Marina, Marina

Roman.
Buch (kartoniert)
Kundenbewertung: review.image.5 review.image.5 review.image.5 review.image.5 review.image.1
Die wechselvolle Geschichte eines italienischen Dorfes und seiner Bewohner und der Roman einer leidenschaftlichen Liebe für alle, die Italien und das italienische Lebensgefühl lieben Eine große Liebesgeschichte mit viel italienischem Flair. Anfang … weiterlesen
Dieses Buch ist auch verfügbar als:
Buch

14,99 *

inkl. MwSt.
Portofrei
Sofort lieferbar
Marina, Marina als Buch

Produktdetails

Titel: Marina, Marina
Autor/en: Grit Landau

ISBN: 3426281996
EAN: 9783426281994
Roman.
Droemer HC

2. Mai 2019 - kartoniert - 400 Seiten

Beschreibung

Die wechselvolle Geschichte eines italienischen Dorfes und seiner Bewohner und der Roman einer leidenschaftlichen Liebe für alle, die Italien und das italienische Lebensgefühl lieben Eine große Liebesgeschichte mit viel italienischem Flair. Anfang der 1960er Jahre eroberte der Schlager "Marina, Marina" die Herzen der Italiener und der ganzen Welt. Der junge Nino aus dem kleinen Küstenort Sant'Amato an der Riviera versteht das nur zu gut, betet er doch - zwar heimlich, doch dafür umso heftiger - selbst eine Marina an: die schöne Frau des Friseurs und Mutter seines besten Freundes. Doch Marina beginnt eine leidenschaftliche Affäre mit einem Mann, dessen Identität Nino erst viele Sommer und etliche canzoni später erfahren soll. Bis dahin spinnt das Schicksal seine Fäden: Ninos Tante erfüllt sich einen lang gehegten Traum, der Cousin seines Vaters verliebt sich in eine deutsche Urlauberin, die von einem Hotelbalkon stürzt, und auch Marinas geheime Liebe bleibt nicht ohne Folgen. Begleitet von den Hits der Saison, wird der Leser Zeuge vom Leben und Lieben in Sant'Amato, von Tragödien, deren Ursprung weit in die italienische Vergangenheit zurückreichen, und von Dramen, die das Leben der Bewohner für immer verändern.

Portrait

Grit Landau hat Geschichte studiert und danach als Kultur- und Musikjournalistin gearbeitet, bevor sie zu schreiben begann.
Ihr Romandebüt "MARINA, MARINA", eine Familien- und Liebesgeschichte im Italien der 1960er Jahre, erschien bei Droemer im Frühjahrsprogramm 2019 und wurde von den LeserInnen geliebt.
Und die Geschichte Italiens lässt Grit Landau nicht los: Ihr Faible für die Insel Sardinien und die intensive Beschäftigung mit der Zeit des italienischen Faschismus inspirierte sie nun zu ihrem neuen Roman.
Die Autorin steht für Veranstaltungen zur Verfügung. Weitere Informationen unter www.gritlandau.de


