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Tagebuch der ersten Liebe als Buch
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Tagebuch der ersten Liebe

Sprachen: Deutsch Italienisch.
Buch (kartoniert)
1817 ist Giacomo Leopardi neunzehn Jahre alt, er lebt widerwillig in der Abgeschiedenheit des gräflichen Elternhauses in Recanati in den Marken, die damals zum Kirchenstaat gehörten. Seit seinem elften Lebensjahr Autodidakt, beherrscht er v… weiterlesen
Buch

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Tagebuch der ersten Liebe als Buch

Produktdetails

Titel: Tagebuch der ersten Liebe
Autor/en: Giacomo Leopardi

ISBN: 3932109104
EAN: 9783932109102
Sprachen: Deutsch Italienisch.
Herausgegeben von Marianne Schneider
Übersetzt von Marianne Schneider
Friedenauer Presse

Januar 1998 - kartoniert - 32 Seiten

Beschreibung

1817 ist Giacomo Leopardi neunzehn Jahre alt, er lebt widerwillig in der Abgeschiedenheit des gräflichen Elternhauses in Recanati in den Marken, die damals zum Kirchenstaat gehörten. Seit seinem elften Lebensjahr Autodidakt, beherrscht er viele alte und einige moderne Sprachen und ist schon mit mehreren Arbeiten, Übersetzungen und einer Geschichte der Astronomie hervorgetreten. Auch die ersten bedeutenden Gedichte hat er geschrieben. In diesem Jahr beginnt er sich philosophische Aufzeichnungen zu machen: Es entstehen die ersten Fragmente des Zibaldone. Die schmerzhafte Skoliose, die ihn sein Leben lang quälen sollte, tritt in diesem Jahr zum erstenmal auf. Vom 11. bis 14. Dezember ist eine junge Verwandte, Gertrude Cassi-Lazzari, zu Gast im Haus der Familie Leopardi. Giacomo verliebt sich in seine schöne, um sieben Jahre ältere Cousine. Die Erfahrung dieser Liebe schlug sich in dem Gedicht Die erste Liebe und in einem wohl nicht zur Veröffentlichung bestimmten Prosatext nieder, der später mit dem Titel Tagebuch der ersten Liebe ediert wurde. Während in den Terzinen des Gedichts der Einfluß Petrarcas durchscheint, enthält die Prosa des Tagebuchs eine höchst eigenwillige Mischung aus Spontaneität und Bewußtheit; es ist, als ließe sich die stilistische Gewandtheit des jungen Schreibers durch das Staunen da und dort gern aus dem Gleichgewicht bringen. Unter den vielen Bildern in Leopardis Werk prägt sich eines dem Leser besonders ein; es begegnet ihm in den Gedichten, in den autobiographischen Aufzeichnungen, im Auftakt zum Zibaldone: Ein offenes Fenster in der Nacht oder am frühen Morgen, der Dichter liegt schlaflos im Bett und spitzt die Ohren. Er ist der Eingeschlossene, zur Einsamkeit Gezwungene; das ist seine Zwangslage und gleichzeitig die Situation, die sein dichterisches Sprechen anregt. Eine Schlüsselstellung, nämlich die Abreise der geliebten "Dame", hat die Situation des offenen Fensters im Tagebuch der ersten Liebe. Der junge Leopardi hört vom Bett aus das Pferdegetrappel, die Wagenräder und wartet auf die eine Stimme. Er ist wortwörtlich außer sich, seine Spannung führt ihn gänzlich nach draußen. Die Beschreibung seiner Gemütszustände gelingt ihm, als die Geliebte abgereist ist. Er geht mit schmerzlichem Staunen den Gemütsbewegungen nach; dabei verwendet er nicht die Bilder der Welt, um zu beschreiben, wie elend ihm zumute ist, sondern er geht seinen eigenen Erfahrungen und Empfindungen nach, um sich und uns zu zeigen, wie es "in den Eingeweiden der Liebe" aussieht.

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