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Ich war erst 15

Verschleppt nach Russland 1945 -1954. 'Bibliothek der Zeitzeugen'. Mit Fotos.
Buch (kartoniert)
Eine Spur der Willkür und Gewalt sowjetischer Militärgerichte zieht sich durch die ersten Nachkriegsjahre in Ostdeutschland. Von der Vollstreckung ihrer Urteile blieben auch Jugendliche nicht verschont. Das russische Lagersystem nahm sie al... weiterlesen
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Ich war erst 15 als Buch
Produktdetails
Titel: Ich war erst 15
Autor/en: Harri Jaeger

ISBN: 3933336384
EAN: 9783933336385
Verschleppt nach Russland 1945 -1954.
'Bibliothek der Zeitzeugen'.
Mit Fotos.
Herausgegeben von Jürgen Kleindienst
Zeitgut Verlag GmbH

Februar 2004 - kartoniert - 76 Seiten

Beschreibung

Eine Spur der Willkür und Gewalt sowjetischer Militärgerichte zieht sich durch die ersten Nachkriegsjahre in Ostdeutschland. Von der Vollstreckung ihrer Urteile blieben auch Jugendliche nicht verschont. Das russische Lagersystem nahm sie als rechtlose Arbeitssklaven in seine Fänge. So wird im Herbst 1945 der fünfzehnjährige Harri Jaeger zusammen mit vier Freunden von einem Militärtribunal in der Sowjetischen Besatzungszone zu zehn Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Die Anklage lautet auf Diebstahl, Waffenbesitz und Bandentum. Die Jungen hatten aus einem alten deutschen Vorratslager bei Magdeburg einige Dosen Fleischkonserven entwendet. Zusammen mit anderen deutschen Häftlingen und mit verurteilten russischen Soldaten werden sie im Güterzug nach Sibirien verfrachtet. Harri Jaeger überlebt zehn Jahre brutaler Lagerhaft bei schwerer Arbeit. Als er 1955 entlassen wird, soll er für die Rückfahrt nach Deutschland ein Visum und Fahrgeld vorweisen. Es folgt eine verrückte Zeit in der Ukraine, in der er mit der Russin Schura erstmals eine Frau lieben lernt.

Portrait

Harri Jaeger ist 1929 in Berlin geboren und bis zum 14. Lebensjahr dort aufgewachsen. Ab 1944 Aufenthalt bei der Großmutter in Schönebeck bei Magdeburg. Dort Ende 1944 Abschluß der Volksschule und Arbeit in einem Holzverarbeitungsbetrieb. Im Herbst 1945 wird er zusammen mit gleichaltrigen Freunden von einem sowjetischen Militärgericht zu zehn Jahren Zwangsarbeit verurteilt, die er in sibirischen Lagern verbringt. Entlassung mit dem Versuch der zwangsweisen Ansiedlung in der Ukraine. Nach persönlichen Bemühungen 1955 Ausreise nach Deutschland. Harri Jaeger war später Bundeswehrsoldat und als Fernfahrer tätig. Er hat fünf Kinder und lebt heute in Helmstedt, Niedersachsen.


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