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Ein wirklich erstaunliches Ding

Roman. Originaltitel: An absolutely remarkable thing.
Buch (gebunden)
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Eigentlich hatte April nur eine mysteriöse, aber beeindruckende Roboter-Skulptur gefilmt und ins Netz gestellt - nichts Besonderes eigentlich, doch als sie am nächsten Morgen aufwacht, ist sie berühmt.
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Ein wirklich erstaunliches Ding als Buch

Produktdetails

Titel: Ein wirklich erstaunliches Ding
Autor/en: Hank Green

ISBN: 3423790407
EAN: 9783423790406
Roman.
Originaltitel: An absolutely remarkable thing.
Übersetzt von Katarina Ganslandt
dtv Verlagsgesellschaft

1. März 2019 - gebunden - 443 Seiten

Beschreibung

#shitstorm

Ein paar Klicks, ein kurzer Film, eine spontane nächtliche Aktion - und Aprils Leben steht auf dem Kopf. Eigentlich hatte sie nur eine mysteriöse, aber beeindruckende Roboter-Skulptur gefilmt und ins Netz gestellt und ihr aus Spaß den Namen CARL gegeben - nichts Besonderes eigentlich, doch als sie am nächsten Morgen aufwacht, ist sie berühmt. Überall auf der Welt sind Carls aufgetaucht, niemand weiß, woher sie kommen, niemand weiß, wofür sie gut sind. April wird zur Carl-Expertin, die Medien stürzen sich auf sie, ihre Videos verbreiten sich millionenfach. Doch im Zentrum der weltweiten Hysterie erntet sie nicht nur Likes...

Portrait

Hank Green wurde in Birmingham, Alabama geboren, seine Familie zog jedoch früh nach Orlando,Florida. Er studierte Biochemie und absolvierte seinen Master in Umweltwissenschaften an der University of Montana, wo er mit seiner Familie lebt. Gemeinsam mit seinem Bruder John und den sogenannten »Nerdfighters« initiierte er das karitative »Project for Awesome«, das inzwischen jährlich mehr als 2 Millionen Dollar für Charity-Projekte (z.B. »Save the Children« und »Partners in Health«) einspielt. Mehr über Hank Green unter oder auf Twitter und Facebook unter @HankGreen

Pressestimmen

"Hank Greens Buch 'Ein wirklich erstaunliches Ding' ist letztes Jahr zunächst in Amerika erschienen und auf den Fiction-Starts direkt auf Platz Eins gestiegen - und das zurecht. "
Jasmin Schneider, jetzt.de 28.02.2019

Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung vom 24.06.2019

Wie sich ein Mensch zur Marke macht
Hank Greens Debütroman handelt von den unseligen Nebenwirkungen des Ruhms

Kann das gutgehen? Nachdem sein großer Bruder John mit "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" eines der erfolgreichsten Jugendbücher der vergangenen Jahre geschrieben hat, legt nun auch Hank Green einen Roman vor. Er heißt "Ein wirklich erstaunliches Ding", porträtiert den Alltag der Digital Natives und ist mithin durchzogen von autofiktionalen Momenten. Denn für den neununddreißigjährigen Green ist das Internet eine Art Atelier, in dem er sein Ich modelliert, zurechtstutzt, ja überhaupt erst hervorbringt. Er moderiert den Video-Blog "SciShow", hat gemeinsam mit John Green die Youtube-Kanäle "Vlogbrothers" sowie "Crash Course" gegründet und erreicht online mehr als acht Millionen Abonnenten. Die von ihm produzierte Web-Serie "The Lizzie Bennet Diaries" wurde mit einem Emmy ausgezeichnet.

Jetzt also Literatur. Die Vorbehalte liegen auf der Hand: Ist es Greens Absicht, die von ihm und seinem Bruder großgezogene und liebevoll gepäppelte Cashcow bis zum letzten Tropfen zu melken? Zeugt es von Chuzpe oder mangelnder Originalität, dass sich sein Roman ebenfalls an Teenager und junge Erwachsene richtet? Kann er überhaupt schreiben? Hat er etwas zu erzählen?

Kann er, hat er. "Ein wirklich erstaunliches Ding" ist in mancher Hinsicht das, was der Titel verheißt. Es ist ein Buch, in dem jener Bereich modernen Lebens soziologisch und psychologisch vermessen wird, den Kulturkritiker gerne als Hauptrivalen des Buchs brandmarken. Dabei müssen sich digitale und literarische Welt nicht ausschließen. Green sagt: "Ich wünsche mir nur, dass wir uns immer wieder gegenseitig daran erinnern, was für eine coole Sache Bücher sind."

Sein Debüt handelt von der Persönlichkeitsentwicklung einer Produktdesignerin namens April. Sie ist dreiundzwanzig Jahre alt und hat stets dagegen angearbeitet, süß gefunden zu werden. Nun bekommt sie die Gelegenheit, den Niedlichkeitsimperativ ein für alle Mal aus der Welt zu schaffen, denn sie erlangt zunächst eine gewisse Popularität, dann größere Bekanntheit, anschließend den Status eines Idols und schlussendlich weltweite Prominenz. Jeden dieser Schritte kontrolliert sie mit mal ausgeklügelten, mal überstürzten Selbstdarstellungsstrategien. Ob Facebook oder Twitter, Youtube oder Instagram, April lässt ihre Follower nie lange warten. Dabei weiß sie doch eigentlich: "Der Trick, um wirklich cool rüberzukommen, besteht darin, dass einem die Meinung der anderen komplett scheißegal sein muss."

