugend mehr oder weniger blindlings, und huldigt nahezu jeder Tat und jedem Wort seines großen Idols. Ab und an hinterfragt er auch einzelne Handlungsweisen von Felix, aber am Ende läuft es immer in bedingungslosem Gehorsam und Folgsamkeit aus. War Friedemann Karig in Kambodscha, um für dieses Buch zu recherchieren? Ich habe nicht extra nachgeforscht, ob das so war oder nicht, aber die Beschreibungen über dieses Land in Dschungel beschränken sich auf ein paar wenige Stichpunkte, die man so in jedem x-beliebigem Reiseführer findet: tolle Strände und Landschaften, aber immer die Gewaltherrschaft der Roten Khmer im Hintergrund, die noch immer ihre Schatten auf Land und Leute werfen. Und immer wieder diese unglaubwürdigen Szenen, die diese Geschichte so nichtssagend machen. Laut Klappentext wird der Ich-Erzähler fast von einem Piraten getötet - falls damit der verkorkste (und völlig absurde) Drogenbeschaffungstrip gemeint ist: nein. Einfach nur nein. Und das dunkle Geheimnis , das Felix und sein bester Freund seit ihrer Kindheit/Jugend teilen? Wird auf den letzten Seiten angeschnitten - ich verrate nicht, um was es sich handelt, aber wenn ich erwähne, dass dieses Geheimnis eines ist, das in der Literatur (und im Film) schon so dermaßen ausgelutscht und totgeritten wurde, weiß man und frau vielleicht eh schon, was es wohl war. Auch diese ständig semi-philosophierenden Dialoge aller (!) Protagonisten; die Protagonisten überhaupt, die wie von einer Abhakel-Liste wirken: der aussergewöhnliche beste Freund, die aussergewöhnliche Freundin, die aussergewöhnliche Inselschönheit (mit der der Ich-Erzähler dann natürlich prompt fremdgeht), der aussergewöhnliche Kiffer, der aussergewöhnliche Nerd etc. - und dazu noch diese Bio-Öko-Empfindungen, die thematisiert werden, die Aussteiger, die natürlich alle in Love & Peace & Schlagmichtot leben, diese seltsame und verblödete Entscheidung, die der Ich-Erzähler am Schluss seiner Reise trifft... Wie gesagt, ich fand die Geschichte nicht schlecht, nur ist sie leider so nichtssagend-weichgespült, dass am Schluss, wenn man das Buch zuklappt, irgendwie überhaupt nichts hängen bleibt. Ausser vielleicht die Augen, weil man sie so oft verdrehen musste.
Ein Roman über die Reise zu sich selbst und zu den Geistern der Vergangenheit.
von moni - 20.05.2019
Der Protagonist begibt sich auf eine Reise. Eine Reise durch Kambodscha, zum Dschungel und auf die Suche nach seinem verschollenen besten Freund Felix. Dabei findet er zu sich selbst und zu den Geistern der Vergangenheit. Oft heißt es, der Weg sei das Ziel - bei diesem Roman trifft dies absolut zu. Der Leser begibt sich mit dem namenlosen Protagonisten zusammen auf diese Reise, auf die Suche nach Felix. Diese Reise durch den Roman bringt einen zum Nachdenken, über das Leben, den stressigen Alltag und dem Sinn dahinter. Durch anschauliche Vergleiche und Metaphern schafft es Karig die Freundschaft des Ich-Erzählers zu Felix gekonnt zu beschreiben. Der Leser fühlt sich am Ende der Reise dieser Figur so nahe, als würde er ihn selber kennen. Der Plot Twist am Ende der Reise kam einerseits erwartet, andererseits völlig unerwartet - überraschend aber nachvollziehbar. Philosophische Themen werden in diesem Roman behandelt ohne dabei belehrend wirken zu wollen. Nicht wie findet man zu sich selbst, sondern was ist dieses "selbst"? " Bevor man verschwindet, muss man erst einmal da sein. Sich selbst gefunden haben. Und dieses "Selbst` definieren, das wir uns heute als eine Entität denken, die es zu verwirklichen und in die Welt zu bringen gilt." (S. 260) Die Umwelt spielt eine zentrale Rolle und