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Die stille Tochter

Thriller. Originaltitel: Bjørnen. 1. Auflage.
Buch (kartoniert)
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Wer ist Freund und wer ist Feind?

Oslo, 1982: An einem eiskalten Dezembertag verschwindet die ehemalige DDR-Bürgerin und KGB-Agentin Christel Heinze. Hat ihre große Liebe Arvid Storholt, ein berühmt berüchtigter Doppelagent, damit zu tun? War es wirkl … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Die stille Tochter
Autor/en: Gard Sveen

ISBN: 3471360026
EAN: 9783471360026
Thriller.
Originaltitel: Bjørnen.
1. Auflage.
Übersetzt von Günther Frauenlob
List Paul Verlag

1. Juni 2019 - kartoniert - 366 Seiten

Beschreibung

Wer ist Freund und wer ist Feind?

Oslo, 1982: An einem eiskalten Dezembertag verschwindet die ehemalige DDR-Bürgerin und KGB-Agentin Christel Heinze. Hat ihre große Liebe Arvid Storholt, ein berühmt berüchtigter Doppelagent, damit zu tun? War es wirklich wahre Liebe oder nur eine Gelegenheit zum Verrat? Oslo, 2016: In einem See werden die Überreste einer Frauenleiche gefunden. Kurz darauf wird Arvid Storholt ermordet. Tommy Bergmann, selbstzerstörerischer Ex-Polizist, ermittelt für den norwegischen Geheimdienst. Gibt es eine Verbindung zwischen der toten Unbekannten und dem ermordeten Sowjetagenten? Tommy Bergmann stößt auf einen alten Skandal, der auch ihm selbst gefährlich werden kann.

Portrait

Gard Sveen, geboren 1969, ist Staatswissenschaftler und hat viele Jahre als Seniorberater im norwegischen Verteidigungsministerium gearbeitet, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Der erste Band der Serie um Tommy Bergmann DER LETZTE PILGER wurde mit dem Rivertonpreis 2013 und dem Glass Key Award 2014 ausgezeichnet, dem wichtigsten skandinavischen Krimipreis. Gard Sveen lebt in Ytre Enebakk, einem kleinen Ort in der Nähe von Oslo.

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Bewertungen unserer Kunden
komplexe Geschichte
von Andreas Rahe - 25.06.2019
Der neue Thriller Die stille Tochter von Gard Sveen ist kein leichter Somerthriller, den man mal so eben weg liest, sondern ein Buch, das die volle Aufmerksamkeit fordert. Durch verschiedene Erzählstränge und das Auftauchen vieler verschiedener Namen , macht es der Autor dem Leser schon etwas schwer in das Geschehen einzutauchen, das weit in die Vergangenheit zurückreicht, nämlich in die Zeit des kalten Krieges.Spionage und die enmenshlichen Konsequenzen, die damit zusammenhängen, bestimmen das Geschehen dieses komplexen Thrillers, der jedoch Anhänger desselben Genres sicherlich zu Freudensprüngen veranlassen wird, denn wenn man erst einmal im Geschehen drin ist, lässt einen dieses Buch nicht mehr los. Über den Inhalt dieses Buch sagt der Klappentext genug, sodass ich nicht auch noch spoilern will. Für Anhänger guter Spionagethriller ist dieses Buch sicherlich ein Leckerbissen.
Spannend, aber schwer reinzukommen
von Anonym - 24.06.2019
Das Buch spielt zu zwei unterschiedlichen Zeitpunkten: zum einen im Hier und Jetzt, als in einem See die Überreste einer Frauenleiche gefunden werden; zum anderen vor vielen Jahren, als die ostdeutsche Sportlerin Christel Heinze einen Wettkampf in Oslo als Chance sieht, aus ihrem Heimatland zu entkommen. Während die lang zurückliegende Geschichte gefühlt zunächst immer verworrener wird und immer mehr Personen zu Tage fördert, so befasst sich die Geschichte der heutigen Zeit damit, das spätere spurlose Verschwinden von Christel aufzudecken. Beide Geschichten führen in die Tiefen des sowjetischen Geheimdienstes, in verhängnisvolle Absprachen und Zugeständnisse und in die bei manchen Menschen trotz allem noch nicht verlorene Menschlichkeit. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und einer Story, die mich persönlich zunächst nicht vollends angesprochen und begeistert hat, hat es der Autor Gard Sveen über das Buch hinweg geschafft, mich anzusprechend. Von Seite zu Seite findet man die Sympathien zu manchen Charakteren, versteht das Handeln anderer Personen und entdeckt zuletzt den Zusammenhang zwischen allein Kleinigkeiten, die zuvor so weit entfernt waren. Dennoch ist das Buch kein einfaches, wird der Leser doch in die Abgründe der DDR und der Sowjetunion hineingezogen. Wer einen leichten Sommerroman oder Sommerkrimi möchte, der sollte zu etwas anderem greifen; wer es allerdings ein wenig komplexer mag, für den ist "Die stille Tochter" vielleicht genau das richtige.