Ihren Ruhm verdankt April den Außerirdischen. Sie sind auf der Erde gelandet und haben an vierundsechzig Orten Skulpturen aufgestellt, die aus einem unbekannten Material bestehen und anmuten wie "Transformer in Samurai-Rüstung". April entdeckt als Erste den in New York plazierten Roboter, nennt ihn Carl und beginnt, über das Phänomen in sozialen Netzwerken zu berichten. Die Aliens versorgen die Menschen derweil mit komplizierten Denkspielen. Warum? Weiß keiner. Aber während es die einen wunderbar finden, die Weltbevölkerung im Rätselknackerfieber vereint zu sehen, wittern die anderen eine feindliche Übernahme des Planeten. April freut sich über den extraterrestrischen Besuch und tritt als Moderatorin und Zeremonienmeisterin des Geschehens hervor.

Mit stupender Einfühlung schildert Green, wie sie sich dabei von einem Menschen in ein Symbol und eine Marke verwandelt, wie sie einen ansehnlichen Größenwahn kultiviert, um dann wieder an sich zu zweifeln und zu verzweifeln. Die Selbstbespiegelung, der rasant zunehmende Narzissmus, die mit koketter Eigenwerbung betriebene Imagepflege - all das seziert der Autor so gründlich, bis die dahinter verschanzten Wünsche, Ängste und Affekte offen vor uns liegen. Am Ende ist April eine bedauerliche Marktschreierin.

Dass es bei solcher Kommunikation weniger um die Sach- denn um die Sozialdimension der Aufmerksamkeit geht, ist aus anderen Zusammenhängen bekannt, wird von Green aber besonders nachvollziehbar entfaltet. In Georg Francks 1998 erschienenem Buch "Ökonomie der Aufmerksamkeit" heißt es: "Die Aufmerksamkeit anderer Menschen ist die unwiderstehlichste aller Drogen." April formuliert es ähnlich: "Berühmtsein ist eine Droge." Auch die Lektüre von Greens Erstling entwickelt einen Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann. Das Ende führt indes zu großer Ernüchterung. Nicht weil es missraten wäre, sondern weil es offenbleibt. Allerdings nicht mehr lange - das Sequel ist bereits in Planung.

KAI SPANKE

Hank Green: "Ein wirklich erstaunliches Ding". Roman.

Aus dem Englischen von Katarina Ganslandt. Dtv Bold, München 2019. 448 S., geb., 22,- [Euro]. Ab 14 J.

