Scherben der Dunkelheit

Empfohlen ab 14 Jahre. Originalausgabe.
Buch (gebunden)
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Poetisch, romantisch und betörend schön

Die sechzehnjährige Anouk verbringt die Ferien in einem kleinen Dorf in der Bretagne. Kurz nach ihrer Ankunft gastiert der Dark Circus in der Nähe: ein geheimnisvoller Zirkus, der im Dorf für seine düsteren und … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Scherben der Dunkelheit
Autor/en: Gesa Schwartz

ISBN: 3570164853
EAN: 9783570164853
Empfohlen ab 14 Jahre.
Originalausgabe.
cbt

25. September 2017 - gebunden - 589 Seiten

Beschreibung

Poetisch, romantisch und betörend schön

Die sechzehnjährige Anouk verbringt die Ferien in einem kleinen Dorf in der Bretagne. Kurz nach ihrer Ankunft gastiert der Dark Circus in der Nähe: ein geheimnisvoller Zirkus, der im Dorf für seine düsteren und besonderen Vorstellungen bekannt ist. Auch Anouk gerät schnell in seinen Bann und damit in einen Kosmos, den sie kaum für möglich hielt: Eine magische Welt öffnet sich vor ihr, in der sie den mysteriösen Zauberer Rhasgar kennenlernt. Doch der Dark Circus birgt mehr, als Anouk ahnt. Bald schon schwebt sie in tödlicher Gefahr und weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Denn es gibt keine Regeln im Dark Circus bis auf eine: Nichts ist, wie es scheint ...


Portrait

Gesa Schwartz wurde 1980 in Stade geboren. Sie hat Deutsche Philologie, Philosophie und Deutsch als Fremdsprache studiert. Nach ihrem Abschluss begab sie sich auf eine einjährige Reise durch Europa auf den Spuren der alten Geschichtenerzähler. Für ihr Debüt »Grim. Das Siegel des Feuers« erhielt sie 2011 den Deutschen Phantastik Preis in der Sparte Bestes deutschsprachiges Romandebüt. Zurzeit lebt sie in der Nähe von Hamburg in einem Zirkuswagen.