Schwächer
von raschke64 - 24.06.2019
Oslo 2016. In einem See wird eine Leiche gefunden. Beziehungsweise die Überreste davon. Tommy Bergmann bekommt die Ermittlungen auf den Tisch und bald vermutet er, dass die Leichenreste zu Christel Heinze gehören. Sie wurde 1982 als vermisst gemeldet. Sie arbeitete wohl als Spionin für die Russen. Kurz danach wird auch Arvid Storholt ermordet. Er war ebenfalls Spion. Gehören die Fälle zusammen? Ich kenne alle Bücher dieser Reihe. Und ich fand "Die stille Tochter" ist das schwächste davon. Die Geschichte wird in zwei Zeiten erzählt. Da geht es einmal um die 1980er Jahre, die Flucht von Christel aus der DDR bei einer Reise nach Norwegen, ihr Weg als Spionin. So ganz nachvollziehbar war da einiges nicht für mich, vor allem die Beweggründe für die Flucht und die anschließende Entwicklung als Spionin. Im Wechsel dazu geht es um die Ermittlungen in der Gegenwart. Ich hatte in beiden Zeiten meine Schwierigkeiten, weil unheimlich viele verschiedene Personen auftauchen, die alle irgendwie spionierten, die alle Decknamen hatten oder mehrere Namen. Alles zog sich sehr in die Länge und die Spannung war minimal. Selbst am Ende, als endlich aufgedeckt wurde, wer der so lang gesuchte Spion war, war ich eigentlich nur noch froh, dass es zu Ende ist. Teilweise wusste ich dann gar nicht mehr, um welche Person es sich überhaupt handelt. Ich hatte aber auch keine Lust, das alles nochmals nach zu lesen. Ich hoffe, der nächste Teil wird wieder besser und spannender.
Spannender Spionagethriller aus Norwegen
von Büchermaulwurf - 19.06.2019
Oslo, 2016: In einem See werden zufällig die Überreste einer Frauenleiche gefunden. Vier Monate später wird der ehemalige KGB-Agent Arvid Storholt in seinem Haus brutal ermordet. Tommy Bergmann wird diesmal vom norwegischen Geheimdienst zu dem Fall hinzugezogen. Es ist bereits sein vierter Einsatz. Es gibt Hinweise, dass es sich bei der Frauenleiche um Christel Heinze handelt, eine ehemalige Schwimmerin aus Ostberlin, die 1973 nach einem Wettkampf in Oslo die Gelegenheit zur Flucht ergriff und 1982 spurlos verschwand. Der Geheimdienst vermutet, dass sie ebenfalls KGB-Agentin war und eine Beziehung zu einem verheirateten Mann hatte, der sich Bjørn (der Bär) nannte und vermutlich ein hochrangiger Spion war, der nie enttarnt wurde. Und genau diesen soll Tommy finden. Die Aufdeckung alter Geheimnisse birgt jedoch einige Gefahren für ihn. Während er seine Ermittlungen in der Gegenwart beginnt, erfährt der Leser in einer zweiten Handlungsebene, die Vergangenheit von Christel, beginnend mit ihrer Flucht 1973 bis hin zu ihrem Verschwinden 1982. Diese Ebene führt zurück in die Zeit des Kalten Kriegs in Norwegen und man erhält einen interessanten Einblick in die Arbeit der verschiedenen Geheimdienste. Vergangenheit und Gegenwart wechseln sich immer wieder ab, wobei ich beides gleichermaßen spannend fand. Die Auflösung am Ende war überraschend aber auch erschütternd. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Man muss jedoch angesichts der komplex aufgebauten Handlung und der Zeitsprünge aufpassen, um alles wichtige mitzubekommen und sollte besser keine längeren Lesepausen einlegen. Tommy Bergmann hat mir als Ermittler sehr gut gefallen. Er ist engagiert, lässt nicht locker wenn er eine Spur hat und ermittelt schonmal auf eigene Faust, ohne Wissen der Vorgesetzten. Auch die anderen Charaktere waren gut gezeichnet, so dass man sich die Personen und ihr Handeln sehr gut vorstellen konnte. Besonders Christels Schicksal hat mich sehr berührt, ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen. Mir hat das Buch, das eine gute Mischung aus Krimi und Spionagethriller ist, sehr gut gefallen. Gard Sveen hat darin die wahre Geschichte des norwegischen Spions Arne Treholt verarbeitet, der nie überführt wurde. Das Lesen erfordert etwas Konzentration, man wird aber mit einer gut durchdachten Handlung in zwei Zeitebenen belohnt und einem spannenden und emotionalen Einblick in die Zeit des Kalten Kriegs. Es eignet sich auch gut für Quereinsteiger in die Reihe, da die früheren Fälle keine Rolle spielen. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen.
verwirrend
von Zenzi - 16.06.2019
Die stille Tochter - der Titel - wer war diese? Und fängt die Verwirrung schon an, die mich das ganze Buch beim Lesen begleitet und gestört hat. Am Anfang musste ich mir sogar eine kleine Zeittabelle aufschreiben, wann, welche Personen die Hauptrolle spielen. Christl fand ich zu Beginn mit der Flucht sehr mutig, aber dann war sie doch sehr hilflos und hat sich an die Männer gehalten, weil sie ihre Famlie verloren hat. Tommy Bergmann als Aufklärer war sehr mutig und hat viel Licht in die verworrenen Verhältnisse geworfen. Die zeitweiligen Zusammenfassungen von ihm waren gut für ein bisserl mehr Überblick, den ich eigentlich im ganzen Roman nie hatte - Vielleicht nur bei der ersten überraschenden Szene, die mir noch am besten von diesem Thriller gefallen habt. Der Stil war sehr nüchtern, ernst, der Text voller Fakten, ohne Gefühle, ohne Schilderungen. Ein Buch, das volle Konzentration fordert, keine angenehme Unterhaltung und keine erholsame Entspannung. Nein, dieser Autor hat mich wieder enttäuscht!
