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Lost in Fuseta - Spur der Schatten

Ein Portugal-Krimi. 'Leander Lost'. 'KiWi Paperback'.
Buch (kartoniert)
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»Mit Leander Lost hat der Autor eine faszinierende Ermittlerfigur erschaffen.« Hamburger Abendblatt. Nach dem fulminanten Start seiner Krimireihe um Leander Lost, den so ungewöhnlichen wie liebenswerten Hamburger Kommissar in Diensten der portugiesis … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Lost in Fuseta - Spur der Schatten
Autor/en: Gil Ribeiro

ISBN: 3462051245
EAN: 9783462051247
Ein Portugal-Krimi.
'Leander Lost'. 'KiWi Paperback'.
Kiepenheuer & Witsch GmbH

12. April 2018 - kartoniert - 389 Seiten

Beschreibung

»Mit Leander Lost hat der Autor eine faszinierende Ermittlerfigur erschaffen.« Hamburger Abendblatt. Nach dem fulminanten Start seiner Krimireihe um Leander Lost, den so ungewöhnlichen wie liebenswerten Hamburger Kommissar in Diensten der portugiesischen Policia Judiciária, führt uns Gil Ribeiro mit »Lost in Fuseta - Spur der Schatten« in einen äußerst spannenden Fall, dessen Hintergründe um die koloniale Vergangenheit Portugals kreisen. »Ich habe das Gefühl, ich bin jetzt angekommen«, hatte Leander Lost schwer verletzt, aber glücklich zu seinen neuen portugiesischen Kollegen gesagt, nachdem sie in ihrem ersten gemeinsamen Fall den schmutzigen Geschäften eines Wasserversorgers an der Algarve auf die Schliche gekommen waren - und nachdem Lost endlich verstanden hatte, wie man einen gelungenen Witz macht. So stürzt sich der schlaksige Deutsche und Asperger-Autist gemeinsam mit den Sub-Inspektoren Graciana Rosado und Carlos Esteves in die Ermittlungen um eine verschwundene Kollegin - zumal er fasziniert ist von der Tochter der Verschwundenen, die ähnlich eigenwillig auf die Welt zu blicken scheint wie er ... Erneut erzählt Gil Ribeiro mit Dialogwitz und einer solchen Herzenswärme von Leander Lost und seinen Kollegen - man möchte am liebsten sofort an die Algarve reisen, um diese fantastischen Leute kennenzulernen und mitzuermitteln.

Portrait

Gil Ribeiro, geboren 1965 in Hamburg, landete 1988 während einer Interrail-Reise quer durch Europa nur dank eines glücklichen Zufalls an der Algarve und verliebte sich umgehend in die Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Portugiesen. Seitdem zieht es ihn immer wieder in das kleine Städtchen Fuseta an der Ost-Algarve, wo ihm die Idee zu »Lost in Fuseta« kam. In seinem deutschen Leben ist Gil Ribeiro alias Holger Karsten Schmidt seit vielen Jahren einer der erfolgreichsten Drehbuchautoren Deutschlands. 2010 waren drei Filme für den Adolf-Grimme-Preis nominiert, zu denen Schmidt das Drehbuch geschrieben hatte; für »Mörder auf Amrum« erhielt er die Auszeichnung. Für »Mord in Eberswalde« erhielt er 2013 den Deutschen FernsehKrimi-Preis, 2014 den Grimme-Preis. 2017 folgte der Grimme-Preis für den Fernsehfilm »Das weiße Kaninchen«. 2011 erschien sein Mittelalter-Thriller »Isenhart« bei Kiepenheuer & Witsch, 2017 folgte der erste Band von »Lost in Fuseta«. Holger Karsten Schmidt lebt und arbeitet in Asperg in Baden-Württemberg.

