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Das dritte Zimmer

Gb.
Buch (gebunden)
Lennart Voßwinkel, fünfundfünfzig, geschieden, arbeitet als Ministerialrat in einem Finanzministerium. Ein durchschnittlicher Beamter ohne Perspektive, so scheint es. Immerhin lebt er auch noch in der Welt der Literatur, und er ist ei... weiterlesen
Buch

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Das dritte Zimmer als Buch
Produktdetails
Titel: Das dritte Zimmer
Autor/en: Gabriele Wolff

ISBN: 3852184258
EAN: 9783852184258
Gb.
Haymon Verlag

1. September 2003 - gebunden - 288 Seiten

Beschreibung

Lennart Voßwinkel, fünfundfünfzig, geschieden, arbeitet als Ministerialrat in einem Finanzministerium. Ein durchschnittlicher Beamter ohne Perspektive, so scheint es. Immerhin lebt er auch noch in der Welt der Literatur, und er ist einem Geheimnis seiner Kindheit auf der Spur, das ihn bis in die Gegenwart hinein mit lähmenden Schuldgefühlen belastet.Ein Wechsel an der Spitze des Ministeriums bringt das Gleichmaß seines Lebens aus dem Takt: Monika Herbst, hinreißend, kühl und souverän, die persönliche Referentin des neuen Staatssekretärs, tritt in sein Leben, nicht nur in sein dienstliches. Einen Vertrag soll Lennart überprüfen, nichts weiter: Doch was eine Routineangelegenheit hätte sein können, fördert einen Skandal zutage. Lennart wird zum Akteur (oder Opfer?) in einer Intrige, deren eigentliche Dimension ihm auch dann noch verborgen bleibt, als er vor der Leiche seines Abteilungsleiters steht ...Ein Roman, der sich als spannender Krimi und Psycho-Thriller genauso lesen läßt wie als subtiles Psychogramm über Macht und die Deformationen, die sie auslöst.

Portrait

Gabriele Wolff, geboren 1955 in Düsseldorf. Jurastudium in Köln, Referendariatszeit in Aachen, Köln und Chicago, dann Rechtsanwältin in Köln. Von 1985 an Staatsanwältin in Duisburg, Neubrandenburg und Düsseldorf. 1994 Übersiedlung nach Neuruppin, wo sie von 1994 bis 1999 als Oberstaatsanwältin tätig war, unterbrochen durch eine Abordnung zum Justizministerium Potsdam.§Erfolgreiche Krimi-Autorin, u. a. die Beate-Fuchs-Trilogie (Kölscher Kaviar, 1990, Himmel und Erde, 1991, Armer Ritter, 1993), zuletzt Der falsche Mann, 2000. Daneben Beschäftigung mit und Publikationen über Karl May.

Pressestimmen

Papiertiger

Lennart Voßwinkel hat während seiner Tätigkeit im Finanzministerium die Minister kommen und gehen sehen. Inzwischen ist er fünfundfünfzig, geschieden und milde desillusioniert. Erst als Monika Herbst, die aufregende Referentin des neuen Chefs in sein Leben tritt, nimmt dieses eine drastische Wendung. Und dabei ist die Leiche des Abteilungsleiters nur der Anfang...

Lennart Voßwinkel, geschieden, Vater zweier Töchter, kann eigentlich nicht klagen. Abgesehen von den Querelen mit seinem unsympathischen Vorgesetzten verläuft sein Leben in ruhigen Bahnen. Auch als ein neuer Minister das Finanzministerium übernimmt, macht er sich keine übermäßigen Sorgen. Doch dann wird sein Chef ermordet, und sein Weg kreuzt sich mit dem von Monika Herbst, der Referentin des neuen Ministers. Plötzlich sieht sich der unscheinbare Beamte in der Rolle des Hauptverdächtigen, und die Schlinge zieht sich enger um seinen Nacken, während Lennart zusehends den Überblick behält, wer Freund und wer Feind ist.

Wer den renommierten Friedrich-Glauser-Preis einstreicht, der muss seinen Lesern schon etwas bieten, und genau das gelingt Gabriele Wolff mit ihrem Roman, der irgendwo zwischen Politthriller und Krimi angesiedelt ist. Mit einem angenehmen Hauch von Sarkasmus zeichnet sie das graue Umfeld, in dem sich ihr Durchschnittsheld Voßwinkel bewegt, komplett mit seinen von Männern dominierten Machtstrukturen, seinen Grabenkämpfen und Lügennetzen. Doch trotz der pointierten Überspitztheit schafft die Autorin mit Voßwinkel und Monika zwei lebensechte, komplexe Hauptfiguren, die obendrein geschickt mit den Klischees spielen.

Während Monika den Typ der knallharten femme fatale vertritt, die jedes Männerherz höher schlagen lässt, ist Voßwinkel auf den ersten Blick der ältere Trottel, der der schönen Frau bedingungslos verfällt. Doch die klassische film-noir-Konstellation hat Risse, denn gerade der Protagonist zeigt immer wieder eine interessante Gebrochenheit zwischen Verstand und Gefühl. Dass er im Grunde seinen Herzens weiß, dass er betrogen wird, macht seinen Fall umso spannender und rückt ihn beinahe in die Nähe des tragischen Dramenhelden.

Einzig Wolffs Ausflüge in das Genre des Psychothrillers sind überflüssig und nicht ganz nachvollziehbar. Dazu gehören sowohl die kursiv gedruckten inneren Monologe, die immer wieder eingeflochten werden, wie auch die Familientragödie, die Voßwinkels Leben überschattet, ohne dass er sich dessen bewusst ist. Das hätte der Roman, der innerhalb seines Genres ein überzeugendes Ganzes ist, wirklich nicht nötig gehabt.

Fazit: Psychologisch fesselnder Polit-Krimi mit einem Schuss Sarkasmus.

Ausgezeichnet mit dem Friedrich Glauser-Preis 2004.

© Birgit Erwin - www.literature.de - Das Literaturportal

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