Zwischen den Fronten
von badwoman - 16.06.2019
Die junge DDR-Bürgerin Christel Heinze setzt sich 1973 während eines Schwimmturniers in Oslo ab. 1982 verschwindet sie spurlos. Hat eventuell ein Agent damit zu tun? In diesen Kreisen verkehrte Christel zunehmend. Im Jahr 2016 ermittelt Tommy Bergmann für den norwegischen Geheimdienst im Todesfall einer Frau, deren Überreste in einem See gefunden wurden. Kurz danach wird Arvid Storholt ermordet, ein Agent, der damals auch mit Christel Heinze zu tun hatte. Gibt es da eventuell eine Verbindung zwischen den beiden Todesfällen? Bergmanns Ermittlungen stoßen nicht bei allen Vorgesetzten auf Wohlwollen, manche behindern ihn sogar bei seiner Arbeit. Doch warum? Was ist wirklich in den 80er Jahren geschehen, das seine Schatten bis in die heutige Zeit wirft? Der Thriller "Die stille Tochter" vom norwegischen Autoren Gard Sveen ist der vierte Fall für den eigenwilligen Ermittler Tommy Bergmann. Erzählt wird parallel in zwei Zeitschienen, so dass man in beiden langsam klarer sieht und auch die Zusammenhänge herstellen kann. Trotzdem war ich manchmal etwas verwirrt, ganz durchschaut habe ich nicht sofort alles. Das Thema finde ich toll gewählt, der historische Hintergrund wirkt gut recherchiert. Tommy mit seinem unbedingten Willen zur Gerechtigkeit gefällt mir als Protagonist ausnehmend gut. Er ist kein reiner Befehlsempfänger, nein, er schaltet auch sein eigenes Hirn ein. Das Buch ist flüssig geschrieben und meist wird auch der Spannungsbogen gehalten. Meiner Meinung nach reicht der Thriller aber nicht ganz an die Vorgängerbände heran, die habe ich als noch spannender empfunden. Das düstere Cover mit den nordischen Häusern sieht wirklich gut aus und passt in die Bergmann - Reihe. Auch der nüchterne Titel fügt sich nahtlos in die Serie ein.
Gefährliches Spiel
von mabuerele - 15.06.2019
"...Wird man nicht von etwas anderen verrückt, raubt einem die Gegenspionage den Verstand. Freunde sind Feinde, Feinde sind Freunde, Wahrheit ist Lüge und Lüge Wahrheit..." Arvid Storholt hat sich vor15 Jahren ein Gesindehaus in Norwegen gekauft. Er ist ein vorsichtiger Mann. Als es am Abend klingelt, schickt er seine Frau zur Tür. Es könnte der benachbarte Bauer sein. Wenige Minuten sind beide tot, Arvid und seine Frau. Vier Monate vorher wurde in einem See bei Enebakk das Skelett einer Frau gefunden. Gibt es zwischen den Fällen einen Zusammenhang? Die Polizei hatte die Ermittlungen zum Tod der Frau schon eingestellt, als plötzlich auf ihren Grab ein Blumenstrauß mit einer Karte liegt. Tommy Bergmann rollt den Fall neu auf. Plötzlich wird die Geschichte sehr weit oben angesiedelt. Ein ehemaliger Geheimagent und ein Politiker kontaktieren Bergmann. Der Autor hat einen spannenden Thriller geschrieben. Er führt mich tief in die Welt der Spionage. Der eigentliche Hintergrund der Geschichte beginnt im Jahre 1973 in Oslo. Die 17jährige Christel Heinze gehört zur Schwimmmannschaft der DDR. An diesem Tag setzt sie sich von ihren Kameraden ab und verschwindet. Der Roman wird nun in zwei Handlungssträngen erzählt. Zum einen darf ich das Leben von Christel bis zu ihrem Tod verfolgen, zum anderen sehe ich Tommy bei seinen Ermittlungen zu. Der Schriftstil lässt sich gut lesen. Trotzdem hätte ich mir an einigen Stellen eine Straffung gewünscht, denn das hätte dem Spannungsbogen gut getan. Christel muss sehr schnell erleben, dass ihr Traum von Freiheit seine Schattenseiten hat. Der Kontakt zur Familie bricht ab, bei der Verwandtschaft ist sie nur geduldet. Sie geht zum Studium nach Norwegen. Wie es dazu kam, bleibt für mich allerdings im Dunkeln. Dort lernt sie die Einsamkeit kennen. Für viele ist ihr Handeln nicht nachvollziehbar. Die USA verstrickt sich gerade in den Vietnamkrieg. Dann nimmt ihr Leben eine unerwartete Wendung. Wenige Jahre später begreift sie, dass sie nur Objekt in einem Spiel der Mächtigen war. Sie formuliert das so: "...Erst nach ein paar Wochen, als ihr klar war, dass die Amerikaner sie nicht fallen lassen würden, war ihr bewusst geworden, dass diese sich ebenso wenig um ihr Leben scherten wie die Russen..." Das Buch konfrontiert mich mit Spionage und Gegenspionage, Manipulation, Verrat und Intrige. Keinem ist zu trauen. Das Eingangszitat bringt das Problem präzise auf den Punkt. Tommy sticht bei seinen Ermittlungen in ein Wespennest. Plötzlich wollen die Verantwortlichen, dass er die Finger von dem Fall lässt. Es könnte Dinge zutage kommen, die man lieber unter dem Teppich hält. Tommy kann nun nicht mehr einschätzen, wer Freund und Feind ist. Doch der Fall lässt ihn keine Ruhe. Der Polizist selbst bleibt mir zum Teil ein Rätsel. Ich erfahre nur wenige Bruchstücke aus seiner bewegten Vergangenheit. Was ihn warum nach Norwegen gebracht hat, bleibt im Dunkeln. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Abschließen möchte ich mit dem Zitat des norwegischen Politikers Christian Wessel. "...In dem Chaos, dass die sogenannte Demokratie mit sich bringt, sind es Menschen wie ich, wie meine Familie, die sich Macht und Geld sichern, während der einfache Mann auf der Straße brav seine Steuern zahlt und schon zufrieden ist, wenn er einen schönen Film im Fernsehen findet oder von den sozialen Medien gefesselt wird, mit denen die Amerikaner die Welt betäuben..."