Pressestimmen

"Marina, Marina" erzählt die wechselvolle Geschichte eines ganzen Dorfes. (..) Man merkt, dass sich hier jemand auskennt, der ganze Roman ist gespickt mit interessanten Details zu Geschichte, Bräuchen, Musik und Schauplätzen. NDR Kultur 20190515
Empfehlungen Ihres Buchhändlers
Ihrem Buchhändler
von Ihrem Buchhändler - Hugendubel Buchhandlung Wiesbaden Kirchgasse - 06.09.2019
Ein "Retro"-Roman über die wechselvolle Geschichte eines italienischen Dorfes und seiner Bewohner zu Beginn der 60er Jahre. Eine Liebesgeschichte mit viel italienischem Flair, aber ohne Kitsch!
Bewertungen unserer Kunden
Italienisches Ambiente
von Gisel - 22.07.2019
Anfang der 1960er Jahre an der italienischen Riviera: Der Hit "Marina" erobert die Herzen der Italiener und der gesamten Welt. Auch der junge Nino findet sich darin wieder, hat er sich doch verliebt in Marina, die Mutter seines besten Freundes Matteo. Es wimmelt von Schicksälen in diesem kleinen Dorf an der Riviera, es wird geliebt und gehasst und gelebt. Verquickt mit vorwiegend italienischen Schlagern (klasse!) wird die Geschichte des fiktiven Dörfchens SantAmato mit seinen Bewohnern geschildert über einen Zeitraum von etwa 20 Jahren, von 1960 bis 1980, mit einem kurzen Rückblick in die Zeit kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Zeitsprünge erzählen anekdotenhaft wichtige Ereignisse der Menschen um Marina und Nino sowie deren Familien. Die Liebe der Autorin zu Italien schimmert durch die Erzählung hindurch, und liebevoll geht sie auch mit ihren Protagonisten um, der Leser kann sich in jedem von ihnen wiederfinden. Grit Landau erzählt eine Geschichte über die Liebe, über die Erwartungen an das Leben, aber auch von Enttäuschungen, Seitensprüngen, von Intrigen und jeder Menge Geheimnisse. Leider konnten die Protagonisten dabei nicht immer meine Sympathie gewinnen. Was mich ein bisschen gestört hat, sind die vielen italienischen Wörter, die in die Erzählung gestreut sind, bis hin zur Nummerierung der Kapitel, die auf Italienisch erfolgt. Konnte die Autorin sich nicht für eine Sprache entscheiden? Zwar werden die Begriffe in einem Glossar erklärt, doch da die Erzählung auf deutsch erfolgt, müssen die italienischen Wörter nicht wirklich sein. Mich haben sie immer wieder aus dem Lesefluss gerissen, denn ich habe unnötigerweise immer wieder überlegt, ob mir die Autorin damit was Besonderes mitteilen möchte (meistens nicht). Noch mehr gestört hat mich, dass so einige Handlungsfäden nicht konsequent bis zum Ende geführt wurden. Als Leser erhält man einen guten Einblick in das quirlige Leben eines italienischen Dorfes über die Zeiten hinweg. Dadurch wird schnell eine Atmosphäre geschaffen, die über das gesamte Buch hindurch trägt und das italienische Lebensgefühl herüberbringt, wie es schon das Coverbild suggeriert. Doch letztendlich bleibt ein kleines Gefühl von Enttäuschung, wenn ich das Buch aus der Hand lege, als fragte ich mich: "War das alles?" Fazit: Man kann das Buch lesen. Man muss es aber nicht unbedingt tun.
Marina, Marina
von Gelinde - 01.07.2019
Marina, Marina, von Grit Landau Cover: Passend zur Zeit, in der die Geschichte beginnt. Inhalt: Die Geschichte eines fiktiven Dorfes und einem Teil seiner Bewohner von 1960 bis 1980, mit einer Rückschau auf das Jahr 1944. Meine Meinung: Die Geschichte beginnt wie ein leichter Liebesroman. Der 13jährige Nino ist hoffnungslos in die Mutter eines Freundes verliebt. Dann bröckelt diese Leichtigkeit immer mehr. Denn wir schauen hinter die Kulissen. Wir erfahren von den Träumen, Hoffnungen von den geheimsten und unerfüllten Wünschen und Beziehungen der Beteiligten. Wir erleben aber auch mit wie sich Lebensträume erfüllen, wenn man nur beständig daran glaubt und drauf hin zuarbeitet und sich von Rückschlägen nicht unterkriegen lässt. Zitat: Das Leben geht weiter. Wie ein Netz sind alle irgendwie miteinander verbunden ohne es teilweise zu wissen. Einige Geheimnisse gehen bis ins Jahr 1944 zurück und lassen die Personen einfach nicht los. Es geht um Liebe, Leidenschaft, Lebensträume, Schuld, Freundschaft und so viel mehr. Autorin: Grit Landau, Jahrgang 1973, schreibt Romane und Erzählungen. Zuvor hat sie Geschichte studiert. Die Leidenschaft für Italien liegt der Autorin im Blut: Schon ihr Vater, ein Opernregisseur und Puccini-Experte, arbeitete mehrfach an der Mailänder Scala. Ihre Mutter krachte 1960 als Zwanzigjährige von einem Hotelbalkon bei Sanremo - quasi der Urknall einer lebenslangen Liebe zu Bella Italia. Die Autorin ist verheiratet und lebt mit ihrer Familie bei Bonn. Mein Fazit: Ein Buch über das Leben, wie es gelaufen sein könnte. Es beginnt mit einer kindlichen ersten Liebe und entwickelt sich zur Tragödie für einige Beteiligte, vor allem beim Rückblick in die NS-Zeit, aber es gibt auch glückliche Enden.
Liebe in Italien
von Anonym - 24.06.2019
In den 60er Jahren in dem Dorf Sant'Amato ist viel los. Der dreizehnjährige Nino ist in die viel ältere und verheiratete Marina verliebt. Doch er weiß nicht, dass diese mit seinem Vater fremdgeht. Derweil finden noch ganz andere Liebesgeschichte statt. Jede bringt ihre eigenen Probleme mit sich und sind doch so romantisch. Die italienische Atmosphäre und die Mentalität des Landes werden schon nach wenigen Seiten sehr deutlich. Da kommt sofort ein Urlaubsgefühl auf. Außerdem ist auch interessant die verschiedenen Liebesgeschichte mitzuverfolgen und zu sehen wohin sich jede entwickelt und wie soe zusammenhängen. Dennoch waren es für meinen Geschmack zu viele Handlungsstränge, sodass ich mich nicht ganz auf die einzelnen Geschichten konzentrieren konnte und manchmal den Überblick über all die Personen verloren habe. Auf der anderen Seite kann man so das vielseitige italienische Dorfleben kennenlernen. Aber auch wenn ich wissen wollte wie es weitergeht, so hat sich die Handlung zwischendurch gezogen und mich irgendwie nicht richtig packen. Die Personen fand ich meistens leider sehr unsympathisch. Zwar nicht die ganze Zeit, aber doch waren die Intrigen und Hinterhältigkeiten so fies, dass ich es schon fast traurig fand, dass sich daraus eine Liebesbeziehung entwickelt hat. Außerdem das Flirten, mir persönlich, etwas schmierig und schnulzig. Alles in allem hat das Buch meinen Geschmack nicht getroffen. Zwar kommt hier viel Stimmung auf und man bekommt viel von dem italienischen Lebensgefühl mit, doch so wirklich packen konnte mich die Geschichte nicht und auch mit den Personen konnte ich nicht immer mitfühlen. Für Italienliebhaber und Leute, die Liebesgeschichten mit Intrigen mögen, könnte ich mir vorstellen, wäre dennoch interessant.
La dolce Vita
von Callmeabookaholic - 23.06.2019
