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Hoffnung und Gewalt als Buch
PORTO-
FREI

Hoffnung und Gewalt

Zur Ferne des Friedens. 'LenoZ'.
Buch (kartoniert)
Seit sich herumgesprochen hat, dass die Abwesenheit von Krieg der Friede noch nicht ist, sind viele Versuche unternommen worden, positiv auszusagen, was Friede sei. Sie sind fast immer in Leerformeln gestrandet: in Glücksvorstellungen, utopischen Hof … weiterlesen
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Hoffnung und Gewalt als Buch

Produktdetails

Titel: Hoffnung und Gewalt
Autor/en: Hans Saner

ISBN: 3857871067
EAN: 9783857871061
Zur Ferne des Friedens.
'LenoZ'.
Lenos Verlag

Januar 1982 - kartoniert - 144 Seiten

Beschreibung

Seit sich herumgesprochen hat, dass die Abwesenheit von Krieg der Friede noch nicht ist, sind viele Versuche unternommen worden, positiv auszusagen, was Friede sei. Sie sind fast immer in Leerformeln gestrandet: in Glücksvorstellungen, utopischen Hoffnungen und paradiesischen Gärten. Hinter ihnen zog sich die Welt zurück - und so brachten sie wenig für die Erkenntnis der Wirklichkeit. Der bekannte Basler Publizist und Nachlassverwalter von Karl Jaspers, Hans Saner, geht umgekehrt vor. Er sucht in der Realität: im hochtechnisierten Krieg, in der hegemonialen Macht, in den Spielformen der Korruption, in den Leiden an der Arbeit, aber dann auch in einigen Gegenmächten: im gewaltfreien Widerstand, im Pazifismus und in der Hoffnung, nach den verschiedenen Formen der Gewalt. Hinter dem Netz von personaler, struktureller und symbolischer Gewalt, in dem nicht nur die politische Praxis hängenbleibt, sondern auch unsere Vorschläge, sie zu verbessern, zieht sich der Friede in die Ferne zurück. Es wird nicht gesagt, was er ist, sondern gezeigt, was er nicht ist: die Vielfalt der Gewalt und die Leiden durch sie. Aber gerade dadurch wird spürbar, wie die Ferne des Friedens schon in der Nähe der Wirklichkeit ist: als Entwirrung der Gewalt und als Befreiung aus ihr. Friede ist so nicht als ein erträumter Endzustand konkret, sondern als der tägliche Aufbruch im Handeln aller, in dem wir uns gegen den Einsatz und gegen das Erleiden von Gewalt entscheiden.

Portrait

Hans Saner, geboren 1934 in Grosshöchstetten. Studium der Philosophie, Psychologie und Germanistik in Lausanne und Basel. Dort von 1962 bis 1969 persönlicher Assistent von Karl Jaspers. Historische Arbeiten über Kant, Spinoza, Jaspers und Hannah Arendt sowie systematische Essays zu anthropologischen, kulturkritischen und politischen Themen haben ihn in einer weiten Öffentlichkeit bekannt gemacht. Er starb 2017 in Basel.
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