© Alle Rechte vorbehalten. Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Frankfurt.
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von Thorsten B. - Hugendubel Buchhandlung Wiesbaden Kirchgasse - 16.05.2019
Der Roman über die Generation YouTube. Von YouTube-Pionier Hank Green spannend geschrieben!
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von Kerstin M. - Hugendubel Buchhandlung Frankfurt/Main Steinweg - 16.05.2019
Alieninvasion im digitalen Zeitalter. Hank Greens Heldin hält den Roboter, der plötzlich mitten auf der Straße steht, zunächst für ein schräges Kunstobjekt und findet sich danach mit Milliarden Followern wieder. Herrlich!
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von Christine P. - Hugendubel Buchhandlung Neubrandenburg Stargarder Str. - 16.05.2019
"A digital girl in a digital world" Eine unglaublich spannende und kreative Geschichte, die sich völlig anders entwickelt als erwartet. Ich bin schon neugierig auf die Fortsetzung.
Bewertungen unserer Kunden
Abgedreht und skurril
von Gisel - 28.06.2019
Von jetzt auf gleich ändert sich das Leben der 23jährigen Grafikdesignerin April May, als sie zusammen mit ihrem guten Freund Andy ein Video dreht und ins Netz stellt über einen geheimnisvollen überdimensionalen Roboter, der plötzlich in New York aufgetaucht ist und den sie Carl nennt. Identische Carl-Skulpturen sind zeitgleich in weiteren Städten. Schlagartig werden April und Andy über Nacht berühmt, verdienen einen Haufen Geld und sind omnipräsent in den Medien. Doch rätselhaft bleibt nach wie vor, wie Carl aufgetaucht ist und welche Mission er hat... Eine völlig überraschende Geschichte hat Hank Green mit seinem Roman "Ein wirklich erstaunliches Ding" geschrieben. Die Wendungen, die seine Erzählung nimmt, sind völlig unvorhersehbar, dafür beschreibt er treffend den Hype, den eine Erscheinung wie Carl auslösen würde. Die Geschichte nimmt immer mehr an Fahrt auf, sie ist völlig überdreht, dies aber konsequent bis ins letzte Detail. So entsteht eine völlig abgedrehte und spannende Geschichte, mit leichter Gesellschafts- und Medienkritik versetzt, die man nicht so ganz ernst nehmen darf - um dann mit Wonne einzutauchen in diesen skurrilen, absurden Roman. Nur mit dem Ende habe ich etwas gehadert, dennoch empfehle ich das Buch auf jeden Fall weiter.
von Franzi B. - 28.05.2019
"Ein wirklich erstaunliches Ding" und ich, wir hatten so unsere Probleme miteinander. Hank Green hat einen wirklich angenehmen, leichten Schreibstil, der die Geschichte von April May leicht zugänglich macht und schnell am Leser vorüber ziehen lässt. Der Stil passt zur Protagonistin, er gibt ihr eine glaubwürdige Stimme und konnte mich dadurch auch von der Geschichte überzeugen. Glücklicherweise muss ich hier sagen, denn April selbst, ging mir die meiste Zeit gehörig auf die Nerven. Aber so richtig. Ich konnte ihre Gedankengänge nicht zur Gänze nachvollziehen und ihre Handlungen erst recht nicht. Vermutlich liegt es daran, dass ich nicht mehr in die Zielgruppe der Geschichte falle und sich junge Erwachsene am Anfang ihrer Zwanziger vielleicht sehr viel besser mit April identifizieren können als ich es kann. Doch selbst mit einer unerträglichen Hauptfigurine und einigen Längen in der Mitte konnte mich der Roman im Großen und Ganzen mitreißen. Ich mochte die Idee hinter der Geschichte, das Geheimnis hinter den Roboter-Skulpturen und die Darstellung der Medienproblematik. Denn das, was Hank Green hier darstellt, ist eine Wahrheit, die man sich besonders im Umgang mit den sozialen Medien vor Augen halten muss. Die Fragen, was man der Welt zur Verfügung stellt, wieviel von sich selbst man offen legt, wie man mit den Reaktionen umgeht und mit den Konsequenzen leben muss. Leseempfehlung für alle, die sich für den Umgang mit Medien in unserer Gesellschaft interessieren und die sich bei eventueller Antipathie zur Protagonistin einfach mit dieser abfinden können. Und etwas, das ich absolut nicht verschweigen möchte: ich mag das Design des Buches. Die Variante, den Einband des Hardcovers direkt zu bedrucken, den Schutzumschlag wegzulassen und dafür die vordere und hintere Klappe einfach anzukleben, ist einfach klasse.
Ich bin enttäuscht
von Lesemama - 20.05.2019
Zum Buch: Das Leben der 23-jährigen Graphikdesignerin April May ändert sich abrupt, als sie eines Nachts mitten in Manhattan auf die mysteriöse Skulptur eines gigantischen Roboters stößt, den sie »Carl« nennt und von dem sie und ihr bester Freund Andy noch in der Nacht ein Video drehen und ins Netz stellen. Als klar wird, dass weltweit in zig Städten identische Carl-Skulpturen aufgetaucht sind, verbreitet sich das Video binnen kürzester Zeit millionenfach im Netz und macht April schlagartig berühmt. In der weltweiten Hysterie, die nun ausbricht, befindet sich April im Zentrum der Aufmerksamkeit: Sie tingelt von Talkshow zu Talkshow, verbreitet alles, was ihr widerfährt, auf sozialen Netzwerken. Und jede ihrer Bewegungen wird genauestens beobachtet. Meine Meinung: Ich liebe die Bücher von John Green und wollte natürlich auch das seines Bruders lesen. Aber ich bin doch sehr enttäuscht. Er kommt an den großen John nicht ran.
Ganz anders als der Bruder
von Lesehörnchen99 - 20.05.2019
