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NACHTWILD

Thriller. Deutsche Erstausgabe. Originaltitel: Fierce Kingdom. 'dtv Taschenbücher'. 'dtv premium'.
Buch (kartoniert)
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Dunkler als die Nacht. Wilder als ein Tier. Näher als du glaubst.
Es ist ein herrlicher Tag und Joan besucht mit ihrem vierjährigen Sohn Lincoln den Zoo - da hört sie plötzlich Schüsse. Am Ausgang sieht sie Tote auf de… weiterlesen
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NACHTWILD als Buch

Produktdetails

Titel: NACHTWILD
Autor/en: Gin Phillips

ISBN: 342326196X
EAN: 9783423261968
Thriller. Deutsche Erstausgabe.
Originaltitel: Fierce Kingdom.
'dtv Taschenbücher'. 'dtv premium'.
Übersetzt von Susanne Goga-Klinkenberg
dtv Verlagsgesellschaft

27. März 2018 - kartoniert - 302 Seiten

Beschreibung

Dunkler als die Nacht. Wilder als ein Tier. Näher als du glaubst.
Es ist ein herrlicher Tag und Joan besucht mit ihrem vierjährigen Sohn Lincoln den Zoo - da hört sie plötzlich Schüsse. Am Ausgang sieht sie Tote auf dem Boden liegen. Sie weiß nicht, ob die Polizei unterwegs ist, ob der oder die Täter noch in der Nähe sind. Als weitere Schüsse fallen, flüchtet sie mit Lincoln in ein leer stehendes Gehege. Das Leben ihres Sohnes hängt jetzt allein von ihr ab und davon, ob sie einen Weg finden wird, sie beide zu retten. Jedes Geräusch, jede Bewegung kann tödlich sein. Sie muss Entscheidungen treffen und Dinge tun, die sie nie für möglich gehalten hätte.

Portrait

Gin Phillips, geboren in Montgomery, Alabama, studierte politischen Journalismus und arbeitete als Freelancer für verschiedene Magazine. Nach Stationen in Irland, Thailand, New York und Washington, D.C., lebt sie heute mit Mann, Kindern und Hund in Birmingham, Alabama.

Leseprobe

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Pressestimmen

"'Nachtwild' ist ein atemberaubend spannender Thriller, der vor allem mit seiner besonderen Atmosphäre und einer getriebenen und über sämtliche Grenzen hinauswachsenden Protagonistin zu überzeugen weiß."
Stefanie Rufle, booksection.de 04.03.2018
Bewertungen unserer Kunden
Jagd im Zoo
von leseratte1310 - 15.04.2018
Das Cover dieses Buches hat mich wirklich angesprochen, denn es macht die Gefährlichkeit der Geschichte deutlich. So dachte ich zumindest. Aber nun muss ich sagen, dass ich den Thrill nicht gespürt habe und es streckenweise sehr langatmig zuging. Joan wollte mit ihrem vierjährigen Sohn etwas unternehmen und hat mit ihm den Zoo besucht. Kurz vor Ende der Öffnungszeit eilt sie mit ihm zum Ausgang und sieht Tote auf dem Boden liegen. Obwohl sie nicht weiß, was los ist, spürt sie die Gefahr und macht kehrt. Sie versteckt sich mit Lincoln in einem leerstehenden Stachelschweingehege. Ihr ganzen Denken und Handeln gilt dem Schutz ihres Sohnes. Der Thriller startet sehr ruhig und selbst als Joan die Gefahr bemerkt, kommt für mich nicht wirklich Spannung auf. Zu viele ihrer Gedanken, die sich auch mit Unwesentlichem beschäftigen, verhindern, dass ich mit ihr fühlen konnte. Natürlich möchte sie Lincoln schützen. Ganz klar möchte sie selbst auch überleben, aber sie trifft auch Entscheidungen, die ich nicht nachvollziehen kann. Joan wurde mir zunehmend unsympathischer. Joans Perspektive wird unterbrochen von den Gedanken anderer Personen. Wie Joan und ihr Sohn sind auch noch andere Besucher bis zum letzten Moment im Zoo unterwegs und damit bedroht und auch ihre Gedanken lernen wir kennen. Aber auch die Tätersicht erfahren wir. Doch mir fehlte da wirklich Tiefe. Ich kann nicht wirklich nachvollziehen, was die Täter antreibt. Wer kleine Kinder hat, der weiß, wie schwierig es ist, sie zu etwas zu bringen, das gerade wichtig ist. Lincoln ist weit für sein Alter, aber er ist ein kleiner Junge und hat keine Vorstellung davon, in welcher Gefahr sein Mutter und er selbst sind. Joan verpackt die Informationen wie ein Spiel, um ihn dazu zu bringen, still zu sein. Aber ein kleines Kind hat Bedürfnisse und die wollen erfüllt werden. Es ist also eine schwierige Situation und eine gefährliche dazu. Kann sie Lincoln schützen? Eigentlich hat die Geschichte Potenzial, das aber leider nicht ausgeschöpft wurde. Am Ende blieben für mich auch viele Dinge ungeklärt. Einiges erschien mir auch unlogisch, aber in Amerika ticken manche Uhren einfach anders. Auch wenn es spannend war, so konnte mich dieser Thriller nicht fesseln. Schade!