Die Geschichte beginnt in dem kleinen fiktiven Ort Sant Amato an der ligurischen Küste in den 60er Jahren. Der Hit "Marina" erobert gerade die Charts und der junge Nino Lanteri verliebt sich in seiner ersten Schwärmerei in die Ehefrau des örtlichen Frisörs Marina. Über fast zwanzig Jahre hinweg entsteht eine facettenreiche, geschickt verwobene Geschichte von fünf Familien aus dem Ort, deren Schicksale oft tragisch verbunden sind. Denn Marina beginnt ihrerseits eine Affäre mit einem verheirateten Mann, die für beide Familien nicht ohne Folgen bleiben wird. Selbst Nino wird erst Jahre später seine Identität erfahren ... "Marina" - wer kennt nicht diesen Welthit, der beim Lesen fast unbemerkt immer leise im Kopf mitklang. Auch die anderen Hits aus der damaligen Zeit der 60er, die den Hauptteil des Buches ausmachen, bekommen ihren Platz und werden meist zu Beginn größerer Kapitel kurz vorgestellt. Ich muss zugeben, dass ich mir einige sogar auf Youtube angehört habe, um so einen Eindruck zu bekommen.Was für mich erst als leichte, lockere Sommerlektüre daherkam, hat sich auf den zweiten Blick zu einer echt guten empehlenswerten Lektüre entpuppt. Ich war positiv überrascht. Denn das Buch ist wirklich mehr als nur ein Sommerroman. Ich denke, die Autorin wollte hier eine persönliche Liebeserklärung an das Italien der 60er Jahre abgeben, als die deutschen Touristen die Vorzüge von Bella Italia entdeckten und in Scharen über die Alpen kamen. Dabei sind die vielen kleinen Orte und die über Jahrzehnte entstandenen eingefleischten, familiären Gemeinschaften etwas ganz Besonderes und das hat die Autorin meiner Meinung nach in ihrem Roman wunderbar verpackt und in einer gut durchdachten, nachvollziehbaren Geschichte erzählt. Dabei gelang es der Autorin mich schnell in die Geschichte hineinzuziehen und auf eine wunderbare Zeitreise mitzunehmen. Vor allem das Lebensgefühl der damaligen Zeit wird überzeugend vermittelt. Ich konnte richtig gut in die Atmosphäre des fiktiven Ortes an der italienischen Riviera eintauchen, am Lebensgefühl der Menschen, aber auch deren persönlichen Nöte, Ängste und Geheimnisse teilhaben. Selbst die Nachwirkungen des zweiten Weltkriegs, der viele Lebenswege noch persönlich tief geprägt hat, kommt nicht zu kurz. Denn einige der Geschehnisse im Roman haben ihren Ursprung in den verzweifelten Partisanenkämpfen gegen die Besatzer - es geht um Treue und Verrat, aber auch Hass und Verzweiflung. Bis sich hier der Schleier aber lüftet, zeichnet die Autorin die Lebenswege von Nino und seinen zwei Freunden Beppe und Matteo nach, die ihren eigenen Träume einer Zukunft nachgehen - und deren Familien. Mein Fazit: Eine wirklich überzeugende, facettenreiche Liebeserklärung an das italienische Lebensgefühl.
Tolle italienische Atmosphäre
von Lea - 20.06.2019
"Marina, Marina", hat mir gut gefallen, aber mich nicht ganz überzeugt, deswegen vergebe ich vier Sterne. Der Roman lässt das Italien der 1960er Jahre wiederaufleben. Für die Atmosphäre gibt es auf jeden Fall die volle Punktzahl. Das kleine italienische Dörfchen mit in den tollsten Farben beschrieben und man fühlt sich direkt dort hineinversetzt. Die Geschichte handelt von vielen verschiedenen Charakteren, die nach und nach eingeführt werden und dann immer mal wieder auftauchen. Auch gibt es nicht nur einen Zeitraum, über den berichtet wird, sondern immer wieder Ausschnitte aus den verschiedenen Jahren. Durch diese Zeitsprünge muss man immer wieder den Faden finden, das war ein kleiner Minuspunkt. Hauptcharakter ist wohl Marina, obwohl ich das wegen dem ganzen Mix schwer herausfinden konnte. Sie mochte ich, auch wenn ich einige Entscheidungen von ihr nicht nachvollziehen konnte. Bei den anderen Charakteren gibt es Leute die ich sehr mag und andere wiederum gar nicht. Aber genau das ist ein guter Mix. Was diesen Roman ausmacht, ist neben der italienischen Atmosphäre, die Nähe zu den Figuren. Welcher Charakter auch im Mittelpunkt stand, ich konnte die Gefühle und Gedanken immer nachvollziehen. Woran es mir ein bisschen gehakt hat, ist die Gesamthandlung. Wie oben schon gesagt, ist es zum einen schwierig, herauszufinden, was das Buch überhaupt will und dann zum anderen auch diesem Geschehen zu folgen. Das hat es manchmal nicht so einfach gemacht, das Buch zu lesen. Den Schreibstil fand ich ganz angenehm, aber auch nichts Besonderes. Sehr nett waren die Liedzitate am Anfang der Kapitel. Deswegen gibt es nicht die volle Punktzahl, aber ein nettes Buch war es allemal.
Angenehme und zugleich tiefgründige Lektüre voller Italien-Flair
von Furbaby_Mom - 16.06.2019
Der Spruch Dont judge a book by its cover erscheint mir bei Grit Landaus Roman über das Lieben und Leiden fünf italienischer Familien (und Nebenakteure) sehr passend. Mutet die in Sepia-Tönen gehaltene Fotografie auf dem Cover noch nach unbeschwerter Urlaubsatmosphäre an, war ich schon bald überrascht von dem Facettenreichtum der Figuren und der geschilderten Ereignisse, den ich so in einem Sommerroman nicht erwartet hätte. Während der Lektüre erhält man nicht nur einen Einblick in die südländische Mentalität des Volkes (samt dem oftmals assoziierten italienischen Temperament), sondern lernt auch viel über den historischen Background des Landes (z.B. im Hinblick auf die Partisanenkämpfe von 1944). Das Werk, das von 1960 bis 1980 über verschiedene Zeiträume spielt, wird somit zu einer Reise in die Vergangenheit, in der wir mit den abwechselnden Hauptfiguren mitfiebern und auch die ein oder andere Träne verdrücken. Die Figuren rund um Marina verbindet vor allem eins: Amore! Aber neben der Suche nach der wahren Liebe erleben wir auch dramatische Szenen, die auf Eifersucht und Neid basieren, Verrat und jede Menge Geheimnisse - langweilig wird es nie, ganz wie im wahren Leben. Jedes der vierzehn Kapitel wird von einem bekannten Musiktitel eingeleitet (Vorsicht: Ohrwurm-Gefahr!), der stets eine ganz besondere Bedeutung für den jeweiligen Abschnitt hat. Die Sprünge zwischen den Handlungssträngen haben mich nicht gestört; gegen Ende des Romans fügen sich die Einzelschicksale schließlich zu einem stimmigen Gesamtbild. Aufgrund der Vielzahl an Charakteren war das Personenregister zu Anfang des Buches eine hilfreiche Ergänzung für mich; auch die leckeren Rezepte, die ansprechende Gestaltung von Cover und Innencover (samt Karte), sowie das sehr umfangreiche angefügte Glossar, das Aufschluss über die zahlreichen miteingebundenen italienischen Begriffe gibt, zeugen von der Liebe der Autorin zum Detail. Für meinen Geschmack hätten es gerne ein paar Figuren weniger sein dürfen, was sicherlich dabei geholfen hätte, etwas mehr Nähe zu den verbleibenden Charakteren aufzubauen. Da ich eine alte Romantikerin bin, hat mir angesichts gewisser Schicksalsschläge doch recht das Herz geblutet - auch hier wäre vielleicht weniger mehr gewesen. Durch die bildreichen Beschreibungen des italienischen Alltags wird man direkt in das kleine Örtchen SantAmato katapultiert. Der in der Tat sommerlich-leichte Schreibstil verführt zum Weiterlesen, bis man plötzlich am Ende des Werkes angelangt ist und feststellt, dass man noch nicht bereit ist, Abschied von der italienischen Riviera zu nehmen. Zeitgleich hatte ich das Gefühl, Italien nun ein Stück weit mit anderen Augen zu sehen. Fazit: Viel mehr als eine Romanze unter südländischer Sonne! Eine Ode an Bella Italia und an die Liebe; spannend und humorvollohne sich davor zu scheuen, auch mal traurigere Noten anzuschlagen.
Verräterische grüne Augen
von Hennie - 06.06.2019