Karig spiegelt die aktuellen Probleme in seinem Roman wieder. "Das Meer ist wie ein Mensch. Es schluckt und schluckt den Müll, den man ihm zu fressen gibt. Aber irgendwann kommt alles wieder raus." (S. 123) Absolut zeitgenössisch und brisant im heutigen Naturschutzkontext. Der pfiffige Einbau von Songzitaten aus den Vierzigern bis in die Gegenwart holt den reisenden Leser beim Bekannten ab und erschafft Vertrautheit. Vom Dschungelbuch Song "Ich bin der König im Affenstall" über Queen, Pink Floyd und Sinéad O'Connor bis zur eigenen Band des Autors. Friedemann Karig selbst arbeitet nämlich auch als musikbegeisterter DJ. Nach seinem Sachbuchdebüt "Wie wir lieben. Vom Ende der Monogamie" versucht sich der Autor nun an diesem Roman. Dabei beleuchtet er wieder die Beziehungen zwischen Menschen, aber dieses Mal in anderer Form und mit anderen Schwerpunkten. Ein gelungener Roman über das Leben, die Liebe und die Reise zu sich selbst. Empfehlenswert für alle lesebegeisterten Lebensreisenden und solche, die es werden wollen.
Auf in ein langweiliges Abenteuer!
von herrzett - 20.05.2019
Von Friedmann Karigs Dschungel hatte ich recht viel erwartet und wurde dann leider sehr enttäuscht. Dies liegt vielleicht bereits daran, dass die Grundidee seines Buches annähernd mit Doris Knechts neuem Roman weg übereinstimmt. Während bei ihr die Tochter nach Kambodscha abhaut, ist es hier der beste Freund des Protagonisten. Felix ist weg, einfach verschwunden, ohne irgendeine Nachricht hinterlassen zu haben. Und natürlich muss er nun seinen Kumpel suchen, er hat zwar Angst loszulassen und sich einfach treiben zu lassen, aber er tut dies für seinen besten Freund und dessen Mutter, die ihn auf die Reise schickt. Und dafür setzt er nun einfach alles aufs Spiel... seinen Job, seine Beziehung mit Lea, sein Leben. Er verrennt sich in kleinsten Hinweisen, durchforstet Kambodscha, das Land der Menschen aus aller Welt, die einfach alles zurücklassen wollten und hier unabhängig und frei aufblühen. Er verfolgt jeden Hinweis, trifft Leute mit denen Felix zutun hatte und eine wilde Schnipseljagd zwischen Kindheitserinnerungen, Hoffnung und Realität beginnt. Normalerweise hätte ich die Geschichte sicherlich toll gefunden, aber ich hab hier weder sprachlich noch inhaltlich etwas wirklich fesselnd, rasantes entdecken können. Karigs Figuren bleiben für mich auch nach Beendigung des Romans eher schleierhaft, fremd und überhaupt nicht greifbar. Einer ist ein Schisser, der andere ein Draufgänger und beide leben eher in ihrer eigenen Welt. Die Geschichte entwickelt sich auch eher langsam, hat zahlreiche Längen und Karig driftet immer mal wieder ab. Das hat dann leider auch dazu geführt, dass ich recht schnell die Lust verloren habe. Mir fehlte da einfach die Nähe und auch sprachlich irgendeine Besonderheit. Karig schreibt zwar sehr klar, erzeugt einzelne sehr interessante Bilder, aber auch nicht mehr. Ich würde beinahe sagen, dass die Geschichte bis auf die Angst, dass er seinen Freund verliert, recht kühl gehalten ist. Es stehen alle Möglichkeiten offen und trotzdem verrennt sich der Protagonist in seinem eigenen Ding. Auch die Spielerei mit den Erinnerungen fand ich zwar einzeln nett, aber den wirklichen Sinn daran konnte ich leider auch nicht feststellen. Es gibt an den Haaren herbeigezogene Hinweise, die sich dann immer mal wieder mit dem darauf folgenden Kapitel decken, aber dieses Sprunghafte macht es für mich sehr, sehr schwierig. Wahrscheinlich ist dies eher so eine Art Draufgänger-buch und daher mag der aktuelle Hype etwas gerechtfertigt sein, für mich hingegen war es einfach zu platt.