Stell dir vor, Außerirdische kommen auf die Erde ¿ und du postest das allererste Video davon. Genau so verläuft »Tag X« für die 23-jährige April. Ihr Clip von »Carl«, einer mysteriösen, aber beeindruckenden Roboter-Skulptur, geht über Nacht viral und katapultiert sie ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Überall auf der Welt sind Carls aufgetaucht ¿ und niemand weiß, woher oder warum. Die Ungewissheit lässt eine mediale Hysterie ausbrechen ¿ Schock, Neugier und Angst treffen auf Sensationslust und apokalyptische Fantasien. Immer mehr Verschwörungstheoretiker, die sogenannten Defender, sehen in der außerirdischen Intelligenz eine Bedrohung, gegen die es zu kämpfen gilt ¿ und dazu gehört auch deren Entdeckerin April ... Es ist zwar ganz anders als die Bücher seines Bruders, aber nicht schlechter. Ich muss zwar gestehen, dass ich ein Buch alà John Green erwartet habe, aber Hank hat seinen eigenen Stil, der durchaus lesbar ist. In diesem Buch geht es mehr um das technische, mehr um Multimedia. Ein Buch gerade für die hashtag Generation. Ich fand die Idee mit dem Roboter und vor allem die Geschichte, wie schnell es ein Selbstläufer wurde, sehe lesenswert. Denn genau s empfinde ich es. Man hat es nicht mehr im Griff. Für mich ein sehr lesenswertes Buch, das mich wunderbar unterhalten hat.
Manipulativer Bestseller vom Reißbrett
von Sursulapitschi - 31.03.2019
Das Beste an diesem Buch ist die Idee¿hätte ich beinahe behauptet, aber wenn man ehrlich ist, hat man am Ende des Buches die Idee nicht verstanden. Falls ich sie doch verstanden habe, ist sie nicht gut, würde ich inzwischen behaupten. Das ist kryptisch aber wahr und lässt sich nicht spoilerfrei erklären. :-) Man stelle sich vor, über Nacht würden weltweit an exponierter Stelle roboterähnliche Skulpturen auftauchen. Keiner sah, wie sie kamen, sie waren einfach da und die Erste, die einen davon entdeckte, war April May, 23 Jahre alt, Webdesignerin. Fix ruft sie ihren Freund Andy an, der noch in derselben Nacht ein Video dreht und ins Netz stellt. April und Andy werden in kürzester Zeit You-Tube Stars, echte Influencer, die versuchen, das Rätsel zu lösen, das diese Skulpturen darstellen. Sind sie Aliens? Sind sie lebendig? Sind sie gefährlich? So weit, so gut, das ist schräg und innovativ, zu spannenden Erlebnissen mit Außerirdischen führt uns die Geschichte aber zunächst einmal nicht. Es geht mehr um April, die mit ungewohntem Ruhm und ungewohntem Reichtum klar kommen muss und die hier höchst persönlich erzählt. Man meint, man sitzt mit ihr in einer Kneipe und sie berichtet, was ihr passiert ist und analysiert sich und das Geschehen nachträglich mit der ganzen Lebensweisheit ihrer 23 Jahre. Und wenn man nicht deutlich älter ist, mag das annehmbar, eventuell sogar interessant sein. Für mich klang sie affektiert und altklug, ihre Ideen zu Beziehungsbefindlichkeiten und anderen Fragen des Lebens etwas gebraucht. Die eigentliche Geschichte ist originell, zeitweise sogar spannend, nur der Erkenntnisgewinn hält sich stark in Grenzen, hier werden jede Menge Rätsel aufgeworfen, aber kein einziges geklärt. Der Autor hält sich deutlich alle Türen offen. Nach Recherche im Netz weiß man dann, dass dieses Buch Teil 1 des Spaßes ist, es wird aber weder in der Buchbeschreibung noch im Buch selbst darauf hingewiesen. Also, das Ende bleibt reichlich offen, aber damit wir den Eindruck bekommen, etwas gelernt zu haben, referiert man noch abschließend eine gute Portion geballte Botschaft, die man natürlich in das Buch hineinlesen kann, wenn man möchte. Günstiger wäre, ein Buch transportiert seine Botschaft selbsttätig, im Idealfall trifft sie sogar oder berührt. Davon ist hier keine Rede. Eigentlich ist dieses Buch der holprige Versuch, ein paar hübsche Gedanken in eine futuristische Geschichte zu packen. Leider ist das Unterfangen zu durchsichtig, zu geplant, zu manipulativ. Das ist ein wohl überlegter Bestseller vom Reißbrett, der gezielt junge Leute ansprechen soll und zwar in möglichst simpler Sprache. Ich hoffe doch sehr, das wird durchschaut.
Die macht der sozialen Medien
von Anonym - 28.03.2019
Ein interessantes Buch unserer Zeit. Zwar sind einige SF-Elemente mit der Geschichte verwoben, besonderes das wirklich erstaunliche Ding - die riesigen Roboter namens Carl, die ganz plötzlch gleichzeit auf der ganzen Welt erschienen. April wird als erste darauf aufmerkam, die anderen Leute gehen stur daran vorbei, auch ein Merkmal unserer Zeit - geradlinig seinen Weg entlang hasten und nicht bemerken, was rings um einem passiert. April stellt mit ihrem Freund ein Video des NewYork Carl ins Netz und löst dadurch eine mediale Welle aus mit threads, follower...immer mit dem Drang, was Neues, Aktuelleres, Reißerisches...zu posten und an der Spitze zu bleiben. Und wie berühmt sie wird, in talkshows auftritt, massenhaft Geld verdient - unglaublich diese Macht der sozialen Netzwerke. April verliert dadurch die mitmenschlichen Beziehungen, spaltet die Gesellschaft, denkt nur mehr, auch im letzten Abschnitt, an ihre Follower, damit sie ihnen Spektakuläes bieten kann wie kein anderer. Mich hat das egoistische Verhalten von April maximal genervt. Sehr berückend diese Macht der sozialen Netzwerke und die Beeinflussung der Massen! Dies kann sich negativ auswirken - Aufruf zum gemeinsamen Terroranschlag - aber auch positv - zum gemeinsamen Lösen der Rätsellösungen des gemeinsamen Traumes. Diese Gefahren und Auswirkungen der sozialen Medien wurden gut und eindringlich geschildert.