3,5 Sterne
von monster - 14.05.2018
Ich bin etwas hin- und hergerissen, wie viele Punkte ich dem Buch Nachtwild geben soll. Aber genauer: Was mir gefallen hat war zum ersten natürlich das tolle Cover. Ich mag Raubkatzen und es ist passend zum Titel und zum Setting. Und der Klappentext versprach dann auch eine ungewöhnliche Ausgangslage. Eine, die ich mir aber hervorragend selber vorstellen kann, denn ich besuche regelmäßig große Zoos und die Vorstellung dort nachts unterwegs zu sein, ist verlockend. Der Schreibstil ist gut lesbar und es geht auch schnell zur Sache. Vor allem die Mutter und ihr Sohn werden intensiv beschrieben und ich merkte schnell, dass es mehr um die psychologische Gefahr als um Action ging, denn obwohl es natürlich Tote gibt und Verstecken und Fliehen vor den Mördern, so ging es doch mehr darum zu zeigen, wie die beiden interagierten und versuchten, den Attentätern zu entkommen, als darum einen Kampf und tatsächliche Konfrontationen zu schildern. Das war auch einer der Punkte, die mich etwas gestört haben. Es passiert relativ wenig in dieser Geschichte. Ich hätte mit mehr Dramatik gerechnet. Es ist kein wirklicher Pageturner, die Spannung zog sich in die Länge. Außerdem wurde viel zu wenig aus dem Setting gemacht. Das fand ich besonders schade, denn ich hätte da so einige Ideen gehabt, in welchen Gehegen und mit welchen Tieren die Geschichte gespickt sein könnte und hier wurde meiner Meinung nach einiges an Potential verschenkt. Ich schwanke also zwischen 3 und 4 Sternen. 3,5 Sterne.
Adrinalin pur
von Anonym - 18.03.2018
Das Buch ist in einem "Echtzeit"-Format geschrieben, d.h. die ganze Handlung spielt sich innerhalb einiger Stunden ab. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, ich konnte es nicht aus den Händen legen weil es einfach durchgehend spannend war. Ich fand die aufgebaute Atmosphäre klasse, sie hatte was ganz beklemmendes und ich musste oft darüber nachdenken wie ich wohl in der Situation gehandelt hätte. Ich hatte aufjedenfall ziemliches Herzrasen beim lesen dieser Geschichte. Es ist klar dass in dieser kurzen Zeit kein großer "tiefgang" zu den Charakteren gemacht werden kann, trotzdem hat es die Autorin geschafft durch kurze Gedanken oder Erinnerungen die persönlichkeiten der Protagonisten einzufangen. Auch wie die Geschichte auf das Mutter-Dasein ausgelegt ist hat mir gut gefallen, es geht einfacht nichts über den Mutterinstinkt. Super rasante Geschichte mit einem ordentlichen Adrenalinkick.
Dunkler kann eine Nacht kaum werden
von Anonym - 23.04.2018
Es ist der blanke Horror für jede Mutter: sein Kind bei sich zu haben, wenn man selbst in eine Gefahrensituation kommt. Dass Joan in genau eine solche Situation kommt, ist purer Zufall gewesen. Gefangen im Zoo, welcher von mordenden Geiselnehmern belagert wird, zusammen mit ihrem Sohn Lincoln. Aus reinem Mutterinstikt agierend versteckt sie sich in einem Gehege ohne Tiere. Doch von allein wird sich niemand befreien könne, sie muss es selbst in die Hand nehmen - ihr und das ihres Sohnes. Spannend geschrieben wird eine Flucht durch den Zoo beschrieben, welcher durch Geschichten aus dem Leben des Duos begleitet wird. Durch eine Vielzahl an Rückblicken wird die eigentlich schnell zu erzählende Story zu einem Buch.
Atemberaubender Thriller um die Angst einer Mutter um ihr Kind; jedoch mit zähen
von Petra Sch. - 21.03.2018
Meine Bewertung: 3,5 Sterne Kurz zum Inhalt: Joan besucht mit ihrem 4jährigen Sohn Lincoln den Zoo. Etwa eine halbe Stunde, bevor der Zoo schließt, will sich Joan auf den Weg zum Ausgang machen, als sie knallende Geräusche hört, die sich wiederholen. Es hört sich an wie Schüsse. Und tatsächlich, als sich Joan dem Ausgang nähert, sieht sie Menschen am Boden liegen und einen Mann mit Gewehr. So schnell sie kann, rennt sie, mit Lincoln auf ihrem Arm, davon, um ein Versteck zu suchen. Zum Glück fällt ihr ein, dass das Stachelschwein-Gehege zur Zeit leer ist, und sie klettert in das Gehege, um sich hinter einem großen Stein zu verkriechen. Werden der oder die Attentäter sie finden? Kann sie sich und ihren Sohn beschützen? Meine Meinung: Der Schreibstil ist gut und schnell zu lesen, man erfährt viel über Joan und ihren Sohn, und auch über die Gegebenheiten im Zoo. Das ist wichtig, um sich dann die Wege von Joan und Lincoln im Zoo genau vorstellen zu können. Die gesamte Handlung erstreckt sich über einen Zeitpunkt von nur 3 Stunden, was einem beim Lesen gar nicht auffällt, man ist so von der Geschichte gefesselt. Ich fühlte mich jedoch leider sehr oft durch ausschweifende Beschreibungen über Joans Gedanken und über ihre Vergangenheit; was Lincoln macht und tut und sagt, im Lesefluss gestört, weil es mir auch teils zu langatmig und ausschweifend und somit langweilig war und die Geschichte nicht vorwärtsgebracht hat. Hingegen