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Hexal-Kapitalismus

Der Aufstieg der Brüder Strüngmann.
Buch (gebunden)
Milliardenmarkt Generika Patentfreie Medikamente sind ein Milliardengeschäft, in dem Hexal weltweit zu den größten Playern gehört. Die Firmengründer Andreas und Thomas Strüngmann gingen ungewöhnliche Wege und schrieben damit in nur 20 Jahren eine de … weiterlesen
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Hexal-Kapitalismus als Buch

Produktdetails

Titel: Hexal-Kapitalismus
Autor/en: Heide Neukirchen

ISBN: 3593379295
EAN: 9783593379296
Der Aufstieg der Brüder Strüngmann.
Campus Verlag GmbH

März 2006 - gebunden - 241 Seiten

Beschreibung

2005 verkauften die Strüngmann-Zwillinge ihre Firmengruppe für 5,65 Milliarden Euro an den Pharmakonzern Novartis und schafften so den Sprung auf die Fortune- 500-Liste der Superreichen. Doch wie wurden die Brüder und ihr Unternehmen so erfolgreich? Was fangen sie mit ihrem Reichtum an? Und wird es mit den Neumilliardären einen zweiten Hexal-Erfolg geben? Heide Neukirchen zeichnet ein schillerndes und vielschichtiges Bild der Gründer, ihres Unternehmens und ihrer Innovationskultur. "Ich war völlig fasziniert über die Präzision und Spannung, die in Heide Neukirchens Schilderungen steckt. Ich habe weder mit der Pharmabranche zu tun, noch bin ich Hypochonder: Trotzdem las sich ihr Buch wie Öl." Jean-Remy von Matt, Agentur Jung von Matt

Inhaltsverzeichnis

Inhalt
Vorwort: Hexal gegen Heuschrecken 7
1.Wenn nicht wir, wer denn sonst? 13
2."Männer von Familie" 18
3."Barbarossa" für Afghanistan 24
4.Ein schweres Stück Arbeit 32
5.Willkommen im Club der Millionäre 38
6.Wer blind kopiert, verliert 43
7.Raubzüge 54
8.Marke, streck dich 63
9.Wenn der Groschen fehlt 74
10.Auf der Suche nach dem richtigen Rezept 78
11.Wellenreiter 88
12.Ein starkes Doppel 97
13.In falscher Mission 106
14.Zellteilung 111
15.In wie viel Tagen um die Welt? 118
16.Von der Grube zur Goldgrube 127
17.Das Prinzip der langen Leine 140
18.Hex-Appeal 148
19.Ein "Strüng" 160
20.Menschenfänger 166
21.Die folgenschwere Entscheidung 172
22.Alles oder nichts 179
23.Ein Kulturschock - Die Fusion mit Sandoz 189
24.Kräftemessen mit Novartis und Vasella 199
25.Neue Richtungen - Biosimilars 204
26.Die Reise geht weiter 212
27.Stiften gehen 219
28.Das Hexal-Prinzip 221
Anhang 223
Register 237

Portrait

Heide Neukirchen istWirtschaftsjournalistin und arbeitete unter anderem als Redakteurin beim managermagazin, bei Capital, der WirtschaftsWoche und der Welt am Sonntag. Ihre Schwerpunkte sind die Pharma- und Chemiebranche, Biotechnologie und Managerporträts. 2004 erschien von ihr Der Pharmareport (Droemer), ein kritisches Porträt der Arzneimittelbranche.