Leseprobe

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Pressestimmen

"[...] ein riesiges Lesevergnügen. Wir können Teil drei kaum erwarten!" Neue Presse 20180614
Bewertungen unserer Kunden
Leander Losts 2. Runde
von Miss Marple - 25.06.2018
In Jahresfrist nimmt der Autor die Fangemeinde von Leander Lost- dem autistischen Kommissar aus Hamburg, der an einem Austauschprogramm in Portugal teilnimmt- wieder mit auf Ermittlungsarbeit an die Süd-Algarve. Gemeinsam mit seinen Kollegen Sub-Inspektorin Graciana Rosado und Carlos Esteves sucht er den Mörder einer Kollegin und stößt dabei auf Spuren, die weit hinein in Portugals koloniale Geschichte führen. Mit seinen Begabungen z.B. dem fotographischen Gedächtnis und der Fähigkeit, logische Schlussfolgerungen aufzustellen, hilft er bei der Lösung des Falles. Für seine Kollegen, die sich mittlerweile an seines besondere Art als Asperger-Autist gewöhnt haben, ist Leander ein sehr wertvoller Teil ihres Lebens und ihrer Arbeit geworden. Er selbst zweifelt weiterhin daran, ob er für ein Leben mit "normalen" Menschen geeignet ist, vor allem wenn er über das Liebe nachdenkt. So steht nicht unbedingt der Fall im Mittelpunkt des Romans, sondern die agierenden Personen, ihr Zusammenleben mit all ihren Stärken und Schwächen. Weiterhin bringt der Autor dem Leser eine wunderschöne Gegend an der Atlantikküste nahe, die er mit guter Beobachtungsgabe beschreibt und bestimmt bei dem einen oder anderen den Wunsch aufkommen lässt, seinen nächsten Urlaub dort zu planen. Trotzdem bleibt der zweite Teil hinter seinem Vorgänger zurück, sowohl was die Spannung der Geschichte aber auch in der Weiterentwicklung der Figuren betrifft. Hier hätte ich mir mehr erhofft. Deshalb empfehle ich Lesern, die nun zum ersten Mal auf Leander Lost stoßen, den ersten Teil ebenfalls zu lesen, wo wir vor allen Dingen mehr über ihn und seine Besonderheiten erfahren, damit viele Dinge aus dem vorliegenden Band klarer werden. Es bleibt zu hoffen, dass Leander die Süd-Algarve weiterhin als seine neue Heimat erobert und wir ihn im nächsten Jahr wiedertreffen.
Sehr gelungen
von daniele brown - 01.07.2018
Leander Lost, der inzwischen bei seinen Kollegen, trotz seiner Andersartigkeit, allseits beliebt und geschätzt ist, wird in diesem Fall besonders gefordert, nicht nur beruflich. Der Mord an ihrer Kollegin Teresa bringt die ganze Polizei in Fuseta auf die Barrikaden. Man weiß nicht warum sie ermordet wurde, und dies macht die Suche nach dem Mörder so schwer. Es fehlen Anhaltspunkte selbst für Lost, um die Ermittlungen in Gang zu bringen. Zudem bekommt die Polizeidienststelle in Fuseta eine neue Chefin, was sich als Glücksfall erweist. Die Suche bekommt Fahrt, als sich herausstellt, dass der Mord an Theresa etwas mit dem Besuch einer angolanischen Journalistin in Portugal zu tun hat, die bekannt dafür ist, die politischen Verhältnisse ihres Landes sehr genau unter die Lupe zu nehmen. Ob es um die Story geht, die mehr als verzwickt ist, oder um Leander Lost, der im Rahmen der Ermittlungen die Tochter der getöteten Kollegin kennenlernt, die ähnlich wie er "besonders" ist, es wird immer spannender. Leander recherchiert in Sachen Vaterschaft, was seine Kollegin Graciana zu Beginn irritiert und s chließlich dazu verleitet mit Leander sehr intime Angelegenheiten familiärer Natur zu erörtern. Historisch genau und spannend geschrieben, erfährt man wie Portugal seine Kolonien bis vor kurzem noch gut im Griff hatte, entgegen aller Beteuerungen der Unabhängigkeit derselben. Gil Ribeiro ist es auch im zweiten Band seiner Krimireihe gelungen den Leser von der ersten Seite an zu fesseln, als auch tiefer in die Welt des Asperger/ Autismus einzuführen. Ich bin schon sehr auf den dritten Fall von Leander Lost gespannt.
Schwächer
von raschke64 - 26.04.2018
