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Der Schulddiskurs in der frühen Nachkriegszeit als Buch
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Der Schulddiskurs in der frühen Nachkriegszeit

Ein Beitrag zur Geschichte des sprachlichen Umbruchs nach 1945. 'Studia Linguistica Germanica'. Reprint 2011.…
Buch (gebunden)
Die Untersuchung beantwortet die Frage, wie in der deutschen Nachkriegszeit der Jahre 1945 bis 1955 über die Schuld der Deutschen geredet wurde. Dieser Nachkriegsdiskurs wird unterschieden nach den drei Sprecherperspektiven Opfer, Täter und… weiterlesen
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Der Schulddiskurs in der frühen Nachkriegszeit als Buch

Produktdetails

Titel: Der Schulddiskurs in der frühen Nachkriegszeit
Autor/en: Heidrun Kämper

ISBN: 3110188554
EAN: 9783110188554
Ein Beitrag zur Geschichte des sprachlichen Umbruchs nach 1945.
'Studia Linguistica Germanica'.
Reprint 2011.
HC runder Rücken kaschiert.
De Gruyter

15. Dezember 2005 - gebunden - 604 Seiten

Beschreibung

Die Untersuchung beantwortet die Frage, wie in der deutschen Nachkriegszeit der Jahre 1945 bis 1955 über die Schuld der Deutschen geredet wurde. Dieser Nachkriegsdiskurs wird unterschieden nach den drei Sprecherperspektiven Opfer, Täter und Nichttäter und als Umbruch der deutschen Sprachgeschichte nach 1945 bewertet. Methodisch ist die Arbeit als diskurs- und argumentationsanalytisch orientierte kulturwissenschaftliche Sprachgeschichte des 20. Jahrhunderts angelegt. Der Schulddiskurs ist insofern ein Phänomen des sprachlichen Umbruchs nach 1945, als zum ersten Mal im Neuhochdeutschen überhaupt ein Diskurs zu einer Schuld, wie die des Nationalsozialismus, nachweisbar ist, an dem sich eine, nach ethisch-moralischen bzw. rechtlichen Kategorien unterscheidbare Diskursgemeinschaft beteiligt. Deren jeweiliger Beitrag besteht in der Dokumentation der Gewalt (Opfer), in Strategien der Schuldabwehr und Rechtfertigung (Täter) und in der Konstruktion und Demontage von Identität (Nichttäter).

Portrait

Heidrun Kämper ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Deutsche Sprache und Privatdozentin der Universität Mannheim.

Pressestimmen

"Die Arbeit zeugt von großer Sorgfalt wie von starkem Engagement. Sie ist eine wertvolle Bereicherung sprachgeschichtlicher Erkenntnisse aus der Frühe der Nachkriegszeit."
Erich AStraßner in: Germanistik 1-2/2006
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