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Schott

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Der Roman handelt von dem Versuch des Erfinders, Flaneurs, Autofahrers, Rauchers und Hundehassers Schott, die Pilotin Liu zu finden. Sie fliegt Passagier- und Kampfflugzeuge. Sie fürchtet das Feuer. Sie wehrt Schotts Liebe ab. Aber mit wem spricht Sc … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Schott
Autor/en: Hans Joachim Schädlich

ISBN: 3498062344
EAN: 9783498062347
Rowohlt Verlag GmbH

März 1992 - gebunden - 340 Seiten

Beschreibung

Der Roman handelt von dem Versuch des Erfinders, Flaneurs, Autofahrers, Rauchers und Hundehassers Schott, die Pilotin Liu zu finden. Sie fliegt Passagier- und Kampfflugzeuge. Sie fürchtet das Feuer. Sie wehrt Schotts Liebe ab. Aber mit wem spricht Schott, wenn er mit Liu spricht? Sie leben nicht in der gleichen Zeit.

Besprechung

Hans Joachim Schädlichs lange erwarteter neuer Roman handelt von dem Versuch des Erfinders, Flaneurs, Untergrundkämpfers, Meeresbewohners, Wüstenwanderers, Autofahrers, Rauchers und Hundehassers Schott, die Pilotin Liu zu finden. Sie fliegt Passagier- und Kampfflugzeuge. Sie fürchtet das Feuer. Liu wehrt Schotts Liebe ab. Aber mit wem spricht Schott, wenn er mit Liu spricht? Mit wem spricht Liu, wenn sie mit Schott spricht? Sie leben nicht in der gleichen Zeit.

Schott und Liu kämpfen gegen mörderische Feinde. Vielleicht gewinnt Schott. Liu verliert.
Herrscht Krieg? Welcher? Herrscht Frieden? Welcher?

Diese Prosa ist wirklich Fiktion, sie operiert mit dem bloß Möglichen, dem Unwahrscheinlichen, bald scheinbar den Wörtern und ihren Bedeutungen ausgeliefert, bald sich ihrer schlau bedienend. Die Realität des Textes ist die Realität der Welt. «So steht es da. So, wie es dasteht, ist es.» Ein Stau auf der Stadtautobahn ist ein Stau von Sätzen. Das Wort «Schlucht», einmal ausgesprochen, ruft im Kopf des Lesers die Vorstellung einer Schlucht hervor - wozu sie da noch beschreiben?

Schon in «Ostwestberlin» forderte der Autor sich wie nebenher auf: «Nur die Regeln der Syntax beachten»; konsequent und mit erstaunlichen, bisweilen auch erstaunlich komischen Ergebnissen verfolgt Schädlich diesen Weg, läßt er sein reich abgestuftes Sprachinstrumentarium spielen. Dabei tritt ein Grundthema seines Werks um so deutlicher hervor: die Antinomie von freiheitlich gesinntem Individuum und autoritärer Macht. Obwohl das Individuelle ein Relativum ist.

Der Verfasser des «Schott» läßt sich von einem erzählten Verfasser unterbrechen, beide werden von einem Kunstrichter imitiert, die Leser sind Figuren des Buches Schädlichs Sprachzucht läßt keine erz&au

Portrait

Hans Joachim Schädlich, 1935 in Reichenbach im Vogtland geboren, arbeitete an der Akademie der Wissenschaften in Ost-Berlin, bevor er 1977 in die Bundesrepublik übersiedelte. Heute lebt er wieder in Berlin. Für sein Werk bekam er viele Auszeichnungen, u. a. den Heinrich-Böll-Preis, Hans-Sahl-Preis, Kleist-Preis, Schiller-Gedächtnispreis, Lessing-Preis, Bremer Literaturpreis, Berliner Literaturpreis und Joseph-Breitbach-Preis. 2014 erhielt er für seine schriftstellerische Leistung und sein politisches Engagement das Bundesverdienstkreuz.
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