Wer ist Carl?
von Pusteblume85 - 25.03.2019
April entdeckt per Zufall eine große Skulptur, die aussieht wie ein riesiger Roboter. Mit ihrem Freund Andy dreht sie ein Video über ihre Entdeckung. Sie posten dieses Video im Internet und können sich in diesem Moment noch nicht vorstellen, was das für Folgen für deiden haben wird. Von einem auf den anderen Tag verändert sich ihr Leben auf drastische Art und Weise. Eine skurrile, spannende und zugleich unvorstellbare Geschichte. Wer weiß, ob, wann und in welcher Form das wirklich passieren kann. Der Schreibstil ist sehr mitreißend und leicht zu lesen, sodass es ein tolles Buch für zwischendurch ist. Allerdings lässt es einige Fragen offen, was wohl daran liegt, dass es kein Einteiler ist.
Super Buch
von Tonia - 17.03.2019
In Sadie von Courtney Summers geht es um den Rachefeldzug eines Mädchens, das auf der Suche nach dem Mörder ihrer Schwester ist. Für die junge Sadie war ihre kleine Schwester Mattie alles in ihrem Leben. Von der Mutter verlassen, zog Sadie Mattie groß, verließ die Schule und ging arbeiten. Ihre Kindheit war alles andere als schön. Sie musste schnell erwachsen werden und litt unter ihrer drogenabhängigen Mutter. Die schlimmste Zeit brach an, als die Mutter einen neuen Mann mit nach Hause brachte, der sich an Sadie vergriff. Sadie ließ alles über sich ergehen um ihre kleine Schwester zu schützen. Jahre später verschwindet Mattie jedoch spurlos auf der Suche nach ihrer Mutter und wird Tage später tot aufgefunden. Für Sadie bricht in diesem Moment die Welt zusammen. Als einzige Person wusste sie jedoch, wer Matties Mörder war und begibt sich auf die Jagd nach diesem. Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Sadie und dem Reporter West McCray erzählt, der über die Geschichte der beiden Schwester ein Podcast führt. Zusammen eröffnet sich dem Leser Stück für Stück in welche Richtung die Geschichte geht. Da man nicht sofort alles erfährt wird der Spannungsbogen immer recht hochgehalten. Der Schreibstil ist sehr gelungen und einfach zu lesen. Schwierige war es den Podcast zu verfolgen. Der Thriller eignet sich aus diesem Grund wahrscheinlich hervorragend als Hörbuch. Insgesamt 4 Sterne wert.
Verändern mysteriöse Wesen die Welt?
von L. - 14.03.2019
Plötzlich ist er da: Carl. Übermannsgroß, stumm, faszinierend, aus unbekanntem Material. April, 23, ambitioniert und aufgeweckt, entdeckt ihn als Erste. Das Video, dass sie mit einem guten Freund dazu dreht, geht viral. April wird zu Talkshows eingeladen, ihre Clickzahlen in den Social Accounts steigen, Interviews werden gut bezahlt. Alle wollen wissen: Wer/ was ist Carl, was ist sein Zweck? April wird Carl-Expertin. Geschickt gemanagt, unterstützt von Freunden, ändert sich ihr Wesen. Sie wird süchtig nach Anerkennung und Bedeutung. Sogar die Regierung mischt sich ein, möchte, dass April kooperiert und hilft. Und die inzwischen 64 Carls? Sie geben den Menschen Rätsel auf, senden mysteriöse Aufgaben in Träumen, die sich wie Viren ausbreiten. Um die Aufgaben zu lösen, müssen Menschen unterschiedlichster Interessen und Kenntnisse kooperieren. Können sie das? Und wozu wollen die Carls das? Hank Green hat ein interessantes Erstlingswerk mit einer spannenden Idee geschrieben. Die Ich-Erzählerin bezieht die Leser direkt in ihre Erlebnisse ein, macht die Geschichte durch ungewisse Voraussagen spannend. Ihr Verhalten und ihre Entwicklung wirken authentisch, das macht die Story lebendig und erschreckend realistisch.
Überdreht und anstrengend
von Marianna T. - 11.03.2019
April May wird in kurzer Zeit berühmt. Als YouTuberin berichtet sie als Erste über die Carls , riesige Statuen, die weltweit an verschiedenen Orten erschienen sind. Es sind viele Geheimnisse zu lösen und bald geht es auch um die Sicherheit der Nation. Ihr Leben entwickelt sich zu einem Kampf um Aufmerksamkeit. Der Autor Hank Green hat selbst Erfahrungen als Youtube-Star. Womöglich wirkt April Mays Erleben deswegen so glaubwürdig. Aprils Leben und ihre Beziehungen verändern sich stark, fokussieren sich auf dieses eine Thema. Alles dreht sich nur noch um die Carls. Sie bekommt positive und negative Aufmerksamkeit, wird gehasst. Sie verdient eine Unmenge Geld dabei, verliert den Bezug zu sich selbst und ihrem Selbstwert. Sie erlebt ihren Wert nur noch über die Anerkennung ihrer Auftritte in der Öffentlichkeit. Der Autor beschäftigt sich in seinem Buch intensiv mit den Dynamiken in den globalisierten Social Media. Ein umfassendes und aktuelles Thema. Er schafft es verschiedene Dynamiken auf vielen Ebenen darzustellen und gibt einen guten Überblick über diese umfangreiche Thematik. Und dann kommen weitere umfassende Themen hinzu. Zu viel für ein Buch. Die Geschichte hat eine große Sog-Wirkung und ein hohes Tempo. Es fällt schwer, dem zunehmend absurden Geschehen zu folgen. Die bereits umfassende und schwerwiegende Geschichte wird mehr zu einem Science Fiktion-Thriller. Der Roman wirkt dadurch schnell überladen. Nach der Hälfte habe ich aufgegeben, alles Weitere mitzuverfolgen. Das Buch ist sprachlich besonders, da es zwischen verschiedenen settings wechselt. April May berichtet Tagebuch-artig, in humorvoller und kluger Weise von ihren Erlebnissen. Das macht sie nachbar und sympathisch. Dialoge, Mails, Posts in Foren werden ansprechend hervorgehoben. Der Text liest sich spannend und abwechslungsreich. Ein sehr origineller, nachdenklich machender und vollkommen überdrehter Roman. Inhaltlich zu überladen.
