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Am Ende bist du still

Kriminalroman.
Buch (gebunden)
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WENN DIE EIGENE TOCHTER ZUR MÖRDERIN WIRD
Sabine kann es nicht mehr ertragen. Ihre Mutter, die sie aus falsch verstandener Liebe ständig überwacht und bevormundet. Die ihr vorschreibt, was sie zu tun, zu fühlen, zu denken hat. Selbst als Sabine ausge … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Am Ende bist du still
Autor/en: Herbert Dutzler

ISBN: 3709934184
EAN: 9783709934180
Kriminalroman.
Haymon Verlag

20. Februar 2018 - gebunden - 312 Seiten

Beschreibung

WENN DIE EIGENE TOCHTER ZUR MÖRDERIN WIRD
Sabine kann es nicht mehr ertragen. Ihre Mutter, die sie aus falsch verstandener Liebe ständig überwacht und bevormundet. Die ihr vorschreibt, was sie zu tun, zu fühlen, zu denken hat. Selbst als Sabine ausgezogen ist, ist ihre Mutter immer präsent, sie kann ihrem Bannkreis nicht entfliehen. Bis Sabine schließlich nur noch einen einzigen möglichen Ausweg sieht: Sie muss sich befreien. Ihre Mutter muss sterben.

PSYCHOLOGISCHER PAGETURNER MIT GROSSER SOGWIRKUNG
An einem Tag zu Weihnachten sieht sie ihre Chance gekommen. Oder hat doch ihre Mutter vergessen, die flackernden Kerzen am Adventkranz zu löschen? Furios führt Herbert Dutzler von Seite zu Seite tiefer in die destruktive Gedankenwelt einer jungen Frau, die nur ein Ziel hat: sich zu rächen - und dabei immer weniger zwischen Gut und Böse, sinnloser Rache und notwendiger Loslösung unterscheiden kann. Ein beklemmendes Feuerwerk aus verstörender Spannung und dem unstillbaren Wunsch nach Vergeltung!

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Leserstimmen:

"Herbert Dutzler zeigt, wohin falsch verstandene Liebe führen kann. Ich habe mit Sabine mitgelitten und zugleich gehofft, dass sie nicht bis zum Äußersten gehen wird. Fabelhafter psychologischer Krimi, der das Seelenleben der Protagonistin bis in den äußersten Winkel beunruhigend ausleuchtet."


"Herbert Dutzler hat mit Sabine eine Rächer-Figur geschaffen, die jedem von uns tagtäglich begegnen könnte: Sie ist jung, gebildet, arbeitet als Lehrerin und führt ein scheinbar normales Leben. Doch tief in ihr drin schlummert ein Hass, der von einer Mutter ausgelöst wird, die vermutlich auch nur das Beste für ihre Tochter wollte."


"Das Thema Helikoptereltern in einen Krimi verpackt - Herbert Dutzler schafft es, psychologisch nuanciert und extrem packend zu beschreiben, wie sich eine Eltern-Kind-Beziehung zu etwas Zerstörerischem entwickeln kann. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen."

Portrait

Herbert Dutzler hat rund um den tollpatschigen Altausseer Polizisten Gasperlmaier eine der beliebtesten Krimiserien in Buchform geschaffen. Bisher sind bei HAYMONtb sechs Fälle des urwüchsigen Ermittlers erschienen, zuletzt "Letzter Fasching" (2017). Doch Herbert Dutzler kann auch anders. Mit seinem neuen Kriminalroman "Am Ende bist du still" liefert er eine packende Story und schreibt sich damit in die Riege der großen deutschsprachigen Krimi-Autoren!