komplex, verstrickt, sehr viel Politik, teilweise etwas langatmig
von Dana - 14.06.2019
Es ist der vierte Fall für Tommy Bergmann, man kann das Buch jedoch auch ohne Vorwissen lesen, da es jeweils um einen eigenständigen Kriminalfall geht. In Oslo taucht in einem See eine stark verweste Frauenleiche auf. Wer ist die Frau und wer hat sie im See versenkt? Fragen über Fragen, die nur schwer zu klären scheinen. Doch als wäre das noch nicht genug, gibt es weitere Tote, die Tommy Bergmann beschäftigen. Er gräbt tief in der Vergangenheit und stößt auf Dinge, die er wohl besser nicht erfahren hätte, um sich und die Menschen zu schützen, die ihm wichtig sind. Tommy Bergmann als Ermittler hat mir gut gefallen. Ich kenne keine der vorherigen Bücher, in denen man vielleicht schon etwas über ihn und sein Leben erfahren hat. Es werden aber auch noch mal ein paar wichtige Punkte aufgegriffen, die zeigen, was er so hinter sich hat. Er widersetzt sich auch mal den Anweisungen und riskiert einiges, um in seinem Fall weiter zu kommen. Am Rande der Legalität kämpft er für die Aufklärung des großen Komplottes und ahnt dabei noch gar nicht, wie nah er einigen der Beteiligten bereits gekommen ist. Obwohl man dieses Verhalten sicherlich auch kritisieren könnte, mochte ich das irgendwie. Tommy arbeitet verbissen an dem Fall und auch wenn er sich zwischendurch selbst zur Schachfigur machen lässt, erkennt er dann schnell, dass etwas falsch läuft und kehrt zu dem zurück, was er selbst will. Die Geschichte spielt auf verschiedenen Zeitebenen. Einmal gibt es die aktuelle Handlung, die 2016 spielt und bei der man Tommy Bergmann bei seiner Arbeit begleitet. Dabei begegnen ihm viele unterschiedliche Figuren und er muss zahlreiche Verknüpfungen aufdröseln. Zwischendurch springt man immer wieder in die Vergangenheit und begleitet Christel Heinze in den 70/80er Jahren. Der Strang der Vergangenheit hat Bezug zur Gegenwart und so ergeben sich nach und nach Zusammenhänge, Parallelen und Erklärungen für die Dinge, auf die Tommy bei seinen Ermittlungen stößt. Obwohl ich diese Teilung an sich interessant fand, waren mir die Abschnitte bei Christel manchmal fast etwas zu lang, da nicht immer die Spannung erhalten werden konnte. Es gibt viele spannende Momente. Umso mehr Puzzleteile an ihren Platz fallen, umso klarer wird, wie verstrickt und komplex die ganze Geschichte wirklich ist. Es gibt einige Enthüllungen, von denen sich zwar einige im Verlauf schon andeuten, andere jedoch bis kurz vor Schluss noch recht offen sind. Leider zieht sich die Handlung zwischendurch auch immer mal wieder. Es ist stellenweise sehr verworren und durch all die unterschiedlichen Namen und Decknamen, fiel es mir manchmal nicht leicht, dem Ganzen zu folgen. Einige Personen haben an verschiedenen Stellen andere Namen, obwohl jeweils der Gleiche gemeint ist. Da durchzusteigen ist nicht immer ganz leicht, sicher aber eben der Situation und de Aspekten der Geschichte geschuldet. Manchmal wird auch nur angedeutet, um wen es sich drehen könnte und ich habe dann immer überlegt, wer nun dieses Mal gemeint ist, wer wieder beobachtet oder beobachtet bzw. verfolgt wird. Auf der einen Seite erhöht die Unwissenheit, die damit teilweise zurück bleibt, die Spannung, auf der anderen Seite war es mir persönlich manchmal etwas zu viel Durcheinander. Da Spionage, Stasi, Politik und Geheimagenten wichtige Bestandteil der Handlung sind, ist es jedoch auch nachvollziehbar, dass nicht immer sofort alles klar ist und verraten wird. Die Einflechtung dieser Themen fand ich schon interessant, auch wenn ich nicht beurteilen kann, ob alles ganz realitätsnah ist, da ich selbst erst 1988 geboren wurde und diese Erfahrungen nie selbst gemacht habe. Man weiß ja dann nur das, was man darüber mal gehört oder gelesen hat. Abgesehen von den manchmal verwirrenden Namen ließ sich die Geschichte recht flüssig lesen. An sich norwegischen Ortsbezeichnungen und Straßennamen hatte ich mich auch schnell gewöhnt. Besonders gegen Ende nimmt das Buch noch mal an Tempo auf und für Tommy wird es immer gefährlicher. Zwischendurch gab es Passagen, die mir persönlich zu langatmig waren, wenn sie auch zur Erklärung für einige Dinge und insgesamt auch irgendwie zur Aufklärung der Zusammenhänge und des Falles beitragen. Man lernt dabei viel über Christel, ihr Leben und das System, in dem sie da steckt. Durch diese Abschnitte werden allerdings das Tempo und die Spannung immer mal wieder rausgenommen und ich war nicht durchweg gefesselt. Es blieb jedoch durchweg interessant und ich war auch neugierig, wie sich die Auflösung gestalten wird. Fazit Eine interessante, komplexe Geschichte mit vielen politischen und geschichtlichen Aspekten, die nach und nach aufgedeckt werden. Mir persönlich war es zwischendurch ein wenig zu langatmig, vielleicht auch etwas zu politisch und verworren, auch wenn es nie ganz uninteressant war. Ich hätte mir manchmal etwas mehr Tempo und weniger Rückblenden in die Vergangenheit gewünscht, damit die Spannung erhalten bleibt. Tommy Bergmann als Ermittler hat mir aber gut gefallen, ich könnte mir vorstellen, mir auch die anderen Fälle von ihm etwas genauer anzusehen.
