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Aus den Annalen des menschlichen Schwachsinns

Ein Sottisier.
Buch (gebunden)
Mit wütender Akribie hat Flaubert jahrelang Materialien und Notizen für sein letztes Werk gesammelt. 'Bouvard und Pécuchet' sollte ein Rundumschlag gegen alle nur denkbaren Verirrungen des menschlichen Geistes werden. Nicht auf die heilige Einfalt ha … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Aus den Annalen des menschlichen Schwachsinns
Autor/en: Gustave Flaubert

ISBN: 3821841826
EAN: 9783821841823
Ein Sottisier.
Übersetzt von Hans-Horst Henschen
AB Die Andere Bibliothek

Januar 2000 - gebunden - 350 Seiten

Beschreibung

Mit wütender Akribie hat Flaubert jahrelang Materialien und Notizen für sein letztes Werk gesammelt. 'Bouvard und Pécuchet' sollte ein Rundumschlag gegen alle nur denkbaren Verirrungen des menschlichen Geistes werden. Nicht auf die heilige Einfalt hatte er es dabei abgesehen, sonder auf den Kretinismus der Experten und den Blödsinn der Berühmten und Arrivierten. Die 'herrschende Lehre' war seine bete noir, und dabei spielte es keine Rolle, ob es um die elegante Welt ging, um Literatur, die Medizin, die Politik oder um die Wissenschaften. Flauberts tödlichste Waffe war nicht die Satire, sondern das skurrile, peinliche, erbärmliche Zitat. Jeder Satz aus dem 'Sottisier' vernichtet eine Autorität. Und auch, wenn die Nehmen des Helden, die er vorführt, uns nichts mehr sagen - von ihren heutigen Nachfolgern unterscheidet sie so wenig, als hätte Flaubert vor dem Fernseher gesessen.

Portrait

Geboren wurde Gustave Flaubert, der Vater der Moderne, am 12. Dezember 1821 in Rouen. Seine Kindheit war von der trübsinnigen Krankenhausatmosphäre geprägt, da seine Familie wegen des Berufs des Vaters, er war Chirurg, einen Seitenflügel des Krankenhauses bewohnte. Die schulischen Leistungen Flauberts, der später mit seiner Schreibkunst die Literatur revolutionieren sollte, waren eher mittelmäßig, und auch sein Jurastudium in Paris musste er 1944 erfolglos abbrechen. Im selben Jahr erlitt er zusätzlich eine Nervenkrise, weshalb seine Familie ein Landhaus in Croisset bezog, wo Flaubert auch den größten Teil seines Lebens verbrachte. Bereits als Kind machte er erste schriftstellerische Versuche, nun konnte er sich zurückgezogen ganz dem Schreiben widmen. Zunächst verfasste er historische Dramen, autobiographisch inspirierte Erzähltexte sowie in der Tradition der Schauerromantik stehende Erzählungen, bis ihm schließlich mit dem Jahrhundertroman "Madame Bovary" (1857, dt. 1892) der Durchbruch gelang. Literaturgeschichtlich ist Flaubert mit seinem Roman eine große Errungenschaft gelungen, da er sich sowohl in seiner Schreibweise als auch in der Auswahl der Thematik von der Tradition der französischen Schauerromantik löste und somit den Grundstein für die Moderne legte. Flauberts schriftstellerisches Können hat die Entwicklung des Romans entschieden geprägt. Vom zeitgenössischen Realismusideal geprägt, strebte er nach einer möglichst exakten Darstellung der Wirklichkeit und gleichzeitig nach Objektivität. Die "Verwissenschaftlichung des Romans", worunter der Gebrauch von authentischem literarischen Material zu verstehen ist, sollte später vom Naturalismus zum Grundsatz erhoben werden. Flaubert plädierte ebenfalls für eine unpersönliche, leidenschaftslose Darstellung, die er in seinen Texten mit Hilfe seiner ironischen Erzählhaltung und der Verwendung erlebter Rede zu verwirklichen versuchte. Als Erneuerer der Erzählliteratur erlangte Flaubert epochale Bedeutung. Neben Balzac zählt er in der französischen Literatur zu den bedeutendsten Schriftstellern des 19. Jh.s. Flaubert starb am 8.5.1880 in Croisset. Zu seinen bekannten Werken zählen u.a.: "Trois contes (1877, "Drei Erzählungen") "Hérodias" (1877, dt. 1909), "Légende de Saint-Julien l\hospitalier (1877, dt. "Die Legende vom Heiligen Julian dem Gastfreien, 1909) und die Erzählung "Un cr simple" (1877, dt. Ein schlichtes Herz, 1891).

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