Als ich den Titel las und das Cover sah, nahm ich an, dass es sich um eine leichte Sommerlektüre mit Italienfeeling handelt. Aber dem ist und war nicht so. Es beginnt zwar leicht und locker mit der intensiven, schwärmerischen Verliebtheit des 13jährigen Nino Lanteri in die schöne, reife Marina, in die Frau des Dorffriseurs Carlo Vassallo und Mutter seines besten Freundes Matteo. Doch das wird eine platonische Liebe bleiben. Im Mittelpunkt des Geschehens befindet sich die fikive Ortschaft SantAmato an der italienischen Riviera. Ihre Bewohner sind zum Teil miteinander verwandt oder verschwägert. Die Mitglieder von fünf Familien und einzelne Personen spielen mehr oder weniger tragende Rollen. Ihre Namen sind vorn im Buch aufgelistet. Die Handlung beginnt im Jahre 1960 und wird bis 1968 weitergeführt, wobei auch Nebengeschichten erzählt werden, die aber miteinander verwoben sind. Die Hauptfiguren sind im wesentlichen die drei Jungen Nino, Matteo und Beppe mit ihren Träumen (Meeresbiologe, Fußballprofi, Hotelbesitzer) sowie Marina und Davide, die der Leser ebenfalls über die 60er Jahre begleitet. Dazu gibt es einen Rückblick in das Kriegsjahr 1944 und den letzten Teil mit dem tragischen Epilog im Jahr 1980. Grit Landau verbindet die Nebenschauplätze im Verlauf des Romans sehr geschickt. Da gibt es den Balkonsturz der jungen deutschen Touristin Reni, die eine kurze Romanze mit einem italienischen Arzt beginnt, der wiederum der Cousin einer der Hauptpersonen ist. Reni Klopp hat ein Foto ihres Vaters von 1944 dabei, die ihn in Zusammenhang mit den örtlichen Partisanenkämpfern in den italienischen Bergen bringen. Zugegeben, diese Episode hätte es nicht unbedingt für den Verlauf der Geschichte gebraucht. Sehr interessant fand ich die vielen Informationen zu den Verhältnissen der einzelnen Dorfbewohner untereinander in den Kapiteln zum Jahr 1944. Das brachte mir u. a. Aufklärung zur Person Nunziatas und zur Person Davides. Es war erschreckend, was ihr passierte, was ihm passierte, welches großes Leid durch Tod und Zerstörung die Faschisten über die Familien und das Dorf brachten. Durch das Nachwort der Autorin wurde mir auch nochmal einiges klarer, z. B. die Sache mit dem Gendefekt Davides. Durch seine Phonagnosie war er nicht in der Lage Stimmen zu unterscheiden. Auch die lebenslustige, attraktive Marina hatte in ihrer frühen Jugend, ebenfalls in dem Kriegsjahr 1944, einschneidendes, gravierendes an großem Kummer zu erleiden. Durch diese Einblicke verstand ich die Gefühle der Frau, sowohl für ihren Mann Carlo als auch für Davide. Das wird jedoch nicht vordergründig erzählt, sondern ergibt sich über die gesamten Kapitel bis zum Ende. Es ist, ich wiederhole es gern, keine locker fluffige Sommerlektüre aus Bella Italia! Es geht um erfüllte und unerfüllte Leidenschaften, um die Liebe in allen Variationen, um große und kleine Geheimnisse, um Haß, Neid, Verrat, um das gesamte menschliche Gefühlsspektrum. Die vierzehn Kapitel werden auf italienisch nummeriert, so dass ich so ganz nebenbei von UNO bis QUATTORDICI zählen lernte. Vor jedem Kapitel, der Jahreszahl entsprechend, wurde ein Hit vorgestellt mit so bekannten Interpreten wie Adriano Celentano, den Rolling Stones u. v. m. Auch ich als Ostdeutsche kenne den Ohrwurm "Marina, Marina" aus meinen Kindertagen. Dieses Lied ist so mitreißend und lebendig, gesungen von Rocco Granata. Dadurch übertrug sich zusätzlich die wunderbare italienische Atmosphäre bei allem Ernst der Geschichte. Keine Frage, dass ich "Marina, Marina" empfehlen möchte!
Italiens schönste Seite
von Anonym - 06.06.2019
Das Cover gefällt mir sehr gut und ließ mich, mitsamt dem Klappentext und der Leseprobe, auf ein leichtes schönes Sommerbuch schließen. Wer wie ich eine reine Liebesgeschichte erwartet, wird schnell eines besseren belehrt. Dies aber nicht zum Nachteil des Buches. Es werden die Geschichten der Personen in Marinas Umfeld erzählt, da passiert es schnell, dass man Zeitsprünge von gut und gerne 20 Jahren macht. Was zwischendurch dadurch etwas verwirrend erscheint, ist man doch grade tief in die Geschichte einer anderen Person abgetaucht, ergibt zum Schluss alles Sinn. Das Buch ist trotz zwischenzeitlicher Verwirrung und Langatmigkeit spannend und lockt den Leser bis zum Schluss. Die Autorin versteht sich darin den Leser in das Italien, welches wir alle so lieben, zu locken. Fast kann man das Meer auf der Zunge schmecken und das so wunderbare Essen riechen.
Erinnerungen werden wach
von Küchenqueen - 06.06.2019
Italien in den 60er Jahren. Der Jugendliche Nino ist unsterblich in die Frau des Frisörs, Marina, verliebt. Doch diese ist deutlich älter als er und fängt eine Romanze mit einem erwachsenen Mann an. Und auch rund um Nino geht das Leben seine eigenen Wege. Seine Tante erfüllt sich einen Traum und sein Vater verliebt sich in eine deutsche Touristin, die kurz darauf vom Balkon ihres Hotels stürzt. Vorweg gesagt: Das Personenverzeichnis ist sehr hilfreich. Es spielen doch viele Personen eine Rolle. Diese sind jedoch richtig gut dargestellt und passen in die Zeit. Überhaupt wird das Flair der 60er Jahre gut wiedergegeben. Besonderes Highlight: die Kapitelüberschriften, die jeweils einen Musiktitel dieser Zeit beinhaltet. Für mich war es ein Ausflug in eine wunderschöne Zeit und es wurden viele Erinnerungen geweckt.
Bitter und süß zugleich - Leben in Italien in den Sechziger Jahren
von milli - 29.05.2019
Eigentlich dachte ich, einen typischen leichten Italia-Sole-Mare-Amore-Roman vor mir zu haben, aber das Buch ist weit mehr und es hat mich wirklich gepackt, gefesselt und sehr positiv überrascht. In den einzelnen Kapiteln, denen witzigerweise auch immer ein ganz großer italienischer Hit oder Schlager vorangestellt ist, wird das Leben der Bewohner des fiktiven Örtchen Sant`Amato in Laufe der 60-iger Jahre beschrieben. Und wie es im wahren Leben so ist, gibt es nicht nur Glück und Sonnenschein, sondern auch verbotene Leidenschaften, Intrigen, verlorene Kämpfe und Hass, die tiefe Verletzungen und Wunden verursachen. Manche Menschen leiden schwer an den ihnen zugefügten Verletzungen, andere setzen sich dagegen skrupellos über das von ihnen verursachte Leid hinweg und schaffen es problemlos, alles außer dem eigenen Wohlergehen auszublenden. Da ist zum Beispiel der Olivenbauer Davide, der lange Jahre Marina, die Frau des Friseurs Carlo liebt, beide können sich aber nicht aus ihren Familien lösen. Davides Sohn Nino übernimmt zur Enttäuschung der ganzen Familie nicht den Oliven-Hof, sondern wird Meeresbiologe. Ninos Freund Beppo steht auf Männer, was im Dorf keiner wissen darf und will es unbedingt aus den ärmlichen Verhältnissen seines Elternhauses heraus schaffen. Und Matteo, ebenfalls Ninos Freund, der unbedingt Fußballer bei Juve werden möchte und unendlich in die Tochter des örtlichen Patrone verliebt ist, muss deshalb um sein Leben fürchten. Alle müssen ihren durchaus schwierigen Weg finden. Auch die schwere Vergangenheit in der Zeit des 2. Weltkrieges hat in der Geschichte des Dorfes und in seinen Bewohner tiefe Wunden hinterlassen, die in den jüngeren Generationen weiterwirken. Aus dieser Zeit steht ein böses Geheimnis nicht nur z. B. zwischen Carlo und seiner Frau Marina. Außer den Bewohnern des Dorfes tauchen auch immer wieder Personen auf, die nur kurz im Dorf waren, der Künstler, dessen Frau in Sant`Amato stirbt oder die deutsche Fabrikantentochter Reni, die in der Nähe einen schlimmen Unfall hatte. Und der Autorin gelingt es sehr gut, auch diese Nebengeschichten in den Romanverlauf einzubinden, obwohl es die für den Hauptstrang nicht unbedingt gebraucht hätte. Bei jedem neuen Kapitel habe ich mich gefreut, zu sehen, wie es mit den Personen weitergeht. Die Sprache ist sehr schön flüssig und verständlich und es machte mir wirklich Freude, immer weiter zu lesen. Gerade die italienische Atmosphäre wird ganz treffend eingefangen, die Schilderungen des Meeres und der Landschaft sind für mich überaus bildhaft. Mich hat das Buch sehr angerührt und an wunderschöne Zeiten in Italien erinnert, deshalb von mir 5 Sterne.
Ein schöner Ausflug in das Italien der sechziger Jahre
von Marilou - 28.05.2019
Marina, Marina! Dieses Lied von Rocco Granata war viele Jahre ein Ohrwurm und ich persönlich höre es heute immer noch gerne wenn mal Oldies aus dieser Zeit gespielt werden. Das Buch mit dem gleichnamigen Titel von Grit Landau ist wirklich eine Liebeserklärung an das damalige Italien und an das Leben! Die Handlung der Geschichte beginnt in dem kleinen Küstenort San Amato an der italienischen Riviera und fesselte mich von Anfang an. 20 Jahre Bella Italia, und zwar von 1960 bis 1980. Dabei geht es hier nicht nur um Amore, der Roman ist sehr abwechslungsreich und bietet einiges, unter anderem Untreue, Buße und die Erkenntnis dass das Schicksal es doch manchmal und überraschenderweise gut mit einem meint. Die Autorin hat einen sehr flüssigen Schreibstil, die Beschreibung der Personen und Handlungsorte waren für mich sehr authentisch. Das Cover ist ebenfalls bestens gelungen: eine junge und glücklich wirkende Frau auf einer Küstenmauer liegend, im Hintergrund die Idylle des Küstengebietes. Dieser Roman ist ein wirklich schöner Ausflug in das Italien der sechziger Jahre und die darauffolgenden Jahre bis 1980!