Leseprobe

Das Hexal-Prinzip



Der Begriff Kapitalismus ist in unserer Gesellschaft fast immer negativ belegt. Die Öffentlichkeit kann am Fall Hexal ablesen, dass auch Kapitalisten zum Vorbild taugen. 2005 erhielten Andreas und Thomas Strüngmann den Deutschen Fairness-Preis. Durch Schnelligkeit, Risikofreude und Mitarbeitermotivation eine Firma zur Spitzenposition zu führen und dann durch Reinvestition des Verkaufserlöses neue unternehmerische Chancen zu entwickeln, das könnte künftig mit Hexal-Kapitalismus bezeichnet werden.
Wer heute Hexal-Mitarbeiter fragt, ob sie ihr inhabergeführtes Unternehmen wiederhaben möchten, bekommt ein klares und
uneingeschränktes "ja" zu hören. Die Antworten fallen nicht mehr eindeutig positiv aus, wenn die Frage anders gestellt wird: Nehmen wir an, Hexal würde in den nächsten fünf Jahren in demselben Tempo wachsen wie in den letzten fünf. Können Sie sich vorstellen, dass es so weiterliefe wie bisher? Jetzt kommen viele ins Grübeln - sogar die Strüngmann-Brüder selbst. Hexal-Kultur in XXL würde wahrscheinlich nicht funktionieren. Ein transnationales Milliardenunternehmen ohne Konzernstrukturen wäre ein Novum.
Sandoz-Mitarbeiter, die gehofft hatten, Hexal färbe stärker auf Sandoz ab als umgekehrt, wurden enttäuscht. Das mag an dem Schwergewicht Novartis/Sandoz liegen. Wahrscheinlich aber stimmt die These von Microsoft-Gründer Bill Gates, wonach globale Industrien mit Milliardenumsätzen am besten in international klar vorgegebenen, determinierten Konzernorganisationen funktionieren und sich diese Strukturen dort auch durchsetzen. Es ist nur scheinbar kurios: Die Microsoft Landesgesellschaft in München gehört neben Hexal regelmäßig zu den beliebtesten, für ihre Unternehmenskultur ausgezeichneten deutschen Arbeit-gebern. Was in einem Großkonzern tabu ist, kann sehr wohl im industriellen Kleinklima seiner Landesgesellschaften gedeihen. Vorausgesetzt, die Manager an der Spitze machen sich dafür stark und haben die Erforder
nisse ihres Marktes immer im Blick.
Ein wesentlicher Grund, warum sich die Hexaler mit der Fusion so schwer tun, liegt nach Ansicht von Sandoz-Chef Andreas Rummelt daran, dass die Belegschaft nichts gewöhnt war. Die Beschäftigten hatten keine Audit Committees im Nacken und keine Renditevorgaben für den nächsten Quartalsbericht auf dem Schreibtisch. Sie arbeiteten in einer Oase. Die Brüder spannten einen Schutzschirm gegen alle Widrigkeiten auf. Es gab keine Standortverlagerungen oder andere Unbequemlichkeiten. Viele Hexaler stehen jetzt vor der Entscheidung, ob sie eine systematisch planbare Karriere im Großunternehmen anstreben oder ob sie kündigen und einen Arbeitsplatz in einem anderen Unternehmen à la Strüngmann suchen. Wiederum persönlich und familiär, ohne ständige Intrigen und Machtspiele, aber auch extrem anstrengend und fordernd?
Für die Brüder beginnt ebenfalls eine neue Phase. Sie sind künftig globale Investoren. Sie trauen es sich zu, Geschäfte außerhalb der Pharmabranche weiterzuentwickeln und Märkte aufzureißen, Spielregeln zu ändern. Also das zu tun, was sie am besten können. Thomas und Andreas Strüngmann schieben eine ordentliche Portion Selbstironie zwischen sich und die schmerzliche Möglichkeit, dabei Fehler zu machen. Sie sagen leichthin, dass sie "Chancen nutzen" und abwarten, was dabei herauskommt. Sie glauben aber fest daran, ins Schwarze zu treffen. Die Unternehmerbrüder tun mit sichtbarer Anstrengung alles dafür, dass es auch so kommt.
Im Übrigen haben sie ihren Vorsatz, nicht mehr operativ tätig zu sein, schon wieder revidiert. Thomas Strüngmann: "Wir fangen selbst wieder neu an."


Pressestimmen

So wird man Milliardär "In flottem Stil erklärt Neukirchen, welche Prinzipien Hexal so erfolgreich gemacht haben." (Süddeutsche Zeitung, 22.04.2006) Ein spätes deutsches Wirtschaftswunder "Heide Neukirchen hat die Geschichte von Andreas und Thomas Strüngmann spannend und lebendig aufgeschrieben." (Welt am Sonntag, 23.04.2006) Glück gemacht "Spannend und kenntnisreich" (Wirtschaftswoche, 15.05.2006) Vormacher des Nachmachens "Atmosphärisch dicht und voll gepackt mit Hintergrundinformationen und Anekdoten ... kenntnisreich und kurzweilig." (Financial Times Deutschland, 07.06.2006)
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