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Unsere Stunde Null

Deutsche und Juden nach 1945: Familiengeschichte, Holocaust und Neubeginn. 1. , Aufl. 40 Abbildungen.…
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Den Autoren, Gottfried Wagner und Abraham Peck geht es um die Überwindung von Angst, Misstrauen, Hass und Schuldzuweisung, die jede Form eines wirklichen Dialogs nach 1945 zwischen Deutschen und Juden der zweiten und dritten Generation unmöglich mach … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Unsere Stunde Null
Autor/en: Gottfried Wagner, Abraham J. Peck

ISBN: 3205773357
EAN: 9783205773351
Deutsche und Juden nach 1945: Familiengeschichte, Holocaust und Neubeginn.
1. , Aufl.
40 Abbildungen.
Lesebändchen.
Boehlau Verlag

Oktober 2006 - gebunden - 428 Seiten

Beschreibung

Wie sehen Juden die Deutschen und wie sehen Deutsche die Juden nach dem Holocaust? Können sie irgendetwas von ihrer Beziehung vor 1933 retten? Deutsche, zumal deutsche Historiker, versuchen neuerdings das düstere Bild zu weiten und mit dem Hinweis auf historische Zeiten des positiven Zusammenlebens zu erhellen, was für viele Juden schwer möglich ist. Sie leiden noch zu sehr an der schrecklichsten Zeit dieser gemeinsamen Familiengeschichte. Diese Zeit bleibt die große Mauer, vor der die einen, die Deutschen, mit Schweigen oder zaghaften Versuchen des Dialoges stehen - des Dialoges mit Menschen, für die die gemeinsame Geschichte nur eines bedeutet: die Geschichte vernichteter, abgestorbener Familienzweige.Um den Beginn eines wirklichen Dialogs zwischen Deutschen und Juden und vielleicht sogar eine Art Heilung zu erreichen, müssen die, die nach 1945 geboren wurden, eine persönliche Verbindung zu dieser Geschichte finden. Sie müssen wissen, was mit ihren Eltern und in ihren Familien passierte. Die Erlebnisgeneration selbst - ob Deutsche oder Juden - war dazu nicht in der Lage! Beide verdrängten. Die einen, weil sie ihr Wissen fürchteten und in vielen Fällen um ihre Schuld wussten. Die anderen, weil ihr schreckliches Erleben sie am Leben hinderte. Das Ergebnis war Sprachlosigkeit. In deutschen und jüdischen Familien und mehr noch zwischen Deutschen und Juden.Gottfried Wagner und Abraham Peck wollten diese Mauer der Sprachlosigkeit durchbrechen. Ihr Versuch, ins Gespräch zu kommen, war alles andere als einfach. Beiden war bewusst, dass der Dialog nicht ohne emotionale Folgen bleiben würde. Zumal die Konstellation der Autoren einzigartig ist: Da ist der Sohn eines Vaters und einer Mutter, die als einzige Mitglieder zweier großer Familien den Holocaust überlebt hatten. Und da ist der Urenkel Richard Wagners, Sohn einer der berühmtesten und politischsten Familien Deutschlands, die tief verstrickt war in Hitlers Wirken und Wollen. Abraham Peck und Gottfried Wagner wagten den steinigen Weg des offenen Gespräches, um zu verstehen, wie sie das Erbe ihrer jeweiligen Familiengeschichten geprägt hat und wie sie mit dieser Prägung leben. Über das Persönliche hinaus geht es den Autoren um die Überwindung von Angst, Misstrauen, Hass und Schuldzuweisungen, die jede Form eines wirklichen Dialogs zwischen Deutschen und Juden der zweiten und dritten Generation nach 1945 unmöglich zu machen scheinen. Mit ihrem Dialog wollen Wagner und Peck ihre Familiengeschichten als Teil einer historischen Erkenntnis begreifbar machen. Statt Schönrederei fordern sie die Bereitschaft, aus den eigenen Erfahrungen der Vergangenheit für die Gegenwart zu lernen und zu handeln.Gottfried Wagner, Regisseur und freiberuflicher Musikhistoriker mit Schwerpunkt deutsch-jüdische Geschichte des 19.und 20. Jahrhunderts (u.a. Antisemitismus und Musik, Kurt Weill, "Entartete Musik", Kultur in Theresienstadt), setzte sich mit der Geschichte des 3.Reichs und des dessen Folgen bis heute in Verbindung mit dem Antisemitismus von Richard Wagner, seinem Urgroßvater, und den engen Kontakten der Familie Wagner zu Hitler auseinander. Er ist besonders an ethischen Fragen nach dem Holocaust interessiert.Abraham J. Peck, leistete Pionierarbeit als Historiker im Bereich der Geschichte von Holocaust-Überlebenden und der jüdischen Internierungslager (Jewish DP camps) nach 1945. Er ist Direktor des akademischen Beirates für Christlich-Jüdisch-Islamische Post-Holocaust-Studien an der Universität von Southern Maine in Portland/USA, lehrt dort im Fachbereich Geschichte und ist als amtierender Wissenschaftler für Judaistik am Sampson Center für Diversity mit Schwerpunkt Überwindung von religiösen Konflikten tätig.Beide Autoren sind die Begründer der Post-Holocaust-Dialog-Gruppe (1992). Ihre Dialogarbeit ist besonders den Post-Holocaust Generationen gewidmet. Beide verbindet das Engagement für Menschenrechte und zwischenreligiöse Dialoge als Reaktion auf ihre Le

Portrait

Gottfried Wagner, Dr.; geb. 1947 in Bayreuth, studierte Musikwissenschaft, Philosophie und Germanistik in Deutschland und Österreich. Er ist international als freiberuflicher Autor und Regisseur tätig, mit Interessenschwerpunkten auf deutscher Kultur und Politik des 19. und 20. Jahrhunderts, Antisemitismus sowie den Komponisten Kurt Weill, Viktor Ullmann, Richard Wagner und Franz Liszt. Seit 1988 Mitglied des PEN-Club Liechtenstein. 1992 gründete er mit Abraham J. Peck die "Post-Holocaust-Dialog-Gruppe". Zahreiche Auszeichnungen für seine humanitären, musikwissenschaftlichen und musiktheatralischen Arbeiten. Seit 1983 lebt Gottfried Wagner in Italien. / Abraham J. Peck, Prof.; geb. 1946 in Landsberg/Deutschland, ist Historiker und lehrt am Institut für Geschichte an der Universität in Portland/Maine in den USA. Einer seiner Forschungsschwerpunkte sind die Displaced Persons und die unmittelbare Nachgeschichte des Holocaust. Herausgeber zahlreicher Bücher und Fachartikel. Abraham J. Peck war Direktor der wissenschaftlichen Forschung der American Jewish Historical Society in New York City, Direktor des Holocaust Museums Houston und Verwaltungsdirektor des American Jewish Archives in Cincinnati/Ohio.


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