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NACHTWILD

Thriller. Deutsche Erstausgabe. Originaltitel: Fierce Kingdom. 'dtv Taschenbücher'. 'dtv premium'.
Buch (kartoniert)
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Vom harmlosen Ausflug zum absoluten Albtraum im Zoo: unerträglich spannend, atemberaubend erzählt - und voller Emotionen.
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NACHTWILD als Buch

Produktdetails

Titel: NACHTWILD
Autor/en: Gin Phillips

ISBN: 342326196X
EAN: 9783423261968
Thriller. Deutsche Erstausgabe.
Originaltitel: Fierce Kingdom.
'dtv Taschenbücher'. 'dtv premium'.
Übersetzt von Susanne Goga-Klinkenberg
dtv Verlagsgesellschaft

27. März 2018 - kartoniert - 302 Seiten

Beschreibung

Dunkler als die Nacht. Wilder als ein Tier. Näher als du glaubst.
Es ist ein herrlicher Tag und Joan besucht mit ihrem vierjährigen Sohn Lincoln den Zoo - da hört sie plötzlich Schüsse. Am Ausgang sieht sie Tote auf dem Boden liegen. Sie weiß nicht, ob die Polizei unterwegs ist, ob der oder die Täter noch in der Nähe sind. Als weitere Schüsse fallen, flüchtet sie mit Lincoln in ein leer stehendes Gehege. Das Leben ihres Sohnes hängt jetzt allein von ihr ab und davon, ob sie einen Weg finden wird, sie beide zu retten. Jedes Geräusch, jede Bewegung kann tödlich sein. Sie muss Entscheidungen treffen und Dinge tun, die sie nie für möglich gehalten hätte.

Portrait

Gin Phillips, geboren in Montgomery, Alabama, studierte politischen Journalismus und arbeitete als Freelancer für verschiedene Magazine. Nach Stationen in Irland, Thailand, New York und Washington, D.C., lebt sie heute mit Mann, Kindern und Hund in Birmingham, Alabama.

Leseprobe

Jetzt reinlesen: Leseprobe(pdf)

Pressestimmen

"'Nachtwild' ist ein atemberaubend spannender Thriller, der vor allem mit seiner besonderen Atmosphäre und einer getriebenen und über sämtliche Grenzen hinauswachsenden Protagonistin zu überzeugen weiß."
Stefanie Rufle, booksection.de 03.04.2018

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Bewertungen unserer Kunden
Beängstigend spannend
von lovelytesting - 18.07.2018
Nachtwild von Gin Phillips Joan und ihr kleiner Sohn Lincoln verbringen einen wundervollen Tag im Zoo. Es ist schon spät und sie beeilen sich, damit sie den Zooausgang noch vor der Schließung erreichen, als sie plötzlich Schüsse hört. Am Ausgang liegen Tote und plötzlich steht einer der Täter mit einem Gewehr und ihr den Rücken zugewandt vor ihr. Sie weiß nicht, ob die Polizei auf dem Weg ist und flüchtet sofort mit ihrem Sohn in ein leer stehendes Gehege. Ihr Leben und das ihres Sohnes hängen nun von ihr ab und jedes Geräusch und jede Bewegung kann tödlich sein. Denn die Jäger sind hinter ihrer Beute her. Wenn man sich in die Situation hineinversetzt, in der man einen wundervollen Tag im Zoo verbringt und nur wenige Stunden um sein Leben rennen muss und Leben oder Tod davon abhängig ist, wie gut man sich verstecken kann, ist diese Situation überaus beängstigend. Genau das ist, was Gin Phillips in ihrem neuen Thriller erreichen will. Sie erzeugt aus einer harmlosen Alltagssituation einen absoluten Albtraum, der jeden Menschen jederzeit treffen kann. Der Schreibstil ist so fesselnd, dass der Leser sich so gut hineinversetzen kann, als wäre er selber im Zoo. Ich habe bereits von Beginn an mit Joan mitgelitten und erwischte mich oft dabei, wie ich Lincoln am liebsten den Mund zugehalten hätte. Einemvierjährigen Kind klar zu machen, dass es keine Geräusche machen darf, ist real fast unmöglich. Es gibt nicht viele Bücher, die ich in einem Tag vollständig durchlese, aber genau dies ist auch bei Nachtwild passiert. Bis auf 30 Seiten, die ich unfreiwillig erst am Folgetag beendet habe, habe ich nach Feierabend begonnen und kam aus der Geschichte einfach nicht mehr heraus. Ich hätte auch die letzten Seiten noch gelesen, wenn mein Wecker nicht so früh klingeln würde und es nicht schon so enorm spät gewesen wäre. Nachtwild vermittelt ein wenig von dem Horror, wie es bei Amokläufen den Opfern ergangen sein muss. Das Buch ist einfach geschrieben, sodass jeder der Story problemlos folgen kann. Ganz ohne Kritik geht es leider dennoch nicht. Die Geschichte, die überwiegend aus Verstecken besteht und der Todesangst, entdeckt zu werden, hätte an manchen Stellen mehr ausgebaut werden können. Für sein Alter war der Sohn in dieser Sitaution sehr folgsam, was in der Realität wohl eher seltener passiert.Schreien, weinen und toben wären sicherlich naheliegender gewesen. Hier hätte man die empfundene Angst wesentlich mehr ausbauen können. Auch ist am Ende nicht ganz klar, wer von den Überlebenden es bis zum Schluss geschafft hat. Das Ende kam sehr plötzlich und schnell. Mich hätte interessiert, warum die Täter zu diesem Schritt gegriffen haben, was die Motivation dazu war und wieviele Menschen und Tiere zu Schaden kamen. Diese Antwort ließ sich leider nicht wirklich abschließend klären. Für mich war das Buch dennoch ein absolutes Highlight zum Feierabend. Natürlich empfehle ich es gerne weiter und vergebe 3 von fünf Sternen.
