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Nationalökonomie und Staat als Buch
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Nationalökonomie und Staat

Zur Kritik der Theorie des Finanzkapitals.
Buch (kartoniert)
In diesem Buch wird nachgewiesen, dass die Globalisierungsdebatte durch ihre Fokussierung auf den Begriff des Finanzkapitals einer Reihe von Mystifikationen aufsitzt, die zu falschen ökonomischen und politischen Konsequenzen führen mussten.... weiterlesen
Buch

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Nationalökonomie und Staat als Buch
Produktdetails
Titel: Nationalökonomie und Staat
Autor/en: Guenther Sandleben

ISBN: 3899650301
EAN: 9783899650303
Zur Kritik der Theorie des Finanzkapitals.
Vsa Verlag

September 2003 - kartoniert - 134 Seiten

Beschreibung

In diesem Buch wird nachgewiesen, dass die Globalisierungsdebatte durch ihre Fokussierung auf den Begriff des Finanzkapitals einer Reihe von Mystifikationen aufsitzt, die zu falschen ökonomischen und politischen Konsequenzen führen mussten. Ein Vergleich mit dem klassischen Begriff des Finanzkapitals Rudolf Hilferdings deckt sowohl die vulgärökonomische Verflachung der heutigen Diskussion als auch überraschend starke inhaltliche Parallelen auf. Indem der Autor die Irrwege und Mythenbildung in der klassischen Theorie aufzeigt, kritisiert er zugleich deren heutige abgespeckte Version.An diese umfassende und vernichtende Kritik schließt sich eine positive Darstellung an. Wie der Autor nachweist, wird die Globalisierung durch ein sich eigenständig reproduzierendes System von Nationalökonomien immanent gebremst. Die Politik ist kein frei handhabbares Mittel, das willkürlich von außen gegen die Kräfte einer ökonomischen Globalisierung eingesetzt werden kann, sie ist vielmehr inhaltlich durch die Ökonomie selbst festgelegt. Für manche Globalisierungsgegner, die die Instrumente des Nationalstaats gegen die ökonomischen Kräfte der Globalisierung einsetzen wollen, muss diese Erkenntnis ernüchternd sein: Das geforderte "Primat der Politik" hilft wenig, die Kräfte des Kapitals zu zähmen - die Forderung ist selbst nur Resultat solcher Kräfte. Politisch lässt sich zwar die Globalisierung begrenzen, jedoch handelt es sich hierbei um die mit der konkreten Struktur eines gesellschaftlichen Reproduktionskörpers zusammenhängenden Grenzen. Eine Kritik der Globalisierung kann sich nicht auf rechtliche Forderungen beschränken. Will sie in ihrem Finanzkapital mehr als eine Blase erblicken, dann muss sie auch zu strukturpolitischen Vorstellungen kommen.

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Kapitel 1
Die Nationalstaaten unter dem Diktat des Finanzmarkts?

1. Die Imperialismusdebatte
Globalisierungstheorie als Weltwirtschaftslehre / Das Finanzkapital in der klassischen Imperialismustheorie / Die Renaissance der Imperialismustheorie in den 1970er Jahren

2. Globalisierung einer Geldwirtschaft
Global operierendes Geldkapital / Finanzkapital und Nationalstaat / Der Staat in der "Globalisierungsfalle" / Zusammenfassung

Kapitel 2
Das Finanzkapital - eine Kritik der klassischen Theorie bei Hilferding

1. Zur Konstitution des Finanzkapitals
Machtgewinn der Banken durch Mobilisierung des Kapitals / Machtentfaltung durch den Kapitalkredit / Die Börse - "Mutter aller verrückten Formen" / Aktien- und Beteiligungsbesitz /Bankkapital - ein "Geldausdruck für fungierendes Kapital"

2. Der Gründergewinn - eine wundersame Wertschöpfung der Börse

3. Das Finanzkapital und die Einschränkung der freien Konkurrenz

4. Vollständige Aufhebung der freien Konkurrenz durch das Generalkartell

5. Zusammenfassung

Kapitel 3
Die Konstitution des Weltmarkts durch Nationalökonomien

1. Reproduktion und Börse
Zur Kernstruktur des Reproduktionsprozesses / Börse und fiktives Kapital: Über die tatsächliche Macht der Fondsmanager

2. Zur Konstitution eines Gesamtkapitals
Verschlingung der Einzelkapitale / Gesetz des Profitratenausgleichs / Integration aller Einkommenskreisläufe / Besonderheiten in der Reproduktionsweise - Einfache Reproduktion / Akkumulation

3. Wie aus einem Gesamtkapital eine Volkswirtschaft (Nationalökonomie) entsteht

4. Vielzahl von Nationalökonomien
Territoriale Fixierung des Kapitals / Das gesellschaftliche System der Produktivkräfte / Widerspruch zwischen Gleichheit des Kapitals und Ungleichheit der Profitraten

Kapitel 4
Warum gliedert sich die Welt in Nationalstaaten?
Auf der Suche nach einer Erklärung

1. Theorien über die Konstitution von Nationalökonomien
Merkantilisten: Handelskonflikte erhalten nationale Bedeutung / Klassiker: Nationalökonomien mit Eigengesetzlichkeit / Marx: Weltmarkt, dessen integrierende Teile die einzelnen Länder sind / Rosa Luxemburg: Von der Nationalökonomie zur nationalen Frage / Wirtschaftswissenschaften: Was ist Nationalökonomie?

2. Globalisierung zwischen Setzen und Verändern von Grenzen
Trennung von Politik und Ökonomie / Völker - Grenzen der Globalisierung? Zur Legende vom Werden der Nationen / Die populistische Seite der Nation

Ergebnis

Literatur

Portrait

Der Autor:Guenther Sandleben ist Finanzmarktanalyst einer mittelgroßen Bank.
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