von Nele33 - 13.06.2019
Der Thriller Die stille Tochter ist Band 4 der Kommissar Tommy Bergmann-Thrillerreihe von Autor Gard Sveen.. Für mich war dies das erste Buch des Autors. Christel Heinze war eine gefeierte Leistungsschwimmerin zu Zeiten des kalten Krieges in der DDR. Als sie an einem Wettkampf in Norwegen teilnimmt nutzt sie diese Gelegenheit zur Flucht. Schnell gerät sie in die Fänge verschiedener Geheimdienste. Verliebt sich in Bjorn, der jedoch verheiratet und ziemlich undurchsichtig ist. Sie verschwindet spurlos 1982. 30 Jahre später werden die Überreste eine Frau gefunden. Handelt es sich bei diesen um die verschwundene Christel. Zeitgleich wird ihr ehemaliger Freund und Retter Arvid Storholt ermordet. Tommy Bergmann wird vom norwegischen Geheimdienst eingeschaltet und ermittelt an den unterschiedlichen Schauplätzen. Mir hat für einen Thriller der Spannungsbogen gefehlt, obwohl der Schreibstil diesen hergegeben hätte. Dadurch waren viele Passagen für mich etwas langatmig und konnten mich nicht wirklich packen. Die Story wird in zwei verschiedenen Zeitperspektiven erzählt, was sehr gut das Leben zur Zeit des kalten Krieges und den Agenten erzählt. Als Leser habe ich dadurch viel über das Leben und die Gedanken von Christel Heinze erfahren. Es wäre villeicht sinnvoller gewesen, die anderen Bände des Ermittlers zu kennen um sein Verhalten und seine Stellung in diesem Geflecht aus Polizei und Geheimdienst zu verstehen. Wahrscheinlich war dies nicht so ganz mein Thema, werde den ersten Band noch lesen, da mir der Schreibstil ausgesprochen gut gefallen hat.
Ein Agententhriller
von milli0910 - 12.06.2019
Das Cover des Buches finde ich außergewöhnlich, was es in meinen Augen wieder sehr gut macht. Es sieht nicht aus wie 80% der anderen Thriller- Cover, was passend zum Buch ist- auch kein typischer Thriller. Das Cover des Buches finde ich gut gestaltet. Die kraftvollen Farben auf schlichtem Grund machen das Buch zu einem Hingucker. Inhalt: Das Buch beginnt gleich hochspannend, man wird geradezu in die Geschichte hineingeworfen. Oslo 2016: Ein Mann findet während des Badens im See eine Frauenleiche. Handelt es sich um die 1982 verschwundene, ehemalige Ostberliner Schwimmerin Christel Heinze, die 1973 während eines Schwimmwettbewerbes in Oslo aus der DDR geflüchtet war? Kurz darauf wird Arvid Storholt ermordet, ein erfolgreicher Doppelagent, welcher 1982 verdächtigt wurde,etwas mit dem Verschwinden seiner Freundin Christel zutun zu haben. Tommy Bergmann ermittelt für den norwegischen Geheimdienst. Gibt es eine Verbindung zwischen der toten Unbekannten und dem ermordeten Sowjetagenten? Tommy Bergmann entdeckt durch unkonventionelle Ermittlungsmethoden Geheimnisse und findet Spuren, die auch ihm selbst mehr und mehr gefährlich werden können. Meine Meinung: Den letzten Band der Serie fand ich leider nicht so stark wie die ersten beiden, wenn auch nicht schlecht. Trotzdem habe ich gehofft, dass dieser vierte Teil wieder an die Stärke der ersten beiden herankommen kann. Dieser Wunsch wurde mir Gott sei Dank erfüllt! Die Charaktere sind allesamt wieder gut gelungen und die spannende Handlung macht das Buch zu einem echten Pageturner. Zwar fand ich die verschiedenen Zeitebenen und Schauplätze zu Beginn etwas kompliziert, dies konnte sich jedoch schnell wieder legen. Wenn der Krimi dadurch auch keine leichte Kost mehr ist. fand ich die Aufklärung und die Hintergründe sehr schlüssig. Ebenso fand ich das Halten der Spannungskurve bis zu der Auflösung sehr gelungen. Dennoch finde ich nicht, dass dies ein Thriller in seiner herkömmlichen Art ist. Vielmehr ein Agententhriller mit starkem Einschlag in einen Kriminalroman. Bemerkenswert finde ich, zu guter Letzt, wie subtil Sveen sein Wissen als Regierungsberater hat einfließen lassen, um so Vergangenheit und Gegenwart miteinander verschmelzen zu lassen. Fazit: Ein Thriller der anderen Art, welcher mich gerade dadurch begeistern konnte. Ich habe den Thriller/ Krimi innerhalb einer Woche durchgelesen, da er seine Spannung konstant gehalten hat und ich es nur schwer aus der Hand legen konnte.