intelligent, spannend, konsequent
von M. - 16.05.2019
Ein Abenteuerroman. Ein Travellerroman. Ein Roman über eine Jungen- bzw. Männerfreundschaft. Ein Selbstfindungsroman. Der Roman ist aus der Ich-Perspektive des Freundes von Felix geschrieben. Felix ist verschwunden und dessen Mutter Dorothée drängt den Ich-Erzähler, ihn in Kambodscha zu suchen. Ein Flugticket hat sie schon gekauft. In jeweils sich abwechselnden Kapiteln wird nun einerseits die abenteuerliche Suche nach Felix und andererseits die Entstehung und Entwicklung ihrer ambivalenten, intensiven und ebenfalls abenteuerreichen Freundschaft beschrieben. Die beiden kennen sich seit sie 7 Jahre alt sind und haben so einiges gemeinsam erlebt. Am Rande spielt auch Lea, die Freundin des Ich Erzählers und deren Liebesgeschichte eine kleine, aber nicht unwesentliche Rolle. Felix lernt man vorrangig durch die Augen des Ich Erzählers kennen. Dieser steht sehr loyal zu Felix und bewundert ihn auf eine Art. Aber auch durchs Lea Augen lernt man Felix kennen, sie hingegen sieht ihn eher kritisch und nüchtern und fordert ihren Freund auf, doch auch mal genauer hinzuschauen. Felix erscheint auch mir manches Mal unsympathisch und teilweise wurde ich wirklich wütend auf ihn, aufgrund seines unfairen Verhaltens. Andererseits tat er mir auch wiederum leid, in Bezug auf seine Eltern, die er selbst sogar hasst. Der Ich Erzähler war mir hingegen erstmal sympathisch. Nach und nach werden aber auch seine Schwächen deutlich. Auch die Freundschaft der beiden hat verschiedene Seiten und ist geprägt von Schweigen,wenn es um die wichtigen Themen geht. Die Figuren und ihre Beziehung zueinander sind komplex, vielschichtig und facettenreich dargestellt. Sie wirken lebendig, interessant und grundsätzlich glaubhaft. Trotzdem finde ich das sich verändernde Verhalten des Ich-Erzählers während seiner Suche (ich möchte hier nicht allzu tief ins Detail gehen, um nicht zu viel zu verraten) schwer nachvollziehbar. Hier fehlt mir entweder die deutlichere Herausarbeitung eines Wendepunkts oder eine mir einleuchtendere Erklärung über diesen schleichenden Prozess. Neben den Abenteuern, die bestanden werden müssen, den kurzen interessanten Einblicken in Kambodscha (die ruhig etwas mehr hätten sein können), die Skizzierung von Backpacker Touristen und Aussteigern und einer leisen Kritik am Tourismus geht es letztendlich vor allem um die innere Suche nach sich selbst. Es geht um die Selbstfindung der Hauptfiguren: Wer bin ich? Was ist das Ich? Das Selbst? Die Identität? Die Seele? Wer sind wir, wenn nicht Spiegelungen im Bewusstsein der anderen? ( S.379). Und es geht um den Wunsch nach Erlösung durch Bewusstwerdung von verdrängten oder auch trügerischen Erinnerungen. Aber: Erinnerungen sind banal. Und heilig. Sie sind das Einzige, was wir haben. Sie formen mich zu dem, der ich bin. Ich forme sie zu dem, der ich sein will. Aber sie können mich auch verfluchen. (S.338). Der Roman ist durchweg sehr spannend erzählt. Karig schlägt einen frischen, sehr unterhaltsamen und durchaus auch witzigen Ton an. Stil und Sprache des Buchs sind dem Inhalt und den jungen Haupfiguren gut angepasst. Es gibt ein paar stilistische Spielereien und einige bekannte Songs begleiten den Ich -Erzähler auf seiner Reise. Die Atmosphäre ist dennoch hin und wieder recht düster und etwas unheimlich. Ein bisschen erinnert es zeitweise an The Beach : - verborgene Inseln, Strand, Backpacker, Hippies, Drogen. Das konsequente Ende liess mich dann etwas schockiert und atemlos zurück. Leseempfehlung!