waren die Ausführungen über die Suche nach einem Versteck, das vorsichtige Anschleichen an den Essensautomaten und die Flucht am Ende plastisch und spannend beschrieben, man musste den Atem anhalten und hat mit Joan mitgefiebert. Und auch die Beschreibungen der Gegebenheiten im Zoo waren detailliert, sodass ich mir den Zoo, die Flucht und Joans Gefühle genau vorstellen konnte. Auch als Joan und Lincoln vom Teenager Kailynn in die Abstellkammer gerettet wurden, wo auch schon die pensionierte Lehrerin Margaret war; die Flucht zu Dritt und die Probleme, die dadurch aufgetreten sind; und Joans Gefühle, als sie das Baby im Abfallkübel gefunden hat, fand ich sehr emotional und glaubhaft. Über das 4jährige Kind Lincoln habe ich mir jedoch so meine Gedanken gemacht, und obwohl er ein spezielles Kind ist, musste ich sein Verhalten bezweifeln: er spricht wie ein Erwachsener, und nicht wie ein Kind; er kennt alle amerikanischen Präsidenten, Football-Vereine samt Hymnen, alle Superhelden und Schurken (was ich noch am ehesten abgenommen habe); aber hält noch Mittagsschlaf. Als 4Jähriger? Und das Schlimmste war die Passage, als man erfahren hat, dass die Mutter mit ihm den Film Predator angeschaut hat - mit einem 4jährigen Kind?!? DAS fand ich nicht nur unglaubwürdig, sondern verantwortungslos. Dass anfangs überhaupt keine Polizeipräsenz im Zoo nach den Schüssen war, was mich anfangs verwundert hat, hat sich dann im Laufe der Geschichte aufgeklärt; jedoch war mir das Motiv der Attentäter bis zum Schluss nicht 100 Prozent klar. Auch, wie sie mit Waffen, und sogar einem Gewehr, in den Zoo gelassen wurden, ist mir schleierhaft. Gut fand ich, dass das Muttersein und die Ängste und Probleme, die damit zusammenhängen, durch dieses Buch betont und hervorgehoben wird - was würdest du als Mutter tun, um das Leben deines Kindes zu schützen? Wie weit würdest du gehen; inwieweit würdest du anderen Menschen ebenfalls helfen- oder eben nicht? Und Joan ist eine starke Frau, die die Initiative ergreift, Lösungen sucht, und alles dafür tut, dass ihrem Sohn nichts geschieht. Fazit: Rasanter Thriller um eine Mutter, die das Leben ihres Sohnes und ihr eigenes vor verrückten Attentätern schützen will. Spannend und atemberaubend geschrieben - doch leider unterbrechen langatmige Gedankengänge von Joan den Lesefluss komplett, daher nur 3,5 Sterne.
kein Thriller
von Marita Robker-Rahe - 26.03.2018
Das dunkle Cover dieses Buch und die Ankündigung auf dem Umschlag ließen mich zu diesem Buch greifen, in der Hoffnung auf einen spannenden Thriller. Leider wurde ich enttäuscht. Dieses Buch, dass das Verhalten einer Mutter bei einem Amoklauf schildert, konnte mich nicht zu Begeisterungsstürmen hinreißen. Die Idee Spannung zu erzeugen , nur dadurch, dass man die Gedanken und das Verhalten einer Mutter in einer Extremsituation schildert, ist sicherlich eine gute Idee, wurde aber für meinen Geschmack nicht spannend genug umgesetzt. Das Verhalten der Mutter, die an einem sonnigen Tag mit ihren vierjährigen Sohn einen Zoobesuch macht, dann Schüsse hört und 2 Jugendliche beobachtet, die mit Gewehren im Zoo nicht nur die Besucher, sondern auch Zootiere niederstreckt, war für mich nicht immer nachvollziehbar und insofern unrealistisch. Spannung kam auch nur wenig auf, erst ganz zum Schluss war etwas davon zu spüren und somit kann ich nur sagen: Dieses Projekt ist gescheitert.
Mitreißender Thriller!
von niggeldi - 22.03.2018
Joan und ihr Sohn Lincoln verbringen wie so oft ihren Nachmittag im Zoo. Doch dann geschieht das Unfassbare: Schüsse fallen und viele Menschen liegen tot am Boden. Nun hängen das Leben ihres Sohnes und ihr eigenes davon ab, ob Joan die richtigen Entscheidungen trifft. Das Cover ist ein echter Hingucker, der schlichte schwarze Hintergrund und die rotgefärbte Raubkatze strahlen Spannung und Gefahr aus. Auch das Detail im Inneren - die Silhouetten bzw. Schatten der beiden - ist schön umgesetzt. Der Schreibstil ist flüssig sowie leb- und bildhaft (z.B. S. 124: Die Bäuche hingen an denen wie Teig über den Rand einer Kuchenform [...]. ). Dadurch, dass die Geschichte im Präsens erzählt wird, fühlt man sich mitten im Geschehen und es reißt einen förmlich mit. Joans Gedanken sind ohne Komma getrennt, was die Angst und das Rasen der Gedanken noch mehr unterstreicht. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass die Geschichte nicht nur aus Joans Sicht geschrieben ist, sondern auch aus der Sicht anderer Beteiligter. Auch Joans Handeln ist nachvollziehbar: sie steht vor schweren Entscheidungen, weiß nicht, wem sie vertrauen kann und muss Risiken eingehen, um zu überleben. Da die Handlung nur auf knapp drei Stunden reduziert ist, gibt es nichts Überflüssiges, das den Spannungsbogen zunichtemachen könnte. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.