Dunkle Machenschaften im Kalten Krieg
von smberge - 11.06.2019
Inhalt: Norwegen 2016: In einem See in Norwegen wird die Leiche einer Frau gefunden, kurze Zeit danach wir der ehemalige Doppelagent Arvid Storhold zusammen mit seiner Frau ermordet. Zunächst ist die Identität der Frauenleiche unbekannt, aber es mehren sich die Hinweise, dass es sich wahrscheinlich um Christel Heinze handeln könnte, die als Mitglied des Schwimmleistungskaders der DDR einen Wettbewerb in Oslo genutzt hat, um aus der DDR zu fliehen. Tommy Bergmann wird mit den Ermittlungen beauftragt und Schritt für Schritt findet er heraus, was damals passiert ist. Meine Meinung: Die Ermittlungen sind sehr spannend und führen den Leser weit zurück in die Jahre 1973 - 1982, die Zeit des Kalten Krieges. In fortlaufendem Wechsel erleben wir Tommy Ermittlungen und Christels Leben nach der Flucht. Christel wird zum Spielball der Geheimdienste und so kann man anhand ihrer Geschichte einen tiefen Einblick in die Arbeit der Ost- und West-Geheimdienste zur Zeit des Kalten Krieges bekommen. Der Schreibstil ist angenehm flüssig, jedoch muss man als Leser doch sehr aufpassen, damit man den Faden nicht verliert. Das Buch hat viele Zeitsprünge und viele Perspektivwechsel, was beim Lesen leicht verwirrend wirkt. Die Geschichte ist aber absolut fesselnd und ich muss sagen, mich beschäftigt das Buch auch noch nach dem Lesen, denn die beschriebenen Ereignisse sind keine leichte Kost. Bergmann ist ein sehr engagierter Ermittler, bei seinen Ermittlungen schon mehrmals mit seinen Ermittlungsmethoden aufgefallen ist und auch dieses Mal ist er wieder dabei, sich Probleme einzuhandeln. Insgesamt sind die Charaktere sehr gut gezeichnet und besonders mit Christel konnte ich sehr gut mitfühlen. Dieses Buch ist absolut lesenswert und besonders zu empfehlen für Leser, die Bücher auf mehreren Zeitebenen mögen. Hier sind die Ereignisse in der Gegenwart genau so spannend wie die in der Vergangenheit.
guter Thriller mit einigen Längen. Tommy konnte mich auch diesmal wieder überzeu
von Diana - 08.06.2019
Gard Sveen - Die stille Tochter Tommy Bergmann wird zu einem Tatort gerufen. In einem Teich wird eine Frauenleiche gefunden. Sehr schnell gibt es Spekulationen, wer diese Leiche sein könnte, denn offensichtlich liegt sie schon länger in dem See. Christel Heinze war beim KGB, wohnte in der ehemaligen DDR und konnte fliehen. Als Doppelagentin war sie mit Arvid Storholt liiert, der kurzerhand entführt und befragt wird. Allerdings nicht von Tommy. Wer ist die Frauenleiche? Warum wurde sie ermordet? Und wird Tommy Bergmann, obwohl der Fall nach einiger Zeit eingestellt wird, ihn trotzdem aufklären? Und dann gibt es da noch weitere Fragen, zum Beispiel wer ist der Spion namens Bär? "Die stille Tochter" ist der vierte Fall von Tommy Bergmann, dem etwas eigenwilligen Ermittler mit Ecken und Kanten, der für die Gerechtigkeit alles tun würde und der jeden Fall löst, selbst wenn es ihn an den Rand des Wahnsinns bringt und die Konsequenzen sind ihm dabei egal. Obwohl der Fall eigenständig gelesen werden kann, sollte man vielleicht mindestens ein Buch von den Vorgängern kennen, um zu verstehen wie Tommy tickt. In diesem Band wirkt er nicht unbedingt sympathisch, ja er wirkt fast schon distanziert und zielgerichtet ohne Rücksicht auf Verluste, auch wenn ihn jedes Schicksal mitnimmt und er hinter all die Lösungen kommen will bzw. muss. Dabei geht er manchmal gnadenlos vor, sich selbst gegenüber aber auch anderen gegenüber. Nun ja, man muss den Ermittler mögen, ich mag ihn, weil ich seine Art Fälle zu lösen fesselnd und spannend finde. Zu den übrigen Charakteren will ich gar nicht so viel erzählen, zum einen weil hier niemand der ist, der er zu sein scheint, zum anderen weil ich stellenweise Probleme hatte, den einen oder anderen auseinander zu halten, da die Vielzahl der Namen hier zu mancher Verwirrung führt. Die Story selbst ist gut, größtenteils fesselnd und mitreißend, auch wenn es zu manch langatmiger Szene kommt und die Spannung dann über mehrere Kapitel lang zum erliegen kommt. Der Erzählstil ist unverkennbar und der Autor bleibt sich diesem treu, zum einen gibt es Perspektivwechsel die Schlag auf Schlag folgen und zum anderen springt die Geschichte in der Zeit (1982, 2016) immer wieder herum, auch da sind die Übergänge manchmal zu flott. Dennoch habe ich mich alles im allem gut unterhalten gefühlt, konnte der Story folgen, auch wenn es ein paar Überraschungen gab, Irrwege alles etwas interessanter gestaltet haben, fand ich dieses Band schwächer, als die beiden Vorgänger. Die Schauplätze sind allerdings anschaulich und bildhaft beschrieben, sodass ich mir Oslo zu jeder Zeit vorstellen konnte. Die Tatorte sind detailliert. Die Atmosphäre des Buches ist eher düster und beklemmend, stelleweise sogar erdrückend. Die Emotionen werden gut auf den Leser transportiert. Das Cover passt zur Reihe, auch hier überwiegen die Farben schwarz und rot. Fazit: guter Thriller mit einigen Längen. Tommy konnte mich auch diesmal wieder überzeugen. 3,5 Sterne.