Pressestimmen

"Ein charmant-verzaubernder Coming-of-Age Fantasy-Schmöker." hallo-buch.de
Bewertungen unserer Kunden
von booksarealive_ - 26.05.2018
Während ihren Ferien, die Anouk bei ihrer Tante verbringt, besucht sie eine Vorstellung des Dark Circus, der schon seit Jahren immer wieder in den kleinen Ort in der Bretagne kommt. Und sie hat noch nie so etwas fesselndes, magisches gesehen. Doch ihr Gefühl sagt, dass da nicht alles stimmt und als sie plötzlich Rhasgar, den Zauberer der Show, beim Üben beobachtet und wieder trifft merkt sie, wie die dunkle Seite des Dark Circus nach ihr zieht und bald steckt sie tiefer in den Mysterien, als es ihr lieb ist. Anouk ist sechzehn Jahre alt und hasst die actiongeladenen Urlaube ihrer Eltern. Viel lieber verbringt sie ihre Ferien mit Zeichnen und Malen bei ihrer Tante und ihrer Cousine. Als sie anfängt den Dark Circus zu entdecken, stellt sie sich als mutig und durchaus auch neugierig heraus. Sie ist eine dieser Protagonisten, die wortwörtlich durchs Feuer für ihre Freunde gehen würde. Rhasgar ist der undurchschaubare Zauberer des Dark Circus, der die Zuschauer mit seiner Spiegel- und Lichtshow verzaubert. Im Gegensatz dazu hat er eher einen düsteren Charakter. Er lässt niemanden so schnell an sich ran, bis Anouk kommt und langsam, aber sicher die Finsternis in ihm aufdeckt. Für mich war es ganz schwer, in das Buch reinzukommen und ich bin auch gefühlt auf der allerletzten Seite noch nicht in der Geschichte angekommen. Mir haben die Handlungen zu große Sprünge gemacht und ich wurde als Leser nicht abgeholt. Angefangen mit der allerersten Zirkusaufführung, die direkt in Kapitel 1 beginnt: Obwohl die Beschreibung der Showeinlagen der Artisten sehr bildlich beschrieben war, oder vielleicht sogar gerade deshalb, bin ich irgendwann nicht mehr hinterhergekommen. Die Sachen, die dort aufgeführt wurden waren viel zu surreal und sind meiner Meinung nach nicht mit dem normalen Menschenverstand zu erklären, aber Anouk und ihre Cousine haben das alles für gegeben hingenommen und nicht eine einzige Aufführung hinterfragt! Während ich als Leser auf irgendeine Erklärung gewartet habe, die das ganze Buch über nicht kam. Irgendwann so ab 200 Seiten dachte ich dann, dass es wieder geht und das ich zumindest den Großteil verstehen würde, aber dann wurde es nochmal komplizierter und abgedrehter und ich bin komplett ausgestiegen. Und Anouk hat sich das ganze Buch über über nichts gewundert. Nicht mal, als sie viel mehr von dem Zirkus mitbekommen hatte und selber Teil davon wurde. Sie hat das einfach so hingenommen und der Leser musste schauen, wo er bleibt. Auch die Bildlichkeit, die mir am Anfang ziemlich gefallen hat, hat irgendwann aufgehört. Beziehungsweise, Gesa Schwartz hat nach wie vor alles beschrieben, aber das waren so unvorstellbare und unübersichtliche Beschreibungen, dass man es sich schon wieder gar nicht vorstellen konnte. Ich habe das komplette Buch hindurch immer nur verstanden, was gerade gemacht wurde, und wieso das gemacht wurde, aber nie wie es gemacht wurde und über fast 600 Seiten ist das schon irgendwann mühsam. Auch die Beziehung zwischen Rhasgar und Anouk hätte so viel schöner sein können. Während Anouk als Protagonistin für den Leser charakterlich ziemlich offen und verständlich war, war Rhasgar einfach so extrem kühl, distanziert und verschlossen, sodass es für mich schwer war auch nur irgendeinen Ansatz von Beziehung zu ihm zu entwickeln. Anouk hätte genauso gut einen Stein lieben können, für zwei Drittel des Buches wäre es dasselbe gewesen. Es gab nur zwei Szenen im ganzen Buch, in denen sich Rhasgar geöffnet hat und die sind beide erst viel zu spät, nämlich Ende des Buches gekommen. Ich kam mir etwas ausgeschlossen aus dem Beziehungsaspekt der Geschichte vor. Neben