Pressestimmen

"Es ist ein fiebriger Weg, man bekommt kaum Luft. Und am Ende ist man still." DIE WELT, Elmar Krekeler "spannender Plot" DER STANDARD, Mirjam Marits "Landesmeister des Suspense" Heinz Sichrovsky
Bewertungen unserer Kunden
Falsche Mutterliebe
von Langeweile - 08.04.2018
Am Ende bist du still Am Ende bist du still Herbert Dutzler Rezension vom 08.04.2018 (0) Zum Inhalt: Sabine wächst scheinbar in geordneten Verhältnissen und sehr behütet auf. Der Eindruck täuscht jedoch, denn hinter der Fassade der Familie brodelt es. Ihre Mutter gängelt sie auf Schritt und Tritt , sie trifft die Auswahl ihrer Kleidung ebenso wie die ihrer Gedanken. Auch ihre Freunde müssen ihren Vorstellungen genau entsprechen. Sabine leidet sehr darunter, ihre Psyche nimmt zunehmend Schaden dadurch. Ihr Vater hat jede Art von Rebellion seiner Frau gegenüber aufgegeben und versucht nur ein einigermaßen ruhiges Leben zu führen. Er ist seiner Tochter also keine Hilfe. Als die Bevormundung nach ihrem Auszug unvermindert anhält, schmiedet sie einen furchtbaren Plan. Meine Meinung: Schon von der ersten Seite an entwickelte die Geschichte einen Sog, dem ich mich nicht entziehen konnte. Schonungslos lässt der Autor den Leser in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele eintauchen. Die Geschichte wird in zwei Erzählstränge , einmal in Sabines Kindheit und dann in ihrem Leben als junge Erwachsene, aufgeteilt. Die Protagonisten wurden gut beschrieben, ich hatte klare Bilder im Kopf. Fassungslos habe ich Sabine auf ihrem Weg begleitet und konnte bis zum Schluss nicht verstehen, dass sie zu keiner Zeit wirkliche Hilfe von außerhalb erhalten hat. Dem Autor ist es gelungen, von Anfang an Spannung zu erzeugen und diese, bis zu einem überraschenden Ende zu halten. Fazit: Ein Buch, das noch länger nachwirkt. Eine Leseempfehlung und vier Sterne.
von dorli - 04.04.2018
Sabine Meißner durchlebt eine Kindheit, die man niemandem wünscht, denn Sabines Leben wird von ihrer Mutter bis ins kleinste Detail gesteuert. Ihr Vater sieht untätig dabei zu, wie seine Tochter gegängelt und bevormundet wird, er ist jedoch nicht mutig genug oder einfach zu bequem, um sich einzumischen. Es ist Sabine nicht möglich, eigene Erfahrungen zu machen und aus eventuellen Fehlern zu lernen. Nie darf sie selbst Entscheidungen treffen, stets ist es ihre Mutter, die bestimmt, was richtig und was falsch ist. Sabine bekommt zudem eingeimpft, wie wichtig Äußerlichkeiten sind. Teure Geschenke und exklusive Kleidung grenzen sie jedoch in der Schule aus, sie hat keine Freunde. Wie stark diese extreme Überbehütung Sabine geprägt hat, zeigt sich dann auch während ihres Studiums - sie ist zum Beispiel nicht in der Lage, ihren Part an einem Projekt zu erfüllen, weil es ihr an Initiative und sozialer Kompetenz fehlt. Sabine hat immer alle Vorwürfe, Anweisungen und Kommentare ihrer Mutter in sich reingefressen, es gelingt ihr selbst als Erwachsene nicht, sich gegen die Übermacht ihrer Mutter zu wehren. Über die Jahre hinweg hat sich in der jungen Frau eine riesengroße Wut aufgestaut, die irgendwann in Hass umgeschlagen ist und den Wunsch nach Rache und Vergeltung in ihr wachsen lassen hat. Als sich an einem Weihnachtsabend unversehens die Möglichkeit bietet, sich endgültig von aller Unterdrückung und Bevormundung zu befreien, zögert Sabine daher nicht¿ Herbert Dutzler hat einen flüssig zu lesenden, sehr fesselnden Schreibstil, der mich schnell in das Geschehen hineingezogen hat. Der Autor erzählt anschaulich und