Daumen hoch für einen sehr außergewöhnlichen und persönlichen Thriller
von misspider - 22.05.2018
Angelockt hat mich bei diesem Buch ganz klar der Thriller-Aspekt. Eine Mutter und ihr Sohn sind im Zoo, als plötzlich Schüsse fallen. Willkürlich werden Leute umgebracht, und Joan kennt nur noch einen Gedanken: ihren Sohn in Sicherheit bringen. Wird sie es schaffen? Zu Anfang und natürlich auch immer wieder im Laufe des Buches lernen wir Joan und den vierjährigen Lincoln ein wenig näher kennen, bauen eine Beziehung auf. Dabei gab es viele Wiedererkennungsmomente für mich als Mutter, aber auch einige Situationen, die ich nicht nachvollziehen konnte. Zum Beispiel, welche Filme Lincoln in seinem jungen Alter schon sehen durfte (Predator -echt jetzt?!) und wie erwachsen er manchmal daher redet beim Spielen. Das wird zwar an anderen Stellen wettgemacht, aber gefühlsmäßig blieb der Eindruck, dass der Junge schon älter sein müsste. Auch wirkte er insgesamt zu angepasst, um nicht zu sagen gleichgültig, wenn man bedenkt in was für einer Situation er sich befand. Da hat mir ein bisschen die kindliche Eskalation gefehlt, dass er mal los schreit oder etwas in der Art. Die Gedanken der Mutter haben mehr als einmal ein Dèjá Vu bei mir ausgelöst, wie sie zum Beispiel ihrem Sohn beim Spiel folgt, während sie in Gedanken gleichzeitig Besorgungen und andere Alltäglichkeiten plant. Oder wie es sich anfühlt, das Kind zu tragen, die wippenden Beine, der Kopf der auf die Schulter schlägt, dass es einfacher ist wenn sich Lincoln an ihr fest klammert statt sich hängen zu lassen. Insofern ist der Thriller an sich oft in den Hintergrund getreten, um der detaillierten Beschreibung der Mutter-Sohn-Beziehung Platz zu machen. Die Gründe der Attentäter waren nicht klar umrissen, mussten es aber auch nicht sein - viel schrecklicher ist doch der willkürliche Aspekt, dass man aus dem Nichts heraus plötzlich um sein Leben bangen muss. Die Begegnung mit dem Schützen war dann auch gar nicht so ein spannender Höhepunkt wie erwartet und wirkte eher enttäuschend, aber das Ende trieb den Puls immerhin doch noch für einen kurzen Moment in die Höhe, als man nicht wusste wie es für Joan und Lincoln ausgeht. Obwohl ich Joans Verhalten nicht immer zustimmen konnte, viel die Identifikation mit der Mutter nicht schwer, und natürlich habe ich mich ständig gefragt wie ich in dieser Ausnahmesituation reagiert hätte. Fazit: Daumen hoch für einen sehr außergewöhnlichen und persönlichen Thriller.
Gefangen
von badwoman - 27.04.2018
Als Joan nach einem Zoobesuch mit ihrem vierjährigen Sohn Lincoln zum Ausgang eilt, hören sie plötzlich Schüsse, kurz vor ihrem Ziel sehen sie auf dem Boden liegende Leichen. Voller Entsetzen laufen sie zurück in den Zoo und suchen sich ein Versteck. Doch wie schafft man es, einem Vierjährigen das laute Sprechen zu verbieten, ohne ihn vollends in Panik zu versetzen? Und was ist mit anderen Besuchern, die sich noch im Gelände aufhalten, kann Joan ihnen helfen ohne das eigene Leben und das Leben Lincolns zu riskieren? Es beginnen schreckliche Stunden der Angst und Ungewissheit, jedes kleinste Geräusch lässt Joan zusammenzucken - haben die Killer sie entdeckt? "Nachtwild" ist der erste Thriller aus der Feder der amerikanischen Autorin Gin Phillips, die allerdings schon einige Romane veröffentlicht hat. Ihr Schreibstil gefällt mir sehr gut, er ist flüssig und man eilt nur so durch das 300 Seiten starke Buch. Der Spannungsbogen wird recht gut gehalten, solange die Autorin nicht zu viel aus der Vergangenheit der Protagonisten erzählt, da hätte man meiner Meinung nach etwas kürzen können. Sehr gut hat mir gefallen, wie sie den Leser die Angst, die Joan empfindet, miterleben lässt und auch ihre Liebe zu Lincoln ist immer präsent. Die Idee eines Amoklaufs im Zoo finde ich gut, das habe ich bisher so noch nicht gelesen. Die Autorin schafft es außerdem, ziemlich konkrete Bilder im Kopf des Lesers entstehen zu lassen, ich zumindest habe nun eine recht genaue Vorstellung von diesem Zoo. Das Cover finde ich überaus gelungen, der rote Kopf der Raubkatze auf nachtschwarzem Grund signalisiert Gefahr. Auch der Titel passt sehr gut.