Enttäuschend
von Julia Lindner - 28.06.2018
Joan ist mit ihrem kleinen Sohn Lincoln zu einem ihrer üblichen Besuche im Zoo unterwegs, als plötzlich Schüsse fallen. Um sich zu retten, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als sich zu verstecken und auf Rettung zu warten... Der Klappentext verspricht ein spannendes Buch, voll atemloser Dramatik; Joan soll angeblich gezwungen sein, dramatische Entscheidungen zu treffen. Davon war meiner Meinung nach nicht allzu viel zu spüren. Ja, es ist spannend und man wartet darauf, dass der oder die Täter gefasst werden. Und ja, Joan muss ein oder zwei Entscheidungen treffen, die niemandem leicht gefallen wären. Aber der Großteil des Buches besteht aus Rückblicken in Lincolns Kindheit, die für den Fortlauf der Geschichte nichts beitragen. Ab und zu tauchen auch andere Personen auf. Diese verschwinden aber auch genauso schnell und lautlos wieder in der Versenkung, wie sie aufgteaucht sind. Am enttäuschendsten fand ich allerdings das Ende, da es mich vollkommen unbefriedigt und vor allem unwissend zurück lässt. Fazit: Ja, eine gewisse Grundspannung war schon vorhanden, erfüllt aber nicht die durch den reißerischen Klappentext geschürten Erwartungen.
Spannend und fesselnd
von nellsche - 28.06.2018
Joan besucht mit ihrem vierjährigen Sohn Lincoln wie so häufig den Zoo. Kurz bevor der Zoo schließt, machen sie sich auf den Weg zum Ausgang. Dann hört Joan Schüsse und sie sieht Tote auf dem Boden liegen. Sie weiß nicht, wo der Täter ist. Sie weiß nur, dass sie sich und Lincoln in Sicherheit bringen muss. Sie flieht kurzerhand in ein leer stehendes Gehege. Ihr Leben und das ihres Sohnes hängt nun davon ab, dass der Täter sie nicht entdeckt. Jedes Geräusch und jede Bewegung kann tödlich sein.  Dieser Thriller hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Der Schreibstil ist wahnsinnig authentisch und fesselnd, so dass ich das Gefühl hatte, mit Joan gemeinsam im Zoo zu sein.  Die Bemühungen von Joan, sich still und versteckt zu verhalten und vor allem auch Lincoln zur Ruhe zu bringen, damit der Täter sie nicht entdeckt und tötet, waren unglaublich spannend. Immer wieder muss Joan ihren Sohn bitten, nur zu flüstern. Da Lincoln gerade mal vier Jahre ist, ist das natürlich ein äußerst schwieriges Unterfangen. Und dann muss Joan zum Schutz ihres Sohnes auch noch wahnsinnig schwere Entscheidungen treffen, bei denen ihr Zwiespalt nachvollziehbar dargestellt wird.  Neben den Passagen um Joan gibt es auch Abschnitte des Täters. Dadurch bekommt man als Leser so langsam einen Einblick, was der Hintergrund für diese Tat ist. Das fand ich sehr interessant.  Sehr gelungen fand ich es auch, dass die Kapitel jeweils die Uhrzeit als Überschrift tragen. Dadurch wurde immer wieder bewusst, wie viel in der relativ kurzen Zeit passiert.  Die Spannung wurde sofort sehr gut aufgebaut und gehalten. Das Buch war so spannend, dass ich es nicht beiseite legen wollte.  Ich kann diesen spannenden Thriller empfehlen und vergebe 5 von 5 Sternen.
Amoklauf im Zoo
von Büchermaulwurf - 27.06.2018
Joan hat mit ihrem vierjährigen Sohn Lincoln wieder einmal einen schönen Tag im Zoo verbracht. Auf dem Weg zum Ausgang hören sie plötzlich Schüsse und Joan sieht am Ausgang Tote auf dem Boden liegen. Sie flüchtet mit ihrem Sohn und sie verstecken sich in einem leerstehenden Tiergehege. Damit beginnt ein dreistündiger Alptraum. Die Autorin hat in ihrem Thriller "Nachtwild" ein sehr aktuelles Thema aufgegriffen und sehr packend umgesetzt. Sie hat mich schon auf den ersten Seiten abgeholt und ich konnte das Buch kaum zur Seite legen. Die Geschichte von Joan, die alles tut, um ihren Sohn während des Amoklaufs im Zoo zu beschützen, hat einen regelrechten Sog entwickelt. Ich wollte unbedingt den Ausgang der Geschichte erfahren. Als Leser stellt man sich selbst die Frage: Wie würde ich mit der Situation umgehen? Was würde ich tun um mein Kind zu beschützen? Im Mittelpunkt der Handlung stehen Joan und ihre Beziehung zu ihrem kleinen Jungen für den sie alles tun würde. Ihre Ängste und die Verzweiflung sind sehr gut beschrieben. Trotzdem bricht sie nicht zusammen sondern bleibt stark um ihren Sohn zu beruhigen und abzulenken. Als Mutter habe ich mich Joan sehr nahe gefühlt. Ich konnte ihre Gedanken und Gefühle sehr gut verstehen und hatte das Gefühl direkt neben ihr zu stehen. Die Entscheidungen, die sie traf, konnte ich sehr gut nachvollziehen und habe mich immer gefragt, wie ich wohl an ihrer Stelle gehandelt hätte. Dadurch, dass sich die ganze Handlung in Echtzeit innerhalb von drei Stunden abspielt, wirkt das ganze noch realistischer. Die zunehmende Dunkelheit im Zoo verstärkt ebenfalls das Gefühl der unterschwelligen Bedrohung. Alles in allem ist "Nachtwild" ein äußerst spannender und mitreißender Thriller, der mit erstaunlich wenig Blut auskommt und mich noch einige Zeit danach beschäftigt hat. Als Mutter braucht man allerdings starke Nerven. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und fünf Sterne!