eindringlich von Sabines Erlebnissen und schildert sehr mitreißend, wie ein Kind durch übertriebene Fürsorge zu einem Monster gemacht wird. Der Aufbau des Kriminalromans hat mir besonders gut gefallen. Herbert Dutzler präsentiert das Geschehen auf zwei Zeitebenen. Kapitelweise wechseln Episoden aus Sabines Kindheit und ihr Leben in der Gegenwart sich ab. Durch die Darstellung von Ursache und Wirkung kann man Sabines Entwicklung sehr gut nachvollziehen und erlebt den Weg zu dem genauso dramatischen wie tragischen Finale äußerst intensiv mit. Überraschungen und Wendungen sorgen im Verlauf der Handlung dafür, dass die Geschichte immer wieder neuen Schwung bekommt und die Sogwirkung bis zur letzten Seite nicht abreißt. "Am Ende bist du still" hat mich durchweg begeistert - ein abwechslungsreicher, gut durchdachter Krimi, der mir ein paar äußerst spannende Lesestunden beschert hat.
Am Ende bist du still
von nellsche - 27.03.2018
Sabine wird seit ihrer Kindheit von ihrer Mutter gegängelt und bevormundet. Nichts darf sie selbst entscheiden. Auch als Sabine bereits erwachsen und ausgezogen ist, ändert ihre Mutter ihr Verhalten nicht. Sabine kann sich ihr einfach nicht entziehen. Da hilft nur eins: Ihre Mutter muss sterben. Ein spannender Krimi, den man nicht mehr aus der Hand legen möchte! Der flüssige und sehr gut lesbare Schreibstil ermöglichte mir einen raschen und problemlosen Einstieg in das Buch. Dem Autor ist es prima gelungen, mir als Leser einen detaillierten psychologischen Einblick in Sabine zu geben, so dass ich mich sehr gut in sie hineinversetzen konnte. Ich konnte ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehen, auch wenn ich sie nicht guthieß. Doch nicht nur Sabine wurde sehr gut dargestellt, sondern auch alle weiteren Personen, die eine Rolle spielten, hatte ich sehr gut vor Augen. Sabine tat mir durchweg leid, weil sie enorm unter dem Verhalten ihrer Mutter gelitten hatte und da auch einen riesigen Knacks weg bekam. Sie war nicht in der Lage, sich zu lösen und ein normales Verhalten zu entwickeln. Ihre Rachegedanken wurden immer größer. Dass sie zu der Überlegung kam, dass der einzige Ausweg der Tod der Mutter ist, war zwar erschreckend, aber aus Sabines Sicht auch nachvollziehbar. Sehr gelungen fand ich den Aufbau des Buches, denn die Geschichte wird in zwei Ebenen erzählt. Zum einen gibt es einen Einblick in Sabines Kindheit und wie sehr sie unter dem Einfluss ihrer Mutter leidet. Zum anderen erlebt man Sabine in der Gegenwart und wie sie sich entwickelt hat. Durch die Rückblick war ich in der Lage, Sabines psychische Entwicklung zu verstehen. Die Geschichte entwickelte sich für mich unvorhersehbar, so dass ich immer wieder überrascht wurde. Die Spannung wurde sehr gut aufgebaut und gehalten. Auch das Ende bot für mich noch eine Überraschung, was mir sehr gut gefiel. Ein spannender Krimi, den ich empfehlen kann. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.
Spannender Krimi mit viel Thrill und Drama
von Recensio Online - 26.03.2018