Ein gelungenes Erstlingswerk
von N.W. - 11.03.2019
Zum Autor: Ich muss ehrlich gestehen das ich noch nichts von Hank Green gehört hatte, bevor ich dieses Buch gelesen habe. Auch sein Bruder John Green, der bereits als Autor bekannt ist, war mir unbekannt. Obwohl Beide in den Sozialen Medien durchaus bekannte Größen sind. Ein wirklich erstaunliches Ding ist der erste Roman von Hank Green. Zum Inhalt: Es ist nicht verwunderlich, dass sich der Roman um die Phänomene des WWW dreht. Wie oben bereits erwähnt ist der Autor selbst Teil dieser Welt, nutzt Facbook, Twitter, etc. um sich selbst zu vermarkten und die Welt vielleicht ein bisschen mit zu beeinflussen... Die junge Protagonistin April gerät in die Fänge des WWW. Die Sozialen Medien bestimmen zunehmend ihr Leben und bringen sie immer wieder in schwierige Situationen. April vermarktet sich selbst, hat immer mehr Follower, wird in Talkshows eingeladen und trifft sogar die Präsidentin :-)) der Vereinigten Staaten von Amerika... Doch das Leben im Rampenlicht hat auch seine Schattenseiten... Vor einem Jahr habe ich miterlebt, wie sich die Welt in meine beste Freundin verliebt hat. (...) Wir saßen allein in einem Hotelzimmer, April und ich, und schmiedeten einen Plan, wie wir sie von einem Menschen in eine Marke, in eine Story verwandeln könnten. Und unser Plan ging auf. (Zitat S. 432) Eindringlich, dramatisch und mit fantastischen Elementen schildert der Autor was das WWW alles bewirken kann, wie es die Menschheit allgemein und jeden Einzelnen beeinflussen kann, und das sowohl im positiven als auch negativen Sinn. Ein wirklich erstaunliches Ding was der Autor da als Erstlingswerk abgeliefert hat.
Dieses Buch war leider so gar nichts für mich
von HK1951 - 10.03.2019
Das Buch war leider so gar nichts für mich... Hank Green¿s Buch "Ein wirklich erstaunliches Ding" trifft natürlich den Zeitgeist, ist hochaktuell und auch wirklich interessant laut Klappentext: "Ein paar Klicks, ein kurzer Film, eine spontane nächtliche Aktion - und Aprils Leben steht auf dem Kopf. Eigentlich hatte sie nur eine mysteriöse, aber beeindruckende Roboter-Skulptur gefilmt und ins Netz gestellt und ihr aus Spaß den Namen CARL gegeben - nichts Besonderes eigentlich, doch als sie am nächsten Morgen aufwacht, ist sie berühmt. Überall auf der Welt sind Carls aufgetaucht, niemand weiß, woher sie kommen, niemand weiß, wofür sie gut sind. April wird zur Carl-Expertin, die Medien stürzen sich auf sie, ihre Videos verbreiten sich millionenfach. Doch im Zentrum der weltweiten Hysterie erntet sie nicht nur Likes..." Aber für mich war das einfach zu "technisch" alles. Nicht falsch verstehen, nicht dass ich das nicht verstanden hätte, alles gut - aber ich hatte mir einfach mehr davon versprochen. Mehr Spannung, mehr interessante Charaktere. Mir fehlte es hier einfach an dem, was mich sonst am Lesen hält. Um überhaupt rezensieren zu können, habe ich mich bis zum Ende durchgequält, am Ende eher quer gelesen, aber auch da war ich nicht überzeugt leider. Daher kann ich leider nur zwei Sterne vergeben, so leid mir das tut. Aber Geschmäcker sind nun einmal verschieden...
Ein Jugendbuch, das Mut machen will
von Xirxe - 08.03.2019
Mitten in der Nacht entdeckt die Hauptperson und Ich-Erzählerin April im Zentrum New Yorks plötzlich eine riesige metallische Roboterstatue. Gemeinsam mit ihrem besten Freund Andy macht sie ein Video, sie stellen es ins Netz und gehen schlafen. Als April am nächsten Mittag erwacht, ist sie bereits ein Star: die junge Frau und Carl, die Statue, die auch in 63 weiteren Städten weltweit aufgetaucht ist. Fortan hat sie eine Mission, die sie versucht der Welt zu vermitteln: Wer immer Carl ist, er ist friedlich und will nur das Beste für die Menschen. Doch bald gibt es Gegner und als Carl ungewöhnliche Dinge bewirkt, werden die Dispute immer gefährlicher, nicht nur für April. Auch wenn es nirgendwo auf dem Buch vermerkt ist (zumindest habe ich nichts gefunden), es ist ein Jugendbuch. Die Protagonistin ist 23 Jahre alt und hat den für ihr Alter (vielleicht eher etwas jünger) flapsigen Ton, den ich zu Beginn recht erfrischend und amüsant fand. Doch nach ca. 250 Seiten wiederholt sich so Manches einfach zu häufig, sodass ich begann, gewisse Ermüdungserscheinungen zu entwickeln. Was aber durchaus damit zu tun haben könnte, dass ich schlicht nicht die Zielgruppe dieser Lektüre bin ;-) Auch die Verhaltensweisen von April und ihren FreundInnen entsprechen sicherlich dem Bild, was man sich von VertreterInnen dieser Altergruppe aktuell macht: schlecht bezahltes Arbeiten in einem der unzähligen Startups; idealistisch, aber auch nicht zu sehr; konsumkritisch, doch nicht abgeneigt; und selbst Minderheiten und ihre Schwierigkeiten finden Erwähnung. Die Geschichte selbst ist mehr unterhaltsam als spannend und zeigt mir etwas zu oft, wie ich finde, den erhobenen Zeigefinger. Schnell wird deutlich, dass es in diesem Buch um die Spaltung der Gesellschaft geht, wie sie sich aktuell in vielen Staaten zeigt, insbesondere in den USA. Immer wieder wird unmissverständlich dargestellt, wie wichtig und von welchem Vorteil es ist, wenn die Menschen gemeinsam und nicht gegeneinander ihre Ziele verfolgen. Vielleicht ist es in einem Jugendbuch notwendig, dies mehrfach zu wiederholen. Als erwachsene Leserin ging es mir irgendwann jedoch auf die Nerven. Nichtsdestotrotz hat die Geschichte ihren Reiz und ich als Nichtzielgruppenmitglied würde gerne wissen, wie es weitergeht. Denn bei so einem Cliffhanger muss ja ein zweiter Band folgen. 3,5 Sterne.