Was machst du, wenn dein bester Freund verschwindet?
von pinkwusel - 16.05.2019
Der Roman `Dschungel¿ von Friedmann Karig hat mich leider nur so semi überzeugt. Dieses Buch handelt von einem jungen Mann, welcher von der Mutter seines besten Freundes wider seines Willens auf eine weite Reise geschickt wird. Denn sein bester Freund ist seit über einen Monat verschwunden, ohne jegliches Lebenszeichen. Er war schon immer ein Abenteurer und unaufhaltsam, ein kleiner Rebell. Doch nun scheint mehr hinter dieser Stille zu stecken. Zunächst finde ich die Schreibweise gewöhnungsbedürftig. Die Sätze sind alle sehr kurz, daher versetzt es auch den Leser in eine permanente Unruhe. Ich mag dieses Buch zum Beispiel nicht lesen, wenn ich mich entspannen möchte. Dies kann natürlich auch ein Stilmittel sein, um sich weiter in den Protagonisten hineinversetzen zu können. Doch mich stört auch diese Szenen- und Zeitenwechsel. Manchmal muss man sich mehrmals pro Kapitel in eine andere Umgebung und Zeit hineinversetzen, bis man wieder in der Gegenwart angekommen ist. Leider konnte mich die Story auch nicht ganz überzeugen, daher nur 3 Sterne.
Auf der Suche
von leseratte1310 - 13.05.2019
Der Erzähler lernt Felix in der Grundschule kennen. Die beiden wurden beste Freunde. Aber neben Felix kann man sich nur klein vorkommen, denn Felix ist ein Draufgänger - extrovertiert und auf der Jagd nach Abenteuer. Später macht sich Felix auf zu neuen Abenteuern, er reist nach Kambodscha, um das Land zu erkunden. Doch dann ist er verschwunden. Auf Drängen seiner Mutter macht sich der Erzähler auf, um Felix zu finden. Dafür riskiert er sogar seine große Liebe, doch er kann seinen besten Freund ja nicht im Stich lassen. Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen und die Geschichte interessant und spannend. Die Landschaften und der Dschungel sind sehr bildhaft beschrieben, so dass ich mich dorthin versetzt fühle. Felix ist jemand, der Extreme mit allen Sinnen auskostet. Dann fühlt er sich lebendig. Daher ist seine Reise in den Dschungel nicht verwunderlich. Aber er wäre nie einfach so verschwunden, davon sind alle überzeugt. Der Erzähler ist ganz anders, zaghafter und ängstlicher. Doch er ist Felix¿ bester Freund. Die beiden verbindet viel, auch ein dunkles Geheimnis. Es ist nicht einfach Felix im Dschungel zu finden. Immer wieder gibt es Rückblenden in die Kindheit der Beiden. Diese Erlebnisse sind aber nicht so interessant, auch wenn sie grundlegend für die spätere Entwicklung sind. Man begreift, was die beiden verbindet und warum der Erzähler für seinen Freund so viel riskiert. Während er auf der Suche nach Felix ist, findet er mehr und mehr sich selbst. Ein beeindruckender Roman mit einem passenden Ende.