Gefangen im Zoo
von Bücherfreundin - 23.06.2018
Eine der Lieblingsbeschäftigungen des 4 jährigen Lincoln sind die gemeinsamen Zoobesuch mit seiner Mutter Joan, wo er spielen kann und sich auch gleichzeitig Geschichten ausdenken kann, in denen die wilden Tiere vorkommen. Eines Tages sind die beiden gerade auf den Heimweg als Joan Schüsse hört. Ihr einziger Gedanke ist, dass sie sich und ihren kleinen Sohn in Sicherheit bringen muss. Sie tut alles dafür um zum einen ihren Sohn zu beruhigen und zum anderen sich vor den Tätern zu verstecken. Joan weiß nicht was tatsächlich geschehen ist und auf wie viele Täter sie sich einstellen müssen. Somit irrt sie mit den Instinkten und der Kraft einer Bärenmutter durch den mittlerweile leeren Zoo immer auf der Suche nach einem sicheren Versteck für die beiden. Zwischenzeitlich trifft sie auf eine junge Angestellte und eine ältere ehemalige Lehrerin, die sich ebenfalls vor den Tätern verstecken. Plötzlich taucht einer der Schützen auf, woraus man sich einiges an Spannung erwartet. Allerdings bleiben alle 3 Nebencharakter eher blass und bringen die Geschichte nicht wirklich weiter. Die Grundidee, wozu eine Mutter unter Lebensgefahr für ihr Kind im Stande ist, hat mir am Anfang gut gefallen, aber die Umsetzung konnte mich im Laufe der Story immer weniger überzeugen. Es hatte für mich zu viele unnötige Länge und war vielleicht zu sehr auf das Verhalten und die Gefühle von Joan fixiert. Sicherlich hätte dem Buch weitere stärkere Charakter oder ein Perspektivwechsel zu den Tätern gut getan. So kann ich diese Mal leider keine Leseempfehlung geben.
Etwas andere Geschichte
von Mathias Lenk - 18.06.2018
Unvorstellbar. Man beginnt einen Tag, der als ein wunderschöner Tag verlaufen soll und auf den man sich schon eine Zeit lang gefreut hat. Vielleicht hat man sogar Urlaub genommen, weil sich das eigene Kind schon sehr lange einen Ausflug in den Zoo gewünscht hat. Man hat sich einige Gedanken gemacht, womit man die Zeit überbrückt und den Weg gefühlsmäßig verkürzt, bis man im Zoo ist - gerade mit einem Kind -. Selbst als man im Zoo ankommt, den Eintritt bezahlt und in den Zoo geht, ahnt man noch nichts davon, was auf einen im Zoo erwartet. Und dann plötzlich steht man einer Gefahr gegenüber. Dann muss man geistesgegenwärtig handeln und einen Weg finden, den man zusammen mit seinem eigenen Kind und der Familie aber auch mit anderen Menschen aus der Gefahrenzone herauskommt. Die Angst sitzt einem dermaßen in den Knochen, dass man irgendwann sogar nicht mehr handeln kann und zusammensinkt. Wie wohl die Geschichte ausgeht?
Kein Thriller
von raschke64 - 18.06.2018
Joan ist mit ihrem 4-jährigem Sohn Lincoln mal wieder im Zoo. Kurz vor der Schließung kommt es zu einer Schießerei und Joan versteckt sich in einem leeren Tiergehege. Doch dir Täter durchkämmen mehrfach den Zoo... Ich finde es schade, dass das Buch als Thriller eingestuft wurde, denn es für mich absolut keiner, auch wenn das tolle Cover darauf schließen lässt. Doch für einen Thriller ist die Spannung vor allem im Mittelteil viel zu gering. Die dauernden Rückblenden, wie Lincoln als kleines Kind war, sind zu lang. Außerdem erfährt man fast nichts über die Täter bis auf einen, ihre Motive und Hintergründe. Und auch nur ganz wenig über die mit Eingeschlossenen. Diese Randfiguren wirken fast wie Staffage. Auch wenn die Autorin sich auf eine Mutter in einer Extremsituation beschränken will, werden dadurch leider viele Möglichkeiten verschenkt.