Leander Lost ist immer noch im Austauschjahr in Portugal. Eine Kollegin der portugiesischen Polizei wird vermisst und später ermordet aufgefunden. Das scheint aber nicht das einzige Verbrechen zu sein... Ich fand dieses Buch schwächer als sein Vorgänger. Das lag vor allem daran, dass sich im großen Mittelteil die Ermittlungen ewig lang hinzogen und wegen der ausschweifenden Erklärungen zu allen möglichen Sachen und auch zu den Besonderheiten von Aspergern oft langweilig wurden und gar keine Spannung mehr da war. Hier hätte eine Straffung gut getan. So wurde in meinen Augen viel verschenkt und das Buch ist für mich ein durchschnittlicher Krimi. Gut getroffen sind dagegen wieder die Schilderungen von Land und Leuten, das wirkt sehr authentisch.
Ein sehr emozionales Buch
von Mathias Lenk - 10.07.2018
Vor 6 Monaten kam Leander Lost hier her nach Fuseta. Aufgrund eines Austauschprogrammes durch EUROPOL musste er seinen Arbeitsplatz in Hamburg räumen und stattdessen die Stelle eines Kollegen in einem kleinen Dorf in Portugal besetzen. Und obwohl er das Asperger Syndrom hat, wird er nach anfänglichen Kommunikatiosschwierigkeiten von seiner Kollegschaft angenommen. Als Leander dank seiner Inselfähigkeiten immer häufiger an der Lösung schwieriger Situationen maßgeblich beteiligt ist, verbessert sich das Verhältnis zu seinen portugesischen Kollegen schneller als erwartet und ist schlagartig wesentlich besser und stellt sich sogar besser dar als dies zu seinen zu den Kollegen in der Heimat je der Fall war. Auch tritt da plötzlich Soraia, die Schwester der Subinspektorin in Erscheinung. Plötzlich verschwindet auch noch eine zuverlässige Kollegin. Rosada wird stutzig und unruhig, da in der Wohnung der Kollegin ausser einem Handy keine weitere Spur zu finden ist. Auch wenn noch keine Lösegeldforderung vorliegt, wird vermutet, dass viel aus eine Entführung hindeutet. Ich finde, dass die Rolle des Leander Lost, der an Asperger Syndrom leidet, sehr gut dargestellt wird. Im ersten Moment denkt man, dass mit der nonverbalen Kommunikation einige Szenen ins Lächerliche gezogen werden, aber dem ist zum Glück nicht so. Im Gegenteil. Es werden immer wieder die Stärken sehr gut dargestellt. Insgesamt gesagt ist das Buch sehr lesenswert mit sehr viel Tempo und Spannung und mit einem sehr guten Hintergrundthema, über das noch sehr wenig bekannt ist.
Super !
von AKRD - 03.06.2018
Leander Lost ist ein eher ungewöhnlicher Kommissar aus Hamburg, der im "Einheitsbrei" der Ermittler durch Charakter und liebenswerte Ader deutlich hervorsticht, was für mich ein großer Pluspunkt ist, denn ich hatte nach einer Zeit mit mehreren Thrillern und Krimis immer mehr das Gefühl, dass sich die Kommissare, Profiler und anderen Ermittler irgendwie alle gleichten und es schlich sich das Gefühl von "Ach, habe ich doch gerade erst genauso gelesen... langweilig..." ein. Hier ist das anders und das ist ein echter Glücksgriff. Leander ist nicht nur brillant, sondern auch noch ein Asperger-Autist, was die ganze Sache nochmal besonderer macht und auch ungewöhnlicher. Schon Band 1 um den sympathischen Kommissar Leander Lost, der nur "Lost in Fuseta" hieß, hat mir gut gefallen. Band 2 gefällt mir allerdings noch besser. Vielleicht, weil Leander schon wie ein guter, alter Bekannter anmutet, den man einfach gerne wiedersieht. Ich war noch nie in Portugal, aber Gil Ribeiro beschreibt seine Schauplätze so anschaulich, dass man sich fast schon vor Ort wähnt. Sowas finde ich auch immer total super, weil es die Detailgenauigkeit und Beobachtungsgabe des Autoren auf beeindruckende Weise unterstreicht. Spannungstechnisch ist hier auch wieder alles geboten und die Spannungskurve flacht auch nicht merklich ab, so dass man gerne weiterliest und sich zu keinem Zeitpunkt gelangweilt fühlt.
Der zweite Fall für den Polizisten mit der besonderen Begabung
von Gisel - 07.07.2018