Vernünftig sein ist wie tot sein, nur früher
von Beust - 10.05.2019
Auf Seite 37 beginnt auf dem Grundschulhof die "Jugendstrafe" des Erzählers - lebenslänglich: Er lernt Felix kennen, den extrovertierten, übergriffigen Sonnenschein von einem Draufgänger, in dessen bann und Schatten er stehen wird - bis zur letzten Seite. Felix ist sogar dann noch da, wenn er nicht mehr da ist, sondern in Kambodscha verloren gegangen ist. Der Erzähler begibt sich auf die Suche nach Felix, der dem Rest der Welt im Backpackermilieu im kambodschanischen Dschungel abhanden gekommen ist, angetrieben von Felix` Mutter, um Rückkehr gebeten von seiner Freundin Lea. Rückblenden in die gemeinsame Kindheit und Jugend des Erzählers und Felix` verschränken sich mit der Erzählung der Suche, bei der der Erzähler die dünne Spur seines übermächtigen Freundes aufnimmt und sich durch die Hippiekommunen, die blutige Geschichte der Khmer und den Mainstream der weitgereisten Rucksacktouristen wurschtelt. Schnell ist klar: Der Erzähler hat ein Selbstwertproblem neben Felix: "Wer war dieser Typ? Und wer konnte man an seiner Seite noch sein?" der Erzähler hat immer alles mitgemacht, war wie ein kleiner Bruder des großen Meinungsmachers, war in dessen Familie und deren Schicksale involviert. Obwohl der Erzähler ein überlegter, nachdenklicher Mensch ist, fasziniert ihn der andere, der Sätze wie diesen prägt: "Vernünftig sein ist wie tot sein, nur früher." (S. 290) Felix hat dem Erzähler nie gut getan, wie die vernünftige Lea immer wieder analysiert, aber lösen kann er sich von ihm nicht. Oder doch - jetzt im Dschungel? Auf einer Reise zu Felix, die auch eine Reise ins Ich ist? Reisen als solches nimmt einen großen Raum ein - Karig wird nicht umsonst auch als Reiseschriftsteller bezeichnet. Dabei ist er ein Kritiker der Sehnsucht, seine Reise an unberührte Orte machen zu wollen, an denen es keine Touristen gibt. Der systemische Fehler dieser Sehnsucht ist ja: Selbst wenn man diesen Ort findet, ist es kein Platz an dem kein Tourist ist, denn den bringt man mit sich selbst ja mit. In starken Passagen des Romans nimmt Karig durch den Erzähler eine Außensicht auf den "alternativen Tourismus" ein und beschreibt, was an ihm alles falsch läuft; angefangen damit, dass die naturliebenden Aussteiger zunächst mit kerosinschleudern in ihr Paradies geflogen sind und dort mit ihrem Geld, den westlichen Bedürfnissen und einer "Bulimie des Reisens" (S. 261) die Verhältnisse auf den Kopf stellen: "Wir sind wieder zu Jägern und Sammlern geworden. Aber nicht um zu überleben, sondern um zu erleben." (S- 124) Die Reise kann die Leere der Reisenden nicht füllen bzw. das mit Wohlstandsmüll und kaputter Kindheit vollgestopfte Ich nicht retten. "Dschungel" hat an manchen Stellen eine solche Geschwindigkeit, dass man beim Lesen durchrauscht. Bisweilen hat mich die Lektüre von Mutproben auf Klippen und über sprudelnden Stauwehren in echte Höhenangst versetzt - das ist eine bemerkenswerte Erzählkunst, die sich im Roman gleichzeitig der Selbstrettung innerhalb unserer schrägen, globalisierten Welt und den scheinbar behüteten Sicherheitszonen widmet, an denen wir uns in Deutschland wähnen. Felix ist das Ultima Thule des Erzählers, der Weg dahin ein Trip an den Rand des Abgrunds. Die Schlussfolgerung, die Karig am Ende zieht, wenn das Buch seine Handlung abschließt, gefällt mir allerdings nicht. Sie deutet sich früh an, doch laufen dei9 Handlung und ihre Interpretationsmöglichkeiten nicht zwangsläufig auf dieses Ende zu. Bis dahin aber: gelungen. Gute Reise in den Dschungel!