Den Haymon Verlag habe ich vorher nie bewusst wahrgenommen. Schade! Wer weiß, welche tollen Bücher mir leider entgangen sind ... Um was geht es? Wer kennt das nicht? Nein, du gehst heute nicht raus! . Ich möchte, dass du DAS anziehst! . Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt! . Hör auf mich! Ich meine es doch nur gut! Und ganz typisch: So lange du deine Füße unter meinem Tisch hast ... ! . Als Kind wird man permanent kontrolliert, bevormundet, zurechtgewiesen, und sowieso scheinen die Eltern immer alles besser zu wissen als man selbst. Wie wirkt sich diese Erziehung auf jemanden aus, der mit einer durchgehend plakativen Disziplin konfrontiert wird? Kompromisslos, konsequent, durchgreifend. Für Sabine bedeutet dies die reinste Quälerei. Sie wächst gut situiert auf und wird verwöhnt mit allerlei Luxusgütern. Doch der Preis dafür ist hoch. In der Schule mutiert sie zur Außenseiterin und zum Ziel unzähliger Mobbereien. Ständig ist sie dem Kontrollzwang ihrer Mutter ausgesetzt, ihr Vater schweigt lieber und sieht weg. Immer mehr wachsen Wut und Hass in ihr heran. Je dringender sie sich jedoch wünscht, ihre Eltern seien tot, umso weniger bemerkt sie Veränderungen an sich, die charakteristisch zunehmend ihrer Mutter gleichen. Sie entwickelt die selben anankastischen Persönlichkeitsstörungen, die einen Übergang zur Normalität erheblich beeinträchtigen. Bis die Situation irgendwann zu eskalieren droht und Sabine keinen anderen Ausweg mehr sieht ... Die Charaktere sind authentisch und wirken lebendig. Der Autor schafft es, seine Figuren wie Marionetten perfekt in Szene zu setzen und ins Geschehen zu integrieren. Und zwar so abwechslungsreich, dass ein ständiger Wechsel zwischen Sympathie und Antipathie stattfindet. Schlussendlich fällt es mir schwer zu sagen, wie ich welchen Protagonisten einschätze. Das ist absolut kein Kritikpunkt - im Gegenteil! Mir gefällt es, wenn ich nach dem Ende noch ein Weilchen in der Story verweilen und meine Theorien weiter durchdenken kann. Dass hier mit der seelischen und manipulativen Zerbrechlichkeit sowie der Psyche der Protagonisten im Allgemeinen gespielt wird, gefällt mir gut. Ich persönlich tendiere mehr zur psychologischen Abgründigkeit statt zum Blutrausch-Gemetzel. Der Schreibstil ist flüssig, alltagssprachlich und einprägsam, die Sprache prägnant und unkompliziert. Der Lesestoff ist leicht verständlich und zieht den Leser in seinen Bann. Herbert Dutzler vermeidet geschickt unscharfe Oberbegriffe sowie schwerfällige Substantive und ermöglicht so einen konstanten Lesefluss. In den zwei gut durchdachten und dynamischen Zeitperioden, wechselt der Autor das Geschehen von Sabines Kindheit zur erwachsenen Frau. Dadurch lassen sich relativ früh eigene Theorien aufbauen und Rückschlüsse ziehen. Dabei ist die Kulisse im [Perfekt[ genau so detailliert beschrieben wie im [Präsens[. Lediglich das Ende wirkt etwas zu konstruiert und abrupt. Hier habe ich mehr Authentität erwartet. Das Cover zeigt den Torso einer blonden Frau in dunkler Kleidung, die eine blühende, rote Rose in den Handen hält. Schnell assoziiert man dieses Bild mit einer Beerdigung. Ich betrachte es relativ neutral. Es wirkt trotz der betrübenden Assoziation auf eine spezielle Art harmonisch, sticht allerdings auch nicht sonderlich hervor. Fazit: Ein spannender Krimi mit viel Thrill und Drama!
wahnsinnig spannend
von Katharina Richter - 25.03.2018
Klapptext: WENN DIE EIGENE TOCHTER ZUR MÖRDERIN WIRD Sabine kann es nicht mehr ertragen. Ihre Mutter, die sie aus falsch verstandener Liebe ständig überwacht und bevormundet. Die ihr vorschreibt, was sie zu tun, zu fühlen, zu denken hat. Selbst als Sabine ausgezogen ist, ist ihre Mutter immer präsent, sie kann ihrem Bannkreis nicht entfliehen. Bis Sabine schließlich nur noch einen einzigen möglichen Ausweg sieht: Sie muss sich befreien. Ihre Mutter muss sterben. Ich hatte große Erwartungen an diesen Roman und wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist leicht und flüssig,Die Seiten flogen nur so dahin und ich wollte das Buch kaum noch aus den Händen legen. Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben und ich konnte sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab viele unterschiedliche Charaktere welche hervorragend ausgearbeitet wurden. Ich habe Sabine und ihre Eltern kennen gelernt.Sabine ist eine sehr verhaltensgestörte und seelisch kranke Person.Am Anfang fand ich sie einfach nur abstossend und widerwärtig.Doch als ich von ihrer sehr traurigen und schwierigen Kindheit gelesen habe wurde mir so einiges klar.Langsam habe ich verstanden und begann zu begreifen warum sie sich so verhält.Ich konnte ihre Taten und ihr Handeln teilweise nachvollziehen.Herbert Dutzler hat es sehr gut verstanden die Gefühle,Ängste und Gedankeen zum Ausdruck zu bringen.Durch die sehr fessende und packende Erzählweise wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Gnadenlos beschreibt uns der Autor die teilweise sehr schrecklichen und widerlichen Taten von Sabine bis es zum Schluß zur Katastrophe kommt.Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich meist im Geschehen dabei.Ich habe mit gelitten,mitgefühlt aber manchmal habe ich nur mit dem Kopf geschüttelt und empfand Ekel und Abscheu. Es gab immer wieder unvorhersehbare Wendungen und Überraschungen.So wurde es zu keiner Zeit langweilig.Von Anfang bis zum Ende fiebert man einfach mit.Der Abschluß war sehr gut gelungen .Es ist auch sehr traurig das so etwas ja wirklich passieren kann. Das Cover finde ich auch sehr gut gewählt.Es passt perfekt zu dieser Geschichte und rundet das geniale Werk ab. Mir hat die Geschichte ausgezeichnet gefallen und ich vergebe glatte 5 Sterne
Spannendes Psychodrama
von Martin Schult - 21.03.2018
Sabine wird von der Fürsorge ihrer Mutter erdrückt. Sowohl in Kindestagen, als auch im Erwachsenenalter gibt es quasi keine Situation, bei der ihre Mutter nicht einen guten Ratschlag oder Kritik an Sabines Verhalten parat hat. Sie versucht den Kontakt zu ihrer Mutter abzubrechen, aber ohne Erfolg. Sabine steigert sich immer weiter in die scheinbar ausweglose Situation, bis sie sich zu dem einzig scheinbaren Ausweg durchringt, ihre Mutter muss sterben... Ich habe bereits zwei Kriminalromane von Herbert Dutzler gelesen und bin von seiner Schreibweise sehr angetan. In Am Ende bist du still überzeugt er mich erneut mit seinem sehr flüssig zu lesenden und mit vielen Dialogen gespickten Schreibstil. Er erzählt die Geschichte in zwei unterschiedlichen Handlungssträngen. Zum einen wird Sabines Kindheit aufgearbeitet, in der sich das schlechte Ver-hältnis zu ihrer Mutter nach und nach aufbaut und zum anderen können wir das aktuelle Geschehen um Sabine und ihre eigene Entwicklung nach dieser verstörenden Kindheit beobachten. Der Autor entwickelt mit den Sprüngen zwischen den Zeiten und Handlungen eine Dynamik und stachelt mit häufigen Cliffhangern die Spannung an. Obwohl die Eskalation der Beziehung allein schon aus dem Titel zu erahnen ist, baut sich im Verlaufe des Buches ein enormer Spannungsbogen auf und kann im Finale aus meiner Sicht sogar noch mit einer Überraschung aufwarten. Der Charakter der Mutter, des Vaters und von Sabine wird gut herausgearbeitet und schon alleine das aufreibende Miteinander innerhalb der Familie konnte mich an das Buch fesseln. Am Ende bist du still ist für mich eine überzeugende Schilderung einer dramatischen Mutter-Kind-Beziehung, die niemals eine Chance bekam, erfolgreich zu verlaufen. Der Autor Herbert Dutzler versteht es diese Szenerie packend zu schildern und bescherte mir ein paar spannende Stunden. Ich empfehle das Buch daher gerne weiter und bewerte es mit guten vier von fünf Sternen.