Ein gelungenes Erstlingswerk
von Anonym - 08.03.2019
Hank Green Ein wirklich erstaunliches Ding bold, ein Imprint der dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, München 2019 Zum Autor: Ich muss ehrlich gestehen das ich noch nichts von Hank Green gehört hatte, bevor ich dieses Buch gelesen habe. Auch sein Bruder John Green, der bereits als Autor bekannt ist, war mir unbekannt. Obwohl Beide in den Sozialen Medien durchaus bekannte Größen sind. Ein wirklich erstaunliches Ding ist der erste Roman von Hank Green. Zum Inhalt: Es ist nicht verwunderlich, dass sich der Roman um die Phänomene des WWW dreht. Wie oben bereits erwähnt ist der Autor selbst Teil dieser Welt, nutzt Facbook, Twitter, etc. um sich selbst zu vermarkten und die Welt vielleicht ein bisschen mit zu beeinflussen... Die junge Protagonistin April gerät in die Fänge des WWW. Die Sozialen Medien bestimmen zunehmend ihr Leben und bringen sie immer wieder in schwierige Situationen. April vermarktet sich selbst, hat immer mehr Follower, wird in Talkshows eingeladen und trifft sogar die Präsidentin :-)) der Vereinigten Staaten von Amerika... Doch das Leben im Rampenlicht hat auch seine Schattenseiten... Vor einem Jahr habe ich miterlebt, wie sich die Welt in meine beste Freundin verliebt hat. (...) Wir saßen allein in einem Hotelzimmer, April und ich, und schmiedeten einen Plan, wie wir sie von einem Menschen in eine Marke, in eine Story verwandeln könnten. Und unser Plan ging auf. (Zitat S. 432) Eindringlich, dramatisch und mit fantastischen Elementen schildert der Autor was das WWW alles bewirken kann, wie es die Menschheit allgemein und jeden Einzelnen beeinflussen kann, und das sowohl im positiven als auch negativen Sinn. Ein wirklich erstaunliches Ding was der Autor da als Erstlingswerk abgeliefert hat.
Enttäuschend
von Tanja - 05.03.2019
Zu diesem Roman gibt es ja schon eine Menge jubelnder Rezensionen. Ich kann da leider nicht mit einstimmen. Ich dachte, es handle sich dabei um einen Gesellschaftsroman, der sich kritisch mit den sozialen Medien auseinander setzt. Die Verlockungen und Auswirkungen der sozialen Netzwerke auf unser Leben spielen auch eine große Rolle in der Geschichte. Hauptsächlich ist es aber ein Fantasy oder Sience-Fiction Roman. Und genau diesen Anteil fand ich nicht gut umgesetzt. Ich verstehe auch nicht, warum der Autor eine so absurde Story für ein so relevantes Thema verwendet. In den ersten zwölf Kapiteln fehlte es mir an Spannung. Es wird alles ziemlich breit getreten. Ich habe das Gefühl, der Autor könnte sich dieser Schwäche bewusst sein. Er bietet dem Leser schon im ersten Satz an, zu Kapitel 13 vorzublättern. Danach wird es endlich spannend. Doch obwohl ich wirklich gerne Fantasy lese, ich fand den phantastischen Teil nicht glaubhaft. Ich bin der Meinung, die Story hat keinen Sinn gemacht. Ich finde es auch komisch, über die Gefahren der Medien zu sprechen, wenn man selbst ein Teil davon ist. Hank Green ist nämlich ein sehr erfolgreicher Youtuber. Und ziemlich veräppelt fühlte ich mich, als die Protagonistin darauf hingewiesen wird, dass man als Social-Media-Star der so richtig viel Geld verdienen kann, wenn man ein Buch veröffentlicht.... Naja, wenigstens weiß ich jetzt über die Motivation des Autors Bescheid. Positiv fiel mir immerhin das vermittelte Frauenbild auf. Hank scheint mir fast schon feministisch eingestellt zu sein. Das ist echt super. Der Roman bleibt für mich aber trotzdem überflüssig. Ich kann ihn leider nicht empfehlen.
Realität oder doch eher Science Fiction
von SiWel - 05.03.2019
Ein wirklich erstaunliches Ding, ein Roman von Hank Green.Ein Buch, dass ich eigentlich nur aus Neugierde lesen wollte, denn den Namen Hank Green hatte ich schon diverse Male bei den Kindern gehört. Ich sage nur YouTube Star und schon wird uns allen klar sein von was das Buch wohl handelt - Social Media und Globalisierung. Ich finde es als älteres Semester auch ganz gut gelöst. Die 23jährige April lebt eigentlich ein ganz normales Leben als Grafikdesignerin und kann von ihrem Gehalt so gerade leben. Heim und Bett teilt sie mit einer Freundin. Eines Nachts trifft sie in Manhattan auf eine riesige Skulptur, macht mit ihrem Freund einen Clip daraus und stellt diesen ins Netz. Dieser wird zigfach angeklickt und aus April wird noch ein vielgefragter Star mit einem Haufen Geld. April ist eine normale junge Frau der heutigen Zeit, die ihre Erfahrungen noch sammeln muß, oberflächlich, naiv und selbstverliebt, lernt sich schnell zur Schau zu stellen und den Leuten ihre eigene Meinung selbstbewusst zu verkaufen. Willkommen in der Zeit von YouTube, Facebook und wie sie alle heißen. Der Schreibstil ist jugendlich leicht und lässt sich gut und zügig lesen. An manchen Stellen ist es etwas langatmig, es wird Kritik geübt und es gibt Science Fiction Elemente. Einiges sollte man ernst nehmen, anderes nicht. Das Ende überrascht auf jeden Fall noch einmal.