Freundschaft
von marpije - 10.05.2019
Der Namenlose Protagonist reist nach Kambodscha um sein Freund Felix zu finden, der ist einfach verschwunden und seit vier Wochen niemand hat etwas über ihm gehört. Kurz und klar aber das Buch bietet vieles mehr, spannende Abenteuer in fremden Land mit schüchternen Herr Doktor welche um zu Felix retten bricht Regel und begeht Verbrechen, auch die plastische, farbenfrohe detailierte Ortsbeschreibungen und die kleine Prise Lebensphilosophie , dar Autor hat super Geschichte geschrieben wo der Freundschaft ist immer auf die erste Stelle und wo Leser langweilt sich nie. Die Kapiteln sind abwechselnd geschrieben, ein in Gegenwart wenn der Protagonist reist und erlebt die Abenteuer und die nächste immer in der Vergangenheit wenn die beide noch als Kinder und Jugendliche immer mehr zementieren ihre Freundschaft. Wir erfahren viel Details und merken da die beide vollkommen unterschiedlich sind und gleichzeitig ticken wie ein Uhr. Der Schreibstil ist nicht ganz einfach und am Anfang ist bisschen schwer in die Geschichte reinzukommen aber dann der Autor hat die beste gegeben und hat der Leser in die Spirale von Ereignissen versetzt. Gelungenes Buch, kann ich nur weiter empfehlen !
Unkonventioneller Roman
von Tanja - 09.05.2019
Auf Dschungel wird man durch das leuchtend blaue Cover sofort aufmerksam. Als ich es dann in den Händen hatte, war in vom Look nicht mehr ganz so angetan. Die Schrift auf dem Schutzumschlag ist rot, gebunden ist es in pink mit pinkem Lesebändchen und das beißt sich extrem. Für mich ist diese Zusammenstellung nicht nachzuvollziehen. Das Buch war für mich anfangs ein auf und ab. Der Einstieg ist extrem fesselnd und für Leute,mit leichter Höhenangst, wie ich, adrenalingeladen. Dann ging es für mich erstmal bergab, weil ich die Protagonisten allesamt seltsam und unsympathisch fand. Warum sie sich so komisch verhalten offenbart sich erst ganz zum Schluss, was auf gar keinen Fall ein Verlust ist. Der Autor hat es geschafft, sein Buch so zu konstruieren, dass man unbedingt wissen will, was hinter dem Verhalten der Protagonisten steckt. Er legt immer nur winzigste Hinweise und lässt am Ende eine riesen Bombe platzen. Ich war also die ersten ca. 150 Seiten durch meine Antipathie gegenüber den Protagonisten nicht ganz vom Buch überzeugt. Nachdem der Knoten dann aber Mal geplatzt war, könnte ich es gar nicht mehr aus der Hand legen und wurde begeistert. Daher empfehle ich, dem Buch unbedingt eine Chance zu geben und einen interessanten neuen Autor zu entdecken.