Nachts im Zoo
von Ecinev - 17.06.2018
Joan ist wie so oft mit ihrem 4 jährigen Sohn Lincoln nachmittags in einer abgelegenen Stelle des Zoos als sie Schüsse hört. Kurz vor Schließung brechen sie auf. Irgendwie kommt Joan die Situation merkwürdig vor, es ist sonst niemand unterwegs. Auf einer Wiese sieht sie Leichen liegen und beschließt nicht weiter zum Ausgang zu gehen sondern sich zu verstecken. Sie landet schließlich in einem leeren Gehege wo sie mit ihrem Mann telefoniert. Es gab eine Schießerei mit Geiselnahme im Zoo. In einem weiteren Teil wird die Geschichte der Geiselnehmer beschrieben und wie sie einfach so im Zoo auf die Jagd nach Tieren und Menschen gehen. Dazwischen sind immer wieder kurze Einblicke in das Familienleben von Joan. In diesem Buch geht es weniger um das Verbrechen sondern um Mutterliebe, alleine mit ihrem kleinen Sohn nachts im Zoo. Das macht Gänsehautfeeling pur. Der Schreibstil ist lebendig, man kann sich gut in die Personen einfinden und der subtile Spannungsbogen ist gleichbleibend hoch. Eine klare Leseempfehlung
Mental auf der Achterbahn
von yesterday - 14.06.2018
Spätestens nach der Geburt eines Kindes aktiviert sich ein gewisser Mutterinstinkt, so viel weiß fast jeder. Unter normale Umständen ist dieser auch so stark, dass die Mutter sich um das Baby kümmert, egal was vorher passiert ist oder noch passieren wird. Sie wird es beschützen, mit ihrem Leben verteidigen. Das sagt sich leicht und liest sich auch gut. Doch welche Ausmaße Mutterliebe annehmen kann und muss, zeigt sich in Ausnahmesituationen am stärksten. Joan, Mutter von Lincoln, der bald zu schwer sein wird, um getragen zu werden, sieht sich mit so einer Situation konfrontiert. Mit einer Intensität, die unter die Haut geht, lässt Gin Phillips den Leser miterleben, wie Joan nicht nur für sich lebenswichtige Entscheidungen treffen muss, sondern dabei auch ihr Kind berücksichtigt. Wie auch Joan erfährt der Leser erst im Verlauf des Thrillers, wie die Situation tatsächlich aussieht und man überlegt ganz automatisch selbst, was das Beste wäre, formuliert in Gedanken Ratschläge für Joan und fiebert mit ihr mit, kann nichts tun außer die Mutter, die ihr Kind mit allem verteidigt, was sie hat, aus der Ferne zu beobachten. Eine mentale Achterbahnfahrt, nicht nur für Mütter.
Grandios, doch Nichts für schwache Mutterherzen
von dj79 - 11.06.2018
Gefährlich, von innerer Zerrissenheit geprägt, ein Thriller wie ein Pferderennen, ein Thriller der den Namen wirklich verdient. Das ist Nachtwild. Er spielt mit den Urängsten einer jeden Mutter. Das schönste und wertvollste Geschenk, das eine Frau je bekommen kann, ist ein eigenes Kind. Jedoch weckt ein Kind Instinkte in einer Frau, die sie zur Mutter transformieren. Ein Zurück gibt es nicht. Eine Mutter kann nie wieder nur Frau sein. Dazu gehört die unheimlich starke Angst, das eigene Kind zu verlieren oder dass ihm etwas zustoßen könnte. Für ein Kind stellt man ohne Reue eigene Bedürfnisse zurück. Ein Großteil der Energie wird darauf verwand, dem Kind den Weg ins Leben zu ebnen. Keinesfalls möchte ich hier die Väter ausschließen, ihnen wird es ähnlich gehen, aber durch die Schwangerschaft bleibt ein Kind meiner Ansicht nach auch immer ein körperlicher Teil der Mutter. Genau so liebt Joan ihren Sohn Lincoln. Sie geht mit ihm so oft wie möglich in den Zoo, gibt ihm damit Gelegenheit an der frischen Luft zu spielen. Sie beschäftigt sich mit ihm, unterstützt ihn in jeder seiner Spielphasen, egal, ob er nun gerade Dinosaurier oder Superhelden mag. An einem nahezu perfekten Zootag fallen, kurz bevor Joan und Lincoln nach Hause müssen, Schüsse. Als Joan begreift, was gerade passiert ist, mutiert sie zur Bärenmutter. Ihr Körper versetzt sich in Alarmbereitschaft, Joan ergreift jede erdenkliche Maßnahme zum Schutz ihres Kindes. Nur die Unversehrtheit ihres Sohnes zählt. Alles andere ordnet Joan diesem Ziel unter, andere potentielle Opfer, eigenen Schmerz und noch viel mehr. Als Mutter wurde ich schon nach den ersten Seiten mitten ins Geschehen gerissen. Ich konnte mich mit jeder von Joans Gefühlslagen identifizieren. Ihre Entscheidungen waren für mich 1:1 nachvollziehbar, ihre innere Zerrissenheit und das Abwägen der Alternativen ebenfalls. Joan hat genau so reagiert wie ich es von mir in meiner Vorstellung bei einem solchen Szenario glaube. Für mich war Nachtwild ein grandioser Thriller, den ich am liebsten gar nicht aus der Hand gelegt hätte. Er hat mich gefesselt, hat mir Aufregung und Herzklopfen bereitet.
Packend und mitreißend! Dieser Thriller zeigt ware Mutterliebe!