An der Algarve wird eine Polizistin ermordet. Das Team der Polizeistation in Fuseta klemmt sich dahinter, um nach dem Täter und dessen Gründen zu ermitteln. Die Hintergründe zu diesem Fall liegen in der kolonialen Vergangenheit Portugals. Bereits in seinem ersten Krimi um den autistischen deutschen Polizisten Leander Lost lässt der Autor Gil Ribeiro (Holger Karsten Schmidt) den Leser in die besondere Welt dieses Ermittlers eintauchen. Dies ist ihm auch diesmal wieder hervorragend gelungen. Neben einem spannenden und verzwickten Kriminalfall erlebt der Leser die Ereignisse mit den Augen (und Gedanken) Leander Losts. Das ist manchmal von Situationskomik geprägt, öfter jedoch hinterlässt es eine Nachdenklichkeit, die noch eine Weile nachhallt. Dabei nimmt der Autor alle seine Figuren ernst und gibt jedem von ihnen seine besonderen Eigenheiten, so dass ein ausgewogenes Gleichgewicht unter den Protagonisten entsteht. So kann das Team die Begabungen jedes Einzelnen gut in die Ermittlungen einbauen, es ist eine gute Zusammenarbeit entstanden. Obwohl dies der zweite Band einer Reihe ist, kann man das Buch gut ohne Vorkenntnisse lesen, denn der Fall selbst ist in sich abgeschlossen. Damit ist ein spannender Krimi gelungen mit einem sehr interessanten Ermittlerteam, das den Leser schnell in seinen Bann zieht. Eine sehr gute Fortsetzung dieser Reihe, die ich sehr gerne weiterempfehle. Auf die weiteren Bände dieser Reihe bin ich sehr gespannt.
Ein Krimi nach meinem Geschmack
von Anonym - 27.05.2018
Bevor ich meine Meinung zu diesem Buch schreibe, muss ich vorausschicken, dass ich kein überzeugter Krimifan bin. Wären aber alle Krimis so wie dieser, könnte ich es werden. Die Handlung wird so herrlich unaufgeregt bis zur Lösung des Falls aufgebaut, die Geschichte wirkt an keiner Stelle konstruiert - es war mir wirklich ein Vergnügen, dieses Buch zu lesen. Alle Charaktere haben ihre Ecken und Kanten, sind sogar extrem speziell, wirken aber nie übertrieben oder überzeichnet. Die Handlung durchzieht ein roter Faden, an dem man sofort kleben bleibt. Dabei ist das Buch an keiner Stelle super spannend, aber das Verhältnis zwischen Spannung und Entspannung, zwischen Normalität und Spektakel ist hervorragend ausgeglichen. In manchen Sätzen blitzt ein herrlich trockener Humor hervor. Wer also Lust hat auf eine richtig gut durchdachte und aufgebaute Handlung geschrieben in einem überlegenen, flüssigen Stil, der sollte dieses Buch unbedingt lesen.
Leander Lost ermittelt weiter
von Ele - 18.06.2018
Lost in Fuseta II - Spur der Schatten, Portugal-Krimi von Gil Ribeiro, 390 Seiten, erschienen bei Kiepenheuer & Witsch. Der Hamburger "Austausch-Kriminaler" Leander Lost ermittelt in seinem 2. portugiesischen Fall. Leander Lost ist etwas Besonderes, ein Asperger-Autist, Eidetiker, liebenswerter Hamburger Kommissar in Diensten der portugiesischen Policia Judicária. Zusammen mit Sub-Inspektor Graciana Rosado und Carlos Esteves ermittelt er in seinem neuesten Fall. Eine Kollegin ist verschwunden. Als sie tot aufgefunden wird, wird an der Algarve wieder auf Hochtouren kriminalisiert, durch seine eidetischen Fähigkeiten ist er eine Bereicherung für die portugiesischen Kollegen, können sie zusammen den neuen Fall lösen? Ich habe Lost in Fuseta I, als Hörbuch gehört und mich schon sehr auf den neuen Band gefreut. Durch meine Vorkenntnisse war ich mit "Land und Leuten" schon vertraut und konnte mich von Anfang an auf den neuen Fall einlassen, zwar ist es nicht zwingend notwendig, den Vorgängerband zu kennen, aber es erleichterte mir die Lektüre enorm. Die Spannungskurve steigt langsam ich konnte dem Plot jederzeit folgen. Ribeiro spart nicht mit kursiv gedruckten portugiesischen Redewendungen, Straßen, Landschaften Speisen und Namen. Damit habe ich mich schwer getan, das Hörbuch fiel mir leichter. Für meinen Geschmack hätte ich so manchen Ausdruck gerne übersetzt gehabt, dies mag ich bei italienischen Phrasen gerne, hier war es mir fremd und störte m. M. nach den Lesefluss. Die Handlung geht über einen Zeitraum von sieben Tagen, die auf 34 Kapitel aufgeteilt sind, das war hilfreich, weil sehr übersichtlich. Der Plot teilt sich in zwei Erzählstränge, die der Autor im auktorialen Erzählstil verfasste. Der Haupt-Teil aus der Sicht der Ermittler und ein Nebenstrang. Dieser beschreibt das Tun der Entführer. Und genau hier hatte ich am Anfang Probleme, mit diesem Geschehen und den Personen konnte ich zu Beginn so gar nichts anfangen. Nach zwei Dritteln des Buches klärt sich der Sachverhalt und ab da konnte mich die Handlung erst so