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Tagebücher 1914 - 1918 als Buch
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Tagebücher 1914 - 1918

1. Auflage.
Buch (gebunden)
Die Tagebücher Hauptmanns sind in der Tat "eine unsterbliche Chronik", wie der Dichter im August 1914 anführt. Sie geben wertvolle Aufschlüsse über Hauptmanns Denken und Tun, über seine Zeitgenossen und das geistige Fluidum in Deutschland zur Zeit de … weiterlesen
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Tagebücher 1914 - 1918 als Buch

Produktdetails

Titel: Tagebücher 1914 - 1918
Autor/en: Gerhart Hauptmann, Peter Sprengel

ISBN: 354905775X
EAN: 9783549057759
1. Auflage.
Herausgegeben von Peter Sprengel
Propyläen Verlag

1. Januar 1997 - gebunden - 479 Seiten

Beschreibung

Gerhart Hauptmanns Tagebücher aus den Jahren 1914 bis 1918 sind über weite Strecken Kriegstagebücher, aus welchen ersichtlich wird, daß es dem Autor sehr schwer fiel, eine ihn selbst befriedigende innere Einstellung zu den Ereignissen zu finden. Das Kriegsthema reichte bis in seinen privaten Bereich hinein: es dominieren der Tod seiner ersten Frau und das Schicksal seiner drei ältesten Söhne im Feld. Die Kontakte innerhalb der Berliner Literatur-,Kunst- und Musikszene als auch die Kriegsgedichte und Pläne zu Kriegsdramen machen die 'innere' Front sichtbar, an der Hauptmann seinen eigenen Krieg führte.


Besprechung

Gerhart Hauptmanns Tagebücher der Jahre 1914 bis 1918 sind über weite Strecken Kriegstagebücher, obwohl der prominente Dramatiker, der 1912 seinen 50.Geburtstag gefeiert hatte, nie der Front nahegekommen ist. Doch der Krieg beherrscht ihn, weil es ihm bis zuletzt schwerfällt, eine ihn selbst befriedigende innere Einstellung zu den Ereignissen zu finden. Patriotisches Hochgefühl wechselt mit blanken Entsetzen vor dem »ungeheuren Völkermorden«.

Im Zeichen des Krieges stehen auch die gesellschaftlichen Kontakte Hauptmanns mit Ex-Kanzler Bülow, mit Freund Walther Rathenau und anderen prominenten Mitgliedern der »Deutschen Gesellschaft 1914«, deren Vorstandsmitglied Hauptmann wird. Im privaten Bereich dominieren der Tod der ersten Frau des Dichters und das Schicksal seiner drei ältesten Söhne im Feld. Mit Fortdauer des Kriegs gewinnen die Kontakte innerhalb der Berliner Literatur-, Kunst- und Musikszene an Bedeutung. Hauptmann verkehrt mit Liebermann, Orlik, Gaul und anderen Mitgliedern der Berliner Sezession.

Die dichterische Arbeit, durch den Kriegsausbruch ins Stocken geraten, tritt zögernd wieder in ihr Recht ein. Wir finden Kriegsgedichte, Pläne zu Kriegsdramen und frühe Notizen zu zwei Versepen, in denen Hauptmann später mit dem »Völkermorden« ins Gericht gehen sollte: dem Eulenspiegel-Epos (1928) und dem »Großen Traum« (1942).

Der Herausgeber ist Professor am Fachbereich Germanistik der Freien Universität Berlin.

Portrait

Gerhart Hauptmann, geboren am 15. November 1862 in Obersalzbrunn, Schlesien. 1889 betrat er zum ersten Mal die Theaterszene mit dem Schauspiel >>Vor Sonnenaufgang<Die Weber<< (1892), >>die Liebeskomödie<< >>Der Biberpelz<< (1893) und das historische Drama >>Florian Geyer<
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