Schnappatmung garantiert
von SiWel - 21.03.2018
Wie weit würdest du gehen, um die zu beschützen die du liebst. Mit diesem Zitat will ich hier beginnen, denn wer diesen Psycho Thriller liest, erlebt die Umsetzung dieses Satzes mit all seinen Sinnen. Gin Phillips, die Autorin, hat einen packenden und mitreißenden Schreibstil. Es geht rasant und einfallsreich zu, so das sich bei mir Schnappatmung und Panikattacken mehrmals abgewechselt haben. Anfangs dachte ich noch es ist vielleicht etwas langatmig geschrieben; aber die Meinung hat sich sehr schnell geändert. Es geht alles Schlag auf Schlag und man will unbedingt bis zum Ende um zu erfahren ob es denn auch alles gut ausgeht. Zum Inhalt: Eine ganz alltägliche Situation.Joan besucht mit ihrem vierjährigen Sohn wie so oft den Zoo.Dieses Mal endet der Besuch allerdings in einer Katastrophe und nicht wie sonst zu Hause. Der Zoo wird kurz bevor er schließt überfallen und auf die sich dort noch befindlichen Menschen wird eine gnadenlose Jagd veranstaltet. Joan versucht sich und ihren Sohn aus der gefährlichen Situation zu retten. Ist das überhaupt möglich? Vieles ging mir während des Lesens durch den Kopf. Das könnte so überall und zu jeder Zeit passieren. Ich habe die Situation mit der Protagonistin Joan, die mir sehr schnell ans Herz gewachsen ist, durchlitten. Den Zoo, das Geheimnisvolle der Umgebung in der Dunkelheit, die ganzen Geräusche, die unheimliche Stille, das quengelnde Kind, die Angst. Alles das habe ich total nachempfinden können. Hier würde ich wenn es 6 Sterne geben würde die auch verteilen - muß man einfach lesen. Ein wirklich toller Thriller.
Echtzeitthriller, der einen mit der Mutter mitfiebern lässt
von puppetgirl - 29.03.2018
Alles beginnt so ruhig. Wir lernen Joan und ihren bezaubernden vierjährigen Sohn Lincoln kennen. Sie verbringen den Nachmittag im Sandkasten im Zoo. Spielen mit seinen Jungs, wie sie die kleinen Plastikfiguren liebevoll nennen. Wir erfahren so einiges über die Art, wie die beiden miteinander umgehen, wie Joan ihren Sohn erziehen möchte und wie sehr sich die beiden vertrauen und lieben. Es ist eine wundervoll Atmosphäre, die Gin Phillips für den Leser geschaffen hat. Doch leider bleibt diese Atmosphäre nicht so schön, denn auf dem Weg aus dem Zoo, der ja bald zumacht, liegen plötzlich Menschen auf dem Boden, dabei waren es doch Luftballons die dort zerplatzt sind oder etwa nicht? Nein, das waren keine Ballons, denn das waren Schüsse und so schnappt sich Joan den kleinen Lincoln und sucht einen Platz, an dem sie sicher sein können. Wenn das denn überhaupt geht, wenn man nicht weiß, warum dort plötzlich geschossen wird. Den Kontakt zur Außenwelt hat Joan über ihr Handy, mit diesem schreibt sie mit ihrem Freund Paul. Dieser weiß, dass sie im Zoo sind, aber er kann nichts tun, außer warten. Ist die Polizei da? Wird ihnen jemand helfen können? Schafft es Joan lange genug den kleinen Lincoln und sich zu verstecken und dann auch noch dafür zu sorgen, dass es ruhig ist? Das sie keine Geräusche machen, die auf sie aufmerksam machen? Aber es wird ja immer später¿ Den Verlauf der Geschichte erfahren wir immer wieder über die Zeit, die den Anfang eines neuen Kapitels einläutet. Die Beziehung zwischen Mutter und Sohn wird durch die Gedanken und Rückblicke von Joan geschildert. So lernen wir sie und ihren Sohn hautnah kennen, denn oft denken wir an etwas, was mal war. Denken vielleicht auch in schrecklichen Momenten an etwas schönes zurück. Aber daneben gibt es eben diese Momente, die einen die Luft anhalten lassen. Ich war plötzlich ganz ruhig und habe mich gefühlt auch versteckt, damit ich Lincoln und seine Mum nicht etwa verrate, denn die beiden sind mir ans Herz gewachsen. Wenn ich mal Kinder habe, dann möchte ich auch so mit meinen Kindern umgehen und hoffe, dass ich so eine Bindung zu ihnen aufbauen kann. Doch möchte ich niemals so einen Abend erleben, wie die beiden. Bis zum Ende habe ich mitgefiebert und gehofft, dass sie dort rauskommen, denn sie sind doch beide so liebe Personen. Und dann gibt es da ja aber auch noch andere Leute im Zoo. Was zum Beispiel ein Baby um Mülleimer verloren hat und eine ehemalige Lehrerin für eine Rolle in der ganzen Geschichte spielt. Das erfahrt ihr, wenn ihr dieses Buch bei eurer nächsten Bestellung mit auf die Liste setzt!
Ein Besuch im Zoo
von misery3103 - 11.03.2018
"Niemand wird kommen. Hier gibt es keine Polizei. Nun, da sie es weiß, gewinnt alles an Schärfe. Sie hat keine Wahl." Joan ist mit ihrem vierjährigen Sohn Lincoln im Zoo. Als sie sich kurz vor dem Schließen des Zoos auf den Nachhauseweg machen wollen, fallen Schüsse und tote Menschen liegen auf den Wegen. Ein Mann schießt wahllos auf die Zoobesucher. Joan rennt und sucht für sich und Lincoln ein Versteck. Wird es ihr gelingen, Lincoln und sich vor dem Täter zu schützen, bis die Polizei die Zoobesucher befreien kann? Die Geschichte beginnt idyllisch. Joan und Lincoln verbringen den Tag mit Spielen und machen sich dann auf den Weg nach Hause. Nach Auftauchen des Schützen und der ersten Leichen verwandelt sich der schöne Zoobesuch in einen Alptraum. Die Atmosphäre ist gruselig und wird immer bedrückender, je länger Joan und Lincoln sich versteckt halten müssen. Jedes Auftauchen der Täter in der Nähe des Verstecks ließ mir den Atem stocken und erst wenn die aktuelle Gefahr wieder vorbei war, beruhigte ich mich ein wenig. Joans Gedanken und ihr unbedingter Wille, Lincoln das Leben zu retten, sind auf jeder Seite zu spüren. Ihre Angst, aber auch ihr Überlebenswille treiben die Geschichte voran. Spannend! Ich habe das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen, weil mich die Geschichte extrem fasziniert hat. Die Ängste, die Joan in diesen gerade mal drei Stunden durchmacht, die der Amoklauf dauert, konnte ich auf jeder Seite spüren. Einen Punkt ziehe ich bei meiner Bewertung für den höchst unbefriedigenden Schluss ab. Dem Buch hätte ein Epilog wirklich sehr geholfen, so fühlte ich mich mehr als allein gelassen mit der Geschichte und dem Schicksal der Charaktere. Es gab ein paar Begebenheiten im Buch, die ich am Schluss gerne aufgelöst gewusst hätte. Dass das ausblieb, nahm mir ein bisschen von der Lesefreue. Schade! Insgesamt allerdings ein großartiger Spannungsroman, der einem kaum Zeit zum Atmen lässt.