Gehaltvollere Lektüre als erwartet
von Emmmbeee - 28.05.2019
In diesem Roman wird das Leben und Lieben mehrerer Familien an der ligurischen Küste miteinander verwoben. Es gibt mehr oder weniger geheime Herzenswirrungen noch und noch. Da sind Träume und Pläne, welche das Schicksal und nicht zuletzt auch die Liebe immer wieder umstossen. Alle möglichen Variationen zum Thema Liebe werden behandelt, mit den Augen einzelner Bewohner gesehen. Im Zentrum bewegt sich die Figur der Marina, weshalb der Titel durchaus passend gewählt ist. Immer wieder sind Rückblicke eingestreut, die das frühere Geschehen erhellen. Aber etliche Erklärungen, welche gegen Ende des Romans nachgereicht werden, scheinen mir fast an den Haaren herbeigezogen. Die einzelnen Geschichten innerhalb des Romans greifen wie Teile eines Puzzles ineinander. Sehr interessant, wie die einzelnen Personen auf überraschende Wendungen reagieren. Die Sympathien werden dadurch manchmal umverteilt. Die meisten Personen erhalten sie schon deshalb, weil das, was sie umtreibt und handeln lässt, im alltäglichen Leben tief verankert ist. Die Spannung gestaltet sich sehr unterschiedlich, mal eher zäh, dann schwingt sie sich wieder zum Drama auf. An manchen Stellen hätte dem Erzählfluss etwas mehr Schub gutgetan. Ansonsten: ein Schreibstil wie sprudelnde Limo, dennoch nicht unbedingt light, sondern teils mit recht viel Tiefgang. Die vierzehn Kapitel werden jeweils von einem bekannten Schlagertitel eröffnet, dazu Infos zum Sänger oder zum Lied. Eine originelle Idee, hat doch jedes Lied einen besonderen Bezug zum folgenden Abschnitt. Für meinen Geschmack wurden übertrieben viele italienische Vokabeln verwendet, das wirkt unnatürlich und aufgesetzt. Das sehr ausführliche Glossar (20 Seiten) mit Übersetzungen und Begriffserklärungen ist denn auch notwendig. Bei den vielen Personen geht es ebenfalls nicht ohne ein Personenregister der beteiligten Familien. Das ansprechende Cover, eine verblasste Fotografie aus den Sechzigern über ein aktuelles Bild von heute gelegt, weist wohl auf die Vergangenheit und die mit ihr verschmolzene Gegenwart hin. Drei beigefügte Rezepte (Fleisch, Sugo und Sorbet) laden zum Nachkochen ein. Die Fotos im Buchdeckel untermauern das Italien-Klischee. Informativer ist die Landkarte im rückwärtigen Umschlag, an der man sich geografisch orientieren kann. Hübsch ist der Ortsname: Amato bedeutet der zu liebende (Ort) .
Italienische Zeitreise
von Ele - 22.05.2019
Marina , Marina, Roman von Grit Landau, 400 Seiten, erschienen bei Droemer Knaur. Ein Familien-Roman der die Italiensucht der 50er und 60er Jahre wiederspiegelt. Es ist Anfang der 60er Jahre in dem kleine Küstenort Sant Amato an der italienischen Riviera. Marina, Marina von Roco Grandata klingt aus allen Radios und nicht nur in Italien. Der 14jährige Nino ist in "Marina" die Mutter seines Freundes verliebt. Doch ein anderer Mann kommt ihm in die Quere. Erst viele Sommer später erfährt er wer die Gunst der aufregenden Marina erringen konnte. Die Schicksale einiger ligurischer Familien und besonders der drei Freunde Matteo, Nino und Beppe werden hier geschildert. Das Buch umfasst 13 Kapitel. Es Beginnt im Jahr 1960 die ersten Kapitel sind den 60er Jahren gewidmet. Am Anfang des jeweiligen Jahres wird, als Vorwort sozusagen, der damalige Titel, des Liedes aufgeführt, welches die italienischen Charts anführte, der Interpret, Verkaufszahlen und andere wissenswerte Einzelheiten des Hits. Zum Ende und zur weiteren Erläuterung gibt es ein Kapitel, welches die Geschehnisse in der Region während des 2. Weltkriegs zum Thema hat. Das letzte Kapitel ist dem Jahr 1980 gewidmet, der Kreis schließt sich und der Leser erfährt welche Träume und Wünsche der drei Jungs sich erfüllt haben. Die Kapitelzahlen sind in italienischen Zahlwörtern gedruckt - eine nette Idee. Für das Personenregister am Anfang war ich sehr dankbar immer wieder musste ich es aufschlagen. Das Glossar am Ende des Buches war sehr hilfreich um besondere Ausdrücke und Wörter zu verstehen. Am Ende wurde der Roman auch noch durch die Rezepte einiger regionaler Spezialitäten bereichert, die im Buch vorgekommen sind. Eigennamen, italienische Phrasen, Bibelzitate werden durch kursive Schrift hervorgehoben. In der inneren hinteren Umschlagseite befindet sich eine Karte, der ital. Riviera, die Bilder in der vorderen Umschlagseite zeigen Orte des Geschehens. Zu Beginn der Lektüre war ich vom Buch begeistert, die angeführten "Canzoni italiane", die italienischen Phrasen und die Beschreibung des Settings lösten in mir das Italienische Wohlgefühl aus, welches ich so sehr mag. Leider sind mir die Personen bis zum Ende fremd geblieben, außer der Person Marina, blieben die übrigen Charaktere leider etwas blass. Ausgenommen das Kapitel 1944. Viele Gedanken der handelnden Personen und ihre Bewegründe, auch die Aktionen der Partisanen waren interessant. Gerne hätte ich auch gewusst wie Nunziata und Davide ein Paar wurden, dieser Teil am Ende des Kriegskapitels fehlte mir richtig. Das Kapitel über die deutsche Reni, die mitsamt einem Hotelbalkon auf die Straße geknallt ist, ist merkwürdig. Ihre Erlebnisse im Krankenhaus mit dem jungen Arzt Gianni waren für den Fortlauf des Buches unwichtig. Erst später habe ich entdeckt, dass es der Mutter der Autorin zu der Zeit in Sanremo tatsächlich passiert ist und sie es deshalb im Buch thematisiert hat. Die einzelnen Kapitel schneiden Familienerlebnisse an, die in keinem Fall für mich zu einem logischen Ganzen geführt hatten. Auch der Schluss des Buches hat mir nicht gefallen. Nur die Schicksale der drei Freunde ziehen sich wie ein roter Faden durchs Buch und kommen zu einem Abschluss. Alles in allem war ich vom Buch nicht begeistert, mir gefiel die Beschreibung der italienischen Lebensart, besonders in den 60iger Jahren. Da stellte sich sofort ein Wohlgefühl ein die Handlung war zu Anfang auch wirklich interessant. Leider schaffte es Grit Landau nicht mich bis zum Ende zu begeistern. Das Geschriebene ergab für mich kein Ganzes. Am Ende war ich froh als die letzten Seiten gelesen waren. Schade. Von mir eine eingeschränkte Leseempfehlung, der Leser sollte hier einfach nicht zu viel Spannung bzw. Handlung erwarten. Von mir drei Sterne.
Eine nostalgische Reise in das Italien der 60er Jahre
von Lilofee - 16.05.2019
Italien Anfang der 1960er Jahre. Aus allen Lautsprechern das Lied von Rocco Granata Marina, Marina. Im fiktiven SantAmato lebt Marina, eine Frau mit vielen Facetten. Die schöne Frau des Friseurs wird von Nino heftig angebetet, doch Marina beginnt eine leidenschaftliche Affäre mit einem Mann. Bis dahin spinnt das Schicksal seine Fäden: Ninos Tante erfüllt sich einen lang gehegten Traum, der Cousin seines Vaters verliebt sich in eine deutsche Urlauberin, die von einem Hotelbalkon stürzt, und auch Marinas geheime Liebe bleibt nicht ohne Folgen. Das italienische Lebensgefühl und der Zeitgeist der 1960er Jahre werden sehr gut wiedergegeben. Alleine schon die Überschriften der Kapitel mit den altbekannten italienische Hits lässt diese Zeit mühelos wiederauferstehen. Auch die Schicksale der Charaktere haben ihre Wurzeln tief in der italienischen Vergangenheit. Nicht nur das Leben in Italien in den 60er Jahren wird wunderbar reflektiert, sondern auch die deutsch/italienische Kriegsvergangenheit mit ihren vielen Hintergrundinformationen. Was auch sehr hilfreich ist, ist das Personenverzeichnis am Anfang und das sehr umfangreiche Glossar am Ende des Buches. Man merkt, das die Autorin sehr gut recherchiert hat. Es ist keine typische und klischeehafte Urlaubslektüre, sondern ein sehr vielschichtiger Roman mit viel Hintergrund. Die leichte und lockere Schreibweise, die tollen Charaktere dieses Romanes und der zusätzliche Tiefgang machen dieses Buch zu einem Leseerlebnis. Grit Landau hat einen wunderbaren Roman geschaffen.