Was eine schlimme Kindheit anrichten kann...
von Kundin aus Mainz - 11.03.2018
Dies war mein erstes Buch von Herbert Dutzler. Hier geht es um Sabine, die eine wenig schöne Kindheit dank ihrer Mutter verbracht hat, nicht, wie man sich das landläufig vorstellt, keine Schläge oder dergleichen, das Übel findet hier auf seelischer Ebene statt. Und bringt eine psychisch sehr gestörte Erwachsene hervor. Die Erzählperspektiven wechseln sich hier immer wieder ab, einmal liest man über Sabines Kindheit und prägende Episoden aus dieser, dann wiederum, was ihr in der Gegenwart passiert. Der Roman hat eine Sogwirkung, ich persönlich war fassungslos teilweise, wie Menschen sich verhalten können - und damit meine ich nicht nur die Protagonistin. Dennoch konnte ich dann auch nicht aufhören zu lesen. Im Hintergrund immer wieder der Gedanke, dass es so etwas wirklich gibt. Sicherlich muss es nicht so ausarten wie in Sabines Fall, aber dies hier ist ein Krimi und keine Fallstudie, erzählerische Freiheit sei hier absolut eingeräumt. Sticht absolut aus der Masse erscheinender Krimis heraus, ich würde es auch vielleicht eher in die Schiene Psychothriller einordnen, aber das ist meine persönliche Meinung. Wer sich für die Abgründe der menschlichen Psyche interessiert, ist mit diesem Buch auf jeden Fall gut beraten.
Eine gequälte Seele kann auch explodieren
von Sikal - 10.03.2018
Sabine wird seit ihrer frühesten Kindheit von ihrer Mutter umschwirrt - sie kontrolliert, sie kritisiert, sie schreit und ist überfordert: Helikoptereltern nennt man dieses Phänomen. Eltern, die nicht loslassen können, Kinder nicht als das akzeptieren, was sie sind - eigenständige Persönlichkeiten mit Stärken und Schwächen, die auch eigene Fehler machen dürfen. Sabines Mutter wird hier dermaßen gut getroffen, dass man sie so manches Mal schütteln möchte, damit sie wieder zur Vernunft kommt. Sie kontrolliert Sabine über alle Maßen, nimmt ihr mit ihrer übervorsichtigen Art die Luft zum Atmen. Auch als Erwachsene kann sich Sabine nicht von ihrer dominanten Mutter lösen, soll sich weiterhin für ihre Freunde rechtfertigen und der ach so armen Mutter, die gerne in ihrer Opferrolle versinkt, ihren Willen lassen. Der Vater hat längst resigniert und lässt die Tiraden über sich ergehen, verbündet sich insgeheim ein wenig mit Sabine. Herbert Dutzler ist mit diesem Krimi ein faszinierender Einblick in eine kranke Psyche gelungen. Immer weiter schreitet der Hass voran und der Rachegedanke brodelt im Innersten - irgendwann einmal werde ich ¿ Erst spät bricht bei Sabine alles auf und sie kann ihre Gefühle nicht mehr unterdrücken. Doch kann ihr Vater glauben, dass es ein Unfall war? Sabines Leben wird nicht einfacher und man wünscht ihr von Seite zu Seite, dass sie mal innehält und überdenkt was nun wohl die beste Entscheidung wäre. Doch sie lässt sich weiterhin von ihren Emotionen leiten und macht somit einen unüberlegten Schritt nach dem anderen¿ Wer die Krimis von Herbert Dutzler kennt, weiß um seinen flüssigen Schreibstil, der von der ersten Seite fesselt. Dieser hier war für mich anfangs etwas schwieriger zu lesen, es dauerte ein wenig bis ich in einen Lesefluss fand. Nichtsdestotrotz war es ein spannendes, vielschichtiges Leseerlebnis, für das ich gerne eine Empfehlung abgebe.
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