Rhasgar wurden auch die anderen Charaktere meiner Meinung nach sehr vernachlässigt und man konnte keine große Beziehung zu ihnen aufbauen. Sie kamen einfach zu wenig vor und wenn, hat man auch nicht viel über sie erfahren. Was mir an dem Buch wirklich gefallen hat, ist die Handlung an sich. Wie schon gesagt: Die Handlungsstränge und das Ziel der Handlungen hat man durchaus verstanden, nur die Umsetzung war quasi nie verständlich. Mir hat es Spaß gemacht mitzuverfolgen, wie Anouk und Rhasgar gegen die Finsternis im Dark Circus kämpfen und ich wollte am Ende echt wissen, ob sie es schaffen. Das muss man dem Buch nämlich lassen: Dadurch, dass es so wahnsinnig unverständlich war, konnte man definitiv nicht vorhersehen, wie es ausgeht! Auch das Setting in Frankreich, was vor allem am Anfang der Geschichte thematisiert wurde, war extrem passend und faszinierend. Leider ist das etwas in den Hintergrund gerutscht, aber es war dennoch ein sehr schöner Aspekt des Buches. Zusammengefasst ist Scherben der Dunkelheit von Gesa Schwartz ein Buch, was unheimlich viele Fragen offen lässt und den Leser etwas außen vor lässt, dennoch aber mit Spannung und guter Handlung vollgepackt ist. Leider kann ich dem Buch trotzdem nicht mehr als 1,5 Punkte geben. Für mich überwiegen einfach die negativen Aspekte und die haben mir das Buch auch sehr schwer zum Lesen gemacht.
Scherben der Dunkelheit
von Mine_B - 15.11.2017
Das neuste Fantasy- Werk aus der Feder von Gesa Schwartz trägt den wundervollen Titel "Scherben der Dunkelheit". Dieses kann man ohne Vorkenntnisse lesen und bisher wird es als eigenständiges Buch deklariert. Klappentext: Die sechzehnjährige Anouk verbringt die Ferien in einem kleinen Dorf in der Bretagne. Kurz nach ihrer Ankunft gastiert der Dark Circus in der Nähe: ein geheimnisvoller Zirkus, der im Dorf für seine düsteren und besonderen Vorstellungen bekannt ist. Auch Anouk gerät schnell in seinen Bann und damit in einen Kosmos, den sie kaum für möglich hielt: Eine magische Welt öffnet sich vor ihr, in der sie den mysteriösen Zauberer Rhasgar kennenlernt. Doch der Dark Circus birgt mehr, als Anouk ahnt. Bald schon schwebt sie in tödlicher Gefahr und weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Denn es gibt keine Regeln im Dark Circus bis auf eine: Nichts ist, wie es scheint... Allein das Cover und auch der Klappentext haben mich magisch angezogen. Sie haben mich gelockt und so ist es nicht verwunderlich, dass ich schon sehr auf dieses Buch von der mir bereits bekannten Autorin Gesa Schwartz gespannt war. Schwartz hat einen eher ungewöhnlichen und doch recht speziellen Schreibstil. Wer noch kein Buch von ihr gelesen hat, dem würde ich vorher immer empfehlen, erst einmal in dieses hineinzulesen, damit man ein Gefühl für ihren Schreibstil bekommt. Dieser ist recht poetisch und detailreich. Auch werden häufig Metaphern verwendet und manchmal braucht man einfach Muse für ihre Bücher, sie lassen sich nicht einfach mal schnell nebenher lesen. Bei "Scherben der Dunkelheit" fand ich ihren speziellen Erzählstil nicht ganz so dominant. Er ist zwar immer noch markant, doch hatte ich das Gefühl, dass Schwartz sich mit den Metaphern und auch mit ihrer typisch poetischen Art etwas zurücknimmt. Dennoch schafft es die Autorin gekonnt, diese typische düster romantische Atmosphäre aufzubauen. Mir hat diese wirklich gut gefallen und hat für mich einen Großteil des Charmes ausgemacht. Auch der Handlungsort ist gut gewählt wurden. Ein düsterer Zirkus, der den Besuchern etwas nimmt. Aber auch die Artisten werden auf ihre Weise beraubt. Dieser Grundgedanke hat mir gut gefallen und konnte mich erneut von den Ideen der Autorin überzeugen. Auch die Protagonisten und die weiteren Charaktere sind düster romantisch ausgelegt. Anouk ist