Liebe, Schicksal und Happy End?
von S. P. - 16.05.2019
Das Cover ist sehr gut gewählt. Es macht sofort neugierig auf Italien, die Menschen, die Sonne und das Meer. Der Roman beginnt mit der Neugier des Lesers. Ist doch der Titel nach dem Song der 60er Jahre gewählt und verbunden mit der Sehnsucht nach der Sonne, dem Meer und Italien. Einige Kapitel passen meiner Meinung nach nicht so in den Roman, obwohl sie auch sehr flüssig geschrieben sind. Ich wollte das Weiterlesen schon aufgeben. Aber die Spannung kam nach einiger Zeit wieder und meine Begeisterung auch. Die Liebe einiger Menschen zu Marina ist sehr stark verwurzelt und zieht sich durch die gesamte erzählte Geschichte. Die Zeit des 2. Weltkrieges und die Partisanenkämpfe sind sehr gut formuliert. Nach diesen Kapiteln waren dann die anfangs nicht so verstandenen Kapitel auch aufgeklärt. Insgesamt ist der Roman gelungen.
Schicksalsfäden - eine Liebeserklärung an Italien
von Marakkaram - 13.05.2019
** Für einen kurzen Moment schien die Zeit stillzustehen. Sein Vater und Marina standen dort unten im Schatten des Türrahmens beeinander und Nino überkam auf einmal das Gefühl, als befände er sich im Traum eines anderen Menschen. Eines Traums voller Zeichen und Rätsel, deren wahre Bedeutung ihm verschlossen blieb. ** Sant Amato 1960: Das Lied Marina schallt durch alle Gassen und erobert die Welt. Im kleinen Küstendorf an der Riviera hat dieser Song eine ganz besondere Bedeutung für den 12-jährigen Nino, er ist sozusagen ein Omen, denn er ist unsterblich in Marina, die Mutter seines besten Freundes verliebt. Sein Kusin Bruno lacht ihn dafür aus und zockt ihn für die heissbegehrte Platte ganz schön ab, denn er hat große Pläne für die Zukunft. Die schöne Marina hingegen nimmt Nino kaum wahr und beginnt eine leidenschaftliche Affaire mit einem anderen Mann, obwohl sie doch mit Carlo den Aufmerksamsten daheim hat. Marina, Marina hat mich wirklich überrascht und das liebe ich. Das Cover im 60-iger Jahre Stil vermittelt Unbeschwertheit, Verliebtheit, Sommer, Sonne, Urlaub und ich habe eine leichte, lockere italienische Liebesgeschichte erwartet. Doch Grit Landau erzählt hier mehrere Geschichten, die am Ende alle irgendwie miteinander verbunden sind und ein Gesamtbild ergeben. Und das mit mehr Tiefe und ernsterem Hintergrund, als erwartet ~ und dennoch wunderschön. Der Roman umfasst den Zeitraum von 1960-1968, mit einem kleinen Sprung in die Vergangenheit und Zukunft. Jedem Jahr wird ein Song vorangestellt, den Nr. 1 Hit Italiens, und es gibt ein paar Hintergrundinfos dazu, beginnend mit Marina von Rocco Granata. Das ist quasi das Sahnehäubchen Italien-Flair, Ohrwurmgarantie inclusive. Grit Landau erzählt ihre Geschichte in einer klaren, flüssigen Sprache und vermittelt gekonnt das Lebensgefühl der damaligen Zeit (auch ohne Musik). Sie bringt Atmosphäre und Riviera-Flair ins heimische Wohnzimmer. Ein sehr gelungener Ausflug in die Vergangenheit. Doch wie schon Tolstoi in Anna Karenina schrieb Alle glücklichen Familien gleichen einander. Jede unglückliche Familie ist auf ihre eigene Art unglücklich. Und so hat jeder hier sein Päckchen zu tragen und seine eigene Geschichte. Fazit: Unbedingt lesen - auch wenn man mit dem Klappentext und Cover vielleicht nicht ganz so viel anfangen kann. Es lohnt sich wirklich!
4,5 Sterne für Amore regge senza legge! Liebe kennt kein Gebot
von Elke Seifried - 12.05.2019
Marina, Marina, die Frau des Friseurs im kleinen Küstenort Sant Ámato bewegt die Gemüter. Während die zugezogene Römerin aus ärmlichen Verhältnissen so mancher Dame ein Dorn im Auge ist, verzehrt sich nicht nur ein männliches Herz nach ihr. Jüngster Verehrer ist Nino. Der Dreizehnjährige ist rettungslos in die Mutter seines besten Freundes verliebt. Doch leider kann diese seine ganzen anonymen Liebesbemühungen so gar nicht zuordnen, macht ihr doch noch ein anderer schöne Augen, denen sie ebenfalls nicht abgeneigt ist. Wenn da nur nicht die Familie und ihr guter Ehemann wären. So nehmen in dem kleinen Küstenort an der Rivera ganz viel Amore und Leidenschaft ihren Lauf. Man bekommt viel Dorfleben geboten, bei dem alle irgendwie verwandt und verschwägert sind. Ganz besonders ein Verhältnis mit einem angesehenen Mann im Ort, das nicht ohne Folgen bleibt, bringt die Einwohner in Wallung. Dazwischen finden sich zusätzliche Episoden von Italienurlaubern und solchen, die das Geschehen am Rande streifen. Auch wenn bei diesen nicht immer ganz klar ist, wohin die Autorin mit ihrer Gesamtgeschichte hin will und auch nicht alles zum Fortgang der zentralen Handlung um die Dorfbewohner nötig gewesen wäre, lassen eine diese toll im Italien der 60er Jahre versinken. Der lebendige, flüssige Sprachstil der Autorin hat mir von Anfang an gut gefallen. Auch wenn vielleicht hier und da, besonders anfänglich eine kleine Länge entstand, habe ich immer gern gelesen. Ich konnte beim Lesen auch immer wieder schmunzeln, was ich immer mag. So finden sich immer wieder pointiert, witzige Aussprüche wie "Du bist doch ein Lanteri, auch wenn du jetzt ein Leben als Fisch vorziehst, Madonna als Fisch! Ich verstehs nicht. Immerzu nur im Wasser. Algen sammeln, Muscheln zählen. Tiefe messen, mein Gott, das Meer ist tief und groß, ja und?!" von Ninos Mutter, die so gar nicht verstehen will, dass ihr Sohn nicht in die Fußstapfen der Familientraditon treten will. Grit Landau gelingt es zudem unheimlich viel Gefühl in die Geschichte zu legen. Bei tiefen Enttäuschungen angefangen, über Demütigungen, die stillschweigend ertragen werden, bis hin zu unbeschreiblich großen Sehnsüchten, bietet sie ein breites Spektrum, das ich miterleben konnte. Äußerst gelungen fand ich dabei auch die kursiven Einschübe, die den Gegensatz zwischen Gesagtem und Gedachten so gut deutlich machen. So konnte ich noch tiefer in die einzelnen Mitspieler blicken. Sie baut auch zunehmend Spannung auf, indem sie die Beziehungen der einzelnen Mitspieler gekonnt miteinander verwebt. Grit Landau ist es gelungen ihren Charakteren unheimlich viel Profil zu verleihen, was mir sehr gut gefallen hat. Ich hatte von den allermeisten ein ganz präzises Bild vor meinen Augen. Der Personenbeschreibungen, die man zu Beginn geliefert bekommt, habe ich daher so gut wie nie bedurft. Einzig beim kleinen historischen Exkurs ins Jahr 1944 hatte ich Probleme die Namen immer so richtig zuzuordnen, da auch die Vornamen der Väter und Mütter in der Aufstellung fehlten. Ich kann gar keine besondere Lieblingsfigur ausmachen, alle sind toll gezeichnet und entwickeln sich enorm. Marina mochte ich auf jeden Fall von Anfang an gerne, so eine kleine Giftspritze wie Nunziata Lanteri tut einer jeden Geschichte gut und auch Matteo, der vom Profifußball träumt oder Beppes Träume vom Leben als Selfmademan haben mich sehr gerührt. Der Autorin hat mich mit auf eine Italienreise genommen. Olivenfelder, Olivenernte, Aufenthalte an abgelegenen verträumten Stränden, italienische Köstlichkeiten