Freundschaft und Rebellion
von Martina Ernst - 06.05.2019
"Dschungel" ist nach "Wie wir lieben. Vom Ende der Monogamie das zweite Buch des Autors Friedemann Karig. Die Suche nach dem verschwundenen Freund führt zum eigenen Ich. Vier Wochen und zwei Tage hat sich Felix weder bei Freunden noch Familie gemeldet. Seine Mutter bittet seinen besten Freund, ihn in Kambodscha zu suchen und nach Hause zu bringen. Eine Reise ins Ungewisse beginnt. Lebt Felix noch? Ist er freiwillig untergetaucht oder längst tot? "Wenn man mit Felix zusammen war, konnten sich die Ladungen ändern, die Statik eines Moments, einer Geschichte, wie in einem Traum, in dem man eben noch der Gute war und plötzlich als Bösewicht gejagt wurde. Ich konnte damit umgehen, hatte es lernen müssen. Fremde verstanden das nicht." Zwei Männer verbindet eine ungewöhnliche Freundschaft. Kindheits- und Jugend-Erinnerungen wechseln mit der Suche nach Felix ab. Felix mit seinen Extravaganzen, immer auf der Suche nach Extremen, neugierig, unvernünftig, wild. Was hat ihn nach Kambodscha geführt? Warum ist er verschwunden? Das Rätselhafte bildet den roten Faden der Geschichte und sorgt für eine unterschwellige Spannung. Der Ich-Erzähler, Spitzname "Doktor", bleibt namenlos. Es geht um gemeinsame Geheimnisse, Manipulation, Lektionen und Abgründe. Die Suche stellt vor Herausforderungen. Sich überwinden, Fremde fragen, Spuren suchen, die Ungewissheit im Nacken. Irrwege führen ins Nichts. Dann wieder ein Fünkchen Hoffnung. Wer weiß oder verschweigt etwas? Der suchende Freund überschreitet Grenzen, bringt sich in Gefahr. Anfangs nimmt einen die Geschichte gefangen. Der eigenwillige Erzählstil lässt Atmosphäre aufkommen. Eine Wendung kommt etwas spät, ist aber gut gelungen. Mit den Aussteiger- und Hippie-Begegnungen nimmt das Tempo ab. Ein Aufenthalt erscheint zu lange. Hoffnung, stoische Geduld, Verzweiflung. Zum Ende dreht die Geschichte noch einmal voll auf. Mut, Energie und Wagnisse. Der Ich-Erzähler wächst über sich hinaus. Irrwege und Täuschungen sind gelungen. Die Wahrheit geht unter die Haut. Der Titel wirkt schlicht, passt aber zum Inhalt. Das Chamäleon ist mit dem blauen Hintergrund gut in Szene gesetzt. "Dschungel" verpackt das Thema Rebellion in eine ungewöhnliche, teils schräge Geschichte. Berührend ist der Zusammenhalt zwischen zwei Freunden, der immer wieder zu Ausnahmesituationen führt.
Alle Kundenbewertungen anzeigen
Eigene Bewertung schreiben Zur Empfehlungs Rangliste
Servicehotline
089 - 70 80 99 47

Mo. - Fr. 8.00 - 20.00 Uhr
Sa. 10.00 - 20.00 Uhr
Filialhotline
089 - 30 75 75 75

Mo. - Sa. 9.00 - 20.00 Uhr
Bleiben Sie in Kontakt:
Sicher & bequem bezahlen:
akzeptierte Zahlungsarten: Überweisung, offene Rechnung,
Visa, Master Card, American Express, Paypal
Zustellung durch:
¹ Mängelexemplare sind Bücher mit leichten Beschädigungen, die das Lesen aber nicht einschränken. Mängelexemplare sind durch einen Stempel als solche ge-
kennzeichnet. Die frühere Buchpreisbindung ist aufgehoben.
* Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. Informationen über den Versand und anfallende Versandkosten finden Sie hier.
** Deutschsprachige eBooks und Bücher dürfen aufgrund der in Deutschland geltenden Buchpreisbindung und/oder Vorgaben von Verlagen nicht rabattiert werden. Soweit von uns deutschsprachige eBooks und Bücher günstiger angezeigt werden, wurde bei diesen kürzlich von den Verlagen der Preis gesenkt oder die Buchpreisbindung wurde für diese Titel inzwischen aufgehoben. Angaben zu Preisnachlässen beziehen sich auf den dargestellten Vergleichspreis.