von Sandra8811 - 10.06.2018
Warum habe ich mich für das Buch entschieden? Ich habe dieses Buch auf einer Tauschseite entdeckt und mir gefiel das Cover. Auch dass es in einem Zoo spielt fand ich gut, daher hab ich es einfach mal ertauscht. Cover: Das schwarze Cover mit dem roten Geparden-Kopf ist sehr auffällig. Die Aufmachung hat mich neugierig gemacht und ich musste mir einfach mal den Klappentext durchlesen. Inhalt: Joan ist regelmäßig mit ihrem Sohn im Zoo. Das dieser Besuch nicht wie die letzten Male ist, stellen sie fest, nachdem Schüsse gefallen waren und sie tote Menschen herumliegen sehen. Kann sie ihren Sohn vor dem Täter oder den Tätern schützen? Handlung und Thematik: Dieses Buch ist ein besonderer Thriller, es zeigt ganz genau die Gedanken und Gefühle einer Mutter, die ihren Sohn schützen will. Die Handlung war klar nachvollziehbar und die Story sehr mitreißend. Das Ende hat mich überrascht und entsetzt. Auch als Nicht-Mutter konnte ich mich super gut in Joan hineinversetzen! Die wenigen Tierauftritte fand ich passend, sie rundeten die Geschichte ab. Charaktere: Joan, die liebende und fürsorgliche Mutter, war mir gleich sympathisch. Ihre Mutterliebe ist grenzenlos und sie versucht die Horrorstory für ihren Sohn leichter zu machen. Der vierjährige Lincoln ist für sein Alter sehr vernünftig, ordentlich, brav und mutig. Er ist ein richtiger Bilderbuchjunge, auch er wächst einem schnell ans Herz. Schreibstil: Gin Phillips hat es geschafft, mich auf der ersten Seite abzuholen und mich bis zur letzten Seite (ja sogar bis zum letzten Satz) mitzureißen und in Atem zu halten. Die Story hatte genau den richtigen Grad an Spannung und Grausamkeit. Durch die ständigen Zeitangaben konnte man nachvollziehen, wie viel Zeit schon vergangen ist. Auch die wenigen Perspektivenwechsel wurden gut dargestellt und haben mir sehr gut gefallen. Die Autorin schaffte es, die Gedanken der einzelnen Personen so zu gestalten, dass man erkennen konnte, warum der- oder diejenige gerade in der Situation ist bzw. warum so gehandelt wurde. Persönliche Gesamtbewertung: Ich war von der ersten bis zur letzten Seite wie gebannt und konnte das Buch so gut wie nicht ablegen. Ich fand den Thriller packend und mitreißend. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der mal wissen will, was wahre Muttergefühle sind. Ich könnte mir aber vorstellen, dass es eher ein Thriller für Frauen als für Männer ist
Spannend und sehr realitätsnah
von Ameland - 08.06.2018
Joan hat mit ihrem vierjährigen Sohn Lincoln wie so oft den Nachmittag im Zoo verbracht. Jetzt machen sie sich auf dem Weg zum Ausgang, vorbei an bekannten Gehegen und den Halloweendekorationen, die teilweise umgekippt am Boden liegen. Aber dann erkennt Joan, dass es sich nicht um Halloweenfiguren handelt und ein Wettlauf beginnt. Joan musste nicht nur einen sicheren Ort für sich und ihren Sohn finden, nein, sie musste sich zwischendurch auch entscheiden. Denkt sie nur an sich und Lincoln oder hilft sie auch anderen Menschen? Wenn ja, wem? Oder bringt sie sich und ihren Sohn dadurch in Gefahr? Daneben gibt¿s noch Situationen, die im alltäglichen Leben kein Problem darstellen wie z. B., dass ihr Sohn Hunger hat oder auf eine richtige Toilette will. Ich muss sagen, ich habe bei manchen Szenen den Atem angehalten. Gin Phillips hat die Situation äußerst realistisch dargestellt. Die Perspektivwechsel nehmen hin und wieder was von der Spannung, aber der Spannungsbogen bleibt während der gesamten Zeit erhalten. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und habe es in einem Rutsch durchgelesen. Trotz einiger kurzen Flauten vergebe ich 5 Sterne für spannende Lesestunden.
Düster
von AKRD - 03.06.2018
Auf den ersten Blick fällt einem gleich das Cover ins Auge. Düster, schwarz mit dem Leoparden in rot als "Extra-Eye-Catcher". Das ist gut gemacht: minimalistisch, aber dennoch einprägsam. So fällt das Buch auf - und genauso wurde ich auch ursprünglich auf das Buch aufmerksam. Und dieses Cover passt auch durchaus zum Buch/zum Inhalt des Buches. Da hat jemand gut mitgedacht und alles aneinander angepasst. Der Klappentext "Es ist ein herrlicher Tag und Joan besucht mit ihrem vierjährigen Sohn Lincoln den Zoo - da hört sie plötzlich Schüsse. Am Ausgang sieht sie Tote auf dem Boden liegen. Sie weiß nicht, ob die Polizei unterwegs ist, ob der oder die Täter noch in der Nähe sind. Als weitere Schüsse fallen, flüchtet sie mit Lincoln in ein leer stehendes Gehege. Das Leben ihres Sohnes hängt jetzt allein von ihr ab und davon, ob sie einen Weg finden wird, sie beide zu retten. Jedes Geräusch, jede Bewegung kann tödlich sein. Sie muss Entscheidungen treffen und Dinge tun, die sie nie für möglich gehalten hätte." tut sein Übriges, um den Leser neugierig zu machen auf das Werk von Gin Phillips. Wenn man selbst Kinder hat, liest man dieses Buch nochmal anders als ohne, denke ich. Denn nur Eltern können sich diese Situation doch wirklich auch vorstellen... Das war mit ein Punkt, der mich so an dieses Buch gefesselt hat, so dass die 304 Seiten auch "nicht lange gehalten" haben. Gut, 304 Seiten ist nun auch nicht wirklich ein Wälzer, aber auch die könnten sich ziehen. Doch das ist zum Glück hier gar nicht der Fall, ich bin quasi durch das Buch "durchgerauscht", weil die Autorin eine so spannende Atmosphäre aufbaut, dass man das Buch gar nicht mehr wirklich weglegen kann. Die Spannung baut sich eher "unterschwellig" auf, aber das passt hier prima zur Geschichte, ist also hier genau passend und richtig. Von mir gibt es also eine klare Leseempfehlung für diesen sehr guten Thriller.