Ein wirklich erstaunliches Ding
von Tabii - 03.03.2019
Eines Nachts entdeckt die Kommunikationsdesignerin April May die 3 Meter große Roboterskulptur. Sie ruft ihren besten Freund Andy an um ein Video mit dem Roboter Carl zu machen. Dieses Video macht April über Nacht zum Star. Sie tritt in Talkshows auf und wird ein Internetstar. Doch nicht nur April wird durch die Carls berühmt, sonder auch Peter. Dieser hat jedoch eine andere Meinung zu den Carls als April und sie treten regelmäßig gegeneinander in Shows auf. Dadurch entstehen 2 Meinungslager und die Lage spitzt sich immer weiter zu. Das Buch ist von der Sicht von April May geschrieben. Der Schreibstil ist locker und humorvoll. Man erfährt von April wie rasant die Entwicklung ihrer Berühmtheit ist und welche Schattenseiten diese hat. Da das Buch offen endet, bin ich auf weitere Bücher gespannt.
Social Media
von trucks - 03.03.2019
Social Media Wieder mal ein Buch, das nicht zwingend in meine bevorzugten Genres fällt... Und doch durchaus interessant. "Ein paar Klicks, ein kurzer Film, eine spontane nächtliche Aktion - und Aprils Leben steht auf dem Kopf. Eigentlich hatte sie nur eine mysteriöse, aber beeindruckende Roboter-Skulptur gefilmt und ins Netz gestellt und ihr aus Spaß den Namen CARL gegeben - nichts Besonderes eigentlich, doch als sie am nächsten Morgen aufwacht, ist sie berühmt. Überall auf der Welt sind Carls aufgetaucht, niemand weiß, woher sie kommen, niemand weiß, wofür sie gut sind. April wird zur Carl-Expertin, die Medien stürzen sich auf sie, ihre Videos verbreiten sich millionenfach. Doch im Zentrum der weltweiten Hysterie erntet sie nicht nur Likes..." Die Thematik war ja wirklich interessant, aber ich fand die Umsetzung einfach nicht ganz so glücklich. Teilweise war das Buch sehr langatmig und das hat meinen Lesefluss einfach immer wieder unterbrochen, so dass ich das Buch dann wieder weggelegt habe. Zum Glück habe ich es mir nur geliehen, ein Kauf hätte mich hier doch geärgert...
Erstaunlich anders
von Julia Lindner - 03.03.2019
Von diesem Buch hatte ich mir etwas vollkommen anderes erwartet und es entspricht ziemlich genau seinem Titel: Ein wirklich erstaunliches Ding ist es mit Sicherheit. April May ist eine der ersten, die eine der 64 überlebensgroßen, roboterähnlichen Figuren entdeckt, die plötzlich an verschiedenen Orten über den gesamten Globus verteilt auftauchen. Aus Spaß veröffentlicht sie ein kleines Video, das sie im Interview mit Carl (den Namen hat sie der Figur gegeben) zeigt, und wird über Nacht zur gefragten Expertin. . Was für mich nach einem klassischen Out of Space-SciFi-Abenteuer klingt, legt den Fokus aber auf einen völlig anderen Schwerpunkt. Nicht Carl sondern April ist der wortwörtliche Star der Geschichte. Hank Green zeigt an ihrem Beispiel, wie sich eine Social Media-Karriere verselbstständigen kann und wie sich die Menschen dadurch verändern können. Für mich las sich die Geschichte ziemlich beängstigend, wenn auch auf eine andere Weise, als ich dachte. April May ist nicht als Sympathieträgerin angelegt, sie kann sich ja selbst manchmal nicht leiden, aber trotzdem hat sie mich mit ihren unüberlegten Entscheidungen und Äußerungen des Öfteren einfach nur genervt. Die Message hinter der Geschichte ist bei mir angekommen,aber sie hätte gerne ein wenig gefälliger verpackt sein dürfen.
Ein wirklich erstaunliches Buch?
von Lacastra - 28.02.2019
Eins vorweg, wirklich erstaunliches Buch ist es dann am Ende doch nicht geworden, für ein Romandebüt jedoch auch kein allzu schlechtes Buch. Autor Hank Green, vorher hauptsächlich durch Youtube bekannt, hat mit Ein wirklich erstaunliches Ding sein Erstlingswerk im Romanbereich abgeliefert und hier schonmal das erste Positive, schreiben kann er, sowohl im flüssig zu lesenden Stil, als auch ohne Längen und allzu ausufernde Beschreibungen, das tut der Geschichte auf jeden Fall gut. Allgemein ist das Buch durchweg gut verständlich geschrieben und enthält bezüglich der Story auch einige nette Einfälle und Überlegungen. Nun jedoch zum großen ABER, denn das omnipräsente Thema Social Media wird hier neben anderen aktuellen Themen unserer Generation zwar pflichtbewusst abgearbeitet, mehr jedoch nach meinem Empfinden leider nicht. Am Ende bleibt die Story eher flach und wenig aussagekräftig. Vielleicht trifft das Buch mehr den Zeitgeist jugendlicher Leser unter 18, die Facebook, Instagram und Co mehr abfeiern als ich. Für alle die gern ein wirklich gutes Jugendbuch lesen wollen, können übrigens bedenkenlos zum Autorenbruder John Green greifen, der schon einige Meilensteine abgeliefert hat. Dennoch ist auch bei Hank Green schriftstellerisches Potential erkennbar, und das Debütwerk sofort an seinem Bruder messen zu wollen, wäre einfach nicht fair. Noch ein Wort zum Buch an sich, der Buchschnitt ist (zumindest bei mir) ausgefranst, was wohl verrückt und cool aussehen soll, aber spätestens nach dem ersten Durchlesen nur noch unansehnlich wirkt.
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