ein junges Mädchen, welches einen Schicksalsschlag erleiden musste. Seitdem zieht sie sich in ihre Welt zurück und lebt eher zurückgezogen. Oftmals ist sie in ihrer Gedankenwelt gefangen. Sie liest und zeichnet sehr gerne und ist auf ihre Weise stark, hat aber dennoch ihre schwachen Momente. Dennoch konnte ich manchmal keine richtige Verbindung zu ihr aufbauen. Manchmal war sie mir zu weinerlich und naiv, hat sich nur auf andere verlassen. Dann war sie wieder dieses taffe Mädchen, welche den anderen Mut macht. Anouk konnte mich leider nicht in ihren Bann ziehen. Gut gelungen fand ich dagegen Rhasgar. Er ist der Zauberer im Zirkus und hat eine geheimnisvolle und auch düstere Seite. Auch ist er mit sich selber im Zwiespalt, was mir gut gefallen hat. Die Charaktere sind im Allgemeinen detailreich gezeichnet und haben ihre jeweiligen Facetten. Ein Blick hinter die Fassade lohnt sich dabei auf jeden Fall. Etwas schade fand ich, dass eigentlich nichts über die Grundprinzipien der Magie erzählt wird oder auch, wie die Grenzen und Regeln der Macht des dunklen Zirkus reguliert werden. Öfters wird berichtet, wie die Artisten Magie verwenden, aber ein paar Einblicke hinter diese Magie werden dem Leser leider nicht gewährt. Das fand ich leider ungünstig, so bleibt diese Magie und damit auch der Zirkus blass und hat bei mir dazu geführt, dass ich gewisse Grundprinzipien einfach nicht verstanden habe oder keinen tieferen Sinn erkannt habe. Es wirkte auf mich konstruiert und wurde halt in die Geschichte mit eingewoben, wenn sie gebraucht wurde. Auch das Ende konnte mich nicht vollständig überzeugen, es hat für mich das Buch nicht wirklich abgerundet und hat nicht zur restlichen Geschichte gepasst. Aber dies ist durchaus Geschmackssache. Es ist in gewisser Weise abgeschlossen, lässt aber dennoch Raum für eigene Interpretationen. Insgesamt konnte mich die Autorin Gesa Schwartz mit ihrem Fantasybuch "Scherben der Dunkelheit" erneut von ihrem Erzähltalent überzeugen. Auch die düster romantische Atmosphäre konnte mich überzeugen. Dennoch hat dieses Buch meiner Meinung nach ein paar Schwachstellen, wie z.B. die Magie des Zirkus. Daher möchte ich 4 Sterne vergeben.
Ein Highlight-Buch voller Poesie und Magie
von www.selectionbooks.blogspot.de - 23.10.2017
Scherben der Dunkelheit von Gesa Schwartz war für mich ein absolutes Must-Read. Ich liebe düstere Fantasygeschichten und der Klappentext hatte mich magisch angezogen. Der Schreibstil der Autorin ist unglaublich schön und voller Poesie. Gesa Schwartz versteht es mit Worten zu malen und den Leser tief in der Welt des Dark Circus versinken zu lassen. Während ihrer Ferien in der Bretagne wird Anouk magisch von einem geheimnisvollen Zirkus angezogen, der für seine unglaublichen Vorstellungen bekannt ist. Schon bald kann sich Anouk dem Zauber des Dark Circus nicht mehr entziehen und gerät immer tiefer in einen Strudel aus Magie, Gewalt und Gefahren. Als sie sich der tödlichen Gefahr des Zirkus bewusst wird, ist es längst zu spät. Nur mit Hilfe des geheimnisvollen Zauberers Rhasgar könnte es ihr gelinken, die Macht des Zirkus zu brechen. Doch nichts ist so wie es scheint und Anouk weiß nicht, wem sie wirklich trauen kann. Der Einstieg in das Buch ist mir dank des bildhaften Schreibstils der Autorin sehr leicht gefallen. Wundervoll poetisch geschrieben lässt Gesa Schwartz fantastische Bilder im Kopf enstehen. Man kann einfach nicht anders, als sich der Sogwirkung des Dark Circus hinzugeben. Scherben der Dunkelheit ist definitiv kein Buch, was man einfach nur nebenher lesen sollte. Ich musste das Buch zwischenzeitlich immer mal wieder aus der Hand legen, um die Bilder richtig wirken zu lassen, die die Autorin geschaffen hat. Trotz der fantastischen Wunder des Dark Circus ist die Atmosphäre fast