richtig fesseln und mitreißen. Insgesamt erfährt der Leser sehr viel über Asperger-Autisten und wie sie das Leben sehen, das zeugt von fundiertem Fachwissen des Autors, ich hätte aber lieber mehr über die Arbeit der Kriminaler und über Täter und Opfer erfahren, nebenbei erhält der Leser auch noch einen kleinen Einblick in die koloniale Vergangenheit Portugals. Die handelnden Personen waren hervorragend charakterisiert und liebevoll gezeichnet. Natürlich war Leander meine Lieblingsperson, der Protagonist ist wirklich ein sehr liebenswerter Mensch, der so offen und ehrlich und in manchen Situationen auch mal unbeholfen agiert, woraus sich so manche nette Situationskomik ergab. Mit seiner Inselbegabung, seinem fotografischen Gedächtnis konnte er wieder einmal viel zur Lösung des Falls beitragen, er scheint sogar mit "Familienanschluss", erfolgreich in Portugal angekommen zu sein. Die Sub-Inspektoren Rosado und Esteves sind äußerst sympathisch ich mochte beide richtig gerne. Obwohl ich Teil zwei schwächer als den ersten fand, hoffe ich, dass es an der Algarve noch so manchen Fall zu lösen gibt, gerne bin ich wieder mit dabei. 4 von 5 möglichen Sternen.
Gelungene Fortsetzung
von Bibliomarie - 14.05.2018
Leander Lost ist jetzt ein halbes Jahr in Fuseta. Im Austauschprogramm von Europol hat er seinen Hamburger Arbeitsplatz mit einem Kollegen der portugiesischen Kleinstadt getauscht. Er fühlt sich angenommen, trotz der Schwierigkeiten in der Kommunikation durch sein Asperger Syndrom. Aber seine Inselfähigkeiten haben schon mehrfach bei der Lösung komplizierter Sachverhalte geholfen und das Verhältnis mit den Kollegen ist besser, als es in Hamburg je war. Außerdem gibt es da noch Soraia, die Schwester von Subinspektorin Graziana Rosada. Als eine zuverlässige Kollegin nicht zum Schichtwechsel erscheint, wir Subinspektorin Rosada stutzig. Auch in der Wohnung gibt es keine Spur der Kollegin, lediglich ihr Handy liegt dort. Obwohl es noch keine Lösegeldforderung gibt, weist vieles auf eine Entführung hin. Gleichzeitig soll die Dienststelle für die Sicherheit einer Angolanerin sorgen, die für ihre NGO eine Rede vor dem Parlament halten möchte. Als die Tochter der Entführten anreist, ist Lost positiv überrascht, sie haben eine sehr ähnliche Sicht auf die Welt. Bald scheinen die beiden Aufgaben sich zu überschneiden und die Zeit läuft¿ Schon vom ersten Band war ich begeistert und es ist schwer mit einem Nachfolger meine hohen Erwartungen zu erfüllen. Gil Ribeiro ist das gut gelungen. Ich habe mich sofort wieder nach Portugal versetzt gefühlt und Leander Lost ist als Anti-Held die ideale Besetzung für diese außergewöhnlichen Krimis. Mir gefiel der Plot, der temporeich ist, aber trotzdem immer auch Zeit für eine kleine mediterrane Pausen hat. Wenn die Familie Rosada zusammensitzt und Leander sich behaglich und beschützt fühlt. Wenn es um portugiesische Spezialitäten geht, die zu den diversen Mahlzeiten gereicht werden. Kollege Carlos Estevez trifft man sehr selten ohne einen Vorrat kleiner Köstlichkeiten an. Der Fall führt bald in die nicht immer ruhmreiche Geschichte Portugals als Kolonialmacht und die Kollegen der Policia Judicaiaria sind gefordert. Aber am besten gefällt mir, wie der Asperger Leander Lost dargestellt ist, seine Probleme mit der nonverbaler Kommunikation ergeben immer wieder urkomische Szenen, ohne dass sie auf Kosten dieser Einschränkung gemacht werden. Im Gegenteil: wenn sich Lost auch als Mensch mit Mängeln sieht, wird den Kollegen immer mehr klar, dass das auch Stärken sein können. Seit Lost in einem Antiquariat den Ratgeber "Kompendium sinnloser Sätze" eines völlig unterschätzten Autors namens Dan B. Tucker gefunden hat, kann er auch jede Situation mit einer Phrase retten. Das "meinen Sie" oder "was sie nicht sagen" kommt nun schon sehr flüssig von den Lippen. Kurz gesagt: Für mich eine absolut gelungene Fortsetzung und ein echter Wohlfühlkrimi, in dem auch Spannung und Tempo sehr hoch bleiben und bei dem mir auch das Hintergrundthema sehr gefallen hat.
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