Sehr gutes Thriller
von marpije - 08.06.2019
Christel Heinze eine junge Schwimmerin aus DDR reist in 1973 nach Oslo, sie entscheidet sich für ein Flucht und geht zum westdeutsche Botschaft. Sie zählt aber sehr große Preis für ihre Freiheit - sie muss für die KGB spionieren. In Dezember 1982 Christel verschwindet, in 2016 werden die Überreste einer Frauenleiche im See gefunden und nach alle Anzeichen handelt sich hier um die verschwundene von Jahren Agentin...was war damals geschehen ? Sehr gutes politisches Thriller wo der Spannung schon am Anfang ist groß und wächst immer weiter. Der Autor hat die Geschichte auf zwei Zeitebenen geschrieben und aus zwei Erzählperspektiwen das macht die ganze sehr, sehr spannend. Die Personen sind gut beschrieben und die Gefühle kommen gut zum Vorschein, auch die Charakteren sind super skizziert, besonders bei den Russen, kalt und skrupellos. Ein Krimi fast ohne Gewalt und ohne Blut , hier stehen die Ermittlungen auf die erster Stelle und die politische Lage auch die Gefühle und bisschen privat Leben von die Protagonisten ist erwähnt und vielleicht darum durch diese Mischung ist diese Geschichte so spannend und interessant.
Bin enttäuscht
von Manuela Pfleger - 07.06.2019
Auf das Buch bin ich durch das tolle Cover und den Titel geworden. Nachdem ich die Leseprobe gelesen hatte, dachte ich mir, dass es sich hier um einen sehr spannenden und interessanten Thriller handeln wird. Leider wurde ich aber enttäuscht. Der Schreibstil ist verständlich, locker, flott, aber der Lesefluss wurde durch langatmige Stellen gestört und auch die Spannung, die am Anfang sehr gut war, mich fesselte, verlor leider mit der Zeit an Stärke. Ein Thriller muss bei mir von Anfang bis Ende mit Spannung voll sein, Thriller Elemente haben, die mich sprachlos machen und mir Gänsehaut bereiten. Leider ist dieses Buch kein Thriller, sondern eher ein mäßiger Kriminalroman. Mit den Protagonisten, die für mich keine ausdrucksstarken Charakterzüge haben, bin ich auch nicht warm geworden. Tommy, der sich von seinen Vorgesetzten vorschreiben lässt, was er zu tun und zu lassen hat, kam für mich als Ermittler total falsch herüber. Charlie, die zunächst aus der DDR geflohen ist, war mir zunächst sympathisch, aber danach war sie für mich nervig und naiv. Auch die anderen Figuren, wie Jan, Frederik, Sascha, Spitskjin und Arvid waren für mich keine Charaktere, die mich irgendwie interessiert hätten. Die Perspektivenwechsel in die verschiedenen Zeitepochen waren teils gut aber leider auch verwirrend, obwohl ich normalerweise mit den verschiedenen Sichtweisen sehr gut zurechtkomme. Themen im Buch, sowie Handlungen waren teils gut und dies ist auch der Grund, dass dieses Buch mit einem halben Stern mehr bekommt. Mein Fazit: Leider konnte mich dieses Buch nicht überzeugen, da es an Spannung, ausdrucksstarken Charakteren, Thriller Elementen gefehlt hat und es auch teils langatmige Stellen gab, die den Lesefluss beeinflusst haben, dass man das Buch mehrmals weglegen musste. Der Titel passt meiner Meinung nach auch nicht wirklich zu dem Inhalt, denn Die stille Tochter habe ich nicht wahrgenommen. Für die Themen und teils guten Handlungen vergebe ich gute 2 Sterne. Kann ich leider nicht weiterempfehlen.
Nichts ist so wie es scheint
von HexeLilli - 06.06.2019
Wer in diesem Buch einen blutgetränkten Thriller erwartet, der liegt hier leider falsch. In diesem mittlerweile 4. Band um Tommy Bergmann dreht sich alles um Spionage und Agenten. In einem See in der Nähe von Oslo werden die Überreste einer Frau gefunden. Ist es Christel Heinze, die Anfang der 80er Jahre verschwand. Sie hatte sich damals von ihrem DDR Schwimmverein abgesetzt. Kurz nach Auffinden der Leiche wird der bekannte Doppelagent Arvid Storholt ermordet. Tommy soll im Auftrag des Geheimdienstes herausfinden was geschehen ist. Der Einstieg in die Geschichte war nicht leicht. Sie wird in zwei Zeitebenen erzählt. Einmal die Rückblicke in Christel Heinzes Leben, dann die Ermittlungen mit Tommy Bergmann. Ein ziemliches Verwirrspiel um Liebe, Macht, Lügen und Verrat. Wer ist hier Freund und wer der Feind. Als ich mich erst einmal eingelesen hatte, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, super spannend geschrieben, mit vielen unvorhersehbaren Überraschungen. Die Auflösung dann das Aha Erlebnis. Hätte ich nicht vermutet. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich fühlte mich bestens damit unterhalten.