Gefangen
von badwoman - 27.04.2018
Als Joan nach einem Zoobesuch mit ihrem vierjährigen Sohn Lincoln zum Ausgang eilt, hören sie plötzlich Schüsse, kurz vor ihrem Ziel sehen sie auf dem Boden liegende Leichen. Voller Entsetzen laufen sie zurück in den Zoo und suchen sich ein Versteck. Doch wie schafft man es, einem Vierjährigen das laute Sprechen zu verbieten, ohne ihn vollends in Panik zu versetzen? Und was ist mit anderen Besuchern, die sich noch im Gelände aufhalten, kann Joan ihnen helfen ohne das eigene Leben und das Leben Lincolns zu riskieren? Es beginnen schreckliche Stunden der Angst und Ungewissheit, jedes kleinste Geräusch lässt Joan zusammenzucken - haben die Killer sie entdeckt? "Nachtwild" ist der erste Thriller aus der Feder der amerikanischen Autorin Gin Phillips, die allerdings schon einige Romane veröffentlicht hat. Ihr Schreibstil gefällt mir sehr gut, er ist flüssig und man eilt nur so durch das 300 Seiten starke Buch. Der Spannungsbogen wird recht gut gehalten, solange die Autorin nicht zu viel aus der Vergangenheit der Protagonisten erzählt, da hätte man meiner Meinung nach etwas kürzen können. Sehr gut hat mir gefallen, wie sie den Leser die Angst, die Joan empfindet, miterleben lässt und auch ihre Liebe zu Lincoln ist immer präsent. Die Idee eines Amoklaufs im Zoo finde ich gut, das habe ich bisher so noch nicht gelesen. Die Autorin schafft es außerdem, ziemlich konkrete Bilder im Kopf des Lesers entstehen zu lassen, ich zumindest habe nun eine recht genaue Vorstellung von diesem Zoo. Das Cover finde ich überaus gelungen, der rote Kopf der Raubkatze auf nachtschwarzem Grund signalisiert Gefahr. Auch der Titel passt sehr gut.
Seht spannender Thriller
von Bücherfreundin :-) - 02.04.2018
Joan besucht mit ihrem Sohn Lincoln den Zoo. Der Zoo schließt bald, alle begeben sich Richtung Ausgang; doch dort wird geschossen. Tote und Verletzte liegen auf dem Boden... Joan hat nur einen Impuls: sie muss ihren Sohn beschützen. Sie nimmt den vierjährigen Lincoln auf den Arm und läuft um ihr beider Leben. Zuflucht finden sie in einem leeren Gehege. Doch wie geht es weiter? Lest selbst... Die ganze Story spielt in einem Zeitraum von 3-4 Stunden und wird aus Sicht von Joan, einem Täter und noch zwei weiteren Personen erzählt. Das Tempo so könnt ihr euch vorstellen ist hoch; es ist total spannend, die Spannung bleibt auch durchgehend erhalten und gegen Ende wird noch ¿eine Schippe draufgelegt¿. Öfters ist mir der Atmen weggeblieben; ich habe schwer mitgefiebert. Joan ist wahrlich eine Löwenmutter; ihre größte Sorge gilt ihrem vierjährigen Sohn und seinem Schutz. Zwischendurch gerät sie aber auch in einen Gewissenskonflikt: einer andren Mutter mit Baby helfen und sich dabei selbst bzw. das eigene Kind in Gefahr bringen? Schwierige Entscheidungen die Joan binnen Sekunden treffen muss. Als sie gegen Ende in allergrößter Gefahr schweben, mobilisiert sie ihre letzten Kräfte... Fazit: Der Thriller ist sehr spannend und ich kann ihm auf jeden Fall empfehlen. Lesenswert.