wie sugo alle vongole oder involtini, die einem den Mund wässrig machen, und immer wieder auch italienische Aussprüche machen das Italienfeeling perfekt. Gut dazu gefällt mir auch das Glossar am Ende, sodass trotz zahlreicher Wendungen keinerlei Verständnisprobleme entstehen können. Grit Landau schickt einen gekonnt zurück in die 60er Jahre. Der Italienurlaub wird für uns Deutsche modern, der Bikini hat sich noch nicht bei allen durchgesetzt und die Wahl zur Lady Italia bzw. zur Lady Europa hat noch ein ganz besonderes Flair. Schalplatten sind der Renner, die Filmstars aus Hollywood sind erst so richtig am Kommen, aber auch sind die Nachwehen des zweiten Weltkriegs sind noch deutlich zu spüren, haben sie doch Land und Leute geprägt. Um dies besser verstehen zu können, bekommt man zudem noch einen kleinen Exkurs ins Jahr 1944. Der Roman ist auch eine Hommage an die alten italienischen Schlager, die damals jedem im Ohr waren. Jedes Kapitel beginnt mit einer zwischengeschobenen extra Seite, die ein Zitat aus einem Liedtext und einen kurzen Text mit Infos zu Lied und Künstler bietet. Meist werden die Zitate auch im nachfolgenden Text aufgegriffen. Ich habe mir oft im Internet auch die Lieder dazu angehört, was das Italienfeeling noch verstärkt hat. Erwähnen möchte ich auch noch die Rezepte, die man am Ende geliefert bekommt, auch wenn ich persönlich darauf verzichten hätte können, hören sie sich super lecker an. Aber ich bekomme am platten Land nicht solch leckere, frische und regionale Zutaten und bin auch kein so großer Koch, als dass ich das auch annähernd so gut hinbekommen würde, wie ich es beim Lesen auf der Zunge meinte zu haben. Dankbar bin ich aber um das tolle Nachwort, das noch interessante Details zum Wahrheitsgehalt der Geschichte offen legt. Alles in allem hat mich die Autorin mit ihrem "Marina, Marina" wirklich einen tollen, kleinen Ausflug ins Italien der 60er erleben lassen. Für fünf Sterne reicht es nicht ganz, aber sehr gute 4,5 sind auf jeden Fall drin.
Italienischer Flair
von Pseudo - 10.05.2019
Italienisches Lebensgefühl pur. Schon das Cover vermittelt es, sieht so richtig nach Urlaub aus. Ich war noch nie in Italien, aber so stelle ich mir es vor. Sonne, Essen, Temperament, Liebe, Leben. Wir Leser lernen den Küstenort Sant Amato und seine Bewohner kennen. Bekommen einen Einblick in Wünsche und Träume. Nicht immer ganz leicht zu lesen, da doch viele Personen mit ihren schwungvollen italienischen Namen auftauchen. Aber man hat ja vorne den "Stammbaum" und kann sich da immer wieder orientieren. Ansonsten ist der Schreibstil recht angenehm. Das Buch ist sicher eine angenehme Urlaubsbegleitung, wenn man sich nicht in komplizierte Leseinhalte verlieren möchte.
Italienisches Flair der 60-iger Jahre
von Tara - 05.05.2019
Mit ihrem Buch "Marina, Marina" hat die deutsche Autorin Grit Landau die Atmosphäre der 60-iger Jahre in Italien eingefangen und aufleben lassen. Der Roman erzählt vom Leben mehrer italienischer Familien, die in dem Küstenart Sant`Amato leben. Er beginnt 1960 mit dem damaligen Hit "Marina, Marina" und endet 1980. Zu den jeweiligen Kapiteln sind bis 1968 immer wieder die Titel der damals aktuellen Charts eingearbeitet und man erfährt was sich im Leben der Dorfbewohner so alles ereignet hat. Nach 1968 gibt es einen Zeitsprung und die Protagonisten treffen sich erst im Jahre 1980 wieder. Außerdem gibt es noch interessante Rückblicke in das Jahr 1944 und die Partisanenkämpfe, die dem Verständnis der anderen Kapitel dienen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und lässt sich flüssig lesen. Ein Personenverzeichnis über die Familien erleichtert es den Überblick zu behalten, da die Anzahl der Charaktere recht hoch ist. Des Weiteren gibt es am Ende des Buches ein recht umfangreiches Glossar, dass die italienischen Ausdrücke, die immer wieder einfliesen erklärt und durch die die Geschichte eine besonders italienische Atmosphäre erhalten hat. Mir hat dieser Rückblick in das Italien der 60-iger Jahre ausgesprochen gut gefallen. Die Charaktere wirken authentisch, die Handlung lebendig und die Rückblicke sorgen dafür, dass man das Buch in Erinnerung behält und nicht nur als leichte Sommerlektüre liest.
Der vermeintliche Urlaubsroman zeigt politische Hintergründe auf
von Sommerlese - 04.05.2019
Grit Landaus Roman Marina, Marina spielt in Italien und erscheint 2019 im DroemerVerlag. Die Geschichte spielt in dem kleinen Dörfchen SantAmato im Italien der 60er Jahre. Es ist die Wirtschaftswunderzeit und einige Deutsche verbringen jetzt ihren Urlaub an der Blumenriviera. Nino ist noch ein Junge als er sich zum ersten Mal in Marina verliebt. Doch auch sein Vater hegt Gefühle für sie. Dieser Roman dreht sich um die Bewohner von SantAmato, es geht um das alltägliche Leben, um die Liebe, um Verrat und um die Träume der Menschen in den Jahren von 1960 bis 1968. Doch es werden auch familiäre Tragödien erzählt, die ihren Ursprung in der politischen Vergangenheit Italiens haben. Marina wird von Nino, dem Freund ihres Sohnes, angeschmachtet. Sie beginnt ein Verhältnis mit Ninos Vater. In diesem Roman zeigen sich einige Liebeswirrungen und unerfüllte Liebe, aber auch Missgunst und Neid. Das alles spielt sich vor der typischen Kulisse einer wunderschönen italienischen Sommerkulisse ab. Die ersten Urlauber erobern den Strand und bringen nicht nur Devisen, sondern auch ihr Lebensgefühl mit. Für mich war das trotz des typischen italienischen Flairs weniger ein Urlaubsbuch, sondern eher ein Roman mit politischem Einblick in das Leben in Italien von 1960 bis 1968 mit einzelnen Rückblenden zu Erlebnissen aus der Vergangenheit im zweiten Weltkrieg und einem Ausblick in 1980. Hier erfährt man einige grausame Vorgänge von den SS-Truppen und über den rebellischen Kampf der Partisanenbewegung, der der Story ihren Tiefgang verleiht. Auch die deutschen Urlauber bringen politische Informationen mit, so erfährt man dank Reni ihre Sicht auf das politische Geschehen von Ost und West in Deutschland. Sehr stimmungsvoll und authentisch taucht man durch die Geschichte in das Leben der Italiener ein und fühlt den Zeitgeist, das Flair und das typische Lebensgefühl. Weil die Musik in dieser Zeit so prägend für das Zeitgeschehen steht, fangen alle 14 Kapitel mit einem passenden Hit des entsprechenden Jahres an. Der Titel Marina von Rocco Granata aus dem Jahr 1959 macht den Anfang. Übrigens hat man sämtliche Titel alle im Ohr und deshalb läuft die Handlung des Buches auch wie ein Kinofilm ab. In diesem Roman schlägt das Schicksal unbarmherzig zu und einige Liebesgefühle werden zu unerreichten Sehnsüchten. Gespannt folgt man den schicksalsträchtigen Verknüpfungen der Familien von SantAmato und erlebt auch die tragischen Verluste im Jahr 1944 betroffen mit. Was zu Beginn wie ein heiterer Urlaubsroman mit Sommerfrische und erster Verliebtheit beginnt, eröffnet im Nachhinein schwerwiegende Themen. Einige Schicksale entwickeln sich dramatisch, die Figuren können ihrer Bestimmung nicht entgehen. Sie scheitern, erdulden oder kämpfen, verlieren aber niemals ihre Sehnsüchte und Hoffnungen. Ein durch die enorme Personenzahl erforderliches Personenregister, ein lehrreiches Glossar und drei italienische Rezepte vervollständigen das Buch. Mit Marina, Marina ist der Autorin ein interessanter und themenumspannender Roman gelungen, der neben seiner urlaubsähnlichen Leichtigkeit auch in die Tiefe geht. Dieser Roman wirkt bildhaft wie ein Film, zusätzlich sorgen die erwähnten Musik-Hits für die akustische Untermalung.
Alle Kundenbewertungen anzeigen
Eigene Bewertung schreiben Zur Empfehlungs Rangliste
Servicehotline
089 - 70 80 99 47