Gute Handlung, aber zuviele verwirrende Namen
von M.Gehrke - 05.06.2019
Der norwegische Schriftsteller Gard Sveen schreibt in seinem Buch über den kalten Krieg. Über die 17jährige DDR Schwimmerin Christel Heinze die bei einem Schwimmerkampf in Oslo 1973 fliehen kann. Sie landet in den Fängen des Geheimdienstes und lebt von da an ein Leben von der Flucht, voller Zweifel, des Verstellens und des Versteckens. Das Buch springt in den Zeiten 1973 + 2016. 2016 wird eine skellettierte Leiche in einem See gefunden. Tommy Bergmann ermittelt und kommt sie hinter die Machenschaften des kalten Krieges und das Leben von Christel Heinze. Dies ist mein erstes Buch von Gard Sveen. Ich habe mich sehr schwer getan mit dem Lesen. Durch die vielen verschiedenen ausländischen Namen musste ich öfters zurückblättern um nochmal nachzuschauen um wen es sich handelt. Das Buch hat in beiden Zeitepochen eine nachvollziehbare Handlung. Meiner Meinung ist das Buch lesenswert, allerdings war es nicht so meins, da ich mich wirklich durchgequält habe.
Gute Handlung, aber zuviele verwirrende Namen
von M.Gehrke - 05.06.2019
Der norwegische Schriftsteller Gard Sveen schreibt in seinem Buch über den kalten Krieg. Über die 17jährige DDR Schwimmerin Christel Heinze die bei einem Schwimmerkampf in Oslo 1973 fliehen kann. Sie landet in den Fängen des Geheimdienstes und lebt von da an ein Leben von der Flucht, voller Zweifel, des Verstellens und des Versteckens. Das Buch springt in den Zeiten 1973 + 2016. 2016 wird eine skellettierte Leiche in einem See gefunden. Tommy Bergmann ermittelt und kommt sie hinter die Machenschaften des kalten Krieges und das Leben von Christel Heinze. Dies ist mein erstes Buch von Gard Sveen. Ich habe mich sehr schwer getan mit dem Lesen. Durch die vielen verschiedenen ausländischen Namen musste ich öfters zurückblättern um nochmal nachzuschauen um wen es sich handelt. Das Buch hat in beiden Zeitepochen eine nachvollziehbare Handlung. Meiner Meinung ist das Buch lesenswert, allerdings war es nicht so meins, da ich mich wirklich durchgequält habe.
Raffiniert erstellt
von SiWel - 04.06.2019
Gard Sveen war mir als Autor von einem Vorgängerband bereits bekannt. Hier bin ich jedoch wegen des tollen Covers aufmerksam geworden. Man ahnt bereits, dass es sich um einen norwegischen Thriller handelt, duster und unheimlich. Es spielt zu den Zeiten des Kalten Krieges und heute. 1973 flieht die 17jährige Christel Heinze aus Ostberlin bei einem Wettkampf in Oslo. Irgendwann wir sie entdeckt und unfreiwillig zur KGB Agentin rekrutiert, Irgendwann ist sie dann spurlos verschwunden. Der selbstzerstörrerische Ex Polizist Tommy Bergmann kommt der Sache im Jahr 2016 auf eine mögliche Spur und ermittelt für den norwegischen Geheimdienst. Vom Anfang bis zum Ende eine schöne stimmige Geschichte. Die Charaktere sind gut dargestellt und die Geschehnisse sind nachvollziebar sowie glaubhaft. Es kommt der damaligen Realität schon sehr nahe. Zu der Zeit gab es immer wieder solche Fluchtversuche. Allerdings ist es anfangs etwas schwierig bei den ganzen Charakteren und den Sprüngen zwischen damals und heute in den Kapiteln den Durchblick zu behalten. Das legt sich aber schnell, man darf das Buch nur nicht zu oft weglegen. Für mich eine gelungene Story, die es auf jeden Fall wert ist gelesen zu werden.
Spionage-Thriller
von kiki - 03.06.2019
Der Thriller beginnt mit dem Mord an dem Doppelagenten Arvid Storholt und seiner Frau auf einem abgelegenen Gehöft in den Wäldern Norwegens im Oktober 2016 . Kurz zuvor wurde in einem See eine Frauenleiche gefunden. Alles deutet daraufhin, dass es Christel Heinze ist, die seit 1982 spurlos verschwunden ist. Tommy Bergmann ermittelt für den norwegischen Geheimdienst und versucht, eine Verbindung zwischen den beiden Morden herzustellen. Christel Heinze, eine 17jährige Schwimmerin aus Ostberlin, gelingt 1973 während eines Wettkampfs in Oslo die Flucht. Die westdeutsche Botschaft schickt sie nach Deutschland. Zum Studium kehrt sie nach Oslo zurück und gerät in die Fänge des russischen Geheimdienstes. Für Bergmann ist es keine leichte Aufgabe, diesen Fall zu lösen.
Wer ist Freund und wer ist Feind?
von Miss Norge - 03.06.2019
Wow, hier ist Gard Sveen wieder ein toller und extrem spannender Krimi gelungen. Wie auch die vorherigen Bände konnte mich der Plot und der Schreibstil vollends überzeugen. Allerdings muss man es mögen, das zwischen den Erzählungen Zeitsprünge eingebaut sind. Durch diese Tatsache nähert sich man der Wahrheit und der Spannungsbogen geht immer weiter steil nach oben. Tommy Bergman, mittlerweile Ex-Polizist, ist nun für den norwegischen Geheimdienst tätig, was dem Verlauf der Story keinen Abbruch tut. Sehr gut gefallen hat mir, das man kaum noch zwischen Freund und Feind unterscheiden konnte, durch diese Perspektiven war kaum zu ahnen, wer nun schuldig oder unschuldig ist. Ein toller und spannender Krimi, einer Reihe die man auch unabhängig voneinander lesen kann.
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