durchgängig düster. Viele Charaktere haben in ihrem Leben grausame Dinge erlebt. Die Autorin spricht teilweise sehr traurige Themen und Schicksale an, die sich dem Leser erst nach und nach offenbaren. Der Fokus der Geschichte liegt auf dem Geheimnis des Dark Circus, denn er wirkt wie ein Alptraum, aus dem es kein Erwachen mehr gibt. Im Laufe der Geschichte wird die Handlung immer düsterer und gruseliger, bis man teilweise schon von leichten Horrorelementen sprechen kann. Die Autorin zeichnet wunderschöne Bilder, in denen man sich verlieren möchte, doch dahinter lauert ein tiefer Abrund voller schockierender Geheimnisse, Gewalt und Trauer. Der Dark Circus ist auf der einen Seite faszinierend, auf der anderen Seite aber auch unglaublich gefährlich. Obwohl das Cover für ein Jugendbuch recht düster ist, kann es in keinster Weise die Atmosphäre des Buches wiederspiegeln. Man erwartet ein düster angehauchtes Jugendbuch, aber zwischen den Seiten verbirgt sich so viel mehr. Die Geschichte des Dark Circus hatte von der ersten bis zur letzten Seite eine Sogwirkung auf mich und ich bin absolut begeistert! Fazit: Mit "Scherben der Dunkelheit" entführt die Autorin Gesa Schwartz den Leser auf eine Reise voller Magie, Schrecken und Gefahren. Es gibt nur wenige Bücher, die gleichzeitig atmosphärisch, düster, erschreckend und dennoch wunderschön sind. Die Autorin schreibt so bildgewaltig und faszinierend, dass man nicht anders kann, als sofort in der Geschichte zu versinken.Ich habe mich schon nach ein paar Seiten in das Buch verliebt und werde es auf jeden Fall ein zweites Mal lesen. Für mich ist "Scherben der Dunkelheit" ein wunderschönes Highlight-Buch. Klare Leseempfehlung.
Sogwirkung garantiert.
von Doro-thee - 12.10.2017
Als ich die Geschichte angefangen habe, hätte ich nicht damit gerechnet so aufgesaugt zu werden. Der Schreibstil ist fesselnd und die Ideen die zu Papier gebracht werden, sind wirklich phantastisch. Das Zirkusambiente ist mystisch und düster in der Geschichte umgesetzt und wie könnte es anders sein, es gibt auch Clowns... Besser gesagt einen Clown und der hat es in sich. Ich hab schon einige düstere und böse Clowns kennen gelernt, aber Masrador hat seinen ganz eigenen Charme. Wirklich schade das es keine Verfilmungen der Geschichten der Autorin gibt, die tollen Beschreibungen und Szenen sind besser als alles was man in aktuellen Blockbustern zu sehen bekommt. (Ich sag nur Anouks Flucht aus dem brennenden Zirkus und die Verfolgung durch die Horror-Clowns... Ganz großes Kino :) ) Bin voll begeistert und kann das Buch nur empfehlen.
Mein Lese-Highlight 2017
von Svenja Bäumler - 10.10.2017
"Mochte er tausend Mal mit beiden Füßen auf dem Boden stehen: In Wirklichkeit fiel er noch immer, das spürte sie nun mit Gewissheit. Und er würde sie mit sich reißen, wenn sie ihm noch einmal nahe kam ... tief hinab in eine Finsternis, von der sie keine Vorstellung hatte." Auch die LeserIn wird in die Finsternis gerissen, sobald sie mit der Lektüre von SCHERBEN DER DUNKELHEIT anfängt. Es ist aber keine normale Finsternis. Im "Dark Circus" gibt es auch Helligkeit, gerade da wo man sie nicht erwartet. Neben den wundervoll gestalteten Figuren und der durchweg superspannenden Handlung hat mich vor allem diese Nuancierung für das Buch eingenommen. In dieser Geschichte gibt es kein schwarz oder weiß, kein Gut oder Böse. Alles hat mehrere Seiten und wenn man glaubt, die Wahrheit erkannt zu haben, wird man schnell eines Besseren belehrt. Das wird vor allem bei der Charakterentwicklung deutlich. Wie schon viele RezensentInnen vor mir bin ich ebenfalls davon superbegeistert. Es gibt mindestens drei Figuren, deren Schicksal mich zum Weinen gebracht hat, und mindestens zwei, die ich am Anfang der Geschichte derartig gehasst habe um sie