Mo. - Fr. 8.00 - 20.00 Uhr
Sa. 10.00 - 20.00 Uhr
Filialhotline
089 - 30 75 75 75

Mo. - Sa. 9.00 - 20.00 Uhr
Bleiben Sie in Kontakt:
Sicher & bequem bezahlen:
akzeptierte Zahlungsarten: Überweisung, offene Rechnung,
Visa, Master Card, American Express, Paypal
Zustellung durch:
¹ Mängelexemplare sind Bücher mit leichten Beschädigungen, die das Lesen aber nicht einschränken. Mängelexemplare sind durch einen Stempel als solche ge-
kennzeichnet. Die frühere Buchpreisbindung ist aufgehoben.
* Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. Informationen über den Versand und anfallende Versandkosten finden Sie hier.
** Deutschsprachige eBooks und Bücher dürfen aufgrund der in Deutschland geltenden Buchpreisbindung und/oder Vorgaben von Verlagen nicht rabattiert werden. Soweit von uns deutschsprachige eBooks und Bücher günstiger angezeigt werden, wurde bei diesen kürzlich von den Verlagen der Preis gesenkt oder die Buchpreisbindung wurde für diese Titel inzwischen aufgehoben. Angaben zu Preisnachlässen beziehen sich auf den dargestellten Vergleichspreis.