Eine etwas andere Nacht
von Anonym - 18.03.2018
Fesselnd, bewegend und aufwühlend. Eingesperrt in einem Zoo. Allein mit ihrem Sohn. Zusammen mit einem Killer. Joan will wie oft Zeit mit ihrem Sohn Lincoln im Zoo verbringen. Sie kennt sich aus, ist schon oft dort gewesen. Nichts scheint anders als sonst - bis sie sich kurz vor Schließung des Zoos auf den Weg zum Ausgang macht, fast über Leichen stolpert und einen vermeintlichen Mörder nur noch von hinten sieht, auf dem Weg zu seinem nächsten Opfer. Und dann läuft und läuft und läuft sie. Sie läuft um ihr Leben und vielmehr um das ihres Sohnes. Gin Phillips nimmt den Leser mit auf eine Reise. Die Reise der Geschichte an sich ist kurz, untermauert und gefüllt mit Erinnerungen an vergangene Tage und auch unerwarteten Wendungen. Doch die Geschichte wird immer wieder neu entfacht und nimmt ihren Lauf, denn Joans Leben hängt am seidenen Faden. Und ein kleiner Junge hat oftmals seinen eigenen Sinn, egal, was die Eltern ihm sagen. Ein packendes Buch, das man schwer aus der Hand legen kann, das Spaß am Lesen bereitet und das durch eine zwar fiktive doch irgendwie auch doch so reale Geschichte das Böse im Menschen zeigt.
Treibjagd im Zoo
von cosmea - 21.05.2018
In "Nachtwild" von Gin Phillips geht es um eine Mutter - Joan -, die wie schon häufig den Zoo mit ihrem vierjährigen Sohn Lincoln besucht. Sie haben ihre Lieblingsplätze besucht und ihre üblichen Rituale absolviert, als plötzlich explosionsartige Geräusche zu hören sind. Joan eilt mit Lincoln Richtung Ausgang, wo sie mehrere Tote am Boden liegen und einen jungen Mann mit einer Waffe sieht. Sie läuft zurück und versteckt sich in einem leeren Gehege, später noch an anderen Stellen, wo sie auf weitere Überlebende trifft. Alle sind gefangen wie sonst nur die Tiere im Zoo. Im Folgenden geht es um die vielen Entscheidungen, die Joan treffen muss, um ihr Überleben zu ermöglichen. Polizisten tauchen erst am Ende auf. Sie ist auf sich allein gestellt und muss ihren Sohn ständig dazu anhalten, leise zu sein, damit sie sich nicht verraten und darf ihn trotzdem nicht ängstigen, weil seine Reaktionen dann unkalkulierbar werden könnten. Joan muss schließlich ein sicheres Versteck verlassen, um aus den Automaten etwas Essbares zu besorgen, weil bei ihrem Sohn Unterzuckerung droht - mit weiteren unabsehbaren Folgen. Die Autorin beschreibt einen Zeitraum von etwas über drei Stunden überwiegend aus der Perspektive der Mutter. Sie zeigt, wie eng das Verhältnis zwischen Mutter und Kind ist, wie sie alle Entscheidungen ausschließlich unter dem Gesichtspunkt trifft, dass sie sein Leben retten will. Dabei ist sie sich durchaus der damit verbundenen ethischen Probleme bewusst. Hat sie das Recht, ein Baby nicht zu retten, das ihnen allen durch sein Schreien den Tod bringen könnte? Der kammerspielartig konstruierte Roman mit der klassischen Einheit von Raum, Zeit und Handlung kommt ohne Gewaltorgien aus, ist aber dennoch packend, wenn auch nicht ganz so spannend, wie in den Werbetexten angekündigt. Die unerwartete Bedrohung durch einen oder mehrere Killer ist kein Produkt der Fantasie von Phillipps, sondern real genug, wie die Schulschießereien - zuletzt in Texas -, die seit dem Massaker an der Columbine High School am 20. April 1999 die USA erschüttern, immer wieder zeigen. "Nachtwild" macht deutlich, was Mutterschaft und -liebe bedeuten, welche Ängste um ihr Kind eine Mutter von seiner Geburt an umtreiben und zu welchen Opfern sie um seinetwillen bereit ist. Die Autorin charakterisiert ihre Figuren sorgfältig, vor allem Joan und den lebhaften, ungewöhnlich frühreifen vierjährigen Lincoln. Ein lesenswerter, ziemlich ungewöhnlicher Thriller.
Wenig Nervenkitzel
von Natalie - 19.04.2018
Es sollte ein ganz normaler Tag im Zoo für Joan und ihren vierjährigen Sohn Lincoln werden. Als sie sich jedoch auf den Rückweg machen, liegen Tote vor dem Ausgang des Zoos und ein Mann mit einem Gewehr versperrt ihnen den Weg. Joan versteckt sich mit ihrem Sohn und versucht sie beide zu schützen. Dabei hat sie keine Ahnung, was vor sich geht und muss bald eine Entscheidung fällen. Das Buch fängt sehr gemütlich an und stellt erst einmal Joan und Lincoln als die Protagonisten vor. Bald aber schon lassen sich die ersten Anzeichen erkennen, dass irgendetwas nicht stimmt und dann beginnt die Geschichte schon richtig. Größtenteils wird aus Joans Sicht erzählt, aber es werden auch kurz andere Perspektiven verwendet und sogar aus Sicht des Täters. Man stellt sich diese Geschichte sehr spannend und adrenalingeladen vor, aber es ist stellenweise sehr langatmig und es geht hauptsächlich darum, wie sich Joan und ihr Sohn verstecken. Keine Szene hat wirklich an meinen Nerven gezerrt oder hat in mir das Gefühl ausgelöst, ich müsste unbedingt weiter lesen. Vielleicht ist es für Mütter anders, da sie sich besser in Joan hinein fühlen können. Für mich ist das ganze Buch auch nicht wirklich rund. Man bekommt immer nur Häppchen hingeworfen. Ein bisschen aus Joans und Lincolns Leben, warum jemand in einen Zoo eindringt und Leute erschießt. Aber man erfährt nie alles, nur Bruchstücke, die kein klares Bild von den Charakteren und den Handlungen zeichnen. Die Idee fand ich sehr interessant und hat durchaus Potenzial. Leider hat mir hier etwas gefehlt. Die emotionale Nähe zu den Charakteren, die nachvollziehbaren Gründe des Täters. Eine atmosphärische Erzählung der Situation. Das Ende hat mich dann auch eher enttäuscht zurück gelassen.