Dunkler als die Nacht. Wilder als ein Tier. Näher als du glaubst.
von Inge Weis - 02.06.2018
Drei Stunden im Zoo, spannende Handlung wie in Echtzeit. Die eigentliche Geschichte ist etwas skurril und wenig spektakulär: Gerade mal drei Stunden nehmen die Ereignisse ein, die die Amerikanerin Gin Phillips in ihrem Thriller Nachtwild beschreibt, aber diese drei Stunden haben es in sich. Der vierjährige Lincoln ist mit seiner Mutter Joan im Zoo und genießt es, in der ungewohnten Umgebung zu spielen. Die Dinosaurier-Entdeckungsgrube ist vielleicht ihr liebster Ort im Zoo - er liegt fernab der breiten Wege, weit hinter Karussell und Streichelscheune und den Volieren, inmitten des mit Unkraut überwucherten Gebietes, das einfach nur als WALDLAND gekennzeichnet ist. Joan gefällt die planlose Fremdheit dieser Wälder, wo ab und zu der halbherzige Versuch gemacht wird, eine Attraktion zu präsentieren. Eine Seilrutsche hängt zwischen den Bäumen, aber sie sieht nie jemanden rutschen. Joan erinnert sich, dass es vor zwei Jahren animierte Dinosaurier und irgendwann auch einen Gruselpfad gab. Sie bemerkt Spuren von Attraktionen aus fernerer Zeit: große Felsblöcke, die echt aussehen, es aber wohl nicht sind, dazu Zäune aus halben Baumstämmen und eine Pionierhütte. Alles ohne erkennbaren Zweck. Joan registriert nur nebenbei, wie sich Lincolns Tonfall ändert, wenn er in die verschiedenen Charaktere schlüpft. Es geht auf den Abend zu, und die beiden sind gerade dabei, sich auf den Heimweg zu machen, als Schüsse zu hören sind. Bewaffnete Männer haben den Zoo überfallen und schießen auf alles, was sich bewegt. Plötzlich sind Mutter und Sohn in Lebensgefahr und Joan muss von Moment zu Moment improvisieren, um die Mörder nicht auf sich aufmerksam zu machen. Dabei stellt sich immer wieder das Problem, wie sie den Vierjährigen soweit beruhigen kann, dass er nicht durch seine kindlichen Reaktionen die Mörder auf sie aufmerksam macht. Als sie weitere Schüsse hört, flüchtet sich Joan mit Lincoln in ein leerstehendes Gehege. Das Leben ihres Sohnes hängt jetzt allein von ihr ab und davon, ob sie einen Weg finden wird, sie beide zu retten. Die Tat setzt eine Reihe von Ereignissen in Gang denn jedes Geräusch, jede Bewegung kann tödlich sein. Sie muss Entscheidungen treffen und Dinge tun, die sie nie für möglich gehalten hätte. Das eigentlich spektakuläre an dieser Geschichte ist die Art und Weise, wie Gin Phillips die Geschichte erzählt. Sie wählt ihre Worte mit bedacht und schafft es, Situationen aber auch Gefühle sehr plastisch darzustellen. Fast erscheint es beim lesen als verweile man mit Joan und ihrem vierjährigen Sohn Lincoln im Zoo als stiller Begleiter. Die Sprache ist klar und schlicht, und doch spürt der Leser, dass diese gut aufgeräumte Oberfläche Geheimnisse birgt. Absolut spannend und überaus geheimnisvoll. Phillips erzählt die Handlung sehr dicht und mit so vielen Details, dass diese fast wie in Echtzeit erzählt scheint.
Daumen hoch für einen sehr außergewöhnlichen und persönlichen Thriller
von misspider - 22.05.2018
Angelockt hat mich bei diesem Buch ganz klar der Thriller-Aspekt. Eine Mutter und ihr Sohn sind im Zoo, als plötzlich Schüsse fallen. Willkürlich werden Leute umgebracht, und Joan kennt nur noch einen Gedanken: ihren Sohn in Sicherheit bringen. Wird sie es schaffen? Zu Anfang und natürlich auch immer wieder im Laufe des Buches lernen wir Joan und den vierjährigen Lincoln ein wenig näher kennen, bauen eine Beziehung auf. Dabei gab es viele Wiedererkennungsmomente für mich als Mutter, aber auch einige Situationen, die ich nicht nachvollziehen konnte. Zum Beispiel, welche Filme Lincoln in seinem jungen Alter schon sehen durfte (Predator -echt jetzt?!) und wie erwachsen er manchmal daher redet beim Spielen. Das wird zwar an anderen Stellen wettgemacht, aber gefühlsmäßig blieb der Eindruck, dass der Junge schon älter sein müsste. Auch wirkte er insgesamt zu angepasst, um nicht zu sagen gleichgültig, wenn man bedenkt in was für einer Situation er sich befand. Da hat mir ein bisschen die kindliche Eskalation gefehlt, dass er mal los schreit oder etwas in der Art. Die Gedanken der Mutter haben mehr als einmal ein Dèjá Vu bei mir ausgelöst, wie sie zum Beispiel ihrem Sohn beim Spiel folgt, während sie in Gedanken gleichzeitig Besorgungen und andere Alltäglichkeiten plant. Oder wie es sich anfühlt, das Kind zu tragen, die wippenden Beine, der Kopf der auf die Schulter schlägt, dass es einfacher ist wenn sich Lincoln an ihr fest klammert statt sich hängen zu lassen. Insofern ist der Thriller an sich oft in den Hintergrund getreten, um der detaillierten Beschreibung der Mutter-Sohn-Beziehung Platz zu machen. Die Gründe der Attentäter waren nicht klar umrissen, mussten es aber auch nicht sein - viel schrecklicher ist doch der willkürliche Aspekt, dass man aus dem Nichts heraus plötzlich um sein Leben bangen muss. Die Begegnung mit dem Schützen war dann auch gar nicht so ein spannender Höhepunkt wie erwartet und wirkte eher enttäuschend, aber das Ende trieb den Puls immerhin doch noch für einen kurzen Moment in die Höhe, als man nicht wusste wie es für Joan und Lincoln ausgeht. Obwohl ich Joans Verhalten nicht immer zustimmen konnte, viel die Identifikation mit der Mutter nicht schwer, und natürlich habe ich mich ständig gefragt wie ich in dieser Ausnahmesituation reagiert hätte. Fazit: Daumen hoch für einen sehr außergewöhnlichen und persönlichen Thriller.