dann im Lauf der Handlung immer besser zu verstehen und manche von ihnen richtig ins Herz zu schließen, von denen ich das nie im Leben gedacht hätte. Achtung, Spoiler: ***** Das war speziell bei Masrador der Fall. Wie habe ich diesen Clown am Anfang gehasst! Dann habe ich mehr von ihm erfahren. Ich habe mich dabei ertappt wie ich mit ihm mitgefühlt habe. Und plötzlich gehörte er zu meinen Lieblingscharakteren. WTF!?! Das muss man erstmal schaffen als AutorIn! ***** Ich habe selten ein Buch gelesen in dem so viel steckt wie in SCHERBEN DER DUNKELHEIT und das dabei auch noch so spannend ist. Für mich jetzt schon mein absolutes Highlight des Jahres 2017.
Nichts ist, wie es scheint...
von Falk Monien - 09.10.2017
Das ist das einzige Gesetz des Dark Circus. Genau wie jeder Artist in diesem Buch gelernt hat viele Masken zu tragen, verhält es sich mit dem Buch selber. Beginnt man bei den Figuren, so entpuppen sie sich als vielschichtig und mit überraschenden Abgründen. Besonders der Harlekin Dario bietet einen unerwarteten und spannenden Kniff der Geschichte. ;) Betrachtet man weiter die Handlung, wird schnell deutlich das sie weit mehr zu bieten hat, als einfache Romantasy. Im Gegenteil, man wird mit einer Tiefe konfrontiert, die einen inne halten lässt. Es geht um wahre Freundschaft, Integrität über den Tod hinaus, Sehnsucht nach Freiheit und um die Wichtigkeit unserer Phantasie in einer rationalisierten Welt. Die Sprache fand ich wunderschön und sehr geschickt eingesetzt. Man kann die Kunstfertigkeit der Autorin geradezu sehen, hören und fühlen. Sehr angenehm zu lesen. Ein wirklich überzeugendes Buch!
Ein sehr düsterer Fantasyroman
von Curin - 29.09.2017
Anouk besucht mit ihrer Cousine eine Vorstellung des ,,Dark Circus und ist dort schnell von den ungewöhnlichen und etwas unheimlichen Auftritten der Darsteller begeistert. Doch als der Zauberer Rhasgar die Bühne betritt und alle Zuschauer in seinen Bann zieht, passiert etwas, womit das 16-jährige Mädchen nicht gerechnet hat. Denn hinter dem ,,Dark Circus verbirgt sich etwas, was Anouk bald in große Gefahr bringt... . Gesa Schwartz hat hier einen sehr düsteren Fantasyroman geschrieben, der zwar spannend zu lesen ist, aber mir doch etwas zu unheimlich war. Während anfangs die Handlung sehr vielversprechend beginnt, wird diese über längere Strecken langatmig und gerade zum Ende hin immer verworrener. Die Protagonistin Anouk ist zuerst ein unscheinbares nettes Mädchen, welches sehr in sich gekehrt ist und am liebsten malt und liest. Als sie in die Fänge des ,,Dark Circus gerät, beweist sie eine Stärke, die man ihr eigentlich gar nicht zutrauen würde. Dennoch wurde ich so recht nicht mit ihr warm, weil ich ihre zuweilen patzige Art nicht mochte. Auch die anderen Figuren im Buch wirkten auf mich nicht immer sympatisch und haben mich mit ihren dunklen inneren Abgründen sehr erschreckt. Was mir gut gefallen hat, ist die Darstellung des Alltagsleben in einem Zirkus. Die Autorin beschreibt sehr schön, wie ist, dicht mit den anderen Artisten zusammen zu leben, vor einer Vorstellung stundenlang zu üben und dennoch aufgeregt zu sein und auf nur wenigen Quadratmetern im Wagen Privatsphäre zu haben. Vom Schreibstil her lässt sich das Buch gut lesen, aber zum Ende hin werden leider die Beschreibungen sehr viel ungenauer. So konnte ich mir viele Abläufe und Orte nicht richtig vorstellen und habe auch zum Teil den Überblick verloren. Auch hat mir nicht gefallen, dass die Handlung teilweise extrem unheimlich und grausam wird. Insgesamt ist ,,Scherben der Dunkelheit ein unterhaltsamer Roman, der mir an vielen Stellen einfach zu düster war. Wer jedoch gerne Fantasy liest und etwas Durchhaltevermögen mitbringt, wird dieses Buch mögen.
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