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Hartmann von Aue. Gregorius. Der armer Heinrich. Iwein als Buch
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Hartmann von Aue. Gregorius. Der armer Heinrich. Iwein

Band 2: Gregorius. Der arme Heinrich. Iwein. 'Bibliothek deutscher Klassiker'. 'Bibliothek des Mittelalters,…
Buch (gebunden)
Eine der wirkmächtigsten Erzählungen des deutschen Mittelalters ist die Geschichte des aussätzigen Ritters Heinrich, für den sich ein Bauernmädchen opfern will, auf daß er mit ihrem Herzblut geheilt werde. Heinrich lehnt... weiterlesen
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Hartmann von Aue. Gregorius. Der armer Heinrich. Iwein als Buch
Produktdetails
Titel: Hartmann von Aue. Gregorius. Der armer Heinrich. Iwein
Autor/en: Hartmann von Aue

ISBN: 361866060X
EAN: 9783618660606
Band 2: Gregorius. Der arme Heinrich. Iwein.
'Bibliothek deutscher Klassiker'. 'Bibliothek des Mittelalters, Texte und Übersetzungen'.
Lesebändchen.
Herausgegeben von Volker Mertens
Übersetzt von Volker Mertens
Deutscher Klassikerverlag

30. August 2004 - gebunden - 1108 Seiten

Beschreibung

Eine der wirkmächtigsten Erzählungen des deutschen Mittelalters ist die Geschichte des aussätzigen Ritters Heinrich, für den sich ein Bauernmädchen opfern will, auf daß er mit ihrem Herzblut geheilt werde. Heinrich lehnt im letzten Augenblick das Opfer ab, wählt statt dessen Krankheit und Tod, um das Mädchen nicht sterben zu sehen. Gott aber heilt ihn. Die Brüder Grimm haben die Geschichte übersetzt, daraus wurde ein vielgelesenes Volksbuch des 19. Jahrhunderts. Gerhard Hauptmann schrieb ein erfolgreiches Drama mit diesem Stoff, Hans Pfitzner eine Oper. Ricarda Huch ließ sich von der Opferlegende faszinieren, Tankred Dorst brachte sie im Jahre 2000 auf die Bühne. Hartmann von Aue, der Autor der mittelalterlichen Versnovelle, die so viele Leser und Dichter faszinierte, hat hier mit legendarischen Motiven sein großes Thema gestaltet: die Entdeckung des Selbst in der Verantwortung für sich und andere Menschen.Hartmann ist zugleich der vielseitigste Autor seiner Zeit: Mit seinem Erec nach französischem Vorbild hatte er den Artusroman nach Deutschland gebracht: die Geschichte des erfolgreichen Jungritters, der eine schöne Frau gewinnt, im Genuß der Liebe aber seine Verpflichtungen als Kronprinz versäumt und, zusammen mit seiner Frau, auf einem Weg voller Abenteuer lernt, sich für andere einzusetzen und ein guter König zu werden. Sein zweiter Roman handelt von Iwein, der ebenfalls seine Herrscheraufgaben zugunsten eines unbeschwerten Ritterdaseins vernachlässigt, seine junge Königin vergißt und, als sie ihn verstößt, wahnsinnig wird. Auch er muß viele auf seinen Lernprozeß zugeschnittene Abenteuer bestehen, um zu ihr und seinem Herrscheramt zurückkehren zu können. Der Iwein wurde zum klassischen Muster des höfischen Romans, sein ebenso lockerer und eleganter wie klarer Stil gepriesen und nachgeahmt.Der Arme Heinrich hat als Gegenstück die Legende vom Sünderheiligen Gregorius, die Geschichte des Inzestkindes, das unwissend seine Mutter heirat, nach der Aufdeckung härteste Buße leistet und schließlich von Gott zum Papst bestimmt wird. Thomas Mann hat diese 'Sünden- und Gnadenmär' vom mittelalterlichen ödipus zur Grundlage seines Romans Der Erwählte gemacht.In der "Renaissance des 12. Jahrhunderts" mit der Emanzipation der volkssprachlichen Literatur von religiösen Vorgaben nimmt Hartmann von Aue eine herausragende Stelle ein: Er macht die theologische Diskussion um die individuelle Verantwortung des Menschen literarisch fruchtbar im Rahmen des Selbstverständnisses des weltlichen Adels.Dem mittelhochdeutschen Text sind eine übersetzung und neben einem Stellenkommentar Einführungen in die einzelnen Werke beigegeben, die dem Leser das Verständnis ihrer lebensweltlichen und literarischen Bezüge und Eigenheiten ermöglichen.

Inhaltsverzeichnis

Gegrorius;
Mittelhochdeutscher Text und Übersetzung - Der arme Heinrich;
Mittelhochdeutscher Text und Übersetzung - Iwein;
Mittelhochdeutscher Text und Übersetzung - Kommentar von Volker Mertens

Portrait

Hartmann von Aue, um 1165 - um 1210. Zur Biographie des mhd. Lyrikers und Epikers gibt es nur punktuelle Hinweise in seinen Werken. Er gehörte nach eigener Aussage dem Ministerialenstand an und besaß eine lat. Schulbildung. Wem er diente, wo er die Bildung erwarb, wer ihn förderte, ist nicht bekannt, ebenso wenig, auf welchen Ort im Südwesten sich Hartmanns von Ouwe als Herkunfts- oder Dienstort bezieht. H.s Werk entstand ungefähr zwischen 1180 und 1205.

Pressestimmen

"Die Ausgabe dieser drei Werke in einem Band im Deutschen Klassiker Verlag besticht durch neue Übersetzungen der mittelhochdeutschen Texte, durch kundige Kommentare und profunde Einführungen in die einzelnen Werke." Buchhandlung zum Wetzstein, Freiburg, Das Magazin der 5 plus 2/2014

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