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Letzte Welten

Deutschsprachige Gegenwartsliteratur diesseits und jenseits der Apokalypse. 'Beiträge zur neueren…
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Untergänge ängstigen und faszinieren gleichermaßen, ob sich an sie Heilserwartungen anschließen oder
nicht. Die Geschichten von der Auslöschung einzelner Völker, der gesamten Gattung Mensch oder gar des
Planeten eignen sich außerdem, historische Proze … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Letzte Welten
Autor/en: Heinz-Peter Preußer

ISBN: 3825314758
EAN: 9783825314750
Deutschsprachige Gegenwartsliteratur diesseits und jenseits der Apokalypse.
'Beiträge zur neueren Literaturgeschichte'.
Universitätsverlag Winter

Februar 2003 - gebunden - 321 Seiten

Beschreibung

Untergänge ängstigen und faszinieren gleichermaßen, ob sich an sie Heilserwartungen anschließen oder
nicht. Die Geschichten von der Auslöschung einzelner Völker, der gesamten Gattung Mensch oder gar des
Planeten eignen sich außerdem, historische Prozesse auf eine einzige Linie zu verkürzen: die des Verfalls. Das
Abendland, die Zivilisation, die Ausformung von Rationalität oder technologische Entwicklungen werden dann
beschrieben als Dekadenz mit dem finalen Ziel der völligen Zerstörung.
Die deutschsprachigen Literaturen haben an der Bebilderung solcher Letzten Welten ihren Anteil, wenngleich
mit unterschiedlichen Funktionszuweisungen. Für die DDR gab gerade die forcierte Zivilisationskritik noch
einmal den Rahmen ab, die sozialistische Idee und deren real existierende Staatsform zu legitimieren. In der
Postmoderne westlicher Prägung hingegen löst sich das Schreckbild des Untergangs auf in die Pluralität seiner
Varianten. Das Ende ist kein Ende mehr; es perpetuiert sich.

Besprechung

Untergänge ängstigen und faszinieren gleichermaßen, ob sich an sie Heilserwartungen anschließen oder nicht. Die Geschichten von der Auslöschung einzelner Völker, der gesamten Gattung Mensch oder gar des Planeten eignen sich außerdem, historische Prozesse auf eine einzige Linie zu verkürzen: die des Verfalls. Das Abendland, die Zivilisation, die Ausformung von Rationalität oder technologische Entwicklungen werden dann beschrieben als Dekadenz mit dem finalen Ziel der völligen Zerstörung.
Die deutschsprachigen Literaturen haben an der Bebilderung solcher Letzten Welten ihren Anteil, wenngleich mit unterschiedlichen Funktionszuweisungen. Für die DDR gab gerade die forcierte Zivilisationskritik noch einmal den Rahmen ab, die sozialistische Idee und deren real existierende Staatsform zu legitimieren. In der Postmoderne westlicher Prägung hingegen löst sich das Schreckbild des Untergangs auf in die Pluralität seiner Varianten. Das Ende ist kein Ende mehr; es perpetuiert sich.

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