Treibjagd im Zoo
von cosmea - 21.05.2018
In "Nachtwild" von Gin Phillips geht es um eine Mutter - Joan -, die wie schon häufig den Zoo mit ihrem vierjährigen Sohn Lincoln besucht. Sie haben ihre Lieblingsplätze besucht und ihre üblichen Rituale absolviert, als plötzlich explosionsartige Geräusche zu hören sind. Joan eilt mit Lincoln Richtung Ausgang, wo sie mehrere Tote am Boden liegen und einen jungen Mann mit einer Waffe sieht. Sie läuft zurück und versteckt sich in einem leeren Gehege, später noch an anderen Stellen, wo sie auf weitere Überlebende trifft. Alle sind gefangen wie sonst nur die Tiere im Zoo. Im Folgenden geht es um die vielen Entscheidungen, die Joan treffen muss, um ihr Überleben zu ermöglichen. Polizisten tauchen erst am Ende auf. Sie ist auf sich allein gestellt und muss ihren Sohn ständig dazu anhalten, leise zu sein, damit sie sich nicht verraten und darf ihn trotzdem nicht ängstigen, weil seine Reaktionen dann unkalkulierbar werden könnten. Joan muss schließlich ein sicheres Versteck verlassen, um aus den Automaten etwas Essbares zu besorgen, weil bei ihrem Sohn Unterzuckerung droht - mit weiteren unabsehbaren Folgen. Die Autorin beschreibt einen Zeitraum von etwas über drei Stunden überwiegend aus der Perspektive der Mutter. Sie zeigt, wie eng das Verhältnis zwischen Mutter und Kind ist, wie sie alle Entscheidungen ausschließlich unter dem Gesichtspunkt trifft, dass sie sein Leben retten will. Dabei ist sie sich durchaus der damit verbundenen ethischen Probleme bewusst. Hat sie das Recht, ein Baby nicht zu retten, das ihnen allen durch sein Schreien den Tod bringen könnte? Der kammerspielartig konstruierte Roman mit der klassischen Einheit von Raum, Zeit und Handlung kommt ohne Gewaltorgien aus, ist aber dennoch packend, wenn auch nicht ganz so spannend, wie in den Werbetexten angekündigt. Die unerwartete Bedrohung durch einen oder mehrere Killer ist kein Produkt der Fantasie von Phillipps, sondern real genug, wie die Schulschießereien - zuletzt in Texas -, die seit dem Massaker an der Columbine High School am 20. April 1999 die USA erschüttern, immer wieder zeigen. "Nachtwild" macht deutlich, was Mutterschaft und -liebe bedeuten, welche Ängste um ihr Kind eine Mutter von seiner Geburt an umtreiben und zu welchen Opfern sie um seinetwillen bereit ist. Die Autorin charakterisiert ihre Figuren sorgfältig, vor allem Joan und den lebhaften, ungewöhnlich frühreifen vierjährigen Lincoln. Ein lesenswerter, ziemlich ungewöhnlicher Thriller.
3,5 Sterne
von monster - 14.05.2018
Ich bin etwas hin- und hergerissen, wie viele Punkte ich dem Buch Nachtwild geben soll. Aber genauer: Was mir gefallen hat war zum ersten natürlich das tolle Cover. Ich mag Raubkatzen und es ist passend zum Titel und zum Setting. Und der Klappentext versprach dann auch eine ungewöhnliche Ausgangslage. Eine, die ich mir aber hervorragend selber vorstellen kann, denn ich besuche regelmäßig große Zoos und die Vorstellung dort nachts unterwegs zu sein, ist verlockend. Der Schreibstil ist gut lesbar und es geht auch schnell zur Sache. Vor allem die Mutter und ihr Sohn werden intensiv beschrieben und ich merkte schnell, dass es mehr um die psychologische Gefahr als um Action ging, denn obwohl es natürlich Tote gibt und Verstecken und Fliehen vor den Mördern, so ging es doch mehr darum zu zeigen, wie die beiden interagierten und versuchten, den Attentätern zu entkommen, als darum einen Kampf und tatsächliche Konfrontationen zu schildern. Das war auch einer der Punkte, die mich etwas gestört haben. Es passiert relativ wenig in dieser Geschichte. Ich hätte mit mehr Dramatik gerechnet. Es ist kein wirklicher Pageturner, die Spannung zog sich in die Länge. Außerdem wurde viel zu wenig aus dem Setting gemacht. Das fand ich besonders schade, denn ich hätte da so einige Ideen gehabt, in welchen Gehegen und mit welchen Tieren die Geschichte gespickt sein könnte und hier wurde meiner Meinung nach einiges an Potential verschenkt. Ich schwanke also zwischen 3 und 4 Sternen. 3,5 Sterne.