Amoklauf im Zoo
von Anonym - 02.04.2018
Joan hat -wie so oft- mit ihrem vierjährigen Sohn Lincoln einen Tag im Zoo verbracht und ist kurz vor der Schließung auf dem Weg zum Ausgang, als sie Schüsse hört und kurz darauf Tote auf dem Weg entdeckt. Nachdem sie eine Person mit einem Gewehr sieht, realisiert sie, dass im Zoo eine Terrorattacke oder ein Amoklauf stattfindet. Sie macht sich ihre, durch die zahlreichen Besuche erlangten, guten Kenntnisse der Umgebung zunutze und versteckt sich mit ihrem Sohn. Der Beginn einer alptraumhaften Zeit für die Beiden. Die Autorin Gin Phillips beschreibt in ihrem Buch eine Schreckensvorstellung für jeden Menschen. Leider ist das Szenario von beklemmender Aktualität. Auch wenn Phillips in dem Roman einige Male die Perspektive wechselt und aus der Sicht anderer am Geschehen beteiligter Personen erzählt, so kann man Joan doch als Hauptfigur des Romans bezeichnen. Die Beschreibung ihrer Gedanken, (Mutter-)Gefühle und Ängste ist der Autorin ausgesprochen gut gelungen. Jeder, der selbst Kinder hat, wird sich in diesen Beschreibungen zumindest teilweise wiedererkennen. Auch gelingt es Phillips die Spannung bis zuletzt hoch zu halten, so dass mich das Buch bis zum Ende gut unterhalten hat. Die Höchstwertung verhindert das ein oder andere kleine Logikloch . So ist schwer nachvollziehbar, warum Joan ihr Handy zwar für Anrufe und Textnachrichten an ihren Mann nutzt, aber keine Verbindung zur Polizei aufnimmt. Das aber ist Kritik auf einem hohen, sehr unterhaltenden Niveau. Insgesamt ein tolles Buch und eine Leseempfehlung von mir.
Kein herkömmlicher Thriller
von Beatrice Behrend - 03.04.2018
Ein wildes Tier aber vereint alle möglichen widersprüchlichen Impulse in sich. Man findet es niedlich und zutraulich und kann damit recht haben, aber es kann einen trotzdem erbarmungslos bis aufs Blut verletzen. [...] Man kann ein wildes Tier nicht wirklich kennen. (S. 150) Gin Phillips erzählt in ihrem Roman Nachtwild die Geschichte einer Mutter, die mit ihrem vierjährigen Sohn im Zoo spielt und sich plötzlich inmitten eines Amoklaufes wiederfindet. Der Zoo als Schauplatz ist interessant gewählt, da aufgrund der Grausamkeit und der Bereitschaft der Attentäter, Tiere und Angehörige ihrer Spezies gleichsam zu töten die Grenzen zwischen Mensch und Tier ins Wanken geraten. Auch die instinkthaften Handlungen der Mutter Joan, die immer wieder in Konflikt mit rationalen Gedanken geraten, tragen hierzu bei. Erzählt wird, bis auf einige Ausnahmen, aus Perspektive der Mutter. Mir persönlich hätte es vermutlich sogar noch besser gefallen, wenn die Erzählung ausschließlich aus ihrer Sicht stattfinden würde. Die Kapitel aus anderer Perspektive sorgten bei mir nicht dafür, dass die anderen Figuren plastischer wurden, eher im Gegenteil. Spannend macht es das rasante Erzähltempo, denn die Handlung verläuft, abgesehen von einigen Rückblicken, die in der Regel Erinnerungen der Protagonistin darstellen, linear und umfasst etwa drei Zeitstunden. Dennoch würde ich den Roman nicht als klassischen Thriller definieren, hierfür steht die Beziehung zwischen Mutter und Sohn zu sehr im Vordergrund, die für einen Thriller typische Spannung kann dadurch nicht aufrecht erhalten werden.
Spannung von Anfang bis Ende
von topper2015 - 25.03.2018
Gleich zu Beginn des Buches wird direkt in die Hauptstory eingestiegen. Das gefällt mir sehr gut, denn dadruch wurde sofort Spannung aufgebaut und ich wollte unebdingt wissen, wie es weitergeht. Das Buch ist voll von unerwarteten und spannenden Wendungen, bei denen man als Leser erstmal sprachlos ist, weil man es nicht kommen sehen hat. Dazu gehörte auch das Einbeziehen mehrerer Perspektiven, darauf gehe ich aber jetzt nicht genauer ein, um nicht zu spoilern. Die Charaktergestaltung der Figuren finde ich sehr authentisch. Obwohl ich mich total gut in die Gefühlwelt von Joan, der Protagonistin, hineinversetzen konnte, fand ich ihre Handlungsweise an manchen Stellen sehr seltsam und fern von meinen eigenen Handlungsvorstellungen. Ihr kleiner Sohn Lincoln hat mir sehr gut gefallen! Die Verhaltensweisen und Dialoge sind meiner Meinung nach sehr authentisch und haben die spannungsgeladene Atmosphäre an den richtigen Stellen aufgelockert aber auch angeheizt. Zusammenfassend möchte ich sagen, dass mich das Buch von Anfang bis Ende gepackt und mitegrissen hat und super spannend war! Ich konnte es teilweise gar nicht mehr aus der Hand legen.
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