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De Reis' nah Belligen. Kein Hüsung. Hanne Nüte un de lütte Pudel als Buch
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De Reis' nah Belligen. Kein Hüsung. Hanne Nüte un de lütte Pudel

Unveränderter Nachdruck der Ausgabe von 1966/67.
Buch (gebunden)
Im Jahre 1860 schrieb Fritz Reuter: "Ich bin jetzt daran, unter dem Titel 'Hanne Nüte un de lütte Pudelkasch' die Liebe zweier einfacher Naturkinder in heiteren, aus unserem Dorfleben gegriffenen Bildern zu zeichnen. Muntere Szenen aus dem ... weiterlesen
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De Reis' nah Belligen. Kein Hüsung. Hanne Nüte un de lütte Pudel als Buch
Produktdetails
Titel: De Reis' nah Belligen. Kein Hüsung. Hanne Nüte un de lütte Pudel
Autor/en: Fritz Reuter

ISBN: 3861670321
EAN: 9783861670322
Unveränderter Nachdruck der Ausgabe von 1966/67.
Bearbeitet von Arnold Hückstädt
Herausgegeben von Kurt Batt
Reich, Konrad Verlag

gebunden - 549 Seiten

Beschreibung

Im Jahre 1860 schrieb Fritz Reuter: "Ich bin jetzt daran, unter dem Titel 'Hanne Nüte un de lütte Pudelkasch' die Liebe zweier einfacher Naturkinder in heiteren, aus unserem Dorfleben gegriffenen Bildern zu zeichnen. Muntere Szenen aus dem Tierleben sollen eingewoben werden, und die lustige Vogelwelt soll mir den bedeutsamen Apparat der Götterwelt in dem ernsten Epos ersetzen und die Vereinigung der Liebenden herbeiführen. Ob, wenn, wie mir dies gelingen wird, sei noch dahingestellt; aber versuchen will ich es, die natürliche Seite unseres Landlebens als heiteren, tröstlichen Gegensatz der finsteren sozialen in 'Kein Hüsung' entgegenzustellen ... "

Portrait

Der preußische König Friedrich Wilhelm III. hielt ihn für einen Revoluzzer und staatsfeindlichen Umtreiber und hätte ihn deshalb gern lebensländlich in Festungshaft gesteckt, den gesellschaftskritischen Mundartdichter Fritz Reuter. Reuter, 1810 als Sohn des Bürgermeisters von Stavenhagen geboren, wurde von Privatlehrern ausgebildet, die ihn zu Patriotismus, Ehre und Freiheit erzogen. Später besuchte er das Gymnasium, studierte wie viele Literaten widerwillig die Rechte und wurde begeisterter Burschenschafter. Einheit, Freiheit und Gleichheit, die programmatischen Grundsätze der Verbindung, übten in Verbindung mit der Französischen Revolution großen Reiz auf ihn aus und weckten in ihm und seinen literarischen Zeitgenossen die Hoffnung auf eine Liberalisierung des politischen Klimas auch in Deutschland. Als sich die burschenschaftlichen Forderungen radikalisierten, leitete der preußische König die Demagogenverfolgung ein, in deren Verlauf Reuter im Kerker landete. Begnadigt und entlassen übte sich Reuter vorerst darin, ein bürgerliches Leben zu führen, er verdiente seinen Lebensunterhalt als Lehrer und Wirtschafter und heiratete. Erst 1856 machte er den Schritt zum freien und ausschließlichen Schriftstellertum und schrieb seine großen Werke "Meine Vaterstadt Stavenhagen" (1856), "Ut de Franzosentid" (1859) und "Ut mine Festungstid" (1862), humorvolle, harmonisierte und dennoch gesellschaftskritische Heimatdarstellungen des ländlichen Mecklenburg. 1874 starb Reuter an den Folgen eines Schlaganfalls.
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