Spannung pur!
von Opa53 - 10.05.2018
Zum Inhalt: Joan besucht oft mit ihrem Sohn Lincoln den Zoo. Auf dem Weg zum Ausgang wird Sie Zeugin eines Attentats und flüchtet mit Lincoln zurück auf das Gelände, wo sie sich in einem leeren Tiergehege verstecken. Joan versucht verzweifelt,ihren Sohn ruhig zu halten,denn der Attentäter befindet sich noch immer im Zoo. Drei bZum Inhalt: Joan besucht wie so oft mit ihrem Sohn Lincoln den Zoo. Auf dem Weg zum Ausgang wird Sie Zeugin eines Attentats und flüchtet mit Lincoln auf dem Arm zurück auf das Gelände. Hier verschanzen Sie sich zunächst in einem leeren Tiergehege. Doch wie schafft es Joan dass Ihr nur vierjähriger Sohn sich stillhält und sie somit nicht zur Zielscheibe des brutalen Täters werden, der immer noch im Zoo sein schauderhaftes Unwesen treibt? Drei Stunden, gefüllt mit Todesangst irgendwie vor der Mutter und ihrem Sohn. Dieses Szenarium ist so spannend geschildert,das ich das Buch verschlungen habe,denn ich hatte das Gefühl, mitten drin zu sein. Dieses tolle Buch ist wirklich lesenswert von der erste bis zur letzten Seite!
Gefangen
von badwoman - 27.04.2018
Als Joan nach einem Zoobesuch mit ihrem vierjährigen Sohn Lincoln zum Ausgang eilt, hören sie plötzlich Schüsse, kurz vor ihrem Ziel sehen sie auf dem Boden liegende Leichen. Voller Entsetzen laufen sie zurück in den Zoo und suchen sich ein Versteck. Doch wie schafft man es, einem Vierjährigen das laute Sprechen zu verbieten, ohne ihn vollends in Panik zu versetzen? Und was ist mit anderen Besuchern, die sich noch im Gelände aufhalten, kann Joan ihnen helfen ohne das eigene Leben und das Leben Lincolns zu riskieren? Es beginnen schreckliche Stunden der Angst und Ungewissheit, jedes kleinste Geräusch lässt Joan zusammenzucken - haben die Killer sie entdeckt? "Nachtwild" ist der erste Thriller aus der Feder der amerikanischen Autorin Gin Phillips, die allerdings schon einige Romane veröffentlicht hat. Ihr Schreibstil gefällt mir sehr gut, er ist flüssig und man eilt nur so durch das 300 Seiten starke Buch. Der Spannungsbogen wird recht gut gehalten, solange die Autorin nicht zu viel aus der Vergangenheit der Protagonisten erzählt, da hätte man meiner Meinung nach etwas kürzen können. Sehr gut hat mir gefallen, wie sie den Leser die Angst, die Joan empfindet, miterleben lässt und auch ihre Liebe zu Lincoln ist immer präsent. Die Idee eines Amoklaufs im Zoo finde ich gut, das habe ich bisher so noch nicht gelesen. Die Autorin schafft es außerdem, ziemlich konkrete Bilder im Kopf des Lesers entstehen zu lassen, ich zumindest habe nun eine recht genaue Vorstellung von diesem Zoo. Das Cover finde ich überaus gelungen, der rote Kopf der Raubkatze auf nachtschwarzem Grund signalisiert Gefahr. Auch der Titel passt sehr gut.
Gefangen
von badwoman - 27.04.2018
Als Joan nach einem Zoobesuch mit ihrem vierjährigen Sohn Lincoln zum Ausgang eilt, hören sie plötzlich Schüsse, kurz vor ihrem Ziel sehen sie auf dem Boden liegende Leichen. Voller Entsetzen laufen sie zurück in den Zoo und suchen sich ein Versteck. Doch wie schafft man es, einem Vierjährigen das laute Sprechen zu verbieten, ohne ihn vollends in Panik zu versetzen? Und was ist mit anderen Besuchern, die sich noch im Gelände aufhalten, kann Joan ihnen helfen ohne das eigene Leben und das Leben Lincolns zu riskieren? Es beginnen schreckliche Stunden der Angst und Ungewissheit, jedes kleinste Geräusch lässt Joan zusammenzucken - haben die Killer sie entdeckt? "Nachtwild" ist der erste Thriller aus der Feder der amerikanischen Autorin Gin Phillips, die allerdings schon einige Romane veröffentlicht hat. Ihr Schreibstil gefällt mir sehr gut, er ist flüssig und man eilt nur so durch das 300 Seiten starke Buch. Der Spannungsbogen wird recht gut gehalten, solange die Autorin nicht zu viel aus der Vergangenheit der Protagonisten erzählt, da hätte man meiner Meinung nach etwas kürzen können. Sehr gut hat mir gefallen, wie sie den Leser die Angst, die Joan empfindet, miterleben lässt und auch ihre Liebe zu Lincoln ist immer präsent. Die Idee eines Amoklaufs im Zoo finde ich gut, das habe ich bisher so noch nicht gelesen. Die Autorin schafft es außerdem, ziemlich konkrete Bilder im Kopf des Lesers entstehen zu lassen, ich zumindest habe nun eine recht genaue Vorstellung von diesem Zoo. Das Cover finde ich überaus gelungen, der rote Kopf der Raubkatze auf nachtschwarzem Grund signalisiert Gefahr. Auch der Titel passt sehr gut.
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